Featured Video Play Icon
International

Bundesrat verlängert Corona-Massnahmen

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Bundesrat will über Medienhilfe beraten

(Video: Keystone-SDA)

WHO kontert Trump mit dramatischem Appell

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Vorwürfe und Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen die UN-Organisation mit einem dramatischen Appell gekontert. Das Coronavirus für politische Zwecke zu missbrauchen, sei das Schädlichste, was jetzt passieren könne, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf.

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus kontert Trump und ruft zur Solidarität auf. (Bild: Keystone)

Es gehe um nationale Einheit, das Arbeiten über ideologische und Parteigrenzen hinweg und schliesslich um internationale Solidarität. «Das Schlimmste steht uns noch bevor, wenn wir uns nicht beeilen, Einigkeit sicherzustellen», warnte der WHO-Chef. Trump hatte der WHO mit einem Stopp von Beitragszahlungen gedroht. Er warf der Organisation vor, nicht genügend aufgeklärt und einen auf China fokussierten Ansatz gehabt zu haben.

Zahl der täglichen Todesopfer in Italien sinkt auf unter 600

In Italien ist der tägliche Anstieg der Zahl von Todesopfern in der Corona-Krise auf unter 600 gefallen. Am Mittwoch kamen 542 Tote dazu, insgesamt sind es nun 17’669, wie der Zivilschutz in Rom mitteilte. Das ist der zweitniedrigste Anstieg in fast drei Wochen.

Die Zahl der täglichen Todesopfer in Italien sinkt auf unter 600. (Bild: Keystone)

Insgesamt stieg die Zahl der Ansteckungen um 2,8 Prozent auf 139’422, Experten gehen jedoch von einer grossen Dunkelziffer aus. Die Zahl der Patienten auf der Intensivstation nahm weiter ab. Italien ist weltweit das Land mit den meisten Toten in der Corona-Krise.

Zenhäusern mahnt, trotz schönem Wetter Zuhause zu bleiben

«Das Licht am Ende des Tunnels ist sichtbar»

«Das Licht am Ende des Tunnels ist sichtbar», sagt Bundesrat Alain Berset. (Video: Keystone-SDA)

Parmelin: Bis zu sieben Prozent Arbeitslosigkeit möglich

Die Szenarien für die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Schweizer Wirtschaft sind gemäss Wirtschaftsminister Guy Parmelin düster: Bis zu sieben Prozent Arbeitslosigkeit könnten Realität werden.

Die Wirtschaft sei durch die Massnahmen des Bundesrates enorm betroffen, sagte Parmelin am Mittwoch vor den Medien. Bereits sei die Arbeitslosigkeit auf knapp 3 Prozent gestiegen, 30 Prozent der Arbeitnehmenden oder 1,5 Millionen Personen befänden sich in Kurzarbeit.

Bundesrat Guy Parmelin sagt, dass in der Schweiz bis zu sieben Prozent der arbeitstätigen Bevölkerung arbeitslos werden könnten. (Video: Keystone-SDA)

Arbeitnehmende auf Abruf dürfen Kurzarbeitsentschädigung beantragen

Der Bundesrat hat neue Massnahmen zur Entlastung der Arbeitnehmenden und Unternehmen wegen der Corona-Krise beschlossen. Neu erhalten auch Arbeitnehmende auf Abruf Anspruch auf Kurzarbeitsentschädigung.

Dadurch soll verhindert werden, dass den rund 200’000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in der Schweiz Arbeit auf Abruf leisten, gekündigt wird, teilte der Bundesrat am Mittwoch mit.

Bundesrat: Zölle auf medizinische Güter bis Oktober ausgesetzt

Der Bundesrat hat die Zölle auf Importe von wichtigen medizinischen Gütern vorübergehend ausgesetzt. Damit will er die Versorgung von Spitälern, Pflegepersonal und Patienten mit dringend benötigter Ausrüstung in der Schweiz verbessern.

Medizinische Schutzausrüstung und andere Verbrauchsmaterialien spielten eine zentrale Rolle bei der Bekämpfung des Coronavirus, teilte der Bundesrat nach seiner Sitzung am Mittwoch mit. Wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus habe der Bedarf an Masken, Untersuchungshandschuhen, Schutzkleidung, Schutzbrillen und Desinfektionsmittel in der Schweiz stark zugenommen.

EU-Kommission will Einreisestopps bis 15. Mai verlängern

Der weitgehende Stopp der Einreisen in die Europäische Union soll nach Ansicht der EU-Kommission bis zum 15. Mai verlängert werden. Dies schlug die Brüsseler Behörde am Mittwoch vor; die Entscheidung darüber kann jedoch jedes Land für sich treffen.

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hatten sich Mitte März alle EU-Staaten ausser Irland sowie die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst für 30 Tage einzuschränken.

Eine Milliarde Verlust in der englischen Premier-League befürchtet

Der englischen Premier-League könnten Verluste von mehr als einer Milliarde Franken entstehen, wenn die laufende Saison infolge der Coronavirus-Pandemie nicht zu Ende gespielt werden kann.

Dies sagte der Liga-Chef Richard Masters in einem Brief an den britischen Abgeordneten Julian Knight, den Vorsitzenden des Ausschusses für Digitales, Kultur, Medien und Sport.

Europameister Sabia stirbt an Covid-19

Der frühere 800-m-Hallen-Europameister Donato Sabia aus Italien ist nach Angaben des nationalen Verbandes an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben.



Italiens Leichtathletik-Verband bestätigte der deutschen Presseagentur dpa den Tod des Läufers am Telefon. Sabia sei am Morgen im Alter von 56 Jahren in der süditalienischen Stadt Potenza gestorben – nur wenige Tage nach dem Tod seines Vaters, der ebenfalls mit dem Erreger infiziert war.

Sabia hatte 1984 an der Hallen-EM in Göteborg Gold über 800 m gewonnen. Er nahm auch an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles und 1988 in Seoul teil.

Staatshilfe für Schweizer Luftfahrt
Der Bundesrat will die Schweizer Fluggesellschaften unterstützen. (Bild: Keystone)

Die Corona-Krise hat auch die Schweizer Luftfahrt-Unternehmen hart getroffen. Der Bundesrat prüft nun Staatshilfen für Fluggesellschaften. Weitere Informationen gibt es hier.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga unterstrich an der Medienkonferenz vom Mittwoch die Wichtigkeit der Fluggesellschaften:

(Video: Keystone-SDA)

Bundesrat verlängert Massnahmen

Simonetta Sommaruga kündigt Lockerungen der Corona-Massnahmen im April an. (Video: Keystone-SDA)

Die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus werden um eine Woche bis am 26. April verlängert. Danach sollen sie aber schrittweise gelockert werden. Das hat der Bundesrat am Mittwoch beschlossen. Über die Etappen der Lockerung will er nächste Woche entscheiden. Den Live-Stream der Medienkonferenz zum Entscheid können Sie hier ansehen. Details zum Entscheid finden Sie hier.

Der Bundesrat beschliesst eine Verlängerung der Corona-Massnahmen. Gleichzeitig sollen Lockerungen eingeführt werden. (Bild: Keystone)
Bundesrat mischt sich nicht in Mietverhältnisse ein

Mieter, die durch die Coronakrise in Finanznöte geraten sind, werden vom Bundesrat nicht entlastet. Er mische sich nicht in die Situation der Wohnungsmiete ein, wie er am Mittwoch bekannt gibt. Weitere Infromationen gibt es hier.

13 weitere Todesfälle im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 13 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 60 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Mittwochmorgen im Kanton Tessin 2659 Personen positiv auf das Virus getestet. 420 Personen konnten bisher aus dem Spital entlassen werden. 211 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

Das Tessin ist weiterhin vom Coronavirus eherrscht. 2659 Personen erkrankten bisher am Virus. (Bild: Keystone)
Italienische Wirtschaft läuft wieder an
 

Die italiensische Wirtschaft soll nach Ostern wieder hochgefahren werden. (Bild: Keystone)

Italien kehrt langsam Richtung Normalität zurück. Erst sollen Unternehmen in Italien nach Ostern vorsichtig wieder ihre Arbeit aufnehmen, dann können Lockerungen für die Menschen folgen: Die Regierung in Rom plant im Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise ein langsames, schrittweises Vorgehen, wie Medien am Mittwoch berichteten. Weitere Informationen gibt es hier.

Bunderat informiert um 16.30 Uhr

Der Bundesrat hält heute um 16.30 Uhr eine Medienkonferenz zu den neusten Beschlüssen. Der Mediensprecher kündigt auf Twitter einen Bundesrats-Entscheid an. Es sprechen Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga sowie die Bundesräte Alain Berset und Guy Parmelin. Telebasel überträgt die Konferenz live im TV und  online. Den Live-Stream können Sie hier mitverfolgen.



Schweizer Nationalteam verzichtet auf eine Million Franken

Die Schweizer Nationalmannschaft zeigt sich im Zuge der Coronavirus-Krise nicht zum ersten Mal solidarisch. Wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) bekannt gab, verzichten die Spieler und der Trainer Vladimir Petkovic auf einen grossen Teil des Geldes, das ihnen im Jahr 2020 aufgrund von Einsätzen mit dem Nationalteam zustehen würde.

Die Schweizer Nationalspieler und Trainer Vladimier Petkovic zeigen sich in der Corona-Krise solidarisch. (Bild: Keystone)

Laut dem SFV liegt der Verzicht in der Höhe von mehr als einer Million Franken. Das Geld soll den Verband und den Spitzen- und Breitenfussball hierzulande entlasten, dem aufgrund der Spielausfälle Verluste drohen.

Johnson auf dem Weg zur Besserung

Die Behandlung des mit dem Coronavirus infizierten britischen Premierministers Boris Johnson zeigt Wirkung.

Das teilte der Regierungssitz Downing Street am Mittwoch mit. «Der Premierminister ist klinisch stabil und die Behandlung schlägt an», hiess es in der Mitteilung. Er werde weiterhin auf der Intensivstation des St. Thomas’s Hospital in London behandelt und sei gut gelaunt. Weitere Informationen gibt es hier.

Der britische Premier Boris Johnson befindet sich noch immer auf der Intensivstation. Die Behandlung schlage aber an. (Bild: Keystone)
Konsumentenschutz kritisiert «wenig kulante» ÖV-Entschädigung

Der Konsumentenschutz ist grundsätzlich erfreut über die Entschädigung für einen Teil der Abo-Besitzer im öffentlichen Verkehr (öV). Doch er fordert mehr. Leider sei die von Alliance Swisspass präsentierte Lösung aber «wenig kulant» und «sehr kompliziert». Pro Bahn fordert 30 statt 15 Kulanztage für Besitzer von Jahres-Abos. Weitere Informationen gibt es hier.

Der Schweizer Konsumentenschutz fordert von der Alliance Swisspass mehr Kulanz. (Bild: Keystone)
Iran plant Lockerung der Corona-Massnahmen

Die Corona-Situation im Iran beruhigt sich langsam. Das Land will die Massnahmen gegen das Virus nun in drei Phasen lockern. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Der Iran wurde besonders hart vom Coronavirus getroffen. Die Lage beruhigt sich jedoch langsam. Nun sollen dort die Massnahmen gegen die Pandemie wieder gelockert werden. (Bild: Keystone)
Frankreich will Warn-App

Auch Frankreich spricht sich für die Entwicklung und freiwillige Nutzung einer Warn-App im Kampf gegen das Coronavirus aus. Nach deutschem Vorbild sollen Bewegungen via Bluetooth verfolgt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Wie  in Deutschland soll in Frankreich eine Corona-Warn-App eingeführt werden. (Bild: Keystone)
Umsatz bei Daimler bricht ein

Die Coronavirus-Krise hat auch bei Daimler für einen massiven Rückgang der Verkaufszahlen gesorgt. Im ersten Quartal setzte der Konzern weltweit rund 477’400 Autos der Kernmarke Mercedes-Benz ab, das waren knapp 15 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie Daimler am Mittwoch mitteilte.

Die Corona-Krise trifft auch Auto-Bauer Daimler hart. (Bild: Keystone)

Im gleichen Masse gingen die Verkaufszahlen bei den Vans zurück. Der Absatz der Kleinwagenmarke Smart brach sogar um mehr als 78 Prozent ein, was Daimler zusätzlich auf die Umstellung auf ausschliesslich batteriebetriebene Fahrzeuge und das Auslaufen der Vorgängermodelle zurückführte.

Brücke einer Staatsstrasse in Italien eingestürzt

In Italien ist eine Brücke einer Staatsstrasse zwischen Ligurien und der Toskana eingestürzt. Es habe nach ersten Informationen nur leicht Verletzte gegeben, teilte das Verkehrsministerium in Rom am Mittwoch mit.

Die Strasse führt über einen Fluss zwischen La Spezia und Massa Carrara. Zwei Kleintransporter waren auf der Brücke, als diese einstürzte, hiess es bei der Feuerwehr. Die Fahrer seien gerettet worden. Auf Bildern und Videos war zu sehen, wie die Brücke am Boden liegt.

Im August 2018 war in Genua eine Autobahnbrücke eingestürzt, 43 Menschen kamen ums Leben. Seitdem wird über die vielfach marode Infrastruktur in Italien diskutiert.

547 neue Fälle in der Schweiz – Infektionskurve flacht ab

In der Schweiz ist die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen innerhalb eines Tages um 547 auf 22’789 Fälle gestiegen. Die Abflachung der Infektionskurve bestätigt sich.

Die Zahl Neuinfizierter liegt am Mittwoch am dritten Tag in Folge unter 600 (Montag: 552, Dienstag: 590). Nach täglich rund 1000 neu gemeldeten Covid-19-Fälle in den vergangenen Wochen, scheint die Kurve der Infizierten in der Schweiz damit abzuflachen. Letzte Woche betrug die Zahl am Freitag 1036, am Samstag 975 und am Sonntag 822.

Die Kantone meldeten am Montag insgesamt 842 Tote, 57 mehr als am Vortag. Dies ergab eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die sich auf die offiziellen Angaben der Kantone stützt.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Zahl der Infektionen in der Schweiz steigt weiter. Langsam zeichnet sich aber eine Abflachung der Kurve ab. (Symbolbild: Keystone)
Post hebt Päckli-Kontingente auf

Die Post hat für die 100 grössten Paket-Auftraggeber bis nach Ostern Kontingente eingeführt, da sie die Paket-Flut sonst nicht bewältigen kann. Die Bevölkerung kauft während dem Corona-Lockdown verstärkt im Online-Handel ein.

Nun hat die Post zusammen mit den Händlern, Verbänden und Sozialpartnern am runden Tisch einen anderen Weg gefunden, wie sie am Mittwoch in einer Mitteilung schreibt. Die Aufgaben wurden aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation neu verteilt.

Händler machen Vorsortierung, Kunden holen vermehrt ab

Die Logistikkette des Briefversandes verarbeitet nun verstärkt kleine Pakete. Diverse Schweizer Paketdienstleister und Logistiker stellen Kapazitäten bei der Sortierung und dem Transport der Pakete zur Verfügung. Und die Händler übernehmen für die Post einen Teil der Vorsortierung. Zudem sollen Kunden ihre Pakete vermehrt an den sogenannten «Click & Collect»-Stellen direkt bei den Verkäufern oder auf Poststellen abholen.

So sind die Kontingente für die Päckli-Sendungen vorerst vom Tisch, wie die Post gegenüber «20 Minuten» erklärt. Sie warnt aber: «Je nach Entwicklung der Paketmengen und der Situation in der Schweiz ist zu erwarten, dass weitere Massnahmen in den nächsten Wochen notwendig werden».

Mehr dazu hier.

Die Post kann die momentanen Paketmengen nicht alleine bewältigen. (Bild: Keystone)
ÖV-Branche entschädigt Abo-Kunden mit 100 Millionen Franken

Inhaber eines General-, Verbund-, Strecken- oder Moduljahresabonnements erhalten von der ÖV-Branche 15 Tage zusätzliche Kulanz. Rund 150’000 Kunden haben wegen der Corona-Krise ihr GA hinterlegt. Die Kulanzmassnahmen haben einen Gegenwert von 100 Millionen Franken.

Auch Monatsabonnenten werden entschädigt, wie Alliance Swisspass, die Branchenorganisation des öffentlichen Verkehrs (ÖV), am Mittwoch mitteilte. Sie erhalten ja nach Verbund und Produkt entweder 15 Franken oder 15 Prozent des Abopreises vergütet.

Das Halbtaxabonnement wird nicht entschädigt, da es meist nach kurzer Zeit und wenigen Fahrten amortisiert ist, wie es in der Mitteilung heisst. GA-Kunden können während der ausserordentlichen Lage ihr Abo noch rückwirkend auf den 17. März 2020 hinterlegen. Der Entscheid muss formell noch genehmigt werden.

Mehr zum Thema können Sie hier lesen.

Inhaber eines ÖV-Abos wie beispielsweise eines Generalabonnements werden entschädigt. (Symbolbild: Keystone)
Kreditkarten-Betreiber erhöhen Kontaktlos-Limite auf 80 Franken

Mastercard, Visa, Postfinance und American Express erhöhen die Limite für kontaktloses Zahlen «bis auf Weiteres» von 40 auf 80 Franken. Damit soll es den Kunden möglich sein, grössere Beträge zu bezahlen, ohne ein Bezahlterminal anzufassen.

Die Erhöhung gelte für alle kontaktlosen Zahlungen, egal ob mit Kredit-, Debit- oder Prepaidkarte, heisst es in einem Communiqué von Mastercard vom Mittwoch. Bis Mitte April werden demnach sämtliche Schweizer Kartenherausgeber und Händler ihre technische Infrastruktur sowie die Bezahlterminals anpassen.

Die Limite fürs kontaktlose Bezahlen wird vorübergehend von 40 auf 80 Franken erhöht. (Symbolbild: Keystone)
Grenzkontrollen bringen nur Ärger

Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn hat von der Bundesregierung gefordert, die Kontrollen an den Grenzen zu Deutschland und zu Frankreich schnellstmöglich wieder aufzuheben. «Die Grenzkontrollen machen mir grosse Sorgen. Wir müssen höllisch aufpassen», sagte Asselborn dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch).

Der dienstälteste Aussenminister in der EU warnte: «Wenn der Schengen-Raum fällt, dann fällt auch das Europa der Bürger. Schengen ist die grösste Errungenschaft der EU», betonte Asselborn mit Hinweis auf das Abkommen zum Wegfall von Grenzkontrollen.

Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn fordert, dass die Grenzkontrollen zu Deutschland und Frankreich schnellstmöglich wieder aufgehoben werden. (Bild: Keystone)

Asselborn sagte über die Grenzkontrollen: «Das bringt nur Ärger. Mir schreiben jeden Tag Menschen aus dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz, die sich wegen der Grenzkontrollen beschweren.» In der Eifel sei es schwer, einen Arbeitsplatz zu bekommen. Die Leute pendelten also nach Luxemburg. «Und wir in Luxemburg sind auf Pflegekräfte und medizinisches Personal aus Deutschland und Frankreich angewiesen.»

Trump droht WHO mit Einfrieren der Beiträge

US-Präsident Donald Trump erhöht in der Coronavirus-Krise den Druck auf die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Trump drohte bei einer Pressekonferenz am Dienstagabend (Ortszeit) im Weissen Haus, Gelder für die WHO einzufrieren. «Ich sage nicht, dass wir es tun werden, wir werden es untersuchen und die Beendigung der Finanzierung prüfen», sagte Trump.

Er revidierte damit eine nur wenige Minuten zuvor getroffene Aussage, wonach US-Gelder für die WHO auf Eis gelegt werden sollten – was nach einer bereits getroffenen Entscheidung klang.

Früher am Dienstag hatte Trump der WHO bereits vorgeworfen, es in der Coronavirus-Pandemie «wirklich vermasselt» zu haben. Am Abend legte er nach und sagte, «wahrscheinlich» habe die Organisation zu Beginn der Pandemie mehr gewusst, als sie offengelegt habe. Er warf der in Genf ansässigen Organisation zudem vor, «sehr chinazentriert» zu sein, und betonte, dass die USA den «grössten Anteil» zum WHO-Budget leisteten.

Mehr dazu lesen Sie hier.

US-Präsident Donald Trump droht der Weltgesundheitsorganisation WHO, die Beiträge der USA einzufrieren. (Archivbild: Keystone)
Fast 2000 Coronavirus-Tote an einem Tag in den USA

In den USA sind an einem Tag fast 2000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ging am Dienstag kurz vor Mitternacht (Ortszeit) aus den Daten der amerikanischen Universität Johns Hopkins für den Dienstag hervor.

Mit genau 1921 Toten binnen 24 Stunden war dies der bisher höchste Anstieg innerhalb eines Tages seit Beginn der Krise. Fast 13’000 Menschen starben damit in den USA bisher nach einer Infektion mit dem Virus Sars-CoV-2. Die Zahl der bekannten Infektionen lag Johns Hopkins zufolge bei gut 399’000.

Weltweit sind laut Daten der Universität mittlerweile 1,4 Millionen Menschen mit dem Virus infiziert. Gut 82’100 Menschen starben demnach, weitere knapp 301’400 erholten sich von einer Infektion mit dem Virus.

In den USA sind innert eines Tages fast 2000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. (Symbolbild: Keystone)
Autoverkauf von Nissan bricht ein

Der Absatz des japanischen Autobauers Nissan in China ist im Zuge der Coronavirus-Krise im März gegenüber dem Vorjahreswert um knapp 45 Prozent auf 73’297 Fahrzeuge eingebrochen. Dies teilte der Konzern am Mittwoch in Tokio mit.

Zugleich hiess es von dem Unternehmen aber auch, dass es «Erholungssignale auf dem Markt» in China sehe.

Der japanische Autobauer Nissan bekommt die Corona-Krise hart zu spüren: Der Verkauf der Autos ist um knapp 45 Prozent eingebrochen. (Symbolbild: Keystone)
731 neue Tote in New York – Kathedrale als Not-Klinik

Auf dem vorläufigen Höhepunkt der Corona-Krise in New York hat der besonders heftig getroffene US-Bundesstaat 731 Tote an nur einem Tag verzeichnet. Insgesamt lag die Zahl der Toten damit bei etwa 5500, wie Gouverneur Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz sagte. In den vergangenen Tagen waren um die 600 Patienten in dem Staat gestorben.

Der Gouverneur machte aber wegen anderer, sinkender Zahlen – vor allem jener neu eingelieferter Patienten – Hoffnung: «Soweit wir sehen, gibt es eine Abflachung (der Kurve) oder ein mögliches Plateau. Das liegt an dem, was wir tun. Und wir müssen es weiter tun.» In New York mit seinen knapp 20 Millionen Einwohnern gelten seit Wochen strenge Ausgangsbeschränkungen.

Die weltberühmt Kathedrale St. John the Divine in New York wurde zu einer Notfallklinik umfunktioniert. (Archivbild: Keystone)

Unterdessen werden in der gleichnamigen Millionenmetropole weiterhin alle möglichen Gebäude zu Notfallkliniken umfunktioniert, zum Beispiel die Kathedrale St. John the Divine. In dem knapp 200 Meter langen Kirchenschiff sollen Zelte für bis zu 200 Patienten aufgebaut werden, berichteten Lokalmedien am Dienstag unter Berufung auf Dekan Clifton Daniel. Auch die darunterliegende Krypta soll genutzt werden.

Südkorea verschärft Einreisekontrolle für Ausländer

Aus Sorge vor einer Zunahme importierter Fälle von Corona-Infektionen will Südkorea die Einreisebestimmungen weiter verschärfen. Premierminister Chung Sye Kyun kündigte am Mittwoch an, sogenannte Visa-Waiver-Programme mit Ländern für ein visumfreies Reisen würden vorläufig auf Eis gelegt.

Auch sollen keine neuen Visa für Staatsbürger aus den Ländern ausgestellt werden, die wegen der Pandemie die Einreise von Besuchern aus Südkorea verbieten. Eine formale Entscheidung darüber sollte später bekanntgegeben werden.

Der südkoreanische Premierminister Chung Sye Kyun will die Einreisebeschränkungen für das Land weiter verschärfen. (Bild: Keystone)

Trump wusste angeblich nichts von Berater-Warnungen zu Corona

US-Präsident Donald Trump hat nach eigenen Angaben nichts von frühen Warnungen eines ranghohen Beraters vor der Corona-Pandemie gewusst. «Ich habe das nicht gesehen», sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) im Weissen Haus in Washington. Er habe erst jetzt davon erfahren. Trump versicherte aber, er habe bereits damals aus eigenem Antrieb im Sinne dieser Warnungen gehandelt.

Ein ranghoher Berater des Präsidenten hatte Medienberichten zufolge bereits Ende Januar vor einer Coronavirus-Pandemie gewarnt, in deren Folge Hunderttausende Amerikaner ums Leben kommen könnten. Die Bevölkerung in den USA wäre dem Virus «schutzlos» ausgeliefert, weil es weder Immunität noch eine Impfung dagegen gebe, schrieb Trumps Handelsberater Peter Navarro demnach in einem Memorandum an den Nationalen Sicherheitsrat des Weissen Hauses.

Corona auf US-Flugzeugträger: Amtierender Marineminister tritt ab

Im Konflikt um den Umgang mit dem Coronavirus-Ausbruch an Bord eines US-Flugzeugträgers ist der amtierende US-Marineminister Thomas Modly zurückgetreten. US-Verteidigungsminister Mark Esper schrieb am Dienstag auf Twitter, er habe das Rücktrittsgesuch von Modly im Einverständnis mit US-Präsident Donald Trump angenommen. An Modlys Stelle soll nun der Untersekretär des Heeres, Jim McPherson, treten.

US-Verteidigungsminister Mark Esper hat das Rücktrittsgesuch des Marineministers Thomas Modly angenommen. (Bild: Keystone)

Der Rücktritt ist ein Teil des Dramas, das in den vergangenen Tagen immer neue Wendungen genommen hatte. Ende März war zunächst bekannt geworden, dass sich einige der ursprünglich rund 5000 Besatzungsmitglieder des Kriegsschiffs «USS Theodore Roosevelt» mit dem Coronavirus infiziert haben. Das Virus breitete sich immer weiter aus – mittlerweile wurden mehr als 150 Besatzungsmitglieder positiv auf den Erreger Sars-CoV-2 getestet.

Der US-Flugzeugträger «USS Theodore Roosevelt». (Bild: Keystone)
Corona schlägt den Reichen aufs Portemonnaie

Das am Dienstag in New York veröffentlichte Ranking des US-Wirtschaftsblatts «Forbes» zeigt, dass die Corona-Krise auch die Superreichen belastet – rund 51 Prozent von ihnen sind demnach wegen der starken Verluste an den Finanzmärkten weniger vermögend als im vergangenen Jahr. Wer es dennoch – und auch trotz teurer Scheidung – auf Rang 1 gebracht hat, lesen Sie hier.

Pro Helvetia sucht nach Ansätzen für die Kultur nach der Krise

Die Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia regt Künstlerinnen und Künstler unter dem Titel «Close Distance statt Cultural Distancing» zu neuen Projekten an. Direktor Philippe Bischof möchte damit auch die Kulturförderung nach der Covid-19-Krise zur Diskussion stellen. Mehr Informationen dazu gibt es hier.



Johns Hopkins: Weltweit starben 80'000 Menschen an Corona

Weltweit sind US-Experten zufolge bereits mehr als 80’000 Menschen am Coronavirus gestorben. Die Infektionen mit Sars-CoV-2 stiegen bis Dienstag auf rund 1,4 Millionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervorging. In Italien starben demnach mehr als 17’000 Corona-Infizierte, in Spanien rund 13’900, in den USA mehr als 12’000 und in Frankreich mehr als 10’000.

Am weltweit stärksten betroffen sind bisher die Länder Italien und Spanien. (Bild: Johns Hopkins University)

Unter den am stärksten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Ländern registrierte die Universität den höchsten Anteil in Spanien und Italien. In beiden Ländern starben etwa 27 Menschen pro 100’000 Einwohner an dem Virus.

54 Impfstoffporjekte

Mit dem Ausbruch des Coronavirus Ende 2019 hat ein weltweiter Wettlauf begonnen. Vor allem auf eines warten die Menschen derzeit: einen Impfstoff gegen dieses neuartige Virus. Erste Behandlungen zur Linderung der Symptome dürften allerdings früher auf den Markt kommen. Ende März zählte die die Weltgesundheitsorganisation WHO offiziell 54 Impfstoffprojekte.

Weltweit laufen 54 Projekte zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen das Coronavirus. (Bild: Keystone)
Vertrauen in den Bundesrat wächst

In der Corona-Krise ist das Vertrauen der Bevölkerung in die politische Führung des Landes gestiegen. Immer noch steht eine deutliche Mehrheit hinter dem Bundesrat bei den Beschränkungen der Wirtschaftstätigkeit. Für die zweite Ausgabe des repräsentativen SRG-Monitors zur Corona-Pandemie wurden am Wochenende vom 5. April 29’891 Personen aus der gesamten Schweiz befragt.

Das Vertrauen der Schweizerinnen und Schweizer in den Bundesrat ist während der Corona-Krise gross. (Symbolbild: Keystone)

Bei der ersten Befragung, die am Wochenende vom 22. März durchgeführt worden war, gaben insgesamt 61 Prozent der Schweizer Bevölkerung an, grosses oder sehr grosses Vertrauen in die politische Führung zu haben.

Dieser Anteil ist zwei Wochen später auf 67 Prozent gewachsen. In allen Altersgruppen ist aber eine wachsende Minderheit der Ansicht, dass die Massnahmen des Bundesrats, die die Wirtschaft betreffen, zu weit gingen. Dieser Anteil ist innert zwei Wochen von 10 Prozent auf fast ein Drittel gestiegen.

Twitter CEO spendet fast eine Milliarde Dollar

Twitter-Gründer Jack Dorsey spendet 1 Milliarde US-Dollar in Form von Square-Anteilen für den Kampf gegen die Folgen von Covid-19. Das entspricht zirka 28 Prozent seines Reichtums und umgerechnet zirka 997,8 Million Dollar. Er trackt die Spenden aus diesem Milliarden-Topf öffentlich einsehbar in einem Google Doc.



Verkündung der Pulitzer-Preise verschoben

Die Verkündung der diesjährigen Gewinner der renommierten Pulitzer-Preise ist wegen der Corona-Krise verschoben worden. Die Gewinner sollen nun nicht wie ursprünglich geplant am 20. April, sondern am 4. Mai per Online-Livestream bekannt gegeben werden, teilten die Veranstalter am Dienstag in New York mit.

Bulgarischer Konsul verlangt «Coronavirus-Gebühr» – entlassen

Korruption zu Corona-Zeiten: Der bulgarische Konsul in Den Haag ist wegen einer nicht rechtmässig abverlangten «Coronavirus-Gebühr» entlassen worden. Der Diplomat habe verlangt, dass Besucher des Konsulats aus den Niederlanden sowie aus anderen Staaten ein von ihm wegen der Corona-Pandemie erfundenes Eintrittsgeld für das Konsulat in Höhe von zehn Euro pro Person zahlen müssen.

Bulgaren habe er zum halben Preis eingelassen, teilte das Aussenministerium in Sofia am Dienstag mit. Diese Praxis sei völlig unvereinbar mit dem bulgarischen diplomatischen Dienst, erläutert das Ministerium. Gegen den Konsul wurde ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Es war vorerst unklar, wie viele Personen die rechtswidrige Gebühr bezahlt haben, sowie wofür der Konsul das Geld verwendet hat.

Der bulgarische Konsul in Den Haag wurde wegen einer nicht rechtmässig abverlangten «Coronavirus-Gebühr» entlassen. (Bild: Keystone)

Deutschland holt minderjährige Flüchtling aus Corona-gefährdeten Flüchtlingslagern

Deutschland will in der kommenden Woche 50 unbegleitete Minderjährige aus den Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln aufnehmen. Die Jugendlichen sollen erst für zwei Wochen in Quarantäne. Anschliessend sollen sie auf mehrere Bundesländer verteilt werden.

Die Situation in den völlig überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Ägäis-Inseln ist ohnehin dramatisch. Ein Ausbruch von Covid-19-Erkrankungen könnte dort angesichts katastrophaler hygienischer Zustände verheerende Folgen haben, so die Befürchtung.

Trump wurde bereits im Januar vor Corona gewarnt
Trumps Handelsberater Peter Navarro hat den Präsidenten bereits im Januar vor dem Coronavirus gewarnt. (Bild: Keystone)

Ein ranghoher Berater von US-Präsident Donald Trump hat Medienberichten zufolge bereits Ende Januar vor einer Coronavirus-Pandemie gewarnt, in deren Folge Hunderttausende Amerikaner ums Leben kommen könnten.

Die Bevölkerung in den USA wäre dem Virus «schutzlos» ausgeliefert, weil es bislang weder Immunität noch eine Impfung dagegen gebe, schrieb Trumps Handelsberater Peter Navarro demnach an den Nationalen Sicherheitsrat des Weissen Hauses. Trump selbst beteuerte noch bis Anfang März öffentlich, das Virus sei für die USA kein Grund zur Sorge.

R. Kelly kann wegen Corona nicht früher aus dem Gefängnis

Der frühere Pop-Superstar R. Kelly (53) wird wegen der Coronavirus-Pandemie nicht vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen. Einen entsprechenden Antrag, den der Musiker über seine Anwälte eingereicht hatte, lehnte eine Richterin in New York am Dienstag ab.

Der Antrag von Sänger R. Kelly, früher aus dem Gefängnis entlassen zu werden, wurde abgelehnt. (Bild: Keystone)

Sie verstehe, dass Kelly Sorge vor einer Ansteckung mit dem Virus habe, schrieb Richterin Ann Donnelly in der Begründung, die der Deutschen Presse-Agentur vorlag. Der Sänger habe aber keine ausreichenden Gründe für eine Entlassung vorgelegt. In dem Gefängnis in Chicago, wo Kelly derzeit einsitzt, gebe es noch keine bestätigten Fälle von Covid-19, zudem habe die Anstalt umfangreiche Schutzmassnahmen eingeführt.

Vitali Kltischko mahnt, zuhause zu trainieren
Auch Freizeitsportler sollen sich dringend an die Coronavirus-Massnahmen so, Ex-Boxweltmeister und Bürgermeister von Kiew Vitali Klitschko. (Bild: Keystone)

Ex-Boxweltmeister Vitali Klitschko hat in seiner Funktion als Bürgermeister von Kiew Freizeitsportler ausdrücklich zur Einhaltung der Coronavirus-Massnahmen ermahnt. «Diejenigen, die fürchten ihre Superform zu verlieren, müssen verstehen, dass sie ihre Gesundheit und sogar ihr Leben verlieren können», schrieb das Stadtoberhaupt der ukrainischen Hauptstadt am Dienstag im sozialen Netzwerk Telegram.

Der 48-Jährige posierte dazu mit einem T-Shirt, das ihn beim Hochkrempeln seines Ärmels zeigt. «Es reicht mit dem Herumlaufen», heisst es darauf. Auch Sportler seien nicht vor dem Virus gefeit. Er selbst trainiere derzeit zu Hause, schrieb Klitschko.

Infizierte müssen in Serbien ins Masenlazarett

In Serbien dürfen mit Sars-CoV-2 infizierte Menschen, die keine oder nur leichte Symptome haben, nicht mehr in Heimquarantäne bleiben. Wer positiv auf das Coronavirus getestet sei, wird nun verpflichtend in ein Massenlazarett eingewiesen, wie das serbische Gesundheitsministerium am Dienstag anordnete.

In Serbien dürfen Covid-Patienten nicht in Heimqurantäne bleiben. Die Armee stellte diverse Massenlazaretts bereit. (Bild: Keystone)

Das erste Massenlazarett mit 3000 Betten hatte am 29. März auf dem Gelände der Belgrader Messe seine Pforten geöffnet. Die Zahl der positiv getesteten stieg von Montag auf Dienstag um 247 auf 2447. Die Zahl der Toten wurde mit 61 angegeben.

Formel 1 verlängert Pause

Die Formel 1 verlängert wegen der Coronavirus-Krise die zwangsweisen Werksferien um weitere zwei Wochen. Die verordnete Pause, in der keine Arbeiten an der Entwicklung der Rennwagen erlaubt sind, werde von 21 auf 35 Tage ausgedehnt, hiess es in einem Communiqué des Weltverbandes.

Wegen der Corona-Krise war die Sommerpause vorgezogen und verlängert worden. Die fünfwöchigen Werksferien müssen von den Rennställen und Motorenherstellern bis Ende Mai genommen werden.



Immer weniger Neuansteckungen in Italien

In Italien verlangsamt sich der Anstieg der Corona-Infektionskurve weiter. Doch die Zahl der Todesopfer innerhalb eines Tages bleibt mit 604 hoch. Unter anderem bei den Neuinfektionen kletterte die Zahl der aktuell mit dem Erreger Sars-CoV-2 infizierten Menschen aber in einem Tag nur noch um weniger als ein Prozent. Das war ein vergleichsweise niedriger Anstieg.

Die Zahl der Corona-Neuansteckungen nimmt in Italien um weniger als ein Prozent zu. (Bild: Keystone)

Zusammengerechnet sind in Italien seit dem Ausbruch im Februar nun 135’586 Infektionsfälle registriert worden. Die Zahl der offiziellen Corona-Toten kletterte auf 17’127. Inzwischen sind mehr als 24’000 Menschen auch wieder von der Lungenkrankheit genesen.

Wie ein Virus die Welt verändert

Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war: Von der chinesischen Metropole Wuhan hat sich das Coronavirus innerhalb von drei Monaten in mehr als 180 Länder ausgebreitet. Wie die Pandemie einige von ihnen verändert hat, lesen Sie hier.

Wähler in Wisconsin müssen trotz Corona an die Urne

Trotz der Corona-Epidemie in den USA haben Wähler am Dienstag im Bundesstaat Wisconsin darüber abgestimmt, wer für die Demokraten gegen Präsident Donald Trump antreten soll. Die beiden Kandidaten, der moderate Ex-Vizepräsident Joe Biden und der linke Senator Bernie Sanders, hatten die Durchführung der Wahl wegen des Gesundheitsrisikos allerdings abgelehnt.

Gouverneur Tony Evers hatte am Montag in letzter Minute eine Verschiebung der Abstimmung angeordnet, ein Gericht hob seine Anordnung jedoch wieder auf.

Mit Mundschutz und Glasscheibe wurde in Wisconsin trotz Corona gewählt. (Bild: Keystone)
Ausnahmezustand in Lettland verlängert

Lettlands Regierung hat den landesweiten Ausnahmezustand wegen der Coronavirus-Pandemie um einen weiteren Monat verlängert. Auf Beschluss des Kabinetts in Riga gilt die zunächst bis 13. April vorgesehene Massnahme in dem baltischen EU-Land nun bis zum 12. Mai. Dies sagte Regierungschef Krisjanis Karins am Dienstag in Riga.

548 Corona-Infektionen wurden bisher in Lettland registriert. Die Regierung verlängert nun den Ausnahmezustand. (Bild: Keystone)

Lettland verzeichnete bislang 548 bestätigte Coronavirus-Infektionen und zwei Todesfälle. Während des Ausnahmezustands sind öffentliche Veranstaltungen untersagt, Schulen und Kindergärten geschlossen. Auch viele Geschäfte, Restaurants und Freizeiteinrichtungen sind dicht, der internationale Personenverkehr ausgesetzt.

Donald Trump macht der WHO Vorwürfe

US-Präsident Donald Trump hat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Umgang mit dem Coronavirus Versagen und übermässige China-Hörigkeit vorgeworfen. Die Organisation habe es «wirklich vermasselt», schrieb Trump am Dienstag auf Twitter.



Obwohl die USA einen grossen Teil des WHO-Budgets zahlten, sei die Organisation zu sehr auf China ausgerichtet. «Wir werden uns das gut ansehen», schrieb er weiter. Die Empfehlung der WHO, die Grenzen nicht für Reisende aus China zu schliessen, sei «falsch» gewesen. «Wieso gaben sie uns so eine falsche Empfehlung?», fragte Trump.

Ruanda: Gedenken an Völkermord fällt aus

26 Jahre nach dem Völkermord in Ruanda hat die Corona-Krise das Gedenken in den afrikanischen Land überschattet. An diesem Jahrestag des Genozids könnten Bürger wegen Covid-19 nicht wie sonst immer zusammenkommen und sich gegenseitig trösten, erklärte Präsident Paul Kagame am Dienstag.

Die Erinnerung an den Völkermord an den Tutsi in Ruanda muss wegen der Corona-Krise anders gelebt werden, als an den Gedenktagen in anderen Jahren. (Bild: Keystone)

1994 hatten in Ruanda Vertreter der Hutu-Mehrheit etwa 800’000 Angehörige der Tutsi-Minderheit und gemässigte Hutu getötet. Normalerweise finden jedes Jahr am 7. April im ganzen Land Gedenkfeiern statt. Doch wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus besteht eine nationale Ausgangssperre. Bislang wurden mindestens 105 Fälle von Sars-CoV-2 in Ruanda bestätigt.

Gewerkschaften kämft für Ruhezeiten von Spitalmitarbeitern

Eine Koalition aus Gewerkschaften wehrt sich gegen die Ausserkraftsetzung der Arbeits- und Ruhezeiten in Coronavirus-Spitalabteilungen. Die Arbeitnehmer-Verbände fordern vom Bundesrat, auf seinen Entscheid vom März zurückzukommen.

Der Bundesratsbeschluss sei ohne vorgängige Information gefällt worden, geschweige denn in Konsultation mit den Arbeitnehmenden im Gesundheitswesen, heisst es in einer Mitteilung der Arbeitnehmerverbände vom Dienstag.

Zahlreiche Gewerkschaften kämpfen dafür, dass die neuen Regeln für Schweizer Spitalmitarbeitende wieder geändert werden. (Bild: Keystone)
CVP fordert zinsfreie Kredite für KMU

Keine Erhöhung der Krankenkassenprämien, zinsfreie Kredite für KMU, Unterstützung für Kitas: So will die CVP den wirtschaftlichen Folgen der Coronapandemie begegnen. Für das langfristige Wohl brauche es wieder mehr Solidarität und Zusammenhalt in der Gesellschaft.

(Video: Keystone-SDA)

Die CVP hat am Dienstag ihre ersten Anliegen und Ideen für die Bewältigung der Coronakrise vorgestellt. Weitere Informationen gibt es hier.

Swiss-Flotte wird wegen Corona verkleinert

Die Lufthansa Gruppe hat nach dem Nachfrageeinbruch durch die Covid-19-Pandemie ein Restrukturierungspaket beschlossen. Im Zuge der Massnahmen wird auch die Flotte der Swiss verkleinert. Auch für die Zeit nach der Coronakrise erwartet die Airline eine deutlich tiefere Nachfrage.

Wie viele Arbeitsplätze dabei auf dem Spiel stehen, beziffert der Konzern derzeit noch nicht. Weitere Informationen gibt es hier.

Die Swiss-Flotte wird wegen der Coronamassnahmen verkleinert. (Bild: Keystone)
Erstmals keine Todesfälle in China

Erstmals seit Anfang Januar meldete China am Dienstag auch keine neuen Todesfälle mehr. Schon seit Wochen gab es den offiziellen Angaben zufolge täglich nur noch wenige neue Infektionen und vor allem nur noch «importierte» Fälle bei heimkehrenden Chinesen und anderen Reisenden aus dem Ausland.

Dramatischer Infizierten-Anstieg in Saudi Arabien befürchtet

Saudi-Arabiens Gesundheitsminister hat vor einem dramatischen Anstieg von Corona-Infizierten gewarnt. In einem schlimmsten Szenario gehe man von bis zu 200’000 Infizierten aus, sagte Taufik bin Fausan al-Rabia am Dienstag nach einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur SPA.

In Saudi Arabien befürchten die Behörden einen starken Anstieg der Corona-Infektionen. (Bild: Keystone)

«Lassen sie mich offen sprechen, auch wenn es schmerzt.» Unglücklicherweise hielten sich einige Mitglieder der Gesellschaft nicht an die staatlichen Warnungen und Beschränkungen, sagte der Minister. In dem arabischen Königreich leben knapp 33 Millionen Menschen.

731 Menschen sterben innert 24 Stunden in New York
731 Tote wurden in den vergangenen 24 Stunden in New York verzeichnet. (Bild: Keystone)

Die Zahl der neuen Todesopfer in der Corona-Krise hat im Bundesstaat New York von Montag auf Dienstag einen weiteren Höchststand erreicht. In der Zeit seien 731 Corona-infizierte Menschen gestorben, sagte Gouverneur Andrew Cuomo bei seiner täglichen Pressekonferenz. Insgesamt lag die Zahl der Toten in dem besonders heftig getroffenen Bundesstaat damit bei etwa 5500. In den Vortagen waren um die 600 Patienten gestorben. Insgesamt liegt die Zahl der positiv getesteten New Yorker bei über 138’000.

Cuomo bekräftige erneut, dass der Höhepunkt der Krise in New York scheinbar erreicht sei. Die Zahl der im Krankenhaus behandelten Covid-19-Patienten sei zuletzt nicht mehr stark angestiegen.

 

138’000 Menschen sind in New York am Coronavirus erkrankt. (Bild: Keystone)

SGK will klareren Kurs gegenüber Unternehmen

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerates (SGK) unterstützt die Massnahmen des Bundesrats zur Bewältigung der Coronavirus-Pandemie einhellig. Gegenüber Unternehmen wünscht sie sich allerdings einen klareren Kurs.

Zurzeit dürfen Unternehmen, die Kurzarbeit angemeldet haben, Dividenden ausschütten. Das will die SGK nicht tolerieren. Sie fordert den Bundesrat auf, eine Regelung zu prüfen, die Unternehmen mit Kurzarbeit die Ausschüttung von Dividenden verbietet, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Ein solches Verbot gilt für Unternehmen, die vom Bund gesicherte Überbrückungskredite in Anspruch nehmen.

Ägyptens Moscheen bleiben während Ramadan geschlossen

In Ägypten müssen Muslime in diesem Jahr während des heiligen Fastenmonats Ramadan auf das traditionelle Gebet in der Moschee verzichten. Die islamischen Gotteshäuser blieben während des Ramadan, der in etwa zwei Wochen beginnt, geschlossen, teilte das für Moscheen zuständige Ministerium am Dienstag mit. Es handle sich um eine Vorsichtsmassnahme wegen der weltweiten Ausbreitung des Virus. Bei Verstössen drohten Strafen. Verboten sind ausserdem öffentliche Tafeln am Ende eines jeden Fastentages.

Die ägyptischen Moscheen bleiben während des Ramandan geschlossen. (Bild: Keystone)
81 aller Arbeitskräfte weltweit betroffen

Die Weltarbeitsorganisation (International Labour Organization, ILO) schätzt, dass aufgrund der Corona-Krise die geleistete Arbeitszeit in den kommenden Monaten um Milliarden von Stunden sinken wird. Für das zweite Quartal 2020 rechnet die ILO mit einem weltweiten Rückgang um 6,7 Prozent – das entspricht der Arbeitszeit von rund 230 Millionen Arbeitskräften (bei 40 Wochenstunden).

Insgesamt sind laut ILO derzeit rund 2,7 Milliarden arbeitende Menschen von Anti-Corona-Massnahmen betroffen – das sind rund 81 Prozent aller Arbeitskräfte weltweit.

Wuhan öffnet wieder
Elf Wochen war Wuhan von der Aussenwelt abgeschottet, jetzt hat die Stadt wieder geöffnet. (Bild: Keystone)

«In einer grossen Epidemie müssen die Menschen Opfer bringen», findet Frau Sun. Mehr als zwei Monate hat die 65-Jährige nicht ihre Wohnung in Wuhan verlassen. «Es war absolut notwendig», sagt die 65-Jährige zu den weltweit wohl striktesten Ausgangssperren in der Metropole, dem Ursprungsort der Pandemie in Zentralchina.

Elf Wochen nachdem Wuhan weitgehend von der Aussenwelt abgeschottet worden war, fielen am Mittwoch (Ortszeit) die letzten Bewegungsbeschränkungen für die elf Millionen Bewohner.

Raiffeisen senkt BIP-Prgnose auf 2,0 Prozent

Die Ökonomen der Raiffeisen-Gruppe sind wegen der Coronakrise für den weiteren Konjunkturverlauf nochmals deutlich pessimistischer geworden. Sie erwarten nun für das laufende Jahr einen Rückgang des Schweizer Bruttoinlandprodukts (BIP) um 2,0 Prozent, wie sie am Dienstag mitteilten.

 Raiffeisen senkt die BIP-Prognose 2020 für die Schweiz auf -2,0 Prozent. (Sambolbild: Keystone)

In ihrer letzten Prognose, die keine vier Wochen alt ist, war Raiffeisen noch von einem Rückgang um nur 0,2 Prozent ausgegangen. Jene Prognose war damals die erste, die für 2020 ein rückläufiges BIP vorhersagte. In der Zwischenzeit haben die meisten Prognoseinstitute ihre Vorhersagen gesenkt, und die allermeisten gehen für 2020 von einem Minuswachstum aus und damit einer Rezession.

30 Tonnen Schutzmaterial nach Freiburg geliefert

In Freiburg sind am Dienstag über 30 Tonnen Sanitätsmaterial aus China eingetroffen. Darin sind Masken, Handschuhe, Kittel und Schutzbrillen. Weitere Informationen gibt es hier.

(Video: Keystone-SDA)

Finama erleichtert Kapitalvorschriften für Versicherer

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) erleichtert wegen der Coronavirus-Pandemie die Kapitalvorschriften für Versicherer.

So wird wegen der starken Schwankungen an den Finanzmärkten für die in die Berechnung der Solvenz einfliessenden Zinsen eine Glättung über einen Zeitraum von zehn Tagen statt eine stichtagsbezogene Betrachtung zugelassen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Zudem wird die Frist zur Vorlage des Berichts über die Finanzlage um ein Monat bis 31. Mai verlängert, ausserdem werden inhaltlich reduzierte Berichte zur Solvenz akzeptiert.

Sommaruga bedankt sich bei Pflegepersonal

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat am Dienstag den Kanton Waadt besucht, der zu den am stärksten vom Coronavirus betroffenen Gebieten in der Schweiz gehört. Sie besuchte unter anderem die Notfall- und Intensivstation des Unispitals Chuv in Lausanne.

Am Ende ihres Besuchs sagte die Bundesrätin, sie sei «tief bewegt und voller Dankbarkeit» für das Pflegepersonal und all jene, die an dessen Seite arbeiten. «Unser Gesundheitssystem funktioniert, es hält sich gut», sagte Sommaruga vor den Medien.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga besuchte am Dienstag in der Westschweiz Spitäler. (Bild: Keystone)
Israelischer Gesundheitsminister erkankt an Covid-19

Der israelische Gesundheitsminister Yaakov Litzman wurde positiv auf Covid-19 getestet. Der 71-Jährige soll laut der Zeitung «The Times of Israel» seine eigenen Richtlinien missachtet haben und kein Social Distancing gemacht haben, damit er weiterhin an Gebets-Gottesdiensten teilnehmen kann. Litzman hatte erst vor wenigen Wochen für eine Kontroverse gesorgt, als er sagte, dass das Virus eine Bestrafung für Homosexualität sei.

New Yorker Kathedrale wird zum Krankenhaus

Die New Yorker Kathedrale St. John the Divine wird in der Corona-Pandemie zum Behelfs-Krankenhaus.

In dem knapp 200 Meter langen Kirchenschiff sollen Zelte für bis zu 200 Patienten aufgebaut werden, berichteten Lokalmedien am Dienstag unter Berufung auf Dekan Clifton Daniel. Auch die darunterliegende Krypta soll genutzt werden, beides in Zusammenarbeit mit einem benachbarten Krankenhaus.



Millionen-Betrug mit Maksen aufgeflogen
Ein international angelegter, millionenschwerer Betrug mit nicht existierenden Atemschutzmasken wurde aufgedeckt. (Symbolbild: Keystone)

Ein international angelegter, millionenschwerer Betrug mit nicht existierenden Atemschutzmasken ist von Ermittlern in Deutschland aufgedeckt worden.

Geschädigte seien zwei Vertriebsfirmen mit Sitzen in Hamburg und Zürich, teilte die Staatsanwaltschaft Traunstein (Bayern) am Dienstag mit. Sie sollten rund zehn Millionen Masken für knapp 15 Millionen Euro (15,87 Mio. Franken) an das deutsche Bundesland Nordrhein-Westfalen liefern.

Mann (58) hustet Polizisten absichtlich an - verhaftet

Ein 58-jähriger Schweizer hat in Winterthur am Montag absichtlich einen Polizisten angehustet. Er wurde festgenommen und wird nun wegen «Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte» an die Staatsanwaltschaft überwiesen. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Ein Polizist wurde in Winterthur von einem 58-Jährigen absichtlich angehustet. Der Mann wurde daraufhin verhaftet.(Bild: Keystone)

Mehr als 100 Tote in Genf

Im Kanton Genf hat die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus die Hunderter-Marke überschritten. Mittlerweile sind 103 Menschen an Covid-19 gestorben. Mehr Informationen zum Thema gibt es hier.

Am Dienstag meldeten die Genfer Behörden, dass die Zahl der Coronavirus-Opfer 100 überstiegen hat. (Bild: Keystone)
Vuvuzela feiert Comeback

Die lärmige Stadion-Tröte und ihr durchdringender Ton – der während der Fussball-WM 2010 als Stadionsound des Kap-Staates weltweit bekannt wurde – ertönt in einigen Stadtteilen von Johannesburg Punkt 19.00 Uhr.

2010 wurde sie wegen der Fussball-WM weltberühmt: Die Vuvuzela. Nun feiert sie in Südafrika eine Renaissance. (Bild: Keystone)

Ein paar kräftige Stösse aus der Vuvuzela werden sowohl als Mutmacher in Zeichen gegen den Corona-Blues wie auch als Dank für die vielen Servicekräfte und medizinischen Helfer verstanden. In Kapstadt setzt sich das das Getröte dann zeitversetzt um 20.00 Uhr fort. Mit 1686 bestätigten Fällen und zwölf Covid-19-Toten ist Südafrika das Land mit der höchsten Zahl an Fällen in ganz Afrika.

Nick Kyrgios spendet Essen

Nach seiner Hilfe bei den Buschbränden in Australien zeigt Nick Kyrgios nun auch in der Corona-Krise sein gutes Herz. Der australische Tennis-Star bietet einen Lieferdienst an. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Real talk

Ein Beitrag geteilt von NK (@k1ngkyrg1os) am

Kein Urteil im Loveparade-Strafprozess wegen Corona?

Das Landgericht Duisburg hat in Deutschland wegen der Corona-Krise die Einstellung des Loveparade-Strafprozesses vorgeschlagen. Die Verfahrensbeteiligten sollen bis zum 20. April Stellung nehmen.

21 Menschen verloren 2010 bei einer Massenpanik an der Loveparade in Duisburg ihr Leben. Wegen des Coronavirus musste nun der Prozess unterbrochen werden. Ob es ein Urteil geben wird, ist noch unklar. (Bild: Keystone)

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie sei nicht absehbar, wann und wie die derzeit unterbrochene Verhandlung fortgesetzt werden könne, teilte das Gericht am Dienstag mit. Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

Eishockey-Legende Chappot stirbt an Covid-19

Die Westschweiz trauert um einen seiner grössten Eishockeyspieler. Roger Chappot starb im Alter von 79 Jahren an den Folgen des Coronavirus, wie «Le Matin.ch» berichtete.

Roger Chappot (Zweiter von links) stirbt mit 79 Jahren an den Folgen einer Coronavirus-Erkrankung. (Archivbild: Keystone)

Chappot lief 101 Mal für die Schweiz auf, unter anderem 1964 an den Olympischen Spielen in Innsbruck. Bevor er 1965 zu Genève-Servette kam, war er am Hoch des HC Villars beteiligt. Der Mann aus Martigny gewann 1963 und 1964 zwei Schweizer Meistertitel im Dress des Waadtländer Klubs. In der Saison 1963/1964 wurde Chappot Torschützenkönig.

Israel schreibt Masken-Pflicht vor – kein Flugverkehr bis Sonntag

Israel schreibt im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit vor. Die Vorschrift gelte ab Sonntag, teilte die Regierung am Dienstag mit.

Menschen könnten dann selbst hergestellte oder industriell produzierte Masken tragen, um Mund und Nase zu bedecken.

Ausserdem werden vom Dienstagabend (7. April) an bis zum Sonntagmorgen der öffentliche Nahverkehr sowie der internationale Passagierflugverkehr eingestellt. Flüge dürften dann nur noch mit vorheriger Genehmigung der Regierung stattfinden.

In Israel ist das Tragen von Gesichtsmasken in der Öffentlichkeit bald Pflicht. (Bild: Keystone)
Universitätsspital Zürich richtet Notklinik in Turnhallen ein

Das Universitätsspital Zürich (USZ) hat in zwei Turnhallen der Kantonsschule Rämibühl ein Notspital für Covid-19-Patienten eingerichtet. Es soll in Betrieb genommen werden, wenn eine Ansteckungswelle andere Spitäler und Rehakliniken auslasten sollte.

Wie es im Turnhallen-Notspital aussieht, sehen Sie hier im Video:

(Video: Keystone-SDA/Alexandra Wey)

Putin schreibt Johnson und fordert stärkeren Kampf gegen Coronavirus

Kremlchef Wladimir Putin hat dem mit dem Coronavirus infizierten britischen Premierminister Boris Johnson eine rasche und komplette Genesung gewünscht.

«Ich bin überzeugt, dass Ihre Energie, Ihr Optimismus und Sinn für Humor dabei helfen, die Krankheit zu besiegen», schrieb Putin nach Kremlangaben am Dienstag in einem Telegramm. Das politische Verhältnis zwischen Moskau und London ist seit Jahren extrem gespannt.

Bei einem Telefonat mit dem Friedensnobelpreisträger und äthiopischen Regierungschef Abiy Ahmed sprach sich Putin für ein stärkeres Engagement der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen das Virus aus. Die Anstrengungen müssten intensiver werden, sagte Putin nach Kremlangaben auch mit Blick auf die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds.

Der russische Präsident Wladimir Putin wünscht dem britischen Premierminister Boris Johnson eine schnelle Genesung. (Archivbild: Keystone)
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*