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Der Bundesrat informiert am Freitagnachmittag über die aktulle Corona-Lage in der Schweiz. (Video: Youtube/Der Schweizerische Bundesrat)
Schweiz

Daniel Koch vom BAG: «Nutzen von Masken in der Öffentlichkeit nicht erwiesen»

Der Bundesrat informiert ab 14 Uhr über die neusten Corona-Entwicklungen. Telebasel überträgt die Medienorientierung aus Bern live im TV und online.
Daniel Koch: «Der Nutzen des Tragens von Masken in der Öffentlichkeit ist nach wie vor wissenschaftlich nicht erwiesen»

Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit betonte auf Fragen eines Journalisten erneut, dass der Sinn und Zweck von Schutzmasken nicht der ist, den sich viele davon erhoffen. «Der Nutzen des Tragens von Masken in der Öffentlichkeit ist nach wie vor wissenschaftlich nicht erwiesen», so Koch.

Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit. (Archivbild: Keystone)
Berset: «Kitas sind vor allem Sache der Kantone» – aktuell keine Bundeshilfe aktuell geplant

Bundesrat Alain Berset hat sich an der Medienkonferenz auch zur Situation der Kitas geäussert. «Kitas sind vor allem Sache der Kantone», so Berset auf die Frage eines Journalisten, ob Kinderbetreuungs-Angebote sepzifische Bundeshilfe erhalten. Aktuell ist also keine Bundeshilfe geplant.

(Symbolbild: Keystone)
Campingplätze bis auf Weiteres geschlossen – Gartencenter im Drive-In-Prinzip geöffnet

Alain Berset hat ein weiteres Mal davor gewarnt, an Ostern in die Ferien zu fahren. «Bleiben Sie zu Hause», so der Gesundheitsminister. Die Campingplätze seien zurzeit denn auch bis auf Weiteres geschlossen.

Gartencenter hingegen haben geöffnet, und zwar nach dem Drive-In-Prinzip. Kunden könnten Bestellungen aufgeben und diese dann mit dem Auto abholen, ohne das Gartencenter zu betreten, erklärt Berset.

Gartencenter bleiben für den Publikumsverkehr geschlossen. Kunden können aber nach dem Drive-In-Prinzip einkaufen. (Symbolbild: Keystone)
Alain Berset: «Die Spitäler sind bereit für die grosse Welle»

Bundesrat Alain Berset hat an der Medienkonferenz vom Freitag in Bern erklärt, dass die Situation «heikel, aber nicht ausser Kontrolle» sei. «Die Spitäler sind bereit für die grosse Welle», versichert der Gesundheitsminister.

(Archivbild: Keystone)
Tessin darf Wirtschaft wegen Coronavirus weiterhin einschränken

Der von der Corona-Pandemie stark betroffene Kanton Tessin darf seine Wirtschaft weiterhin stärker einschränken als es das Bundesrecht vorsieht. Der Bundesrat hat den Kanton ermächtigt, diese Beschränkungen bis am 13. April zu verlängern.

Das entschied der Bundesrat am Freitag aufgrund der epidemiologischen Situation im Südkanton, wie er mitteilte. Im Tessin wurden bis Freitag 2377 Personen positiv getestet. Bisher 155 Menschen kamen im Zusammenhang mit Covid-19 ums Leben.

Zunächst hatte die Ermächtigung bis zum Sonntag (5. April) gegolten. Der Kanton Tessin hatte zuvor in Eigenregie Massnahmen getroffen, die über Bundesrecht hinausgingen. Beispielsweise schloss er Baustellen und Betriebe.

Bundesrat stockt Wirtschaftshilfe um 20 Milliarden Franken auf

Der Bundesrat stockt die Wirtschaftshilfe um 20 Milliarden Franken auf. Das Geld steht für Überbrückungskredite zur Verfügung. Damit soll die Liquidität von Unternehmen, insbesondere von KMU, in der Coronakrise gesichert werden.

Dafür hatte der Bundesrat am 20. März bereits 20 Milliarden Franken gesprochen. Rasch zeichnete sich ab, dass das Geld nicht reichen würde. Nach Angaben des Bundesrats vom Freitag sind bis gestern Donnerstag 76’034 Kreditvereinbarungen mit einem geschätzten Volumen von insgesamt 14,3 Milliarden Franken abgeschlossen worden.

Mehr dazu hier.

(Symbolbild: Keystone)
Bund erhält mehr Kompetenzen bei Beschaffung medizinischer Güter

Der Bund nimmt bei der Beschaffung von medizinischen Gütern für den Schutz vor dem Coronavirus das Heft in die Hand. Betroffen sind beispielsweise Beatmungsgeräte, chirurgische Masken, Schutzausrüstung oder Schutzanzüge. Kantone müssen ihre Bestände neu melden.

Das hat der Bundesrat am Freitag entschieden. Ziel ist, dem Bund mehr Kompetenzen zu geben, damit die Versorgung mit wichtigen medizinischen Gütern zur Bekämpfung von Sars-CoV-2 zu koordinieren. Die Verordnung zur Bekämpfung der Lungenkrankheit Covid-19 hat er angepasst. Die Neuerungen gelten ab Samstag um Mitternacht.

Mehr dazu im Artikel hier.

(Symbolbild: Keystone)

Der Kanton Basel-Stadt hat es bereits vorgemacht und greift den Kitas und Eltern finanziell unter die Arme. Der Druck von Gewerkschaft und Politikern für eine einheitliche Hilfe wird immer grösser. Folgt heute der Bundesrat mit einem Corona-Hilfspaket für die Kindertagesstätten? Auch die finanzielle Hilfe für KMUs des Bundes schmilzt wie der Schnee in der Frühlingssonne weg. Eine Aufstockung der Hilfsmittel könnte eine weitere Not-Massnahme des Bundes sein.

Der Bundesrat wird ab 14 Uhr nach seiner Sitzung über die neusten Entwicklungen zu Corona informieren. Telebasel überträgt die Medienorientierung live aus dem Bundeshaus am TV und online.

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