Der Bund hat bisher 4600 im Ausland gestrandete Personen in die Schweiz zurückgeholt. (Symbolbild: Key)
Schweiz

EDA kündigt baldiges Ende der Rückholaktion an

Der Bund hat bisher 4600 im Ausland gestrandete Personen in die Schweiz zurückgeholt. «Der Höhepunkt der Aktion ist überschritten», teilt das EDA mit.

Es sei jetzt die letzte Chance, die Rückkehrhilfe in Anspruch zu nehmen. Die wichtigsten Destinationen seien abgedeckt, die meisten Schweizer seien heimgekehrt, sagte Lenz am Dienstag vor den Bundeshausmedien. Nun werde die Frequenz der Flüge schrittweise reduziert. Derzeit seien noch acht weitere Flüge geplant – von Destinationen, wo es keine kommerziellen Flüge gebe.

Reisende wollen im Ausland bleiben

Das EDA geht nach eigenen Angaben davon aus, dass sich immer noch «einige tausend» Schweizerinnen und Schweizer im Ausland befinden. Die Vertretungen vor Ort verzeichneten aber nur noch wenige Gesuche auf Rückkehrhilfe. Das deutet laut Lenz darauf hin, dass einige Reisende im Ausland bleiben wollen. «Das ist ihr Entscheid.»

Auf der Travel-Admin-App sind immer noch rund 10’000 Personen registriert. Viele hätten aber wohl ihre Daten nach der Rückkehr in die Schweiz nicht aktualisiert, mutmasste Lenz.

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