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International

Alain Berset: «Wir sind sicher nicht am Ende»

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Wembley und St. George's Park bereit für Premier League

Der englische Verband FA hat das Londoner Wembley-Stadion und den St. George’s Park in Burton upon Trent/Staffordshire als neutrale Austragungsorte für den Abschluss der Premier-League-Saison angeboten.

Das berichtete die englische Tageszeitung «The Times». Nach der Unterbrechung der Saison durch die Coronavirus-Pandemie ist der bevorzugte Plan der FA, die restlichen Spiele ohne Zuschauer auszutragen. In den Arenen könnten am selben Tag gleich mehrere Spiele angepfiffen werden.

Die FA will die laufende Saison einem Medienbericht zufolge ab dem 1. Juni innerhalb von sechs Wochen zu Ende spielen. (sda)

Das Wembley-Stadion in London. (Bild: Keystone)
Israel verhängt erneut Ausgangssperre – zum Pessachfest-Ende

Israel hat eine Ausgangssperre zum Ende des einwöchigen, jüdischen Pessachfestes verhängt. Von Dienstag bis Donnerstag dürften die Bürger ihre Häuser ausser für dringende Besorgungen nicht verlassen, teilte der rechtskonservative Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Montagabend mit. Die Regierung hatte mehrfach die Sorge geäussert, dass Zusammenkünfte zum Pessachfest die Ausbreitung des Coronavirus massiv befeuern könnten.

Bereits zum Auftakt des Festes Mitte vergangener Woche hatte die Regierung eine Ausgangssperre verhängt. Zu Beginn kommen in Israel traditionell Familien zum grossen Abendessen zusammen. Das Pessachfest dauert eine Woche und erinnert an den Auszug der Israeliten aus Ägypten und die Befreiung aus der Sklaverei.

(Archivbild: Keystone)

Israel hat im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus weitgehende Ausgangsbeschränkungen verhängt. Seit Sonntag gilt in der Öffentlichkeit eine Maskenpflicht.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist der Erreger Sars-CoV-2 mittlerweile bei 11’235 Personen in Israel nachgewiesen worden, 1’689 sind wieder genesen. 110 Menschen sind den Angaben zufolge nach einer Coronavirus-Infektion gestorben. (sda)

Frankreich lässt Grenzen mit Nicht-EU-Staaten weiter geschlossen

Frankreich will seine Grenzen mit Nicht-EU-Staaten wegen der Covid-19-Pandemie weiter geschlossen halten. Das kündigte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montagabend in einer TV-Ansprache an. Einen Termin nannte er dabei nicht. Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten ausser Irland sowie die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, alle nicht zwingend notwendigen Reisen in die EU zunächst für 30 Tage einzuschränken.

Die EU-Kommission hatte in der vergangenen Woche eine Verlängerung des Einreisestopps bis zum 15. Mai vorgeschlagen. Macron hatte sich von Anfang an für strengere Kontrollen und Einreisebeschränkungen an den Grenzen des Schengenraums ausgesprochen. (sda)

Sechs US-Bundesstaaten wollen Lockerungspläne abstimmen

In der Corona-Krise wollen die Gouverneure von sechs nordöstlichen US-Bundesstaaten ihre Lockerungspläne künftig miteinander abstimmen. «Lasst uns klug sein, lasst uns hilfsbereit sein und lasst uns voneinander lernen», sagte Andrew Cuomo, Gouverneur des Bundesstaats New York, am Montag bei einer virtuellen Pressekonferenz gemeinsam mit seinen demokratischen Kollegen aus New Jersey, Connecticut, Pennsylvania, Rhode Island und Delaware. Gemeinsam solle darüber beraten werden, wann beispielsweise Schulen wieder geöffnet werden könnten. Details oder einen Zeitplan gebe es dazu aber noch nicht. (sda)

(Symbolbild: Keystone)
Positive Bilanz nach Osterwochenende im Wallis

Im Wallis zieht die Kantonspolizei eine positive Bilanz über das Verhalten der Bevölkerung in Zusammenhang mit dem Einhalten der Corona-Regeln. In einem Fall mussten die Polizisten aber eine Geburtstagsfeier auf einem Balkon mit rund 15 Personen auflösen. Der Veranstalter wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.

Zudem gab es 20 weitere Anzeigen an die Staatsanwaltschaft, wie die Kantonspolizei Wallis am Sonntagabend mitteilte. Dabei habe es sich um Geschäfte gehandelt, welche derzeit nicht genehmigte Artikel verkauft hatten oder sich nicht an die Schliessung respektive Teilschliessung der Betriebe hielten.

Insgesamt seien pro Tag weniger als 90 Ordnungsbussen ausgestellt worden. Die Zahl sei damit gegenüber dem Vorwochenende stabil geblieben. Am meisten haben sich junge Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren nicht an die Regeln gehalten. Sie verletzten insbesondere das Verbot von Gruppen mit mehr als 5 Personen oder hielten den Mindestabstand nicht ein. Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung habe sich aber an die Weisungen gehalten.

Täglich standen 200 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz. Die Polizei will ihren Einsatz auch nach der Osterwoche mit der gleichen Intensität fortsetzen. (sda)

Macron verlängert Ausgangsbeschränkungen in Frankreich bis 11. Mai

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die strengen Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen Covid-19 bis zum 11. Mai verlängert. Es gebe Hoffnung, sagte Macron am Montagabend in einer Fernsehansprache. Aber in der Region Grand Est oder im Grossraum Paris seinen die Krankenhäuser überlastet. Der Präsident bedankte sich bei allen, die sich an die Regeln halten. Er wisse, dass dies noch schwieriger sei, wenn man in einer engen Wohnung lebe.



Die strengen Regeln gelten bereits seit dem 17. März und wurden schon einmal verlängert. Die Französinnen und Franzosen dürfen nur das Haus verlassen, wenn es unbedingt nötig ist. Spaziergänge, Gassigehen oder Sport sind nur eine Stunde pro Tag im Radius von einem Kilometer zur Wohnung erlaubt.

Gesundheitsminister Alain Berset zufrieden mit der Bevölkerung

Alain Berset zeigte sich am Montagabend zufrieden damit, wie sich die Bevölkerung über die Ostertage verhalten hat. Es sei ein Signal, dass sich die Schweiz langsam in die Richtung von Massnahmelockerungen begeben könne. «Aber wir sind sicher nicht am Ende», betonte der Gesundheitsminister.

(Bild: Keystone)
Coronavirus zehnmal tödlicher als Schweinegrippe-Virus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in der Coronakrise erneut zu äusserster Umsicht bei der Lockerung strenger Massnahmen geraten. Das Virus sei zehnmal tödlicher als die Schweinegrippe im Jahr 2009.

«Jetzt ist die Zeit für Wachsamkeit. Jetzt ist die Zeit sehr, sehr vorsichtig zu sein», sagte WHO-Experte Michael Ryan am Montag in Genf. Wer erste Schritte zurück zur Normalität gehe, müsse mehrere Bedingungen erfüllen, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus.



Dazu gehöre nicht zuletzt die Fähigkeit, die Infizierten schnell identifizieren und isolieren zu können. Er warnte, dass sich das Coronavirus zwar schnell ausbreite, aber sehr langsam weiche.

Der Corona Flash vom 13. April 2020. (18.30 Uhr)
Erdogan kündigt neues Ausgehverbot in 31 türkischen Städten an

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat für das kommende Wochenende eine weitere Ausgangssperre in 31 Städten und Provinzen verkündet. Erdogans frühzeitige Ankündigung am Montag kam nachdem ein kurzfristig erlassenes Ausgehverbot am Freitagabend zu Panik und chaotischen Szenen geführt hatte.

(Bild: Keystone)

Das neue 48-stündige Ausgehverbot starte am kommenden Freitag um Mitternacht und ende Sonntag um Mitternacht, sagte Erdogan.

Über 20'000 Corona-Tote in Italien – Infektionskurve flacht ab

In Italien ist die Zahl hat der Corona-Toten auf mehr als 20’000 geklettert. Wie der Zivilschutz am Ostermontag meldete, kamen innerhalb von 24 Stunden 566 neue Todesfälle hinzu. Am Vortag waren es mit 431 weniger Opfer gewesen.

(Bild: Keystone)

Italien gehört zu den weltweit am härtesten von der Lungenkrankheit getroffenen Ländern. Insgesamt starben seit Februar in dem Mittelmeerland 20’465 Menschen im Zusammenhang mit der Covid-19-Krankheit, wie die Behörde in Rom mitteilte.

Putin will Erfahrung des Militärs nutzen

Im Kampf gegen das Coronavirus in Russland will Wladimir Putin auch die Erfahrungen des Militärs nutzen. Das russische Verteidigungsministerium hat Experten aus den Streitkräften zu Hilfseinsätzen nach Italien und Serbien entsandt. «Sie haben dort schon wichtige Erfahrungen gesammelt unter reichlich schwierigen Bedingungen. Diese Erfahrungen sollten hier genutzt werden», sagte der Präsident. Putin meinte, dass sich die Lage in Russland nicht bessere. Die nächsten Wochen seien entscheidend.

Die russische Metro am 11. April. (Bild: Keystone)

Russland verzeichnet immer wieder Rekorde bei der Zahl der Neuinfektionen. Sie stiegen am Montag um rund 2500 auf mehr als 18 000 Fälle. 148 Menschen starben bisher mit dem Virus. Die Zahl der Genesenen wurde mit 1470 angegeben.

Mehr als 10'000 Todesfälle in New York

Im besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffenen US-Bundesstaat New York sind inzwischen mehr als 10’000 Menschen nach einer Infektion mit dem Virus gestorben. Die Gesamtzahl der Todesopfer in dem nordöstlichen Bundesstaat mit rund 19 Millionen Einwohnern liege nun bei 10’065, teilte Gouverneur Andrew Cuomo am Montag bei seiner täglichen Pressekonferenz mit.



Zwischen Sonntag und Montag seien noch einmal 671 dazugekommen, weniger als in den Tagen zuvor. «Die Zahl ist praktisch flach, aber auf einem schrecklichen Level von Schmerz, Trauer und Sorge.» Die Gesamtzahl der Infektionen liegt in New York inzwischen bei 195’031.

Besatzungsmitglied auf US-Flugzeugträger stirbt an Coronavirus-Folgen

Ein Besatzungsmitglied des US-Flugzeugträgers «USS Theodore Roosevelt» ist an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das Crew-Mitglied sei zuletzt auf die Intensivstation verlegt worden und am Montag an Komplikationen im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte die US-Marine mit.

(Bild: Keystone)

Die Corona-Epidemie hat den Flugzeugträger schwer getroffen: Nach Angaben der US-Marine wurde bei mehr als 550 Besatzungsmitgliedern eine Infektion mit dem Coronavirus nachgewiesen. Fast alle der fast 5000 Crew-Mitglieder wurden demnach inzwischen getestet.

Estland will kurzfristig über längeren Notstand entscheiden

Estland will erst kurzfristig über eine Verlängerung des noch bis zum 1. Mai laufenden Corona-Notstands entscheiden. Regierungschef Jüri Ratas sagte am Ostermontag im Rundfunk, die Ausbreitung des Virus sei noch nicht eingedämmt. «Ob der Ausnahmezustand verlängert oder nicht, wird daher Ende April entschieden.» Pläne für zusätzliche Beschränkungen gebe es nicht.

(Bild: Keystone)
Ruhiges Osterwochenende im Tessin

Keine Menschenansammlungen und keine Unfälle von Risikosportlern: Die Tessiner Kantonspolizei zieht nach dem Osterwochenende eine positive Bilanz.

Das Tessin am Osterwochenende. (Bild: Keystone)
Ecuadors Polizei bringt Hunderte Leichen weg

In Ecuador hat eine Sondereinheit der Polizei mehr als 1400 Leichen aus der Hafenstadt Guayaquil abgeholt. Wegen der völligen Überlastung von Gesundheitssystem und Beerdigungsunternehmen durch die Corona-Krise brachte die Einheit seit dem 31. März bereits mindestens 771 Leichen aus Wohnungen und Häusern weg.

(Bild: Keystone)

631 Tote wurden aus Krankenhäusern geholt, damit sie beigesetzt werden können. Die Millionenmetropole Guayaquil ist in Lateinamerika eine der Städte, die am schlimmsten vom Coronavirus betroffen sind.

Rund 126 000 Corona-Nachweise in Deutschland - über 2900 Tote

In Deutschland sind bis Montagnachmittag mindestens 126 000 (Vortag Stand 16.15 Uhr: 123 600) Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das ist ein Plus von weniger als zwei Prozent.

Mindestens 2942 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang deutschlandweit gestorben. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert von Bundesland zu Bundesland. Zudem melden einige der Bundesländer ihre Zahlen jeweils nicht immer zur gleichen Uhrzeit. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 64 300 Menschen die Infektion überstanden. Damit gelten etwa die Hälfte der bisher erfassten Infizierten inzwischen als genesen. Die tatsächliche Zahl dürfte noch weit darüber liegen – unter anderem, weil zahlreiche milde oder symptomlose Verläufe gar nicht durch Tests erfasst wurden.

(Bild: Keystone)

Besonders hohe Infiziertenzahlen haben den Test-Statistiken zufolge die bevölkerungsreichen Bundesländer Bayern mit mehr als 33 300 nachgewiesenen Fällen, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 26 900 Fällen und Baden-Württemberg mit mehr als 24 400 bestätigten Fällen.

Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 254,9 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 151,6. Allerdings ist die Anzahl der Tests pro 100 000 Einwohner in den Bundesländern unterschiedlich hoch. Wie für andere Länder rechnen Experten auch in Deutschland mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Düstere Prognosen für Schweizer Wirtschaft wegen Teil-Stillstand

Der Teil-Stillstand in der Schweiz wegen der Corona-Pandemie hat schwerere Folgen für die Wirtschaft als zunächst angenommen.

Beim Seco geht man von einer Rezession von ähnlichem Ausmass aus wie in der Erdölkrise der siebziger Jahre. Die Zahl der neuen Ansteckungen mit dem Virus ist in den letzten Tagen weniger stark gestiegen.

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(Bild: Keystone)
16. Geburtstag mit 31 Gästen - deutsche Polizei löst Party auf

Trotz ausdrücklicher Kontaktverbote wegen der Corona-Pandemie hat eine Jugendliche in der Nacht zum Montag eine Geburtstagsparty in Berlin veranstaltet.

Mit 31 Gästen wollte sie in ihr 17. Lebensjahr reinfeiern, wie die deutsche Polizei am Montag über Twitter mitteilte. Die Mutter des Mädchens habe offenbar sogar eigens für die Party kurzfristig ein 2,5-Zimmer-Apartment angemietet.

Die Polizei löste die Feier noch in der Nacht auf, nachdem sie einen Hinweis bekommen hatte, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage sagte. Nach Polizeiangaben wird nun gegen alle 32 Menschen wegen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten nach dem deutschen Infektionsschutzgesetz ermittelt. Auch die Mutter und den Vermieter erwarte ein Ermittlungsverfahren.

Innerrhoder Behörden schränken Zufahrt zum Alpstein ein

Der Zugang zum beliebten Ostschweizer Wandergebiet Alpstein ist stark eingeschränkt, um Touristen von der Region fernzuhalten. Nur wer einen triftigen Grund hat, darf seit dem frühen Montagnachmittag in den Alpstein fahren.

Die Beschränkung ist seit 14.30 Uhr in Kraft und wurde «wegen des grossen Zustroms von Touristen» verhängt, wie das Innerrhoder Justiz-, Polizei- und Militärdepartement mitteilte. Die Polizei habe an verschiedenen Zufahrtsstrecken Anhalteposten eingerichtet.

Nur wer einen triftigen Grund hat, könne in den Altstein fahren. Passieren dürften beispielsweise Anwohner, Personentransporte und wichtige Güter, sagte Polizeisprecher Roland Koster auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. «Eine Wanderung hingegen ist kein triftiger Grund.»

Ist bei den Menschen alles OK?

Die Tiere auf der ganzen Welt fragen sich langsam, warum der Mensch denn seine Wohnung nicht mehr verlässt.

Corona-Regeln über Ostern meist eingehalten - Kein Stau am Gotthard

Trotz des schönen Wetters über die Ostertage hat sich die Schweizer Bevölkerung gut an die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus gehalten. Verstösse gab es zumeist von Jugendlichen oder von Familien. Die Menschen verzichteten auf eine Reise ins Tessin, der sonst übliche Stau am Gotthard blieb aus.

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(Video: Keystone/Adrian Reusser)
Ende der Quarantäne für acht von neun Salzburger Gemeinden

Das österreichische Bundesland Salzburg hat die wegen der Coronakrise ausgerufene Quarantäne in acht von neun Gemeinden aufgehoben. In der Nacht zum Dienstag gehe die Isolation für Orte wie Grossarl, Bad Gastein, Saalbach-Hinterglemm und Zell am See zu Ende, erklärte Landeschef Wilfried Haslauer am Montag.

Allein in Altenmarkt wollten die Behörden zumindest noch zwei Tage abwarten. Die Corona-Situation im gesamten Land sei erfreulich, so Haslauer. Es gebe fast doppelt so viele Genesene wie neu Infizierte.

(Bild: Keystone)
Kosovos Hauptstadt Pristina nach Corona-Anstieg unter Quarantäne

Die Behörden des Kosovos haben über die Hauptstadt Pristina wegen des sprunghaften Anstiegs von Corona-Erkrankungen die Quarantäne verhängt. An den Ortseingängen schickten Polizisten Autofahrer ohne Sondergenehmigung wieder zurück, berichtete das Internet-Portal «insajderi.com» am Montag.

Am Tag zuvor hatten die Gesundheitsbehörden des Landes 79 neue Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Die Zahl der Menschen, bei denen das Virus Sars-CoV-2 nachgewiesen wurde, erhöhte sich damit an einem Tag von 283 auf 362. Im Kosovo starben bislang sieben Menschen an der vom Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19, 58 gelten als genesen.

In sechs weiteren Städten des kleinen Balkanlandes war schon früher wegen erhöhter Corona-Zahlen die Quarantäne verhängt worden. Ausserdem gilt im ganzen Land eine nächtliche Ausgangssperre von 17 Uhr bis 6 Uhr früh.

Die Welt im Corona-Dilemma: Vorsicht oder Rückkehr zum Normalbetrieb?

US-Präsident Donald Trump möchte die USA schnellstmöglich wieder in den Normalbetrieb versetzen. In Spanien dürfen Hunderttausende Menschen wieder zur Arbeit gehen. Und auch in Italien – einem der am schwersten von der Covid-19-Pandemie getroffenen Länder – verlangsamt sich die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2. Grossbritannien ist indes noch nicht über den Berg. Auch in Frankreich bleibt die Lage angespannt.

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Nur eine WM als Olympia-Qualifikation

Da die drei Curling-Weltmeisterschaften 2020 wegen des Coronavirus ausgefallen sind, reduziert der Weltverband WCF das Prozedere der Qualifikation für die Olympischen Spiele 2022 in Peking. Nur je eine WM – statt wie bisher je zwei – wird die Basis für die Qualifikation bilden.

Zunächst werden die drei WM-Turniere im Frühling 2021 herangezogen. Die ersten fünf oder sechs Teams der Männer und Frauen qualifizieren sich direkt. Die verbleibenden drei oder vier Quotenplätze werden über ein zusätzliches Turnier im Dezember 2021 vergeben.

Im Mixed-Doppel werden an der WM sieben oder acht Plätze zugesprochen. Zwei oder drei weitere werden ebenfalls am Zusatzturnier im Dezember vergeben.

Die ungenauen Angaben kommen davon her, dass Gastgeber China in allen Disziplinen einen Olympia-Startplatz bekommen, an den massgebenden WM-Turnieren jedoch unterschiedlich gut abschneiden kann.

Sehbehinderte Menschen greifen vermehrt aufs «Kopfkino» zurück

Das Coronavirus zwingt die Menschen, daheim zu bleiben. Die Zeit in den eigenen vier Wänden kann lang werden, gerade für Menschen mit einer Sehbehinderung. Das spürt auch die Schweizerische Bibliothek für Blinde und Sehbehinderte.

Die Belastung durch die aktuelle Situation ist für viele Sehbehinderte gross. «Ihre Rückmeldungen zeigen uns, dass sie gerade jetzt sehr froh sind über unser Bibliotheksangebot. Die Medien der SBS bieten etwas Ablenkung in dieser schweren Zeit, wo man zuhause bleiben muss», sagt Borer Amoroso.

Zu den Nutzerinnen und Nutzern der SBS gehören auch zahlreiche Seniorinnen und Senioren, die an altersbedingten Sehbeeinträchtigungen leiden, verursacht etwa durch Makuladegeneration.

Viele Betroffene könnten sich draussen, etwa in Begleitung, noch gut zurechtfinden. Fürs Lesen, Werkeln oder Handarbeiten fehlt ihnen jedoch die Sehkraft. Da kommt das «Kopfkino» in Form von gesprochen Büchern gerade recht.

Dritte Klinik in Rumänien unter Kontrolle der Armee

In Rumänien ist angesichts der Corona-Krise ein drittes Krankenhaus unter Führung der Armee gestellt worden. Wie Gesundheitsminister Nelu Tataru am Montag erklärte, soll das Kreiskrankenhaus im südostrumänischen Focsani nun von Militärärzten geleitet werden, nachdem sich dort 25 Ärzte und Pfleger sowie der Klinikmanager mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert hatten.

Ähnlich war Rumänien zuvor im nordöstlichen Suceava und im zentralrumänischen Deva vorgegangen. Die dortigen Kreiskrankenhäuser stehen bereits unter militärischer Leitung.

(Bild: Keystone)
Einzelne Länder lockern langsam ihre Massnahmen

Wie soll die Rückkehr zu einer Art normalem Alltag nach der Corona-Pandemie am besten gelingen? Während Deutschland noch die geeignetste Exit-Strategie sucht, hat sich eine Reihe von Ländern bereits vorsichtig an eine Lockerung erster Corona-Massnahmen gewagt: Dänemark öffnet zunächst Krippen, Kindergärten und Schulen bis zur fünften Klasse, die Österreicher dürfen nach Ostern zumindest wieder in den Baumarkt und in kleinere Geschäfte.

Tessin meldet sieben weitere Todesfälle

Im Kanton Tessin sind in den vergangenen 24 Stunden weitere sieben Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Der Kanton zählt nach Angaben seines Führungsstabes nun 251 Covid-19-Todesopfer.

Am Ostersonntag hatte der Kanton noch 15 neue Todesfälle vermeldet. Am Samstag waren es deren 2 und am Freitag und am Donnerstag je acht. Neuansteckungen gab es in den vergangenen 24 Stunden 31. Am Vortag hatte der Kanton 51 neue Fälle gemeldet.

(Bild: Keystone)

Damit gibt es im Kanton seit dem Ausbruch der Pandemie bisher 2900 bestätigte Infektionen. 274 Menschen lagen am Montag im Zusammenhang mit dem Virus im Spital.

Von den Hospitalisierten befanden sich 63 in Intensivpflege, und 55 dieser Patientinnen und Patienten waren intubiert. 517 Corona-Patienten und -Patientinnen konnten bisher im Tessin das Spital wieder verlassen, davon 6 in den letzten 24 Stunden.

EU-Kommissionsmitarbeiter stirbt nach Coronavirus-Infektion

Ein mit dem Coronavirus infizierter Mitarbeiter der EU-Kommission ist nach Angaben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gestorben. Sie sei sehr traurig über den Tod eines an Covid-19 erkrankten Mitarbeiters, schrieb die deutsche Politikerin am Montag auf Twitter.

Der Mann starb demnach am Sonntag. Von der Leyen drückte seiner Familie sowie seinen Kollegen des Europäischen Forschungsrats und der Generaldirektion Forschung und Innovation der EU-Kommission ihr Mitgefühl aus.

Viel Kritik an Abe wegen Corona-Posts in Japan

Eine Botschaft von Japans Regierungschef Shinzo Abe, in der er wegen der Corona-Pandemie zum Daheimbleiben aufruft, kommt bei vielen seiner Landsleute gar nicht gut an.

Das auf Facebook gepostete einminütige Video zeigt den Premier, wie er auf einem Sofa sitzt, einen Hund tätschelt, einen Schluck aus einer Tasse nimmt und ein Buch liest. Daneben steht ein anderes Video, auf dem der populäre Musiker Gen Hoshino singend in die Gitarre greift. Viele Facebook-Nutzer warfen dem Premier vor, sich um die Existenznöte der Bürger zu wenig zu scheren.

Weitere 280 Infektionen in der Schweiz

Die Zahl der Covid-19-Fälle in der Schweiz hat erneut zugenommen, aber weniger als in den Tagen davor. Bis Montag gab es nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) 25’580 laborbestätigte Fälle, 280 mehr als am Vortag.

Am Sonntag hatte das BAG noch 400 neue Fälle innerhalb eines Tages gemeldet und am Samstag deren 592. Die Fallzahlen unterlägen einer wöchentlichen Schwankung mit jeweils tieferen Zahlen am Wochenende, merkte das BAG in seinem Situationsbericht vom Montag dazu an.

Von der Leyen hofft auf Corona-Impfstoff Ende 2020

Bei der weltweiten Suche nach einem Corona-Impfstoff zeigt sich EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen optimistisch. Die deutsche Politikerin hofft, dass schon Ende des Jahres ein Impfstoff entwickelt sein könnte.

Der britische Experte und Regierungsberater Jeremy Farrar erwartet sogar schon bis Herbst einen Impfstoff, der dann allerdings frühestens binnen eines Jahres auch wirklich massenhaft zur Verfügung stehen könnte. Microsoft-Gründer Bill Gates, der sich seit Jahren für eine bessere Gesundheitsversorgung in der Welt engagiert, nannte einen Zeitraum von 18 Monaten, bis ein Impfstoff verfügbar ist. Normalerweise dauere allein die Entwicklung fünf Jahre, sagte Gates der ARD.

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(Symbolbild: Keystone)
Die Volksrepublik China meldete am Montag 108 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden

Die Volksrepublik China meldete am Montag 108 neue Coronavirus-Fälle innerhalb von 24 Stunden. Das ist der höchste tägliche Anstieg seit dem 5. März, sagte die chinesische Gesundheits-Kommission am Montag.

(Bild: Keystone)

Obwohl dieser Neuanstieg nicht an die schlimmsten Zeiten während des Peaks in China heranreicht, steigt die Furcht vor einem erneuten Ausbrechen der Epidemie in China. Von den 108 Fällen steckten sich allerdings nur 10 innerhalb des Landes mit dem Virus an, der Rest sind «importierte» Fälle, die Hälfte davon in der Heilongjiang-Provinz an der Grenze zu Russland.

EU-Kommissarin warnt vor Firmenkäufen durch chinesische Konzerne

Die Europäische Union hält Beteiligungen von Regierungen an Unternehmen für notwendig, um Übernahmen durch chinesische Firmen abzuwenden.

Einem Bericht der Zeitung «Financial Times» (FT) zufolge fordert die EU-Kommissarin für Wettbewerb, Margrethe Vestager, die Mitgliedsländer auf, Anteile an Unternehmen zu kaufen, um der Bedrohung durch chinesische Übernahmen entgegenzuwirken.

«Wir sehen keine Probleme mit Staaten, die notfalls als Marktteilnehmer auftreten, wenn sie Anteile an einem Unternehmen mit der Absicht erwerben, eine solche Akquisition zu verhindern,» sagt Vestager in einem Interview der FT. Es bestünde ein echtes Risiko, dass durch die Coronavirus-Krise angeschlagene Unternehmen Gegenstand einer Übernahme werden könnten.

Rund 124 200 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Montagmorgen mindestens 124 189 (Vortag Stand 10.15 Uhr: 121 368) Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Mindestens 2834 (Vortag Stand 10.15 Uhr: 2679) mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben.

Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

(Bild: Keystone)
«Winterschlaf» gegen Corona-Pandemie geht in Spanien zu Ende

In Spanien durften Hunderttausende Menschen erstmals nach zwei Wochen wieder zur Arbeit fahren. Der sogenannte «Winterschlaf», mit dem die linke Regierung den Kampf gegen die Corona-Pandemie intensiviert hatte, ging in jenen Regionen des Landes zu Ende, in denen der Ostermontag kein Feiertag ist.

Von der umstrittenen Verschärfung der Ausgangssperre waren vor allem das Baugewerbe und weite Teile der Industrie betroffen. Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
Ein Police-Song als Corona-Remix

«Don’t Stand So Close To Me» («Steh nicht so nahe bei mir»): Kaum ein Songtitel passt besser zu den derzeitigen Regeln des Abstandhaltens in der Coronavirus-Pandemie.

Das dachte sich wohl auch US-Comedian Jimmy Fallon. Für seine «Tonight Show» nahm er den alten Song der britischen Rockgruppe The Police gemeinsam mit deren Ex-Frontmann Sting und den US-Rappern von The Roots neu auf.

Nidwalden meldet ersten Covid-19-Todesfall

Nidwalden hat das erste Todesopfer im Kanton im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu beklagen. Am Samstag sei eine 81-jährige Frau an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte die Staatskanzlei am Montag mit. Die Frau hatte an Vorerkrankungen gelitten.

Die Frau sei drei Tage vor ihrem Tod positiv auf Covid-19 getestet worden. Sie lebte zuletzt in einem Alters- und Pflegeheim.

Martullo-Blocher: «Bundesrat ist auf dem Holzweg, wenn er meint, er könne alles zentral öffnen»

Magdalena Martullo-Blocher (SVP) hat sich mit provokativen Forderungen zur Corona-Krise bemerkbar gemacht. Sie selbst bezeichnet sich als «Corona-Spezialistin».

Anfang März erschien Magdalena Martullo-Blocher (SVP) mit einer Schutzmaske im Nationalratssaal und sorgte für einen Eklat. Sie wurde deswegen aus dem Nationalrat geworfen. «Das sorgte weltweit für Aufregung», so Martullo-Blocher. «Ein Youtube-Film mit dieser Szene wurde über 180 Millionen Mal angeklickt.»

In der Zwischenzeit hat die Corona-Krise voll eingeschlagen – davon betroffen ist auch die EMS-Chemie, welche im ersten Quartal rund einen Fünftel weniger umsetzte. EMS-Chefin Magdalena Martullo-Blocher hat in der Zwischenzeit angekündigt, die Coiffeur-Branche mit 600’000 Schutzmasken zu beliefern. Weil Masken in der Schweiz noch immer knapp sind, organisiere sie diese zu Selbstkosten. Mit der Aktion gehe es ihr vor allem um die Existenzsicherung der Branche.

Mehr zum Thema finden Sie hier.

Happy Birthday, Mister Corona

Seit diesen Wochen kennt ihn die ganze Schweiz: Daniel Koch: In seiner Funktion als Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» beim BAG ist er in der Coronakrise der wohl exponierteste Experte des BAG. Kein Wunder hat er den Spitznamen Mister Corona erhalten, womit er gut leben könne.

Heute wird Koch 65. Jetzt gehört er selber der Risikogruppe an. In einem Interview mit dem Blick verrät er, wie er den Geburtstag feiern will: «Ich lebe allein, wahrscheinlich stosse ich mit meinen Hunden an.» Er werde aber nur heute zuhause bleiben – denn schon bald wieder wartet viel Arbeit auf ihn. Natürlich werde er auch weiterhin strikt die Hygienemassnahmen einhalten.

Mehr als 22 000 Corona-Tote in den USA

In den USA sind bereits mehr als 22’000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Universität Johns Hopkins in Baltimore verzeichnete bis zum Sonntagabend 22’073 Todesfälle. Damit haben die Vereinigten Staaten weiter die höchste absolute Zahl von Todesopfern infolge der Corona-Pandemie weltweit. An zweiter Stelle steht Italien mit zuletzt 19’899 Todesfällen.

Die Zahl der Todesfälle innerhalb eines Tages in den USA sank mit 1’557 unterdessen auf den niedrigsten Stand seit vergangenem Montag. In den 24 Stunden zwischen Donnerstag- und Freitagabend (Ortszeit) hatte die Zahl der Todesfälle bisher einmalig die 2’000er-Marke überstiegen. Knapp 560’000 Infektionen mit dem Coronavirus, das die Lungenkrankheit Covid-19 auslösen kann, wurden der Universität zufolge bisher in den Vereinigten Staaten nachgewiesen.

Ivanka Trump wirbt auf Twitter für Masken gegen das Coronavirus
US-Präsidententochter Ivanka Trump wirbt in der Corona-Pandemie für das Tragen von Schutzmasken. Die 38-Jährige verbreitete am Sonntagabend auf Twitter ein Foto, das sie und ihre acht Jahre alte Tochter Arabella jeweils mit einem Mund-Nasen-Schutz zeigt. Die Masken hätten die beiden selbst gemacht, twitterte Trump. «Sie können online Anleitungen finden, wie man Masken macht», schrieb sie weiter und rief ihre Anhänger dazu auf, den Empfehlungen der US-Gesundheitsbehörde CDC zu folgen.

Nicaragua: Tausende kommen inmitten der Covid-19-Pandemie zusammen

Tausende Nicaraguaner haben die Abstandsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) missachtet und sind zu Ostern in Badeorte gereist oder haben an Festivals teilgenommen. Gut besucht war etwa das «Summer Music Fest 2020» am Sonntag in einem Badeort nahe der Hauptstadt Managua, wie das regierungsnahe Portal «El19Digital» berichtete.

Während die Bischöfe in dem katholischen Land wegen der Coronavirus-Pandemie Prozessionen ohne Publikum abhielten und zum Daheimbleiben aufriefen, hatte die linke Regierung von Präsident Daniel Ortega Dutzende Veranstaltungen während der Karwoche organisiert und den Tourismus angekurbelt.

Zahl der Corona-Nachweise steigt in Deutschland auf über 124’000

In Deutschland sind bis Sonntagabend mindestens 124’167 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Am Vortag waren es 121’30 Infektionen. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Auch die Deutschen halten sich an die Coronavirus-Massnahmen und bleiben drinnen. (Bild: Keystone)

Mindestens 2830 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben. Das sind 160 in den vergangenen 24 Stunden. Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 60’200 Menschen die Infektion überstanden.

Thiem kann wegen Corona vielleicht doch an olympische Spiele

Tennisprofi Dominic Thiem öffnet die Türe für eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio wieder. Der Weltranglisten-Dritte hatte bereits früh entschieden, aus Termingründen in diesem Sommer nicht in Japan anzutreten. Die Verschiebung wegen der Coronavirus-Pandemie auf 2021 könnte die Situation für den 26-jährigen Niederösterreicher ändern.

Die olympsichen Spiele 2020 passten nicht in den Terminkalender von Dominic Thiem. Wegen der Corona-Krise kann er nun vielleicht doch antreten. (Bild: Keystone)

«Wenn das reinpasst, würde ich da sehr gerne spielen, dann hätte ich sogar zweimal die Chance, daran teilzunehmen», sagte der Weltrangliste-Dritte in der ORF-Sendung «Sport am Sonntag». 2024, wenn das Olympiaturnier auf den Sandplätzen von Roland Garros stattfindet, hat er fest als Ziel eingeplant.

Zahl der Toten in Frankreich liegt bei 14'393

Weit mehr als 14’000 Menschen sind in Frankreich bisher in Folge von Covid-19 gestorben. Insgesamt seien seit Anfang März 14’393 Menschen in Krankenhäusern sowie Pflege- und Altersheimen gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntagabend mit.

Am vierten Tag in Folge ist die Zahl der Menschen, die auf der Intensivstation behandelt werden, leicht rückläufig. Es habe dort 220 Aufnahmen und 255 Entlassungen gegeben, es gebe also einen kleinen Rückgang von 35. Innerhalb von 24 Stunden sind in Krankenhäusern 315 Menschen gestorben – das sind etwas weniger als am Vortag.

 

14’393 Menschen starben in Frankreich bisher am Coronavirus. (Bild: Keystone)

Sölden verlängert Quarantäne

Das österreichische Bundesland Tirol hat nun auch die Quarantäne für den Skiort Sölden bis zum 26. April verlängert. Das teilte Landeschef Günther Platter am Sonntag mit. Aufgrund der aktuellen Testergebnisse auf das Coronavirus bleibe keine andere Wahl.

Zuvor war bereits die Quarantäne für das Paznauntal mit den Orten Ischgl und Galtür sowie für St. Anton am Arlberg um zwei Wochen verlängert worden. Bei fast 3000 Tests binnen eines Tages hatte sich herausgestellt, dass dort bei bis zu 19 Prozent der untersuchten Menschen das Coronavirus nachweisbar gewesen ist.

Andrea Bocelli singt für die Hoffnung

Der Tenor Andrea Bocelli hat im leeren Mailänder Dom ein besonderes Osterkonzert gegeben. Der 61-Jährige sang am Sonntag unter anderem die Arie «Sancta Maria» des italienischen Komponisten Pietro Mascagni. Begleitet wurde Bocelli vom Organisten der Kathedrale. Später sang er das englische Lied «Amazing Grace» draussen mit Blick auf den Domplatz.

Andrea Bocelli singt im Mailänder Dom. (Video: Youtbue, Andra Bocelli)

Notstand in Venezuela verlängert

Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die venezolanische Regierung den öffentlichen Notstand um 30 Tage verlängert. Das kündigte Vize-Präsidentin Delcy Rodriguez am Samstagabend (Ortszeit) an. In dem südamerikanischen Krisenland gelten bereits seit Mitte März drastische Beschränkungen des öffentlichen Lebens.

Der Notstand in Venezuela wird um 30 Tage verlängert. (Bild: Keystone)

Erlaubt sind nur noch Verteilung und Einkauf von Lebensmitteln, der Einsatz von Polizei und Militär sowie Tätigkeiten im Gesundheitswesen und im Transport. Die Zahl der Corona-Infizierten in Venezuela lag nach Angaben der Regierung zuletzt bei 175. Der Oppositionsführer und selbsternannte Übergangspräsident Juan Guaidó wirft der Regierung jedoch vor, das wahre Ausmass der Corona-Infektionen zu verschleiern.

Fauci: «Rückkehr zur Normalität nur schrittweise»

Der hochrangige US-Gesundheitsbeamte Anthony Fauci hält eine Rückkehr zur Normalität in den USA angesichts der Coronavirus-Krise allenfalls schrittweise und mit regionalen Abstufungen für möglich. Es gebe keinen einheitlichen Ansatz für alle Bundesstaaten, sondern die Lage sei je nach Region und Ausbreitung des Virus sehr unterschiedlich, sagte der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten am Sonntag dem Fernsehsender CNN.

 

Der US-Gesundheitsbeamte Anthony Fauci sagt, eine Rückkehr zur Normalität in den USA sei nur schrittweise möglich. (Bild: Keystone)

Möglicherweise könnte dieser Prozess bestimmter Lockerungen «zumindest auf gewisse Weise» im kommenden Monat beginnen. Vorhersagen dieser Art seien aber schwierig, und man dürfe nicht vorschnell handeln, mahnte der Immunologe und Präsidentenberater. Es sei auch nicht ausgeschlossen, dass später im Jahr eine weitere Welle der Epidemie folgen könnte.

Zahl der Corona-Todesfälle sinkt in Italien weiter

In Italien hat der Zivilschutz am Ostersonntag 431 Corona-Tote innerhalb von 24 Stunden registriert. So niedrig war der Anstieg seit längerem nicht gewesen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Noch immer arbeiten die italienischen Gesundheitsbehörden unter Hochdruck. Die Zahl der Todesfälle nimmt aber stetig ab. (Bild: Keystone)
Macron will sich erneut an sein Volk wenden

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will sich in der Coronavirus-Krise am Montag (20.00 Uhr) erneut in einer TV-Ansprache an die Französinnen und Franzosen wenden. Es wird erwartet, dass der Präsident die Dauer der Verlängerung der strengen Ausgangsbeschränkungen verkünden wird.

In der vergangenen Woche war bereits bestätigt worden, was viele erwartet hatten: Die Ausgangsbeschränkungen werden über den 15. April hinaus andauern. Es handelt sich bei Macrons Rede um die dritte TV-Ansprache seit Beginn der Corona-Krise.

Emmanuel Macron will am Montag eine TV-Ansprache halten. (Bild: Keystone)
Bald 10'000 Todesfälle in New York

Der besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffene US-Bundesstaat New York nähert sich bei weiterhin hohen Todesraten der Grenze von 10 000 Opfern. «758 Menschen haben in den letzten 24 Stunden ihr Leben verloren», sagte Gouverneur Andrew Cuomo am Sonntag bei seiner täglichen Pressekonferenz.

Knapp die Hälfte aller Coronavirus-Todesopfer in den USA wurden bisher im Bundesstaat New York verzeichnet. (Bild: Keystone)

Damit liege die Zahl der Todesopfer in dem Staat mit knapp 20 Millionen Einwohnern bei 9’385. Das sind etwa die Hälfte der Toten in ganz Italien und knapp 50 Prozent der Opfer in den gesamten Vereinigten Staaten.

Flugzeugtträger mit 50 infizierten Besatzungsmitgliedern angekommen

Der französische Flugzeugträger «Charles de Gaulle» mit rund 50 mit dem Coronavirus infizierten Besatzungsmitgliedern ist in seinem Heimathafen in Toulon angekommen. Der Flugzeugträger lief am Sonntagnachmittag in den Hafen der südfranzösischen Stadt ein. In der vergangenen Woche war bekannt geworden, dass sich auf dem Kriegsschiff Dutzende Besatzungsmitglieder mit dem Coronavirus infiziert hatten. Angaben dazu, wie das Virus Sars-CoV-2 auf das Schiff gelangen konnte, hatte das Verteidigungsministerium nicht gemacht.



Saudi Arabien verlängert Ausgangssperre auf unbestimmte Zeit

Saudi-Arabiens König Salman hat die Ausgangssperre in seinem Land wegen der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres verlängert. Das berichtete die saudische Agentur SPA am Sonntag.

Ein nächtliches Ausgangsverbot war erstmals am 23. März für zunächst drei Wochen verhängt worden. Kurz darauf hatte das Königreich Reisen zwischen den 13 Regionen des Landes verboten. In den beiden wichtigsten muslimischen Städte Mekka und Medina verhängte Saudi-Arabien zudem Anfang April eine komplette Ausgangssperre.

Saudi-Arabiens König Salman verlängert die Corona-Ausgangssperre in seinem Land bis auf Weiteres. (Bild: Keystone)
Über 123'600 Fälle in Deutschland
3,4 Prozent betrug die Zunahme der Coronavirus-Fälle in Deutschland in den letzten 24 Stunden. (Bild: Keystone)

In Deutschland sind bis Samstagnachmittag mindestens 123’606 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Am Vortag waren es 119’524 Fälle.

Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Zunahme betrug demnach 3,4 Prozent. Mindestens 2800 Menschen sind in Deutschland bisher gestorben. Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts haben in Deutschland rund 60 200 Menschen die Infektion überstanden.

Emirate erlauben Hochzeit über Video-Schalte

Damit sich Paare auch während der Corona-Pandemie weiterhin das Ja-Wort geben können, ermöglichen die Vereinigten Arabische Emirate (VAE) jetzt Online-Hochzeiten. Braut und Bräutigam könnten über die Internetseite des Justizministeriums ihre Unterlagen einreichen und auch einen Geistlichen auswählen, berichtete die in Abu Dhabi ansässige Zeitung «The National» am Sonntag.

Mit diesem könne sich das Paar dann für die Trauzeremonie über eine Videoschalte treffen, hiess es weiter. Auch die Unterschriften könnten digital erledigt werden. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur WAM erhält das Brautpaar am Ende Kopien der von einem Gericht beglaubigten Eheurkunde auf ihren Mobiltelefonen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate ermöglichen wegen der Corona-Krise jetzt Online-Hochzeiten. (Symbolbild: Unsplash)
Locarno-Filmfestival-Präsident aus Spital entlassen

Der Präsident des Filmfestivals Locarno, Marco Solari, ist nach einer Intensivbehandlung wegen einer Coronavirus-Infektion wieder aus dem Spital entlassen worden. Er wurde knapp drei Wochen lang in einer Tessiner Klinik behandelt.

Er habe den Tod vor Augen gehabt, sagte der 76-jährige Solari dem «SonntagsBlick». «Die Sichel hat mich nicht getroffen, aber ich habe ihr Zischen gehört.»

Der Präsident des Filmfestivals Locarno, Marco Solari, konnte wieder aus dem Spital entlassen werden. (Archivbild: Keystone)
FIFA hält drittes Transferfenster für möglich

Der Fussball-Weltverband FIFA kündigte in der Coronavirus-Pandemie weitere Flexibilität für den Transfermarkt an.

Bisher gibt es zwei Phasen, in denen Spieler wechseln dürfen, nun soll ein drittes dazukommen. «Was wir jetzt sehen könnten in der Krise, wäre, dass Verbände ein zusätzliches, drittes Transferfenster öffnen», sagte FIFA-Direktor James Kitching gegenüber der ARD-«Sportschau».

Dies würde flexibel gehandhabt werden, wenn die 16 Wochen Gesamtzeit nicht überschritten würden. Sollte die derzeit unterbrochene Saison länger als geplant dauern, könnten die Transferperioden verlegt werden.

Der Weltfussballverband FIFA versucht, den Transfermarkt wegen der Corona-Krise flexibler zu machen: Ein drittes Transferfenster ist eine Option. (Symbolbild: Keystone)
Wieder Maskenpflicht in der Öffentlichkeit in Bulgarien

In Bulgarien gilt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus wieder eine Schutzmasken-Pflicht in der Öffentlichkeit. Die Massnahme war wegen eines Streits um ihre Wirksamkeit sowie Engpässen bei Mund-Nase-Masken in den Apotheken Ende März kurz nach der Einführung aufgehoben worden.

Jetzt sind die Apotheken in dem ärmsten EU-Land mit Schutzmasken, auch aus China, versorgt. Der Mundschutz muss von Sonntag bis 26. April in Verkehrsmitteln, Läden, Parkanlagen, Kirchen sowie auf der Strasse und an Bushaltestellen getragen werden. Notfalls ist auch ein Tuch oder Schal als Bedeckung von Mund und Nase zulässig.

In Bulgarien gilt ab Sonntag wieder eine Maskenpflicht bis am 26. April. (Bild: Keystone)
Sporting Lissabon kürzt Spielergehälter um 40 Prozent

Der portugiesische Traditionsklub Sporting Lissabon kürzt die Gehälter seinen Spieler aufgrund der Corona-Krise für drei Monate um 40 Prozent.

Das berichtete die portugiesische Nachrichtenagentur Lusa. Für die Klubführung betrage die Kürzung 50 Prozent, hiess es weiter.

Auch der FC Porto und Benfica Lissabon, für das der Schweizer Nationalstürmer Haris Seferovic (28) spielt, sollen laut Medienberichten ähnliche Reduktionen überlegen.

Sporting Lissabon kürzt die Gehälter seiner Spieler für drei Monate um 40 Prozent. Die Klubführung verzichtet auf 50 Prozent des Lohns. (Archivbild: Keystone)
Coronavirus auf US-Flugzeugträger: Infizierten-Zahl steigt auf 550

Unter den Besatzungsmitgliedern des US-Flugzeugträgers «USS Theodore Roosevelt» hat die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus weiter zugenommen. Inzwischen seien 550 Crew-Mitglieder positiv auf Covid-19 getestet worden, teilte die US-Marine am Samstagabend (Ortszeit) auf Anfrage mit.

Am Donnerstag hatte die Zahl noch bei 416 gelegen. Den Angaben nach wurden bislang 92 Prozent der mehr als 4000 Besatzungsmitglieder getestet.

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus liegt der nukleargetriebene und hochgerüstete Flugzeugträger vor der Pazifikinsel Guam und ist inzwischen weitgehend evakuiert worden. Der Coronavirus-Ausbruch auf dem Schiff erschüttert seit knapp zwei Wochen die US-Marine.

Das Coronavirus grassiert auch auf dem US-Flugzeugträger «USS Theodore Roosevelt»: 550 Crew-Mitglieder wurden positiv auf Covid-19 getestet. (Bild: Keystone)
EM-Pläne für 2021 wackeln: Rückzug von Spielorten droht

Die verschobene EM-Endrunde könnte für 2021 ein anderes Gesicht bekommen. Der Rückzug von eingeplanten Spielorten ist möglich.

Die UEFA-Pläne für die auf 2021 verlegte Fussball-EM könnten ins Wanken geraten. Der Wunsch des Dachverbands, das pan-europäische Turnier wie eigentlich geplant auch im nächsten Jahr in den gleichen zwölf Spielorten auszurichten, droht zu platzen.

Medienberichten zufolge gibt es in mehreren Städten Probleme mit dem neuen Termin. Münchens Behörden prüfen derzeit beispielsweise die Machbarkeit der Verschiebung aufs neue Datum.

Konkreter sollen die Probleme mit den neuen Spieldaten der wegen der Corona-Pandemie verlegten EM in Bilbao sein, berichtete jüngst der «kicker». Die britische «Daily Mail» will auch von ernsthaften Zweifeln beim italienischen Verband am Spielort Rom erfahren haben. Zudem gibt es demnach in Amsterdam, Glasgow, Dublin und am Finalort London Kollisionen mit anderen für 2021 geplanten Veranstaltungen in den jeweiligen Arenen.

«Die UEFA steht in dieser Angelegenheit mit allen zwölf Austragungsorten in Kontakt und weitere Ankündigungen werden zu gegebener Zeit erfolgen», hatte die UEFA dazu mitgeteilt. Der Spielplan sei «noch nicht offiziell bestätigt».

Boris Johnson aus Spital entlassen

Der britische Premierminister Boris Johnson ist am Sonntag aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er werde auf Anraten der Ärzte aber nicht sofort wieder mit seiner Arbeit beginnen, teilte ein Regierungssprecher in London mit.

Johnson wolle allen im St. Thomas‘ Hospital für die «brillante Pflege» danken, die er erhalten habe, so der Sprecher. Der 55-Jährige werde sich auf dem offiziellen Landsitz des Premiers, Chequers in der Nähe von London, erholen. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier.

Der britische Premierminister Boris Johnson konnte das Spital nach einer Woche wieder verlassen. (Archivbild: Keystone)
Polizei stoppt am Brünigpass fünfköpfige Töffrasergruppe

Am Brünigpass im Kanton Bern sind fünf Töfffahrer mit massiv überhöhter Geschwindigkeit am Karfreitag von der Polizei aus dem Verkehr gezogen worden. Der Schnellste der Motorradgruppe war ausserorts bei Meiringen mit Tempo 172 bergwärts unterwegs.

Die übrigen vier Raser hatten Geschwindigkeiten zwischen 151 und 163 Kilometer pro Stunde auf dem Tacho, wie die Berner Kantonspolizei am Ostersonntag mitteilte. Erlaubt sind auf dem entsprechenden Strassenabschnitt maximal 80 km/h. Die Töfffahrer waren damit bei der Tempokontrolle kurz nach 15.15 Uhr im Bereich Hausen teils mehr als doppelt so schnell unterwegs als erlaubt.

Mehrere Töfffahrer waren am Karfreitag auf dem Brünigpass massiv zu schnell unterwegs und wurden von der Polizei gestoppt. (Symbolbild: Keystone)
Papst fordert Solidarität in der EU

Papst Franziskus hat angesichts der Corona-Pandemie ein weltweites Ende des Egoismus gefordert und die Europäische Union zu mehr innerer Solidarität ermahnt. In seiner Osterbotschaft sagte das katholische Kirchenoberhaupt am Sonntag im fast leeren Petersdom: «Gleichgültigkeit, Egoismus, Spaltung und Vergessen sind wahrlich nicht die Worte, die wir in dieser Zeit hören wollen.»

Anschliessend spendete Franziskus den Segen «Urbi et Orbi» – der Stadt und dem Erdkreis. Die Zeremonie wurde – wie auch die Messe – in Internet und in TV-Sendern übertragen. Wegen der Gesundheitskrise waren Pilger in diesem Jahr nicht zugelassen.

Papst Franziskus fordert in der Corona-Krise mehr Solidarität und ermahnt die EU zu grösserem Zusammenhalt innerhalb Europas. (Bild: Keystone)
Tessin meldet 15 weitere Todesfälle

Im Kanton Tessin sind in den vergangenen 24 Stunden weitere 15 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Der Kanton zählt nach Angaben seines Führungsstabes nun 244 Covid-19-Todesopfer.

Damit sind im Tessin wieder mehr Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Am Samstag hatte der Kanton noch 2 neue Todesfälle vermeldet; am Freitag und am Donnerstag je acht. Neuansteckungen gab es in den vergangenen 24 Stunden 51.

Wohl Covid-19-Spätfolgen wie vermindertes Lungenvolumen möglich

Bei der neuen Lungenkrankheit Covid-19 ist es aus Expertensicht noch zu früh für gesicherte Aussagen über mögliche Spätfolgen. Bei heftigeren Verläufen, etwa mit schwerem Lungenversagen und langer Beatmungsdauer, seien aber durchaus Restsymptome wie ein vermindertes Lungenvolumen zu erwarten, sagte der Mediziner Sven Gläser vom Vivantes-Klinikum Neukölln.

Bei Patienten mit leichteren Lungenentzündungen sei hingegen abgeleitet von ähnlich verlaufenden anderen Lungenerkrankungen anzunehmen, dass sie keine relevanten Folgen befürchten müssen.

Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Spätfolgen wie vermindertes Lungenvolumen sind bei einer Erkrankung mit dem Coronavirus nicht ausgeschlossen. (Symbolbild: Key)
Cuche versteigert seine Kitzbüheler Schuhe von 2010

Didier Cuche will in den Zeiten der Coronavirus-Pandemie den Familien des hart geforderten medizinischen Personals helfen. Der Neuenburger versteigert die Skischuhe seines Sieges in der Abfahrt von Kitzbühel 2010 zugunsten von Save the Children.

Mehr dazu hier.

Didier Cuche feierte in der Abfahrt von Kitzbühel einen sensationellen Sieg – nun verkauft er für Spenden die Schuhe seines Erfolgs von damals. (Archivbild: Keystone)
Papst feiert Ostern in fast leerem Dom – «Urbi et Orbi»-Segen folgt

Papst Franziskus hat die üblicherweise grosse Ostermesse wegen der Corona-Krise in ganz kleinem Rahmen gefeiert. Der Gottesdienst begann am Sonntagvormittag im fast leeren Petersdom. Normalerweise feiert der Papst das Fest der Auferstehung von Jesus Christus vor Zehntausenden Besuchern im Freien auf dem blumengeschmückten Petersplatz. Gegen 12 Uhr sollte das 83 Jahre alte katholische Kirchenoberhaupt den Segen «Urbi et Orbi» sprechen.

Traditionell waren sonst Pilger in Massen extra für Ostern nach Rom geströmt. In diesem Jahr gelten jedoch international Reise- und Ausgangsbeschränkungen, um die Ausbreitung der Virus-Welle zu stoppen. Die Messe war aber im Internet zu sehen. Ausserdem wurde sie von vielen Fernsehsendern weltweit gezeigt.

Die Ostermesse im Petersdom können Sie hier im Live-Stream mitverfolgen.

Der Papst wird wohl um 12 Uhr den Urbi-et-Orbi-Segen sprechen. (Bild: Keystone)
400 neue Fälle – Kurve in der Schweiz flacht weiter ab

Die Zahl der Covid-19-Fälle in der Schweiz hat erneut zugenommen. Bis zum Sonntag gab es nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit 25’300 laborbestätigte Fälle, 400 mehr als am Vortag.

Betroffen sind alle Kantone und das Fürstentum Liechtenstein. Die Inzidenz beläuft sich auf 295 Fälle pro 100’000 Einwohner, eine der höchsten in Europa. Die Hochrechnung basiert auf Informationen von Laboratorien, Ärztinnen und Ärzten.

Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Erkrankung hat mittlerweile die 1000er-Grenze überschritten: Sie stieg bis Ostersonntag auf 1076, wie eine Analyse der Nachrichtenagentur Keystone-SDA der auf den Internetseiten der Kantone vorliegenden Daten ergab. Die Agentur aktualisiert die Zahlen zweimal täglich, mittags und abends.

Mehr dazu hier.

Die Anzahl Patienten nimmt in den Schweizer Spitälern tendenziell wieder ab: Am Ostersonntag wurden 400 Neu-Infektionen gemeldet. (Symbolbild: Keystone)
Wildtiere erobern in Corona-Zeiten die Städte

Ein junger Puma streift durch Chiles Hauptstadt Santiago, Wildschweine gehen auf den Luxus-Avenues in Barcelona spazieren und Pfaue schlendern seelenruhig durch das Zentrum von Madrid.

Die strenge Ausgangssperre wirkt sich in dem von der Corona-Pandemie schwer betroffenen Spanien allem Anschein nach auf das Verhalten von Tieren aus, die sich sonst nur in den Wäldern, in ländlichen Gebieten oder direkt am Wasser aufhalten.

Aber auch in anderen Ländern scheinen Tiere die von den Menschen wegen des Virus zuletzt verlassenen Räume zurückerobern zu wollen.

Den Artikel zu diesem Phänomen lesen Sie hier.

In den Zeiten der Corona-Ausgangsbeschränkungen erobern sich Wildtiere die Städte zurück. (Symbolbild: Key)
SFV-Präsident Blanc musste beatmet werden

Dominique Blanc, der Zentralpräsident des Schweizerischen Fussballverbandes SFV, schildert in einem Interview auf «blick.ch» seinen Krankheitsverlauf mit dem Coronavirus.

Der 70-Jährige Waadtländer befindet sich aktuell auf dem Weg der Besserung. Blanc war am 15. März positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Er vermutet, sich einige Tage vorher bei einem UEFA-Kongress in Amsterdam angesteckt zu haben. «Wir haben später erfahren, dass auch der serbische Präsident positiv getestet worden war, er war über Mailand angereist.»

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Dominique Blanc, der Zentralpräsident des Schweizerischen Fussballverbandes SF, schildert in einem Interview im «SonntagsBlick» seinen Corona-Krankheitsverlauf. (Archivbild: Keystone)
Swissport droht die Insolvenz – Flughafenbetrieb gefährdet

Schon im Frühsommer könnte die Firma Swissport ohne frische Mittel insolvent sein. Dies bestätigt Unternehmenschef Eric Born der «NZZ am Sonntag». Swissport ist ein zentraler Akteur für den Betrieb der drei Landesflughäfen in Zürich, Genf und Basel. Daher gilt der Betrieb als systemkritisch.

Funktioniert die Bodenabfertigung nicht, ist ein Neustart nach der Corona-Krise an den Flughäfen praktisch unmöglich. Obwohl Swissport weltweit ihre Belegschaft von 65’000 auf 10’000 Mitarbeiter reduziert hat, geht die Liquidität allmählich zur Neige. Das Unternehmen versucht unter Zeitdruck, bei den eigenen Investoren sowie beim Staat Hilfe zu finden.

Die Flughafenfirma Swissport droht die Insolvenz im Frühsommer, kommt sie nicht an dringend benötigtes Geld. (Symbolbild: Keystone)
China meldet neuen Höchststand importierter Corona-Fälle

China hat am Sonntag die bislang höchste Zahl importierter Infektionsfälle mit dem Coronavirus an einem Tag gemeldet. Von insgesamt 99 neu registrierten Infektionen seien 97 aus dem Ausland importiert gewesen, teilte die Gesundheitskommission mit.

Zuletzt war am 25. März ein Höchststand von 67 importierten Fällen gemeldet worden. Daraufhin hatte Peking am 28. März eine Einreisesperre aus dem Ausland verhängt, die weiterhin gilt.

Zudem wurden den Angaben zufolge am Sonntag 49 Corona-Verdachtsfälle gemeldet, bei denen es sich allesamt um importierte Fälle handeln soll.

Nordkorea will Massnahmen gegen Corona-Pandemie verschärfen

Nordkorea will striktere Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung in der Coronavirus-Pandemie anwenden. Das Politbüro der herrschenden Arbeiterpartei verabschiedete eine entsprechende Resolution bei einer Sitzung, an der auch Machthaber Kim Jong Un teilnahm, wie die Staatsagentur KCNA am Sonntag berichtete. Wie genau die Massnahmen aussehen sollen, war zunächst nicht bekannt.

Nordkorea ist eines der wenigen Länder weltweit, die nach eigenen Angaben bisher keine bekannten Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet haben. Bei dem Treffen am Samstag wurde aber laut KCNA die Sorge geäussert, dass sich das Virus «ungeachtet von Grenzen und Kontinenten» ausbreite.

Pjöngjang hat bereits seine Grenze zu China geschlossen und den Verkehr von Menschen und Waren eingeschränkt.

Die nordkoreanische Arbeiterpartei um Machthaber Kim Jong Un (Mitte) will schärfere Massnahmen gegen das Coronavirus anwenden. (Symbolbild: Keystone)
Saudi-Arabien verlängert Corona-Ausgangssperre auf unbestimmte Zeit

Saudi-Arabiens König Salman hat die Ausgangssperre in seinem Land wegen der Coronavirus-Pandemie bis auf Weiteres verlängert. Das berichtete die saudische Agentur SPA am Sonntag.

Ein nächtliches Ausgangsverbot war erstmals am 23. März für zunächst drei Wochen verhängt worden. Kurz darauf hatte das Königreich Reisen zwischen den 13 Regionen des Landes verboten. In den beiden wichtigsten muslimischen Städte Mekka und Medina verhängte Saudi-Arabien zudem Anfang April eine komplette Ausgangssperre.

Das Land verzeichnete am Samstag 382 neue Infektionen mit dem Coronavirus sowie fünf Todesfälle in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19, berichtete SPA unter Berufung auf einen Sprecher des Gesundheitsministeriums. Demnach stieg die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen auf 4033 und die Zahl der Todesfälle insgesamt auf 52.

Human Rights Watch: Bolsonaro sabotiert Kampf gegen Coronavirus

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) wirft dem brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro vor, den Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu sabotieren. Bolsonaro habe in der Corona-Pandemie unter anderem gegen die Abstandsempfehlungen verstossen, schrieb HRW in einer Stellungnahme auf seiner Webseite.

Zudem bringe Bolsonaro seine Landsleute in grosse Gefahr, weil er auch sie ermuntere, den Empfehlungen nicht zu folgen. Die Zahl der Corona-Infizierten in Brasilien war zuletzt auf mehr als 20’000 gestiegen, 1124 Todesfälle wurden bisher in Verbindung mit dem Virus registriert.

Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro wird von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch heftig kritisiert. (Bild: Keystone)
Von der Leyen droht Ungarn mit Vertragsverletzungsverfahren

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat in der Diskussion über das umstrittene ungarische Notstandsgesetz in der Corona-Krise erneut mögliche Konsequenzen angedroht. «Ich bin bereit zu handeln, wenn die Einschränkungen das erlaubte Mass übersteigen», sagte von der Leyen der «Bild am Sonntag». «Dann drohen Vertragsverletzungsverfahren.»

Der rechtsnationale ungarische Regierungschef Viktor Orban hatte sich Ende März vom Parlament in Budapest mit umfassenden Sondervollmachten zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie ausstatten lassen. So kann er ohne zeitliche Befristung und gegebenenfalls ohne parlamentarische Kontrolle auf dem Verordnungsweg regieren. Das Notstandsgesetz hatte im In- und Ausland Kritik und Besorgnis ausgelöst.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen droht dem ungarischen Regierungschef Viktor Orban mit Konsequenzen gedroht. (Archivbild: Keystone)
WTA-Turnier in Montreal abgesagt

Das für die Zeit vom 10. bis zum 16. August vorgesehene WTA-Premier-Turnier in Montreal ist infolge des Coronavirus abgesagt worden. Dies teilten die Verantwortlichen der WTA am Samstag mit.

Die frühe Absage hängt mit einem Beschluss der Regierung der kanadischen Provinz Québec zusammen. Demnach dürfen bis zum 31. August keine sportlichen und kulturellen Veranstaltungen in Québec abgehalten werden.

Das für die gleiche Woche vorgesehene ATP-Masters-1000-Turnier in Toronto bleibt im Kalender. Toronto in der Provinz Ontario wird vom Entscheid in Québec nicht tangiert.

Die Vereinigungen ATP und WTA haben einstweilen alle Turniere abgesagt, die bis zum 13. Juli hätten stattfinden sollen.

Papst Franziskus feiert einsame Osternacht im Petersdom

Papst Franziskus hat das Osterfest am Samstag mit einer Abendmesse eröffnet, die wegen der Corona-Pandemie ohne Pilger stattfand. Bei dem Gottesdienst im riesigen Petersdom, der Zehntausende Besucher fasst, waren nur wenige Würdenträger und Gläubige dabei. Teile der Messe wurden in verkürzter Form begangen. Auch diesmal war wie an den Vortagen ein historisches Pestkreuz aufgebaut – dieses soll während der Pest 1522 durch die Strassen von Rom getragen worden sein.

Papst Franziskus feiert im Petersdom eine einsame Osternacht. (Bild: Key)
80 Schweizerinnen und Schweizer aus Marokko zurückgekehrt

Am Samstagabend ist ein Edelweiss-Flugzeug aus Casablanca in Zürich gelandet. Es brachte im Rahmen der Rückholaktion des Aussendepartements 80 Schweizer Reisende in die Schweiz zurück, die wegen des Coronavirus in Marokko blockiert waren.



Gemäss Mitteilung auf der Website des Aussendepartements (EDA) waren an Bord neben den Schweizer Reisenden auch 43 Passagiere aus anderen Ländern. 21 davon haben ihren Wohnsitz in der Schweiz, 22 wohnen in anderen europäischen Staaten.

WTA-Turnier in Montreal abgesagt

Das für die Zeit vom 10. bis zum 16. August vorgesehene WTA-Premier-Turnier in Montreal ist infolge des Coronavirus abgesagt worden. Dies teilten die Verantwortlichen der WTA am Samstag mit. Die frühe Absage hängt mit einem Beschluss der Regierung der kanadischen Provinz Québec zusammen. Demnach dürfen bis zum 31. August keine sportlichen und kulturellen Veranstaltungen in Québec abgehalten werden.



Das für die gleiche Woche vorgesehene ATP-Masters-1000-Turnier in Toronto bleibt im Kalender. Toronto in der Provinz Ontario wird vom Entscheid in Québec tangiert. Die Vereinigungen ATP und WTA haben einstweilen alle Turniere abgesagt, die bis zum 13. Juli hätten stattfinden sollen.

Immer weniger Patienten auf Frankreichs Intensivstationen

In Frankreich ist die Zahl der Covid-19-Patienten, die auf der Intensivstation behandelt werden, den dritten Tag in Folge rückläufig. Derzeit befänden sich 6’883 Menschen auf der Intensivstation, sagte Gesundheitsdirektor Jerôme Salomon am Samstagabend.

Die Zahl der Patienten auf den Intensiv-Stationen sinkt in Frankreich seit drei Tagen. (Bild: Keystone)

Das sind 121 Menschen weniger als am Vortag. Auch die Zahl der Menschen, die innerhalb von 24 Stunden in Folge von Covid-19 gestorben sind, ist zurückgegangen. Frankreich zählte am Samstag 353 neue Todesfälle in den Krankenhäusern und 290 in den Alten- und Pflegeheimen. Insgesamt verzeichnet das Land den offiziellen Angaben nach 13’832 Tote.

Cuomo warnt vor zu frühem Exit

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo hat vor einer zu frühen Wiedereröffnung der durch die Corona-Krise angeschlagenen Wirtschaft gewarnt. Er werde nicht zwischen verlorenen Leben und verdienten Dollars wählen, sagte Cuomo am Samstag bei seiner täglichen Pressekonferenz.

«Ich bin nicht bereit, diese beiden Dinge zu trennen». Angesichts der sich stabilisierenden Patientenzahlen in Krankenhäusern in dem Bundesstaat werden Rufe nach einem Neustart der Wirtschaft lauter. Cuomo aber warnte vor einer erneuten Infektionswelle, über Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen könne nur schrittweise entschieden werden.

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo warnt vor einer erneuten Infektionswelle im Bundesstaat. (Bild: Keystone)
Kuba setzt den öffentlichen Verkehr aus

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, hat die kubanische Regierung öffentliche Verkehrsmittel eingestellt und grosse Einkaufszentren geschlossen.

Die neuen Massnahmen gelten seit Samstag, wie die Regierung auf Twitter bekannt gab. Nur für «Arbeitnehmer, die lebenswichtige Dienstleistungen anbieten», – wie medizinisches Personal und Frachttransporte – sollen Ausnahmen gelten.

Zur Eindämmung des Coronavirus fahren ab Samstag keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr auf Kuba. (Bild: Keystone)
Queen: «Ostern ist nicht abgesagt»

Die britische Königin Elizabeth II. hat sich am Samstag erstmals mit einer Osterbotschaft an die Öffentlichkeit gewandt. «Ostern ist nicht abgesagt, tatsächlich brauchen wir Ostern so sehr wie eh und je», sagte die Monarchin in einer Audiobotschaft, die auf dem Twitter-Account der Königsfamilie veröffentlicht wurde.

Die Geschichte über die Auferstehung Christi vom Tod könne nun Hoffnung geben, so die beinahe 94-Jährige. «Wir wissen, dass uns das Coronavirus nicht bezwingen wird. So düster der Tod sein kann – vor allem für Trauernde – Licht und Leben sind grösser.» Sie wünsche allen, gleich welchen Glaubens und welcher Konfession ein gesegnetes Ostern, sagte die Queen.



Zahlen der Erkrankten in Italien klettern auf über 150'000

Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten ist in Italien auf mehr als 150’000 Menschen geklettert. Ausserdem meldete der Zivilschutz in Rom am Samstag mit 619 Toten innerhalb von 24 Stunden eine wieder leicht gestiegene Zahl von Opfern.

152’271 Covid-19-Fälle zählen die Italiener mittlerweile. (Bild: Keystone)

Insgesamt registrierten die Behörden seit dem Beginn der Corona-Welle im Februar bis jetzt 19’468 Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit. 152’271 Menschen wurden in Italien positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet. Rund 32’500 Menschen sind wieder genesen.

WHO: Weissrussland muss auf Sporanlässe verzichten

Nach Kritik an einem zu laschen Umgang mit der Corona-Pandemie in Weissrussland (Belarus) mahnt die Weltgesundheitsorganisation WHO strengere Massnahmen an. Öffentliche Versammlungen mit vielen Menschen sollten verschoben werden, sagte der Leiter der WHO-Mission in dem Land, Patrick O’Connor, am Samstag in Minsk.

Dazu gehörten auch Sport- und Kulturveranstaltungen. Die Ex-Sowjetrepublik gehört zu den wenigen Ländern, in denen noch Fussball vor grossem Publikum gespielt wird.

Afrikaner in Guangzhou werden diskriminiert

Afrikaner in der südchinesischen Metropole Guangzhou beklagen Diskriminierung und Unterstellungen, angeblich das neue Coronavirus zu verbreiten. In der 13-Millionen-Stadt wurden Afrikaner nach Medienberichten von ihren Vermietern kurzfristig auf die Strasse gesetzt, in Hotels abgewiesen, willkürlich zu Virustests aufgefordert oder 14 Tage unter Quarantäne gesetzt, auch wenn sie schon länger das Land nicht verlassen hatten. Guangzhou hat die grösste afrikanische Gemeinde in China.

Afrikaner erzählen, dass sie im südchinesischen Guangzhou aus Angst vor dem Coronavirus auf die Strasse gesetzt wurden. (Bild: Keystone)
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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