(Bild: Keystone)
International

Fast 1’800 Corona-Tote an einem Tag in den USA

In den USA sind am Donnerstag 1'783 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Donald Trump sieht die USA auf dem Höhepunkt der Pandemie.

Die Zahl der Toten in den USA seit Beginn der Epidemie stieg damit auf rund 16’500, wie Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore am Donnerstagabend (Ortszeit) zeigten. Demnach wurden bereits rund 460’000 Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen.

Die Webseite der Universität wird regelmässig aktualisiert und zeigt daher einen höheren Stand bestätigter Infektionen als die offiziellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der US-Gesundheitsbehörde CDC.

Trump sieht USA in Corona-Pandemie auf dem Höhepunkt

«Ich bin ziemlich sicher, dass wir auf dem Gipfel des Hügels sind. Und jetzt gehen wir herunter. In einigen Fällen haben wir diesen Prozess schon begonnen», sagte Trump am Donnerstagabend bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus. Vize-Präsident Mike Pence präzisierte im Anschluss, dass die Gebiete, die besonders von der Epidemie betroffen seien – wie New York, Louisiana und Detroit, dem Höhepunkt «nah» seien. «Es gibt Anzeichen für Fortschritte. Und Hoffnung wird sichtbar», sagte Pence.

Trump zeigte sich optimistisch, dass weniger Menschen in der Krise sterben könnten als mindestens erwartet worden waren. Er sprach von einem Niveau, das niedriger liegen könnte als 100’000. An zwei Tagen in Folge waren zuletzt fast 2’000 Menschen nach einer Infektion mit dem Erreger Sars-CoV-2 gestorben.

Mehr als zwei Millionen Coronavirus-Tests in den USA

Die USA haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bereits mehr als zwei Millionen Menschen auf das neuartige Coronavirus getestet. Das sei ein wichtiger Meilenstein, sagte Trump am Donnerstagabend (Ortszeit) im Weissen Haus. «Wir haben das beste Test-System in der ganzen Welt», lobte Trump die Politik seiner Regierung. Bis Montag vergangener Woche hatten die USA bereits rund eine Million Menschen getestet. Gouverneure einiger Bundesstaaten beklagen jedoch, dass es immer noch nicht genug Tests gebe.

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