Bald könnten bis zu einer Million Haushalte auf Nachbarschaftshilfe angewiesen sein, heisst es in einer Mitteilung von hilf-jetzt.ch. (Bild: Keystone)
Schweiz

Freiwillige unterstützen Menschen aus Corona-Risikogruppen

Der kommende Donnerstag soll im Zeichen der Nachbarschaftshilfe stehen. Über 900 Hilfegruppen wollen ein Zeichen für Solidarität setzen.

Eine breite Allianz von Organisationen, Parteien, Fachverbänden und mehr als 900 Nachbarschafts-Hilfegruppen ruft für Donnerstag zum Tag der Nachbarschaftshilfe auf. Sie wollen gemeinsam ein Zeichen für die praktische Solidarität mit Menschen setzen, die besonders vor dem Coronavirus geschützt werden müssen.

Denn schon bald könnten bis zu einer Million Haushalte auf Nachbarschaftshilfe angewiesen sein, heisst es in einer Mitteilung von hilf-jetzt.ch.

Netzwerk wachse Tag für Tag

Das Nachbarschaftshilfe-Netzwerk in der Schweiz wachse von Tag zu Tag weiter. Allein auf der Freiwilligen-Plattform ctp.trendmicro.com hätten sich über 900 Gruppen eingetragen, die Menschen aus Risikogruppen in ihrer Nachbarschaft mit Einkäufen oder anderweitig unterstützten.

Die über 100’000 Freiwilligen in Städten und Dörfern würden effizient und unbürokratisch Nachbarschaftshilfe leisten. In nur zwei Wochen hätten die Gruppen der Plattform rund 26’000 Mal eingekauft oder andere Besorgungen erledigt. Viele Menschen aus Risikogruppen würden aber immer noch einkaufen gehen. Dabei sollten diese Menschen besonders vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt werden.

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