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Schweiz

Zahl der Corona-Todesopfer steigt in den USA auf über 4000

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Avenir Suisse fordert mehr Massnahmen für die Wirtschaft

Die liberale Denkfabrik Avenir Suisse kritisiert die Massnahmen des Bundes zur Bekämpfung der Coronapandemie als zu einseitig. Sie fordert mehr Freiheiten für die Wirtschaft.

Die bundesrätlichen Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie seien ein massiver Eingriff in das Grundrecht der Wirtschaftsfreiheit, schrieb Avenir Suisse am Mittwoch in einem Positionspapier. Durch den Notstopp stünden Unternehmen in vielen Branchen still und die Auftragssituation verschlechtere sich von Tag zu Tag. Weitere Informationen gibt es hier.

Mehr Geld für Teilnehmer des abgesagten Engadiner Skimarathons

Die Teilnehmer der abgesagten Engadiner Marathonwoche erhalten laut dem Veranstalter mehr Geld zurück als im Reglement vorgesehen. Es werden bis zu einem Drittel der Startgelder zurückbezahlt. Dies sei dank Sonderleistungen der Sponsoren und Einsparungen der Fall. Der Engadin Skimarathon erleide durch die Absage einen erheblichen Verlust. Dieser könne aus Rückstellung früherer Jahre gedeckt werden.

Der Engadin Skimarathon ist die zweitgrösste Langlaufveranstaltung der Welt. Insgesamt waren von der Absage der Engadiner Marathonwoche 17’000 Teilnehmer betroffen.

Die Teilnehmer des abgesagten Engadiner Skimarathons erhalten bis zu einem Drittel ihres Startgeldes zurück. (Bild: Keystone)
«Telefoniert mit euren Grosseltern»

«Wenn eure Grosseltern zu schützen bedeutet, dass ihr sie nicht besuchen könnt, dann telefoniert mit ihnen, damit sie sich nicht alleine fühlen», schreibt die WHO, Abteilung Südostasien, auf Twitter.

Russischer Arzt, der mit Putin Kontakt hatte, erkrankt

Ein russischer Arzt, der mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin Kontakt hatte, ist am Coronavirus erkrankt. Denis Protsenko führte den Staatschef vergangene Woche durch ein Moskauer Spital, in dem Covid-19-Patienten behandelt werden, wie die Nachrichtenagenutr «Reuters» berichtet.

Der russische Arzt Denis Protsenko führte Präsident Vladimir Putin in einem Moskauer Spital herum. Jetzt ist er an Covid-19 erkrankt. (Bild: Keystone)

Der Kremel kommentierte, dass es Putin gut gehe. Er werde regelmässig auf Covid-19 getestet. Zudem werde der russische Präsident rund um die Uhr von Krankheiten und Viren abgeschirmt.

Home-Schooling seit drei Wochen

Die Schweizer Kinder und Jugendlichen werden in diesen Tagen Zuhause unterrichtet. Wie das aussieht, zeigt ein Blick in ein Wohnzimmer bei Jegensdorf im Kanton Bern.

(Video: Keystone-SDA)

4076 Todesopfer in den USA

In den USA ist die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus auf über 4000 gestiegen. Die Gesamtzahl der erfassten Corona-Toten in den Vereinigten Staaten betrug am Mittwoch 4076, wie aus den Statistiken der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervorging. Damit hat sich die Zahl der Todesopfer der Pandemie innerhalb von vier Tagen mehr als verdoppelt.

Mehr als 40 Prozent der Todesfälle wurden demnach im US-Bundesstaat New York registriert. Die Zahl der bestätigten Infektionsfälle stieg nach Angaben der Universität auf 189’510 – dies ist die weltweit höchste Zahl an Ansteckungen. Die weltweit meisten Todesfälle wurden in Italien und Spanien registriert.

Weitere 100 Fälle in Südkorea

Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea bewegt sich weiter um die 100. Am Dienstag seien weitere 101 Fälle festgestellt worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Mittwoch mit.

Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weiter an. (Bild: Keystone)

Am Montag waren 125 Neuansteckungen gemeldet worden. Die Gesamtzahl stieg auf 9887. Bisher starben 165 Menschen, die mit dem Sars-CoV-2-Erreger infiziert waren.

Star Wars-Schauspieler stirbt an Covid-19

Der britische Schauspieler und Dialekt-Coach Andrew Jack starb im Alter von 76-Jahren am Coronavirus. Das berichtet unter anderem die «BBC». Jack gelangte durch seine Rolle des Caluan Ematt in den Star Wars-Flimen «The Force Awakens» und «The Last Jedi» Bekanntheit.



Masken-Verteilung in Österreich startet

Österreich führt im Kampf gegen das Coronavirus Stück für Stück eine Masken-Pflicht beim Einkaufen ein. In Supermärkten, Discountern und Drogerien sollen die Kunden ab Mittwoch am Eingang einen Mund-Nasen-Schutz erhalten, der im Verkaufsraum getragen werden muss.

Spätestens ab 6. April gilt die Pflicht dann in sämtlichen Lebensmittelläden und Drogerien mit einer Verkaufsfläche von mehr als 400 Quadratmetern, was für die meisten Geschäfte zutrifft.

Ab 6. April müssen alle Österreicher in Läden Schutzmasken tragen. (Bild: Keystone)
Wieder deutlich mehr Fälle in China mit neuer Zählweise

In China ist die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen im Vergleich zum Vortag wegen einer neuen Zählweise deutlich gestiegen. Wie aus den Daten der Pekinger Gesundheitskommission vom Mittwoch hervorging, wurden erstmals auch solche Menschen in die offizielle Statistik aufgenommen, die zwar positiv auf das Virus getestet wurden, aber keine Symptome zeigten.

Die Corona-Krise hat China weiterhin im Griff. (Bild: Keystone)

Laut der Kommission gab es im Vergleich zum Vortag 130 neue Nachweise dieser Art. Insgesamt stünden derzeit 1367 «asymptomatische» Fälle unter Beobachtung. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Symptomen stieg den offiziellen Daten zufolge um 36, wovon 35 bei Menschen nachgewiesen wurden, die aus dem Ausland nach China eingereist waren. Erneut wurden auch sieben Todesfälle gemeldet.

Coronavirus beherrscht 1.April-Scherze

Verschiedene Printausgaben in der Schweiz haben eine 1.April-Geschichte veröffentlicht. Auch hier steht das Coronavirus thematisch im Mittelpunt. So berichten die Tageszeitungen von gelangweilten Bären wegen Zuschauermangel und tröstenden Wollschweinen für Menschen in Quarantäne. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Kellere-Sutter gegen Corona-Abschottung

Während hier und dort Stimmen für eine totale Abschottung der Schweiz zu hören sind, ist Justizministerin Karin Keller-Sutter entschieden dagegen.

Gegen die Abschottung der Schweiz: Bundesrätin Karin Keller-Sutter. (Bild: Keystone)

Sie weist darauf hin, dass der Bundesrat bereits sehr restriktive Massnahmen ergriffen habe. «Wir gehen schon sehr weit. Bei einer totalen Abschottung wären die sozialen, psychologischen, wirtschaftlichen und finanziellen Folgen sehr einschneidend», sagte die FDP-Bundesrätin in einem am Mittwoch in der Westschweizer Tageszeitung «Le Temps» veröffentlichten Interview. Eine vollständige Isolation würde ein Risiko für die Lebensmittelversorgung darstellen, sagte sie. Weitere Informationen giibt es hier.

Kostenübernahme der Krankenkassen gesichert

Curafutura, einer der Dachverbände der Krankenversicherungen, beruhigt die Versicherten. Die Kostenübernahme bei Erkrankungen mit dem Coronavirus sei garantiert, sagte Pius Zängerle, Direktor von Curafutura, in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung «Liberté».

«Und das wird auch so bleiben, unabhängig davon, wie sich die Epidemie entwickelt. Die Reserven sind genau für solche Situationen da», fügt er hinzu. Curafutura ist der Dachverband der Versicherungen CSS, Helsana, Sanitas und KPT.

Es gibt genügend Reserven für die Corona-Krise, wie Curafutura verischert. (Bild: Keystone)
USA rechnen mit bis zu 240'000 Toten
Donald Trump stellt die USA auf dramatische Opferzahlen ein. (Bild: Keystone)

US-Präsident Donald Trump hat die Amerikaner wegen der Corona-Epidemie auf historisch schwierige Zeiten und auf dramatische Opferzahlen in naher Zukunft eingeschworen. «Die nächsten zwei oder drei Wochen werden zu den schwierigsten gehören, die wir in diesem Land jemals hatten», sagte Trump am Dienstagabend  im Weissen Haus.

«Wir werden Tausende Menschen verlieren.» Das Weisse Haus befürchtet nach einer Prognose zwischen 100’000 und 240’000 Tote in den USA durch das Coronavirus – trotz Massnahmen zur Eindämmung.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Video-Plattform Zoom in der Kritik

Die in der weltweiten Corona-Krise überaus populär gewordene Online-Plattform Zoom steht im Verdacht, keine ausreichenden Schutzvorkehrungen gegen Hacker-Angriffe getroffen zu haben.

Die beliebte Video-Plattform Zoom soll nicht gut genug gegen Hacker-Angriffe geschützt sein. (Bild: Keystone)

Die Generalstaatsanwältin des US-Bundesstaats New York, Letitia James, leitete eine Untersuchung zum Datenschutz bei dem kalifornischen Unternehmen ein, wie ein Behördensprecher am Dienstag mitteilte.

Schweizer spendeten bereits zehn Millonen Franken

Bei der Glückskette sind wegen der Corona-Krise bereits über zehn Millionen Franken gespendet worden. Die Sammelaktion für Hilfsbedürftige läuft weiter. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Israel sammelt Handydaten über Infizierte

In Israel hat ein Parlamentsausschuss grünes Licht für die Nutzung von Handydaten im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie gegeben. Ein Kontrollausschuss des Parlaments, den das Oberste Gericht angemahnt hatte, stimmte nach eigenen Angaben am Dienstag «nach Marathonverhandlungen» dafür, Handydaten über Infizierte und deren Kontaktpersonen zu sammeln.

In Israel dürfen die Behörden neu Handydaten von Corona-Infizierten Menschen überprüfen. (Bild: Keystone)
Niederlande verlängert Corona-Massnnahmen bis Ende April
Fast 13’000 Menschen leiden in den Niederlanden am Coronavirus. (Bild: Keystone)

Die Niederlande haben ihre Massnahmen im Kampf gegen die Corona-Pandemie bis Ende April verlängert. Schulen, Restaurants und Bars bleiben bis zum 28. April zu, wie Ministerpräsident Mark Rutte am Dienstag mitteilte.

Der Anstieg der Infektionszahlen und die Kapazitäten der Intensivstationen «lassen uns keine andere Wahl», sagte Rutte. Die Zahl der Infektionsfälle stieg am Dienstag um 845 auf fast 13’000. Mehr als tausend Menschen starben zudem in den Niederlanden bereits an der Lungenkrankheit Covid-19.

Steinmeier will neue golobale Allianz

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat gemeinsam mit Staatsoberhäuptern aus mehreren Kontinenten für eine neue globale Allianz im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie plädiert.

«Vor diesem Virus sind wir alle gleich, und wir müssen alle zusammenarbeiten, um es zu bekämpfen2, schrieben Steinmeier und die Staatsoberhäupter von Jordanien, Äthiopien, Singapur und Ecuador in einem gemeinsamen Beitrag für die «Financial Times» vom Mittwoch. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Walter Steinmeier fordert im Kampf gegen das Coronavirus eine globale Allianz. (Bild: Keystone)
13-jähriger Engländer sitrbt am Coronavirus

In Grossbritannien ist ein 13 Jahre alter Junge nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das Spital und die Familie des Jungen teilten am Dienstagabend mit, über eine Vorerkrankung des Jungen sei nichts bekannt gewesen.

Das Coronavirus hat Grossbritannien hart getroffen. (Bild: Keystone)

Nach Angaben seiner Familie wurde der 13-jährige Ismail am Donnerstag mit den für eine Infektion mit dem Erreger typischen Symptomen und Atemnot in das Londoner King’s College-Spital eingeliefert und einen Tag später positiv auf das Coronavirus getestet. Mehr dazu lesen Sie hier.

700 Menschen sterben an einem Tag in den USA

In den USA sind nach Daten der Nachrichtenagentur Reuters 184’000 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das ist ein Anstieg um 21’000 gegenüber dem Vortag. Zudem starben 700 Menschen. Das ist die höchste Zahl an einem einzigen Tag in den USA.

US-Präsident Donald Trump stimmte die amerikanische Bevölkerung angesichts der Ausbreitung des Coronavirus auf sehr harte zwei Wochen mit steigenden Todeszahlen ein. «Ich möchte, dass jeder Amerikaner auf die harten Tage vorbereitet ist, die vor uns liegen», sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) im Weissen Haus in Washington. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Obama kritisiert in Coronavirus-Krise Trump

Der frühere US-Präsident Barack Obama hat seinen Nachfolger Donald Trump wegen der Coronavirus-Pandemie kaum verhohlen kritisiert – und gleichzeitig dessen Klimapolitik ins Visier genommen.

Alle hätten auf allzu furchtbare Weise die Folgen dessen gesehen, dass einige die «Warnungen vor einer Pandemie» ignoriert hätten, schrieb Obama am Dienstag im Kurzbotschaftendienst Twitter. «Wir können uns keine weiteren Folgen der Leugnung des Klimawandels mehr erlauben.»

Alle US-Bürger, insbesondere die jüngeren, müssten von der Regierung eine bessere Politik verlangen und im Herbst zur Wahl gehen, schrieb Barack Obama. In seinem Tweet teilte der Demokrat einen Zeitungsartikel über eine Aufweichung der Umweltnormen für Autos durch die Trump-Regierung, die damit Massnahmen seiner Amtszeit im Kampf gegen die Erderwärmung zurücknimmt.

Der ehemlige US-Präsident Barack Obama kritisiert seinen Nachfolger Donald Trump wegen dessen Umgang mit dem Coronavirus und der Umwelt. (Bild: Keystone)
Kein Profi-Fussball in Niederlanden bis am 1. Juni

Der niederländische Profifussball steht bis mindestens am 1. Juni still. Das hat Ministerpräsident Mark Rutte in Den Haag mitgeteilt.

Die Regierung hat die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie auf den 28. April verlängert. Aber genehmigungspflichtige Veranstaltungen bleiben nach Darstellung von Rutte bis zum 1. Juni verboten. Der Premier zählte dazu ausdrücklich die Spiele der beiden Profiligen im Fussball. Auch ohne Publikum werde nicht gespielt. Nun muss der niederländische Fussballverband KNVB entscheiden, was dies für die noch verbleibenden acht Spielrunden bedeutet. Ein Entscheid wird am Mittwoch erwartet.

31.03.2020 23:14

Das neuartige Coronavirus breitet sich weiter unter der Besatzung des US-Flugzeugträgers «USS Theodore Roosevelt» aus. Die Streitkräfte prüften eine Evakuierung des Schiffs, die Situation weise jedoch «einmalige Umstände» auf.

Dies sagte der amtierende Marineminister Thomas Modly am Dienstag dem Nachrichtensender CNN. Ein hochgerüstetes und nuklearbetriebenes Schiff könne nicht einfach komplett evakuiert werden, sagte Modley. Zudem gebe es auf der Pazifikinsel Guam, wo der Flugzeugträger derzeit vor Anker liege, nicht genügend Kapazität, um die mehr als 4000 Besatzungsmitglieder unterzubringen.

Mehr dazu hier.

Auf dem Flugzeugträger «USS Theodore Roosevelt» breitet sich das Coronavirus aus. (Bild: Keystone)
New Yorks Gouverneur Cuomo gesteht ein: «Wir haben das Virus unterschätzt»

Der Gouverneur des stark von der Corona-Pandemie betroffenen US-Bundesstaates New York hat im Kampf gegen das Virus Versäumnisse eingestanden. «Wir haben das Virus unterschätzt. Es ist stärker und gefährlicher als wir erwartet haben», sagte Andrew Cuomo am Dienstag bei seiner täglichen live im Fernsehen und online übertragenen Pressekonferenz.

Hier lesen Sie mehr dazu.

New Yorks Bürgermeister Andrew Cuomo gesteht im Kampf gegen das Coronavirus Fehler ein. (Bild: Keystone)
Nach Streit doch keine Masken-Pflicht in Bulgarien

Nach nur einem Tag hat Bulgarien die Pflicht zum Tragen von Schutzmasken auf öffentlichen Plätzen im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie wieder rückgängig gemacht. Gesundheitsminister Kiril Ananiew nahm am Dienstag seine entsprechende Anordnung vom Vortag zurück.

Er rief die Menschen aber auf, dennoch Schutzmasken zu tragen, weil nicht alle Infizierten auch Symptome der Covid-19-Erkrankung hätten.

Hunderte Menschen hatten beim Verwaltungsgericht gegen ein obligatorisches Tragen von Schutzmasken geklagt. Diese sollten angesichts des begrenzten Angebots in den Apotheken den Klägern zufolge vom Staat bereitgestellt werden.

Nach Klagen der Bevölkerung gibt es in Bulgarien nun doch keine Maskenpflicht – der Aufruf zum Tragen des Schutzes besteht aber nach wie vor. (Symbolbild: Keystone)
Fast 500 Corona-Tote innert 24 Stunden in Frankreich

In Frankreich sind innert 24 Stunden weitere 499 Menschen an dem neuartigen Coronavirus gestorben. Mit diesem neuen Höchstwert stieg die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 3523, wie der Generaldirektor im Gesundheitsministerium, Jérôme Salomon, am Dienstag mitteilte.

Fast 22’800 Corona-Kranke werden nach seinen Angaben derzeit in den Krankenhäusern des Landes behandelt, mehr als 5560 von ihnen auf der Intensivstation.

In Frankreich zeigt die Zahl der Toten weiterhin rapide an. Hier wird ein Intensivpatient in die Schweiz ausgeflogen. (Bild: Keystone)
In Italien hängen die Fahnen am Dienstag auf halbmast – Bürger hängen die Flagge ebenfalls aus, in Gedenken an die tausenden Todesopfer. (Bild: Keystone)
Wieder 800 Tote in Spanien

Nach Italien bleibt Spanien das von der Coronavirus-Pandemie am schwersten betroffene Land in Europa. Am vierten Tag in Folge vermeldeten die spanische Behörden am Dienstag einen Anstieg der Todesfälle von mehr als 800 Menschen innerhalb von 24 Stunden.

In Italien, dem Epizentrum der europäischen Ansteckungswelle, wurden die Fahnen auf halbmast gesetzt, um der insgesamt schon über 11’000 Toten zu gedenken.

Mehr zur Lage in Spanien und Italien erfahren Sie hier.

In Spanien sterben weiter täglich hunderte Menschen an der Krankheit Covid-19. (Symbolbild: Keystone)
Dutzende Corona-Infektionen nach religiöser Massenveranstaltung

Auf einer religiösen Massenveranstaltung im indischen Neu Delhi haben sich dutzende Menschen mit dem Coronavirus infiziert, mehrere Menschen starben daran. Die Behörden suchen nun fieberhaft nach den teilweise wieder abgereisten Teilnehmern, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen.

Mehr dazu hier.

Dutzende Menschen haben sich an einer religiösen Massenveranstaltung in Neu Delhi mit dem Coronavirus angesteckt. (Bild: Keystone)
Haftstrafe für Arzt wegen «Corona-Hustens»

In Frankreich ist ein Arzt zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden, nachdem er Polizisten angedroht hatte, sie mit dem Coronavirus anzustecken. Der 66-Jährige habe «in einer übertriebenen Weise gehustet» und zu den Polizisten gesagt, sie würden nun auch krank, erklärte die Staatsanwaltschaft in Lille im Norden des Landes am Dienstag.

Der Mann war von den Gendarmen wegen des Vorwurfs häuslicher Gewalt in Gewahrsam genommen worden. Nach Angaben seiner Ehefrau konnte der Arzt nicht zur Arbeit in sein Krankenhaus gehen, da bei ihm der Verdacht auf die Lungenkrankheit Covid-19 bestand.

Spanien schnürt Massnahmen-Paket zum sozialen und wirtschaftlichen Schutz

Spaniens linke Regierung hat ein grosses Massnahmenpaket zur Linderung der sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise geschnürt. Die Strom- und Wasser-Versorgungsunternehmen dürfen säumigen Kunden demnach die Verträge während des mindestens noch bis zum 11. April geltenden Alarmzustands nicht kündigen.

Dies gab der für Soziales zuständige Vize-Ministerpräsident Pablo Iglesias am Dienstag bekannt. Zu den 50 zeitlich befristeten Massnahmen gehören unter anderem Kleinkredite für einkommensschwache Mieter und finanzielle Hilfen für Freiberufler und Hausangestellte. Alle ärmeren Bürger, die ihren Job verlieren und kein Anrecht auf Arbeitslosenhilfe haben, werden eine monatliche Hilfe von 440 Euro bekommen.

Spaniens Vize-Ministerpräsident Pablo Iglesias hat am Dienstag ein grosses Massnahmenpaket zum sozialen und wirtschaftlichen Schutz angekündigt. (Bild: Keystone)
Das haben Bundesrat Berset und Daniel Koch (BAG) heute gesagt

Gesundheitsminister Alain Berset und Daniel Koch, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten beim BAG, haben am Dienstag erneut über den aktuellen Stand in Sachen Coronavirus informiert. Sie haben die Medienkonferenz und die Berichterstattung darüber verpasst?

Kein Problem, hier finden Sie eine Zusammenfassung dessen, was der Bund heute mitgeteilt hat.

Bundesrat Alain Berset (MItte) und Daniel Koch vom BAG (rechts) informierten am Dienstag wieder über die aktuelle Situation. (Bild: Keystone)
FIFA verspricht Hilfszahlungen für Fussballer in Not

Die FIFA hat angesichts des Ausmasses der Coronavirus-Krise finanzielle Hilfe für Verbände, Vereine und Spieler angekündigt. Der Fussball-Weltverband bestätigte einen Bericht der «New York Times», der den Plan zur Einführung eines Notfallfonds öffentlich machte.

«Die FIFA befindet sich in einer starken finanziellen Situation und es ist unsere Pflicht, alles zu tun, um ihnen in ihrer Not zu helfen», schrieb die FIFA in einem Communiqué. Derzeit prüft die FIFA Möglichkeiten, «um die Fussballgemeinschaft auf der ganzen Welt zu unterstützen».

Der Weltfussballverband FIFA will Fussballern, Vereinen und Verbänden in finanzieller Not helfen. (Bild: Keystone)

Eine Summe für die Hilfsaktion nannte die FIFA noch nicht. Die Reserven des Weltverbandes belaufen sich auf derzeit rund 2,5 Milliarden Franken. «Das genaue Format und die Einzelheiten dieser Unterstützung werden derzeit in Absprache mit den FIFA-Mitgliedsverbänden, den Konföderationen und anderen Interessengruppen geprüft und erörtert», hiess es.

Zoll verweigert 30'500 Personen die Einreise in die Schweiz

Die Eidg. Zollverwaltung (EZV) hat in den vergangenen zwei Wochen über 30’000 Personen die Einreise in die Schweiz verweigert. Für die Bewachung der Grenzen in dieser aussergewöhnlichen Situation sei die EZV auf die Unterstützung der Armee angewiesen.

Normalerweise überquerten pro Tag rund 2,2 Millionen Personen die Schweizer Grenzen, sagte EZV-Direktor Christian Bock am Dienstag vor den Medien am Grenzübergang Boncourt JU. Dieser Personenverkehr sei seit Inkrafttreten des Notrechts am 13. März zwar um 70 Prozent zurück gegangen.

Dass die Grenzen zu sind, haben viele Menschen nicht auf Anhieb begriffen. (Symbolbild: Keystone)

Doch rund 30’500 Personen hätten immer noch nicht begriffen, dass sie jetzt besser zu Hause bleiben sollten. Andere meinten, dass die Einschränkungen für sie nicht gälten und versuchten, über die grüne Grenze in die Schweiz zu gelangen, Absperrungen zu entfernen oder zu zerstören. Deshalb habe die EZV seit Anfang letzter Woche über 400 Bussen aussprechen müssen.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Die Corona-Krise in Bildern

Das Coronavirus betrifft die ganze Welt und bereitet der Gesellschaft auf verschiedenste Art und Weise Probleme. In unserer Bildstrecke erhalten Sie einen Einblick in die verschiedensten Lebensbereiche, die von der Pandemie betroffen sind. Sie wird laufend aktualisiert.

Weltweit mittlerweile rund 800'000 bestätigte Infektionsfälle

Drei Monate nach den ersten gemeldeten Fällen gibt es weltweit mittlerweile rund 800’000 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus sowie fast 40’000 Covid-19-Todesfälle.

Von den bis Dienstagvormittag nachgewiesenen 777’798 Infektionsfällen in aller Welt gehen 386’282 – also knapp die Hälfte – auf Europa zurück, wie eine Auflistung des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) auf Twitter zeigte.

Mehr dazu hier.

Volkswagen hält Werke bis am 19. April geschlossen

Volkswagen verlängert die Schliessung der Werke seiner Kernmarke in Deutschland wegen der Corona-Pandemie um weitere zehn Tage. Statt wie zuletzt geplant bis zum 9. April solle die Fertigung nun bis zum 19. April ausgesetzt bleiben, hiess es am Dienstag aus dem Unternehmen.

Die Unterbrechungen waren schon einmal ausgedehnt worden. VW hat Kurzarbeit für Zehntausende Beschäftigte angezeigt. Zuvor hatte die «Braunschweiger Zeitung» über Pläne für eine Verlängerung berichtet.

Die Werke von Volkswagen bleiben wegen der Corona-Krise neu bis am 19. April geschlossen. (Symbolbild: Keystone)
Zahl der Neuinfizierten in Italien stabilisiert sich

Laut Italiens Oberstem Gesundheitsinstitut (ISS) stabilisiert sich die Epidemiekurve. Die Zahl der Neuinfizierten sei seit einigen Tagen stabil, was bezeuge, dass die Eingrenzungsmassnahmen greifen, berichteten die Experten am Dienstag.

Die Regierung prüft eine Auflockerung der Ausgangssperre und des Produktionsstopps erst nach dem 4. Mai.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Trotz stabiler Zahlen: Die Regierung prüft eine Auflockerung der Ausgangssperre und des Produktionsstopps erst nach dem 4. Mai. (Bild: Keystone)
Twint boomt in Corona-Krise

Die Bezahl-App Twint verzeichnet seit dem Beginn der Corona-Krise mehr Registrierungen und höhere Transaktionssummen. Während die Twint-Zahlungen für ÖV-Tickets oder Gastronomie stark zurückgegangen sind, kaufen Twint-Kunden im Internet dafür vermehrt Möbel oder Elektronik.

In den letzten zehn Tagen haben sich mehr als doppelt so viele Nutzer auf Twint registriert wie zuvor. Aktuell kämen täglich rund 7’000 Kunden neu hinzu, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

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Die Bezahl-App Twint boomt in der Corona-Krise. (Bild: Keystone)
Mehr als 1000 Tote durch Corona in den Niederlanden

Die Zahl erfasster Todesopfer in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ist in den Niederlanden auf 1039 gestiegen. Das sind 175 mehr als am Vortag, wie die Gesundheitsbehörden am Dienstag meldeten.

Die Zahl registrierter Infektionen stieg demnach um 845 auf 12’595. Die Behörden gehen allerdings von einer hohen Dunkelziffer bei den Infizierten und Toten aus. In den Niederlanden werden nur ernsthaft Erkrankte auf das Virus getestet. Auf den Intensivstationen würden nun 1065 schwerkranke Patienten behandelt, hiess es weiter.

Nepals Polizisten nehmen Leute mit Klammern fest

Polizisten in Nepal patrouillieren zurzeit mit grossen Klammern auf den leeren Strassen der Hauptstadt Kathmandu. Sie suchen Leute, die die strikte Ausgangssperre im Himalaya-Land brechen.

Wenn sie jemanden ertappen, rennen sie der Person nach, lassen die Klammer zuschnappen und dann gibt es kein Entkommen mehr, wie ein ranghoher Polizeimitarbeiter, Pawan Kumar Bhattarai, am Dienstag der Nachrichtenagentur DPA sagte.

Die Klammern an rund zwei Meter langen Stangen würden den Beamten helfen, in Zeiten von Social Distancing wegen des Coronavirus genügend Abstand zu halten. Er habe mit einer Klammer schon Dutzende Leute festgenommen, sagte Bhattarai. «Sie ist nicht nur einfach zu benutzen, sondern auch sicher für Polizisten und Straftäter.»

In der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu benutzt die Polizei während der Corona-Pandemie Klammern, um Leute festzunehmen. (Bild: Keystone)
«Charlie Hebdo»-Prozess wegen Coronavirus auf September verschoben

Der wegen des Coronavirus verschobene Prozess rund um den islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion des Pariser Satiremagazins «Charlie Hebdo» soll im September beginnen. Die Pariser Antiterror-Staatsanwaltschaft bestätigte am Dienstag entsprechende Berichte, wonach der Prozess nun vom 2. September bis 10. November gehen soll.

Er hätte eigentlich am 4. Mai beginnen sollen. Bei dem Prozess sollten 14 Verdächtige auf der Anklagebank sitzen. Sie werden verdächtigt, die Attentäter logistisch unterstützt zu haben.

Der islamistische Terroranschlag auf das französische Satiremagazin «Charlie Hebdo» jährte sich am 7. Januar 2020 zum fünften Mal. (Bild: Keystone) 
Pandemie-Massnahmen retteten 59’000 Menschen

Die Massnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie haben einer Studie zufolge bisher 59’000 Menschen in elf europäischen Ländern das Leben gerettet.

Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie von Wissenschaftlern des Imperial College London hervor. Die Forscher untersuchten die Auswirkungen der verschiedenen Massnahmen, die in elf Ländern zu unterschiedlichen Zeitpunkten ergriffen worden waren.

Mehr dazu lesen Sie in diesem Artikel.

Massnahmen wie Social-Distancing haben laut einer Studie schon Tausenden Menschen das Leben gerettet. (Symbolbild: Keystone)
BAG-Koch: «Welle wird im Frühsommer vorbei sein»

Bundesrat Berset kommentierte das Vorhaben der SVP, das öffentliche Leben bald schrittweise wieder hochfahren zu wollen, so: «Es ist bsolut verfrüht zu sagen, was nach Ostern ist», so Berset. Es sei «illusorisch» zu denken, dass nach dem 20. April die Normalität wieder zurück in der Schweiz sei.

Auch Daniel Koch vom BAG kann keine genaue Prognose machen, wie lange die aktuellen Massnahmen noch aufrecht erhalten werden müssen. Koch macht aber eine Prognose hinsichtlich der Ausbreitung des Virus: Man gehe davon aus, dass «die Welle im Frühsommer vorbei sein wird».

Bundesrat Berset betonte an der Medienkonferenz, dass der Schutz der Bevölkerung oberste Priorität habe.

Berset: «Dieser April wird anders»

«Die Schweiz funktioniert langsamer, aber sie funktioniert weiter», so Berset. Die aktuelle Lage werde dauern, aber man muss Durchhaltewillen zeigen. Und zwar alle.

Draussen werde es nun wieder wärmer und das Wetter sei schön. Trotzdem sei es wichtig, standhaft zu bleiben und weiter zu Hause zu bleiben. «Dieser April wird anders», so Berset in Bezug auf die aktuelle Situation.

Alain Berset lobt Drive-In-Testzentrum in Luzern

Bundesrat Alain Berset besuchte am Dienstag kurzfristig das Corona-Testzentrum in Luzern. Mit dabei war auch Daniel Koch, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten des BAG.

Es sei ihm wichtig, sich ein persönliches Bild des Testzentrums in Luzern zu machen, das nach dem Drive-In-Prinzip funktioniert, wie der Gesundheitsminister an der anschliessenden Medienkonferenz in Luzern erklärte.

«Die ausserordentliche Lage bedeutet nicht Zentralismus», sagte Berset. Die Zusammenarbeit mit dem Kanton Luzern sei sehr wichtig, und «auch der Föderalismus sei eine sehr wichtige Sache» in der aktuellen Corona-Krise.

Auch die Luzerner Regierung betonte an der Medienkonferenz, wie wichtig der Föderalismus in diesen Zeiten sei und dass die Solidarität unter den Kantonen gut funktioniere, beispielsweise bei der Behandlung von Patienten in verschiedenen Spitälern.

Mehr zum Besuch Bersets und Kochs in Luzern lesen Sie hier.

Italiens Wirtschaft rechnet wegen Corona mit Einbruch um 6 Prozent

Die italienische Wirtschaft könnte der Corona-Pandemie in diesem Jahr nach Schätzung des grössten Arbeitgeberverbandes Confindustria um 6 Prozent einbrechen. Niemals zuvor in der Geschichte des Landes habe man sich einer Gesundheits-, Sozial- und Wirtschaftskrise diesen Ausmasses gegenüber gesehen, teilte Confindustria am Dienstag mit.

Italiens Ministerpräsident Giuseppe Conte (links) und Finanzminister Roberto Gualtieri. (Bild: Keystone)

Der Verband forderte Italiens Regierung und die EU auf, Instrumente wie etwa Eurobonds aufzulegen, um die Folgen für die Wirtschaft abzufedern. Zusammen mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und dem französischen Medef wolle Confindustria zudem für einen Plan der EU für öffentliche Investitionen werben, hiess es weiter.

S&P erwartet in Europa stark steigende Kreditausfälle

Die Ratingagentur S&P rechnet in Europa wegen der Corona-Krise mit einer Vervierfachung der Kreditausfälle bei Anleihen mit niedriger Bonität. Bis Dezember 2020 werde die Ausfallquote bei Ramschanleihen auf 8 Prozent hochschnellen, sagten die Bonitätswächter von Standard & Poor’s (S&P) am Dienstag voraus.

Ende Dezember habe sie in Europa lediglich 2,2 Prozent betragen. In einem noch pessimistischeren Szenario rechnet S&P sogar mit einem Anstieg der Rate auf elf Prozent. Bei der Ratingagentur haben Schuldtitel mit einer Bonitätsnote von «BB+» oder niedriger Ramschstatus und gelten damit als spekulativ.

S&P geht davon aus, dass aufgrund der Massnahmen der Regierungen zur Eindämmung des Coronavirus die Wirtschaft erheblich schrumpfen wird.

Schweden verbietet Besuche in Altersheimen

Die schwedische Regierung verbietet im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus alle Besuche in Altersheimen. Das gab die Regierung von Ministerpräsident Stefan Löfven am Dienstag auf einer Medienkonferenz in Stockholm bekannt.

Die Massnahme gelte ab Mittwoch, sagte Vize-Ministerpräsidentin und Umweltministerin Isabella Lövin. «Wir müssen gemeinsam alles tun, was wir können, um die Ansteckungen von den Altenheimen fernzuhalten», sagte Sozialministerin Lena Hallengren.

Die Regierung will zudem mehr Menschen auf das Coronavirus testen. Dabei geht es den Schweden auch darum, zu sehen, ob sich jemand bereits mit dem Virus angesteckt hat und immun dagegen geworden ist. Bisher sind etwa 30’000 Schweden auf Covid-19 getestet worden.

Auch Schweden greift Schritt für Schritt zu härteren Massnahmen, um das Coronavirus zu bekämpfen. Ab Mittwoch gilt in Altersheimen ein Besuchsverbot. (Symbolbild: Keystone)
Die Bundesliga pausiert bis zum 30. April

Der Spielbetrieb in Deutschlands Bundesliga und der 2. Bundesliga bleibt wegen der Coronavirus-Krise bis mindestens zum 30. April ausgesetzt. Die Mitgliederversammlung der Deutschen Fussball Liga stimmte am Dienstag einem entsprechenden Antrag des DFL-Präsidiums zu. Ursprünglich war die Pause bis zum 2. April angesetzt worden.

Die Stadien der Bundesliga bleiben sicher bis zum 30. April leer, da der Ball weiterhin nicht rollt. (Symbolbild: Keystone)
Rekordmenge an Sendungen bei der Feldpost

Die Schweizer Feldpöstler haben laut eigenen Angaben wegen der Mobilmachung der Armee in den vergangenen Tagen soviel zu tun gehabt wie noch nie. Statt wie bisher üblich 1000 Pakete am Tag verarbeiteten sie über 8000 Pakete. Hinzu kamen Berge von Wäschesäcken.

«Wir spüren eine massive Zunahme der Sendungen – ganz besonders der Wäschesäcke», sagt der oberste Feldpöstler, Oberst Fritz Affolter.

(Video: Keystone-SDA/Adrian Reusser)

Pandemie beschert Online-Händlern so viel Arbeit wie vor Weihnachten

Der Onlinehandel läuft wegen der Coronavirus-Krise auf Hochtouren: Die Shops kommen den Bestellungen derzeit kaum hinterher. Der aktuelle Boom könnte der Verlagerung des Handels ins Internet auch längerfristig Schub verleihen.

Um das Coronavirus in Schach zu halten, hat der Bundesrat die «ausserordentliche Lage» ausgerufen: Läden, die nicht dem Grundbedarf dienen, müssen geschlossen bleiben. Die Menschen sind aufgerufen, wenn möglich zu Hause zu bleiben.

Viele bestellen daher online: «Wir bekommen momentan so viele Bestellungen wie sonst kurz vor Weihnachten», sagt etwa Digitec-Galaxus-Sprecher Alex Hämmerli. Und sein Pendant bei der Brack-Gruppe Competec, Daniel Rei, ergänzt: «Nur, dass der Weihnachtstag nicht kommt: Also kontinuierlich viele Bestellungen.»

Wegen der Corona-Krise läuft der Online-Handel auf Hochtouren. (Symbolbild: Keystone)
Keine WKs bei der Armee

Die Schweizer Armee sagt sämtliche Wiederholungskurse bis Ende Juni ab. Ausgeschlossen seien jene WK, die zur Unterstützung des Gesundheitswesens oder zur Unterstützung der zivilen Behörden zum Beispiel an den Grenzen eingesetzt würden. Das sagte der stellvertretende Armeechef Aldo Schellenberg am Dienstag am Grenzübergang Boncourt JU.

«Wir verfügen permanent über Truppen, die für solche Aufgaben eingesetzt werden können», so Schellenberg laut «20 Minuten». Die Armee werde bis und mit Ende Juni sämtliche Wiederholungskurse, welche nicht im Zusammenhang mit der Viruskrise stünden, abschaffen.

Die Schweizer Armee hält eine WKs bis Juni.(Bild: Keystone)
Vrenetic-Gründer berichtet aus CEO

Marco Weber, CEO und Gründer von Vrenetic ist seit vier Wochen in Peking. Im Interview mit Telebasel erzählt er von seinen Erfahrungen in der Corona-Krise.

(Video: Telebasel)

Printmedien leiden

Der Verband Schweizer Gratiszeitungen (VSGZ) weist in einem offenen Brief an den Bundesrat auf die existentielle Not bei kostenlosen Regionalmedien hin und fordert eine spezielle Unterstützung.

Kostenlose Regionalmedien seien aufgrund der Corona-Krise in eine existenzbedrohende Situation geraten, nachdem der Bundesrat die Tätigkeit vieler Gewerbetreibender eingeschränkt oder gar aufgehoben habe. Die Betroffenen würden deshalb keine Werbung mehr schalten, heisst es im am Dienstag veröffentlichten Brief.

Die CH Media beantragt Kurzarbeit. (Bild: Keystone)

Kurzarbeit bei CH Media

Das Schweizer Medienunternehmen CH Media will wegen der Corona-Pandemie ab Mittwoch konzernweit für seine rund 2000 Beschäftigten Kurzarbeit einführen. CH Media rechnet für 2020 mit einem Umsatzeinbruch von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Allein im April erwarte man einen Umsatzrückgang zum Vorjahr von über 30 Prozent für CH Media und über 50 Prozent im Werbemarkt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Das entspreche mehr als 10 Millionen Franken.

Deutsche Stadt führt Maskenpflicht ein

Zur Eindämmung der Corona-Krise soll im thüringischen Jena ab der kommenden Woche das Tragen von Schutzmasken in Supermärkten und im Nahverkehr zur Pflicht werden.

«In einer Woche soll das Tragen eines Mund-und-Nasen-Schutzes in Jenaer Verkaufsstellen, dem öffentlichen Nahverkehr und Gebäuden mit Publikumsverkehr verpflichtend werden», teilte die Stadtverwaltung mit. Die Massnahme sei vom Fachdienst Gesundheit angemahnt worden.

Neben Masken seien auch Tücher oder Schals als Schutz anerkannt – diese müssten aber auch die Nase und den Mund abdecken, erklärte die Verwaltung. Die Stadt habe eine «Grundausstattung an Masken, mit der Pflegekräfte, Ärzte, Fahrer des ÖV und andere in systemrelevanter Infrastruktur versorgt werden können».

«Mr. Coronavirus» übergibt Posten

«Delegierter des BAG für Covid-19» ist die offizielle Bezeichnung von Daniel Koch, der auf allen Medienkanälen präsent ist, wenn es um das Coronavirus geht. Am Dienstag gibt er den Stab weiter an Stefan Kuster als Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten.

Daniel Koch wird Ende April eigentlich pensioniert. Wegen der Corona-Krise arbeitet er aber noch weiter. (Bild: Keystone)

Koch werde weiterhin als Covid-19- Delegierter das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zur Coronavirus-Pandemie unterstützen und es in der Öffentlichkeit vertreten, wie das Amt am Dienstag mitteilte.

Auf den 30. April werde Koch nach zwölf Jahren an der Spitze der Abteilung Übertragbare Krankheiten des BAG pensioniert. Aufgrund der ausserordentlichen Lage bleibe er dem Bund aber erhalten, so das BAG weiter: Während der Dauer der Coronavirus-Pandemie führe er seine bisherigen Aufgaben in der Bekämpfung dieses Virus weiter.

Ikea produziert neu Schutzkleidung

Der weltgrösste Möbelhändler Ikea hat mit der Herstellung von Schutzausrüstung wie Schürzen und Schutzmasken für Spitäler begonnen, die gegen die Ausbreitung des Coronavirus kämpfen.

Ikea produziert neu Schutzkleidung wie Schürzen und Masken. (Bild: Keystone)

Die Produktion soll Firmenangaben zufolge gesteigert werden. Einkaufsmanager Henrik Elm erklärte zudem, dass die Nachfrage nach Büromöbeln ungebrochen sei, da infolge der Coronakrise viele Beschäftigte ins Home-Office gehen. Elm fügte hinzu, dass er keinen Mangel an Holz und anderen Rohstoffen erwarte.

Rumänien sperrt Stadt Suceava ab

Rumänien sperrt die im Nordosten gelegene Stadt Suceava und acht benachbarte Dörfer, weil dort mehr als ein Viertel aller Infektionen mit dem neuen Coronavirus aufgetreten sind. Das beschloss die Regierung am späten Montagabend. Von den landesweit 2109 Patienten, die mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert sind, leben 593 in der Kreishauptstadt Suceava, die rund 92 000 Einwohner hat.

Rumänien schliesst im Kampf gegen das Coronavirus gleich die ganze Stadt Suceava ab. (Bild: Keystone)

Vor allem das Kreiskrankenhaus von Suceava gilt als Infektionsherd. Etwa die Hälfte der Patienten sowie 100 Ärzte und Pfleger haben sich infiziert. Der Direktor der Klinik wurde daraufhin entlassen. Er soll es zudem unterlassen haben, Corona-Todesfälle zu melden, wie das lokale Gesundheitsamt erklärte. Von den bisher landesweit 65 Corona-Todesopfern kommen 13 aus Suceava, teilte die Regierung in Bukarest mit.

Natascha Badmann sitzt in Gran Canaria fest

Die sechsfache Ironman-Weltmeisterin Natascha Badmann (53) und ihr Lebenspartner Toni Hasler sind wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie an ihrem langjährigen Trainingslager-Domizil Gran Canaria blockiert.

Ironman-Weltmeisterin Natascha Badmann kann Gran Canaria wegen der Corona-Krise nicht verlassen. (Bild: Keystone)

«Trotz bezahlten Flügen sitzen wir wie beispielsweise andere Radtouristen wegen entsprechenden Streichungen fest. Und langsam wird es ungemütlich, weil auch die Versorgungslage für die Menschen hier nicht mehr absolut gewährleistet scheint», sagte Hasler gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Badmann und Hasler befinden sich aktuell auf einem kleineren privaten Anwesen in der Region von Maspalomas in einer Art Zwangs-Isolation. Sie dürfen sich nur auf dem Anwesen ohne Einschränkungen bewegen. Denn Spaziergänge oder Outdoor-Training werden mit beträchtlichen Bussen geahndet, weil in ganz Spanien seit gut zwei Wochen der mit einer Ausgangssperre verbundene Notstand herrscht.

Zürcher Firma liefert Beatmungsgeräte nach Deutschland

Die Zürcher Firma Sensirion liefert Durchflusssensoren an die deutsche Medizinaltechnikfirma Löwenstein. Das Unternehmen aus dem rheinland-pfälzischen Bad Ems hat von der deutschen Regierung einen Auftrag über mehrere tausend Beatmungsgeräte erhalten.

Sensirion setze alles daran, Löwenstein Medical bei der Erfüllung des Auftrages zu unterstützen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Dienstag. Die benötigten Durchflusssensoren würden so schnell wie möglich ausgeliefert. «Ich bin stolz, dass Sensirion damit einen aktiven Beitrag zur weltweiten Krisensituation leisten kann,» wird Grischa Klimpki, Key Account Manager für den Auftrag, zitiert.

Italienischer Opa unterhält auf TikTok

(Video: zVg)

Vier erkrankten Frankfurt-Spielern geht es besser

Eintracht Frankfurts Sportdirektor Fredi Bobic hat bei den vier Teammitgliedern, deren Coronavirus-Test positiv war, Entwarnung gegeben. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Entwarnung bei Eintracht Frankfurt: alle positiv getesteten Spieler sind auf dem Weg zur Besserung. (Bild: Keystone)
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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