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Der Telebasel News-Beitrag vom 13. April 2020.
Basel

Ein Stück Weltkultur mitten in Basel

Was hat die Freiheitsstatue mit dem Strassburger Denkmal zu tun? Mehr als man vielleicht glaubt.

In unserer kleinen Osterserie mit Spaziergängen durch Basel gehen wir heute zum Strassburger Denkmal. Die grosse Skulptur unweit des Bahnhofes, fast ein bisschen verdrängt von den breiten Strassen, die daran vorbeiführen, wird zwar von weitem gesehen, aber meist nur wenig beachtet.

Dabei hat das Denkmal eine grosse historische Bedeutung. Entworfen wurde es von keinem geringeren, als dem Bildhauer Frédéric-Auguste Bartholdi, also dem Mann, der auch die Pläne für die Freiheitsstatue in New York geschaffen hat.

Zum Dank für Hilfe im Krieg

Gebaut wurde das Strassburger-Denkmal zu Ehren der Basler, die mithalfen, während der badischen Belagerung der Stadt Strassburg rund 1’800 Menschen zu evakuieren.

Vorgeschlagen wurde diese Ehrung vom französischen Baron Hervé-Gruyer. Ihm war es auch gelungen, den Elsässer Bildhauer Bartholdi für die Idee zu begeistern.

Im Park, statt direkt vor dem Bahnhof

Der Bundesrat stimmte dem Plan zu und so konnte 1895 das Werk Frédéric-Auguste Bartholdis enthüllt werden. Aber eigentlich sollte das Werk nicht auf der Elisabethenanlage, sondern mitten auf dem Centralbahnplatz zu stehen kommen. Da aber die Stadtbildkommission schon damals ziemlich mächtig war, wurde der Wunsch des Bildhauers abgelehnt und das Denkmal bekam seinen Platz im Park.

Berühmt und dennoch ziemlich unbekannt

Dort steht es nun seit 125 Jahren. Die meisten Menschen gehen ziemlich achtlos daran vorbei, nicht ahnend, welch grosses Bauwerk die Stadt Basel hier besitzt.

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