(Symbolbild: Keystone)
International

Chinesische Stadt verbietet Verzehr von Hunden und Katzen

Vor dem Hintergrund des Coronavirus-Ausbruchs hat die südchinesische Stadt Shenzhen das Essen von Hunden und Katzen verboten.

Es ist Teil einer weitreichenderen Verordnung, die den Verzehr von Wildtieren untersagt. «Hunde und Katzen haben eine viel engere Beziehungen zum Menschen aufgebaut als alle anderen Tiere», hiess es in einer Erläuterung. Ein solches Verbot sei auch in Industrieländer sowie Hongkong und Taiwan gängige Praxis.

Da der Ursprung des Coronavirus auf einem Markt für Wildtiere in der zentralchinesischen Stadt Wuhan vermutet wird, hatte Chinas Zentralregierung Ende Januar angeordnet, dass der Handel mit Wildtieren untersagt werden soll. Städte und Provinzen haben daraufhin begonnen, Verbote in Kraft zu setzen. Die Verordnung in Shenzhen geht noch weiter und schliesst als erste chinesische Stadt auch Hunde und Katzen in das Verbot mit ein.

Anders als in westlichen Vorurteilen verbreitet, ist der Verzehr von Hunden und Katzen in China alles andere als Normalität. In Peking etwa findet man kaum ein Restaurant, das solches Fleisch im Angebot hat. Laut Umfragen haben nur eine Minderheit der Chinesen überhaupt schon einmal Hundefleisch gegessen.

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