Die Schweiz stellt dem Fürstentum Liechtenstein 16 Sanitätssoldaten zur Verfügung. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Liechtenstein fordert Schweizer Soldaten an

Liechtenstein hat die Schweiz um Soldaten zur Bekämpfung des Coronavirus gebeten. Sie sollen zum Einsatz kommen, wenn das Gesundheitswesen am Anschlag ist.

Zur Unterstützung im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie hat das Fürstentum Liechtenstein die Schweiz um Soldaten gebeten. Das geschah im Rahmen des Hilfeleistungsabkommens mit der Schweiz. Die Soldaten sollen zum Einsatz kommen, wenn das Liechtensteiner Gesundheitswesen am Anschlag ist.

Die Schweiz habe dem Hilfsersuchen entsprochen, teilte die liechtensteinische Regierung am Mittwoch mit. Liechtenstein werde im Rahmen der Gesamtplanung der Schweizer Armee berücksichtigt. Konkret stellt die Schweiz dem Fürstentum im Bedarfsfall 16 Sanitätssoldaten zur Verfügung.

Soldaten werden nächste Woche eingeführt

Bereits am Donnerstag werden sich Armeevertreter vor Ort ein Bild von den lokalen Gegebenheiten machen. Die Sanitätssoldaten werden in der kommenden Woche an zwei Einführungstagen auf ihren möglichen Einsatz vorbereitet. Nachher kehren sie wieder nach Frauenfeld zurück.

Im weiteren teilte die Landesregierung mit, bisher seien in Liechtenstein 72 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Auch wenn die Fallzahlen eine Stabilisierung vermuten liessen, müsse mit einem weiteren Anstieg der Krankheitsfälle gerechnet werden. Die Regierung setze alles daran, eine Ausbreitung und damit eine Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern.

4 Kommentare

  1. Das was Sie schreiben ist einfach nicht richtig!!!

    -Ja es wurde Pflegepersonal eingezogen. Dies diente zur Ausbildung der Nicht-Fachpersonen.

    -Danach wurde das Pflegepersonal wieder entlassen wenn es in Akut-Spitäler arbeitet.

    -Bei Alters-/ und Pflegeheimen wurden die Leute etwas länger behalten, sind aber mittlerweile grösstenteils auch zu Hause.

    – Die Strategie ist darauf ausgelegt die Pandemie in der Schweiz durchzustehen. Da muss man kurzfristig Entbehrungen in Kauf nehmen.

    – Im Übrigen sind in vielen Spitälern die Betriebe nach unten gefahren worden. Es wird nur noch das Nötigste gemacht. Es ist nach diversen Gesprächen mit Spitälern sogar so dass Personal in (noch) nicht stark betroffenen gebieten angehalten wurde Minusstunden zu machen.Report

  2. Super ….. Ich bin eigendlich nicht dagegen. ABER , es kann nicht sein das Pflegepersonal von der Armee eingezogen wird welches an ihrem Arbeitsplatz dringenst benötigt wird und dort jetzt fehlt und zur Zeit nicht ersetzt werden kann oder durch eben diese Armee wird ! Das dann dringende Dispensationsgesuche mehrfach abgelehnt werden ist der Gipfel der Frechheit und Arrogant !
    Schade das auch die Armee genau wie die Politiker die Probleme nur verschieben und das hinterste Rad in der Kette (z.B. Altersheime) geht personell unter .Report

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