Die Spitäler im Ballungsraum Paris sind überlastet. (Symbolbild: Keystone)
International

Spitäler in Paris sind überlastet

Im Ballungsraum Paris spitzt sich die Lage angesichts der Corona-Krise in den Spitälern zu. Es starben in Spitälern 4032 Menschen.

«Wir hatten eine äusserst schwierige Nacht, da wir tatsächlich am Ende unserer Krankenhauskapazitäten sind», sagte Aurélien Rousseau, Direktor der regionalen Gesundheitsbehörde Île de France, am Mittwoch dem Sender Franceinfo.

«In der Region Paris gibt es 1200 Intensivbetten. Zurzeit haben wir 2700 Patienten auf der Intensivstation», so Rousseau.

Sonderzüge mit Corona-Patienten in die Bretagne

Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon sagte am Abend, dass in Frankreich erstmals mehr als 4000 Patienten der Covid-19-Krankheit erlegen seien. Es starben in Spitälern 4032 Menschen, das waren 509 mehr als am Vortag.

Es starteten zwei Sonderzüge mit schwer erkrankten Covid-19-Patientinnen und -Patienten aus der Hauptstadtregion in Krankenhäuser in die westfranzösische Region Bretagne. In den speziellen medizinischen TGV-Hochgeschwindigkeitszügen wurden 36 Patienten transportiert und in Spitäler in Brest, Rennes und Saint-Brieuc gebracht. Nach den Worten von Salomon gelangten bisher 344 schwer erkrankte Patienten in Regionen, die weniger von der Pandemie betroffen sind.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel