Das Ende der grössten Rückholaktion der Schweizer Geschichte naht. (Symbolbild: Key)
Schweiz

Bund fliegt letzte gestrandete Schweizer in die Heimat

Aktuell sind noch sechs Flüge ausstehend, die im Ausland gestrandete Schweizerinnen und Schweizer in die Heimat zurückholen sollen.

Das Ende der grössten Rückholaktion der Schweizer Geschichte naht.

Am (heutigen) Donnerstag wird ein Flugzeug blockierte Reisende von den Kanarischen Inseln in die Schweiz zurückbringen – genauer von Teneriffa und Lanzarote. Diese Woche sind noch weitere Flüge aus Mumbai/Delhi (Indien), aus Guatemala City (Guatemala)/San José (Costa Rica) sowie Kapstadt (Südafrika) geplant. In der kommenden Woche gibt es noch Rückholflüge von Lima (Peru) und Kinshasa (Kongo).

Bald keine Rückflüge mehr

Am Dienstag hatte Hans-Peter Lenz, der Chef des Krisenmanagementzentrums (KMZ), das im Aussendepartement EDA die Rückholflüge koordiniert, das baldige Ende der Rückholaktion angekündigt. Er forderte blockierte Reisende auf, die verbleibenden vom Bund organisierten Flüge jetzt wirklich in Anspruch zu nehmen. Denn irgendwann werde das EDA keine Rückflüge mehr anbieten.

Für bestimmte Reiseziele geht die Zusammenarbeit mit europäischen Partnern aber weiter. Dies ist laut EDA insbesondere in Afrika der Fall, wo Schweizer Bürger verstreut sind. Aus Kap Verde oder Namibia etwa werden keine Schweizer Flüge organisiert werden können, weil es zu wenig Betroffene gebe.

«In einer letzten Phase wird sich das EDA bei Rückholaktionen auf Partnerschaften mit den Nachbarländern und der EU konzentrieren, um die Flugauslastung und die Effizienz zu optimieren», sagte Hans-Peter Lenz. Der Bund hat bisher 5000 im Ausland gestrandete Personen in die Schweiz zurückgeholt.

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