open menu close
Featured Video Play Icon
International

Bayern München nimmt Training wieder auf

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Wie Autokraten die Corona-Krise ausnutzen

In der Corona-Krise schlägt die Stunde der Autokraten. Wie Putin, Orban und Co. die Notstandsgesetze in der Krise jetzt ausnutzen.

Kreml-Chef Wladimir Putin missbraucht die Notstandsgesetze, um seine Macht weiter auszubauen. (Bild: Keystone)
Trump will US-Profisport schnellstmöglich wieder hochfahren

US-Präsident Donald Trump hofft auf eine baldige Wiederaufnahme des Spielbetriebs in den grossen amerikanischen Ligen. Das erklärte Trump nach einer Telefonkonferenz mit den Liga-Chefs und weiteren Verantwortlichen aus dem Profisport.

Der Superbowl 2020 wurde im Januar noch frenetisch gefeiert. (Bild: Keystone)

«Ich möchte die Fans zurück in den Arenen. Sobald wir bereit sind», sagte Trump danach. «Ich kann Ihnen kein Datum nennen, aber ich denke, das wird eher früher als später sein», ergänzte Amerikas Präsident.

Wird Djokovic kampflos die Nummer 1 aller Nummern 1?

Als die Weltrangliste vor zwei Wochen «eingefroren» wurde, erachteten viele Roger Federer als Sieger und Novak Djokovic als Verlierer des Vorgehens. Djokovic könnte sich in den nächsten Wochen aber eine der begehrtesten Bestmarken sichern, ohne einen Finger zu rühren.

Djokovic nach seinem Sieg bei den Australian Open 2019. (Bild: Keystone)
Dutzende gestrandete Schweizer aus Australien nach Hause gebracht

Die Schweiz hat am Sonntag dutzende auf dem Kontinent Australien gestrandete Menschen repatriiert. Eine vom Aussendepartement gecharterte Maschine der Fluggesellschaft Edelweiss mit 177 Passagieren an Bord landete laut Angaben des Flughafens um 06.20 Uhr in Zürich.



Bayern München nimmt Training wieder auf

Der Tabellenführer der deutschen Bundesliga, der FC Bayern München, nimmt am Montag das Training auf dem Platz wieder auf. Das berichtet der «Kicker».

Der FC Bayern in einem früheren Training – vor Corona. (Bild: Keystone)
Wackelt die Wiesn wegen Corona?

In wenigen Wochen sollte der Wiesn-Aufbau beginnen. Nun ist unklar, ob das grösste Volksfest der Welt wegen der Corona-Krise überhaupt stattfinden kann.

Sechs Millionen Besucher aus aller Welt kommen alljährlich während der zwei Festwochen auf das 34 Hektar grosse Festgelände. (Bild: Keystone)
Deutsche Industrie rechnet mit starker globaler Rezession

Die Deutsche Industrie erwartet heftige Folgen für die eigene und internationale Wirtschaft.

Für Deutschland müsse im laufenden Jahr mit einem Rückgang des BIPs von drei bis sechs Prozent gerechnet werden. (Symbolbild: Keystone)
Airbus bringt Millionen Schutzmasken aus China – auch für Deutschland

Im Rahmen seiner speziell für die Corona-Krise eingerichteten «Airbus-Luftbrücke» hat der europäische Flugzeugbauer erneut tausende von Schutzmasken aus China nach Europa gebracht.

Die am Vortag in Toulouse in Richtung Tianjin zum Testflug gestartete Maschine vom Typ A350-1000 sei am Samstagabend mit rund vier Millionen Gesichtsmasken an Bord in Hamburg gelandet, teilte der Luftfahrtkonzern mit. Ein Teil der Masken bleibe in Deutschland, der Rest werde nach Toulouse geflogen zur weiteren Verteilung an Spanien, Frankreich und Grossbritannien.



Ursula von der Leyen: Wir brauchen einen Marshall-Plan für Europa

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat sich angesichts der Corona-Krise für massive Investitionen in den EU-Haushalt ausgesprochen. «Wir brauchen einen Marshall-Plan für Europa», schreibt sie in einem Gastbeitrag für die «Welt am Sonntag». Der EU-Haushalt sei in allen Mitgliedsstaaten als Instrument des solidarischen Ausgleichs akzeptiert und müsse der Krise entsprechend angepasst werden.

(Bild: Keystone)

Der Marshall-Plan war ein milliardenschweres Hilfsprogramm der USA, mit dem das vom Zweiten Weltkrieg gezeichnete Westeuropa wieder auf die Beine kam.

Australien kaum von Coronavirus betroffen – weniger Neuinfektionen

In Australien deutet ein anhaltender Rückgang bei den Neuinfektionen auf eine Verlangsamung der Coronavirus-Ausbreitung. Die Zahl der gemeldeten Fälle stieg binnen 24 Stunden bis zum Sonntagmorgen um 181 auf 5635, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Damit liegt die Tagesinfektionsrate unter fünf Prozent. Mitte März lag sie noch rund fünf mal so hoch.

Australische Polizisten patroullieren am Bondi Beach. (Bild: Keystone)
Deutsche Banken bauen wegen Corona-Krise tausende Filialen ab

Durch die Corona-Krise wird sich der Filialabbau bei deutschen Banken einem Zeitungsbericht zufolge beschleunigen. «Corona-bedingt» dürften bis zum Jahr 2025 zusätzlich 3500 Filialen wegfallen.

Das schreibt die «Welt am Sonntag» unter Berufung auf eine Studie der Beratungsgesellschaft Investors Marketing. «Die Krise zeigt mit Nachdruck, wie anfällig die stationären Geschäftsmodelle sind», sagte der Chef von Investors Marketing, Oliver Mihm, dem Blatt.

(Bild: Keystone)

Institute würden feststellen, dass sie weniger Zweigstellen brauchen, als sie dachten. Laut Mihms Prognose wird die Zahl der Bankfilialen damit um durchschnittlich mehr als acht Prozent pro Jahr sinken.

Weiteres Kreuzfahrtschiff mit Corona-Toten legt in Florida an

Nach langer Irrfahrt hat ein weiteres Kreuzfahrtschiff mit Coronavirus-Patienten an Bord einen Hafen im US-Bundesstaat Florida erreicht.

Die «Coral Princess» legte am Samstag nach einem gescheiterten Andockversuch in Fort Lauderdale im Hafen von Miami an. Zuvor war sie bereits von mehreren südamerikanischen Häfen abgewiesen worden.

Die Coral Princess vor Miami. (Bild: Keystone)

Nach Angaben der Reederei Princess Cruises befinden sich auf dem Schiff zwei Tote und mindestens zwölf mit dem Coronavirus infizierte Menschen. Insgesamt seien 1020 Gäste und 878 Besatzungsmitglieder auf dem Kreuzfahrtschiff. Das Von-Bord-Gehen könne mehrere Tage dauern.

Queen beschwört britische Selbstdisziplin in Corona-Krise

Königin Elizabeth II. (93) ruft die Briten dazu auf, der Pandemie mit charakteristisch britischer Selbstdisziplin und stiller Entschlossenheit zu begegnen. «Ich hoffe, dass in den kommenden Jahren alle stolz darauf sein können, wie sie mit dieser Herausforderung umgegangen sind», wird die Queen am Sonntagabend in einer Ansprache an das britische Volk und den Commonwealth sagen.



Das geht aus Rede-Auszügen hervor, die vorab vom Buckingham-Palast veröffentlicht wurden. Die Rede soll am Sonntag um 20.00 Uhr (21.00 Uhr MESZ) ausgestrahlt werden.

UBS hat bis jetzt Kredite von 1,8 Milliarden Franken vergeben

Die Grossbank UBS hat im Zuge der finanziellen Unterstützung von Schweizer Unternehmen wegen der Coronakrise bisher 23’000 Anträge im Umfang von 1,8 Milliarden Franken gesprochen. Die Kredithöhe betrug laut Konzernchef Sergio Ermotti im Schnitt 200’000 Franken.

Auf die Frage, ob es bereits Anträge für Kredite von über einer halben Million gebe, sagte Ermotti in einem Interview mit dem «SonntagsBlick», der allergrösste Teil betreffe Kredite darunter.

Sergio Ermotti. (Bild: Keystone)

Bei den höheren Beträgen gebe es Kredite bis zu 20 Millionen Franken, aber ausserhalb des Programms auch Anträge von multinationalen Konzernen, die weit über diesen Betrag hinausgingen. Es gebe alles: von sehr kleinen Beträgen bis zu Milliardenkrediten.

Trump schwört USA auf harte Zeiten ein

US-Präsident Donald Trump hat die Vereinigten Staaten angesichts steigender Opferzahlen der Coronavirus-Epidemie auf harte Zeiten eingeschworen. Es werde in den nächsten zwei Wochen «viele Tote geben, leider».

(Bild: Keystone)
Österreich will im Corona-Kampf mehr Standortdaten auswerten

Österreich wird im Kampf gegen das Coronavirus nach Ostern womöglich verstärkt auf Standortdaten von Mobiltelefonen zugreifen. Das deutete Bundeskanzler Sebastian Kurz am Samstag nach Angaben der Nachrichtenagentur APA vor Journalisten an. «Wir haben alle ein Ziel, nämlich möglichst schnell wieder unsere Freiheit zurückzubekommen», sagte der 33-Jährige demnach. «Dazu wird es Begleitmassnahmen brauchen.» Die Auswertung von Standortdaten (Tracking) werde eine «wichtige Basis» sein. Weil zwei Millionen Österreicherinnen und Österreicher kein Smartphone besitzen, werde an Schlüsselanhängern gearbeitet, über die dann wohl ebenfalls der Standort ermittelt werden könne. (sda)

Österreich will im Corona-Kampf wohl mehr Standortdaten auswerten. (Symbolbild: Keystone)
Zahl der täglichen Todesopfer gesunken

In Italien sind erstmals seit neun Tagen innerhalb von 24 Stunden weniger als 700 Menschen an den Folgen des neuartigen Coronavirus gestorben. Am Samstag zählte der Zivilschutz 681 neue Opfer der Lungenkrankheit Covid-19. Insgesamt hat das Land nun 15 362 Tote zu beklagen. «Unser Kampf gegen das Coronavirus geht unvermittelt weiter», sagte der zuständige Regierungskommissar Domenico Arcuri und warnte: «Aber wir sollten vermeiden zu glauben, dass wir gewinnen, dass wir unseren Gegner in die Enge getrieben haben.» (sda)

In Italien ist die Zahl der täglichen Todesopfer gesunken. (Symbolbild: Keystone)
Über 91 000 Corona-Nachweise in Deutschland

In Deutschland sind bis Samstagabend mehr als 91 100 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert worden (Vortag Stand 20.15 Uhr: mehr als 85 100 Infektionen). Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Mindestens 1316 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang bundesweit gestorben (Vortag Stand 20.15 Uhr: 1150). (sda)

In Deutschland sind inzwischen über 91’100 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. (Symbolbild: Keystone)
New England Patriots liefern Erzfeind New York Schutzmasken

New York und Boston verbindet die grösste Städte-Rivalität der Welt. Während der Corona-Krise halten die Erzfeinde aber zusammen: Am Freitag rollte ein Truck der New England Patriots in New York City ein, beladen mit 300’000 Atemschutzmasken. Dafür verantwortlich war der Besitzer der New Englands, Robert Kraft.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Ein Flugzeug aus China mit hunderttausenden Atemschutzmasken für das Pfelegepersonal in New York landete am Mittwoch in Boston. (Bild: Keystone)
Fünfjähriges Kind stirbt in Grossbritannien

Ein fünf Jahre altes Kind mit Vorerkrankungen ist in Grossbritannien an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das teilte der britische Staatsminister Michael Gove am Samstag bei einer Pressekonferenz in London mit. Es soll sich Medienberichten zufolge um das bisher jüngste Opfer der Corona-Pandemie in Grossbritannien handeln. Das britische Gesundheitsministerium verzeichnete am Samstag mit 708 Toten die bislang höchste Zahl an Todesfällen innerhalb eines Tages. Insgesamt starben bislang in britischen Krankenhäusern 4313 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19. (sda)

In Grossbritannien starb ein fünfjähriges Kind am Coronavirus. (Symbolbild: Keystone)
Johnson-Verlobte verbrachte eine Woche mit Covid-19-Symptomen im Bett

Die schwangere Verlobte des britischen Premierministers Boris Johnson, Carrie Symonds, hat nach eigenen Angaben eine Woche mit Symptomen der Lungenkrankheit Covid-19 im Bett verbracht. Das teilte die 32 Jahre alte ehemalige Kommunikationschefin der Konservativen Partei am Samstag per Twitter mit. Getestet worden sei sie aber nicht. Schwanger zu sein mit Covid-19 sei offensichtlich beunruhigend, fügte sie hinzu und teilte eine Online-Infobroschüre mit ihren Followern.

In der Krise Humor verschenken

Die Filmproduktion Halsundbeinbruch in Zürich möchte zusammen mit ihrem Partner Nikk Schlumpf (Filmklinik) etwas Humor verschenken. Zusammen haben sie den CoraZon entwickelt, getestet und dazu ein lustiges Video gedreht.

Der Clip soll den Menschen während der Corona-Krise ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, sie jedoch auch zum nachdenken bringen. Er ist nämlich auch eine kleine Parodie auf die Profitgier in der Krise und die vielen falschen Heilungsmethoden, die in den sozialen Medien kursieren und im Netz angeboten werden.

New York steuert in Corona-Krise auf Gipfelpunkt zu

In der Corona-Krise steuert New York nach Einschätzung von Gouverneur Andrew Cuomo auf den Gipfelpunkt zu. Auf Basis verschiedener Projektionen erwarte er dies in etwa einer Woche, sagte er am Samstag bei seiner täglichen Pressekonferenz. «Mir wäre lieber, der Gipfelpunkt wäre morgen. Ich will, dass das alles vorbei ist.»

New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo (links) will, dass die Corona-Krise so bald wie möglich vorbei ist. (Bild: Keystone)
Bevölkerung in Deutschschweizer Städten hält sich an Regeln

Trotz Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen sind die Menschen am Samstag nicht wie sonst zu dieser Jahreszeit ins Freie geströmt. Das Coronavirus warf seinen Schatten und hielt die Lebensfreude im Zaum, wie eine Umfrage in Basel, Bern, Luzern und Zürich zeigte.

Bevölkerung in Deutschschweizer Städten hält sich trotz schönem Wetter an die Verhaltensregeln vom Bund. (Symbolbild: Keystone)
Rentner-Vertreter warnen vor Diskriminierung auf Intensivstation

In der Corona-Krise hat das Alter bei der Zuteilung der Intensivpflegebetten im Spital bisher keine Rolle gespielt. Über  85-Jährige sollen bei Knappheit aber nun ausgeschlossen werden, kritisiert der Verein zur Verteidigung der Rechte der Rentner (AVIVO).

Bei der jüngsten Aktualisierung der Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) im März sei das Alter – Menschen über 85 Jahre – zum alleinigen Auswahlkriterium gewählt worden, sollten die Betten auf den Intensivstationen der Spitäler knapp werden. Das sei Diskriminierung und verstosse gegen die Bundesverfassung, sagte Marco Medici, Präsident von AVIVO Zürich, am Samstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

(Symbolbild: Keystone)
Ägypten startet virtuelle Touren

Um weiterhin den Besuch archäologischer Stätten zu ermöglichen, hat das ägyptische Tourismusministerium damit begonnen, virtuelle Touren online zu stellen. Mit der Initiative wolle man angesichts der weltweiten Reise- und Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie Möglichkeiten bieten, die historischen Schätze zu entdecken. Als erstes veröffentlichten die Behörden virtuelle Rundgänge aus den reich mit Hieroglyphen verzierten Gräbern des Menna in Theben und Königin Meresanch III. In Ägypten sind nach offiziellen Angaben rund 1’000 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert, 66 starben.

Brasilien befürchtet mehr Corona-Tote als offiziell bekannt

Ein Foto sorgt in Brasilien in den Zeiten der Corona-Krise für Besorgnis und Unruhe. Denn das Bild von Dutzenden von offenen Gräbern führt in den Medien für Spekulationen, dass die Zahl der Opfer des Coronavirus höher sein könnte als die Zahlen der öffentlichen Statistik belegen.

Das Bild zeigt auf dem Friedhof der Vila Formosa in São Paulo dutzende offene Gräber. (Bild: Keystone)
Mehr genesene als erkrankte in Österreich

In Österreich ist die Zahl der von Covid-19 genesenen Menschen innerhalb von 24 Stunden erstmals schneller gestiegen als die Zahl der neuen bestätigten Coronavirus-Infektionen. Wie das Gesundheitsministerium in Wien der Deutschen Presse-Agentur am Samstag bestätigte, gab es mit Stand Samstag, 8 Uhr, 11 525 bestätigte Fälle einer Sars-CoV-2-Infektion in der Alpenrepublik – 354 Fälle mehr als am Vortag. Von der durch das Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 genesen waren mit Stand Samstag, 9.30 Uhr, insgesamt 2507 Menschen – das sind 485 mehr als am Vortag.

In Österreich wurden erstmals mehr Menschen geheilt, als erkrankten. (Bild: Keystone)
Zahlen in Deutschland steigen

In Deutschland sind bis Samstagnachmittag mehr als 89 300 Infektionen (Vortag Stand 16.15: mehr als 83 700 Infektionen) mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

In Deutschland werden immer mehr Corona-Fälle verzeichnet. (Bild: Keystone)

Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 23 000 nachgewiesenen Fällen und mindestens 370 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 19 400 Fällen und mindestens 250 Toten. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 176,3 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 107,4.

Rumänien sperrt zweite Stadt ab
In Rumänien hat die Corona-Krise die Bevölkerung fest im Griff. (Bild: Keystone)

In Rumänien ist eine zweite Stadt wegen Häufung von Infektionen mit dem Coronavirus gesperrt worden. Auf Anordnung von Innenminister Marcel Vela vom Samstag wird nun der Ort Tandarei mit rund 13 000 Einwohnern im Südosten des Landes von Polizei und Militär scharf bewacht. Passieren dürfen nur noch Warentransporte und Menschen von ausserhalb, die dort in den Bereichen Versorgung, Medizin und Verwaltung arbeiten. In der vorigen Woche waren bereits die nordöstliche Stadt Suceava mit 92 000 Einwohnern sowie acht Nachbardörfer gesperrt worden.

Weltweit bereits 60'000 Tote

Weltweit sind US-Experten zufolge bereits mehr als 60’000 Menschen infolge der vom neuartigen Coronavirus verursachten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 stieg bis Samstagmorgen (Ortszeit) auf 1,13 Millionen, wie aus Daten der Universität Johns Hopkins hervorging. Die meisten der 60′ 115 Todesfälle entfielen danach auf sieben Länder, in dieser Reihenfolge: Italien, Spanien, USA, Frankreich, Grossbritannien, Iran und China.

Spanien will Ausgangssperre verlängern

Zur Eindämmung der Corona-Krise will die spanische Regierung den Notstand und die strikte Ausgangssperre im ganzen Land um weitere zwei Wochen bis zum 26. April verlängern. Das wurde am Samstag nach einer Videokonferenz von Ministerpräsident Pedro Sánchez mit dem wissenschaftlichen Komitee, das die Regierung berät, bekannt. Die seit Mitte März geltenden Massnahmen waren bereits vor zehn Tagen zum ersten Mal verlängert worden.

11’700 Tote verzeichnete Spanien in der Corona-Krise bereits. Nun soll die Ausgangssperre verlängert werden. (Bild: Keystone)
Schweizer bleiben trotz Notfällen zuhause

Wegen der grassierenden Coronavirus-Pandemie bleiben offenbar Menschen selbst mit medizinischen Notfällen vermehrt zuhause. Laut Rettungsdienstlern würden derzeit rund ein Drittel weniger Patienten in den Schweizer Notfallstationen eintreffen als vor der Pandemie. Daniel Koch vom BAG warnt davor, bei Notfällen zuhause zu bleiben. Mehr dazu lesen Sie hier.

(Video: Keystone-SDA)

SRF setzt neue Corona Sendung vor Ausstrahlung ab

SRF wollte ursprünglich am Samstagabend «Zäme dihei» mit Moderator Nik Hartmann ausstrahlen. Diese wurde aber wieder aus dem Programm genommen, wie «Blick» berichtet

«Dass ‹Zäme dihei› entfällt, hat mit den Reaktionen unseres Publikums zu tun», erklärt eine SRF-Sprecherin. «Diese zeigen je länger, je mehr, dass das Bedürfnis nach einer Normalprogrammierung wächst». Deshalb wird nun eine alte Folge «Verstehen Sie Spass?» ausgestrahlt.

Öffentliche Plätze um den Greifensee gesperrt

Rund um den Greifensee werden sämtliche öffentlichen Parkplätze gesperrt. Auch die Feuerstellen sind abgesperrt. So sollen Menschenansammlungen auf den Spazier- und Velowegen rund um den See vermieden werden.

(Video: Keystone-SDA)

Weltausstellung in Dubai soll verschoben werden
So soll der Schweizer Pavillion für Dubai aussehen. (Bild: Keystone)

Die diesjährige Weltausstellung in Dubai soll nach dem Willen der Veranstalter wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden. Die Regierung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) habe einen formalen Antrag auf Verschiebung eingereicht, teilte das zuständige Internationale Büro der Weltausstellung (BIE) am Samstag mit. Bereits am Montag hatte das Leitungsgremium in Dubai intern getagt. Die Expo soll demnach von Oktober 2021 bis März 2022 dauern, seinen Namen «Expo 2020» aber beibehalten.

Arbeitgeber-Chef lässt sich zu Exit-Strategie nicht auf Äste hinaus

Für Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt liegt es einzig und allein am Bundesrat, ob die Bedingungen für die Wirtschaft ab dem 20. April gelockert werden. Bezüglich der Exit-Strategie des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes hielt er sich in der «Samstagsrundschau» von Schweizer Radio SRF bedeckt.

Der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) und die SVP möchten die heutigen Arbeits- und Unterrichtsverbote ab dem 19. April schrittweise aufheben. SGV-Direktor Hans-Ulrich Bigler verlangte jüngst, die Geschäfte müssten ab diesem Datum wieder öffnen dürfen. Auch der Wirtschafts-Dachverband Economiesuisse arbeitet zurzeit an Vorschlägen für die Ablösung der heutigen Notrechts-Massnahmen.

Russland fordert Aufhebung der Sanktionen

Russland hat angesichts der Coronavirus-Pandemie seine Forderung zur Aufhebung von Sanktionen noch einmal bekräftigt. Viele Länder hielten weiter an den Strafmassnahmen fest, «obwohl das die Menschen in den am stärksten gefährdeten Staaten an den Rand des Überlebens bringt», teilte das russische Aussenministerium am Samstag mit.

Russland fordert anlässlich der Corona-Krise, dass Sanktionen aufgehoben werden. (Bild: Keystone)

Politische Ansätze müssten in der Corona-Krise hintenanstehen. UN-Generalsekretär António Guterres sollte in dieser Notsituation verstärkt für die Aufhebung der «diskriminierenden Massnahmen» eintreten, hiess es. Zuvor war ein von Russland eingebrachter Entwurf bei der UN-Vollversammlung gescheitert.

Sängerin Pink (40) positiv getestet

Sängerin Pink und ihr Sohn Jameson wurden positiv auf Covid-19 getestet. Das schreibt die Sängerin auf Instagram. Mittlerweile seien die beiden wieder gesund. «Unsere Regierung versagt darin, Tests nicht zugänglicher für alle zu machen. Diese Krankheit ist ernst und real», schreibt die Sängerin zu ihrem Post.

Insgesamt eine Million Dollar spendet Pink im Kampf gegen das Coronavirus. Einerseits an das Temple University Hospital, wo ihre Mutter gearbeitet hatte sowie an den Los Angeles Mayor’s Emergency Covid-19 Crisis Fund.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

Two weeks ago my three-year old son, Jameson, and I are were showing symptoms of COVID-19. Fortunately, our primary care physician had access to tests and I tested positive. My family was already sheltering at home and we continued to do so for the last two weeks following the instruction of our doctor. Just a few days ago we were re-tested and are now thankfully negative. It is an absolute travesty and failure of our government to not make testing more widely accessible. This illness is serious and real. People need to know that the illness affects the young and old, healthy and unhealthy, rich and poor, and we must make testing free and more widely accessible to protect our children, our families, our friends and our communities. In an effort to support the healthcare professionals who are battling on the frontlines every day, I am donating $500,000 to the Temple University Hospital Emergency Fund in Philadelphia in honor of my mother, Judy Moore, who worked there for 18 years in the Cardiomyopathy and Heart Transplant Center. Additionally, I am donating $500,000 to the City of Los Angeles Mayor’s Emergency COVID-19 Crisis Fund. THANK YOU to all of our healthcare professionals and everyone in the world who are working so hard to protect our loved ones. You are our heroes! These next two weeks are crucial: please stay home. Please. Stay. Home.❤️

Ein Beitrag geteilt von P!NK (@pink) am

Armeedienst-Leistende erhalten Urlaub

Im Kampf gegen das Coronavirus leisten inzwischen 4900 Armeeangehörige Assistenzdienst. Tatsächlich im Einsatz sind derzeit nur 1300. «Warten ist nicht sehr sexy», sagte Brigadier Raynald Droz am Samstag vor den Bundeshausmedien. Es gehöre aber zur Mission. Alles zum Thema gibt es hier.

Raynald Droz, Brigadier, Stabschef Kommando Operationen VBS, an der Medienkonferenz in Bern. (Bild: Keystone)
5000 Zivilschützer im Einsatz

Zurzeit sind landesweit rund 5000 Zivilschützer im Einsatz, überwiegend im Gesundheitswesen. 200 Angehörige des Zivilschutzes unterstützen auch die Polizei. Weitere Informationen gibt es hier.

(Video: Keystone-SDA)

Koch: «Wir sind noch nicht am Peak angelangt»

(Video: Keystone-SDA)

Jeder Vierte für Kurzarbeit angemeldet

Die Corona-Krise führt zu einer Explosion der Kurzarbeitsgesuche: Bis Freitagabend wurde für 1,3 Millionen Angestellte Kurzarbeit angemeldet. Das ist jeder vierte Beschäftigte in der Schweiz. Alles zum Thema gibt es hier.

Jeder vierte Beschäftigte in der Schweiz ist für Kurzarbeit angemeldet, so Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretaerin, SECO. (Bild: Keystone)
Koch: «Müssen Kurve der Ansteckungen flach halten»

Laut Daniel Koch, Delegierter des BAG für COVID-19, müssen inzwischen 435 Patientinnen und Patienten in der Schweiz künstlich beatmet werden. Vor den Bundeshausmedien erinnerte er am Samstag daran, dass die Massnahmen zur Bewältigung der Krise darauf abzielten, die Kurve der Ansteckungen flach zu halten. Zugleich gelte es, die Risikogruppen zu schützen. «Das sind die Leute, die unsere Spitäler und das Gesundheitssystem belasten und die um ihr leben fürchten müssen», sagte Koch. «Bitte bleibt zuhause.» Alle Informationen dazu gibt es hier.

«Bitte bleibt zuhause», sagt Daniel Koch, Delegierter des BAG fuer COVID-19, an der Medienkonferenz vom Samstag.(Bild: Keystone)
Kutlurpolitiker erinnern an die die Kraft der Kultur

In der Corona-Krise haben Kulturpolitiker aus Deutschland, Italien und Spanien das Vertrauen in ein solidarisches Miteinander und in die Kraft der Kultur beschworen. «Was wären wir … in dieser Zeit, ohne die Bücher, Filme und Musik, in die wir uns flüchten, an die wir uns anlehnen können?» heisst es in einem gemeinsamen Appell, den der italienische Kulturminister Dario Franceschini, sein spanischer Kollege José Manuel Rodríguez Uribes sowie die Staatsministerin für internationale Kulturpolitik im Aussenministerium Michelle Müntefering (SPD) am Samstag im «Tagesspiegel» (Berlin) veröffentlichten. «Was wären unsere Gesellschaften ohne die, die sie erschaffen haben? Ohne Künstlerinnen und Künstler?»

Wilderer nutzen Ausgangsbeschränkungen zu ihrem Vorteil aus

Wilderer im Himalaya-Staat Nepal nutzen die Corona-Krise und den damit verbundenen weitgehenden Stillstand im Land Behörden zufolge aus. Drei Krokodile einer vom Aussterben bedrohten Art und ein Elefant seien seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen am 24. März von Wilderern getötet worden, sagte ein Sprecher von Nepals Behörde für Nationalparks und Wildschutz am Samstag.

Wilderer in Nepal nutzen die Ausgangssperren und töten vermehrt Elefanten und Krokodile. (Bild: Keystone)

Zudem seien bei einem Zusammenstoss zwischen Wilderern und Parkhütern ein Wilderer getötet und ein Ranger schwer verletzt worden. Parks landesweit berichteten von solchen Konfrontationen, hiess es weiter.

Sportwetten-Branche leidet

Grossbritannien ist das Mekka für Sportwetten. Durch die Coronavirus-bedingte Einstellung von Sportwettkämpfen ist die Branche im Moment stark betroffen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Das BAG informiert

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) informiert ab 14.00 Uhr zum Stand der Dinge. Telebasel überträgt die Medienkonferenz aus Bern live im TV und online. Den Live-Stream können Sie hier verfolgen.

975 mehr Fälle in der Schweiz

Das BAG gibt die neusten Zahlen zum Coronavirus bekannt. In der Schweiz gibt es gegenwärtig 20’278 positiv getestete Fälle. Das sind 975 mehr als am Vortag. 49 Menschen starben zudem am neuartigen Virus. Insgesamt 621 Tote werden verzeichnet. Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

Australien schickt Ausländer nach Hause

Australien will wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise und der zu erwartenden Arbeitslosigkeit Ausländer mit befristeten Visa nach Hause schicken. Nur diejenigen der gut zwei Millionen Ausländer, die ihren Lebensunterhalt in den kommenden sechs Monaten selbst finanzieren könnten, dürften bleiben, sagte der geschäftsführende Einwanderungsminister Alan Tudge am Samstag in einer Mitteilung.

Erstmals über 100 positive Tests in Japan

Erstmals sind in Tokio an einem Tag mehr als 100 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie japanische Medien am Samstag berichteten, wurden an dem Tag mindestens 118 neue Fälle bestätigt. Damit zählt die japanische Hauptstadt bereits mehr als 890 Infektionsfälle.

Mit den inzwischen täglich steigenden Zahlen nehme zugleich der Druck auf Ministerpräsident Shinzo Abe zu, möglicherweise den Ausnahmezustand auszurufen, um eine weitere Ausbreitung des Erregers zu verhindern, hiess es. Wegen des weltweit grassierenden Coronavirus waren kürzlich die in diesem Sommer in Tokio geplanten Olympischen Spiele um ein Jahr verschoben worden.

In Japan leiden immer mehr Menschen am Coronavirus. (Bild: Keystone)
Bundesliga-Tests wohl nicht möglich

Der deutsche Virologe Ulf Dittmer sieht für einen möglichen Wiederbeginn der Fussball-Bundesliga mit regelmässigen Corona-Tests für die Spieler Probleme. «Wir sind ziemlich am Anschlag der Laborkapazitäten in Deutschland», sagte der Leiter der Virologie der Universitätsmedizin Essen in einem Interview. «Ich weiss nicht, welches Labor sich dann zur Verfügung stellt, um gesunde Spieler zu testen, wenn wir diese Tests doch dringend für erkrankte Personen brauchen.» Mehr dazu lesen Sie hier.

Mit genügend Abstand trainieren die Vereine der Bundesliga wieder ihre Spieler. (Bild: Keystone)
5059 neue Fälle in Deutschland

In Deutschland sind bis Samstagvormittag mehr als 85 559 Infektionen (Vortag Stand 11.00: mehr als 80 500 Infektionen) mit dem neuen Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Besonders hohe Zahlen haben Bayern mit mehr als 20 900 nachgewiesenen Fällen und mindestens 327 Toten und Nordrhein-Westfalen mit mehr als 18 500 Fällen und mindestens 224 Toten. Gerechnet auf 100 000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 160,3 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 102,9.

Auch in Deutschland sind die Strassen  – wie hier in Gangelt leer. (Bild: Keystone)
Zehn weitere Todesfälle im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut zehn Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 65 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Samstagmorgen im Kanton Tessin 2442 Personen positiv auf das Virus getestet. 314 Personen konnten bisher das Spital verlassen. 165 Menschen verloren aufgrund des Coronavirus ihr Leben.

«Wir sitzen alle in einem Boot»

Der frühere UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hat angesichts der Corona-Krise und anderer globaler Herausforderungen an den weltweiten Zusammenhalt appelliert. «Ich habe immer betont, dass Probleme von globalem Ausmass auch globaler Lösungen bedürfen», erklärte Ban in einem schriftlich geführten Interview der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Die Pandemie könne nur «mit gemeinsamen Bemühungen und Einigkeit überwunden werden».

Ban warnte zugleich vor mehr Rassismus und Fremdenfeindlichkeit aufgrund der Angst, sich mit dem Virus anzustecken. «Solch ein beklagenswertes Verhalten wird sicherlich nicht dazu dienlich sein, die Ausbreitung des Virus aufzuhalten. Wir dürfen niemals vergessen, dass wir alle in einem Boot sitzen», sagte der 75-Jährige.

Ban Ki-moon appelliert, solidarisch zu sein. (Bild: Keystone)

Nations League in Afrika abgesagt

Die Halbfinals und der Final der Nations League des nord- und zentralamerikanischen Fussballverbandes CONCACAF sind infolge der Coronavirus-Pandemie auf unbestimmte Zeit verschoben worden.

Das Final-Four-Turnier in den USA – in Houston und in Arlington – hätte am 4. und am 7. Juni stattfinden sollen. Die Halbfinal-Paarungen lauten Honduras gegen die USA und Mexiko gegen Costa Rica. Der Wettbewerb, der erstmals 2018 ausgetragen wurde, ist wie die Nations League der UEFA aufgebaut.

Armee rechnet nicht alle Coronavirus-Diensttage an

Den Militärangehörigen im Einsatz wegen der Coronavirus-Pandemie werden teils nicht alle Diensttage angerechnet.

(Bild: Keystone)
US-Lazarettschiff nur zu zwei Prozent ausgelastet

Das Lazarettschiff «USNS Comfort» wurde in den New Yorker Hafen geholt, um den überlasteten Spitälern des Big Apple zu helfen. Tatsächlich hat das schwimmende Krankenhaus der US-Marine bislang aber nur 20 Patienten aufgenommen. Das berichtet die New York Times.

Die Spitäler der Stadt seien demnach empört: «Wenn ich es unverblümt sagen soll, ist es ein Witz», sagte Michael Dowling, Leiter von New Yorks grösstem Krankenhausverbund, der Zeitung.

An Bord befänden sich 1000 Krankenbetten und zwölf Operationssäle.

Das Lazarettschiff vor New York. (Bild: Keystone)
Simonazzi mahnt auf Twitter

Politiker weltweit zittern momentan aufgrund des angekündigten schönen Wetters. Bei strahlendem Sonnenschein steigt bekanntermassen das Bedürfnis, sich ins Freie zu begeben.

Der Bundesrat befürchtet dies auch und warnt via Sprecher André Simonazzi am Samstag eindringlich davor, das Haus oder die Wohnung aus unwichtigen Gründen zu verlassen:



Forscher berechnen: Erste Welle Ende Mai vorbei?

Laut zwei deutschen Physikern soll die Corona-Pandemie am 11. April ihren Höhepunkt erreichen. Die erste Welle solle laut den Berechnungen von Astro-Forscher Reinhard Schlickeiser und seinem Sohn Frank Schlickeiser, einem Seniorprofessor für Astrophysik an der Ruhr-Universität Bochum, Ende Mai vorbei sein. Das berichtet n-tv.

Die Glockenkurve in den Berechnungen der deutschen Wissenschaftler. (Screenshot: Arbeit von Frank und Reinhard Schlickeiser; verlinkt im Textbeitrag)

Schlickeiser und sein Sohn stützen sich bei ihrem Modell auf die These, dass sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen gaußförmig verhält. Das führe schliesslich zu einer «Glockenkurve», was passend wäre, da die Neuinfektionen zu Beginn der Epidemie für gewöhnlich rasant ansteigen.

Die Berechnungen der Forscher würden in erster Linie für Deutschland gelten (da deutsche Daten verwendet wurden).

Neymar spendet für Kampf gegen Coronavirus in Brasilien

Der brasilianische Fussball-Star Neymar hat einem Medienbericht zufolge fünf Millionen Real (873’000 Euro) für den Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie in seinem Heimatland gespendet.

Der Fernsehsender SBT berichtete am Freitag, ein Teil des Geldes gehe an das UN-Kinderhilfswerk Unicef und der Rest an einen Solidaritätsfonds, der von dem mit Neymar befreundeten Moderator Luciano Huck geleitet werde.

(Bild: Keystone)
Südkorea verlängert Massnahmen zum Abstandhalten

Südkorea verlängert seine am Montag auslaufenden Massnahmen zum sozialen Abstandhalten um zwei weitere Wochen. Gesundheitsminister Park Neung-hoo sagte, es sei zu früh, um sich zu beruhigen.

Er verwies auf die jüngste Zunahme von importierten Coronavirus-Fällen. Dies habe die Regierung dazu veranlasst, die Wiedereröffnung von Schulen in der nächsten Woche abzusagen.

(Symbolbild: Keystone)
China und G77 fordern Ende der Sanktionen gegen arme Länder

China und die Gruppe der Entwicklungs- und Schwellenländer (G77) haben ein Aussetzen einseitiger Sanktionen gegen arme Länder während der Corona-Krise gefordert.

«Einseitige wirtschaftliche Zwangsmassnahmen werden eine negative Wirkung auf die Fähigkeit der Staaten haben, wirksam zu reagieren», erklärten die Schwellen- und Entwicklungsländer am Freitag mit Blick auf die Coronavirus-Pandemie. So werde den von Sanktionen betroffenen Ländern der Erwerb medizinischer Ausrüstung erschwert.

Auch der Iran gehört zum 134 Staaten-Verbund G77; dieser macht 80 Prozent der Weltbevölkerung aus. (Bild vom 3. April: Keystone)

«Wir rufen daher die internationale Gemeinschaft auf, schnelle und wirksame Massnahmen zu ergreifen, um den Einsatz einseitiger wirtschaftlicher Zwangsmassnahmen gegen Entwicklungsländer zu unterbinden», hiess es in der in New York veröffentlichten gemeinsamen Erklärung.

New Yorker Luxusrestaurant wird in Corona-Krise zur Suppenküche

Das New Yorker Luxusrestaurant «Eleven Madison Park» des Schweizer Starkochs Daniel Humm wird in der Corona-Krise zur Suppenküche. Zusammen mit einer Wohltätigkeitsorganisation sollen bis zu 3000 Mahlzeiten pro Tag gekocht und dann gegen einen geringen Preis an Bedürftige gegeben werden, teilte Humm per Instagram mit.

«Diese Stadt hat mir alles gegeben, also wollte ich eine Art und Weise finden, mit der ich zurückgeben kann», sagte Humm der «New York Times». Sein Luxusrestaurant mitten in Manhattan, das bereits zahlreiche kulinarische Auszeichnungen gewonnen hat und zu den besten Restaurants der Welt gezählt wird, hatte zuvor wegen der Corona-Pandemie vorübergehend geschlossen.

FIFA will Altersgrenze für olympisches Fussball-Turnier anheben

Die sich schnell ausbreitende Coronavirus-Pandemie wird nach Ansicht von Weltbank-Präsident David Malpass wohl eine grosse globale Rezession auslösen. Diese werde wahrscheinlich die ärmsten und verwundbarsten Länder am härtesten treffen.

David Malpass. (Bild: Keystone)

«Wir beabsichtigen, energisch und massiv mit Hilfsprogrammen, insbesondere für arme Länder, zu reagieren», sagte Malpass in einem Beitrag auf LinkedIn. Er plane, bald mit den Führern Äthiopiens, Kenias und anderer Länder zu sprechen.

FIFA will Altersgrenze für olympisches Fussball-Turnier anheben

Die FIFA will die Altersgrenze für das Turnier der Männer bei den auf 2021 verschobenen Olympischen Spielen in Tokio anheben. Dies wegen der Corona-Pandemie.

Der Fussball-Weltverband FIFA will die Altersgrenze anheben. (Symbolbild: Keystone)
Corona-Test für jeden in unmittelbarer Nähe von Trump und Pence

Das Weisse Haus verschärft die Massnahmen, um die Gefahr einer Infektion von US-Präsident Donald Trump und Vizepräsident Mike Pence mit dem Coronavirus einzudämmen. Jeder, von dem erwartet werde, dass er sich in unmittelbarer Nähe von Trump oder Pence befinde, werde getestet, teilte der stellvertretende Sprecher des Weissen Hauses, Judd Deere, mit.

Judd Deere an der Seite Trumps. (Bild: Keystone)

Die Massnahme gelte von Freitag an. Damit solle auch festgestellt werden, ob die betroffenen Personen womöglich das hochansteckende Virus in sich trügen, ohne Symptome zu zeigen.

Kein Hinweis auf Umleitung von Masken für Berliner Polizei

Ein amerikanischer Konzern hat angeblich Schutzmasken für die Berliner Polizei konfisziert. Das Weisse Haus dementiert, das sei «komplett falsch».

Die Bestellung der Berliner Polizei kam nicht an. (Bild: Keystone)
Trump rät zum Tragen von Masken – will sich aber nicht daran halten

Trump riet in einer Pressekonferenzen den Amerikanern zum Schutz vor dem Coronavirus Masken zu tragen. Er selbst möchte dies jedoch nicht tun.

Trump empfiehlt das Tragen von Masken, möchte selbst aber nicht zum Gesichtsschutz greifen. (Bild: Keystone)
Neue Fälle von Coronavirus in China

In China gibt es nach Angaben der Gesundheitsbehörde 19 neue bestätigte Covid-19-Fälle, darunter eine neue Infektion in der zentralen Provinz Hubei. Von den neuen Fällen betrafen 18 Reisende, die aus dem Ausland ankamen, teilte die Behörde mit.

(Bild: Keystone)

Die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland beläuft sich den Behörden zufolge nun auf 81’639. Zudem seien vier neue Todesfälle gemeldet worden, so dass die Zahl der Toten auf 3326 anstieg.

Staat übernimmt Kosten für nicht versicherte Corona-Patienten

Die US-Regierung will die Behandlungskosten für Bürger ohne Krankenversicherung übernehmen, die sich mit dem Coronavirus infizieren. In dem vom Kongress verabschiedeten Nothilfepaket zur Bekämpfung der Pandemie sind dafür 100 Milliarden Dollar enthalten.

Das teilte Gesundheitsminister Alex Azar am Freitag mit. In den USA haben mindestens 27,5 Millionen Bürger keine Krankenversicherung.

(Bild: Keystone)

Hinzu kommen etwa zehn Millionen Menschen, die in den vergangenen beiden Wochen arbeitslos wurden und somit ihren Krankenversicherungsschutz verloren.

Mehr als 1000 Coronavirus-Tote in den USA binnen 24 Stunden

In den USA ist die Zahl der Toten durch die Lungenkrankheit Covid-19 innerhalb von 24 Stunden um mehr als 1000 angestiegen. Die Opferzahl lag am Freitagabend (Ortszeit) nach Daten der Johns-Hopkins-Universität bei 7087 – nach 5949 am Abend zuvor. Diesen Angaben zufolge sind in den USA inzwischen mehr als 275’000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nach den Daten der Universität sind die USA das am stärksten betroffene Land weltweit.

(Bild: Keystone)

Nach den laufend aktualisierten Berechnungen des Instituts IHME der Universität Washington in Seattle, auf die auch das Weisse Haus Bezug genommen hat, wird der Höhepunkt der Pandemie in den USA am 16. April erwartet – mit dann mehr als 2600 Toten an diesem Tag. IHME prognostiziert, dass zum Höhepunkt der Krise Mitte des Monats mehr als 87 000 Krankenhausbetten in den USA fehlen werden, darunter fast 20 000 auf Intensivstationen.

Andere Länder, andere Quarantäne-Sitten

Die halbe Weltbevölkerung unterliegt zurzeit Ausgangsbeschränkungen, wie eine offizielle Zählung zeigt. Dass man die Zeit zu Hause aber ganz unterschiedlich verbringen kann, zeigt dieses Video auf Youtube. Während in Italien fleissig gesungen wird und die Lebensfreude trotz allem Leid nicht abhanden kommt, verhalten sich andere Länder wie Deutschland in dieser schweren Phase anders. Wie denn?

Sehen Sie selbst:

(Video: Youtube/Stress TV)

Vier Bundesligaklubs angeblich vom Konkurs bedroht

Die wirtschaftliche Lage vieler Vereine in der ersten und zweiten deutschen Bundesliga ist laut dem deutschen Fachmagazin «kicker» dramatischer als bisher bekannt.

Demnach droht 13 der 36 Profivereine – darunter vier Erstligisten – wegen der Corona-Pandemie die Insolvenz noch in dieser Saison.

Das Fachmagazin beruft sich auf Zahlen, die auf der Video-Mitgliederkonferenz der Deutschen Fussball Liga (DFL) am Dienstag den Vertretern der Profivereine mitgeteilt worden sind.

Die wirtschaftliche Situation einiger Vereine in der 1. und 2. deutschen Bundesliga ist wegen der Corona-Krise dramatisch. (Symbolbild: Keystone)
Post will Paketkontingente für 100 grösste Auftraggeber

Die Post zieht die Reissleine und will die 100 grössten Paketauftraggeber mit Kontingenten belegen. Sie könne die Paketflut sonst nicht mehr bewältigen. Der Versandhandel ist alarmiert und verlangt die Aufhebung der Non-Food-Sperren in den Läden als Teil der Lösung.

Die Post habe am Donnerstag ihre 100 grössten Paketkunden informiert, dass sie als Notfallmassnahme ab sofort bei den Standardpaketen ein Mengenkontingent pro Arbeitstag einführen wolle, erklärte Post-Mediensprecher Oliver Flüeler auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Mehr dazu hier.

(Symbolbild: Keystone)
Tessiner Regierung verlängert Massnahmen

Die Tessiner Regierung verlängert die zu Beginn umstrittenen Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus um zwei Wochen. Reisefreudige Deutschschweizer sollen ab nächster Woche mittels Strassenkontrollen und Sensibilisierungskampagne von der «Sonnenstube der Schweiz» ferngehalten werden.

Das teilweise umstrittene «Ausgehverbot» für über 65-Jährige wird verlängert, und zwar um zwei Wochen bis zum 13. April. Bussen würden jedoch keine verteilt, hielt Regierungspräsident Christian Vitta an einer Pressekonferenz vom frühen Freitagabend fest. Es gelte jedoch der Grundsatz, dass Menschen über 65 Jahre nicht einkaufen gehen sollen. Die Regierung habe die Verlängerung dieser Massnahme bereits der Landesregierung mitgeteilt.

Reisefreudige Deutschschweizer sollen ab nächster Woche mittels Strassenkontrollen und Sensibilisierungskampagne vom Tessin ferngehalten werden. (Symbolbild: Keystone)
Auch bei schönem Wetter auf Ausflüge verzichten

Fast 20’000 Coronavirus-Infizierte, 605 Tote – und ein schönes Wochenende vor der Tür. Gesundheitsminister Alain Berset appellierte am Freitag noch einmal eindringlich, zu Hause zu bleiben. Die Wirtschaftshilfe wird um 20 Milliarden Franken aufgestockt.

Jetzt gelte es mehr denn je durchzuhalten, sagte er vor den Bundeshausmedien. Die Zahlen stiegen zwar nicht mehr steil an, doch der Höhepunkt sei noch nicht erreicht. Dass sich die Mehrheit der Bevölkerung an die Regeln halte, helfe sehr, den Schaden zu begrenzen.

Das schöne Wetter und die Ostertage machen dem Gesundheitsminister aber offensichtlich Sorgen. Das Schlimmste wäre nun, dass sich viele Menschen auf Reisen begeben oder sich in grösseren Gruppen im Freien aufhalten würden, sagte er. Es gelte, zu Hause zu bleiben, Distanz zu wahren und die Hygieneregeln zu beachten.

Mehr zur Medienkonferenz des Bundesrats vom Freitag lesen Sie hier.

Jetzt gilt für die ganze Bevölkerung, auch bei schönem Wetter zu Hause zu bleiben. (Symbolbild: Keystone)
Englands Fussball ruht für unbestimmte Zeit

Ein Ende der Fussball-Pause ist auch in der englischen Premier League vorerst nicht in Sicht. Die Vertreter der 20 Vereine einigten sich am Freitag darauf, den Spielbetrieb wegen der Coronavirus-Krise für unbestimmte Zeit ruhen zu lassen.

Zudem kündigten die Vereine an, ihren Spielern eine Gehaltskürzung von 30 Prozent vorzuschlagen. Dazu ist am Samstag ein Meeting mit den Spieler- und Trainergewerkschaften geplant. Auch an finanzieller Hilfe für die unteren Ligen arbeite man, hiess es. Konkrete Massnahmen wurden aber noch nicht genannt.

Erste Gemeinden am Arlberg in Österreich heben Quarantäne auf

Für Teile der Arlbergregion in Österreich ist die Quarantäne wegen der Coronakrise beendet. Die Orte Lech, Stuben, Schröcken und Warth dürften von Samstag an wieder verlassen werden, sagte Vorarlbergs Landeschef Markus Wallner am Freitag. Für die rund 1000 Saisonarbeiter, die noch in Lech seien, gelte aber ein strenges Abreisemanagement.

Von der seit Mitte März herrschenden Quarantäne waren insgesamt 7500 Menschen betroffen. Grundlage für das Ende der Isolation war die zuletzt geringe Zahl an positiv getesteten Personen. Die Quarantäne für die Orte St. Anton und St. Christoph auf der Tiroler Seite des beliebten Skigebiets gilt analog zu den strengen Ausgangsbeschränkungen des Bundeslands bis zum Ostermontag.

Datenschützer hält die Handy-Auswertung für erlaubt

Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Adrian Lobsinger hält die Handy-Auswertung für erlaubt. Nach der Prüfung der von der Swisscom zur Verfügung gestellten Informationen sei er zum Schluss gekommen, dass die Swisscom dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) ausschliesslich Zugang zu anonymisierten Daten gewährt.

Das teilte Lobsiger am Freitag auf seiner Webseite mit. Dementsprechend erachte er die Datenbearbeitung durch die Swisscom und die Weitergaben von anonymen Daten an das BAG datenschutzrechtlich als erlaubt.

Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte Adrian Lobsinger hält die Handy-Auswertung für erlaubt. (Bild: Keystone)
Mehr als 500 000 Corona-Infektionen in Europa erfasst

In Europa sind mittlerweile mehr als eine halbe Million Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Das ging am Freitag aus einer Auflistung des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) hervor.

Demnach gibt es in allen Ländern des Kontinents bislang insgesamt 511 005 bestätigte Infektionsfälle, davon die meisten in Italien (115 242), Spanien (110 238) und Deutschland (73 522). Auf Twitter sprach das ECDC am Freitag von rund 482 000 Infektionen bei fast 36 000 Todesfällen.

Covid-19-Koalition für klinische Forschung gegründet

Eine Gruppe von Expertinnen und Experten aus über 70 Institutionen und 30 Ländern hat eine internationale Koalition ins Leben gerufen, um ärmere Länder bei der Bekämpfung von Covid-19 zu unterstützen. Das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) ist durch Direktor Jürg Utzinger und den Direktor Emeritus Marcel Tanner vertreten

Mehr dazu lesen Sie hier.

Das Tropeninstitut in Basel vertritt die Schweiz in der neu gegründeten internationalen Covid-19-Koalition für klinische Forschung. (Bild: Kanton Basel-Stadt)
Corona-Massnahmen halten mehr Schweizer zu Hause fest

Regierungen in 131 Ländern können auf Google-Daten bei der Bewertung ihrer Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie zurückgreifen. In der Schweiz gingen die Bewegungen in Restaurants, Einkaufszentren oder Museen um 81 Prozent zurück.

Der weltgrösste Suchmaschinenanbieter veröffentlichte am Freitag Analysen der Standortdaten von Milliarden Handynutzern und verglich die Informationen aus der Zeit vor und nach den Einschränkungen des öffentlichen Lebens.

Viele tote Ärzte und Schwestern in Italien

Im Zuge der Corona-Pandemie sind in Italien bisher etwa 120 mit dem Virus infizierte Ärzte, Schwestern und andere Mitarbeiter im medizinischen Sektor gestorben. Diese Zahl ergibt sich aus Zählungen von Verbänden.

Allein der Ärzteverband listete bis Freitag mehr als 70 Namen von verstorbenen Medizinern auf. Mehr als 10 000 Beschäftigte im medizinischen Sektor, etwa in Krankenhäusern, Praxen und Labors, haben sich seit dem Ausbruch im Februar mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie die Zeitung «La Repubblica» schrieb.

Eine Auflistung im Fachorgan «Quotidianosanita» nennt zudem die Zahl von mehr als 20 toten Krankenpflegern und -Pflegerinnen.

In Italien steht das Gesundheitspersonal unermüdlich im Einsatz – rund 120 Mitarbeitende haben dafür bislang mit ihrem Leben bezahlen müssen. (Symbolbild: Keystone)
«Top Gun»-Fortsetzung mit Tom Cruise auf Dezember vertagt

Der Actionfilm «Top Gun: Maverick» mit Hollywood-Star Tom Cruise sollte ein Highlight des Kinosommers werden, doch wegen der Coronavirus-Pandemie müssen sich die Fans nun länger gedulden. «Top Gun: Maverick» kommt erst zu Weihnachten in die US-Kinos, wie das Studio Paramount am Donnerstag (Ortszeit) bekanntgab.

Mehr dazu hier.

Der Kinostart des neuen «Top Gun»-Films mit Tom Cruise wurde – wie bereits der neue James-Bond-Streifen – wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. (Bild: Keystone)
Doppelter Zaun an der Grenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz

An der «Kunstgrenze» zwischen Kreuzlingen und Konstanz wird ein zweiter Zaun aufgestellt. Damit wollen die Behörden sicherstellen, dass die vielen Menschen, die sich an der Grenze treffen, den vorgeschriebenen Abstand von zwei Metern einhalten.

Am Grenzzaun gebe es «herzzerreissende Szenen», sagte Simon Hofmann, Stabschef des regionalen Führungsstabs Kreuzlingen, am Freitag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Liebespaare, getrennte Familien, Freunde und Kollegen treffen sich am Zaun. Da werde geküsst, Händchen gehalten und Kaffee getrunken.

Telebasel berichtete bereits über die Treffen an Grenzzäunen. Den Artikel lesen Sie hier.

In der Corona-Krise treffen sich Freunde und Bekannte gerne an Landesgrenzen – wie hier zwischen Kreuzlingen und Konstanz. Nun soll dort ein doppelter Zaun verhindern, dass sich die Leute zu nahe kommen. (Bild: Keystone)
Der Corona Flash vom 3. April 2020. (16 Uhr)
Tessin: Kommunalwahlen neu am 18. April 2021

Die Tessiner Regierung hat das neue Datum für die verschobenen Kommunalwahlen festgesetzt. Diese sollen am 18. April 2021 stattfinden, wie der Regierungsrat am Freitagnachmittag mitteilte.

Am 18. März hatte die Tessiner Regierung wegen der vom Bundesrat verhängten «ausserordentlichen Lage» die für den 5. April vorgesehenen Kommunalwahlen im ganzen Kanton verschoben.

Norman Gobbi. (Bild: Keystone)

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie sei es unmöglich, die Wahlen in einer «friedlichen Stimmung» durchzuführen, sagte damals Sicherheitdirektor Norman Gobbi.

Top-Vertrauenswerte für Österreichs Regierung – Lockerungen in Sicht

Angesichts der jüngsten ermutigenden Entwicklung in der Coronakrise zeichnen sich in Österreich erste Lockerungen des bisherigen Notbetriebs ab. Die Regierung werde sich die Zahlen am Wochenende genau anschauen und am Montag über einen etwaigen späteren Stufenplan informieren, kündigte Kanzler Sebastian Kurz am Freitag vor dem Nationalrat an.

(Symbolbild: Keystone)

«Wir werden bei diesen Schritten mit dem Handel beginnen.» Die Rückkehr zur Normalität werde auf jeden Fall schrittweise und behutsam erfolgen. Masken- und Abstandspflicht seien sicher Teil der neuen Konsumkultur. Die derzeitigen Massnahmen gelten mindestens bis zum 13. April.

Deutscher Aussenminister – Fake News in Corona-Krise auch aus Russland

Fake-News-Kampagnen gegen die Europäische Union rund um das Coronavirus kommen nach Ansicht des deutschen Aussenministers Heiko Maas auch aus Russland.

Die EU müsse sich mit vorsätzlich und organisiert verbreiteten Desinformationen – «auch aus der russischen Sphäre» – auseinandersetzen, sagte er am Freitag nach einer Videokonferenz mit seinen EU-Kollegen. «Wir haben uns darauf verständigt, dass wir die gesteuerte Verbreitung von Fake News viel offensiver bekämpfen wollen.»

Der deutsche Aussenminister Heiko Maas. (Bild: Keystone)

Dabei sollten sich die EU-Saaten enger mit der EU-Kommission abstimmen, Dinge richtigstellen und über zweifelhafte Quellen aufklären, sagte Maas. Es sei nicht akzeptabel, dass einige politisch Kapital aus Krise schlagen wollten.

BVB-Stadion wird Behandlungszentrum

Das Fussball-Stadion in Dortmund wird ab Samstag Behandlungszentrum gegen das Coronavirus sein.

 

Das Stadion des BVB in Dortmund. (Bild: Keystone)
«Kriegspräsident» Trump im Kampf gegen den «unsichtbaren Feind»

US-Präsident Donald Trump fährt in der Corona-Krise rhetorisch schweres Geschütz auf. «Amerika führt weiterhin einen kompromisslosen Krieg, um das Virus zu besiegen», sagte er etwa am Mittwoch bei seiner täglichen Pressekonferenz im Weissen Haus. Das Virus werde «an jeder Front» angegriffen.



Chinesische Stadt verbietet Verzehr von Hunden und Katzen

Vor dem Hintergrund des Coronavirus-Ausbruchs hat die südchinesische Stadt Shenzhen das Essen von Hunden und Katzen verboten.

(Symbolbild: Keystone)
Israel erklärt Coronavirus-Hotspot zum Sperrgebiet

Israel hat die strengreligiöse Stadt Bnei Brak bei Tel Aviv wegen der massiven Ausbreitung des Coronavirus zum Sperrgebiet erklärt. Zeitgleich erliess die Regierung eine Notverordnung, wonach Bereiche mit einer hohen Anzahl von Coronavirus-Infizierten abgeriegelt werden können.

Dieser Schritt ermögliche es, das Betreten und Verlassen der Gebiete einzuschränken, sagte ein Sprecher von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am späten Donnerstagabend.

Ein Bewohner der abgesperrten Stadt. (Bild: Keystone)
Lipo-Mitarbeiter helfen bei Lidl aus

Der Detailhändler Lidl und das Einrichtungshaus Lipo sind eine Kooperation eingegangen. Weil in den Filialen von Lidl während der Coronakrise mehr Arbeit anfällt, helfen die Mitarbeitenden von Lipo dort aus.

(Bild: Keystone)

Obwohl sich die Einkaufswellen auf Grundnahrungsmittel in der Zwischenzeit beruhigt hätten, sei der Arbeitsaufwand bei Lidl erhöht, heisst es in einer Mitteilung der beiden Unternehmen vom Freitag. Die Lipo-Filialen mussten dagegen wegen der Coronapandemie schliessen. Durch die Zusammenarbeit würden sich beide Unternehmen gegenseitig helfen.

«Als wir die Anfrage von Lidl erhalten haben, war für uns sofort klar, wir helfen mit, schnell, unkompliziert und solidarisch», wird Lipo-Chef Adrian Grossholz in der Mitteilung zitiert. Denn in der Krise gehe es nur gemeinsam. Lidl-Geschäftsführer Georg Kröll freut sich über die Zusammenarbeit und bedankte sich im Communiqué bei den Mitarbeitenden von Lipo.

Firma spendet Medikamente für schwer erkrankte Covid-19-Patienten

Die Firma Mepha Schweiz spendet den Schweizer Spitälern 90’000 Tabletten mit dem Wirkstoff Hydroxychloroquin zur Behandlung von schwer erkrankten und Covid-19-Patienten. Diese Menge reiche für 9000 Covid-19-Therapien, heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag.

(Symbolbild: Keystone)

Bis heute gibt es kein Medikament, das spezifisch für die Behandlung der Lungenkrankheit Covid-19 entwickelt wurde.

Deutscher Automarkt stürzt im März ab – Weitere Talfahrt befürchtet

Der Automarkt in Deutschland ist wegen der Corona-Krise im März unter die Räder gekommen. Im vergangenen Monat brachen die Pkw-Neuzulassungen um 38 Prozent auf 215’100 Fahrzeuge ein.

Dies gab der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Freitag bekannt. Das sei der stärkste Rückgang in einem Monat seit der Wiedervereinigung. Hauptgrund waren die wegen der Ausbreitung des Virus erlassenen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.



«Wir haben das Problem, dass der Kfz-Handel nicht geöffnet werden darf und viele Zulassungsstellen nicht geöffnet sind», sagte ein Branchenvertreter. In Krisenzeiten denke ohnehin kaum jemand an den Kauf eines Autos. Experten erwarten, dass sich der Rückgang in den kommenden Wochen noch beschleunigen wird.

Im Ausland gestrandete Schweizer erhalten konsularischen Schutz

Das Aussendepartement kämpft an vielen Fronten gegen das Coronavirus. Neben den bereits 16 durchgeführten Sonderflügen sind fünf weitere Transporte in Durchführung oder bestätigt. Für gestrandete Personen bietet die Schweiz im Ausland konsularischen Schutz an.



«Nicht alle Schweizer Reisende können zurückgeflogen werden», schreibt das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in einer Mitteilung vom Freitag. Die Schweizer Vertretungen im Ausland und die Konsularische Direktion stellten sich deshalb auf einen starken Anstieg von Schutzmassnahmen ein.

Bund erhält mehr Kompetenzen bei Beschaffung medizinischer Güter

Der Bund nimmt bei der Beschaffung von medizinischen Gütern für den Schutz vor dem Coronavirus das Heft in die Hand. Kantone müssen ihre Bestände neu melden.

(Symbolbild: Keystone)
FC Basel zeigt sich von wohltätiger Seite

Die erste Mannschaft des FCB spendet dem UKBB und der Glückskette. Eine rotblaue Solidaritätsaktion.

Valentin Stocker und Co. spenden während der Coronakrise. (Bild: Keystone)
Zuviel Holz an Lager – Covid-19 beutelt die Forstwirtschaft

Hitze, Trockenheit, Sturm und Borkenkäfer haben 2019 dazu geführt, dass viel Holz geschlagen werden musste. Wegen der Coronakrise bleiben die Forstbetriebe nun darauf sitzen. Und schon droht neues Ungemach: Der Borkenkäfer hat auch dieses Jahr gemütliche Bedingungen.

Derzeit kann praktisch kein Holz exportiert werden, teilte Wald Schweiz, der Verband der Waldeigentümer, am Freitag mit. Denn holzverarbeitende Unternehmen in Italien und Frankreich haben den Betrieb heruntergefahren oder eingestellt. Bleibt nur der Binnenmarkt. Aber das Nadelrundholz vom letzten Jahr, vor allem das von minderer Qualität, ist laut Wald Schweiz kaum mehr absetzbar.

(Bild: Keystone)

Auch die besseren Qualitäten werden zu Ladenhütern, weil die Nachfrage nachlässt: Die Waldbesitzer befürchten, «dass beim Industrieholz die Produkte, die normalerweise exportiert werden, die Lagerkapazitäten rasch füllen», sagt Urban Brütsch, Vizedirektor von Wald Schweiz. Aus diesem Grund empfiehlt der Verband den Waldeigentümern, die Frischholzschläge möglichst zurückzustellen.

Tessin darf Wirtschaft wegen Coronavirus weiterhin einschränken

Der von der Corona-Pandemie stark betroffene Kanton Tessin darf seine Wirtschaft weiterhin stärker einschränken als es das Bundesrecht vorsieht. Der Bundesrat hat den Kanton ermächtigt, diese Beschränkungen bis am 13. April zu verlängern.

Der Bundesrat hat den Kanton Tessin ermächtigt, die Wirtschafts- Beschränkungen bis am 13. April zu verlängern. (Bild: Keystone)
Banken haben bereits Corona-Kredite über 14,3 Milliarden vergeben

Die Schweizer Banken haben bereits Covid-19-Kredite mit einem Volumen von rund 14,3 Milliarden Franken vergeben. In der Zeit vom 26. März bis zum 2. April seien insgesamt 76’034 Kreditvereinbarungen abgeschlossen worden.

Das teilte das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) auf Anfrage der Nachrichtenagentur AWP mit. Der geschätzte durchschnittliche Bürgschaftsbetrag belaufe sich auf 188’000 Franken.

(Bild: Keystone)

Damit sind bereits rund 70 Prozent des Kreditrahmens ausgeschöpft. Der Bundesrat hatte am vergangenen Mittwoch 20 Milliarden Franken für Liquiditätskredite an Kleine und Mittlere Unternehmen (KMU) bereitgestellt.

Schon mehr als 200'000 Genesene weltweit

Wegen der grassierenden Coronavirus-Pandemie dominieren momentan negative Nachrichten die Welt. Insbesondere die stetig ansteigenden Zahlen der Infizierten und Toten schocken die Menschen.

Dabei gibt es auch die andere Seite, die Zahl der Genesenen. Diese beläuft sich laut Angaben der John-Hopkins-Universität auf mittlerweile 217’000 Menschen weltweit.

(Bild: Keystone)

Vorne liegen dabei China (76’000), Spanien (30’500) und Deutschland (22’000). Danach folgen Italien, der Iran und Frankreich.

Covid-19-Ausbruch in Berner Pflegeheim

In einem Pflegeheim im Berner Jura haben sich 20 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 9 Angestellte mit dem Coronavirus angesteckt. Alle befinden sich derzeit in einem stabilen Zustand.

Wie die Berner Kantonsverwaltung am Freitag mitteilte, stellte das Kantonsarztamt anhand der obligatorischen Meldedaten die Häufung der Fälle in diesem Heim fest. Kantonsarztamt und Heimleitung haben sich nun auf eine «situationsgerechte Bewältigungsstrategie» geeinigt, wie es in der Mitteilung heisst.

Mehr dazu hier.

(Bild: Keystone)
«Corona»-Bierbrauer stellt Produktion vorübergehend ein

Der Hersteller der Biermarke «Corona» in Mexiko darf wie viele andere Unternehmen des Landes vorübergehend nicht weiter produzieren. Die Brauerei Grupo Modelo fahre derzeit ihre Produktion herunter und stelle sie am Sonntag erst mal ganz ein, teilte das Unternehmen am Donnerstag (Ortszeit) mit.

(Bild: Keystone)
Französisches Medizin-Personal bleibt in der Schweiz

Die französischen Grenzgänger, die in der Schweiz im Gesundheitswesen arbeiten, können an ihrem Arbeitsplatz bleiben. Paris verzichtet darauf, sie in Frankreich zur Arbeit zu verpflichten.

Das bestätigte der französische Botschafter in der Schweiz am Freitag. Frédéric Journès begrüsste zudem die gute Zusammenarbeit der beiden Nachbarländer bei der Bekämpfung des Coronavirus.

Das französische medizinische Personal bleibt in der Schweiz. (Symbolbild: Keystone)

Holländer lassen Wohnwagen wegen Corona im Stall

Wegen der Corona-Krise lassen offensichtlich viele Niederländer ihre geliebten Wohnwagen länger als üblich im Winterquartier. Betreiber von Campingplätzen und Ferienparks litten bereits stark darunter, berichtete die Zeitung «Algemeen Dagblad».

Einerseits dürften sie ihre Tore offenhalten, andererseits seien Kunden aber aufgerufen worden, sich fernzuhalten, beklagte der Direktor des niederländischen Branchenverbands der Wassersport- und Freizeitunternehmen, Geert Dijks.

Corona-Massnahmen zeigen Wirkung in Deutschland

Die Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie zeigen nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts in Deutschland nun messbar Wirkung. Ein infizierter Mensch stecke seit einigen Tagen im Durchschnitt nur noch einen weiteren Menschen an, sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag.

(Bild: Keystone)

In den vergangenen Wochen habe der Wert bei fünf, manchmal sogar bei sieben Menschen gelegen, die ein Infizierter ansteckte. Ein Grund zur Entwarnung seien die neuen Daten aber noch nicht: Erst, wenn ein Infizierter im Durchschnitt weniger als einen Menschen anstecke, lasse die Epidemie langsam nach. «Wir müssen unter eins kommen. Ich hoffe, dass das in den nächsten Tagen gelingt», sagte Wieler.

Die Krankenkassen sind finanziell für die Coronakrise gewappnet

Die Krankenkassen sind finanziell für die anfallenden Kosten der Coronakrise gerüstet. Für ausserordentliche Lagen verfügen sie über Reserven von 8 Milliarden Franken, was die Kosten der obligatorischen Krankenversicherung während drei bis vier Monaten deckt.

Die Reserven lagen Anfang 2019 bei allen Versicherern über dem vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) vorgeschriebenen Minimum, wie der Krankenkassenverband Santésuisse am Freitag mitteilte. Diese Reserven garantieren unerwartete Ausgaben wegen der Pandemie. Pro Jahr betragen die Kosten der obligatorischen Krankenversicherung etwa 33 Milliarden Franken.



Ryanair-Flotte wohl bis Ende Mai am Boden

Europas grösster Billigflieger Ryanair wird von der Corona-Pandemie immer schwerer getroffen. Mindestens im April und Mai dürfte die Flotte der Fluggesellschaft noch weitgehend am Boden bleiben, teilte der Konzern am Freitag in Dublin mit.

(Bild: Keystone)

Im abgelaufenen Geschäftsjahr (bis Ende März) blieben die Iren gerade noch so in der angepeilten Prognosespanne beim Jahresgewinn. Vor Sonderposten dürfte dieser zwischen 0,95 und 1,0 Milliarden Euro liegen und damit am unteren Ende des Ausblicks, hiess es auf Basis vorläufiger Zahlen.

Aktuelle Zahlen Schweiz

In der Schweiz und in Liechtenstein sind binnen 24 Stunden 1036 neue Coronavirus-Fälle registriert worden. Am Freitag lag die Zahl der an Covid-19 erkrankten Menschen bei 19’303. 572 Menschen sind gemäss einer Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gestorben.



Die Summe basiert auf Angaben aus den Kantonen. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zählte bis am Freitag 484 Todesfälle.

Erneut mehr als 900 Corona-Tote binnen 24 Stunden in Spanien

Im stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Spanien sind binnen 24 Stunden 932 neue Todesfälle in Zusammenhang mit einer Sars-CoV-2-Infektion registriert worden. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten auf 10 935, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Freitag mitteilte.

Es war der zweite Tag in Folge mit mehr als 900 und bereits der siebte in Serie mit mehr als 800 Toten in Spanien.

In Spanien stauen sich die Leichen; Beerdigungsinstitute und Krematorien sind überlastet. (Bild: Keystone)
Schweizer Hotellerie setzt im Februar ein letztes Glanzlicht

Die Schweizer Hotellerie hat einen Bombenstart ins neue Jahr hingelegt. Sie fuhr in den ersten zwei Monaten das zweitbeste Ergebnis seit knapp drei Jahrzehnten ein. Das war das letzte Glanzlicht vor einer rabenschwarzen Zeit, die mit der Coronavirus-Krise begonnen hat.



Gemäss einer Umfrage von Hotelleriesuisse und Schweiz Tourismus waren Ende März 57 Prozent der Betriebe ganz und 21 Prozent teilweise geschlossen. Laut einem Verzeichnis von Hotelleriesuisse haben aktuell jedoch nur 400 Hotels gemeldet, trotz der aktuellen Situation geöffnet zu haben.

Merkel kehrt nach Corona-Quarantäne ins Kanzleramt zurück

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist am Freitag nach zweiwöchiger Corona-Quarantäne ins Kanzleramt zurückgekehrt. Regierungssprecher Steffen Seibert sagte, sie habe ihre Geschäfte wieder persönlich in der Regierungszentrale aufgenommen.

(Bild: Keystone)

Selbstverständlich würden dort die bestehenden Abstandsregelungen beachtet. Gespräche mit anderen Regierungschefs führe sie per Telefon oder per Videoschalte. «Jetzt geht die Arbeit wieder aus dem Kanzleramt weiter», sagte Seibert.



Merkel hatte drei Corona-Test machen lassen, die alle drei negativ waren. Sie hatte aber zunächst die Dienstgeschäfte noch aus ihrer häuslichen Quarantäne wahrgenommen, um die übliche zweiwöchige Quarantäne einzuhalten.

Der Corona Flash vom 3. April 2020. (12 Uhr)
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

1 Kommentar

  1. Bei jedem einzelnen Menschen, der unseren Planeten verlassen muss, ist es vor allem für die Zurückgebliebenen traurig, ein meistens schmerzhafter Abschied.
    Es ist jedesmal, für die Betroffenen eine Erinnerung, dass unser Leben endlich ist.
    Im Moment überkommt mir manchmal das Gefühl, dass die Menschen, vor allem in unserer Kultur, sich auf einmal dieser Endlichkeit bewusst werden.
    Es ist aber ein ganz natürlicher Vorgang. Vor allem für Menschen, die durch verschiedene Erkrankungen geschwächt sind. Der Tod ist oft nicht weit entfernt, manchmal sogar eine Erlösung.
    Heute, angesichts der sehr einseitig emotional geführten Coronavirus Kampagne, werden sehr viele Menschen in eine Angst geführt, die völlig unverhältnismässig ist.
    Ich schreibe dies, denn als ich über den Tod dieses kleinen jungen mit Vorerkrankungen in England hier im
    Tele Basel Twitter las, schoss es mir wie ein schmerzender Schrei durch den Körper. Ein Kind, ja es kann auch Kinder treffen.
    Aber bitte: Wieviele Kinder sterben tagtäglich an den Folgen der Ungleichheiten unseres globalen Wirtschaftssystem. Durch Ausbeutung gewisser Länder durch Konzerne anderer Länder. Hunger, Luftverschmutzung, Armut. Und viele ohne Vorerkrankungen.
    In Kriegsgebieten sind die Kinder die hilflosesten, weil sie überhaupt nicht verstehen, wieso Erwachsene sich so hassen, dass sie das höchste Gut des Menschen, seine Gesundheit, willkürlich zerstören.
    Wieviele Kinder werden tagtäglich durch Erwachsene missbraucht und dadurch seelisch getötet. Und die meisten ohne Vorerkrankungen.
    Bitte berichtet darüber genauso regelmässig. Denn um ein vieles mehr an Kindern, Menschen sterben jeden Tag an diesen Folgen.
    Und wenn wir mit unserer kollektiven Empathie nicht etwas bewegen, damit wir uns dessen bewusst werden, werden diese Kinder weiter in ihrem auf sich alleingelassenen Zustand sterben müssen. Und der ganze Planet weint im stillen! Und Keine tögliche Presse Konferenz vom Bundesrat..Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel