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Region

Drei weitere Personen im Aargau an Covid 19 verstorben

Das Coronavirus hält die Stadt Basel und die Region weiterhin auf Trab. Alles Aktuelle finden Sie stets hier im Ticker.
Lörrach: Entsorgungseinrichtungen voraussichtlich am 20. April wieder offen

Sofern es keine Verschärfung der gesetzlichen Vorschriften geben wird, werden ab dem 20. April wieder alle Recyclinghöfe, Kompostanlagen und Häckselplätze im Landkreis Lörrach öffnen. Lediglich die kleineren Annahmestellen für Grünabfälle bleiben vorerst noch geschlossen. Dies schreibt die Abfallwirtschaft des Landkreises Lörrach in einer Mitteilung.

Durch Zugangsbeschränkungen werde jedoch nur eine bestimmte Anzahl von gleichzeitigen Anlieferungen möglich sein. So soll sichergestellt werden, dass ein Mindestabstand von zwei Metern zwischen den Personen eingehalten werden kann.

Der Corona Flash vom 7. April 2020. (16 Uhr)
Winterhilfe Basel unterstützt Betroffene der Corona-Krise

Die Winterhilfe Basel möchte Menschen helfen, die wegen der Corona-Krise in finanzielle Not geraten sind. Das Hilfsprogramm richte sich dabei gezielt auf Leute, welche sich nicht für die staatliche Unterstützung melden können, schreibt die Winterhilfe Basel in einer Mitteilung. Man wolle gezielte und unbürokratische Hilfe leisten, so die Verantwortlichen weiter.

(Bild: Winterhilfe Basel)
Drei weitere Personen im Aargau an Covid-19 verstorben
Im Kanton Aargau sind seit Montag drei Personen an den Folgen der Coronavirus-Infektion verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesopfer auf 16. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg um 33 auf 760.

84 Personen sind zurzeit hospitalisiert, wie der Kantonale Führungsstab am Dienstag weiter mitteilte. Davon werden 25 Personen auf Intensivstationen behandelt – alle müssen künstlich beatmet werden.

Gemäss einer Schätzung des Kantonsärztlichen Dienstes gelten im Aargau rund 170 Personen als geheilt.

Aargau setzt auf eigene Taskforce

Der Kanton Aargau setzt in Zukunft auf eine eigene Taskforce im Kampf gegen das Coronavirus.

Tennistipps vom Maestro

Auch Tennisprofis dürfen während der Corona-Pause nicht ausser Form geraten. Weil sich das Tennistraining zu zweit im Moment etwas schwieriger gestaltet als sonst, teilt Roger Federer via Twitter Tipps fürs Einzeltraining.

Gemüsestand auf dem Marktplatz und in den Quartieren

Auf dem Marktplatz, dem Wettsteinplatz, dem Matthäusplatz, dem Tellplatz und dem Vogesenplatz bietet zu den bisherigen Marktzeiten jeweils ein Markthändler regionales und frisches Gemüse und Obst an, heisst es in einer Medienmitteilung.

Ein Marktbetrieb bleibt zwar bis mindestens 19. April untersagt, ein einzelner Verkaufsstand hingegen ist einem Lebensmittelgeschäft gleichgestellt und dient der Grundversorgung. Dabei müssen die Standbetreiberinnen und -betreiber ebenfalls sämtliche Vorgaben und Massnahmen des Bundesamtes für Gesundheit in Zusammenhang mit COVID-19 einhalten.

Appell des Regierungsrats: Halten Sie Abstand und bleiben Sie zu Hause

«Machen Sie keine Ausflüge! Auch wenn es bei diesem schönen Wetter und den bevorstehenden Ostertagen schwerfällt: Bleiben Sie unbedingt zu Hause! Wenn Sie frische Luft brauchen, machen Sie dort einen Spaziergang, wo sich keine Gruppen von Menschen aufhalten. Halten Sie den Abstand von zwei Metern ein zu Personen, die nicht im selben Haushalt leben!» Der Baselbieter Regierungspräsident Isaac Reber appelliert namens des Regierungsrats an die Eigenverantwortung der Bevölkerung.

Denn auch im Kanton Basel-Landschaft steigt die Anzahl an Corona-Infizierten weiter an, heisst es in einer Mitteilung. Zwar ist der Anstieg etwas weniger rasant, was durchaus auch als möglicher Erfolg der ergriffenen Massnahmen gewertet werden kann. Für eine Entwarnung ist es aber noch zu früh.

Der Baselbieter Regierungspräsident Isaac Reber. (Bild: Keystone)
Kanton Basel-Stadt mietet Hotel als Erweiterung der Notschlafstelle

Der Kanton Basel-Stadt hat ein Hotel gemietet, um in der Coronavirus-Krise das Angebot an Notschlafstellen und -unterkünfte erweitern zu können. Dies wurde nötig, weil in der regulären Notschlafstelle wegen der Abstandregel nur noch halb so viele Betten vergeben werden können.

Gemietet wurde das Hotel du Commerce am Riehenring, wie die Basler Regierung am Dienstag mitteilte. Ziel sei es, auch in der Krisenzeit und in Einhaltung der Abstandregeln obdach- und wohnungslosen Menschen genügend Notschlafstellen und betreute Notunterkünfte zur Verfügung stellen zu können.

Mehr Infos gibts hier.

Gemietet wurde das Hotel du Commerce am Riehenring. (Bild: Facebook)

Acht neue Coronavirus-Fälle im Baselbiet

In den letzten 24 Stunden wurden acht neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz in Baselland gemeldet. Insgesamt sind es 690 bestätigte Fälle. 66 Personen befinden sich in Spitalpflege, 18 davon auf der Intensivstation. Rund 450 Personen sind wieder gesund.

Verhaltensregeln werden in Lörrach zu wenig beachtet

Trotz den frühlingshaften Temperaturen während des vergangenen Wochenendes, sollen die Corona-Verhaltensregeln weiterhin eingehalten werden, schreibt die Lörracher Stadtverwaltung in einer Pressemitteilung vom Dienstag.

Die Stadt Lörrach kontrolliert in Zusammenarbeit mit der Polizei die Einhaltung dieser Regeln streng. Am vergangenen Wochenende musste vermehrt Verwarnungen ausgesprochen werden, schreibt die Badische Zeitung. Viele Bürger hatten sich in Gruppe an beliebten öffentlichen Orten wie beispielsweise dem Grüttpark oder entlang des Wieseufers aufgehalten. Sollten auch in Zukunft die Verordnungen nicht beachtet werden, wird vermehrt das Bussgeld in Höhe von 500 Euro erteilt.

(Symbolbild: Keystone)
Der Corona Flash vom 7. April 2020. (12 Uhr)
813 bestätigte Fälle in Basel-Stadt

Mit Stand Dienstag, 7. April 2020, 9.30 Uhr, liegen insgesamt 813 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt vor. Dies sind 10 mehr als am Vortag. 508 Personen der 813 positiv Getesteten und damit über 60 Prozent sind wieder genesen.

Im Kanton Basel-Stadt liegen zwei weitere Todesfälle aufgrund einer Covid-19-Infektion vor. Bei den zwei verstorbenen Frauen handelt es sich jeweils um Personen aus der Risikogruppe (älter als 65 und bestehende Vorerkrankung). Sie waren 81 und 84 Jahre alt. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt nunmehr insgesamt 28.

Der Corona Flash vom 7. April 2020.
Arbeitslosenquote steigt in beiden Basel um 0,3 Prozentpunkte

Die Arbeitslosigkeit hat im März auch in den beiden Basel markant zugenommen. In beiden Kantonen stieg die Arbeitslosenquote um 0,3 Prozentpunkte – in Basel-Stadt auf 3,5 Prozent, in Baselland auf 2,2 Prozent. Landesweit wurde ein Anstieg um 0,4 Punkte auf 2,9 Prozent verzeichnet.

Mehr dazu hier.

Der Schweizer Arbeitsmarkt trägt im März die ersten Spuren der Corona-Krise. (Bild: Keystone)
Der Corona Flash vom 7. April 2020. (8 Uhr)
Herausforderung Social Distancing in Biel-Benken

Die Baselbieter CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter hat den wohl heikelsten Ort für Social Distancing gefunden. «Kennen Sie den Benkenspitz? So eng ist die Schweiz nirgends und es wimmelt nur so von Grenzsteinen», schreibt sie auf Twitter und liefert den passenden Kartenauschnitt gleich dazu. «Eine echte Herausforderung für jene Leute, welche diese Grenze kontrollieren müssen», schreibt die Politikerin weiter.

Online-Marktplatz zur Unterstützung von KMUs

Die FDP Münchenstein hat in der Corona-Krise einen Online-Marktplatz aufgeschaltet. Damit sollen KMUs der Gemeinde unterstützt werden, wie die Partei schreibt.

Auf der Plattform «Suppport Münchenstein» gibt es Angebote in zahlreichen Bereichen, wie Einkaufshilfe, Gastronomie oder Dienstleistungen. Diverse Münchensteiner Geschäfte haben bereits ihre Angebote aufgeschaltet.

Die zahlreichen einzelnen Aktionen und Initiativen zur Unterstützung in der Corona-Krise würden nicht alle erreichen, schreibt die Partei auf der Webseite. «Und für viele ist es schwierig, geeignete Angebote zu finden oder den Überblick zu behalten.»

Anita Fetz (SP): Lockerung der Massnahmen nach dem 29. April

Wann kehrt die Welt zur Normalität zurück? Dieser Frage gehen die Experten im Telebasel «Corona-Krise Spezial» nach. Darunter auch Ex-Ständerätin Anita Fetz. Sie empfiehlt eine Lockerung der Corona Massnahmen nach dem 19. April.

Mehr Informationen zum Thema und was Richard Neher, Epidemiologe an der Uni Basel, und Patrick Dümmler, Mitglied der Geschäftsleitung von Avenir Suisse, dazu meinen, finden Sie hier.

Und nach Ausstrahlung der Live-Sendung in der Telebasel Mediathek.

Anita Fetz (SP) empfiehlt eine Lockerung der Massnahmen nach dem 19. April.  (Bild: Keystone))
Keine Ausreden mehr während Corona-Krise

Vor nichts macht die Corona-Krise halt. Auf Twitter teilt der Basler Stadtführer Grabmacherjoggi, wie nun auch die «bewährteste» Ausrede hinfällig wird.

Auf dem Marktplatz soll wieder Gemüse verkauft werden

Wegen der strengen Massnahmen im Kampf gegen Corona werden in Basel zurzeit auch keine Märkte mehr veranstaltet. Auf dem Marktplatz, wo normalerweise verschiedenste Waren und Lebensmittel angeboten werden, herrscht zurzeit gähnende Leere.

Das soll sich nun aber ändern, sagt Sabine Horvath, Zuständige für Messen und Märkte,  gegenüber SRF. «Ein einzelner Marktstand pro Platz sollte möglich sein.» Da an den Märkten Lebensmittel verkauft werden, sollten eigentlich die gleichen Regeln wie für andere Supermärkte gelten, so Horvath weiter. Denn, die Marktstände würden auch der Grundversorgung dienen.

Wichtig sei, dass man die Abstandsregeln einhalten könne. Deshalb möchte man pro Platz bloss einen Stand erlauben, so Horvath weiter. Das gelte für den Marktplatz in der Basler Innenstadt wie auch für Quartiermärkte.

Ein Marktstandort darf derweil schon wieder öffnen. Messen und Märkte Basel erlaube dem Wettsteinmarkt einen Verkaufsstand für Gemüse und Obst. Dies schreibt der Verein Wettsteinmarkt in einer Mitteilung. Ab dem 8. April soll ein Produzent von 15 Uhr bis 19 Uhr mit Gemüse und Obst bis auf weiteres präsent sein.

Zwei weitere Personen im Landkreis Lörrach verstorben

Zwei weitere Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Die Gesamtzahl erhöht sich damit auf 15 Todesfälle, teilte der Landkreis Lörrach am Montag mit.
Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen habe sich seit Sonntag um zehn auf insgesamt 406 Fälle erhöht. Zurzeit würden 34 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssten neun beatmet werden.

Insgesamt seien mittlerweile 140 Personen mit bestätigter Covid-19-Infektion wieder gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Weitere Person im Aargau an Covid-19 verstorben
Im Kanton Aargau ist seit Freitag eine weitere Person an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Toten auf 13. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg um 101 auf 737.

82 Personen sind hospitalisiert, wie der Kantonale Führungsstab am Montag weiter mitteilte. Davon werden 25 Personen auf Intensivstationen behandelt, wovon 24 Personen künstlich beatmet werden müssen.

Der Corona Flash vom 6. April 2020. (16 Uhr)
Bürgermeister von Saint-Louis an Corona verstorben

Der Bürgermeister der Stadt Saint-Louis, Jean-Marie Zoellé, ist am Montag im Gemeinschaftskrankenhaus St. Petrus in Bonn verstorben, schreibt die Stadt Saint-Louis in einer Mitteilung. Er sei auf Grund seiner durch den Covid-19 verursachten schweren Atemwegserkrankung am 28. März 2020 nach Bonn verlegt worden und dort seiner Erkrankung erlegen.

Solothurn zieht positive Bilanz

Der Kanton Solothurn zieht nach dem schönen Frühlings-Wochenende eine positive Bilanz. Die Bevölkerung habe sich trotz des schönen Wetters gut an die Verordnungen von Bund und Kanton gehalten. Via Twittter bedankt sich der Regierungsrat bei der Bevölkerung.

Asylzentrum Selzach steht unter Quarantäne: Vier positive Fälle
Im Asylzentrum Selzach sind vier Asylsuchende positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Betroffenen wurden gemäss Angaben der Kantonsbehörden in einem separaten Trakt untergebracht. Das gesamte Haus steht unter Quarantäne.

Die Bewohnerinnen und Bewohner würden medizinisch versorgt, teilte die Staatskanzlei Solothurn am Montag mit. Es gehe allen positiv getesteten Personen den Umständen entsprechend gut.

Nach dem Bekanntwerden der Infektionen am Freitag seien die Personen unmittelbar im bereits vorbereiteten Isolationsstockwerk untergebracht worden. Den betroffenen Personen stünden dort eigene sanitäre Anlagen zur Verfügung. Die Mahlzeiten würden extra für sie zubereitet. Sie kämen nicht in Kontakt mit anderen Bewohnenden im Zentrum.

Call-Center für psychisch Erkrankte

Auf Initiative der Klinik Sonnenhalde schliessen sich Schweizer Institutionen und Organisationen unter der Bezeichnung MIND CLINIC zu einem gemeinsamen Call-Center für psychiatrische Online-Therapieangebote zusammen, so die Verantwortlichen in einer Medienmitteilung.

Das neuartige Angebot werde von der Basellandschaftlichen Kantonalbank unterstützt. Starten werde MIND CLINIC voraussichtlich am  Mittwoch, 8. April, für die Regionen Basel und Zürich.

Corona-Zahlen im Elsass sinken leicht

Laut den französischen Gesundheitsbehörden sinken die Zahlen der neuen Einweisungen von Covid-19-Patienten in die Kliniken sowohl im Unterelsass als auch im Oberelsass seit einer Woche leicht. Im Oberelsass wurden zuletzt 1019 Patienten wegen der Lungenkrankheit stationär behandelt, im Unterelsass 1078 Erkrankte. Wie die Badische Zeitung schriebt, rufen sie die Bevölkerung jedoch auch auf, sich weiterhin strikt an die Ausgangsregeln zu halten.

Die Corona-Zahlen im Elsass sinken seit einer Woche leicht. (Bild: Keystone)
682 bestätigte Fälle im Baselbiet

In den letzten 24 Stunden gab es 12 neue positive Coronavirus-Fälle von Personen mit Wohnsitz in Baselland. Insgesamt sind es 682 bestätigte Coronavirus-Fälle. 19 Personen sind bisher am Coronavirus verstorben und rund 410 sind wieder gesund.

Offene Jugendarbeit findet trotz statt

Die Jugendzentren in Baselland sind mindestens bis 19. April geschlossen. Das heisst aber nicht, dass die Jugendarbeitenden nichts tun.

So zeigt zum Beispiel Dennis Kurz, der Leiter des Jugendzentrums Sissach, auf Instagram vor, wie er fachmännische Trainingseinheiten durchführt. Auf dem Kanal des Jugendzentrums Liestal kreiert derweilen Streetworker/Mobiler
Jugendarbeiter Sämi Hasler einen Rap und fordert die Jugendlichen auf: «Gönt jetzt heime und gönt go reime.» Zentrumsleiter Ruben Albiez fordert dabei die Jugendlichen auf, selber kreativ zu werden. Wer beispielsweise selber einen Song aufnehmen will, kann das im Jugendzentrum tun, selbstverständlich unter strengster Einhaltung der Hygiene-Vorschriften des BAG.

803 bestätigte Fälle in Basel-Stadt

Mit Stand Montag, 6. April 2020, 9.45 Uhr, liegen insgesamt 803 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt vor. Dies sind 9 mehr als am Vortag. 481 Personen der 803 positiv Getesteten und damit 60 Prozent sind wieder genesen. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert 26 Todesfälle.

Polizei verstärkt im Aargau ihre Präsenz

Am Wochenende verstärkte die Aargauer Polizei ihre Präsenz und Kontrollmassnahmen. Dabei leisteten Patrouillen der Kantonspolizei und der Regionalpolizeien viele Einsätze mit mehreren hundert Personenkontakten, heisst es in einer Mitteilung. Die mehrheitlich jungen Personen wurden auf die Vorschriften aufmerksam gemacht. Es mussten auch Wegweisungen und Bussen ausgesprochen werden.

Mehr dazu hier.

Die Polizeipräsenz wurde verstärkt. (Bild: Keystone)
Ab 11:30 Uhr live – Simonetta Sommaruga trifft Basler Regierung

Am Montag, 6. April 2020, wird Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga mit einer Delegation des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt zusammentreffen und Gespräche mit Vertretern der Pharmabranche und des Universitätsspitals Basel führen.

Telebasel überträgt die Medienkonferenz aus dem Universitätsspital Basel, ab 11.30 Uhr im TV und Online.

Simonetta Sommaruga kommt heute Montag nach Basel. (Bild: Keystone)
Der Corona Flash vom 6. April 2020. (10 Uhr)
Arbeitslosigkeit in der Corona-Krise steigt

Das Trotzdem Amts für Umwelt und Wirtschaft (AWA) registrierte Ende März 5’495 Stellensuchende in Basel-Stadt. Das sind 484 mehr als noch im Februar. Dieser Anstieg sei auf die Coronakrise zurückzuführen, sagt Nicole Hostettler, Leiterin des AWA, gegenüber der bzbasel. «Normalerweise hätten wir in dieser Zeit einen Rückgang zu verzeichnen.» Aktuell sind die Zahl jedoch noch nicht all zu dramatisch. «Alles hängt davon ab, wie es am 19. April weitergeht. Momentan haben wir nicht die Befürchtung, dass die Situation zu Langzeitarbeitslosigkeit führen wird», meint Hostettler.

(Symbolbild: Keystone)
Der Corona Flash vom 6. April 2020. (8 Uhr)
Wenn Wasserfahrer und Pontoniere gemeinsam trainieren

Social Distance bewahren aber trotzdem noch sozial sein: Das wollen die Pontoniere Rheinfelden mit einer Online-Trainingsaktion erreichen. Sie begeistern damit die regionale Sport-Welt und unter anderem auch die Wassefahrerinnen und Wasserfahrer. So werden am Montag, den 6. April um 19.30 Uhr, zum ersten mal Pontoniere und Wasserfahrer gemeinsam trainieren. #mitenand ist nämlich das Motto von Nelo Auer, Leiterin Kommunikation Schweizer Wasserfahrverband SWV.

Mögliche Szenarien für einen Exit der Krise

Die Menschen möchten wieder zurück zur Normalität. Mithilfe eines Modells spielt ein Basler Forschungsteam drei Szenarien in der Schweiz durch.

Mehr dazu in diesem Artikel.

Corona Flash vom 5. April 2020 um 18:30 Uhr
Am Rheinknie wurden seit dem 21. März rund 200 Bussen verteilt

In Basel, wo das Thermometer am Sonntag 22 Grad erreichte, ist das Rheinbord zur Freude der Besucher noch immer frei zugänglich. Die Leute versuchten den Spagat zwischen Einhaltung der Behörden-Warnungen und dem natürlichen Bedürfnis, an den Rhein oder sonst in die Natur zu gehen, sagte ein Polizeisprecher.

(Bild: Keystone)

In rund 130 Fällen musste die Kantonspolizei demnach Uneinsichtigkeit feststellen und habe mit einer Ordnungsbusse von 100 Franken wegen eines Verstosses gegen das Verbot von Menschenansammlungen im öffentlichen Raum reagiert. Seit dem 21. März seien am Rheinknie rund 200 Bussen verteilt worden.

Weitere sieben Covid-19 Infizierte in Lörrach

Im Landkreis Lörrach sind am Sonntagnachmittag weitere sieben Infektionen mit Covid-19 bestätigt worden. Damit erhöht sich die Zahl auf 396 bestätigte Fälle. Zahlreiche Testergebnisse stehen zum jetzigen Zeitpunkt aber noch aus.

Derzeit werden 42 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, sieben von ihnen müssen beatmet werden.

Corona Flash vom 5. April 2020 um 16 Uhr
Kinder spielen Corona-Patient

Auch das Spielverhalten der Kinder passt sich der aktuellen Situation an. Wie dieses Bild von einem Leser-Reporter zeigt. In Allschwil haben die Kinder mit Kreide eine Corona-Station nachgestellt:


(Bild: Leser-Reporter)
Das Angebot der Kulturklinik baut sich weiter aus

Die Kulturklinik, ins Leben gerufen, um Kulturschaffende während der Corona-Krise zu unterstützen – wie Telebasel berichtete – baut nun ihr Angebot immer weiter aus. Diverse Kulturschaffende bieten ihre Produkte oder auch ihr Können auf der Plattform an:

670 bestätige Corona-Fälle im Kanton Basel-Landschaft

Das Baselbiet meldet 14 neue bestätigte Corona-Fälle.

Corona Flash vom 5. April 2020 um 14 Uhr
Das Sinfonieorchester Basel fürs Wohnzimmer zuhause

«Wenn ihr nicht zu uns kommen könnt, dann kommen wir eben zu euch», dachte sich das Sinfonieorchester Basel und startet mit «Sinfonieorchester Basel at Home» ein neues Online Format.

Polizei und Rettung Basel-Stadt posten Informationshotline

Via Twitter posten die Polizei und Rettung Basel-Stadt einen Link mit allen wichtigen Informationen und Verhaltensanweisungen zur Corona-Situation:

Zombie Walk Basel macht auf eigene Art auf die Massnahmen des BAGs aufmerksam

Der Zombie Walk Basel meldet sich via Instagram zu den Massnahmen des BAGs. Mit etwas leicht abgeänderten Grafiken machen die «Zombiereinigungsfachkräfte» auf die Massnahmen aufmerksam und dass man trotz des schönen Wetters weiterhin zuhause bleiben soll.

Corona Flash vom 5. April 2020 um 12 Uhr
794 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Stadt

Im Kanton Basel-Stadt sind zwei weitere Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der im Kanton wohnhaften infizierten Menschen stieg derweilen um 23 auf 794 Fälle an.

Bei den Verstorbenen handelt es sich um zwei Männer im Alter von 59 und 71 Jahren, wie das Basler Gesundheitsdepartement am Sonntag mitteilte. Beide hatten Vorerkrankungen. Die Anzahl der in Basel-Stadt in Folge einer Coronavirus-Infektion verstorbenen Personen stieg damit auf 26 an.

Von den 794 positiv auf das Virus getesteten Personen sind mittlerweile 460 wieder genesen, das entspricht einer Rate von 60 Prozent. 84 Kantonseinwohner befinden sich in Spitalpflege – das sind sieben weniger als noch am Samstag. In 15 Fällen ist eine Intensivpflege notwendig.

Menschenleere Abflughalle beim EuroAirport

Der Flughafen EuroAirport Basel Mulhouse Freiburg wird zum Geisterflughafen. Die Abflughalle war noch nie so menschenleer.

(Bild: Keystone)
Kunsthaus Baselland stellt weiterhin virtuell aus

Das Kunsthaus Baselland hat wegen der Corona-Krise geschlossen. Seither stellt das Kunsthaus virtuell aus (Telebasel berichtete). «Auch im Monat April bieten wir unsere neuen Vermittlungsformate im Rahmen der aktuellen Ausstellungen von Marlene McCarty, Christoph Oertli und Stefan Karrer an – unsere drei Ausstellungen, die wir inzwischen bis Mitte Juni verlängern konnten», teilt das Museum mit.

Neu bietet dieses zudem einen Online-Workshop für Kinder. Dieser wurde gemeinsam mit den Merian Gärten entwickelt. «Ab Mitte April starten wir eine neue Serie, bei der wir Ihnen einen exklusiven Blick in die Ateliers einiger ausgewählter KünsterInnen ermöglichen», kündigt das Msueum weiter an.

Passend zur baldigen Oster versendet das Kunstmuseum Baselland dieses Bild: Muda Mathis und Sus Zwick, Grüner Donnerstag, 2008, Fotoserie. (Foto: Stéfanie Degen)

13-jährige Tennisspielerin aus dem Baselbiet geht viral

Jalena Meyer ist ein Nachwuchstalent in der Tennis-Szene. Auf Instagram beweist die 13-jährige Baselbieterin nun, dass sie sich auch vom Coronavirus nicht stoppen lässt. So postet sie unter dem Titel «Stay at home drills» Videos, wie sie mit einem Trampolin auf dem Balkon trainiert oder auf der Quartierstrasse den Aufschlag übt. Ihre Videos generieren mittlerweile bis zu 800’000 Views.

«Wir bleiben zu Hause und unterstützen damit die Rettungskräfte und das Pflegepersonal», schreibt Jalena Meyer zu einem ihrer Posts. «Danke für Eure Arbeit! Wir trainieren zu Hause und haben viele Ideen!»

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an

We stay at home and support the rescue workers and nursing staff. Thank you for your work! We do our training at home and we have lots of ideas! Tomorrow we will build a mini tennis court in the garden (we try 🙈🥴), the video will come soon … stay strong! @jalenameyer @bidi_badu #tennisathome Wir bleiben zu Hause und unterstützen damit die Rettungskräfte und das Pflegepersonal. Danke für Eure Arbeit! Wir trainieren zu Hause und haben viele Ideen! Morgen werden wir einen Mini-Tennisplatz im Garten bauen (wir versuchen es zumindest🙈🥴), das Video dazu wird bald kommen … bleibt stark! @jalenameyer @bidi_badu #coronatennis #stayathomechallenge #stayathome #swisstennis #srfzämedihei

Ein von @ jalenameyer geteilter Beitrag am

Polizei bedankt sich
Corona Flash vom 4. April 2020 um 18:30 Uhr
Helden gegen die Einsamkeit

Mit dem Angebot «Helden gegen die Einsamkeit» können verschiedene Menschen miteinander vermittelt werden, um in der Einsamkeit der Isolation mit jemandem zu telefonieren:

389 Corona-Fälle in Lörrach

Im Landkreis Lörrach sind zwei weitere Personen mit Covid-19-Infektion verstorben. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöht sich somit auf 13.

Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen hat sich seit gestern um 29 auf insgesamt 389 Fälle erhöht (Stand: 4. April, 17:30 Uhr). Zurzeit werden 38 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, acht von ihnen müssen beatmet werden.

Wie gehen die Basler mit dem schönen Wetter um?

Das Wochenende ist sonnig und die kommenden Tage werden noch wärmer. Ob die Baslerinnen und Basler dann immer noch brav zuhause bleiben, wird sich zeigen.

«The Sky over Corona»

Weltweit bleiben die meisten Flugzeuge im Moment am Boden. Das ist schlecht für die Airlines, aber gut für die Luft. Die Baslerin Olivia Aloisi hatte die Idee, den klaren Himmel fest zu halten. Aus dieser Idee entstand die Facebook-Gruppe «The Sky over Corona», in der Himmelsbilder aus der ganzen Welt gesammelt werden.

Der Telebasel News Beitrag vom 4. April 2020.
Claraspital wurde in Isolationsstation umgewandelt

Das Team vom Claraspital Basel wird mit der neuen Situation besonders gefordert:

Wusste Roger Federer frühzeitig über Corona Bescheid?

Roger Federer gilt aufgrund seiner Verletzungspause während der Corona-Krise als der Gewinner der Tour. Jetzt gibt es die ersten Verschwörungstheorien.

Die Gerüchteküche wird vom deutschen Tennis-Profi Alexander Zverev angefeuert. Dass Roger Federer sich im Februar unters Messer legte und sich nun während der Corona-Krise erholt, sei perfektes Timing. Der Youngster macht einen auf Verschwörungs-Theoretiker und will nun wissen, ob Federer frühzeitig Infos aus Asien hatte.

Den ganzen Artikel dazu lesen Sie hier.

Eine Verschwörungs-Theorie besagt, dass Roger Federer schon frühzeitig über Corona Bescheid wusste. (Archivbild: Keystone)
Corona Flash vom 4. April 2020 um 16 Uhr
Basel-Landschaft bestätigt 656 Corona-Fälle

Nach aktuellem Stand vom 4. April 2020 verzeichnet das Baselbiet 656 Corona-Fälle. 298 davon konnten geheilt werden und 19 Personen sind am Covid-19 Virus verstorben.

Schliessung des Grenzübergangs Biel-Benken wird wieder aufgehoben

Der Grenzübergang Biel-Benken im Kanton Basel-Landschaft an der Grenze zu Frankreich wird wieder für den Verkehr freigegeben. Ab Montag um 04.00 Uhr darf er von bestimmten Personen wieder passiert werden.

Einreisen dürfen Schweizer Bürgerinnen und Bürger, Personen mit einem Aufenthaltstitel in der Schweiz sowie jene, die aus beruflichen Gründen in die Schweiz reisen müssen, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Samstag mitteilte. Auch Personen in einer Situation «absoluter Notwendigkeit» dürfen einreisen.

#zämmestoo gegen Corona

Karli Odermatt sammelt zusammen mit dem FCB Spenden für die Aktion «#zämmestoo gegen Corona», die sich für Menschen und Institutionen, die es in der momentanen Zeit noch schwerer haben einsetzt.

Corona Flash vom 4. April 2020 um 12 Uhr
771 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Stadt

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Samstag, 4. April 2020, 10.15 Uhr, insgesamt 771 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt und drei weitere Todesfälle.

«Bleiben Sie unbedingt zu Hause!»

Der Kanton Basel-Landschaft, mahnt auf Twitter, zuhause zu bleiben. Auch wenn das beim schönen Wetter schwer sei:

Todesfall im Markus-Pflüger-Zentrum

Eine Bewohnerin des Markus-Pflüger-Zentrums in Schopfheim ist im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Sie wurde bereits Anfang der Woche ins Krankenhaus verlegt, wo sie wenige Tage später starb, wie das Landratsamt Lörrach mitteilt.

Im Behindertenheim wurde zudem ein weiterer Fall nachgewiesen. Die Bewohnerinnen und Bewohner in diesem Heimbereich seien mittlerweile in den Kurzzeitpflegebereich und andere Wohnbereiche umgezogen. «Der erkrankte Bewohner liegt in der Isolierstation und wird unter Einhaltung höchster Hygienestandards rund um die Uhr betreut», so die Mitteilung. Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

Ein weiterer Bewohner musste im Markus-Pflüger-Zentrum isoliert werden. (Bild: Google Earth)

Fieber-Ambulanz in Lörrach und Freiburg

Die erste Corona-Schwerpunktpraxis wurde in Schönau eingerichtet, in Lörrach und Freiburg folgen nun die nächsten Fieberambulanzen. Die Ambulanzen ersetzen das Abstrich-Zentrum. Betreten lassen sie sich jedoch nur nach Zuweisung des Hausarztes.

Die Ambulanzen sollen täglich – auch am Wochenende – zwischen 14 und 18 Uhr geöffnet haben. Sie dienen dazu, mit dem Virus Sars-CoV-2 zusammenhängenden Fälle aus dem Stadtgebiet aufzunehmen, um so auch Kliniken und Arztpraxen zu entlasten.

«Wir müssen versuchen, dass die Patienten mit Atemwegserkrankungen nicht in den normalen Praxen behandelt werden, um die anderen Patienten – es gibt ja auch noch Patienten, die unabhängig von Corona einen Arzt benötigen – und das Praxispersonal nicht zu gefährden», erklärte Kai Sonntag, Pressesprecher Kassenärztliche Vereinigung (KV) Baden-Württemberg, gegenüber der Badischen Zeitung.

(Symbolbild: Keystone)
«Parterre One bleibt laut!»

In einem hoffnungsvollen Newsletter kündigen die Verantwortlichen des Parterre One an, dass sie die neue Konzertsaison mit einer Crowdfunding-Kampagne finanzieren wollen. Die Spendenden, sogenannte «Kulturpartner» sollen beispielsweise mit Verpflegungsgutscheinen oder Freikarten entschädigt werden. Dadurch sollen die ausgefallenen Einnahmen durch den Coronavirus kompensiert werden können.

Basler Tropeninstitut vertritt die Schweiz in neuer Covid-19-Koalition

Eine Gruppe von Expertinnen und Experten aus über 70 Institutionen und 30 Ländern hat eine internationale Koalition ins Leben gerufen, um ärmere Länder bei der Bekämpfung von Covid-19 zu unterstützen. Als Vertretung der Schweiz ist das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) aus Basel mit Direktor Jürg Utzinger und Direktor Emeritus Marcel Tanner dabei.

Eine internationale Forschungszusammenarbeit und -koordinierung sei dringend erforderlich, um afrikanische, lateinamerikanische, osteuropäische und einige asiatische Länder dabei zu unterstützen, wirksam auf die Pandemie zu reagieren, schrieben Mitglieder der Koalition am Freitag in der Fachzeitschrift «The Lancet». Zudem müsse die Forschung beschleunigt werden, die an ein ressourcenbeschränktes Umfeld angepasst sei. Mehr dazu gibt’s hier.

Das Tropeninstitut in Basel vertritt die Schweiz in der neu gegründeten internationalen Covid-19-Koalition für klinische Forschung. (Bild: Kanton Basel-Stadt)

Aktuell 11 Todesfälle in Lörrach

Am Donnerstag ist im Landkreis Lörrach eine weitere Person, 90-jährig, verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Toten aufgrund des Corona-Viruses auf elf Todesfälle.

Die Zahl der Infizierten hat sich, gemäss einer Medienmitteilung, um 21 Personen auf insgesamt 360 erhöht. 33 Infizierte sind hospitalisiert, davon müssen acht künstlich beatmet werden.

112 Personen mit einer bestätigten Covid-19-Infektion sind wieder gesund und konnten die Quarantäne verlassen.

Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann nach Coronainfektion hospitalisiert

Der Aargauer Regierungsrat und Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Inneres Dr. Urs Hoffmann wurde heute wegen einer Infektion mit dem Coronavirus hospitalisiert. Dies teilte die Aargauer Staatskanzlei in einer Medienmitteilung mit. Auch der Regierungssprecher Peter Buri habe einen Rückfall erlitten und wurde ebenfalls hospitalisiert. Das Departement wurde von Regierungsrat Jean-Pierre Gallati übernommen.

Baselbieter Landratssitzung vom 30. April findet nicht statt

Die Geschäftsleitung des Baselbieter Landrats hat entschieden, die geplante Landratssitzung vom 30. April abzusagen. Dies ist einem Communiqué der Landeskanzlei vom Freitag zu entnehmen.

Die Absage erfolge mangels dringender Geschäfte, die eine Sitzung in dieser ausserordentlichen Lage nötig machen würden, sagte der Leiter der Baselbieter Landeskanzlei auf Anfrage. Der Landrat hatte am Donnerstag in einer ausserordentlichen Sitzung im Kongresszentrum der Messe Schweiz in Basel über Corona-Notverordnungen und weitere dringende Geschäfte getagt.

Corona Flash vom 3. April 2020 um 16 Uhr
Polizei Basel-Landschaft dankt der Bevölkerung

«Danke, dass Sie für alle zu Hause bleiben.» , lässt die Polizei Basel-Landschaft via Instagram und durch unterschiedliche Bilder die Bevölkerung wissen:

HD Läppli in Zeiten der Corona-Krise

Das Fauteuil-Ensemble grüsst mit einem Video aus dem Home Office mit HD Läpplis Worten.

Aktuelle Lage im Kanton Aargau

Im Kanton Aargau ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle um 34 auf 626 gestiegen. 100 Personen sind gemäss Angaben der Kantonsbehörden vom Freitag hospitalisiert. Bislang starben zwölf Personen ans den Folgen.

Mehr dazu in diesem Artikel.

(Bild: Keystone)
FC Basel zeigt sich von wohltätiger Seite

Die erste Mannschaft des FCB spendet dem UKBB und der Glückskette. Eine rotblaue Solidaritätsaktion.

Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel.

Novartis stellt eine namhafte Menge Hydroxychloroquin kostenfrei zur Verfügung

Novartis stellt per 3. April eine namhafte Menge Hydroxychloroquin für die Behandlung von hospitalisierten COVID-19-Patienten in der Schweiz kostenfrei zur Verfügung.

Dies mit dem Ziel, Patienten Zugang zu einer möglichen Therapie zu verschaffen und gleichzeitig die klinische Forschung im Kampf gegen COVID-19 voranzutreiben.

Fristenstillstand für Referenden nur bei Bedarf im Baselbiet

Der Regierungsrat hat beschlossen, dass die gesetzlichen Fristen bei fakultativen Referenden grundsätzlich ohne Stillstand weiterlaufen. Da aber während der vom Bund verordneten ausserordentlichen Lage keine Unterschriften gesammelt werden können, kann bei Bedarf ein Fristenstillstand beantragt werden.

Dies gilt sowohl für Referenden auf Kantons- wie auch auf Gemeindeebene. Für kantonale Initiativen oder kommunale Initiativen ist keine spezielle Regelung nötig, da die Kantonsverfassung hierfür keine Sammelfristen vorgibt.

Tierpark Lange Erlen während der Corona-Pandemie

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie wurde der Tierdienst im Tierpark vorübergehend eingeschränkt.

Um das Ansteckungsrisiko zu verringern und um im Ernstfall genügend Leute zur Verfügung zu haben für die Grundversorgung von Tieren und Betrieb, arbeitet das Team Aussenbereich mit zwei voneinander unabhängigen Gruppen.

Wildkatzen im Tierpark (Bild: zVg)
Basel-Landschaft bestätigt 625 Corona-Fälle

Das Baselbiet hat zur Zeit 625 Corona-Fälle. 266 Personen konnten wieder geheilt werden und 14 Menschen sind an dem Covid-19-Virus verstorben.

Gebremstes Wachstum von Neuinfektionen in Basel-Stadt

In Basel-Stadt sind bisher 21 Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Die Vorschriften der Behörden zur Pandemiebekämpfung werden laut dem Basler Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger (CVP) gut von der Bevölkerung eingehalten.

Social Distancing funktioniere in Basel-Stadt, sagte Engelberger am Freitag an einer auf dem Internet gestreamten Medienkonferenz. Zwar nehme die Zahl der Infizierten weiterhin zu, jedoch sei das Wachstum gebremst.


(Video: Youtube/Stream Basel)
Schärfere Grenzkontrollen in Deutschland möglich

Das Corona-Krisenkabinett will in Deutschland am Montag über mehr Grenzkontrollen beraten. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» soll in der Sitzung auch über eine mögliche Quarantänepflicht für alle ankommenden Flugreisenden gesprochen werden.

Deutschen Einkaufstouristen mit Wohnort Schweiz droht nun eine Busse

Bislang konnten Deutsche mit einem Wohnort in der Schweiz weiterhin die Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz passieren. Nun aber soll ihnen auf beiden Seiten eine Busse drohen, sofern der Grenzübergang nur für den Einkauf im Nachbarland getätigt wird.

«Im Fluss» und Co. wollen trotz Corona-Krise noch nicht aufgeben

Die Veranstalter von «Im Fluss», vom Basel Tattoo oder auch vom Polyfon Festival Basel sind noch optimistisch für die Sommersaison 2020. Trotz anstehender Corona-Krise glauben sie nach wie vor daran, dass man im Juli die geplanten Veranstaltungen durchführen könnten, wie die «bz» berichtet.

(Archivbild: Keystone)
Zwischenstand vor den Ostertagen

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt hat heute an einer Video-Medienkonferenz einen Zwischenstand zur Coronavirus-Lage im Kanton Basel-Stadt gegeben. Die Bremswirkung der angeordneten Massnahmen führt dazu, dass die Zahl der positiven Fälle nicht exponentiell ansteigt.

Anstelle von Gottesdiensten gibt es Meditationskarten für Palmsonntag und Karmontag

Aufgrund der Auflagen vom BAG müssen auch öffentliche Gottesdienste entfallen. Bistum Basel bietet aber Alternativen für die kommenden Ostertage.

Von Palmsonntag bis Ostermontag senden sie für jeden Tag eine digitale Karte mit einem geistlichen Impuls von Bischof Felix Gmür. Die Karten können weiterverteilt oder in ausgedruckter Form an Menschen überbracht werden, die über keinen Online-Zugang verfügen.


Beispiel Meditationskarte. (Bild: zVg)
Basel-Stadt meldet 748 positive Fälle und zwei weitere Todesopfer

In Basel-Stadt sind zwei weitere Personen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion verstorben. Die Zahl der Todesfälle im Stadtkanton erhöhte sich damit auf 21. Die Zahl der registrierten Infektionen nahm um 30 auf 748 zu.

Bei den Verstorbenen handelt es sich um einen Mann und eine Frau im Alter von 89 und 85 Jahren, die beide Vorerkrankungen aufwiesen, wie das Basler Gesundheitsdepartement am Freitag mitteilte.

Am Freitag waren 748 positiv auf das Coronavirus getestete und in Basel-Stadt wohnhafte Personen registriert. Das waren 30 mehr als noch am Vortag. 397 Personen und damit über die Hälfte der Getesteten sind wieder genesen. Aktuell befinden sich 93 Einwohnerinnen und Einwohner in Spitalpflege, 17 Personen benötigen Intensivpflege.

Die Polizeipatrouillen in der ganzen Schweiz bereiten sich auf das sonnige Wochenende vor

In der ganzen Schweiz wappnen sich die Polizeipatrouillen für das kommende sonnige Wochenende. Es wird damit gerechnet, dass einige Leute gegen die Auflagen vom BAG verstossen könnten.

In Basel heisst es: «Wir weisen die Leute darauf hin, dass sie nicht picknicken oder grillieren sollen, sondern stattdessen in kleinen Gruppen spazieren», sagt der Basler Regierungsrat Marco Greiner zu BLICK. Weitere Verschärfungen seien deswegen nicht nötig. Die Polizei werde aber weiterhin patrouillieren und wenn nötig auch Bussen verteilen. «Wir haben seit dem 21. März über 60 Bussen verteilt», sagt der Sprecher der Kantonspolizei Basel-Stadt, Toprak Yerguz, zu BLICK.

(Bild Keystone)
Haltestelle Leymen wird nicht mehr bedient

Auf Anweisung der eidgenössischen Zollverwaltung wird die Haltestelle Leymen Station ab Samstag, 4. April 2020 bis auf Weiteres nicht mehr bedient, wie die BLT mitteilen lies.

(Bild: Keystone)
«Wir sind weiterhin für alle Patientinnen und Patienten da»

Das Kantonsspital Aarau weist darauf hin, dass trotz ausserordentlicher Lage die medizinische Versorgung und Behandlung von chronischen und akuten Erkrankungen jeglicher Art nach wie vor und jederzeit gewährleistet ist.


(Bild: Twitter/SRFRegiojournal)
Mit Bildern Freude machen und Danke sagen

Das Departement Gesundheit und Soziales lanciert die Aktion «schöne Post»: Bilder von Aargauer Kindern und Erwachsenen sollen den Alltag von Menschen in Pflege- heimen aufhellen. Gleichzeitig kann die Bevölkerung dem Pflegepersonal in Spitälern, Pflegeheimen und der Spitex mit einem Bild zeigen, wie dankbar sie ist.

Werkhofs Frick wird Corona-Isolierstation für Personen des Asylbereichs

Auch Kollektive Asylunterkünfte seien von der Corona-Pandemie betroffen, berichtet der Kanton Aargau in einer Mitteilung. So soll es bereits zu ersten Erkrankungen gekommen sein.

Aufgrund der gemeinsamen Nutzung von Räumlichkeiten wie Küche oder Badezimmer sowie der teilweise engen Platzverhältnisse sei es in Asylunterkünften kaum möglich, erkrankte Personen adäquat zu isolieren.  Aus diesem Grund habe Gesundheitsdirektor Jean-Pierre Gallati mit der Gemeinde Frick entschieden, den Werkhof Frick als Corona-Isolierstation für erkrankte Personen des Asylbereichs zu nutzen.

Die 57. Generalversammlung der Bâloise Holding AG findet statt

Die 57. Generalversammlung der Bâloise Holding AG findet am 24. April 2020 statt.

Aufgrund der vom Schweizerischen Bundesrat verfügten Einschränkungen als Reaktion auf den Ausbruch von COVID-19 dürfen Aktionärinnen und Aktionäre nicht persönlich teilnehmen. Sie können aber ihr Stimmrecht ausüben, indem sie dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter Weisungen zur Stimmabgabe erteilen.

Novartis startet Studie mit Mittel Jakavi zur Covid-19-Behandlung

Novartis und die Firma Incyte üben auf der Suche nach geeigneten Behandlungsmöglichkeiten des Coronavirus den Schulterschluss. Gemeinsam starten die beiden Unternehmen eine Phase-III-Studie mit dem Mittel Jakavi.

Konkret soll dieses bei der Behandlung einer Art schweren Immunüberreaktion, Zytokin-Sturm genannt, zum Einsatz kommen, wie Novartis in der Nacht auf Freitag mitteilte. Diese Überreaktion kann bei Patienten, die sich am Coronavirus infiziert haben, zu lebensbedrohlichen Atemwegskomplikationen führen.

Die Entscheidung basiert den Angaben zufolge auf präklinischen Erkenntnissen und vorläufigen Berichten aus unabhängigen Studien und wird durch umfangreiche Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit von Jakavi unterstützt.

(Bild: Keystone)

2 Kommentare

  1. Und die „drei Todesfälle“… Der jüngste war 83 Jahre jung… Die ganze Bevölkerung wird momentan in Sippenhaft genommen, um den Alten ein paar weitere Monate zu gönnen. Die Folgen werden katastrophal sein und diese Risikogruppe bis dahin in Frieden am Ruhen. Nicht so die unter 55-jährigen. Gelebte Solidarität! Danke!Report

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