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International

Premier Boris Johnson ist in «stabilem Zustand»

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
BAG-Koch: «Problem noch längst nicht gelöst»

Die Kurve der Neuansteckungen flacht ab: Nach täglich über 1000 neuen Covid-19-Fällen in den letzten Wochen waren es am Dienstag noch 590. Für Entwarnung ist es laut Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) zu früh. Das Problem sei noch längst nicht gelöst.

Die Situation scheine sich zu stabilisieren, eher zu verbessern, sagte Koch am Dienstag vor den Bundeshausmedien. Es gebe aber bereits eine beträchtliche Anzahl von Todesfällen, 412 Personen müssten immer noch auf den Intensivstationen beatmet werden. «Das Problem ist bei weitem nicht gelöst», sagte Koch. Es gelte, sich weiter an die Empfehlungen und Vorschriften zu halten.

Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit bittet die Bevölkerung, sich weiter an die Massnahmen und Vorschriften zu halten: «Das Problem ist bei weitem nicht gelöst», so Koch. (Bild: Keystone)
Gericht schlägt Einstellung von Loveparade-Prozess vor

Das Landgericht Duisburg hat in Deutschland wegen der Corona-Krise die Einstellung des Loveparade-Strafprozesses vorgeschlagen. Die Verfahrensbeteiligten sollen bis zum 20. April Stellung nehmen.

Aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie sei nicht absehbar, wann und wie die derzeit unterbrochene Verhandlung fortgesetzt werden könne, teilte das Gericht am Dienstag mit.

Bei dem Prozess geht es um das Loveparade-Unglück in der westdeutschen Stadt Duisburg im Sommer 2010 mit zahlreichen Toten.

2010 kamen beim Unglück an der Loveparade zahlreiche Menschen ums Leben. Nun soll der Gerichtsprozess wegen der unübersichtlichen Corona-Lage eingestellt werden. (Symbolbild: Keystone)
Armee bleibt über Ostern im Einsatz

Urlaub gestrichen: Die Armeeangehörigen bleiben über die Osterfeiertage in den Kasernen. «Der Einsatz geht weiter», sagte Brigadier Raynald Droz am Dienstag vor den Bundeshausmedien.

Grund dafür ist der laufende Assistenzdienst zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie. Viele Armeeangehörige wollten aber gar nicht nach Hause gehen, um ihre Familien nicht zu gefährden, sagte Droz. Die Armee hat inzwischen 172 Sars-Cov-2-Infektionen in den eigenen Reihen.

Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen, VBS, erklärte am Dienstag vor den Medien, dass die Armeeangehörigen über Ostern im Dienst bleiben. (Archivbild: Keystone)
Präsident der Polizeikommandanten: «Wir haben die Nagelprobe bestanden»

Stefan Blättler, Präsident der Konferenz der kantonalen Polizeikommandanten, lobte die Schweizer Bevölkerung für ihr Verhalten am vergangenen sonnigen Wochenende. «Wir haben die Nagelprobe bestanden», sagte Blättler am Dienstag vor den Medien. Trotzdem rechnet er für das Osterwochenende mit einem noch grösseren Einsatz der Polizeikorps.

(Video: Keystone-SDA/Detlev Munz)

Premier Boris Johnson in «stabilem Zustand»

Der Gesundheitszustand des britischen Premierministers Boris Johnson ist nach Regierungsangaben stabil. Johnson hatte die Nacht auf der Intensivstation eines Londoner Krankenhauses verbracht. Ein Regierungssprecher äusserte sich am Dienstag in London zum Zustand des Premiers.

Der 55-Jährige musste bislang auch nicht an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden. Dem Regierungschef werde zwar Sauerstoff zugeführt, aber er «atmet selbstständig ohne jegliche Unterstützung».

Der britische Premierminister Boris Johnson befindet sich auf der Intensivstation, sein Zustand sei aber stabil, sagte ein Regierungssprecher am Dienstag. (Archivbild: Keystone)
BAG-Koch: «Lage stabilisiert sich, aber das Problem ist bei weitem nicht gelöst»

Daniel Koch, Delegierter des BAG für Covid-19, sprach am Dienstag vor den Medien davon, dass sich die Lage bei rückläufigen Infektionszahlen zu stabilisieren scheint. Es sei aber noch zu früh, um Entwarnung zu geben. «Das Problem ist bei weitem nicht gelöst.»

(Video: Keystone-SDA/Detlev Munz)

EDA kündigt baldiges Ende der Rückholaktion an

Der Bund hat bisher 4600 im Ausland gestrandete Personen in die Schweiz zurückgeholt. «Der Höhepunkt der Aktion ist überschritten», sagte Hans-Peter Lenz vom Aussendepartement EDA. Es sei jetzt die letzte Chance, die Rückkehrhilfe in Anspruch zu nehmen.

Die wichtigsten Destinationen seien abgedeckt, die meisten Schweizer seien heimgekehrt, sagte Lenz am Dienstag vor den Bundeshausmedien. Nun werde die Frequenz der Flüge schrittweise reduziert. Derzeit seien noch acht weitere Flüge geplant – von Destinationen, wo es keine kommerziellen Flüge gebe.

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Hans-Peter Lenz, Leiter Krisenmanagementzentrum, EDA, betonte am Dienstag, dass nun für Schweizer im Ausland die letzte Gelegenheit sei, die Rückkehrhilfe in Anspruch zu nehmen. (Archivbild: Keystone)
Polizei will Oster-Ausflügler stoppen

Um über das Osterwochenende möglichst viele Menschen von Reisen ins Tessin abzuhalten, richtet die Polizei einen Kontrollplatz in Göschenen UR ein. Sie lanciert eine Sensibilisierungskampagne unter dem Motto: «Wenn Sie den Kanton Tessin lieben, bleiben Sie jetzt zu Hause.»

Die Tessiner und die Urner Kantonspolizei informierten am Dienstagnachmittag in Wassen UR vor den Medien über die Aktion. Bei einem Kontrollplatz werde der Verkehr in Richtung Süden angehalten und triagiert. Man werde die Personen informieren und kontrollieren.

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Solche Bilder soll es an Ostern auf den Strassen nicht geben. (Archivbild: Keystone)
SVP untermauert Exit-Strategie und stellt weitere Forderungen

Keine zusätzlichen finanziellen Verpflichtungen mehr unter Notrecht. Das fordert die SVP-Fraktion. Weitere wirtschaftliche Verluste seien im Interesse der Gesundheit zu vermeiden.

Die SVP stehe zwar hinter dem Hilfspaket des Bundesrats, sagte der Luzerner Nationalrat Franz Grüter am Dienstag an einer Videokonferenz. Angesichts der hohen Beträge brauche es nun aber das Parlament als Kontrollinstanz.

Es gehe um mehr Geld, als der Bund seit Einführung der Schuldenbremse eingespart habe, sagte Grüter. «Das Sparheft der Schweiz der vergangenen 20 Jahre wurde über Nacht geleert.»

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SVP-Nationalrat Franz Grüter und seine Parteikollegin Magdalena Martullo-Blocher: Die SVP hält an ihrer Exitstrategie fest und will die Wirtschaft schützen. (Archivbild: Keystone)
Berlin kippt Feiern zum Kriegsende

Zum 75. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa wird es in Berlin entgegen bisheriger Planungen keine grossen Veranstaltungen am Brandenburger Tor und an anderen historischen Orten geben. Die dort vorgesehenen Projekte hat die Stadt in Folge der Corona-Pandemie abgesagt.

«Wir gehen von der Strasse runter», sagte Moritz van Dülmen, Geschäftsführer der federführenden Kulturprojekte Berlin, der Deutschen Presse-Agentur. Bei aller Hoffnung auf Lockerungen in der Corona-Krise sei ein Angebot mit grossen Feierlichkeiten am 8. Mai nicht die richtige Idee. Vergleichbare Veranstaltungen der Kulturprojekte locken sonst bis zu 250’000 Besucher an.

Bleibt auch am 8. Mai leer: Die Feierlichkeiten zum Kriegsende beim Brandenburger Tor wurden wegen der aktuellen Situation abgesagt. (Bild: Keystone)
Frankreich plant vorerst keine Lockerungen im Kampf gegen Coronavirus

Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran hält eine Lockerung der Massnahmen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie derzeit für noch nicht möglich.

«Wir befinden uns immer noch in der Phase der Verschlechterung», sagte Véran am Dienstag dem Fernsehsender BFMTV. Zwar hätten Massnahmen wie die strenge Ausgangssperre die Entwicklung abgebremst, die Pandemie halte aber weiter an.

Die Beschränkungen seien mehr denn je notwendig, da es immer mehr Kranke gebe, sagte der Minister. Verschiedene Möglichkeiten, die Beschränkungen aufzuheben, würden abgewogen, erklärte Véran. In Frankreich gilt seit mehr als drei Wochen eine strikte Ausgangssperre. Sie dauert noch bis mindestens 15. April.

Japan beschliesst grösstes Konjunkturpaket aller Zeiten

Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt zu dämpfen, hat Japans Regierung ein Konjunkturpaket im Volumen von 108 Billionen Yen (963 Milliarden Franken) abgesegnet – das grösste aller Zeiten. Damit sollen vor allem in Not geratene Familien und kleine Firmen geholfen werden.

Das Konjunkturpaket ist noch grösser, als eines, das Japan während der globalen Finanzkrise 2008 geschnürt hatte. Dieses hatte damals ein Volumen von rund 57 Billionen Yen. Der Kabinettsbeschluss fiel am Dienstag zusammen mit der Ausrufung des Notstands für den Grossraum Tokio sowie andere Provinzen angesichts steigender Infektionszahlen.

Zwei weitere Grands Prix verschoben

Auch der Grand Prix von Italien am 31. Mai in Mugello und der Grand Prix von Katalonien am 7. Juni in Montmeló werden auf unbestimmte Zeit verschoben. Damit mussten im Zuge der Coronavirus-Krise bereits acht Rennen abgesagt oder verschoben werden.

Beim Saisonauftakt in Katar am 8. März fuhren nur die Moto2- und Moto3-Klasse, das Rennen der MotoGP wurde ersatzlos gestrichen.

Wegen der Corona-Krise müssen auch der Grand Prix von Italien und der Grand Prix von Katalonien verschoben werden. (Archivbild: Keystone)
Postauto transportiert keine Velos mehr

Velos können vorläufig nicht mehr im Postauto mitgenommen werden. Postauto hat entschieden, keine Velos mehr zu transportieren, um den Freizeitverkehr einzudämmen. Die Einschränkung gilt ab sofort.

Der Transportverzicht betreffe Velos, die an einem Heckträger oder in einem Anhänger transportiert werden, teilte Postauto am Dienstag mit. Nicht mehr erlaubt sei auch der Transport von Velos im Fahrzeuginnern. Postauto nehme auch keine Reservationen für Velos entgegen.

Solche Bilder gibt es die nächste Zeit nicht mehr zu sehen: Postautos transportieren ab sofort keine Velos mehr, um den Freizeitverkehr einzudämmen. (Archivbild: Keystone)

Mit dieser Massnahme will das Transportunternehmen einen Beitrag zur Eindämmung der Corona-Pandemie leisten. Fast sämtliche Velos, die Postauto transportiert, können dem Freizeitverkehr zugeordnet werden. Überhaupt sei auf Freizeitfahrten im Postauto möglichst zu verzichten, damit der vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfohlene Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden könne.

590 neue Fälle in der Schweiz

Die Zahl der Ansteckungen in der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein hat in den letzten 24 Stunden um 590 Fälle zugenommen. Insgesamt sind nun laut offizieller Zählung 22’242 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Das meldet das Bundesamt für Gesundheit in seinem aktuellen Lagebericht vom Dienstag.

Die Schweiz weise damit eine der höchsten Inzidenzen (259/100 000 Einwohner) in Europa auf. Bislang starben 785 Personen im Zusammenhang mit einer laborbestätigten Covid-19-Erkrankung verstorben, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA ergab.

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Die Zahl der Ansteckungen mit dem Coronavirus nimmt in der Schweiz weiter zu. (Symbolbild: Keystone)
SRG beantragt Kurzarbeit für einen Teil der Belegschaft

Die SRG beantragt für einen Teil der Mitarbeitenden Kurzarbeit. Sie begründet den Schritt mit finanziellen Einbussen wegen der Absage sportlicher und kultureller Grossereignisse sowie markanter Einbussen bei den Werbeeinnahmen.

Update folgt …

Whatsapp erschwert das Weiterleiten von Nachrichten

Der Chatdienst Whatsapp macht es in der Corona-Krise noch etwas umständlicher, Nachrichten weiterzuleiten. Das soll die Verbreitung falscher Informationen über das Coronavirus bremsen.

Whatsapp-Nachrichten, die bereits häufig verteilt wurden, können nur noch einzeln an einen Chat weitergeschickt werden, wie der zu Facebook gehörende Dienst am Dienstag mitteilte. Bisher war das in bis zu fünf Chats gleichzeitig möglich.

Whatsapp schränkt das Weiterleiten von Nachrichten ein, um die Verbreitung falscher Informationen in der Corona-Krise zu bremsen. (Symbolbild: Keystone)

Die Nachrichten bei Whatsapp haben Ende-zu-Ende-Verschlüsselung – deshalb ist ihr Inhalt nur für die Nutzer im Klartext sichtbar, aber nicht für den Dienst selbst. Damit kann Whatsapp nicht direkt gegen Falschinformationen oder Hetzkampagnen vorgehen.

Deshalb versucht die Firma, die Weiterverteilung von Nachrichten generell schwieriger zu machen. So werden bereits seit dem vergangenen Jahr häufig weitergeleitete Nachrichten markiert, und damals war auch die Beschränkung auf fünf Chats gleichzeitig beim Weiterschicken eingeführt worden.

Japan ruft Notstand für Tokio aus

Japans Regierungschef Shinzo Abe hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus den Notstand für Tokio und sechs andere Provinzen ausgerufen.

Die Massnahme tritt am Mittwoch in Kraft und gilt bis zum 6. Mai für Tokio, die drei Nachbarprovinzen Chiba, Kanagawa und Saitma sowie Osaka, Hyogo und Fukuoka. Damit dürfen die Behörden die Bürger anweisen, in ihren Häusern zu bleiben, sowie die Schliessung von Schulen und anderen Einrichtungen verordnen.

Eine harte Abschottung wie in Italien oder Frankreich ist das aber nicht. Bürger können bei Missachtung weder belangt werden, noch können Firmen gezwungen werden, zu schliessen. Doch dürften die Aufrufe der Behörden psychologischen Druck auf das Volk ausüben, sie zu befolgen.

Der japanische Regierungschef Shinzo Abe hat den Notstand für Tokio und sechs andere Provinzen ausgerufen. (Bild: Keystone)
Parlament kann Notverordnungen des Bundesrats aushebeln

Das Parlament bringt sich gut drei Wochen nach Abbruch der Frühjahrssession wieder ins Spiel. Die Ratsmitglieder treffen sich zu Kommissionssitzungen und beurteilen die Rolle des Bundesrats, der seit Mitte März per Notrecht regiert. Das Parlament kann ihn aushebeln.

Gemäss Bundesverfassung verfügt die Bundesversammlung in ausserordentlichen Lagen über eine parallele Notverordnungskompetenz. Dieses Instrument steht der Bundesversammlung dann zur Verfügung, wenn für eine nötige Regelung keine gesetzliche Grundlage besteht und dringlicher Handlungsbedarf vorliegt.

Mehr zum Hintergrund lesen Sie hier.

(Symbolbild: Keystone)
Neun weitere Tote im Kanton Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 9 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 53 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Montagvormittag im Kanton Tessin 2599 Personen positiv auf das Virus getestet. 198 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

Im Kanton Tessin bleibt die Lage ernst: In den letzten 24 Stunden sind neun weitere Menschen an Covid-19 gestorben. (Symbolbild: Keystone)
Migros stellt Angestellten Passierscheine zu

Die Migros sorgt für eine allfällige Ausgangssperre vor. Wie «20 Minuten» berichtet, hat der Detailhändler an seine Mitarbeitenden Passierscheine verteilt, damit diese in jedem Fall zur Arbeit gehen können. «Falls der Bundesrat über eine Ausgangssperre verfügt, benötigen Sie einen Passierschein, damit Sie zur Arbeit reisen können», zitiert das Medium aus einem Schreiben der Migros an die Angestellten.

Ob die Ausgangssperre in Kraft trete, sei aber noch nicht bekannt, heisst es im Schreiben weiter. Dieses stammt laut «20 Minuten» vom 2. April.

Zu den Passierscheinen nimmt die Migros auf Anfrage des Mediums keine Stellung.

Die Migros stellt ihren Mitarbeitenden Passierscheine aus, damit diese auch im Falle einer Ausgangssperre zur Arbeit gehen können. (Symbolbild: Keystone)
China meldet erstmals keine neuen Toten

Erstmals seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie hat China keine neuen Todesopfer mehr gemeldet. Schon seit Wochen gab es den offiziellen Angaben zufolge täglich kaum noch neue Infektionen und nur noch wenige neue Tote in der Volksrepublik. Am Dienstag führte die Statistik der Pekinger Gesundheitskommission nun zum ersten Mal seit Januar überhaupt keinen neuen Todesfall mehr auf.

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In China wurden erstmals seit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie keine Todesopfer mehr gemeldet. Eine kleine Erfolgsmeldung in einer internationalen Tragödie, die sich momentan abspielt. (Symbolbild: Keystone)

Erneut gab es laut den Angaben 32 «importierte» Infektionen, die bei Menschen bei der Einreise nach China nachgewiesen wurden. Insgesamt sind den offiziellen Angaben zufolge in China bislang 3331 Menschen durch die Lungenkrankheit Covid-19 ums Leben gekommen, 81740 haben sich demnach nachweislich infiziert.

Die tatsächlichen Zahlen dürften allerdings deutlich höher liegen, da die Art der Erhebung immer wieder geändert worden ist und viele Fälle nicht in der offiziellen Statistik auftauchen.

Abgezählt: Geisterspiele mit 239 Personen

Bei möglichen Geisterspielen in der Bundesliga will die Deutsche Fussball Liga DFL einem «Bild»-Bericht zufolge nur noch 239 Personen ins Stadion lassen.

Beim bis heute einzigen Geisterspiel der Bundesliga – am 11. März bei Borussia Mönchengladbachs 2:1-Sieg gegen Köln – durften sich 600 Leute im Borussia-Park aufhalten: die Spieler, die Trainer, wenige Journalisten, Ordner und Sanitäter. Die Zuschauerränge blieben leer.

Künftig sind nur noch 126 Personen für den Innenraum zugelassen: die Mannschaften in kompletter Stärke; pro Team sind nur noch acht Trainer, Betreuer und Ärzte erlaubt. Hinzu kommen 113 Personen auf den Tribünen – unter ihnen 30 Journalisten. Statt wie bis jetzt zwölf werden nur noch vier Ballbuben dabei sein. Die stärkste Gruppe im Innenraum stellt das Fernsehen mit 36 Personen.

Bei Geisterspielen will die Deutsche Fussball Liga nur noch 239 Personen ins Stadion lassen. Beim Geisterspiel Gladbach gegen Köln vom 11. März waren es noch 600 Personen gewesen. (Archivbild: Keystone)
Südkorea zählt 47 Neuinfektionen

Südkoreas Gesundheitsbehörden haben den zweiten Tag in Folge weniger als 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus erfasst. Am Montag wurden 47 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet, wie die Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention am Dienstag mitteilten.

Schon am Sonntag war die Zahl der Nachweise zum ersten Mal seit dem Höhepunkt Ende Februar mit mehr als 900 Fällen innerhalb von 24 Stunden auf unter 50 zurückgegangen. Südkorea gilt mittlerweile unter anderem dank seines rigiden Testprogramms als Vorbild für die Eindämmung des Virus.

Südkorea hat die Ausbreitung des Coronavirus‘ im eigenen Land bislang gut im Griff. (Symbolbild: Keystone)

Die Gesamtzahl der Infektionen stieg im Land auf 10’331. Bisher wurden 192 Todesopfer in Verbindung mit der Lungenkrankheit Covid-19 gebracht. Knapp 7000 Menschen, die sich mit dem Virus angesteckt hatten, gelten als genesen.

UNO-Sicherheitsrat soll Donnerstag erstmals zu Corona beraten

Der UNO-Sicherheitsrat will sich am Donnerstag zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie mit den Auswirkungen der Krise auf die internationale Sicherheit beschäftigen. UNO-Generalsekretär António Guterres soll die 15 Mitglieder in einer virtuellen, für die Öffentlichkeit nicht zugänglichen Sitzung über die Lage unterrichten.

Das teilte die Dominikanische Republik, die gerade die Präsidentschaft im wichtigsten UNO-Gremium innehat, am Montagabend mit.

Zuletzt war Kritik wegen des offenbaren Stillstands im Sicherheitsrat aufgekommen, der zur Auswirkung der Corona-Krise auf die internationale Sicherheit bisher keine gemeinsame Haltung gefunden hat. Louis Charbonneau von der Menschenrechtsorganisation «Human Rights Watch» sagte der «New York Times», der ohnehin gespaltene Sicherheitsrat sei in der Krise «völlig verschwunden».

Der UNO-Sicherheitsrat will sich in Zeiten der Corona-Pandemie zu einer virtuellen Sitzung treffen. Diese soll am Donnerstag stattfinden. (Archivbild: Keystone)
Trump: Corona-Krise geht in «entscheidende und schwierige Phase»

Der Kampf gegen das Coronavirus geht nach Angaben von US-Präsident Donald Trump in den USA in dieser Woche in eine «entscheidende und schwierige Phase». «Wir werden eine harte Woche haben, wir werden vielleicht etwas mehr als eine harte Woche haben», sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus. «Aber am Ende dieses Tunnels ist gewaltiges Licht.»

Er hob die Bundesstaaten New York und New Jersey hervor – dort ist die Situation besonders angespannt. «Wir werden dieses Virus schlagen, wir werden es zusammen schlagen», sagte Trump.

Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, der Virologe Anthony Fauci, zeigte sich angesichts des Rückgangs der Zahl der neu in den Krankenhäusern in New York aufgenommenen Patienten und der Zahl der dort Intubierten vorsichtig optimistisch.

Arbeitslosenquote springt in der Schweiz auf 2,9 Prozent

Der Schweizer Arbeitsmarkt trägt im März die Spuren der Coronakrise. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,5 Prozent im Februar auf 2,9 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte. Gleichzeitig sank die Zahl der offenen Stellen.

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Die Corona-Pandemie drückt auf die Wirtschaft: In der Schweiz ist die Arbeitslosigkeit binnen eines Monats von 2,5 auf 2,9 Prozent gesprungen. (Symbolbild: Keystone)
US-Vorwahl in Wisconsin trotz «extremem Risiko»

Trotz der Corona-Krise soll es im US-Bundesstaat Wisconsin an diesem Dienstag nun doch die geplante Vorwahl geben. Das Oberste Gericht habe die angeordnete Verschiebung durch Gouverneur Tony Evers aufgehoben, schrieb der Vorsitzende der Demokratischen Partei in Wisconsin, Ben Wikler, am Montagabend (Ortszeit) auf Twitter.

«Tausende werden aufwachen und müssen sich entscheiden, ob sie ihr Wahlrecht ausüben oder gesund und sicher bleiben wollen», erklärte Gouverneur Evers. Das Urteil lasse zu, dass die Wahl wie geplant laufe – gegen den Rat von Gesundheitsexperten und mit einem «extremen Risiko» für die Öffentlichkeit.

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Die US-Vorwahl im Bundesstaat Wisconsin findet trotz der gefährlichen Lage durch das Coronavirus statt. (Symbolbild: Keystone)
Donald Trump ist wegen Premierminister Johnson «sehr betrübt»

US-Präsident Donald Trump hat sich angesichts des Gesundheitszustands des britischen Premierministers Boris Johnson besorgt gezeigt, der mit dem Coronavirus infiziert ist. «Wir sind sehr betrübt zu hören, dass er (…) auf die Intensivstation gebracht wurde», sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus.

Wenn man wegen der Lungenkrankheit Covid-19 auf der Intensivstation behandelt werde, werde es «sehr, sehr ernst», sagte Trump und drückte Johnson seine besten Wünsche aus. Der Regierungschef sei ein «sehr guter Freund von mir und ein Freund unserer Nation». «Die Amerikaner beten alle für seine Genesung», sagte Trump.

US-Präsident Donald Trump ist um Sorge um den britischen Premierminister Boris Johnson, der wegen einer Covid-19-Erkrankung auf der Intensivstation liegt. (Bild: Keystone)
Merkel wünscht Premier Johnson viel Kraft

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem an der Lungenkrankheit Covid-19 leidenden britischen Premierminister Boris Johnson viel Kraft und gute Besserung gewünscht. Sie hoffe, dass Johnson das Krankenhaus bald wieder verlassen könne, schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag auf Twitter.

Der Gesundheitszustand des 55-Jährigen hatte sich am Montag derart verschlechtert, dass er auf eine Intensivstation gebracht werden musste. Über den genauen Zustand des britischen Regierungschefs wurde offiziell nichts mitgeteilt.

Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron wünschten Johnson via Twitter eine schnelle Genesung.

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Boeing setzt Produktion von 787-«Dreamliner» aus

Der angeschlagene US-Luftfahrtriese Boeing stoppt aufgrund der Corona-Krise nun auch die Produktion seines Langstreckenjets 787 «Dreamliner». Der Betrieb im Werk in North Charleston im Bundesstaat South Carolina werde deshalb ab Mittwoch bis auf Weiteres ausgesetzt.

«Es ist unsere Verpflichtung, uns auf die Gesundheit und Sicherheit unserer Team-Mitglieder zu konzentrieren», teilte Konzern am Montag nach US-Börsenschluss mit. Am Sonntagabend erst hatte der Flugzeugbauer bekannt gegeben, die Produktionspause in seinen Fabriken im Bundesstaat Washington auf unbestimmte Zeit zu verlängern.

Boeing setzt die Produktion des 787-«Dreamliner» wegen der Corona-Krise aus. (Archivbild: Keystone)
Zustand von Boris Johnson verschlechtert

Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Covid-19-Erkrankung auf die Intensivstation verlegt worden. Sein Zustand habe sich im Laufe des Nachmittags verschlechtert, bestätigte eine Regierungssprecherin am Montagabend der Deutschen Pesse-Agentur in London.

Wegen Corona-Erkranung auf der Intensivstation: Der Gesundheitszustand von Boris Johnson hat sich verschlechtert. (Bild: Keystone)

Der 55-Jährige war am Sonntag in das St. Thomas‘ Hospital gebracht worden. Er hatte seine Infektion mit dem neuartigen Erreger bereits am 27. März öffentlich gemacht.

FIFA ebnet Weg für Verlängerung der Saison

Die FIFA reagiert auf die Corona-Krise: Der Verband ebnet den Weg für eine mögliche Verlängerung der Fussball-Saison über den 30. Juni hinaus.

«Ich bin überzeugt, dass wir Lösungen für den internationalen Spielkalender finden werden», sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino zuletzt. (Archivbild: Keystone)

Wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr, sollen Spieler trotz auslaufenden Vertrags weiter für ihren Verein auflaufen können, wenn die Meisterschaft bis dann noch nicht beendet ist. In vielen Topligen endet die Saison offiziell Ende Juni, daran gekoppelt laufen Verträge von Profis meist bis zu diesem Datum.

Auch Dänemark lockert erste Corona-Massnahmen

Auch Dänemark hat eine erste Lockerung seiner in der Corona-Krise ergriffenen Massnahmen nach Ostern angekündigt.

Vorsichtige Lockerung der Massnahmen: Die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen will ab dem 15. April Kinderkrippen, Kindergärten und Primarschulen wieder öffnen. (Keystone)

In einem ersten vorsichtigen Schritt sollten Kinderkrippen, Kindergärten sowie die unteren Jahrgangsstufen von Schulen am 15. April wieder geöffnet werden, sagte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Montagabend.

Slowakei bestätigt erste Todesopfer nach Corona-Infektionen

Die Slowakei hat erstmals offiziell Todesfälle nach Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 bestätigt. Wie Gesundheitsminister Marek Krajčí  am Montag bekannt gab, handelte es sich beim ersten registrierten Toten um einen bereits am 30. März gestorbenen Mann.

Das zweite offizielle Todesopfer ist den Angaben zufolge eine am Montag in der Universitätsklinik Bratislava gestorbene Frau. Sie habe zur Risikogruppe der über 65-Jährigen gehört, erklärte Marek Krajčí . Zu dem Mann wollte er weder Alter noch andere Angaben veröffentlichen.

Norwegen: «Haben Corona-Epidemie unter Kontrolle»

Die norwegische Regierung hat die Verbreitung des Coronavirus in ihrem Land nach eigenen Angaben unter Kontrolle gebracht. Neue Zahlen zeigten, dass jede mit dem Virus infizierte Person derzeit wahrscheinlich im Durchschnitt 0,7 andere Menschen damit anstecke, sagte Gesundheitsminister Bent Høie am Montagnachmittag auf einer Pressekonferenz in Oslo.

(Symbolbild: Keystone)
Bereits mehr als 10'000 Coronavirus-Tote in den USA

In den USA sind inzwischen mehr als 10’000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Zahl der bekannten Infektionen stieg bis Montagnachmittag auf rund 350’000, deutlich mehr als in jedem anderen Land der Welt. Das geht aus Daten der amerikanischen Universität Johns Hopkins hervor.

(Keystone)
Das Schlimmste der Viruskrise überwunden: Wuhan wird wieder geöffnet

Mehr als zweieinhalb Monate nach der Abriegelung der chinesischen Metropole Wuhan im Kampf gegen das neue Coronavirus werden die letzten Beschränkungen der Bewegungsfreiheit für die elf Millionen Bewohner aufgehoben.

In der chinesischen Metropole Wuhan kehrt langsam wieder der Alltag zurück. (Keystone)

In der schwer betroffenen Metropole, wo die Pandemie im Dezember ihren Ausgang genommen hatte, wird ab Mitternacht der Verkehr normalisiert.

Cuomo sieht New York am Corona-Höhepunkt

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sieht für den besonders heftig vom Coronavirus getroffenen Bundesstaat Licht am Ende des Tunnels. Zwar sei die Zahl der in der Pandemie Gestorbenen in New York im Vergleich zum Vortag um 599 auf 4’758 gestiegen, dies liege jedoch im Bereich der Vortage, sagte Cuomo am Montag auf seiner täglichen Pressekonferenz.

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo sieht für den besonders heftig vom Coronavirus getroffenen Bundesstaat Licht am Ende des Tunnels. (Keystone)

Zudem sei die Zahl der neu in die Krankenhäuser Eingelieferten deutlich zurückgegangen, genauso wie die Zahl der Intubierten. Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten liege nun bei mehr als 130’000.

Tschechien beschliesst erste Lockerungen beim Kampf gegen Corona

Tschechien lockert seine restriktiven Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus ein wenig. Das Betreiben von Individualsport, wie Tennis oder Golf wird wieder erlaubt, wie das Minderheitskabinett aus populistischer ANO und Sozialdemokraten am Montag in Prag beschloss.

Tschechien beschliesst erste Lockerungen: Die Regierung in Prag hatte Mitte März einen weitgehenden Ein- und Ausreisestopp verhängt. (Keystone)

Zudem dürfen erste Geschäfte öffnen, die im Kampf gegen die Pandemie geschlossen worden waren, darunter Hobby- und Baumärkte, der Eisenwarenhandel sowie Fahrradwerkstätten. Doch zugleich werden die Hygieneregeln für den Einzelhandel verschärft. Der Mindestabstand zwischen Kunden muss zwei Meter betragen, am Eingang müssen Desinfektionsmittel und Einweghandschuhe bereitgestellt werden.

Ausgangssperre? Reisesperre? Lockerung der Massnahmen?

Was entscheidet der Bundesrat am Mittwoch? Forderungen nach Beendigung des Lockdowns werden lauter – über Ostern sind aber auch neue Einschränkungen möglich. Mehr dazu hier.

Der Bundesrat informiert am Mittwoch über allfällige neue Massnahmen über die Ostertage. (Foto: Key)
Spanier festgenommen: Zwei Millionen Masken aus Lagerhalle gestohlen

Ein Mann ist in Spanien wegen des Diebstahls von zwei Millionen Masken und weiterem Schutzmaterial im Gesamtwert von fünf Millionen Euro festgenommen worden.

Der Unternehmer werde beschuldigt, die Güter aus einer Lagerhalle in Santiago de Compostela im Nordwesten des Landes entwendet und im Nachbarland Portugal verkauft zu haben, teilte die Polizei der Region Galizien am Montag mit.

Der Mann sei dem Richter vorgeführt und anschliessend unter Auflagen auf freien Fuss gesetzt worden.

Wie vielerorts herrscht seit Wochen auch in Spanien und Portugal wegen der Corona-Pandemie ein grosser Mangel an Masken, Handschuhen und Schutzkleidung. (Symbolbild: Keystone)

Der Verdächtige sei in der Nähe der Lagerhalle von Zeugen gesehen und auch von Überwachungskameras gefilmt worden, zitierte die Regionalzeitung «La Voz de Galicia» einen Polizeisprecher. Bei dem Einbruch seien Atemschutzmasken vom Typ FFP2, Handschuhe, Schutzkleidung, Desinfektionsmittel und weitere Produkte aus den Originalverpackungen entnommen worden, um zu verhindern, dass die Herkunft der Ware später zurückverfolgt werden könne.

Hilfe für Kulturbranche steht bereit

Trotz Föderalismus, trotz vieler beteiligter Organisationen: Die Hilfe für den von der Corona-Krise stark gebeutelten Kultursektor steht bereit. Das haben das Bundesamt für Kultur (BAK) und die Dachorganisation der Kulturschaffenden am Montag mitgeteilt.

Kurve der Neuinfektionen im Tessin beginnt abzusinken

Zum ersten Mal seit Mitte März verzeichnet das Tessin während drei Tagen in Folge weniger als hundert Neuinfektionen. Kantonsarzt Giorgio Merlani wertet dies als Zeichen, dass der Südkanton das Gröbste überstanden hat.

Zum ersten Mal seit Mitte März verzeichnet das Tessin während dreier Tage in Folge weniger als hundert Neuinfektionen. (Keystone)

Die Anzahl Neuinfizierter im Tessin nehme konstant ab, sagte Giorgio Merlani an einer Medienkonferenz am Montagnachmittag. Laut dem Kantonsarzt befanden sich zu diesem Zeitpunkt 285 an Covid-19 erkrankte Personen in Spitalpflege, davon 72 auf den Intensivstationen. 62 von ihnen müssten künstlich beatmet werden, sagte Merlani.

350 Personen hätten bis Montagmittag aus den Tessiner Spitälern entlassen werden können. Damit sei die Gruppe der Entlassenen grösser als jene der Hospitalisierten.

Flugzeug mit 92 Tonnen Schutzmaterial aus China in Genf gelandet

Ein Flugzeug mit 92 Tonnen Schutzmaterial aus China ist am Montag in Genf gelandet. Das Material soll an 13 Spitäler in der Romandie und im Tessin verteilt werden.

Eine zweite Lieferung mit Schutzmaterial aus China wird noch im April in Genf erwartet. (Keystone)

Die Fracht mit dem medizinischen Schutzmaterial hat einen Wert von über drei Millionen Franken, wie die Genfer Handelskammer schreibt. Das Material soll an 13 Spitäler in der Westschweiz und im Tessin verteilt werden. Darunter sind über 2,5 Millionen Atemschutzmasken, 220’000 Schutzbrillen, zehn Millionen Schutzhandschuhe und 1100 Fieberthermometer. Produziert wurden die Schutzausrüstungen vom chinesischen Staatsunternehmen SinoPharm Group.

Tipp aus der Glam-Redaktion: Die besten Netflix-Serien

Ihr seid Zuhause und braucht eine Ablenkung? Kein Problem – Telebasel Glam kann helfen! Diese Netflix-Serien haben erhöhtes Suchtpotential.

(Bild: Unsplash/Freestocks)
Die Mutter von Pep Guardiola stirbt am Coronavirus

Wie der Fussballclub Manchester City mitteilt ist die Mutter von Startrainer Pep Guardiola, Dolors Sala Carrió, in Manresa – unweit von Barcelona, gestorben. Mehr hier.

Die Mutter von Pep Guardiola ist am Coronavirus gestorben. (Bild: Keystone)
Thailand verhängt Stopp für internationale Flüge in das Land

Thailand verhängt in der Corona-Krise einen Stopp für internationale Passagierflüge in das südostasiatische Land. Der bislang kurzfristige Bann wird bis zum 18. April verlängert, wie die Flugbehörde am Montag mitteilte.

(Symbolbild: Keystone)

Ausnahmen gelten für Fracht-, Hilfs- und Militärflüge, aber auch für Rückholaktionen. Inlandsflüge sind weiter gestattet, aber viele Fluggesellschaften haben ihren Betrieb eingestellt. In Thailand gilt seit dem 26. März der Ausnahmezustand. Bisher wurden dort nach Angaben des Gesundheitsministeriums 2220 Coronavirus-Fälle verzeichnet, 51 Menschen starben.

Mehr als 97 800 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Montagnachmittag mindestens 97 800 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: 94 900 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Über 1500 Tote: Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 25 300 nachgewiesenen Fällen und mindestens 444 Toten. (Keystone)

Mindestens 1523 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang landesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 1384). Mehr dazu hier.

Nach Daten der Johns Hopkins University hatten sich in Deutschland bis Montagmittag bereits über 100 000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Auch Salzburger Pfingstfestspiele wegen Corona-Krise abgesagt

Nach den Osterfestspielen sind nun auch die Salzburger Pfingstfestspiele wegen der Corona-Krise abgesagt worden. Dies sei die logische Konsequenz aus dem von der österreichischen Regierung verhängten Veranstaltungsverbot bis Ende Juni, teilten die Festspiele am Montag mit. «Daher ist auch die Abhaltung der diesjährigen Pfingstfestspiele zu unserem grossen Bedauern untersagt.»

39-Jähriger für Millionen-Betrug mit Mundschutz-Masken festgenommen

Unter dem Verdacht des Millionen-Betruges mit Mundschutz-Masken und desinfizierendem Handgel ist ein 39 Jahre alter Mann nach Angaben von Europol in Singapur festgenommen worden.

(Symbolbild: Keystone)

Der Mann soll eine Firma um rund sieben Millionen Euro betrogen haben, wie die europäische Polizeibehörde am Montag in Den Haag mitteilte.

Bundespräsidentin besucht Firmen im Berner Jura

Die Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga hat am Montagnachmittag verschiedene Firmen im Berner Jura besucht. In Vallbirse BE machte sie Halt beim Mikrotechnik-Unternehmen Affolter. Ihr sei der Austausch mit den betroffenen Firmen und Mitarbeitern wichtig, sagte Sommaruga am anschliessenden Point de Presse.

(Video: Keystone sda / Laura Zimmermann)

Sie wolle sehen, wie sich die ausserordentliche Situation auswirke. Sie glaube, dass die ergriffenen Massnahmen des Bundesrates den Firmen helfe. Mit den Kantonen und den Firmen sollen für die kommenden Wochen Perspektiven erarbeitet werden.

Telebasel Corona-Flash vom 6. April 2020, 16 Uhr.
Beachvolleyball: Major-Turnier Gstaad 2020 abgesagt

Wie erwartet gaben die Organisatoren des Beachvolleyball-Major-Turniers in Gstaad für 2020 wegen des Coronavirus forfait. Der Anlass vom 7. bis 12. Juli wurde abgesagt. Das OK legt nun den Fokus auf die Durchführung im Jahr 2021.

Wie erwartet wurde das Major-Turnier Gstaad vom 7. bis 12. Juli 2020 abgesagt. (Archivbild: Keystone)

«Als Organisator müssen wir die Verantwortung übernehmen und die Gesundheit der Sportler, der Zuschauer, der Helfer und der Mitarbeitenden in den Vordergrund zu stellen», sagte der Turnierdirektor Ruedi Kunz. «In der gegenwärtigen Situation und unter den bestehenden Bedingungen können wir diese Sicherheit nicht gewährleisten.»

Museum für Kommunikation vereint Karikaturen zur Corona-Krise

Humor tut gerade in schwierigen Zeiten gut. Der Verein «Gezeichnet» bündelt derzeit die Arbeiten von Schweizer Karikaturistinnen und Karikaturisten zur Corona-Pandemie und publiziert sie auf Instagram.

Der Verein «Gezeichnet» ist bekannt für seine gleichnamigen Ausstellungen im Museum für Kommunikation in Bern. Dort werden jeweils um den Jahreswechsel die besten Schweizer Pressekarikaturen gezeigt.

Nun dreht sich seit Wochen alles um das Coronavirus und seine Folgen. Ein Thema, das die Schweizer Zeichnenden auf ihre eigene Weise verarbeiten, wie der Verein in einer Mitteilung vom Montag schreibt.

Prinz Charles und Camilla nach Isolation wieder vereint

Wenige Tage vor ihrem 15. Hochzeitstag sind der britische Thronfolger Prinz Charles und Herzogin Camilla wieder vereint. Charles (71) hatte vor einer Woche eine Corona-Infektion mit milden Symptomen überstanden.

Nach überstandener Corona-Krankheit: Prinz Charles und Herzogin Camilla sind wieder vereint. (Kestone)

Camilla (72) musste bis Montag vorsichtshalber 14 Tage in Selbstisolation, um ganz sicher zu gehen, dass sie nicht infiziert ist. Die beiden halten sich zwar im schottischen Landsitz Birkhall in der Grafschaft Aberdeenshire auf, sie waren die letzte Zeit aber dort voneinander getrennt. Am Donnerstag haben die beiden ihren 15. Hochzeitstag.

Stadtpolizei Zürich verteilt 50 Corona-Bussen

Von Freitagmittag bis Sonntagabend, 3.- 5. April 2020, verzeichnete die Stadtpolizei Zürich rund 200 Einsätze im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Der grösste Teil der Zürcher Bevölkerung hielt sich jedoch an die Vorgaben des Bundesrates, heisst es in einer entsprechenden Mitteilung. Trotzdem mussten rund 50 uneinsichtige Personen weggewiesen und gebüsst werden.

Ein Polizist kontrolliert die Menschen an der Limmat auf dem Wipkingerpark, aufgenommen am Samstag, 4. April 2020 in Zuerich. (Keystone)
Virtueller Chor mit 700 Kindern

«Nessun Dorma» mit 700 Kinderstimmen. Die Kulturorganisation «Europa InCanto» aus Rom hat einen virtuellen Kinderchor gegründet.

(Video: Youtube/La Rebuplica)

Mehr dazu hier.

Was wir über das Coronavirus wissen – und was nicht

Seit mehr als drei Monaten breitet sich das Coronavirus immer rasanter in der Welt aus. Was wir über den Erreger wissen – und was nicht. Hier geht es zur Übersicht.

Vieles weiss man bereits über das Coronavirus. Vieles ist noch nicht bekannt. (Symbolbild: Keystone)
Bundesrat will bis 16. April über mögliche Lockerungen entscheiden

Der Bundesrat will laut Gesundheitsminister Alain Berset bis spätestens am 16. April sagen können, wie es in der Schweiz nach dem weitgehenden Stillstand des öffentlichen Lebens weiter geht. Jetzt müssten die Anstrengungen aber fortgesetzt werden, «auch wenn wir Opfer bringen müssen,» betonte er.

Alain Berset betonte am Montag, dass die Anstrengungen im Kampf gegen das Coronavirus fortgesetzt werden müssten. (Bild: Keystone)

Berset sagte dies am Montag nach einem Besuch eines Spitals und weiterer Einrichtungen des Walliser Gesundheitssystems an einer Medienkonferenz in Sitten. Daran nahmen auch der Walliser Regierungspräsident Roberto Schmidt und die Walliser Vorsteherin des Departementes für Gesundheit und Soziales, Esther Waeber-Kalbermatten, teil.

Schach dem Coronavirus auf 64 Feldern

Im Sport steht derzeit fast alles still. Nicht so im Schach: Zwei Top-Junioren des Schweizerischen Schachbundes (SSB) organisieren am Ostermontag ein nationales Blitzschach-Turnier. Gespielt wird online, der Erlös geht an die Glückskette.

Der Event steht unter dem Motto «Wir setzen Corona Schachmatt!» Die beiden Initianten, der 19-jährige Elias Giesinger aus St. Gallen und der 18-jährige Oliver Angst aus Olten, wollen mit dem Turnier Geld für die Opfer der Corona-Epidemie sammeln. Wer mitspielt, zahlt als «Turniereinsatz» fünf Franken oder mehr an die Glückskette.

Corona vermiest das Schoggi-Hasen-Geschäft
Besonders kleine Produzenten dürften trotz Ostern Mühe haben mit dem Schoggi-Hasen-Geschäft. (Bild: Keystone)

Die grossen Schokoladenfabriken konnten ihre Produkte für Ostern schon vor der Krise fertigstellen. Den kleinen Herstellern wird das Ostergeschäft erschwert. Das dürfte sich auch auf den Umsatz auswirken. Details zum Thema gibt es hier.

Deutschland sieht keinen Exit-Stichtag

Trotz der geplanten Lockerung der Massnahmen gegen die Corona-Epidemie in Österreich hält die deutsche Regierung an ihrer Linie fest, derzeit keine Stichtage für ein Zurückfahren der Beschränkungen zu nennen.

Regierungssprecher Steffen Seibert bekräftigte am Montag die jüngsten Äusserungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass sie noch keinen solchen Stichtag nennen könne und dies in der jetzigen Situation auch unverantwortlich wäre.

Taggelder sind nicht Steuerfrei

Auf die von den AHV-Ausgleichskassen ausgezahlten Taggelder, welche die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise abfedern sollen, müssen die betroffenen Selbstständigerwerbenden und Arbeitnehmenden Steuern entrichten. Das hat der Bund am Montag präzisiert.

Coronavirus-bedingte Taggelder müssen normal versteuert werden. (Bild: Keystone)

In einem Rundschreiben der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) an die kantonalen Verwaltungen für die direkte Bundessteuer vom Montag heisst es, dass die Corona-Notverordnung des Bundesrats keine Bestimmungen zur steuerlichen Behandlung von Entschädigungen enthalte. Es sei lediglich festgehalten, dass auf diesen Entschädigungen die Sozialversicherungsbeiträge zu bezahlen sind.

BMW verlängert Produktionsstopp

BMW hat den Produktionsstopp in seinen Werken in Europa und Nordamerika bis Ende April verlängert. Wegen der Corona-Pandemie sei «mit einem weiteren Rückgang der Nachfrage auf den weltweiten Automobilmärkten» zu rechnen, teilte BMW am Montag in München mit. Weil die Autohäuser geschlossen seien, «wird es noch länger dauern, bis die Märkte sich wieder erholen».

Brussels setzt Flugbetrieb bis Mitte Mai aus

Die belgische Lufthansa-Tochter Brussels setzt den Flugbetrieb wegen der Coronavirus-Pandemie länger aus als zunächst geplant. Statt am 20. April solle es nun erst am 15. Mai wieder losgehen, teilte das Unternehmen am Montag in Brüssel mit. Bis dahin solle nur eine kleine Zahl von Rückholflügen für gestrandete Menschen im Ausland stattfinden.



Der Unterschied und Parallelen zur Finanzkrise

Die Corona-Pandemie legt das öffentliche Leben lahm und trifft die Wirtschaft mit voller Wucht. Ist die Krise verheerender als der Einbruch 2008/2009? Antworten auf diese und andere Fragen finden Sie hier.

Frankreich erwartet schlimmste Rezession seit zweitem Weltkrieg

Das hoch verschuldete Frankreich erwartet wegen der Corona-Krise die schlimmste Rezession seit 1945. Die Wirtschaft sei 2009 wegen der damaligen Finanzkrise um 2,2 Prozent geschrumpft, dieser bis dahin schlechteste Wert seit Weltkriegsende dürfte nun übertroffen werden.

Der Französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire erwartet in Frankreich die schlimmste Rezenssion seit dem zweiten Weltkrieg. (Bild: Keystone)

Das sagte Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire am Montag bei einer Anhörung im Pariser Senat voraus. In Frankreich gelten wegen der Covid-19-Pandemie seit rund drei Wochen strenge Ausgangsbeschränkungen, viele Wirtschaftsbereiche arbeiten nur noch eingeschränkt.

Corona-Notspital im Paraplegikerzentrum Nottwil

In Nottwil LU steht ein Notspital für Corona-Erkrankte bereit. Über 200 Betten wurden hierfür in der Turnhalle des Paraplegikerzentrums aufgebaut. Die Einrichtung, die an ein Feldlazarett erinnert, ist noch nicht in Betrieb. Primär sollen hier dereinst Corona-Patienten aus der Zentralschweiz behandelt werden, deren Krankheit bereits am Abklingen ist.

(Video: Keystone-SDA)

Das Nottwiler Notspital wird erst in Betrieb genommen, wenn die anderen Spitäler an ihre Kapazitätsgrenzen gelangen, wie Peter Jurt, Leiter Betrieb des Notspitals sagt.

Goldschmelzen öffnen wieder

In der Schweiz haben für den Goldhandel wichtige Unternehmen zur Verarbeitung des Edelmetalls ihren Betrieb teilweise wieder hochgefahren. Zuvor mussten die Firmen die Produktion wegen Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einstellen.

Die Schweizer Goldschmelzen nehmen ihre Tätigkeit wegen Engpässen bei Lieferungen wieder auf. (Bild: Keystone)

Wichtige Goldschmelzen befinden sich im Kanton Tessin an der Grenze zu Italien, das besonders hart von der Corona-Krise getroffen wurde. Im Goldhandel kam es zuletzt zu Lieferengpässen, unter anderem wegen der vorübergehenden Schliessung der Goldschmelzen.

Schweiz lanciert Covid-19-Briefmarke

Die Post bringt wegen des Coronavirus eine eigens eine Marke heraus. «Covid19 Solidarität» zeigt zum einen die Solidaraität im Land. Zum anderen kommt ihr Erlös jenen zu Gute, die aktuell dringend Hilfe benötigen.

Das Geld verteilen werden die Glückskette und das Schweizerische Rote Kreuz, wie die Post am Montag mitteilte. Die einzelne Marke kostet fünf Franken. Die Marken sind im Zehnerblock zu 50 Franken erhältlich. Kundinnen und Kunden spenden damit den Betrag.



Deutschland-Rückkehrer müssen zwei Wochen in Qurantäne

Deutsche, EU-Bürger oder langjährig in Deutschland wohnhafte Personen, die nach mehrtägigem Auslandsaufenthalt in die Bundesrepublik zurückkehren, sollen künftig zwei Wochen in Quarantäne.

Wer nach mehreren Tagen im Ausland nach Deutschland zurückkehrt, muss zwei Wochen ins Spital. (Bild: Keystone)

Das empfahl das sogenannte Corona-Krisenkabinett nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Montag den Bundesländern. Reisende dürfen wegen der Corona-Pandemie nur noch aus einem «triftigen Reisegrund» nach Deutschland kommen. Grundsätzlich sind demnach Einreisen aus Drittstaaten nur noch in ausgewählten Fällen zulässig

HSBC droht Klage wegen gestrichener Dividende

Die britische Grossbank HSBC hat sich wegen der gestrichenen Dividende Ärger mit einem Teil ihrer Anteilseigner eingehandelt. Aktionäre in Hongkong erwägen, die Einberufung einer ausserordentlichen Geeralversammlung zu verlangen und prüfen mögliche juristische Schritte, wie eine Gruppe von Kleinaktionären am Montag erklärte.

HSBC hatte wie zahlreiche andere Banken ihre Dividende gestrichen, nachdem die Aufsichtsbehörden dies wegen der Coronavirus-Krise verlangt hatten.

Ansteckungs-Anstieg in Spanien erneut langsamer

Im von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffenen Spanien hat sich die positive Tendenz der vergangenen Tage fortgesetzt. Binnen der letzten 24 Stunden seien nur noch knapp 4’300 Neuinfektionen registriert worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Montag mit.

Das ist der niedrigste Wert seit dem 22. März. Die Gesamtzahl der Menschen, die sich in Spanien nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert haben, stieg damit auf gut 135’000.

Die Zahl der Infektionen in Spanien steigt bedeutend langsamer an. (Bild: Keystone)
Japan will mit riesigem Rettungspaket eine Wirtschaftskrise verhindern

Japan will angesichts der Rezessionssorgen wegen der Corona-Pandemie offenbar ein noch grösserer Konjunkturpaket schnüren als in der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren. Die Regierung will es am Dienstag beschliessen und im Kampf gegen das Virus «alle Schritte» in der Haushalts-, Geld- und Steuerpolitik unternehmen, wie aus einem Reuters vorliegenden Entwurf hervorgeht.

Das Rettungspaket gegen die Corona-Krise, das die japanische Regierung für die Wirtschaft verabschieden will, sei «beispiellos», wie Ministerpräsident Shinzo Abe sagt. (Bild: Keystone)

In der Finanzkrise hatte Japan 2009 ein Rettungspaket in Höhe von 514 Milliarden Dollar (rund 475 Milliarden Euro oder 502,7 Milliarden Franken) auf den Weg gebracht, um die Konjunktur zu stützen. Ministerpräsident Shinzo Abe hat bereits angekündigt, dass das nun anstehende Paket «beispiellos» sein werde.

BAG stellt Grippeberichterstattung ein

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) stellt ab sofort seine Grippeberichterstattung ein. Denn die aktuelle Situation rund um die Covid-19-Pandemie habe Einfluss auf die Datenerhebung für die grippeähnlichen Erkrankungen.

DAs BAG stellt seine Grippe-Berichterstattung ein. (Bild: Keystone)

Die Symptome von Covid-19 und einer Influenza-Erkrankung ähnlich. Covid-19 könne daher in die Statistik der grippeähnlichen Erkrankungen einfliessen, schrieb das BAG am Montag in seinem wöchentlichen Bulletin.

Paket für Kultur aufgeteilt

Auch für Kulturschaffende will der Bundesrat die Folgen der Covid-19-Pandemie abfedern. Dafür hatte er bereits am 20. März ein Massnahmenpaket beschlossen. Jetzt stehen die Mittel bereit, wie das Bundesamt für Kultur (BAK) am Montag mitteilte.

Insgesamt 280 Millionen Franken für die Kultur hat der Bundesrat schon Ende März angekündigt. Jetzt ist klar, wie diese erste Tranche aufgeteilt werden soll: 100 Millionen Franken für nicht gewinnorientierte Unternehmen und 25 Millionen Franken für Kulturschaffende sind als Soforthilfe vorgesehen; weitere 145 Millionen Franken stehen als Ausfallentschädigung zur Verfügung. Für Kulturvereine im Laienbereich stehen 10 Millionen Franken bereit.

Deutschland-Zahlen varieren je nach Quelle

In Deutschland sind bis Montagvormittag mindestens 95’900 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 10.15 Uhr: 91 300 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Johns Hopkins Universität hatte am Montagmorgen über 100’000-Fälle gezählt.

Der Flughafen Stuttgart ist, wie der Rest der Welt, leer. (Bild: Keystone)
Börsen im Minus

Die Coronavirus-Pandemie trifft die Wirtschaft im Euroraum laut einer Umfrage härter als die Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren. Die Investment-Beratungsfirma Sentix meldete am Montag ein Rekord-Tief ihres Konjunktur-Barometers: Es sackte im April um 25,8 Punkte auf minus 42,9 Zähler ab.

Auf der ganzen Welt leiden die Börsenkurse unter der Corona-Krise. (Bild: Keystone)

Den zweiten Monat in Folge wurde damit ein Negativrekord beim Konjunktureinbruch erreicht: «Die Wirtschaft in Euroland steckt in einer tiefen Rezession», erklärte Sentix-Geschäftsführer Patrick Hussy. Die Corona-Krise und der weltweit gleichzeitige «Shutdown» bringe die Wirtschaftsaktivität quasi zum Erliegen. Nie zuvor sei die aktuelle Lage in Euroland mit minus 66,0 Punkten so negativ eingeschätzt worden wie jetzt.

USA dementieren Masken-Diebstahl

Die USA haben Vorwürfe zurückgewiesen, sie hätten für die Berliner Polizei bestimmte Schutzmasken ins eigene Land umgeleitet. «Die Regierung der Vereinigten Staaten hat nichts unternommen, um für Deutschland bestimmte 3M-Lieferungen umzuleiten, noch wussten wir irgendetwas von solchen Sendungen», sagte ein Sprecher der US-Botschaft in Berlin.

Swiss fiegt 35 Millionen Schutzartikel aus China in die Schweiz

In zehn Flügen liefert die Swiss 35 Millionen Schutzartikel aus China in die Schweiz. (Bild: Swiss)

Im Auftrag der Kantonsapotheke Zürich fliegt die Swiss – unterstützt durch ihre Luftfrachtabteilung Swiss WorldCargo – in Zusammenarbeit mit knechtcare / Welti-Furrer (Knecht Gruppe) und dem Spital Männedorf medizinische Schutzausrüstung aus China in die Schweiz. Dies schreibt die Fluggesellschaft in einer Mitteilung. Im April wird Swiss über zehn Frachtflüge Airbus A340 Flugzeugen vom chinesischen Festland aus durchführen. Dabei werden über 35 Millionen Artikel für medizinisches Personal befördert.

Kritik für FC Liverpool wegen Kurzarbeit

Aufgrund der Corona-Krise beantragt der FC Liverpool als fünfter Premier League-Klub Hilfe vom Staat. Das sorgt bei Klub-Legenden, Fans und Twitter-Usern für Frust. Sie kritisieren den Schritt des Fussballvereins, der finanziell gut dastehe. Mehr Informationen gibt es hier.



70 Menschen sterben in der Schweiz in 24 Stunden
Insgesamt 70 Todesfälle wurden bisher in der Schweiz verzeichnet. (Bild: Keystone)

In der Schweiz ist die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen innerhalb eines Tages um 552 auf 21’652 Fälle gestiegen. Die Kantone meldeten am Montag insgesamt 746 Tote., 70 mehr als Sonntag.

Dies ergab eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die sich auf die offiziellen Angaben der Kantone stützt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab am Montag die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 mit 584 an. Es stützt sich auf Angaben der Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte. Nirdends in Europa steigen die Raten derzeit so schnell wie in der Schweiz. Weitere Informationen gibt es hier.

Krise trifft sozial schwache Menschen doppelt

Die Corona-Krise trifft diejenigen Menschen am stärksten, die bereits zuvor mit Armut und sozialem Ausschluss konfrontiert waren. Zu diesem Schluss kommen mehrere Verbände und Vereine. Sie fordern die vermehrte Unterstützung von Menschen in Not. Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

Gemeindefusions-Projekt: Abstimmng verschoben

Die Volksabstimmungen über das Gemeindefusions-Projekt «Zukunftsraum Aarau» finden wegen der Corona-Krise nicht wie geplant im kommenden Juni statt. Das Projekt soll sich gemäss Behördenangaben jedoch nicht verzögern.

Das Projekt «Zukunftsraum Aarau» kommt wegen des Coronavirus später an die Urne. (Symbolbild: Keystone)

Aufgeschoben wurden die Abstimmungen in den Gemeindeversammlungen von Densbüren, Oberentfelden, Suhr und Unterentfelden sowie die Abstimmung im Einwohnerrat Aarau. Das teilte die Stadtkanzlei Aarau am Montag mit.

SNB intervenierte wohl wieder am Devisenmarkt

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat wohl auch in der vergangenen Woche am Devisenmarkt gegen die Aufwertung des Frankens interveniert. Die SNB hatte Mitte März anlässlich ihrer vierteljährlichen geldpolitischen Lagebeurteilung verlauten lassen, dass sie wegen der jüngsten Frankenaufwertung im Zusammenhang mit der Corona-Krise verstärkt am Devisenmarkt eingreifen wolle. Die SNB kauft bei ihren Deviseninterventionen Fremdwährungen und schreibt den Banken den Franken-Betrag auf deren SNB-Konten gut.

Die Schweizerische Nationalbank hat wohl am Devisenmarkt interveniert. (Bild: Keystone)
Boykottiert der Schweizer Fechtverband die EM?

Swiss Fencing zieht einen Boykott der ab dem 16. Juni geplanten Fecht-EM in Minsk in Betracht, sollte der Anlass trotz der Corona-Krise ausgetragen werden. Das sagte Verbandspräsident Olivier Carrard. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Der Schweizer Fechtverband will die EM boykottieren, sollte diese trotz Corona-Krise stattfinden. (Bild: Keystone)
NGO warnt vor Menschenrechts-Verletzungen

Vor lauter Behördenmassnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus könnten Rechtsstaat und Menschenrechte in der Schweiz in Schieflage geraten. Davor warnt humanrights.ch, eine Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Bern.

Aus medizinischer und gesundheitspolitischer Sicht seien die Massnahmen notwendig. Aus menschenrechtlicher und rechtsstaatlicher Sicht müssten sie jedoch in zeitlicher und sachlicher Hinsicht auf das absolute Minimum beschränkt werden, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Kampagne zur Förderung der psychischen Gesundheit lanciert

Die Corona-Krise schlägt bei vielen Menschen auf das Gemüt. Die Kampagne «Wie geht’s dir?» von den Deutschschweizer Kantonen und von Pro Mente Sana soll während der Corona-Pandemie die psychische Gesundheit fördern. Weitere Informationen gibt es hier.

Geberit leidet vor allem international unter Corona

Auch die Baubranche ist von Corona betroffen: Ab Mitte März begann sich für Geberit in gewissen Ländern die Corona-Epidemie negativ auszuwirken, wie es in der Mitteilung des Unternehmens hiess. So sei die Bauindustrie in Europa negativ von den Auswirkungen der Pandemie beeinflusst und in Italien, Frankreich, Österreich, Grossbritannien und Spanien die Baustellen stillgelegt worden. Weitere Informationen gibt es hier.

Geberit verzeichnet trotz Corona-Krise gute Umsätze in der Schweiz. (Bild: Keystone)
Japans Börse legt wieder zu

Nach den Verlusten in der Vorwoche greifen Anleger in Japan am Montag bei Aktien wieder zu. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index notierte gegen Mittag in Tokio 2,4 Prozent höher bei 18’249 Punkten.

Der breiter gefasste Topix-Index legte um 1,8 Prozent zu auf 1350 Punkte zu. Die vergangene Woche hatte der Nikkei unterm Strich mit einem Minus von acht Prozent beendet. Einige Anleger waren offenbar auch ermutigt von Meldungen aus New York, wo die Behörden am Sonntag zwar fast 600 weitere Coronavirus-Tote und mehr als 7300 Neuinfektionen meldeten. Erstmals seit einer Woche seien aber etwas weniger Menschen als am Vortag verstorben.

Österreich öffnet Läden

Österreich will seine drastischen Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus direkt nach Ostern langsam lockern. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) gab am Montag die Öffnung von kleinen Geschäften sowie Bau- und Gartenmärkten unter strengen Auflagen ab dem 14. April als Ziel aus. Alle Informationen zum Thema gibt es hier.

Ob auch nach Ostern noch Dekorationen gekauft werden können in Österreich? Dann machen kleinere Läden wieder auf. (Bild: Keystone)
Trübe Aussichten bei Autobauern

Die Aussichten für das Auslandsgeschäft der deutschen Autobranche sind laut Ifo-Institut auf den tiefsten Stand seit rund elf Jahren gesunken. Das Barometer für die Exporterwartungen rutschte wegen der Coronavirus-Krise im März auf minus 42,7 Punkte, nach minus 17,3 im Februar, wie die Münchner Forscher am Montag mitteilten. So verzeichnet BMW beispielsweise einen Einbruch der Verkaufszahlen von 20 Prozent.

Die Autobauer verzeichnen wegen der Corona-Krise schlechte Werte. (Bild: Keystone)

Das ist der schlechteste Wert seit März 2009 und damit seit der Finanzkrise. Die gesamten Geschäftserwartungen für die nächsten Monate sackten auf minus 33,7 Punkte im März nach minus 19,7 Punkten im Februar.

Erster Todesfall in Liechtenstein

In Schaan verzeichnete das Fürstentum Liechtenstein am Wochenende den ersten Coronavirus-Todesfall. (Bild: Google Earth)

In Liechtenstein ist am Wochenende eine an der Lungenkrankheit Covid-19 leidende Person gestorben. Es handelt sich um den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem grassierenden Coronavirus.

Nach Angaben der Liechtensteiner Behörden ist das Opfer eine hochbetagte Person, die in Schaan in einem Pflegeheim lebte und dort isoliert wurde. Es könne nicht mit Sicherheit bestimmt werden, wie sich die Person mit dem Virus angesteckt habe, schrieben die Behörden.

12 weitere Todesfälle im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 12 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 38 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Montagmorgen im Kanton Tessin 2546 Personen positiv auf das Virus getestet. 189 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

Insgesamt 189 Menschen starben im Tessin bisher am Coronavirus. (Symbolbild: Keystone)
Simonetta Sommaruga und Basler Regierung Informieren um 11.30 Uhr

Am heutigen Montag trifft Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga mit einer Delegation des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt zusammen und führt Gespräche mit Vertretern der Pharmabranche und des Universitätsspitals Basel. Die Bundespräsidentin sowie die Basler Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann und die Regierungsräte Christoph Brutschin und Lukas Engelberger informieren um 11.30 Uhr an einer Medienkonferenz zum Thema.

Telebasel zeigt die Konferenz live im TV und online im Live-Stream. Diesen können Sie hier ansehen.

Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga ist wegen der Corona-Krise nach Basel gereist. (Bild: Keystone)
Tessin eröffnet zwei weitere Covid-19-Checkpoints

Der Tessiner Krisenstab hat in Locarno und Tre Valli zwei weitere ambulante Untersuchungszentren für potentielle Covid-19-Patienten eingerichtet. Diese sollen Hausärzte und Notfallstationen entlasten. Bereits am 26. März sind vier sogenannte Covid-19-Checkpoints in Mendrisio, Lugano, Agno und Giubiasco eröffnet worden. Weitere Informationen lesen Sie hier.

Zur Betreuung der Patienten wurden im Tessin zwei weitere Covid-19-Checkpoints eingerichtet. (Bild: Keystone)
Bangladesch braucht Beatmungsgeräte

Im Kampf gegen das Coronavirus in Bangladesch sind nach Angaben der Hilfsorganisation Save the Children dringend Beatmungsgeräte nötig. In dem bevölkerungsreichen, armen Land in Südasien mit dem grossen Flüchtlingslager Cox’s Bazar gebe es lediglich knapp 1800 solcher Geräte und damit im Durchschnitt eins pro 93 273 Menschen, teilte die NGO am Montag mit.

In Bangladesh werden dringend Beatmungsgeräte wegen der Coronakrise benötigt. (Bild: Keystone)

Sie appellierte insbesondere an die G-20-Staaten, zu helfen und einen globalen Plan zu erarbeiten, der auch Schuldenerleichterungen, mehr Gelder für das Gesundheitswesen sowie Absicherung für die Ärmsten umfassen müsse.

Trump: «Betet für medizinisches Personal»

US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner angesichts der verheerenden Corona-Epidemie aufgefordert, für Krankenschwestern und Ärzte zu beten. Die Mitarbeiter im Gesundheitswesens zögen jeden Tag trotz «enormer Gefahr» gegen das Coronavirus «in den Krieg», sagte Trump am Sonntagabend im Weissen Haus vor Journalisten. «Es ist ein sehr harter Feind», sagte Trump.

Trump bittet die Amerikaner darum, für das medizinisches Personal in den USA zu beten. (Bild: Keystone)
Zahl der Neuansteckungen fällt in Südkorea auf unter 50

Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist zum ersten Mal seit dem Höhepunkt Ende Februar auf unter 50 gefallen. Am Sonntag seien 47 Menschen positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit. Südkorea gilt mittlerweile unter anderem dank seines rigiden Testprogramms als Vorbild für die Eindämmung des Virus.

Tests müssen in Südkorea wegen der Corona-Pandemie mit grossem Abstand geschrieben werden. (Bild: Keystone)
Bill Gates fordert globale Lösung bei Corona-Impfstoff

Die gegenwärtige Lage kann sich nach Ansicht von Bill Gates erst dann wieder völlig normalisieren, wenn es für alle Menschen auf der Welt einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus gibt.

Milliardär Bill Gates fordert, dass möglichst schnell Milliarden von Impfungen für die ganze Welt verfügbar werden. (Bild: Keystone)

Es müsse mit Hochdruck an dessen Entwicklung gearbeitet werden, damit möglichst schnell eine «Kapazität von Milliarden Dosen» verfügbar sei, sagte der Microsoft-Gründer und Co-Vorsitzende der Bill und Melinda Gates Stiftung am Sonntag dem Sender Fox News. Mit einem regulären Impfstoff wird frühestens nächstes Jahr gerechnet.

Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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