Die Corona-Krise stellt die gesamte Schweizer Automobilbranche vor grosse Herausforderungen. (Bild: Keystone)
Schweiz

Schweizer Auto-Markt wegen Corona-Krise eingebrochen

Die Anzahl neu zugelassener Autos ist im März aufgrund der Corona-Krise eingebrochen. Das Minus im Jahresvergleich beträgt fast 40 Prozent.

Konkret wurden in der Schweiz und in Liechtenstein im März 17’556 Fahrzeuge neu immatrikuliert. Das erste Quartal insgesamt wies zum Vorjahr bei den Immatrikulationen ein Minus von 23 Prozent auf 55’452 Autos aus.

Neben der vom Bundesrat angeordneten Schliessung der Verkaufsräume wirken sich auch Rückgänge bei der Nachfrage und der Lieferbarkeit von Fahrzeugen negativ aus, wie die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure, Auto-Schweiz, am Mittwoch mitteilte.

Import in die Schweiz wird zurückgehen

Auch für die kommenden Monate ist der Verband pessimistisch. Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen haben viele Automobilbauer ihre Werke geschlossen. Daher sei absehbar, dass der Import neuer Fahrzeuge in die Schweiz und nach Liechtenstein stark zurückgehen wird – mit gravierenden Auswirkungen auf die Zahl der Neuimmatrikulationen, wie es weiter heisst.

Die Situation stelle die gesamte Schweizer Automobilbranche vor grosse Herausforderungen und für die kommenden Wochen rechnet Auto-Schweiz mit einem faktischen Shutdown des Marktes für neue Personenwagen.

Auch der Absatz und die Lieferbarkeit von Elektroautos und Plug-in-Hybriden könnten in den nächsten Monaten stark in Mitleidenschaft gezogen werden. Das habe Auswirkungen auf den durchschnittlichen CO2-Ausstoss. Darum will sich der Verband in der Schweiz für mögliche Erleichterungen bei den CO2-Vorschriften einsetzen, falls die EU hier Anpassungen vornehmen sollte.

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