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Glam-Praktikantin Dania färbt sich ihre Haare zuhause. (Video: Telebasel)
Basel

Haare färben ohne Coiffeur – funktioniert das?

Die Coiffeur-Salons sind momentan geschlossen. Viele Personen nehmen jetzt ihre Haarprobleme selber in die Hand. Doch wie gut klappt das?

Frauen wie auch Männer gehen normalerweise regelmässig zum Coiffeur – sei es, um die Haare zu schneiden oder um sie zu färben. Beides ist jetzt nicht möglich, da die Coiffeursalons geschlossen haben. In den sozialen Medien kursieren einige Videos von Männern, die sich die Haare nun selber schneiden oder mit Hilfe von Freunden. Diese Aktion endet jedoch nicht immer gut, denn Haare schneiden ist nicht so einfach, wie es aussieht. Auch die Telebasel-Moderatoren Dani von Wattenwyl und Adrian Plachesi haben sich in der Lockdown-Show dieser Challenge gestellt.

Glam-Praktikantin Dania Capra lässt zwar die Finger von der Schere, den Versuch sich zuhause ihre Haare dunkler zu färben, konnte sie jedoch nicht lassen. Normalerweise trägt die 22-Jährige blonde Strähnen und erhellte Spitzen, die man regelmässig nachfärben muss, damit sie stets frisch aussehen. Dies ist jetzt aber nicht möglich – darum nimmt Dania es selber in die Hand. Ihre Strähnen selber blonder zu machen, traut sie sich nicht, denn dafür müsste man die Haare zuerst bleichen. Darum entscheidet sie sich die blonden Spitzen mit einer dunkelbraunen Tönung verschwinden zu lassen.

«Ich hatte schon ein bisschen Angst»

Für ihr Haarexperiment hat sie lediglich eine Haartönung gekauft und die Anleitung gründlich durchgelesen. Trotzdem hatte die 22-Jährige ein mulmiges Gefühl, denn oft nehmen blonde Strähnen die braune Farbe nicht an und werden grün – und das war auf jeden Fall nicht ihr Ziel.

Nachdem sie die Farbe gleichmässig auf die Haare verteilt hat, liess sie sie 30 Minuten einwirken. Diese Zeit konnte sie jedoch sinnvoll nutzen, denn der Boden und der Badezimmerteppich waren voller Farbflecken. Nach der Wartezeit muss man die Haare gründlich ausspülen. Last but not least: Die Haare trocknen! Nur so kommt das Endergebnis auch zur Geltung. Der letzte Blick in den Spiegel und dann die grosse Erleichterung: Die braune Farbe war tatsächlich braun und nicht etwa grün!

Fazit

In Danias Fall gab es kein Haardesaster, doch man muss beachten, dass nicht jedes Haar die Haarfarbe gleich annimmt. Die Glam-Praktikantin gesteht: «Es war lustig, den Selbstversuch zu testen, doch das nächste Mal gehe ich lieber wieder zum Coiffeur. Mein Boden, mein Teppich und meine Handtücher wurden durch das Färben dreckig und das ist schon ziemlich nervig. Zudem finde ich es toll, wenn man sich ab und zu den Luxus gönnt und zum Coiffeur geht. Da kann man sich nämlich gut entspannen. Dieses Experiment war das pure Gegenteil – Adrenalin pur!», so Dania.

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