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Die Fachleute informieren über den Stand der Dinge. (Video: Youtube/Bundesrat)
Schweiz

BAG informiert über den Stand der Dinge

Am Samstagnachmittag um 14 Uhr informiert der Bund via Livestream über den aktuellen Stand der Dinge in der Corona-Krise.

«Wir sind noch nicht am Peak angelangt.» Laut Daniel Koch, Delegierter des BAG für COVID-19,sei es für eine Lockerung der Massnahmen viel zu früh. Inzwischen müssten 435 Patientinnen und Patienten künstlich beatmet werden.

Vor den Bundeshausmedien erinnerte er am Samstag daran, dass die Massnahmen zur Bewältigung der Krise darauf abzielten, die Kurve der Ansteckungen flach zu halten. Zugleich gelte es, die Risikogruppen zu schützen. «Das sind die Leute, die unsere Spitäler und das Gesundheitssystem belasten und die um ihr leben fürchten müssen», sagte Koch. Mehr Informationen gibt es hier.

1,3 Millionen Angestellte in Kurzarbeit

Die Corona-Krise führt zu einer Explosion der Kurzarbeitsgesuche: Bis Freitagabend wurde für 1,3 Millionen Angestellte Kurzarbeit angemeldet. Das ist jeder vierte Beschäftigte in der Schweiz, so Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretärin, SECO. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Zurzeit sind landesweit rund 5000 Zivilschützer im Einsatz, überwiegend im Gesundheitswesen. 200 Angehörige des Zivilschutzes unterstützen auch die Polizei. Weitere Informationen gibt es hier.

Über den aktuellen Stand der Dinge informieren im Livestream Daniel Koch, Delegierter des BAG für COVID-19, Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretärin, SECO und Christoph Flury, Vizedirektor Bundesamt für Bevölkerungsschutz, VBS. Im Kampf gegen das Coronavirus leisten inzwischen 4900 Armeeangehörige Assistenzdienst. Tatsächlich im Einsatz sind derzeit nur 1300. «Warten ist nicht sehr sexy», sagte Brigadier Raynald Droz am Samstag vor den Bundeshausmedien. Es gehöre aber zur Mission.

Telebasel überträgt die Medienkonferenz aus Bern ab 14.00 Uhr im TV und Online.

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