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Christoph Flury informiert an der Pressekonferenz vom 4. April über die Zivilschutzeinsätze. (Video: Keystone/Adrian Reusser)
Schweiz

5000 Zivilschützer sind in der Schweiz im Einsatz

Zurzeit sind landesweit rund 5000 Zivilschützer im Einsatz, überwiegend im Gesundheitswesen. 200 Angehörige des Zivilschutzes unterstützen auch die Polizei.

In Genf unterstützen rund 200 Angehörige des Zivilschutzes über das Wochenende die Polizei bei der Durchsetzung der Vorgaben des BAG in öffentlichen Parks. Insgesamt sind im Moment landesweit rund 5000 Zivilschützer im Einsatz, überwiegend im Gesundheitswesen.

Wie Christoph Flury, Vizedirektor des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (VBS), am Samstag vor den Medien in Bern ausführte, ist die Mehrheit der Zivilschützerinnen und -schützer in der Westschweiz und im Tessin tätig. Von den 2900 in der Westschweiz im Einsatz stehenden Personen sind allein im Kanton Waadt 1200 beschäftigt.

Die meisten Zivilschützer helfen dem Gesundheitswesen

Die meisten Zivilschützer unterstützen das Gesundheitswesen, sei es in Spitälern, zunehmend auch in Altersheimen und bei der Spitex. Sie entlasten dort das Gesundheitspersonal, erledigen Routine- und Desinfektionsarbeiten und sind beim Empfang und in der Triage von Spitälern im Einsatz. Dazu kommen Einsätze im Transport- und Logistikbereich. In Genf helfen Zivilschützer laut Flury bei der Verpackung von Desinfektionsmitteln.

Die Angehörigen des Zivilschutzes leisten längere und kürzere Einsätze, Ablösungen und Rotationen. Das heisst laut Flury, dass sie nicht fortwährend im Einsatz sind. Teilweise seien sie auf Pikett. Man habe zudem damit begonnen, Voranzeigen für Aufgebote zu verschicken. Diese Organisation ermögliche die hohe Durchhaltefähigkeit des Zivilschutzes. Verlangt sei zudem ein hohes Mass an Planungskompetenz.

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