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RTV Basel-Präsident Alex Ebi im Interview. (Video: Telebasel)
Basel

RTV Basel bleibt nächste Saison erstklassig

Der RTV Basel bleibt der Nati A nach dem Saison-Abbruch definitiv erhalten. Finanzielle Probleme plagen die Handballer dennoch.

Erst im Februar gab der RTV Basel die rote Laterne ab. Bereits ab dem 13. Mai wurden dann alle Spiele der höchsten Schweizer Handballliga abgesagt. Der Zentralvorstand des Schweizerischen Handball-Verbands (SHV) entschied sich die Meisterschaft nicht zu werten. Es gibt somit keinen Meister und keine Auf- und Absteiger.

Die Handballer mussten also keinen Abstiegskampf austragen und spielen in der nächsten Saison definitiv erstklassig. Trotzdem muss der Verein mit finanziellen Konsequenzen leben.

«Man drückt den Reset-Knopf»

«Man drückt den Reset-Knopf und das bedeutet, dass wir in der Nati A bleiben», erklärt Präsident Alex Ebi. Die Saison 2019/2020 wird sozusagen «gelöscht». Viel zur die nächsten Meisterschaft ist noch nicht geplant. «Die Spieler aus der Region bleiben erhalten. Viel können wir aber noch nicht über die nächste Saison sagen», meint Ebi.

«Jeder Spieler hält sich zuhause fit, aber natürlich ist es nicht das Gleiche. Es ist ein Mannschaftssport und da braucht es alle», erklärt der Präsident der Basler Handballer. «Das sind meistens erfahrene Spieler und der Trainer hat ihnen etwas auf den Weg gegeben – für das Training zuhause».

«Der Handball muss hinten anstehen»

«Gönner und Sponsoren haben ihre eigenen finanziellen Probleme, da muss der Sport, vor allem der Handball hinten anstehen», fasst der Präsident die finanziellen Probleme zusammen. «Zirka 100’000 bis 120’000 Franken müssen wir irgendwo finden, damit wir nächste Saison finanziell überleben können.» Keine einfache Aufgabe für den RTV Basel.

Alex Ebi findet berührende Abschlussworte: «Es ist eine unglaubliche Angelegenheit mit dem Corornavirus. Sport ist sicher eine ganz tolle Nebensache auf der Welt, aber im Moment sind der Geist, das Herz, die Gedanken und die Seele bei den Menschen, die es wirklich härter trifft, als dass wir einfach jetzt ein paar Spiele nicht machen können».

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