Heidi Hanselmann (Regierungsrätin Kanton St. Gallen und Präsidentin Stiftungsrat Gesundheitsfoerderung Schweiz), Michael Hermann (Leiter Forschungsstelle sotomo) und Roger Staub (Pro Mente Sana). (von links) (Bild: Keystone)
Schweiz

Kampagne «Wie geht’s dir?» will psychische Gesundheit erhalten

Die Kampagne «Wie geht's dir?» von den Deutschschweizer Kantonen und von Pro Mente Sana soll während der Corona-Pandemie die psychische Gesundheit fördern.

Das Coronavirus verändert unseren Alltag stark. Dies hat Folgen für das Wohlbefinden. Die Angst vor Ansteckung, die Aufforderung zu Hause zu bleiben, das Homeoffice, der Fernunterricht und die Einschränkung sozialer Kontakte können die Psyche belasten, wie es in einer Medienmitteilung vom Montag heisst.

Die Website www.wie-gehts-dir.ch startet mit den drei möglichen Antworten auf die Frage nach dem Wohlergehen: «Mir geht’s nicht so gut», «Mir geht’s gut, aber ich mache mir Sorgen um jemanden» und «Mir geht’s gut, das soll so bleiben». Je nach Antwort öffnen sich neue Seiten mit Tipps und weiteren Verweisen. Thematisiert werden etwa Probleme in Arbeit, Privatleben, Schule/Lehre oder Pensionierung.

Auf der Website zugänglich sind zudem allgemeine Anregungen zum Schutz der psychischen Gesundheit, wie etwa in Kontakt und in Bewegung bleiben oder um Hilfe fragen und Neues lernen. Sie werden ergänzt mit speziellen Vorschlägen und Ideen in Corona-Zeiten.

Die Website vermittelt auch Unterstützungsangebote und zeigt auf, was man tun kann, wenn es einem gar nicht mehr gut geht. So beraten etwa die „Dargebotene Hand“ (Telefonnummer 143) und Pro Mente Sana (0848 800 858).

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