Der Kanton Baselland befreit Eltern von den Kosten für ungenutzte Kita-Plätze. (Symbolbild: Keystone)
Baselland

Regierung befreit Eltern von Kosten für nicht genutzte Kita-Plätze

Das Baselbiet befreit Eltern von den Kosten nicht genutzter Kinderbetreuungsplätze. Gleichzeitig schiesst er den zuständigen Gemeinden einen Ausgleich vor.

Der Kanton Baselland befreit Eltern von den Kosten für nicht genutzte Kita-Plätze. Gleichzeitig schiesst er den zuständigen Gemeinden einen finanziellen Ausgleich der Ausfälle von 80 Prozent vor.

Die Massnahmen, die in zwei Notverordnungen geregelt sind, gelten für die Dauer der ausserordentlichen Lage bis spätestens 31. August, wie die Baselbieter Regierung am Mittwoch mitteilte. Der Kanton rechnet mit Vorauszahlungen in der Höhe von monatlich 2,3 Millionen Franken.

Ausgaben sollen reduziert werden

Die Betreuungseinrichtungen müssten ihre Ausgaben so weit wie möglich über Kurzarbeit oder Soforthilfen reduzieren und 20 Prozent der Ausfälle selber tragen, heisst es weiter. Mittelfristig will der Kanton dann die Gelder von den zuständigen Gemeinden zurückfordern. Konkret sollen die vorfinanzierten Ausfallentschädigungen in den Jahren 2021 bis 2023 über den Finanzausgleich wieder eingeholt werden.

Die Regierung des Kantons Basel-Stadt hat am 17. März 2020 bereits beschlossen, dass die Eltern für die Dauer, während der sie Angebote der Tagesbetreuung und Tagesstrukturen aufgrund der aktuellen Situation nicht nutzen können, keinen Elternbeitrag bezahlen müssen.

Den privaten Trägerschaften der Tagesstrukturangebote wurde garantiert, dass sie den Einnahmeausfall nach Abzug allfälliger Entschädigungen und Minderkosten vergütet bekommen.

1 Kommentar

  1. Reife Leistung… Wie sollen die Kitas bitte die 20% Ausfall einfach so tragen?

    Toll gemacht Kanton… So haben wir einfach nach der Krise keine Kitas mehr…Report

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