Der Bund setzt eine Taskforce für die Bündelung der wissenschaftlichen Kräfte ein. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Taskforce unterstützt Bund mit wissenschaftlichen Inputs

Der Bund hat eine Taskforce eingerichtet, um die Wissenschaft besser in die Bewältigung der Pandemie einzubinden. Sie bündelt die wissenschaftlichen Kräfte.

Die Taskforce soll die Behörden wissenschaftlich unterstützen, Forschungsfelder aufzeigen und Innovationsmöglichkeiten einbringen, wie Matthias Egger am Donnerstag an der Medienkonferenz der Behörden in Bern sagte. Der Präsident Nationalen Forschungsrats des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) leitet das dazugehörige Beratungsgremium.

Die wissenschaftliche Gruppe setzt sich zusammen aus Forscherinnen und Forschern der SNF, der ETH Zürich, der EPFL Lausanne und der Akademie der Wissenschaften der Schweiz. Sie soll auch den Kantonen zur Verfügung stehen.

Sie ist unterteilt in die Bereiche Klinik, Daten und Modellierungen, Diagnostik und Testing, «Digital Epidemiology», Ökonomie, Ethik- und Legalitätsfragen und «Publik Health». Zudem wurden eine Austauschplattform eingerichtet, die etwa internationale Kontakte und Literatur vermitteln soll.

Die Aufgabe der Taskforce sei es nicht, die Epidemie zu kontrollieren oder die Gesellschaft zu informieren, sagte Egger. Das obliege dem Bundesamt für Gesundheit. Das Ziel der Taskforce sei es, die Wissenschaft zu mobilisieren, um Unterstützung zu leisten und wissenschaftliche Inputs im Kampf gegen die Pandemie zu bringen.

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