Das Kreuzfahrtschiff «Zaandam» nimmt Kurs auf Florida. (Keystone)
International

Hoffnung für die zehn Schweizer an Bord der «Zaandam»

Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, hat sich optimistisch gezeigt, dass die Passagiere nach ihrer Odyssee bald von Bord können.

«Wir arbeiten an Plänen, wie die Passagiere aus Florida nach Hause kommen könnten, sagte DeSantis. Ebenso werde an Plänen gearbeitet, wie die anderen Passagiere in ihre Heimat gebracht werden könnten, ohne Kontakt zur Bevölkerung zu haben.

Der Gouverneur sagte, er habe die Unterstützung der Nationalgarde angeboten. Auf der «Zaandam» sollen laut Medienberichten auch 10 Schweizer sowie 79 Deutsche an Bord sein – die meisten sind inzwischen auf die «Rotterdam» gewechselt, auf der es keine Infizierten geben soll. Beide Schiffe nehmen weiter Kurs auf Florida.

Trump schaltet sich ein

Ron DeSantis hatte sich zunächst dagegen gesperrt, dass die beiden Kreuzfahrtschiffe in Fort Lauderdale anlegen. Er hatte argumentiert, die medizinischen Ressourcen zur Bekämpfung des Coronavirus müssten für die eigene Bevölkerung genutzt werden.

Am Dienstagabend hatte sich US-Präsident Donald Trump in das Hin und Her eingeschaltet und gesagt: «Ich werde tun, was das Richtige ist – nicht nur für uns, sondern für die Menschlichkeit». Auch nach einem Telefonat Trumps mit DeSantis hatte sich zunächst aber keine Lösung abgezeichnet.

Ron DeSantis sagte Fox News nun, ihm sei zunächst mitgeteilt worden, an Bord seien nur Ausländer ohne Verbindungen zu Florida. Es habe sich dann herausgestellt, dass auch Amerikaner an Bord seien – und unter ihnen «30 oder 40» Menschen aus Florida. «Sobald wir herausgefunden haben, dass Amerikaner und besonders Menschen aus Florida an Bord sind, haben wir nach einem Weg gesucht, damit es funktioniert.»

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