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International

Österreich verdreifacht Mittel für Kurzarbeit

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Österreich: Drei Milliarden Euro für Kurzarbeit

Wegen des hohen Bedarfs an Kurzarbeit verdreifacht die österreichische Regierung ihre dafür vorgesehenen Finanzmittel. Der Finanzrahmen solle per Verordnung von einer auf drei Milliarden Euro angehoben werden, teilten Finanzminister Gernot Blümel und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (beide ÖVP) am Montag der österreichischen Nachrichtenagentur APA mit.

Drei Milliarden Euro fliessen in Österreich an die Corona-beingte Kurzarbeit. (Bild: Keystone)

Bis Freitag wurden demnach bereits Corona-Kurzarbeitsanträge im Ausmass von einer Milliarde Euro bewilligt. «Die Corona-Kurzarbeit hat bisher rund 400 000 Arbeitsplätze in Österreich gesichert», sagte Aschbacher laut APA.

Apple liefert erste Gesischtsschutz-Masken aus

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie produziert der US-Computerhersteller Apple jetzt gemeinsam mit Zulieferern Gesichtsschutz-Masken für medizinisches Personal. Die erste Lieferung sei vorige Woche an ein Krankenhaus in den USA gegangen, und das Feedback der Ärzte sei sehr positiv gewesen. Mehr INfromationen zum Thema gibt es hier.



18-Prozent-Einbruch bei der Ems Chemie
Die Ems Chemie mit CEO Magdalena Martullo-Blocher verzeichnet einen Umsatzrückgang von 18 Prozent wegen der Corona-Krise. (Bild: Keystone)

Die Corona-Krise trifft die Unternehmen hart. Die Ems Chemie hat zum Jahresauftakt durch den weltweiten Wirtschaftseinbruch aufgrund des Coronavirus einen Umsatzrückgang von 18 Prozent ausgewiesen. Weitere Informationen gibt es hier.

Jourova sieht Grundrechte in vielen EU-Staaten eingeschränkt
Die Notgesetze in diversen europäischen Ländern schränken die Grundrechte der EU-Bürger ein, so Vera Jourova,  Vizepräsidentin der EU-Kommission. (Bild: Keystone)

Die meisten EU-Länder haben nach Ansicht der Vizepräsidentin der EU-Kommission, Vera Jourova, im Kampf gegen das Coronavirus mittlerweile die Grundrechte ihrer Bürger eingeschränkt. «Bisher haben 20 EU-Länder eine Art Notstandsgesetzgebung verabschiedet, um die Corona-Krise erfolgreich zu bekämpfen und die notwendigen Massnahmen wie Ausgangsbeschränkungen und den Schutz der Menschen gegen das Virus durchsetzen zu können», sagte die für Rechtsstaatsfragen zuständige Kommissarin der Zeitung «Die Welt».

Japan wohl bald mit Ausgangssperren

Auch Japan steht wegen der Ausbreitung des Coronavirus kurz vor Ausgangssperren. Wie japanische Medien am Montag berichteten, will der rechtskonservative Ministerpräsident Shinzo Abe den Notstand für Tokio und andere Grossstädte wie Osaka ausrufen. Damit werden die Behörden ermächtigt, die Bürger anzuweisen, in ihren Häusern zu bleiben und Schulen geschlossen zu lassen. In Tokio sind bereits über 1000 Menschen am Coronavirus erkrankt.

In Japan könnten bald Ausgangssperren ausgerufen werden. (Bild: Keystone)
26 Prozent weniger Stellenausschreibungen

Die Zahl der Stellenausschreibungen in der Schweiz ist mit der Zuspitzung der Corona-Krise massiv gesunken. Sie sackte innert nur zwei Wochen um rund 26 Prozent ab, wie Spezialauswertungen im Rahmen des Adecco Group Swiss Job Market Index für die Schweizer Stellenbörsen zeigen. Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen sanken mit der Corona-Krise um 26 Prozent. (Bild: Keystone)
Trump entsendet Genesungswünsche an Johnson

US-Präsident Trump hat dem britischen Premierminister Boris Johnson nach dessen Einlieferung ins Krankenhaus eine rasche Genesung gewünscht. «Ich bin voller Hoffnung und sicher, dass er in Ordnung sein wird», sagte Trump am Sonntagabend (Ortszeit) im Weissen Haus. «Er ist ein starker Mann.» Trump fügte hinzu: «Alle Amerikaner beten für ihn.»

Boris Johnson (links) erhält von Donal Trump (rechts) Wünsche für eine schnelle Genesung. (Archivbild: Keystone)
Schweizer Wirtschaftsmassnahmen reichen laut ETH nicht

Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich sieht mehr Handlungsbedarf des Staates in der Corona-Krise. Die derzeitigen Massnahmen würden nicht ausreichen.

KOF-Direktor Jan-Egbert Sturm sagt, dass die Massnahmen des Bundes für die Schweizer Wirtschaft nicht ausreichen. (Bild: Keystone)

Dies sagte der Leiter der Institution, Jan-Egbert Sturm, den «Zeitungen der CH-Media» vom Montag. Kurzarbeit und Kredite allein reichten nicht, betonte er. Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

UN-Generalsekretär warnt vor Zunahme bei häuslicher Gewalt
Warnt vor einer Zunahme der häuslichen Gewalt: Antonio Guterres. (Bild: Keystone)

In zahlreichen Ländern wurden wegen der Corona-Krise Ausgangssperren verhängt. Das kann für prekäre Reibungspunkte sorgen: UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat vor einer «schrecklichen Zunahme» häuslicher Gewalt während der Corona-Pandemie gewarnt. Alles zum Thema finden Sie hier.

Boeing unterbricht Produktion

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat im Zuge der Coronavirus-Krise die Produktionsunterbrechung in seinen Werken im Bundesstaat Washington verlängert. Die Herstellung bleibe bis auf Weiteres ausgesetzt, teilte das Unternehmen am Sonntag mit.

Boeing unterbrach in der Corona-Krise die Produktion. Der Stopp wird nun verlängert. (Bild: Keystone)

Boeing hatte am 23. März einen vorläufigen Produktionsstopp verhängt. Allgemein war damit gerechnet worden, dass die Einschränkungen in dieser Woche wieder aufgehoben würden.

Schweizer Finanzchefs so pessimistisch wie noch nie

Schweizer Finanzchefs halten eine Corona-bedingte Rezession für unvermeidbar. Noch nie, waren sie so pessimistisch gestimmt, wie jetzt. Weder in der Euro-Krise, noch beim Franken-Schock waren die CFOs bezüglich Konjunkturaussichten so negativ wie heute, erklärte Beratungsunternehmens Deloitte am Montag in seiner halbjährlich durchgeführten CFO-Umfrage. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Bewohner in Abidjan zerstören aus Angst Testzentrum

In der Millionenmetropole Abidjan in der Elfenbeinküste haben Einwohner ein Zentrum für Coronavirus-Tests zerstört. Dies geschah, weil sie ihre Ansteckung durch Besucher der Einrichtung fürchteten.



In Webvideos war zu sehen, wie dutzende Menschen am Sonntag in dem Arbeiterviertel Yopougon das noch im Bau befindliche Gebäude auseinander nahmen. Einige von ihnen riefen: «Wir wollen es nicht!»

Trump sieht Abflachung

US-Präsident Donald Trump hat am Sonntag die Hoffnung geäussert, dass in einigen Brandherden der Coronavirus-Krise in den USA ein Abflachen auszumachen sei. Er verweist dabei auf jüngste Mitteilungen aus dem am schlimmsten betroffenen Bundesstaat New York. In seiner Pressekonferenz erläutert Trump die Massnahmen, die seitens des Militärs und der Spitäler ergriffen wurden. Mehr zum Thema gibt es hier.



Leichter Ansteig in China
In China steigen die Zahlen weiterhin leicht an. (Bild: Keystone)

Die Gesundheitsbehörden in China verzeichnen einen leichten Anstieg der Neuinfektionen. Per Sonntag seien 39 neue Fälle in Festland-China registriert worden, hiess es am Montag in Peking. Dies sei nach 30 Neuinfektionen am Vortag verzeichnet worden, hiess es.

38 davon seien Menschen, die aus dem Ausland eingereist seien. Die Zahl der asymptomatischen Fälle, also bei denen Infizierte selbst keine Symptome zeigen, das Virus aber auf andere übertragen können, sei auf 78 von 47 am Samstag gestiegen.

Zoo-Tiger in New York infiziert

Ein Tiger in einem Zoo in New York hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Die vier Jahre alte malaysische Tigerkatze Nadia sei positiv auf das Virus getestet worden, teilte der Bronx Zoo am Sonntag mit. «Es ist – unseres Wissen nach – das erste Mal, dass ein wildes Tier sich durch einen Menschen mit Covid-19 angesteckt hat», sagte der leitende Tierarzt des Zoos, Paul Calle, dem Magazin «National Geographic».

Ein Tiger im New York Zoo ist mit dem Coronavirs angesteckt. Er hat die Krankheit wohl von einem Pfleger bekommen. (Bild: Keystone)

Wahrscheinlich habe ein Pfleger das Virus in sich getragen, aber keine Symptome gezeigt. Der Zoo ist wegen der Corona-Krise seit rund drei Wochen für Besucher geschlossen. Mehr zum Thema gibt es hier.

100'000 Ansteckungen in Deutschland
In Deutschland wurde mit über 100’000 Corona-Fällen eine neue Marke überschritten. (Bild: Keystone)

In Deutschland haben sich inzwischen mehr als 100’000 Menschen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Laut der in der US-Stadt Baltimore ansässigen Johns-Hopkins-Universität wurden bis Sonntagabend 100’024 Infektionsfälle in Deutschland gemeldet.

1576 Menschen starben demnach an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19.

Schottische Gesundheitsministerin bricht eigene Sperre

Die oberste Gesundheitsexpertin der schottischen Regierung ist nach Verstössen gegen die eigenen Ausgangsbeschränkungen zurückgetreten. Obwohl sich Schottlands Regierungschefin Nicola Sturgeon gegen einen Rücktritt von Catherine Calderwood als Chief Medical Adviser ausgesprochen hatte, zog diese am Abend die Konsequenzen, nachdem sie mit ihrem Fehlverhalten für Empörung in Grossbritannien gesorgt hatte.



Durch ihre Fehler habe sie das Vertrauen in die Arbeit der Gesundheitsbehörden «in diesem kritischen Moment» untergraben, wurde Sturgeon am Abend von der Agentur PA und britischen Medien zitiert.

Klubarzt bei Stade Reims stirbt

Bernard Gonzalez, der 60-jährige Klubarzt des Ligue-1-Klubs Stade Reims, ist tot.

Dies bestätigte der Klub mit einer emotionalen Mitteilung sowie einer Hommage des Klubpräsidenten via Twitter. Gonzalez hatte über 20 Jahre bei Stade Reims gewirkt.

Die französische Zeitung Le Parisien hatte online zuerst über die Tragödie berichtet. Demnach soll Gonzalez infolge einer Coronavirus-Erkrankung das Leben genommen haben.



Britischer Premierminister im Krankenhaus

Der britische Premierminister Boris Johnson ist wegen seiner Covid-19-Erkrankung vorsorglich ins Krankenhaus gebracht worden. Das teilte der Regierungssitz Downing Street in London am Sonntagabend auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. «Es handelt sich um einen vorsorglichen Schritt, da der Premierminister noch zehn Tage, nachdem er positiv auf das Coronavirus getestet wurde, Symptome hat», hiess es in einer Mitteilung der Regierung.

(Keystone)

Der 55 Jahre alte konservative Politiker hatte am Freitag vergangener Woche seine Infektion bekannt gemacht und sich in Selbstisolation in seiner Dienstwohnung zurückgezogen.

Queen macht Briten Mut: «Wir werden uns wiedersehen»

Königin Elizabeth II. hat die Briten in einer historischen Rede zum Durchhalten in der Coronavirus-Pandemie aufgerufen – und ihnen Mut zugesprochen. «Wir bekämpfen diese Krankheit gemeinsam», sagte die 93 Jahre alte Monarchin in der mit Spannung erwarteten Ansprache, die am Sonntagabend übertragen wurde. «Wenn wir vereint und entschlossen bleiben, werden wir sie überwinden», so die Queen.

Die Queen macht den Briten Mut: «Wir werden uns wiedersehen», sagte sie am Sonntagabend. (Archivbild: Keystone)
Celtas Smolow reiste trotz Spanien-Lockdown nach Russland

Der russische Internationale Fedor Smolow vom spanischen Erstligisten Celta Vigo hat Spanien laut der Sportzeitung AS trotz des Corona-Lockdowns im Land per Privatflugzeug in Richtung seiner Heimat Russland verlassen.

Der Klub hatte ihm dies zuvor mit Hinweis auf die Regierungsvorschriften untersagt. Der 30-Jährige habe aber geantwortet, nach Erledigung persönlicher Angelegenheiten trotzdem zurückreisen zu wollen. (sda)

Mehr als 95'900 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Sonntagabend mehr als 95’900 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 91’100 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. (sda)

In Deutschland sind bis Sonntagabend über 95’900 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. (Symbolbild: Keystone)
Mehr als 27'000 Coronavirus-Fälle in der Türkei – 574 Todesopfer
Die Zahl der Coronavirus-Fälle in der Türkei ist auf mehr als 27’000 gestiegen. Innerhalb von 24 Stunden seien 3’135 Menschen positiv getestet worden, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Sonntag via Twitter mit. Die Zahl der offiziell gemeldeten Fälle stieg damit auf 27’069. An einem Tag verstarben demnach 73 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19, die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 574.
Libyens Ex-Regierungschef an Folgen von Covid-19 gestorben

Libyens ehemaliger Regierungschef Mahmud Dschibril ist nach Medienberichten an den Folgen einer Erkrankung mit Covid-19 gestorben. Er sei am Sonntag im Alter von 67 Jahren nach einer Infektion mit dem Coronavirus in Kairo gestorben, berichtete die arabische Zeitung «Al-Sharq al-Awsat» unter Berufung auf Dschibrils Berater. Einige Medien gaben Dschibrils Alter mit 68 Jahren an. Sein Parteienbündnis, die Allianz nationaler Kräfte (NFA), bestätigte den Tod Dschibrils.

Italien: Zahl der täglichen Todesopfer erneut gesunken
In Italien ist am Sonntag bereits den zweiten Tag in Folge die Zahl der an den Folgen des Coronavirus gestorbenen Menschen gesunken. Der Zivilschutz zählte 525 Todesopfer am Sonntag, nach 681 am Samstag. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten in Italien auf nunmehr 15’887, die aktuell höchste Zahl weltweit.
Schottische Regierungsexpertin missachtet Ausgangsbeschränkungen

Die oberste Gesundheitsexpertin der schottischen Regierung hat mit Verstössen gegen die eigenen Ausgangsbeschränkungen für Empörung in Grossbritannien gesorgt. Catherine Calderwood gab am Sonntag zu, an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden zu einem Landhaus ihrer Familie gefahren zu sein.

Zuvor hatte die Zeitung «Scottish Sun» Fotos der Expertin von einem beliebten Ausflugsziel an der Küste veröffentlicht. «Ich habe den Ratschlag nicht befolgt, den ich anderen gegeben habe», sagte Calderwood bei einer Pressekonferenz. «Es tut mir sehr leid.»

Probelauf für Ostern weitgehend geglückt - Kontroverse um Lockerung

Trotz sonnigem und warmem Wochenend-Wetter haben die meisten Menschen in der Schweiz die Behörden-Anordnungen befolgt und sind zuhause geblieben. Eine Trendwende bei den Fallzahlen ist genau einen Monat nach dem ersten Coronavirus-Todesfall nicht abzusehen. Derweil entwickelt sich eine politische Kontroverse um eine vorzeitige schrittweise Lockerung der Massnahmen.

Leere Strassen aufgrund der Coronavirus Pandemie in Chiasso. (Bild: Keystone)
Olympiasieger Van Avermaet gewann virtuelle Flandern-Rundfahrt

Olympiasieger Greg van Avermaet gewann die als virtuelles Rennen ausgetragene Flandern-Radrundfahrt.

Zwölf Fahrer traten zur Absolvierung einer 32-km-Distanz an, normal bestreiten die Konkurrenz 175 Fahrer über 260 km. Die Fahrzeit betrug rund eine statt sonst sechs Stunden. Die Konkurrenz wurde in Belgiens TV übertragen, mit Live-Schaltungen zu den in ihrem Heim fahrenden Aktiven.

Mehr als 94 900 Corona-Nachweise in Deutschland - über 1380 Tote
In Deutschland sind bis Sonntagnachmittag mindestens 94 927 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 16.15 Uhr: über 89 300 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Mindestens 1384 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 16.15 Uhr: 1103). Mehrere Deutsche starben im Ausland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

FIFA will sich in Diskussion um Gehaltskürzungen wegen Coronavirus einschalten
Die FIFA will sich in die globale Diskussion um Gehaltskürzungen für Fussball-Profis während der Coronavirus-Krise einschalten.

Der Weltverband arbeitet an entsprechenden Richtlinien für Vereine und Fussball-Organisationen, um während der Unterbrechung des Spielbetriebes wegen der Coronavirus-Pandemie Kosten sparen zu können. Dies geht aus einem internen Papier hervor.

Ägypten verbietet Ramadan-Tafeln wegen Coronavirus

Das Coronavirus hat nun auch erste Auswirkungen auf den für Muslime heiligen Fastenmonat Ramadan. Ägypten untersagte am Sonntag Tafeln zum Fastenbrechen (Iftar), an denen arme Menschen während des Ramadan normalerweise kostenlos essen können. Stattdessen sollten Wohltätigkeitsorganisationen lieber Bargeld oder Lebensmittel spenden, teilte das für Moscheen zuständige Ministerium mit. In dem nordafrikanischen Land haben sich nach offiziellen Angaben bisher 1070 Menschen mit dem Virus infiziert, 71 starben daran.

Marianne Faithfull mit Covid-19 im Krankenhaus

Die britische Sängerin Marianne Faithfull wird wegen einer Infektion mit dem Coronavirus in einem Londoner Krankenhaus behandelt.

Der Zustand der 73-Jährigen sei stabil, sagte ihr Agent Francois Ravard laut einem Bericht der Nachrichtenagentur PA am Sonntag. «Wir alle wünschen ihr eine schnelle und vollständige Genesung», sagte Ravard demnach weiter.

(Bild: Keystone)
Auch die Schweiz wäre von einem EU-Übergangsbudget 2021 betroffen

In Brüssel verlangen Stimmen für 2021 einen EU-Übergangsbudget: Sie glauben nicht daran, dass sich die EU-Staaten noch rechtzeitig auf den siebenjährigen Finanzrahmen einigen werden.

Von einem Übergangsbudget betroffen wären auch die für die Schweiz wichtigen EU-Programme wie «Horizon 2020».

Mehr dazu in diesem Artikel.

(Bild: Keystone)
Weltweit bereits mehr als 65 000 Coronavirus-Tote

Weltweit sind US-Experten zufolge bereits mehr als 65 000 Menschen infolge der vom neuartigen Coronavirus verursachten Lungenkrankheit gestorben. Das sind rund 5000 mehr als am Vortag.

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg bis Sonntagmittag auf mehr als 1,2 Millionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins hervorging. Davon sind mehr als 252 000 Menschen inzwischen wieder genesen.

Trump schwört USA auf harte Zeiten ein

US-Präsident Donald Trump hat die Vereinigten Staaten angesichts steigender Opferzahlen der Coronavirus-Epidemie auf harte Zeiten eingeschworen. Es werde in den nächsten zwei Wochen «viele Tote geben, leider», sagte Trump im Weissen Haus.

(Bild: Keystone)

Die kommende und die darauffolgende Woche würden vermutlich die schlimmsten sein, sagte Trump. Der oberste Gesunheitsbeamte, Vizeadmiral Jerome Adams, fügte am Sonntag im Gespräch mit Fox News hinzu: «Das wird ein Test unserer Widerstandskraft. Das wird die Prüfung unseres Lebens.» Nun müssten sich alle Amerikaner einen Monat lang an die Schutzmassnahmen halten und auch in der Öffentlichkeit Masken tragen, forderte er.

Drive-In-Gottesdienste in Südkorea

Einige Kirchen in Südkorea finden wegen der Verbreitung des Coronavirus neue Wege, um ihre Gottesdienste abzuhalten.

Während zahlreiche Sonntagsmessen als Vorkehrung gegen Ansteckungen mit dem Sars-CoV-2-Erreger online angeboten werden, entschied sich unter anderen die Seoul-City-Church zu Drive-In-Gottesdiensten für die Gläubigen. Die Teilnehmer sitzen und beten dabei in ihren Autos. Etwa 150 Fahrzeuge standen während der Messe auf einem Parkplatz.

Von der Leyen fordert Marshall-Plan

Einen Marshall-Plan für die Zeit nach der Corona-Krise hat erneut EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gefordert. Trotz aller Hilfsmassnahmen müsse Europa mehr Geld in die Hand nehmen, verlangte sie in einem Gastbeitrag für die «Welt am Sonntag». Aus diesem Grund sprach sie sich für massive Investitionen in den EU-Haushalt aus. Der EU-Haushalt sei in allen Mitgliedstaaten als Instrument des solidarischen Ausgleichs akzeptiert und müsse der Krise entsprechend angepasst werden.

Ursula von der Leyen fordert erneut einen Marshall-Plan. (Bild: Keystone)
200'000 Touristen nach Hause geholt

Knapp drei Wochen nach Beginn der Rückholaktion der Bundesregierung sind mehr als 200’000 wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandete Deutsche wieder zu Hause.  Die 200’000 deutschen Touristen sind innerhalb von 20 Tagen aus 57 Ländern nach Deutschland zurücktransportiert worden. Etwa 40’000 warten immer noch auf die Rückreise, die meisten in Neuseeland, Südafrika und Peru.

Für 72 Deutsche endete am Wochenende eine besonders dramatische Odyssee, die Anfang März als Traumurlaub begonnen hatte. Die Passagiere des Kreuzfahrtschiffs «Zaandam», auf dem es mehrere Corona-Fälle und vier Tote gegeben hatte, trafen am Samstag in Frankfurt am Main ein. Die Reederei Holland America Line hatte sie von Miami über Paris ausgeflogen. Bei einer Deutschen Touristin wurde eine Lungenentzündung festgestellt. Sie soll aber nicht unter dem Coronavirus leiden.

72 Deutsche waren auf dem Kreuzfahrtschiff «Zaandam» in Qurantäne. (Bild: Keystone)
Labour-Chef kritisiert Johnson

Der frisch gewählte Chef der britischen Labour-Partei, Keir Starmer, hat den Druck auf Premierminister Boris Johnson in der Coronavirus-Pandemie erhöht. «Es sind schwere Fehler gemacht worden», schrieb Starmer in einem Gastbeitrag in der «Sunday Times».

Zu spät habe die konservative Regierung eingestanden, dass Grossbritannien bei der Zahl der Tests hinter anderen Ländern hinterherhinke, so der neue Oppositionschef. Nun müsse das Versprechen, täglich 100 000 Tests durchzuführen, rasch eingelöst werden. Vor allem Krankenhausmitarbeiter müssten getestet und mit der notwendigen Schutzkleidung ausgerüstet werden, forderte Starmer, der erst am Samstag zum neuen Chef der britischen Sozialdemokraten gekürt worden war.

«Es sind schwere Fehler gemacht worden», kritisiert der britische Labour-Chef Keir Starmer die britischen Coronavirus-Massnahmen. (Bild: Keystone)
Zahlen in Tokio steigen

In Tokio sind am Sonntag weitere 143 Coronavirus-Fälle bestätigt worden, der bislang höchste Anstieg innerhalb eines Tages. Am Vortag waren 118 Menschen positiv auf das neue Coronavirus getestet worden und damit erstmals mehr als 100 Menschen innerhalb eines Tages. Damit zählt die japanische Hauptstadt bereits mehr als 1000 Infektionsfälle.

Mit den inzwischen täglich steigenden Zahlen nehme zugleich der Druck auf Ministerpräsident Shinzo Abe zu, möglicherweise den Ausnahmezustand auszurufen, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern, so lokale Medien. Wegen des weltweit grassierenden Erregers waren kürzlich die in diesem Sommer in Tokio geplanten Olympischen Spiele um ein Jahr verschoben worden.

In Tokio leiden bereits über 1000 Menschen am Coronavirus. (Bild: Keystone)
Australische Polizei stoppt Rally

Trotz Corona-Krise und strikter Ausgehbeschränkungen haben sich in Australien zahlreiche Menschen zu einer Autorally getroffen. Die Polizei im Bundesstaat Queensland traf auf die Regelbrecher und etwa 150 Wagen im Parkhaus eines Warenlagers in Rochedale nahe Brisbane, wie sie am Sonntag mitteilte.

Prijovic verstösst gegen Ausgangssperre: Drei Monate Gefängnis

Der frühere Nachwuchs-Internationale Aleksandar Prijovic ist wegen des Verstosses gegen die Ausgangssperre in Belgrad zu drei Monaten Hausarrest verurteilt worden. Alles zum Thema gibt es hier.

Muss nach einem Ausgangssperren-Verstoss drei Monate hinter Gitter: Der serbische Fussballer Aleksandar Prijovic. (Bild: Keystone)
St. Galler Polizei muss wegen «Corona-Sündern» ausrücken

Im Kanton St. Gallen ist die Polizei wegen der Vorschriften gegen die Coronavirus-Pandemie innerhalb eines Tages über hundert Mal ausgerückt. Sanktionen seien nur in wenigen Fällen ergriffen worden, schreibt die Behörde in einer Mitteilung am Sonntagmittag.

Über 100-Mal musste die Kantonspolizei St. Gallen wegen Corona-Verstössen ausrücken.(Bild: Keystone)

Bei den Kontrollen an diversen Orten habe es dennoch einige uneinsichtige Passanten gegeben. Diese hielten unter anderem Mindestabstände nicht ein. Sie seien mit einer Ordnungsbusse belegt worden.

Prekäre Situation in Afrikas Armenvierteln

In den Armenvierteln Afrikas könnten die Massnahmen gegen das Coronavirus nach Einschätzung von Helfern zur tödlichen Falle werden. Nach Angaben der Hilfsorganisation SOS-Kinderdörfer vom Sonntag müssen Arme rausgehen, um Geld zu verdienen. Denn die meisten lebten von der Hand in den Mund.

Doch würden die Ausgangssperren, die eine Verbreitung des Coronavirus eindämmen sollen, teils mit massiver Gewalt durchgesetzt. Dies sei lebensbedrohlich für den ärmsten Teil der Bevölkerung. «Ihnen bleibt nur die Wahl: am Coronavirus oder am Hunger zu sterben», sagt Salimane Issifou, Leiter der SOS-Kinderdörfer im westafrikanischen Staat Benin.

Britische Fussballprofis wollen nicht auf Lohn verzichten

Die Fussballprofis der englischen Premier League haben einen Lohnverzicht wegen der Coronavirus-Krise in Höhe von 30 Prozent vorerst abgelehnt. Alles zum Thema gibt es hier.

Spielen können die Profis der englischen Premier League im Moment nicht, auf einen Teil ihres Lohnes verzichten, wollen sie aber nicht. (Bild: Keystone)
ÖV-Betriebe verlangen Hilfsgelder

Die Betriebe im öffentlichen Verkehr (öV) haben von Bund und Kantonen wegen Einnahmeausfällen in der Corona-Krise zusätzliche Hilfsgelder gefordert. Der Verband öffentlicher Verkehr (VöV) beklagte in einem Brief an Verkehrsministerin Simonetta Sommaruga Einnahmeausfälle im Umfang von mehreren hundert Millionen Franken. Weitere Informationen gibt es hier.

Die Schweizer öV-Betriebe leiden unter der Corona-Krise. (Bild: Keystone)
Ceferin kritisiert FIFA

Aleksander Ceferin hat die FIFA für ihr Vorgehen bei der geplanten finanziellen Hilfe für Verbände, Vereine und Spieler in der Coronavirus-Krise kritisiert. Der UEFA-Präsident sagte in einem Interview im «Aktuellen Sportstudio» des ZDF: «Die Erklärung der FIFA dazu war, sie wollen es für die nutzen, die es dringend brauchen.»

Das sei nach seiner Auffassung etwas seltsam, ergänzte der Slowene. «So kann keiner kontrollieren, wohin die Summen fliessen.». Weitere Informationen gibt es hier.

Uefa-Präsident Aleksander Ceferin kritisiert die FIFA wegen ihren Corona-Massnahmen. (Bild: Keystone)

Leere Strassen in St. Moriz

St. Moritz ist während der Corona-Pandemie wie ausgestorben. (Bild: zVg)

Auch in St. Moritz sind die Strassen leer. Wo sich sonst Menschen im strahlenden Sonnenschein tummeln, fällt das Licht auf leeren Asphalt.

Keine Touristen und auch keine Einheimischen sind trotz strahlendem Frühlingswetter in St. Moritz anzutreffen. (Bild: zVg)

Druck auf Bundesrat steigt

Die Forderungen an den Bundesrat nach einer Lockerung des Corona-Shutdowns werden lauter. Nach der SVP verlangen auch FDP und Wirtschaft eine Öffnung der Geschäfte und Betriebe nach dem 19. April. Gewerkschaften und Grüne fordern zumindest eine Exit-Strategie. Die SP dagegen warnt vor verlockenden Schnellschüssen. Weitere Informationen gibt es hier.

Die Parteien und Gewerkschaften fordern vom Bundesrat, die Massnahmen gegen die Corona-Krise zu lockern. (Bild: Keystone)
Queen Elizabeth II mahnt Briten, durchzuhalten
Historischer Moment: zum vierten Mal wird sich die Queen in einer ausserordentlichen Fernsehansprache an ihre Bürgerinnen und Bürger richten. (Bild: Keystone)

Königin Elizabeth II. ruft die Briten zum Durchhalten und zu eiserner Disziplin in der Coronavirus-Pandemie auf. Das geht aus vorab verbreitetenden Auszügen einer Rede der 93 Jahre alten Monarchin hervor, die am Sonntagabend ausgestrahlt werden sollte.

Abgesehen von den traditionellen Weihnachtsansprachen ist es erst die vierte solche Rede des seit 1952 amtierenden britischen Staatsoberhaupts. Zuvor hatte sich Elizabeth II. 2002 beim Tod ihrer Mutter, Queen Mum, sowie vor der Beisetzung Prinzessin Dianas 1997 und vor Beginn des Golfkriegs 1991 an die Briten gewandt.

Weltweit 65'000 Tote

Weltweit sind US-Experten zufolge bereits mehr als 65’000 Menschen infolge der vom neuartigen Coronavirus verursachten Lungenkrankheit gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg bis Sonntagmittag auf mehr als 1,2 Millionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins hervorging. In Italien starben demnach 15 000 Corona-Infizierte, in Spanien 12 000 und in den USA 8500.

Unter anderem in Spanien wurde eine hohe Todesrate verzeichnet. (Bild: Keystone)

Unter den am stärksten von der Lungenkrankheit Covid-19 betroffenen Ländern registrierte die Universität den höchsten Anteil an Corona-Toten bislang in Spanien und Italien. In beiden Ländern starben rund 25,5 Menschen pro 100 000 Einwohner. In Deutschland waren es dagegen 1,7 Todesfälle pro 100 000 Einwohner, in China 0,24.

Trump will amerikanische Ligen wieder hochfahren

US-Präsident Donald Trump will den Sport möglichst bald wieder hochfahren. Er hofft auf eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs in den grossen amerikanischen Ligen. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Will den Spielbetrieb in den US-Ligen bald wieder hochfahren: Donald Trump. (Bild: Keystone)
Flüelapass macht wegen zu vielen Ausflüglern dich

Die Zufahrt zum Flüelapass GR ist am Samstag gesperrt worden. Ausflügler hatten auf einer Länge von zwei Kilometern rund hundert Fahrzeuge auf beiden Seiten der Strasse abgestellt. Die Kantonspolizei Graubünden spricht von einem Besucherrekord – trotz Aufforderung der Behörden, wegen des Coronavirus zu Hause zu bleiben.

Der Flüelapass, der wegen der Wintersperre derzeit noch geschlossen ist, konnte bisher von Davos her bis zur mittleren Station Tschuggen mit dem Auto befahren werden.

Wurde aus Ausflugsziel in der Corona-Krise zu beliebt: der Flüelapass. (Bild: Google Earth)

Kann Schweden so weitermachen?

Schweden hat moderate Massnahmen gegen das Coronavirus beschlossen. Aktuell verhandelt die Regierung darüber, Sonderbefugnisse zu erhalten, um Massnahmen wie eine Ausgangssperre verhängen zu können.

Mit dem bisherigen Sonderweg werde Schweden wohl nicht mehr lange weitermachen können, so ARD-Korrespondent Carsten Schmiester. Denn auch in Schweden steigt die Zahl die Infizierten. Mittlerweile 6000 Fälle sind bekannt. 470 Personen müssen auf Intensivstationen behandelt werden. Insgesamt 523 Intensivbetten gibt es im skandinavischen Land.

6'415 Schweizer wieder gesund

6’415 Schweizerinnen und Schweizer sind wieder gesund. Das schreibt die Johns Hopkins Universität auf ihrer Webseite. Insgesamt 21’100 Coronavirus-Fälle gibt es in der Schweiz.

Die Schweiz ist eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder. (Bild: Johns Hopkins Universität)

Corona-Zahlen steigen in Spanien deutlich langsamer

Die seit gut drei Wochen anhaltende Ausgangssperre im von der Corona-Pandemie besonders schwer betroffenen Spanien zeigt offenbar Erfolge. Binnen der letzten 24 Stunden seien nur noch gut 6000 Neuinfektionen verzeichnet worden, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Sonntag mit. Die Gesamtzahl stieg damit auf mehr als 130’000.

Spanien ist eines der am stärksten betroffenen Länder im Coronavirus. Nun steigen die Zahlen deutlich langsamer. (Bild: Keystone)

Am Vortag waren in Spanien noch rund 7’000 neue Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig wurden wieder fast 4’000 an Covid-19 erkrankte Patienten innerhalb eines Tages als genesen entlassen. Damit sind mehr als 38’000 Betroffene wieder gesund.

So gehen Promis mit der Corona-Krise um

Händewaschen mit «The Rock» und Sport mit Schwarzenegger: Viele Promis folgen dem Aufruf der Behörden und bleiben derzeit zuhause. Doch wie lässt sich die Corona-Quarantäne am besten aushalten? Alle Informationen dazu gibt es hier.

Iran locker Massnahmen

Der Iran will nach Angaben von Präsident Hassan Ruhani die strengen Corona-Vorschriften im Land leicht lockern. Vom kommenden Samstag (11. April) an sollen einige Geschäfte in den Provinzen unter besonders strengen hygienischen Auflagen wieder geöffnet werden, wie der Präsident am Sonntag bekanntgab.

Im Iran sollen die Massnahmen gegen das Coronavirus leicht gelockert bleiben. (Bild: Keystone)

Für die Hauptstadt Teheran gilt diese Regelung erst eine Woche später – vom 18. April an. Allerdings bleiben Sporthallen, Stadien, Schwimmbäder und andere Orte, an denen es zu grösseren Menschenansammlungen und damit einer höheren Ansteckungsgefahr kommen könnte, weiterhin geschlossen.

Angehörige sollen in Israel sterbende besuchen dürfen

Eines der grössten Krankenhäuser Israels will es Angehörigen erlauben, sich in Schutzkleidung am Krankenbett von sterbenden Corona-Infizierten zu verabschieden. Im Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv sei dies bereits Praxis, bestätigte ein Sprecher am Sonntag. Die israelische Zeitung «Haaretz» schrieb, andere Krankenhäuser in Israel suchten ähnliche kreative Lösungen. In Deutschland dürfen Sterbende in vielen Kliniken besucht werden.

In Israel sollen Angehörige von Patienten diese besuchen können. (Bild: Keystone)

Der Ichilov-Leiter Professor Ronni Gamzu sagte: «Die Geschichten von Patienten, die allein sterben, entsetzen mich als Mensch und als Klinikchef, und wir dürfen es nicht zulassen, dass solche Dinge in unserem Gesundheitssystem passieren.» Deshalb dürften nun Angehörige «in voller Schutzausrüstung, die vom Krankenhaus geliefert wird, von ihren geliebten Menschen Abschied nehmen».

Berset hält baldigen Exit für unrealistisch

Wohl erst keinen Exit: Eine Lockerung der Coronavirus-Massnahmen auf den 20. April hält Gesundheitsminister Alain Berset für «illusorisch». Erst wenn die Zahl der Hospitalisierungen nicht mehr ansteige, könne man daran denken. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Mindestens 621 Tote in der Schweiz

In der Schweiz ist die Zahl der nachgewiesenen Covid-19-Infektionen innerhalb eines Tages um 822 auf 21’100 Fälle gestiegen. Die Kantone meldeten insgesamt mindestens 664 Tote. Das sind 43 mehr als am Vortag.

Dies ergab eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, die sich auf die offiziellen Angaben der Kantone stützt. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) gab am Sonntag die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 mit 559 an. Es stützt sich auf Angaben der Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzte. Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

43 Menschen verloren in den vergangenen 24 Stunden in der Schweiz ihr Leben an Covid-19. (Bild: Keystone)
12 weitere Todesfälle im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 12 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 66 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Sonntagmorgen im Kanton Tessin 2508 Personen positiv auf das Virus getestet. 177 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

Die Zahl der Corona-Todesopfer steigt im Tessin auf 177. (Bild: Keystone)
Tiere erobern die Strasse

Hirsche erobern die Strassen und Bänke für sich und Vögel bauen Nester in Seitenspiegeln. Die Fauna erobert die Städte und Dörfer. (Bilder: Facebook)

Ausgangssperren und Qurantäne-Massnahmen sorgen weltweit für Menschenleere Strassen. Das nutzen die Tiere aus. Immer mehr von Ihnen erobern Gebiete, die der Mensch eigentlich für sich beansprucht hatte. Während Kaschmir-Ziegen eine Stadt in Nordwales unsicher machen, tummeln sich in Colorado Hirsche auf der Strasse und Vögel bauen Nester in Seitenspiegeln. In Venedig kehren derweil die Delfine zurück.

(Video: Youtbue, The Guardian)

Entwarnung wegen Homeoffice-Beschwerden

Ganze Belegschaften arbeiten wegen Corona derzeit im Homeoffice. Auch wenn es an so manchem ergonomisch fragwürdigen Arbeitsplatz zu Schmerzen kommt, geben Experten Entwarnung: «Man braucht keine Angst haben, sich dauerhaft einen organischen Schaden an der Wirbelsäule zuzuziehen, nur weil man aktuell in einer absolut einmaligen Ausnahmesituation keinen idealen Arbeitsplatz im Homeoffice hat», sagt Bernd Kladny, stellvertretender Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Auch mit dauerhaften Schäden an den Augen sei nicht zu rechnen, sagt Horst Helbig, Experte der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft. Mehr dazu gibt es hier.

Laut Experten sollen Home-Office-Rückenschmerzen nicht für lange Zeit schädlich sein. (Bild: Keystone)
Pedro Sánchez: EU muss gegen Corona eine «Kriegswirtschaft» organisieren
Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez  will für die EU einen «Marshall-Plan». (Bild: Keystone)

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die Partner der Europäischen Union «in einem kritischen Moment» zu «rigoroser Solidarität» aufgerufen. Um im Kampf gegen die Corona-Krise nicht als Union zu scheitern, müsse die EU «eine Kriegswirtschaft auf die Beine stellen», forderte der sozialistische Politiker in einem Gastbeitrag für das Nachrichtenportal der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Wie EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen sprach auch Sánchez von «einem neuen Marshall-Plan».

5'825 neue Ansteckungen in Deutschland

In Deutschland sind bis Sonntagvormittag mindestens 91 384 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das sind 5’825 mehr als am Vortag. Zudem müssen 164 neue Todesfälle beklagt werden. Die Zahl der Verstorbenen steigt damit auf 1’318. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Die Zahl der Corona-Patienten steigt in Deutschland um fast 6000 an. (Bild: Keystone)
Flüchtlingslager unter Corona-Quarantäne

Zum zweiten Mal binnen weniger Tage hat der griechische Coronavirus-Krisenstab ein Flüchtlingslager nahe Athen für 14 Tage wegen einer Coronavirus-Infektion unter Quarantäne gestellt.

Es handelt sich um das Camp von Malakasa rund 45 Kilometer nördlich der griechischen Hauptstadt, wie der staatliche griechische Rundfunk (ERT) am Sonntagmorgen berichtete. Dort leben etwa 1800 Menschen. Demnach wurde ein 53 Jahre alter Afghane positiv auf das Virus getestet. Beim ersten betroffenen Flüchtlingslager handelt es sich um das Camp von Ritsona.

In zwei Griechischen Flüchtlingslagern wurden Qurantäne-Massnahmen wegen Covid-19-Patienten ergriffen. (Bild: Keystone)
Bollywood-Stars erklären reichen Indern, wie man Geschirr spühlt

Normalerweise erledigen sich lästige Arbeiten in vielen indischen Mittel- und Oberschichtshaushalten wie von selbst. Bodenputzen, Möbel abstauben, Geschirrspülen, Wäsche waschen, Lebensmittel kaufen, Essen kochen und Kinder betreuen – darum kümmern sich oft Hausangestellte.

Aber in Corona-Zeiten ist das anders – denn auch die Hausangestellten müssen gerade zu Hause bleiben, ausser sie leben im Anwesen ihrer Arbeitgeber. In Indien gilt eine strenge dreiwöchige Ausgangssperre. So sprangen Bollywood-Stars wie Katrina Kaif in die Bresche – und stellen Tipps und Tutorialvideos ins Netz – wohl um privilegierteren Indern bei den ungewohnten Aufgaben zu helfen. Mehr zum Thema gibt es hier.

(Video: Viralbollywood)

Dutzende gestrandete Schweizer aus Australien nach Hause gebracht

Die Schweiz hat am Sonntag dutzende auf dem Kontinent Australien gestrandete Menschen repatriiert. Eine vom Aussendepartement gecharterte Maschine der Fluggesellschaft Edelweiss mit 177 Passagieren an Bord landete laut Angaben des Flughafens um 06.20 Uhr in Zürich.



Das Flugzeug war am Samstag in der australischen Ostküstenmetropole Sydney mit 193 Passagieren aus der Schweiz und elf weiteren Ländern an Bord gestartet, wie der für die Asien-Pazifik-Region zuständige Botschafter Raphael Nägeli im Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Die Maschine legte vor der Landung in Zürich einen Zwischenstopp auf der thailändischen Insel Phuket ein.

Erklärvideo von Chemikerin (32) geht viral

Die promovierte Chemikerin und Moderatorin Mai Thi Nguyen-Kim (32) erklärt auf Youtube, warum die Corona-Pandemie vermutlich noch länger dauern wird, als viele annehmen und warum der Lockdown richtig ist.

Nach Meinung der beliebten Deutschen sei die Krise erst überstanden, wenn sich 60 bis 70 Prozent der Menschen angesteckt hätten, dann käme es zur sogenannten Herdenimmunität. Das Video «Corona geht gerade erst los»  haben bis Sonntagmorgen bereits über drei Millionen Menschen angeklickt:

(Video: Youtube)
130 neue Fälle in Japan

In Tokio gab es am Sonntag mehr als 130 neue Fälle von Coronainfektionen, so berichtet der japanische öffentlich-rechtliche Sender NHK.

Dies sei der höchste Sprung binnen 24 Stunden an bestätigten Fällen. Insgesamt habe Tokio damit über 1.000 Fälle.

Eine leere Kreuzung in Tokio am 1. April 2020. (Bild: Keystone)
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

1 Kommentar

  1. Man sollte die Wirtschaftlichkeit endlich aussen vor lassen und erkennen, dass nun nicht mehr das Geld wichtig ist, sondern das reine Überleben. Deshalb sollte man einen klaren Cut machen. Heisst, alles resetten also auf Null stellen und einfach nur dafür sorgen, dass für ALLE MENSCHEN genügend Nahrung, gesundheitliche Unterstützung und Versorgung und eine gesellschaftliche Politik, die wieder auf mehr Menschlichkeit ausgerichtet ist. Wir hätten JETZT die CHANCE ein Umdenken zu bewirken, die eine wichtige soziale Veränderung in unserer Gesellschaft zu Tage führen würde. Klar möchten genau dies, all die Reichen Menschen auf unserem Planeten, unter keinen Umständen. Denn dann wäre, zumindest für eine gewisse Zeit, niemand mehr reicher als ein Anderer. Aber immerhin machen die Armen auf unserer Welt, den Grossteil unserer Bevölkerung aus. Das heisst, dieser grosse Teil der Menschheit hätte es in der Hand dies einzufordern. Denn sind wir Mal ehrlich, die Wirtschaft wird noch total zusammenbrechen und da nützen uns auch keinerlei Wirtschaftsmassnahmen. Denn diese Krise ist noch lange nicht vorbei. Wir können nur noch das BESTE daraus machen. Ich hoffe, wir tun das oder wir gehen einfach unter und mindestens 80-90% der Menschheit wird ausgelöscht….. 🙏Report

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