Featured Video Play Icon
International

Neun weitere Tote im Tessin

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Videokonferenz-Dienst Zoom schliesst Sicherheitslücken nach Kritik

Der Videokonferenz-Dienst Zoom, dessen Nutzung in der Coronavirus-Krise explodierte, gelobt Besserung nach Kritik an seinen Datenschutz-Vorkehrungen. Mehrere von Sicherheitsforschern aufgedeckte Sicherheitslücken seien gestopft worden, schrieb Firmenchef Eric Yuan in einem Blogeintrag am Donnerstag.

Zoom ist im Homeoffice sehr beliebt. (Bild: Keystone)
Mobility macht Teil der Flotte zu Langzeitmietautos

Die eingeschränkte Bewegungsfreiheit zwingt auch das Carsharing Mobility zu Anpassungen. Es bietet einen Teil der Fahrzeuge nun als Langzeitmietautos an.

25 Prozent der schweizweit 3’120 Mobility-Fahrzeuge sollen längerfristig vermietet werden. (Bild: Keystone)
Spezielle Maske gegen häusliche Gewalt in Spanien

Opfer häuslicher Gewalt haben es in der Corona-Krise besonders schwer. Eine spanische Initiative hat nun Abhilfe geschaffen – mittels einem Codewort.

In der Apotheke finden spanische Opfer häuslicher Gewalt nun Hilfe. (Symbolbild: Keystone)
Erster Coronavirus-Todesfall im Kanton Uri

Im Kanton Uri ist erstmals eine Person an den Folgen des Coronavirus gestorben. Es handelt sich um eine 75-jährige Frau, die im Kantonsspital Uri hospitalisiert war. Sie hatte keine relevanten Vorerkrankungen.

Das Urner Kantonsspital. (Archivbild: Keystone)

Die Frau verstarb am Mittwoch, wie die Urner Regierung am Donnerstag mitteilte. Auf Wunsch der Patientin wurde auf lebenserhaltende Massnahmen verzichtet.

Neun weitere Tote durch Covid-19 im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 9 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 76 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Ein Feldzelt des Katastrophenschutzes fuer die Triage am Eingang des Spitals Moncucco in Lugano. (Bild: Keystone)

Insgesamt wurden bis Donnerstagmorgen im Kanton Tessin 2271 Personen positiv auf das Virus getestet, wie es beim Kanton am Donnerstag hiess. 141 Menschen verloren bisher ihr Leben.

Bayer will möglichen Covid-19-Wirkstoff auch in Europa produzieren

Bayer schafft in Europa Produktionsmöglichkeiten für den Wirkstoff Chloroquin. Dieser soll im Kampf gegen die Lungenkrankheit Covid-19 helfen.

Der Bayer Konzern in Leverkusen. (Bild: Keystone)
Deutsche Spitäler erhöhen Zahl der Intensivbetten auf rund 40'000

Die Kliniken in Deutschland haben wegen der Corona-Krise die Zahl der Intensivbetten von etwa 28’000 auf rund 40’000 erhöht. Gegen 20’000 Betten davon seien frei.

Dies sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gass, der «Rheinischen Post» vom Donnerstag.

(Bild: Keystone)

Zugleich stieg die Zahl der Betten mit Beatmungsgerät seit Beginn der Pandemie von etwa 20’000 auf mittlerweile rund 30’000. Zum Teil seien die Beatmungsgeräte aus anderen Bereichen wie beispielsweise aus Aufwachräumen geholt oder aber neu gekauft worden, sagte Gass. Zum Teil seien auch ausgemusterte Geräte reaktiviert worden.

Entlassungen bei KMU nehmen zu

Wegen vieler Schliessungen nehmen die Entlassungen bei kleinen und mittleren Unternehmen zu. Über 6 Prozent der KMU haben bereits Mitarbeitern gekündigt.

Wegen der Pandemie mussten viele Geschäfte schliessen – Entlassungen sind die Folge. (Bild: Keystone)
Wie Gesellschaften auf Pandemien reagierten

Das Coronavirus ändert unseren Alltag rigoros. Einige Massnahmen zur Eindämmung von Pandemien sind schon lange erprobt. Ein Blick in die Geschichte.

Ein Truppenarzt untersucht während des Ersten Weltkrieges Schweizer Armeeangehörige in einem Krankenzimmer. (Bild: Keystone)
Nach überstandener Corona-Infektion wahrscheinlich immun

Experten zufolge sind Menschen nach einer überstandenen Infektion mit Sars-CoV-2 wahrscheinlich zunächst immun gegen den Erreger.



Flüchtlingslager nahe Athen unter Quarantäne gestellt

Der griechische Coronavirus-Krisenstab hat ein Flüchtlingslager im Norden Athens für 14 Tage unter Quarantäne gestellt. Wie der staatliche Rundfunk (ERT) am Donnerstag weiter berichtete, sei die Entscheidung getroffen worden, weil das Virus bei einer Frau nach der Geburt ihres Kindes in einem Krankenhaus in Athen Anfang der Woche festgestellt worden war. Anschliessend waren 20 weitere Flüchtlinge im Lager von Ritsona positiv auf das Virus getestet worden.

Ritsona im Juni 2017. (Archivbild: Keystone)

Im Lager von Ritsona leben rund 3000 Menschen leben.

Ölpreise steigen kräftig

Die Ölpreise sind am Donnerstag deutlich gestiegen. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 26,76 US-Dollar. Das waren 2,02 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI stieg um 1,45 auf 21,76 Dollar.

(Symbolbild: Keystone)

Gestützt wurden die Ölpreise durch Meldungen aus China. Das Land wolle die aktuell niedrigen Ölpreise nutzen, um die staatlichen Ölreserven aufzustocken, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise.

Steigende Zahlen in Deutschland

In Deutschland ist die Zahl der Infizierten und Toten innerhalb von 24 Stunden deutlich gestiegen. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) gibt es (Stand Donnerstagmorgen) 73.522 bestätigte Infektionsfälle. Das seien 6156 mehr als am Vortag.

Ärzte in einem Essener Spital. (Bild: Keystone)

872 Menschen seien gestorben; ein Anstieg von 140. Am schlimmsten betroffen seien die Bundesländer Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Der Corona Flash vom 2. April 2020. (8 Uhr)
Bund prüft Corona-Warn-App

Um Kontakte mit Corona-Infizierten nachzuspüren, entwickeln Techniker aus ganz Europa eine spezielle App. Dafür haben sie sich in einer Non-Profit-Organisation zusammengeschlossen. Die Pan-European Privacy Preserving Proximity Tracing-Initiative (PEPP-PT) hat es sich zum Ziel gesetzt, die Ansteckungskette des Coronavirus zu unterbrechen. Das funktioniere, indem die Abstände zwischen Infizierten und Gesunden via Blootooth gemessen werden – so können Warnungen herausgegeben werden.



Laut Daniel Koch (BAG) würde das Projekt vom Bund geprüft. Am Donnerstag werden weitere Informationen dazu erwartet.

Georg Fischer leidet unter Auftragsrückgang wegen Corona

Der Industriekonzern Georg Fischer tritt wegen der Coronakrise hart auf die Bremse. Die Gesellschaft führt Kurzarbeit ein und das Management verzichtet auf einen Teil seines Lohns.



«Im Zuge der Covid-19-Pandemie haben mehrere Kunden von GF ihre Kapazitäten reduziert oder in einigen Fällen ihre Betriebe vorübergehend geschlossen», teilte das Traditionsunternehmen am Donnerstag mit. Während die Standorte in China auf Erholungskurs seien und die Auftragseingänge in wichtigen Werken bereits auf Vorjahresniveau liegen würden, sei das Geschäft in Europa und Amerika von landesweiten oder regionalen Stilllegungen betroffen.

Meyer Burger führt Kurzarbeit ein – Management kürzt sich den Lohn

Der Solarzulieferer Meyer Burger führt an seinen beiden Standorten in der Schweiz ab dem 6. April Kurzarbeit ein. Wegen der wirtschaftlichen Situation aufgrund der Corona-Pandemie verzichten Verwaltungsrat und Konzernleitung zudem auf Teile ihres Salärs.

Solarzellen an der Fassade des Gebäudes der Meyer Burger AG in Gwatt. (Archivbild: Keystone)
Häftlinge in US-Gefängnissen werden wegen Coronavirus isoliert

Wegen der Coronavirus-Pandemie sind in allen Bundesgefängnissen der USA Isolationsmassnahmen verhängt worden. Die betroffenen insgesamt fast 170’000 Häftlinge dürfen mindestens 14 Tage lang ihre Zellen und Trakte nicht mehr verlassen, wie die für die Haftanstalten der US-Bundesregierung zuständige Behörde BOP am Mittwoch mitteilte.

Gefängnisbetten in der Elizabeth Detention Facility in New Jersey. (Symbolbild: Keystone)
Geldstrafe gegen Boateng wegen Verstosses gegen Corona-Regeln

Der frühere deutsche Fussball-Nationalspieler Jérôme Boateng (31) hat von seinem Verein Bayern München eine Geldstrafe wegen Verstosses gegen die Restriktionen in der Corona-Krise aufgebrummt bekommen.

Laut «Bild»-Zeitung hatte der Weltmeister von 2014 am Montag seinen erkrankten Sohn in Sachsen besucht. TV Oberfranken berichtete, Boateng habe während der Fahrt einen Autounfall auf der A9 bei Selbitz unverletzt überstanden.

(Archivbild: Keystone)

Boateng räumte auf dem Online-Portal von «Bild» ein, dass es ein Fehler gewesen sei, den Verein nicht über seine Fahrt zu informieren. Er habe in dem Moment aber nur seinen Sohn im Kopf gehabt.

EDA hat bereits 2000 Reisende in die Schweiz zurückgeholt

Die Rückholaktion des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) von Schweizern im Ausland dauert an. Bisher hat das EDA mit 12 Flügen aus Lateinamerika, Afrika und Asien rund 2000 Schweizerinnen und Schweizer zurückgebracht.



Iouri Podladtchikov meldet sich freiwillig zum Militär

Der russisch-schweizerische Snowboarder Iouri Podladtchikov rückt laut Angaben des Verteidigungsdepartementes freiwillig in die Genie Schule in Brugg ein.



SpaceX verbietet wegen Sicherheitsbedenken Zoom

In Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX ist die Benutzung der Videokonferenz-App Zoom untersagt. Grund seien Sicherheitsbedenken.

In Elon Musks Unternehmen müssen die Mitarbeiter auf alternative Kommunikationsmittel zurückgreifen. (Bild: Keystone)
Neuinfektionen mit Virus in Südkorea sinkt auf unter 100
Trump warnt Iran vor Angriff auf US-Ziele

US-Präsident Trump droht dem Iran mit schweren Konsequenzen im Fall einer Attacke auf amerikanische Ziele. Ein Deal mit Washington sei jedoch möglich.

US-Präsident warnt Iran vor Angriff: «Sollte das passieren, wird der Iran wirklich einen sehr hohen Preis zahlen!», drohte Trump. (Bild: Keystone)
Hoffnung für zehn Schweizer an Bord der «Zaandam»

Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, hat sich optimistisch gezeigt, dass die Passagiere nach ihrer Odyssee bald von Bord können.

Das Kreuzfahrtschiff «Zaandam» nimmt Kurs auf Florida. (Bild: Keystone)
Mann droht Polizist Corona-Infektion an

In London drohte ein Mann einen Polizisten mit Corona zu infizieren, indem er ihn anhustete. Er wurde zu einer sechsmonatigen Haftstrafe verurteilt.

(Symbolbild: Keystone)
Inzwischen mehr als 5000 Corona-Todesopfer in den USA

Die Zahl der Todesopfer in den USA durch die Coronavirus-Pandemie hat die Marke von 5000 überschritten. Nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore vom Mittwochabend (Ortszeit) stieg die Zahl der landesweit verzeichneten Todesfälle auf 5116.

(Bild: Keystone)
Rund 10'500 Coronavirus-Fälle in Österreich

Die Coronavirus-Infektionen in Österreich sind am Mittwochabend auf 10’663 angestiegen, die Zahl der Verstorbenen lag bei 146.

Die meisten Fälle an bestätigten Infektionen wurden mit rund 2’500 weiterhin in Tirol gezählt, auf den Plätzen 2 und 3 folgten Niederösterreich und Oberösterreich, die mit jeweils rund 1’700 Infektionen beinahe gleichauf lagen. In Wien wurden etwas mehr als 1’500 Infektionen bestätigt, wie aus den Zahlen des Gesundheitsministeriums hervorgeht.

Druck auf Ungarn nach Parlamentsausschaltung nimmt zu

Nach der Ausschaltung des Parlaments in der Corona-Krise nimmt der Druck auf die ungarische Regierung zu. Während der österreichische Vizekanzler Werner Kogler einen Stopp von EU-Zahlungen an die «Semidiktatur» forderte, will der Vorsitzende der Europäischen Volkspartei (EVP), Donald Tusk, einen neuen Anlauf für den Ausschluss der Regierungspartei Fidesz machen. Kritik kam auch aus den USA.

Russland erwacht aus dem Schlaf

Hochgefahren hat die Massnahmen zur Eindämmung des Virus inzwischen auch Russland. Dort drohen bei Verstössen gegen die Quarantäne bis zu sieben Jahre Haft. Das Unterhaus des russischen Parlaments verabschiedete am Dienstag im Eilverfahren ein entsprechendes Gesetz.

Zudem wurden die Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Pandemie ausgeweitet. In mehr als 40 der 85 Regionen Russlands ist das öffentliche Leben damit weitgehend lahmgelegt.

Wladimir Putin greift nun im Kampf gegen Corona zu drastischen Mitteln: Bei Verstössen gegen die Quarantäne drohen Bürgern bis zu sieben Jahre Haft. (Bild: Keystone)
USA sind neues Epizentrum der Pandemie

Das Land mit den mit Abstand höchsten Infektionszahlen sind inzwischen die USA. Dort überschritt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle die Marke von 200’000. Laut der Johns Hopkins-Universität wurden bis Mittwoch mehr als 203’000 Infektionsfälle gemeldet. Demnach gibt es bereits mehr als 4“400 Tote.

Präsident Donald Trump, der die vom dem Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 anfangs mit einer Grippe verglichen hatte, sagte nun, dem Land stünden «sehr, sehr schmerzhafte zwei Wochen» bevor. Das Weisse Haus befürchtet nach einer Prognose zwischen 100’000 und 240’000 Tote in den USA durch das Coronavirus – trotz Massnahmen zur Eindämmung.

US-Präsident Donald Trump hat den Ernst der Lage inzwischen eingesehen und geht von «sehr, sehr schmerzhaften zwei Wochen» aus. (Bild: Keystone)
Spitäler in Paris sind überlastet – Lage spitzt sich zu

Im Ballungsraum Paris spitzt sich die Lage angesichts der Corona-Krise in den Spitälern zu.  Laut dem Direktor der regionalen Gesundheitsbehörde Île de France, Aurélien Rousseau, sind die Spitäler am Ende ihrer Kapazitäten. «In der Region Paris gibt es 1’200 Intensivbetten. Zurzeit haben wir 2’700 Patienten auf der Intensivstation», so Rousseau.

In Frankreich starben zudem bislang über 4’000 Menschen an Covid-19, wie der französische Gesundheitsdirektor Jérôme Salomon am Mittwochabend mitteilte.

Mehr dazu hier.

Die Spitäler im Ballungsraum Paris sind am Ende ihrer Kapazitäten. (Symbolbild: Keystone)
Liechtenstein fordert Schweizer Soldaten an

Zur Unterstützung im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat das Fürstentum Liechtenstein die Schweiz um Soldaten gebeten. Das geschah im Rahmen des Hilfeleistungsabkommens mit der Schweiz. Die Soldaten sollen zum Einsatz kommen, wenn das Liechtensteiner Gesundheitswesen am Anschlag ist.

Die Schweiz habe dem Hilfsersuchen entsprochen, teilte die liechtensteinische Regierung am Mittwoch mit. Liechtenstein werde im Rahmen der Gesamtplanung der Schweizer Armee berücksichtigt. Konkret stellt die Schweiz dem Fürstentum im Bedarfsfall 16 Sanitätssoldaten zur Verfügung.

Hier lesen Sie mehr dazu.

Liechtenstein hat von der Schweiz wegen der Corona-Krise Soldaten angefordert. Die Schweiz stellt im Bedarfsfall 16 Sanitätssoldaten zur Verfügung. (Symbolbild: Keystone)
Bayern büssen Boateng wegen Verstoss gegen Corona-Regeln

Bayern München hat Jérôme Boateng gebüsst. Der Verein bestrafte den Verteidiger, weil er sich trotz der geltenden Ausgangsbeschränkungen von seinem Wohnort entfernt hatte. Boateng soll am Dienstag ohne Genehmigung seines Arbeitgebers München verlassen haben.

Über die Höhe der Busse ist nichts bekannt. Das Geld soll Spitälern in München zugute kommen.

Jérôme Boateng wird von seinem Arbeitgeber Bayern München gebüsst, weil er trotz Ausgangsbeschränkung München unerlaubt verlassen hat. (Archivbild: Keystone)
UNO spricht von schlimmster Krise seit Zweitem Weltkrieg

UNO-Generalsekretär António Guterres hat die Coronavirus-Pandemie als schlimmste globale Krise seit dem Zweiten Weltkrieg bezeichnet. Allein in Europa starben bis Mittwoch mehr als 31’000 Menschen an den Folgen des neuartigen Coronavirus.

Die Pandemie stelle eine «Bedrohung für jeden auf der Welt» dar und werde wahrscheinlich zur folgenschwersten Rezession der jüngeren Vergangenheit führen, sagte Guterres in New York. Die Pandemie könne Instabilität, Unruhen und Konflikte in der Welt verstärken.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

UNO-Generalsekretär António Guterres sieht die Corona-Pandemie als schlimmste globale Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. (Archivbild: Keystone)
Tessiner Regierung warnt vor verfrühter Entspannung

Die Ampel sei von orange auf rot gesprungen: Mit diesen Worten eröffnete der Tessiner Gesundheitsvorsteher Raffaele De Rosa am Mittwochnachmittag eine Medienkonferenz in Bellinzona. Das Tessin befinde sich in einer heiklen Phase. Nun gelte es, trotz des schönen Wetters durchzuhalten und weiterhin zu Hause zu bleiben.

Er sei sich bewusst, dass die Regierung der Tessiner Bevölkerung bereits viel abverlangt habe, sagte de Rosa. «Je länger es dauert, desto schwieriger wird es, die Massnahmen einzuhalten.»

Der Tessiner Gesundheitsvorsteher Raffaele De Rosa appellierte an die Bevölkerung, trotz des schönen Wetters weiterhin zu Hause zu bleiben. (Archivbild: Keystone)
In Spanien sterben wieder 800 Menschen

Nach Italien bleibt Spanien das von der Coronavirus-Pandemie am schwersten betroffene Land in Europa. Am vierten Tag in Folge vermeldeten die Behörden einen Anstieg der Todesfälle von mehr als 800 Menschen innerhalb von 24 Stunden. In Italien, dem Epizentrum der europäischen Ansteckungswelle, wurden die Fahnen auf halbmast gesetzt, um der schon über 11’000 Toten zu gedenken.

Italienische Medien berichteten, dass um den 4. Mai die rigorosen Massnahmen zur Eingrenzung der Epidemie aufgelockert werden könnten. In Spanien hofft man darauf, dass die Kurve der Neuerkrankungen allmählich abflacht. «Die Zahlen fallen in den erwarteten Bereich», hiess es.

Die Zahl der Toten flacht in Spanien momentan nicht ab. Am vierten Tag in Folge starben über 800 Menschen. (Bild: Keystone)
Frankreich lässt in Corona-Krise tausende Häftlinge frei

Frankreich lässt in der Corona-Krise tausende Häftlinge aus seinen notorisch überfüllten Gefängnissen frei. Es gehe um 5000 bis 6000 Insassen von insgesamt 70’000, sagte der Vizepräsident des Verbandes der Vollzugsrichter, Ivan Guitz, am Mittwoch der Nachrichtenagentur AFP.

Jeder Fall werde gründlich geprüft, betonte Guitz: «Wir lassen keine Serienmörder frei.» Mögliche Kandidaten für eine vorzeitige Freilassung seien Häftlinge, die ihre Strafe bereits weitgehend verbüsst hätten und keine Gefahr für die Allgemeinheit darstellten. In Frage kämen etwa wegen Drogenhandels oder Diebstahls Verurteilte.

Frankreich lässt ein paar tausend Häftlinge aus seinen notorisch überfüllten Gefängnissen frei. (Symbolbild: Keystone)
Armee hebt Urlaubsstopp wieder auf

Die Armee hat den Urlaubsstopp für Armeeangehörige im Assistenzdienst zur Bekämpfung des Coronavirus wieder aufgehoben. Individuelle Urlaube sind wieder möglich, wie Armeesprecher Daniel Reist einen Vorabbericht der „Rundschau“ des Fernsehens SRF vom Mittwoch bestätigte.

Eine Liste möglicher Urlaubsgründe sei erstellt worden. Sie diene den verantwortlichen Kommandanten als Hilfe für die Entscheidung. Der Armeeeinsatz sei aber dringend nötig, um das Gesundheitswesen zu entlasten und Menschenleben zu retten.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Armeeangehörige können während der Corona-Krise nun doch wieder Urlaub beziehen. (Symbolbild: Keystone)
So sieht es in einem Corona-Testzentrum aus

Wenn Sie einen Einblick in ein Corona-Testzentrum erhalten wollen, sind Sie hier richtig. Ein Video gibt einen Einblick in eine Einrichtung in Zürich.

In Zürich werden in einem Zentrum für Reisemedizin nun Coronavirus-Tests durchgeführt. (Bild: Keystone)
Strafgefangene fordern frühzeitige Entlassung wegen Coronavirus

Gefangene, die keine akute Gefährdung der Öffentlichkeit darstellen, sollen unter Auflagen bei der Hälfte der verbüssten Strafe entlassen werden. Das fordert die Selbsthilfeorganisation für Strafgefangene, Reform 91, mit Blick auf die Corona-Krise.

Mehr dazu erfahren Sie im Artikel hier.

Die Selbsthilfeorganisation für Strafgefangene fordert, dass gewisse Häftlinge in der Schweiz wegen der Coronavirus-Epidemie unter Auflagen früher entlassen werden. (Symbolbild: Keytone)
Keine Länderspiele im Juni – Schweiz gegen Deutschland abgesagt

Die UEFA hat nach einer Videokonferenz mit seinen 55 Mitgliedern keinen neuen Zeitplan für seine Wettbewerbe vorgegeben. Das Exekutivkomitee entschied aber, dass im Juni weder Länderspiele noch die Playoff-Partien für die EM 2020 stattfinden sollen. Die Schweiz hätte als nächstes am 31. Mai gegen Deutschland und am 4. Juni gegen Liechtenstein spielen sollen.

Mehr dazu, auch zur Situation im Europacup, lesen Sie hier.

Länderspiele der Schweizer Nationalmannschaft wird es auch im Juni keine zu sehen geben. (Archivbild: Keystone)
Kein Wimbledon-Turnier in diesem Jahr

Das Coronavirus sorgt für die Absage eines weiteren Sport-Grossanlasses. Das Turnier in Wimbledon kann in diesem Jahr nicht stattfinden.

Die Verschiebung des prestigeträchtigsten Tennis-Turniers, das am 29. Juni hätte beginnen sollen, wurde zwar ins Auge gefasst, konnte aber als Option nicht umgesetzt werden. Wegen der Verlegung der Olympischen Sommerspiele ins nächste Jahr wäre ein neuer Termin im August möglich gewesen. Demgegenüber stand aber auch die Frage im Raum, ob die Corona-Pandemie zu jenem Zeitpunkt einen normalen Betrieb zugelassen hätte.

Mehr zur Wimbledon-Absage lesen Sie hier.

Daniel Koch vom BAG: Koch: «Die Schweiz hat keinen Engpass bei Tests»

In der Schweiz gibt es gemäss Daniel Koch, dem Delegierten des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) für Covid-19, keine Engpässe bei Coronavirus-Tests. Allein seit Dienstag seien 16’000 solcher Tests durchgeführt worden.

Anfang März lag die Kapazität noch bei 1000 Tests pro Tag. Ob das BAG die Kriterien ausweiten werde, um noch mehr Tests durchzuführen, werde zur Zeit abgeklärt, sagte Koch am Mittwoch vor den Bundeshausmedien. Das werde aber sicher nur gemacht, wenn es sich als sinnvoll erweisen sollte.

Verschiedene Medien hatten in den vergangenen Tagen kantonale Gesundheitsverantwortliche zitiert, die über einen Mangel an Testmaterial geklagt hatten.

In der Schweiz gibt es laut Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit keinen Engpass bei Coronavirus-Tests. (Bild: Keystone)
Schützen Tracking-Apps bald vor dem Coronavirus?

Forscher und Entwickler aus acht Ländern entwickeln an technischen Grundlagen für den Betrieb möglicher Tracking-Apps auf Smartphones – beteiligt daran ist die ETH Lausanne. Ziel ist ein datenschutzkonformer und gezielter Schutz vor dem Coronavirus.

Die Forschungen finden im Rahmen der Pan-European Privacy Preserving Proximity Tracing-Initiative (PEPP-PT) statt. Wie die PEPP-PT am Mittwoch mitteilte, entwickelten die Beteiligten ein System, das mit anonymisierten Daten arbeitet.

Schutz via Tracking? Momentan forschen mehrere Länder an einem technologischen Schutz vor dem Coronavirus. (Symbolbild: Keystone)

An den Forschungen beteiligt ist der Epidemiologe Marcel Salathé von der ETH Lausanne. Da Infizierte bereits ansteckend seien bevor sie erste Symptome spürten, müssten sämtliche Personen, mit denen der Patient Kontakt gehabt habe, aufgespürt werden können, sagte Salathé am Dienstag in einem Interview mit der NZZ.

Die Initiatoren sehen ihr Konzept «in voller Übereinstimmung mit der europäischen Datenschutzgrundverordnung». Wenn mehr als 60 Prozent der Bevölkerung eine solche App nutzten, sei ein Erfolg gesichert, halten sie fest.

Mehr dazu hier.

Wettervorhersagen sind wegen Corona-Krise ungenauer

Weil der Flugverkehr wegen der Corona-Krise weitgehend eingestellt ist, werden Wettervorhersagen und Klimabeobachtungen schwieriger. Für die Wettermodelle fehlen Daten, die normalerweise von Sensoren an Flugzeugen stammen.

Durch die Corona-Krise ist es schwieriger das Wetter vorauszusagen. (Bild: Keystone)

«Wenn noch weniger Wetterdaten von Flugzeugen geliefert werden und dies über einen längeren Zeitraum, dürfte die Zuverlässigkeit von Wettervorhersagen abnehmen», sagte Lars Peter Riishojgaard, Fachgruppenleiter bei der Weltwetterorganisation (WMO), am Mittwoch in Genf. Auch Unwetter sind nach WMO-Angaben schwerer vorherzusagen – ein Risiko für Länder, die Vorlauf brauchen, um sich auf Wetterkatastrophen vorzubereiten.

Bill Gates kämpft für Eindämmung

Zur Eindämmung des Coronavirus sollten sich die USA und andere Nationen mit Steuermitteln noch vor der Entwicklung eines wirksamen Impfstoffes auf die Massenproduktion der Impfdosen vorbereiten. Das hat Microsoft-Gründer Bill Gates in einem Artikel in der «Washington Post» gefordert.

«Wenn wir alles richtig machen, könnten wir in weniger als 18 Monaten einen Impfstoff entwickeln,» schrieb der Mitbegründer der Bill & Melinda Gates Stiftung, die weltweit die Behandlung und Bekämpfung von Krankheiten unterstützt. Auch im Bereich Home-Schooling setzt sich der Millliardär ein:



Zwölf Altersheime im Kanton Neuenburg betroffen

Im Kanton Neuenburg sind zwölf Alters- und Pflegeheime vom Coronavirus betroffen. Trotz Besuchsverboten und verstärkter Schutzmassnahmen wurden 24 Heimbewohner und 46 Mitarbeitende positiv getestet.

Gewerbetreibende wollen Mieterlass

Die Coronakrise hat die Schweizer Wirtschaft fest im Griff. Wegen des amtlich verordneten Stillstands sehen sich viele Gewerbetreibende in ihrer Existenz bedroht und klopfen bei ihren Vermietern an, um über eine Aussetzung der Mieten zu verhandeln. Einige pochen gar auf einen vollständigen Erlass.

Abstimmungen in Fribourg und Tessin werden verschoben

Die Gemeindeabstimmungen vom 17. Mai im Kanton Freiburg sind wegen der Corona-Pandemie abgesagt worden. Auch Unterschriftensammlungen für Referenden und Initiativen sind untersagt. Die Sammelfristen dafür stehen still.

Die Tessiner Regierung verschiebt die für den 26. April geplante Abstimmung zur Zukunft des Flughafens Lugano-Agno. Grund für die Verschiebung ist die Coronakrise. Ein neues Datum für die Abstimmung steht noch nicht fest.

Erstmals 500 Todesfälle in 24 Stunden in Grossbritannien

Grossbritannien hat erstmals mehr als 500 Todesfälle in einem Zeitraum von 24 Stunden durch das neuartige Coronavirus verzeichnet. Wie das Gesundheitsministerium in London am Mittwoch mitteilte, starben seit dem Vortag 563 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19.

ÜBer 500 Menschen starben in den letzten 24 Stunden in Grossbritannien. (Bild: Keystone)

Die Zahl der Toten im Vereinigten Königreich stieg damit auf 2352 an. Knapp 30’000 Menschen waren nachweislich mit dem Virus infiziert.

Finma verschärft Ton: UBS und CS wollen Dividende trotzdem ausschütten

Die Finanzmarktaufsicht Finma hat ihren Ton verschärft: Schweizer Banken, die eine Dividende zahlen, sollen gewisse Erleichterungen verlieren, die wegen der Coronavirus-Pandemie erlassenen wurden.

Die Finma droht für Banken mit Konsequenzen, wenn sie Dividenden auszahlen. (Bild: Keystone)

Die UBS und die Credit Suisse nehmen diese Drohung zwar zur Kenntnis, werden wohl aber dennoch eine Dividende ausschütten. Weltweit verzichten die meisten Banken auf die Dividende.

Migros Bank beteiligt sich an Zürcher Hilfsprogramm

Die Migros Bank wird sich an den mit bürgschaftsgesicherten Bankkrediten für notleidende KMU-Betriebe im Kanton Zürich beteiligen. Am Kreditvolumen von 500 Millionen Franken des Kantons beteiligt sich die Bank mit einem Volumen von 30 Millionen Franken, wie sie am Mittwoch mitteilte.



Elektronische Identitätsprüfung vereinfacht

Die Identitätsprüfung bei der Ausstellung eines Zertifikats für eine elektronische Signatur soll während sechs Monaten auch per Video möglich sein. Der Bundesrat hat am Mittwoch eine befristete Änderung der entsprechenden Verordnung beschlossen.

Hamsterkäufe mit positivem Einfluss auf gebeutelte deutsche Wirtschaft

Der Coronavirus-Ausbruch hat die deutsche Industrie im März noch etwas härter getroffen als bislang gedacht. Der Einkaufsmanagerindex fiel auf 45,4 Punkte von 48,0 Zählern im Februar, wie das Markit-Institut am Mittwoch zu seiner Umfrage unter hunderten Unternehmen mitteilte.

Die Deutschen Detailhändler verzeichnen in der Corona-Krise erfolgreiche Umsätze. (Bild: Keystone)

Toilettenpapier, Nudeln, Seife: Die deutschen Detailhändler haben derweil in der beginnenden Corona-Krise auch dank Hamsterkäufen den stärksten Umsatzsprung seit fast anderthalb Jahren geschafft.

Erster Todesfall im Kanton Schaffhausen

Im Kanton Schaffhausen gibt es einen ersten Todesfall infolge einer Infektion mit dem neuen Coronavirus. Am Dienstag ist ein 54-jähriger Mann aus dem Kanton im Kantonsspital verstorben, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Der Mann litt an Vorerkrankungen.

Im Kanton Schaffhausen sind aktuell 44 Coronavirus-Fälle bestätigt.

NZZ will Kurzarbeit einführen

Die NZZ-Mediengruppe beantragt wegen der Coronakrise per April Kurzarbeit. Für die betroffenen Mitarbeitenden bedeutet dies keine Lohneinbussen. Die NZZ-Mediengruppe zahlt die Löhne der Mitarbeitenden in Kurzarbeit vollständig aus.

Auch die NZZ leidet unter der Corona-Krise. (Symbolbild: Keystone)

Infolge der Corona-Krise rechnet die NZZ-Mediengruppe mit hohen Einbussen insbesondere im Werbemarkt sowie im Veranstaltungsgeschäft, wie sie am Mittwoch mitteilte.

Continental schickt zehntausende Mitarbeiter nach Hause

Der deutsche Autozulieferer Continental schickt wegen der Corona-Krise zehntausende Mitarbeiter in Kurzarbeit und kassiert seinen Ausblick. Das Geschäft befindet sich auf Talfahrt.

Die Einschränkungen der Behörden zur Eindämmung der Pandemie sowie Produktionsstopps und Einsparungen bei Kunden und Lieferanten hätten bei Continental zu erheblichen Einbussen geführt, teilte der Konzern am Mittwoch mit.

«Sehr guten Nachrichten» aus spanischen Gesunheitsinstitutionen

Ungeachtet eines Rekordwerts bei der Zahl der Corona-Toten in Spanien sprechen die dortigen Gesundheitsbehörden von «sehr guten Nachrichten». Die Gesundheitsinstitutionen sehen demnach eine Entspannung.

Binnen 24 Stunden seien 864 neue Todesfälle gezählt worden, so viele wie noch nie an einem einzigen Tag, teilte am Mittwoch das Gesundheitsministerium in Madrid mit. «Wir stellen aber fest, dass der Druck auf Spitäler und Intensivstationen nachlässt, das sind sehr gute Nachrichten», sagte die Sprecherin der Behörde für Gesundheitliche Notfälle (CCAES), María José Sierra.

Das spanische Gesunheitssystem sieht eine Entspanntung. (Bild: Keystone)
378 Todesfälle in der Schweiz

Die Zahl der in der Schweiz nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist innerhalb eines Tages um 963 Fälle auf 17’139 gestiegen. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mit.

Insgesamt waren am Dienstag 16’176 laborbestätigte Fälle gemeldet worden. Das BAG berichtete am Mittwoch zudem über 378 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung in der Schweiz. Weitere Informationen gibt es hier.

Arbeitslosenquote in Österreich bei 12,2 Prozent

In Österreich waren seit 1946 noch nie so viele Menschen arbeitslos wie aktuell. Wie der Arbeitsmarktservice (AMS) am Mittwoch in Wien mitteilte, sind im Nachbarland der Schweiz derzeit etwas mehr als 504 000 Menschen ohne Job. Das ist ein Anstieg um 52,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Die Corona-Krise schlägt auf die Wirtschaft in Österreich. 12,2 Prozent sind Arbeitslos. (Bild: Keystone)

Hinzu kommen etwas mehr als 58 000 Menschen, die beim AMS derzeit eine Schulung machen. Allein zwischen dem 15. und dem 31. März stieg die Zahl der Arbeitslosen um fast 200 000 Prozentpunkte. Weitere Informationen gibt es hier.

Bundesrat will Lebensmittel-Impore vereinfachen

Lebensmittel-Importe sollen flexibilisiert werden, um auf Engpässe reagieren zu können. So will der Bund Folgen der Corona-Krise auf den Agrarmärkten abfedern. Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

Lebensmittel sollen einfacher in die Schweiz importiert werden können. (Symbolbild: Keystone)
Lamborghini produziert neu Schutzmasken

Lamborghini produziert vorübergehend Schutzmasken statt Sportwagen. Im Werk in Sant’Agata Bolognese machen Spezialisten aus der Sattlerei, die normalerweise für die Innenausstattung der Lamborghini-Sportwagen verantwortlich sind, nun rund 1000 Masken pro Tag.

Bei Lamborghini werden statt Autos Schutzmasken gegen die Corona-Krise produziert. (Bild: Keystone)

Die gab wie die italienische Audi-Tochter am Mittwoch mitteilte. Zudem würden täglich 200 medizinische Gesichtsschutz-Visiere aus Polycarbonat gefertigt, «wobei 3D-Drucker aus der Carbonfertigung und der Forschungs- und Entwicklungsabteilung zum Einsatz kommen». Die Masken und Visiere bekomme die Poliklinik S. Orsola-Malpighi in Bologna. Lamborghini hatte im vergangenen Jahr 8205 Autos verkauft und 1,8 Milliarden Euro eingenommen.

Bundesrat Wirtschaftshilfe ohne Subventionen

Der Bundesrat erwägt die Unterstützung für die Wirtschaft auszubauen. Profitieren sollen vor allem Selbständige, die wegen der Pandemie ihr Einkommen verloren. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Bundesrat beschliesst Massnahmen im Asylwesen

Der Bundesrat hat verschiedene Massnahmen getroffen, damit das Asylsystem auch in der Corona-Krise funktioniert. Dazu gehören längere Rekursfristen. Alle Informationen zum Thema gibt es hier.

Kaschmir-Ziegen erobern Küstenort in Wales

Eine Herde wilder Kaschmir-Ziegen hat während der Corona-Pandemie die fast menschleeren Strassen des britischen Seebads Llandudno erobert. Die Tiere kamen von einem kleinen Berg im Norden von Wales herunter und tummeln sich seitdem in dem Ort an der Irischen See.

Ihre Lieblingsspeise: die Hecken in dem Ort. Manche Einwohner nennen die Ziegen «Vandalen», da sie nicht zum ersten Mal durch die Stadt ziehen und unter anderem schon die neu gepflanzten Bäume vor einer Schule vernichtet haben.



Stimmung bei Einkaufsmanagern getrübt

Die Stimmung unter den Einkaufsmanagern in der Schweiz hat sich mit dem Ausbruch der Coronavirus-Krise stark eingetrübt. Besonders ausgeprägt zeigt sich das im Dienstleistungssektor. Das Hilfspaket des Bundes für notleidende Firmen erhält derweil in der von der Credit Suisse mit dem Branchenverband Procure.ch Ende März durchgeführten Umfrage gute Noten.

Die Kreditsuisse führte die Umfrage bei den Einkaufamanagern nimt durch. (Bild: Keystone)

Sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor ist der Einkaufsmanager-Index (PMI) im März klar unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten zurückgefallen. In der Industrie fiel er zum Vormonat um 5,9 auf 43,7 Punkte und bei den Dienstleistungen brach der PMI gar um 23,9 auf 28,1 Punkte ein, wie die Credit Suisse am Mittwoch bekanntgab.

Manor startet einen neuen Lieferservice
Manor hat wegen einer hohen Nachfrage auf Heimlieferungen diese eingeführt.. (Symbolbild: Keystone)

Manor startet nach einer einwöchigen Testphase einen Liefer- und Abholservice für Lebensmittel. Damit reagiert die Warenhauskette auf die hohe Nachfrage der Kunden nach Heimlieferungen durch die Corona-Krise, wie es in einer Mitteilung am Mittwoch heisst.

Zollverwaltung kann kleine Grenzübergänge schliessen

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie kann die Eidgenössische Zollverwaltung kleinere Grenzübergänge künftig nach eigenem Ermessen schliessen. Das entschied der Bundesrat am Mittwoch. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Die Eidgenössische Zollverwaltung darf kleinere Grenzübergänge neu nach eigenem Ermessen schliessen. (Bild: Keystone)
Saudi Arabien warnt vor Pilger-Reisen

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus appelliert Saudi-Arabien an Muslime in aller Welt, vorerst keine Vorbereitungen für die Pilgerfahrt nach Mekka in diesem Sommer zu treffen. Zunächst müsse das Ausmass der Folgen der Corona-Pandemie klarer werden, sagte der für die Wallfahrt Hadsch zuständige Minister Muhammad Saleh bin Taher Banten nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur SPA am Mittwoch.

Buchmarkt leidet

Auch den Buchmarkt trifft die Corona-Kriese hart. Man geht von Umsatzeinbussen von bis zu 90 Prozent aus. Um die Branche zu retten, werde es Unterstützung brauchen, sagt der Schweizer Buchhändler- und Verlegerverband.Alles dazu gibt es hier.

Die Buchhändler in der ganzen Schweiz leiden. (Bild: Keystone)
Spielt Spanien im Juli wieder Fussball?
Bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs würden wohl Geisterspiele stattfinden. (Bild: Keystone)

Gibt es im spanischen Fussball eine Wiederaufnahme in Spanien im Juli mit Geisterspielen? Der TV-Rechteinhaber von Spaniens La Liga rechnet mit einem Neustart der Meisterschaft im Sommer und ausschliesslich mit Geisterspielen. Alle Informationen dazu gibt es hier.

DAZN bezahlt bei Absage nicht

Der Streaming-Anbieter DAZN hat angeblich den diversen Sport-Ligen in seinem Portfolio mitgeteilt, für abgesagte oder verschobene Events nicht zu bezahlen.

Schweizer Automarkt eingebrochen

Die Anzahl neu zugelassener Autos ist im März aufgrund der Coronavirus-Pandemie eingebrochen. Nach leichten Rückgängen im Januar und Februar betrug das Minus im Jahresvergleich nun fast 40 Prozent.

Der Auto-Mark in der Schweiz bricht mit der Corona-Krise ein. (Bild: KeystoneI

Konkret wurden in der Schweiz und in Liechtenstein im März 17’556 Fahrzeuge neu immatrikuliert. Das erste Quartal insgesamt wies zum Vorjahr bei den Immatrikulationen ein Minus von 23 Prozent auf 55’452 Autos aus. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Keller-Sutter und Parmelin halten Medienkonferenz ab

Zur heutigen Bundesratssitzung mit dem Thema Coronavirus findet eine Medienkonferenz statt. Um 14 Uhr informieren Justizministerin Karin Keller-Sutter sowie Wirtschaftsminister Guy Parmelin über den aktuellen Stand und verschiedene Entscheide.

Telebasel überträgt die Konferenz im TV und online im Live-Stream. Sie können diesen hier ansehen.

Bundesrat Guy Parmelin und Bundesrätin Karin Keller-Sutter halten um 14.00 Uhr in Bern eine Medienkonferenz ab. (Archivbild: Keystone)
Keine Massensport-Veranstaltungen mehr in China

In China sind zur Verhinderung einer zweiten Corona-Ansteckungswelle sämtliche Sportveranstaltungen mit grösseren Menschenmengen untersagt worden. Weitere Informationen gibt es hier.

Europa wird in der Krise wohl hunderte Milliarden Euro verlieren

Die Bekämpfung der Corona-Krise kostet Europa nach einer Untersuchung des Ifo-Instituts Hunderte Milliarden Franken. Eine zweimonatige Teilschliessung der Unternehmen verursache allein in Grossbritannien Ausfälle bis zu umgerechnet 346,4 Milliarden Franken, geht aus der am Mittwoch veröffentlichten Studie hervor.

Für Frankreich errechneten die Münchner Forscher Kosten zwischen 185,9 und 314,8 Milliarden Franken, für Italien bis zu 247,1 Milliarden Franken. Für Österreich werden 35,9 bis 60,2 MilliardenFranken kalkuliert, für die Schweiz 51,7 bis 85,6 Milliarden Franken sowie für Spanien bis 180,6 Milliarden Franken. Weitere Informationen gibt es hier.

Tag der Nachbarschaftshilfe am Donnerstag

Eine breite Allianz von Organisationen, Parteien, Fachverbänden und mehr als 900 Nachbarschafts-Hilfegruppen ruft für Donnerstag zum Tag der Nachbarschaftshilfe auf. Sie wollen gemeinsam ein Zeichen für die praktische Solidarität mit Menschen setzen, die besonders vor dem Coronavirus geschützt werden müssen.

Denn schon bald könnten bis zu einer Million Haushalte auf Nachbarschaftshilfe angewiesen sein, heisst es in einer Mitteilung von hilf-jetzt.ch.. Weiter Informationen gibt es hier.

Italienische Mafia könnte Krise nutzen

Die Corona-Pandemie hat die italienische Wirtschaft in den Abgrund gestürzt, viele Firmen werden die Krise nicht überleben. Das organisierte Verbrechen jedoch reibt sich die Hände. «Die italienische Mafia kann Bedrohungen in Chancen verwandeln», sagt Giuseppe Governale, Leiter der Anti-Mafia-Behörde (DIA).

Wieder 800 Todesfälle in Spanien

Im stark von der Coronavirus-Pandemie betroffenen Spanien sind binnen 24 Stunden 864 neue Todesfälle gezählt worden. Dies ist die bisher höchste Zahl, die an einem Tag registriert wurde, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Mittwoch mitteilte. Es war bereits der fünfte Tag in Folge mit mehr als 800 Toten. Die Gesamtzahl der Todesopfer kletterte damit auf 9053.

8000 Neuinfektionen wurden in den vergangenen 24 Stunden in Spanien registriert. (Bild: Keystone)

Weitere Informationen gibt es hier.

Finanzkontrolle geht gegen Missbrauch bei Überbrückungskrediten vor

Der Bund unterstützt Betriebe in Liquiditätsnöten, indem er Gratis-Darlehen verbürgt. Zehntausende Betriebe haben bereits davon Gebrauch gemacht, die Kosten belaufen sich auf mindestens sieben Milliarden Franken. Die Eidgenössische Finanzkontrolle (EFK) will sicherstellen, dass die Mittel bei den richtigen Unternehmen ankommen.

Die Finanzkontrolle will verhindern, dass bei den Überbrückungskrediten Missbräuche stattfinden. (Bild: Keystone)

Das Hauptrisiko liege in der Selbstdeklaration, sagte EFK-Direktor Michel Huissoud am Mittwoch auf Anfrage zu einem Bericht der Tamedia-Zeitungen. Wer einen Kredit bis zu 500’000 Franken beantrage, müsse lediglich ein Formular ausfüllen. Die Richtigkeit der Angaben werde von der Bank nicht überprüft. Weiter Informationen gibt es hier.

Hunderte Schweizer kehren Heim

Die Schweiz hat am Dienstag weitere Reisende aus dem Ausland in die Schweiz zurückgeholt. Am Abend landete um 19.30 Uhr ein Flugzeug der Swiss aus Bangkok auf dem Flughafen Zürich.

Das vom EDA gecharterte Flugzeug habe 216 Passagiere an Bord gehabt. Darunter seinen 114 Schweizer Bürgerinnen und Bürger gewesen. Weitere 102 Angehörige anderer europäischer Länder seien in der Maschine mit geflogen.

Am Mittwoch landete ein Flug aus Lima mit 299 Passagieren am Flughafen Zürich. 266 von ihnen waren Schweizer. Weitere Informationen gibt es hier.



Baketball-Star Nowitzki spendet in Texas

Der ehemalige deutsche Basketball-Nationalspieler Dirk Nowitzki engagiert sich in der Coronavirus-Krise und hilft im Norden von Texas sozialen Einrichtungen mit Spenden.

Der ehemalige NBA-Profi bei den Dallas Mavericks hat über seine US-Stiftung, die Dirk Nowitzki Foundation, unter anderem 100’000 Dollar an die «North Texas Food Bank» gespendet. Laut Mitteilung auf der Stiftungs-Homepage vom Dienstag wolle Nowitzki seiner Rolle als Vorbild gerecht werden.

EU-Staaten fordern Sanktionen gegen Ungarn

In der EU mehren sich die Rufe nach Sanktionen gegen Ungarn wegen des dortigen Pandemie-Notstandsgesetzes. Der luxemburgische Aussenminister Jean Asselborn forderte in einem Interview vom Mittwoch die Verbannung Ungarns aus den Ministerräten der EU.

Ungarns Regierungschef Vitkro Orban darf neu per Dekret in der Corona-Krise unbegrenz regieren. (Bild: Keystone)

Das ungarische Parlament hatte am Montag ein Gesetz gebilligt, das es Regierungschef Viktor Orban erlaubt, weitgehend unbegrenzt per Dekret zu regieren. Er kann nun den am 11. März wegen der Coronavirus-Pandemie verhängten Notstand ohne Zustimmung des Parlaments beliebig verlängern. Die ungarische Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban willzudem auch Kompetenzen der Bürgermeister beschneiden.

Russland unterstützt USA in der Corona-Krise

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie in den USA bereitet Russland einen Hilfsflug vor. Die Maschine mit medizinischer Ausrüstung und Schutzkleidung solle voraussichtlich noch am Dienstag starten, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der Agentur Interfax zufolge.

Tagsüber seien sämtliche Vorbereitungen getroffen worden. Angesichts der «schrecklichen epidemiologischen Situation» habe Russland diese Hilfe angeboten. Kremlchef Wladimir Putin und sein US-Kollege Donald Trump hatten am Montag miteinander telefoniert.

Zehn Schweizer an Bord der «Zaandam»

Das Tauziehen um das Schicksal von mehreren Tausend Menschen an Bord des Kreuzfahrtschiffs «Zaandam» auf seinem Weg nach Florida geht weiter.

Nachdem Floridas Gouverneur Ron Desantis erklärt hatte, er wolle das Schiff mit seinen inzwischen acht Corona-Infizierten nicht in den Haufen von Fort Lauderdale einlaufen lassen, stellte sich inzwischen auch die Bezirkskommission quer.

An Bord sind auch zehn Schweizer, wie das EDA der Zeitung «Blick» bestätigt.

Für die «Zaandam» gibt es am Mittwoch noch keine Entscheidung, wie es weitergehen soll. (Bild: Keystone)
Kalifornien will Gefangene entlassen

Kalifornien will wegen der Corona-Krise vorzeitig bis zu 3500 Häftlinge aus den Gefängnissen entlassen. Nach Mitteilung der Gefängnisbehörde am Dienstag haben sich nachweislich vier Insassen und 25 Angestellte mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert.

Zur Entlastung der Anstalten wolle man unter anderem Inhaftierte mit geringen Reststrafen auf Bewährung freilassen. Ausgenommen seien Gefangene, die wegen Gewaltverbrechen, häuslicher Gewalt oder Sexualstraftaten einsässen.

Medikament gegen Corona bald auf dem Markt?
Philippe Widmer, Chef der Vifor Pharma, ist zuversichtlich, dass es bald ein Corona-Medikament gibt. (Bild: Keystone)

Ein Medikament gegen das Coronavirus könnte innerhalb eines Jahres auf dem Markt sein, noch vor einem Impfstoff. Die Pharmaindustrie konzentriere sich auf Medikamente, die bereits gegen Aids oder Ebola eingesetzt werden, erklärt Philippe Widmer von Vifor Pharma.

Der Chef der Schweizer Ländergesellschaft des Pharmakonzerns sagte am Mittwoch in einem Interview mit der Zeitung «La Liberté», dass die Industrie damit auf toxikologische Analysen verzichten und direkt zu klinischen Studien übergehen könne. Im Fall der Erkrankung Covid-19 würden diese Studien ausserdem nur ziemlich kurz dauern.

Verlust von Sinnen starkes Corona-Indiz

Der Verlust des Geschmack- und Geruchsinns kann britischen Wissenschaftlern zufolge ein starkes Indiz für eine Infektion mit COVID-19 sein.

Nach einer Studie, die mit Hilfe eine Symptom-Tracker-App von den Forschern erstellt wurde, haben fast 60 Prozent der Patienten, die anschliessend positiv auf COVID-19 getestet wurden, über den Verlust der beiden Sinne berichtet.

Ein verlorenen Geruchssinn ist ein starkes Indiz für das Coronavirus . (Bild: Keystone)

«In Kombination mit anderen Symptomen scheinen Menschen mit Geruchs- und Geschmacksverlust dreimal häufiger erkrankt zu sein und sollten sich daher sieben Tage lang selbst isolieren, um die Ausbreitung der Krankheit zu reduzieren», sagt Tim Spector, Professor am King’s College in London, der die Studie leitet.

Coronavirus-Scherze in mehreren Ländern verboten

Keine geschmacklosen Scherze in Krisenzeiten: Mehrere Länder haben vor Aprilscherzen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie gewarnt – und drohen mit saftigen Strafen.

So etwa in Taiwan, Thailand und Indien. Dabei drohen neben hohen Geldstrafen auch Gefängnis. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Ausgangssperre in Italien verlängert

Italiens Regierung verlängert die strengen Ausgangsbeschränkungen für die 60 Millionen Bürger wegen der Corona-Krise bis zum 13. April. Das kündigte der italienische Gesundheitsminister Roberto Speranza am Mittwoch in Rom im Senat an.

Italien verlängert die Ausgangssperre wegen der Corona-Krise. (Bild: Keystone)

Diese Verlängerung hatte die Regierung bereits Anfang der Woche in Aussicht gestellt. Seit 10. März dürfen sich die Menschen im Land nicht mehr frei bewegen. Schulen sind zu, viele Fabriken ebenfalls. Die Beschränkungen galten bisher bis 3. April.

Pape Diouf stirbt an Covid-19

Pape Diouf, der frühere Präsident des französischen Fussball-Erstligisten Olympique Marseille, ist im Alter von 68 Jahren an den Folgen des Coronavirus gestorben. Dies berichtete das senegalesische Staatsfernsehen am Dienstag.

Diouf ist der erste Corona-Tote in dem westafrikanischen Staat, in dem 175 bestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 gezählt werden. «Die Sportwelt trauert», schrieb die senegalesische Zeitung «Le Quotidien».

Der frühere Marseille-Präsident Pape Diouf starb in Senegal am Coronavirus. (Bild: Keystone)
Erneut zwölf Todesfälle im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut zwölf Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 104 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt 2195 Menschen leiden im Tessin am Coronavirus. (Bild: Keystone)

Insgesamt wurden bis Mittwochmorgen im Kanton Tessin 2195 Personen positiv auf das Virus getestet. 132 Menschen verloren bisher ihr Leben im Zusammenhang mit dem neuen Coronavirus.

Gefährdete Personen dürfen in der Schweiz weite heiraten

Heiraten ist in Zeiten der Corona-Pandemie fast unmöglich. Eine Ausnahme gilt für Risikogruppen. Ihnen will der Bund beim Heiraten keine Steine in den Weg legen.

Mit einer Weisung hat das Eidgenössische Amt für das Zivilstandswesen den kantonalen Zivilstandsbehörden erlaubt, auf Grundbetrieb umzuschalten.

Personen, die der Corona-Risikogruppe angehören dürfen weiterhin uneingeschränkt heiraten. (Bild: Keystone)

Keine Abstriche gibt es bei der Beurkundung von Geburten und Todesfällen. Prioritär werden auch Trauungen von Personen behandelt, die einer Risikogruppe angehören, also über 65-Jährige und Personen mit bestimmten Vorerkrankung. Weitere Informationen gibt es hier.

Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Mehr aus dem Channel