Die zusätzlichen Ausgaben sollen einerseits über die bestehende hohe Liquidität finanziert, andererseits sollen mehr Mittel aufgenommen werden. (Bild: Keystone)
Schweiz

Eidgenossenschaft will mehr Mittel am Geld- und Kapitalmarkt holen

Der Bundesrat ergreift Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie. Dies erhöht den kurzfristigen Finanzierungsbedarf des Bundes.

Die zusätzlichen Ausgaben sollen einerseits über die bestehende hohe Liquidität finanziert, andererseits sollen mehr Mittel aufgenommen werden.

Die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) wird daher das ausstehende Volumen an kurzfristigen Geldmarktpapieren im laufenden Jahr erhöhen, wie sie am Dienstag mitteilt. Es soll im laufenden Jahr auf 12 von rund 6 Milliarden Franken steigen.

Der Emissionskalender Eidgenössischer Anleihen bleibe mit einem geplanten Emissionsvolumen von 2,5 Milliarden unverändert. Die EFV verkaufe aber wieder vermehrt noch nicht platzierte Eigentranchen, auch um die Liquidität im Handel mit Eidgenössischen Anleihen zu unterstützen.

Der Bundesrat hat am 20. März 2020 zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Massnahmenpaket in der Höhe von 32 Milliarden Franken beschlossen. Mit den bereits am 13. März beschlossenen Massnahmen sollen über 40 Milliarden Franken zur Verfügung stehen, davon 20 Milliarden in Form von Bürgschaften.

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