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Schweiz

Patienten werden auf Spitalschiff vor New York behandelt

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Patienten werden auf Spitalschiff vor New York behandelt

Im Kampf gegen das Coronavirus hat ein Spitalschiff der US-Marine am Montag New York erreicht. Die 272 Meter lange «USNS Comfort» verfügt über tausend Betten und zwölf Operationssäle und soll New Yorker Kliniken entlasten.

Zwar werden auf der «USNS Comfort» keine Coronavirus-Patienten behandelt. Dafür können andere Patienten auf das Schiff verlegt werden, um den Spitälern mehr Kapazitäten für Coronavirus-Patienten zu verschaffen.

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Das Spitalschiff «USNS Comfort» der US-Marine soll Patienten aus New York behandeln und so die Spitäler entlasten. (Bild: Keystone)
Weltweit werden mehr als 700'000 Corona-Infizierte

Weltweit sind bis Montagmorgen nach einer auf amtlichen Angaben basierenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP mehr als 715’200 Corona-Infektionen gemeldet worden. Allein in Europa starben bisher mehr als 25’000 Menschen, weltweit mehr als 35’500.

Mehr Tote, aber weniger Neuinfizierte in Italien

In Italien ist am Montag die Zahl der Coronavirus-Todesopfer gestiegen, jene der Neuinfizierten sank jedoch, was Experten optimistisch stimmt. Die Zahl der Coronavirus-Toten innerhalb von 24 Stunden kletterte um 812 auf insgesamt 11’591 Tote. Dies liegt über dem Zuwachs der letzten zwei Tage, teilte der Zivilschutz mit.

Die Zahl der Infizierten in Italien stieg um 4050 und kletterte auf 75’528. Der Anstieg war der niedrigste seit Tagen. 3981 Patienten lagen auf der Intensivstation. 43’752 positiv getestete Patienten befinden sich in Heimisolierung, 14’620 Personen sind inzwischen genesen.

WHO sieht keinen Nutzen im allgemeinen Mundschutztragen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus keinen Nutzen im allgemeinen Mundschutztragen. Es gebe keinerlei Anzeichen dafür, dass damit etwas gewonnen wäre, sagte der WHO-Nothilfedirektor Michael Ryan am Montag in Genf.

Vielmehr gebe es zusätzliche Risiken, wenn Menschen die Masken falsch abnehmen und sich dabei womöglich infizieren. «Unser Rat: wir raten davon ab, Mundschutz zu tragen, wenn man nicht selbst krank ist», sagte Ryan.

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Die WHO rät gesunden Menschen davon ab, Mundschutz zu tragen. (Symbolbild: Keystone)
Kurzarbeit für rund 27 000 Lufthansa-Mitarbeiter

Wegen des weitgehend eingestellten Flugbetriebs meldet die Lufthansa Kurzarbeit für 27’000 Beschäftigte beim Kabinen- und Bodenpersonal ihrer Kernmarke an. Mit Vertretern der rund 5000 Piloten gebe es hingegen weiter keine Einigung, teilte der Konzern am Montag mit.

Von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit war zunächst kein Kommentar zu erhalten. Die beschlossene Kurzarbeit gilt laut Lufthansa für einen Teil der Beschäftigten bereits rückwirkend im März 2020.

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Weil der Flugebtrieb weitgehend lahm liegt, hat die Lufthansa für 27’000 Mitarbeitende Kurzarbeit angemeldet. (Symbolbild: Keystone)
Bulgaren müssen Schutzmasken in der Öffentlichkeit tragen

In Bulgarien ist nun das Tragen einer Schutzmaske in der Öffentlichkeit obligatorisch. Im Kampf gegen das Coronavirus gelte die Regelung für geschlossene Räume sowie auch in offenen Bereichen, ordnete Gesundheitsminister Kiril Ananiew am Montag an.

Der Minister legte die Art der Masken nicht fest. In Bulgariens Apotheken sind Schutzmasken Mangelware. Wenn sie erhältlich sind, darf ein Kunde nur bis zu fünf Stück kaufen.

In Bulgarien ist das Tragen von Schutzmasken im öffentlichen Raum ab sofort Pflicht. (Bild. Keystone)
Dubai will Weltausstellung Expo um ein Jahr verschieben

Die Ausbreitung des Coronavirus macht auch eine Verlegung der diesjährigen Weltausstellung im Golf-Emirat Dubai immer wahrscheinlicher.

Die Veranstalter der Expo 2020 Dubai teilten am Montag nach einem Treffen des Leitungsgremiums mit, sie unterstützten den Vorschlag, die für Oktober geplante Eröffnung der Weltausstellung um ein Jahr zu verschieben.

Wie andere internationale Grossanlässe dürfte auch die Expo 2020 in Dubai um ein Jahr verschoben werden. (Bild: Keystone)
«I Love Rock 'n' Roll»-Sänger Alan Merrill stirbt an Coronavirus

Alan Merrill, der Frontmann der britischen Band Arrows und Songwriter des weltbekannten Lieds «I Love Rock ’n‘ Roll», ist an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das berichten verschiedene Medien am Montagabend. Seine Tochter Laura Merrill hat die Öffentlichkeit über die sozialen Medien über den Tod des Musikers informiert.

Alan Merrill wurde 69 Jahre alt. «Das Coronavirus hat heute Morgen meinen Vater genommen. Mir wurden zwei Minuten gegeben, um mich zu verabschieden, bevor ich rausgeschoben wurde», teilte Laura Merrill mit.

(Video: Youtube/KeithTheKing)

Italien denkt über Schritte Richtung Normalität nach

Angesichts von Hoffnungen auf eine Stabilisierung bei den Corona-Neuinfektionen hat in Italien eine Debatte über Wege zur Lockerung der Beschränkungen begonnen. Gleichzeitig warnten Experten, eine Rückkehr zur Normalität werde nur in kleinen Schritten erfolgen.

«Es gibt zwar noch keine Signale eines Rückgangs, doch es geht besser», sagte der Präsident des nationalen Gesundheitsinstitutes ISS, Silvio Brusaferro, der Zeitung «La Repubblica» vom Montag.

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Italien denkt darüber nach, den Bürgern bald wieder etwas mehr Freiheiten zu gewähren – man muss aber aufpassen, dass die Infektionskurve nicht wieder wächst. (Symbolbild: Keystone)
Lidl Schweiz und Aldi Suisse danken Personal mit Sonderprämien

Leere Regale auffüllen, die Hygienebestimmungen umsetzen, Sonderschichten schieben und sich dem Risiko einer Ansteckung aussetzen: Das Personal von Lebensmittelhändlern ist in Zeiten von Corona besonders gefordert. Lidl Schweiz und Aldi Suisse danken es der Belegschaft nun mit einer Prämie etwa in Form von Gutscheinen.

So zahlt Lidl Schweiz den rund 3500 Filial- und Lagermitarbeitenden Sonderprämien in Höhe von insgesamt über einer Million Franken. Dies sei als Dank für den «unermüdlichen Einsatz» zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit gedacht, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Umsatz bricht in Getränkebranche um rund 50 Prozent ein

Auch die Schweizer Getränkebranche kämpft derzeit stark mit der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen. In einer Umfrage der Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Getränkebranche (ASG) geben die Unternehmen Umsatzeinbussen von gegen 50 Prozent an.

Denn durch die Schliessung der Gastronomiebetriebe und Skigebiete, verwaiste Büros, aber auch die Absage von Events fallen viele Kunden aus. Auch Exporte sind aus den gleichen Gründen nicht mehr gefragt, wie die ASG am Montag mitteilte.

Die Umfrage, die gemäss den Angaben alle Landesteilte abdeckt, wurde zwischen dem 20. und 25. März durchgeführt, teilgenommen haben 236 Personen.

Formel-1-Team von Mercedes baut Beatmungsgeräte

Das Formel-1-Team von Mercedes hat sich mit Wissenschaftlern zusammengetan, um dringend benötigte Beatmungsgeräte für Coronavirus-Patienten zu bauen. Wie das University College in London mitteilte, haben die britischen Gesundheitsbehörden grünes Licht für die Produktion von sogenannten CPAP-Beatmungsgeräten gegeben.

Solche Geräte, die Patienten mit Atemproblemen mit einer Maske statt einem Schlauch beim Atmen helfen, wurden bereits bei Coronavirus-Patienten mit schweren Lungenentzündungen in Italien und China genutzt.

Der Mercedes-Rennstall baut jetzt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern Beatmungsgeräte. (Symbolbild: Keystone)
Rund 31'850 Kredite an Unternehmen gesprochen

Zur Bewältigung der Coronakrise haben Banken in der Schweiz bereits rund 31’850 Kredite gesprochen. Damit ist etwa ein Drittel der 20 Milliarden Franken vergeben worden, die KMU in Form von Bürgschaften zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung gestellt werden.

Die Frage, ob der Betrag aufgestockt wird, werde jetzt vielleicht schneller ein Thema als geplant, sagte Erik Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung bei Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag vor den Medien in Bern.

Laut Erik Jakob ist bislang ein Drittel der Hilfskredite des Bundes an die KMU ausbezahlt worden. (Video: Keystone-SDA/Adrian Reusser)

Bischof in Serbien stirbt an Covid-19 – Kritik an Glaubensritualen

In Serbien ist ein hoher kirchlicher Würdenträger an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Bischof Milutin Knezevic (71), der der Diözese Valjevo, 90 Kilometer südwestlich von Belgrad, vorstand, starb in der Nacht zum Montag in einem Belgrader Krankenhaus. Das berichtete das staatliche Fernsehen RTS unter Berufung auf die Diözese.

Bestimmte Glaubensrituale der orthodoxen Kirche, die zur Ausbreitung des Coronavirus beitragen könnten, stehen in Serbien deswegen massiv in der Kritik.

In orthodoxen Kirchen werden häufig die Schreine geküsst. Zentraler Bestandteil des Gottesdienstes ist die Spende der Kommunion, die besondere Übertragungsrisiken bergen könnte: Der Priester schreitet die Reihe der knienden Gläubigen ab und verabreicht ihnen mit ein- und demselben Löffel die Kommunion direkt in den Mund.

Ein Priester der orthodoxen Kirche in Serbien ist an Covid-19 gestorben. (Symbolbild: Keystone)
Daniel Koch: «Der Maskenverbrauch ist ziemlich gross»

Der Maskenverbrauch in der Schweiz sei ziemlich gross. Das sagt Daniel Koch, Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» BAG, am Montag vor den Medien. Täglich zwischen eins und zwei Millionen Masken würden täglich gebraucht werden. Es seien aber genügend Masken für Pflegepersonal vorhanden.

Daniel Koch vom BAG erklärte am Montag an der Medienkonferenz, dass der Maskenverbrauch in der Schweiz zurzeit ziemlich gross sei. (Video: Keystone-SDA/Silva Schnurrenberger)

Facebook macht 100 Millionen Dollar für Medien locker

Facebook will in der Coronavirus-Krise regionale Medien mit 100 Millionen Dollar unterstützen. Davon sollen 25 Millionen Dollar als Förderung verteilt werden, erklärte das Online-Netzwerk am Montag.

Eine erste Förderrunde ging an 50 Redaktionen in den USA und Kanada. Die restlichen Mittel sollen den Medienunternehmen über Marketingausgaben zukommen. Dabei gehe es im Kern darum, dass Facebook bei ihnen Anzeigenplatz erwirbt, berichtete der US-Sender NBC.

Facebook hatte bereits Anfang 2019 angekündigt, über einen Zeitraum von drei Jahren regionale Medien mit 300 Millionen Dollar zu unterstützen.

Social-Media-Gigant Facebook will in der Coroma-Krise regionale Medien mit 100 Millionen Dollar unterstützen. (Bild: Keystone)
Daniel Koch vom BAG: «Ansteckungsrisiko kann nicht auf Null gesenkt werden»

Bei einem Virus, das so übertragen wird, wie das Coronavirus, kommt es immer wieder zu Ansteckungen, egal welche Massnahmen getroffen werden, sagte Daniel Koch, Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» des Bundesamts für Gesundheit, an der Medienkonferenz vom Montagnachmittag.

Auch bei ganz drastischen Massnahmen würde das Ansteckungsrisiko nicht auf Null gesenkt werden können. «In einer freien Gesellschaft, wie es die Schweiz ist, wird es immer zu Kontakten kommen, wo Viren übertragen werden können.»

Daniel Koch vom Bundesamt für Gesundheit erklärt, wieso es trotz drastischer Massnahmen weiter zu Übertragungen des Coronavirus‘ kommt. (Video: Keystone-SDA/Stefan Lanz)

SNB interveniert am Devisenmarkt gegen Frankenstärke

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) dürfte in der vergangenen Woche erneut gegen eine weitere Frankenaufwertung am Devisenmarkt interveniert haben. Darauf deuten die sprunghaft angestiegenen Sichtguthaben bei der SNB hin. Allerdings haben wohl auch weitere Faktoren wie die Corona-Notkredite den Anstieg beeinflusst.

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Die Schweizerische Nationalbank – hier im Bild Präsident Thomas Jordan – hat letzte Woche wohl erneut am Devisenmarkt gegen eine weitere Aufwertung des Frankens interveniert. (Symbolbild: Keystone)
Keine ausserordentliche Session im April

Eine ausserordentliche Session im April ist definitiv vom Tisch. Nach Angaben der Parlamentsdienste vom Montag haben nur 12 Mitglieder des Nationalrats im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie eine solche gefordert.

Wenn ein Viertel der Mitglieder eines Rats eine ausserordentliche Session fordert, muss eine solche innerhalb von drei Wochen durchgeführt werden, um die vom Bundesrat beschlossenen Kredite zu genehmigen. Im Nationalrat wären das 50 Personen.

Das Parlament wird im April keine ausserordentliche Session abhalten – nur 12 Mitglieder des Nationalrats forderten eine solche. (Symbolbild: Keystone)
China liefert Schutzausrüstung an die Schweiz

Ein Flugzeug aus China mit 92 Tonnen medizinischer Schutzausrüstung im Frachtraum soll nächste Woche in Genf landen. Mit der privaten Initiative sollen Spitäler in der Westschweiz und im Tessin während der Coronavirus-Krise unterstützt werden.

Drei weitere solche Flüge sollen folgen, wie Vertreter der französischsprachigen Sektion der Handelskammer Schweiz-China und der Genfer Kammer für Handels-, Industrie- und Dienstleistungen (CCIG) am Montag einen Bericht des Westschweizer Radios RTS bestätigten.

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Die Schutzausrüstungen sind in diesen Wochen ein wertvolles Gut. Nun kommt Nachschub aus China. (Bild: Keystone)
Barça-Spieler verzichten auf 70 Prozent ihres Lohnes

Die Profi-Spieler des FC Barcelona werden für die Zeit des Ausnahmezustands in Spanien auf 70 Prozent ihres Gehalts verzichten. Das teilte Captain Lionel Messi auf Instagram mit. Zudem spenden die Spieler Geld, um Entlassungen von Klub-Mitarbeitern zu verhindern.

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Lionel Messi (Mitte) und seine Teamkollegen verzichten bis auf Weiteres auf 70 Prozent ihres Gehalts und spenden Geld. (Bild: Keystone)
Schweiz: 5600 Armeeangehörige stehen bereit

Am Montag waren 5600 Armeeangehörige zur Unterstützung der zivilen Behörden einsatzbereit. Tatsächlich im Einsatz sind nach Angaben von Brigadier Raynald Droz vor den Bundeshausmedien derzeit nur gut 1500.

1000 davon waren im Sanitätsbereich aktiv, 550 beim Botschaftsschutz und zur Unterstützung des Grenzwachtkorps. Laut Droz sind bei der Armee inzwischen rund 300 Anfragen um Unterstützung von den Kantonen eingegangen.

Auch die Armee ist vom Coronavirus betroffen. Nach Angaben von Droz gibt es 128 Infektionen. 93 sind allein an zwei Standorten aufgetreten. Dort brauche es nun besondere Anstrengungen.

Eu will Ausrüstung vonehmlich für Personal

Mit Blick auf in der Corona-Krise stark nachgefragte medizinische Schutzbekleidung hat die EU-Kommission betont, dass diese vor allem in Krankenhäusern und anderen Versorgungszentren benötigt wird. EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides sagte den Zeitungen am Montag der Funke Mediengruppe, dass Schutzausrüstung vorrangig an Beschäftigte im Gesundheitswesen ausgegeben werden sollte.

Die «heldenhaften Frauen und Männer in der gesamten EU, die von kranken Personen umgeben sind und Tag und Nacht arbeiten, um Leben zu retten», benötigten Atemschutzmasken und andere Schutzartikel besonders dringend, sagte die EU-Kommissarin weiter.

Schutzausrüstung soll laut der EU vor allem dem Medizinpersonal zu Verfügung stehen. (Bild: Keystone)

Die Verwendung von Gesichtsmasken verringere das Risiko, dass bereits infizierte Personen das Virus auf andere übertragen, sagte Kyriakides den Zeitungen. «Es gibt jedoch keine Sicherheit, dass das Tragen einer Maske auf der Strasse irgendjemanden davor schützt, infiziert zu werden», betonte sie.

Firmen streichen Dividenden

Die Coronavirus-Pandemie stellt die Unternehmen vor grosse Herausforderungen und sorgt für enorme Unsicherheiten. Je nachdem wie gross die Kapitalpolster sind, ist die Streichung der Dividende ein probates Mittel, um Liquidität im Unternehmen zu halten. Die Liste der Firmen, die in der Krise zu diesem Werkzeug greifen, könnte noch länger werden.

Die ersten Unternehmen, die ihre bereits angekündigten Dividenden wieder zurückgezogen haben, waren vergangene Woche Calida und Valora. Analysten zeigten sich nicht davon überrascht, dass die Unternehmen auf eine Ausschüttung in der aktuellen Lage verzichten. Calida ist von den Ladenschliessungen in wichtigen Märkten wie Italien, Frankreich oder Deutschland betroffen. Auch bei Valora sorgen die Einschränkungen im öffentlichen Leben für deutliche Umsatzeinbussen.

Rhätische Bahn fährt nicht mehr nach Italien

Nach den SBB hat auch die Rhätische Bahn (RhB) am Montagmorgen den grenzüberschreitenden Reiseverkehr von und nach Italien bis auf weiteres eingestellt. Die Bahnen reagierten auf entsprechende Anordnungen der italienischen Behörden im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Somit verkehren keine RhB-Züge mehr zwischen Compocologno im Puschlav und Tirano in Norditalien. Der Güterverkehr ist von der Einstellung nicht betroffen, wie die RhB am Montag mitteilten.

Die Rhätische Bahn fährt, wie die SBB, nicht mehr nach Italien. (Bild: Keystone)
Lidl zahlt Sonderpräien an Mitarbeitende

Leere Regale auffüllen, die Hygienebestimmungen umsetzen, Sonderschichten schieben und sich dem Risiko einer Ansteckung aussetzen: Das Personal von Lebensmittelhändlern ist in Zeiten von Corona besonders gefordert. Lidl Schweiz dankt es der Belegschaft nun mit einer Sonderprämie.

Lidl bedankt sich mit Sonderprämien bei seinen Mitarbeitenden für ihren Einsatz. (Bild: Keystone)

Insgesamt zahlt der Discounter den rund 3’500 Filial- und Lagermitarbeitenden Sonderprämien in Höhe von insgesamt über einer Million Franken. Dies sei als Dank für den «unermüdlichen Einsatz» zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit gedacht, schreibt das Unternehmen am Montag in einer Mitteilung.

China liefert 92 Tonnen an Schutzausrüstungen für Schweiz

Ein Flugzeug aus China mit 92 Tonnen medizinischer Schutzausrüstung im Frachtraum soll nächste Woche in Genf landen. Mit der privaten Initiative sollen Spitäler in der Westschweiz und im Tessin während der Coronavirus-Krise unterstützt werden.

Vier Flugzeuge voller Schutzausrüstungen fliegen aus China in die Schweiz. (Symbolbild: Keystone)

Drei weitere solche Flüge sollen folgen, wie Vertreter der französischsprachigen Sektion der Handelskammer Schweiz-China und der Genfer Kammer für Handels-, Industrie- und Dienstleistungen (CCIG) am Montag einen Bericht des Westschweizer Radios RTS bestätigten.

Rund 31'850 Kredite an Unternehmen gesprochen

Rund ein Drittel der 20 Milliarden Franken, die in Form von Bürgschaften KMU zur Bewältigung der Corona-Krise zur Verfügung gestellt werden, sind bereits in Kreditvereinbarungen ausgesprochen worden. Ein Aufstocken des Betrages ist nicht ausgeschlossen, so Erik Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung SECO.

(Video: Keystone-SDA)

Bald GA-Entschädigung?

Der Bund rät von der Benutzung des öffentlichen Verkehrs ab, Bahn- und Busunternehmen haben den Fahrplan ausgedünnt. Im Hintergrund laufen nun die Verhandlungen über eine Entschädigung für Inhaberinnen und Inhaber von Abonnementen.

GA-Besitzerinnen und Besitzer können ihr Abonnement wenig nutzen im Moment. (Bild: Keystone)

Ein 2.-Klasse-Generalabonnement (GA) kostet über 320 Franken pro Monat. Eine Gegenleistung erhalten die meisten Abonnentinnen und Abonnenten derzeit nicht. Während eines Monats kann das GA hinterlegt werden. Weil die ausserordentliche Lage voraussichtlich länger dauert, ist die Unsicherheit gross. Verunsichert sind auch Inhaberinnen und Inhaber von Verbundabonnementen, weil dort unterschiedliche Bestimmungen gelten.

Erste Online-Jugendfilmtage trotzen Corona-Krise

Die gezwungenermassen ersten Online-Jugendfilmtage blicken mit 7000 Einzelviews auf sehr erfolgreiche vier Tage zurück. Das Festival ist am Sonntag mit der Online-Preisverleihung zu Ende gegangen: Geldpreise im Wert von insgesamt 15’000 Franken und insgesamt 23 Preise wurden vergeben.

Das nach eigenen Angaben grösste nationale Filmfestival für Nachwuchsfilmschaffende, die Schweizer Jugendfilmtage, wurden in diesem Jahr wegen der Coronakrise als kostenloser Online-Streaming-Event veranstaltet. Die hohe Zahl der Einzelviews für die 44. Ausgabe sei ein «voller Erfolg», vor allem, «wenn man bedenkt, dass meistens mehr als eine Person pro Bildschirm mitschaut», teilten die Veranstalter nach der Preisverleihung mit. In den Vorjahren haben die Jugendfilmtage jeweils rund 2200 Eintritte verzeichnet.

Kurz vor dem Festival verkündeten die Veranstalter, dass die Ausgabe online stattfinden wird:

Online-Selbsthilfe-Gruppen boomen

Die Corona-Krise bereitet vielen Menschen Kummer und Sorgen. Im Netzt werden jetzt verschiedene virtuelle Selbsthilfegruppen angeboten.

So lancieren die Stiftung Selbsthilfe und die regionalen Selbsthilfezentren entsprechende Angebote im Internet.

Anmelden können sich Interessierte unter www.selbsthilfeschweiz.ch/corona zu vier deutsch- und einer französischsprachigen Selbsthilfegruppen, die sich thematisch unterscheiden, wie die Organisatoren schreiben. Weitere Informationen gibt es hier.

Koch: Stabile Lage übers Wochenende

Daniel Koch vom BAG sagte an einer Medienkonferenz in Bern, die Situation scheine über das Wochenende stabil geblieben zu sein. Der Anstieg sei einigermassen gleich wie in den letzten Tagen. «Das ist sicher ein erstes kleines Zeichen, dass die Massnahmen greifen», sagte Koch. Es sei aber zu früh für eine Schlussfolgerung.

Daniel Koch vom BAG zeigt sich an der Medienkonferenz des Bundes sorgfältig zuversichtlich zur Entwicklung der Corona-Krise. (Video: Keystone-SDA)

Die Bevölkerung habe aber begriffen, worum es sich handle. Das habe eine Umfrage ergeben. Sie scheine sich an die Massnahmen zu halten. Jetzt gelte es, die über die Ostertage standhaft zu bleiben. Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Corona-Katastrophe auf Flüchtlingsinseln befürchtet

Zahlreiche Hilfsorganisationen fordern, die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln angesichts der Corona-Ausweitung sofort zu räumen. Doch im Wahnsinn der Pandemie gehen die Hilferufe unter, während die Situation vor Ort immer absurder und unmenschlicher wird.

Dass die Krankheit die Flüchtlingsinseln erreicht, sei derweil «nur eine Frage der Zeit».

Flüchtlingsorganisationen schlagen Alarm: In der Corona-Krise geht unter, dass viele Flüchtlinge in Griechenland gestrandet leiden. (Bild: Keystone)
Kanton Zürich verabschiedet Hilfspaket

Jetzt kann das Geld für die Zürcher Wirtschaft zur Abfederung der Corona-Krise fliessen: Der Kantonsrat hat am Montag das Hilfspaket der Regierung offiziell genehmigt, ohne Gegenstimme. Die Sitzung fand in der Messehalle statt.

Von links bis rechts herrschte im Parlament für einmal Einigkeit: Dieses Hilfspaket ist nötig, um die Zürcher Wirtschaft in die Zeit nach der Coronavirus-Pandemie hinüberzuretten.

Mit Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus traf sich am Montag der Kantonsrat Zürich, um ein Hilfspaket für die Wirtschaft zu verabschieden. (Bild: Keystone)

Für Unternehmen steht nun – zusätzlich zum Hilfspaket des Bundes – eine Kreditausfallgarantie von 425 Millionen Franken bereit. Können KMU bis 250 Mitarbeitende den Banken ihre Kredite also nicht zurückzahlen, steht der Kanton dafür gerade.

Airburs-Produktion in Spanien erneut unterbrochen

Airbus unterbricht erneut den Grossteil der Produktion in Spanien wegen Verschärfungen der Massnahmen im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie. Einige Schlüsselaktivitäten in den Bereichen Verkehrsflugzeuge, Hubschrauber sowie Verteidigung und Raumfahrt seien nach wie vor unerlässlich.

Bis vorerst 9. April werden die Airbus-Produktionsarbeiten in Spanien ausgesetzt. (Bild: Keystone)

Das teilte der Luft- und Rüstungskonzern am Montag in Toulouse mit. Dazu zählten etwa Mindestaktivitäten etwa bei Sicherheit, IT und Technik. «Alle anderen Aktivitäten in den Bereichen Verkehrsflugzeuge, Verteidigung und Raumfahrt sowie Hubschrauber in Spanien werden bis zum 9. April, dem Datum, an dem die Beschränkungen voraussichtlich aufgehoben werden, ausgesetzt», so Airbus.

Milliarden-Zurückstufung im Fussball-Transfermarkt

Die Corona-Krise streicht nicht nur sämtliche Fussball-Begegnungen vom Spielplan, sie trifft die Branche auch finanziell. Der globale Transferwert der Fussball-Spieler wird um 28 Prozent zurückgestuft. Das heisst von aktuell 32,7 Milliarden Euro auf 23,4 Milliarden Euro. Weitere Informationen gibt es hier.

Der Fussball-Transfermarkt verliert in der Corona-Krise 28 Prozent an Wert. (Symbolbild: Keystone)
Banken setzen weltweit Dividenden aus - ausser Schweizer

Viele Banken setzten ihre Dividendenzahlungen aus. Schweizer Banken wie UBS und Credit Suisse nehmen jedoch weiter Ausschüttungen vor. Dies trotz des Rates der Schweizerische Nationalbank (SNB) und der Finanzmarktaufsicht Finma gegenüber der Banken, zu einer «sorgfältigen Abwägung», wie hoch die Dividenden im aktuellen Umfeld ausfallen sollten. Weitere Informationen gibt es hier.

Termin für verschobene Olympische Spiele steht

Die wegen der Coronavirus-Pandemie verschobenen Olympischen Spiele in Tokio sollen am 23. Juli kommenden Jahres eröffnet werden und am 8. August enden.

Auf diesen Termin einigten sich das Internationale Olympische Komitee, die Stadt Tokio und der japanische Staat, wie japanische Medien am Montag nach einer Exekutivsitzung des Organisationskomitees berichteten.

Die Sommerspiele sollten eigentlich vom 24. Juli bis 9. August dieses Jahres stattfinden, die Eröffnung der Paralympics war für 25. August geplant gewesen. Der Grossanlass war vor einer Woche wegen der grassierenden Coronavirus-Pandemie ins 2021 verlegt worden. Die zentralen Fragen rund um die beispiellose Verschiebung des grössten Sportereignisses der Welt soll eine Krisengruppe beantworten.

EU-Wirtschaftskommissar warnt vor Kluft

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni warnt vor der Gefahr, dass sich infolge der Coronavirus-Krise die wirtschaftliche Kluft zwischen EU-Mitgliedstaaten verschärfen könnte. «In diesem Fall wäre es sehr schwer, die EU zusammenzuhalten», warnte Gentiloni am Montag im Interview mit dem Radiosender «Circo Massimo».

«Ich bin zuversichtlich, dass es einen Weg des Dialogs mit Deutschland geben wird. Das Schlüsselwort ist Solidarität. Wir brauchen einen gemeinsamen Plan für Europas Neustart.» Die Regierungen müssten eine Einigung finden, sagte er eindringlich.

Die EU-Kommission werde alles Erdenkliche unternehmen, damit es zu dieser Einigung komme und damit die notwendigen Mitteln zu deren Finanzierung gefunden würden.

Gewerkschaftsbund fordert Schutz von gefärderten Menschen

Nach einer Verordnungsänderung des Bundes sollen für das Coronavirus gefährdete Menschen wieder zur Arbeit gehen. Das sei nicht tolerierbar, findet der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB). Er fordert, dass die Änderung wieder rückgängig gemacht wird.

Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Hotels leiden in der Corona-Krise

Nach dem Frankenschock die Corona-Krise: Die Schweizer Tourismusbranche leidet unter der Covid-19-Pandemie. Die Hotels können die Kosten nicht decken, sagt Hotellerie-Suisse-Präsident Andreas Züllig.

Die Hotellerie stehe still und den Hoteliers gehe das Geld aus, sagt Züllig. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Andreas Züllig, Präsident Hotelleriesuisse, warnt vor den Folgen der Corona-Krise für die Hotellerie. (Bild: Keystone)
Fechter Benjamin Steffen muss umplanen

«Ich dachte, ich mache Olympia, gewinne die Medaille und höre auf», sagt der Basler Fechter Benjamin Steffen zur Verschiebung der Olympischen Spiele. «Ich hatte bereits eingeleitet, meine Arbeit als Sport- und Englischlehrer nach dem Sommer wieder hochzufahren. Jetzt muss ich halt wieder umplanen, auch mit dem Team. Das kostet natürlich alles auch Energie.»

Wie Steffen mit dieser Situation umgeht, erfahren Sie hier.

Der Basler Fechter Benjamin Steffen (links) sieht sich wegen der Verschiebung der Olympischen Spiele einigen Herausforderungen gegenüber. (Bild: Keystone)
Trübe Wirtschafts-Stimmung in der Euro-Zone

Die Stimmung in der Wirtschaft der Euro-Zone ist im März wegen der Coronavirus-Pandemie in einem Rekordtempo eingebrochen. Das Barometer für das Geschäftsklima sackte um 8,9 Punkte auf 94,5 Zähler ab, wie die EU-Kommission am Montag bekanntgab.

Das ist der bislang stärkste gemessene monatliche Rückgang seit Beginn der Umfrage 1985. Von Reuters befragte Ökonomen hatten sogar nur 93 Punkte erwartet. Die Mehrheit der Antworten in der Umfrage wurde in vielen Ländern noch vor dem Erlass scharfer Ausgangsbeschränkungen erhoben.

Das Geschäftsklima in der Euro-Zone leidet unter der Corona-Krise. (Symbolbild: Keystone)
Nächste Information aus Bundesbern um 14:00 Uhr

Um 14:00 Uhr informieren die Behörden in Bern zum aktuellen Stand in der Corona-Krise. Telebasel sendet die Medienkonferenz im TV und online. Den Live-Stream können Sie hier verfolgen.



Brexit-Mastermind in Qurantäne

Nach dem britischen Premierminister Boris Johnson hat es nun auch seinen Chefberater und Brexit-Mastermind Dominic Cummings erwischt: Wie ein Regierungsberater am Montag mitteilte, hat Cummings am Wochenende Covid-19-Symptome bekommen und sich zu Hause selbst isoliert.

Dominic Coummings, einer der Brexit-Macher in Grossbritannien, wurde ebenfalls positiv auf Covid-19 getestet. (Bild: Keystone)

Johnson war am Freitag positiv auf das Virus getestet worden, ebenso Gesundheitsminister Matt Hancock. Zudem ist der medizinische Chefberater der Regierung, Chris Whitty, in Quarantäne.

Dem Premier wird vorgeworfen, die Coronavirus-Epidemie sowohl politisch als auch persönlich auf die leichte Schulter genommen zu haben. So brüstete er sich noch Anfang März damit, in einem Krankenhaus Covid-19-Patienten die Hände geschüttelt zu haben.

Guerillagruppe hält Corona-Waffenruhe

Die kolumbianische Guerillagruppe ELN hat wegen der Corona-Krise eine vorübergehende einseitige Waffenruhe verkündet. Die Massnahme gilt vom 1. bis 30. April.

Hintergrund des Schrittes sei die Aufforderung von Uno-Generalsekretär António Guterres, alle Kampfhandlungen weltweit aufgrund des Kampfes gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus einzustellen, teilte die in Kolumbien vermittelnde norwegische Regierung am Montag mit.

Elf weitere Todesfälle im Kanton Waadt

Elf weitere Menschen sind im Kanton Waadt im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Seit Beginn der Pandemie verloren im Kanton bis zum Montag insgesamt 66 Menschen ihr Leben, wie aus aktuellen Zahlen der Behörden hervorgeht.

Das Coroavirus befiel im Kanton Waadt bereits 3168 Menschen. 66 von Ihnen sind gestorben. (Bild: Keystone)

Die Zahl positiven Fällen hat die 3000er-Marke inzwischen überschritten, nämlich um 232 auf 3168. Die Zahl der laufenden Spitalaufenthalte wegen des Coronavirus ist mit 388 (-2) stabil. Davon befanden sich 78 Personen (+2) auf der Intensivstation.

Entscheid über Olympische Spiele in dieser Woche?

Der Entscheid über einen neuen Termin für die Olympischen Spiele in Tokio im kommenden Jahr könnte bald fallen. Wann, die Spiele nachgeholt werden zeigt sich vielleicht schon in dieser Woche.

Der Präsident des Organisationskomitees der Olympischen Spiele in der japanischen Hauptstadt, Yoshiro Mori, rechnet noch in dieser Woche mit einem Gespräch mit dem IOC-Präsidenten Thomas Bach, wie Mori am Montag zum Auftakt einer Exekutivsitzung des Organisationskomitees für Tokio 2020 sagte.

1201 Neuerkrankungen in der Schweiz in 24 Stunden

In der Schweiz gibt es mit Stand Montag 15’475 Coronavirus-Fälle. Das sind 1201 Erkrankungen mehr als am Vortag.

Weltweit 33'500 Todesopfer

Bis Montagmorgen wurden nach einer auf amtlichen Angaben basierenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP mehr als 715’200 Infektionen gemeldet. Betroffen sind 183 Länder und Gebiete. Die Zahl der Todesopfer weltweit liegt bei mehr als 33’500.

Spanien meldete am Montag 812 weitere Todesfälle innerhalb von 24 Stunden, die Gesamtzahl der Corona-Toten liegt dort damit bei 7340. Dies ist ein leichter Rückgang der täglichen Sterbezahlen gegenüber Sonntag, als 838 Todesfälle binnen 24 Stunden gemeldet worden waren.

Im Iran starben nach Behördenangaben vom Montag 117 weitere Menschen am neuartigen Coronavirus. Die Gesamtzahl der Todesopfer liegt damit bei 2757. Mehr als 41’000 Menschen haben sich in dem Land bisher mit dem Virus infiziert.

Zahl der Geheilten steigt ebenfalls

Die Corona-Krise hat die Welt im Griff. Doch es gibt auch Hoffnungsschimmer. So verdoppelte sich vergangene Woche die Zahl der geheilten Personen auf über 130’000. Die Zahlen steigen weiter an. Auch im Kanton Basel-Stadt. Hier sind 263 Personen wieder gesund: Damit sind 40 Prozent der Erkrankten wieder genesen.

Fussball-Saison soll beendet werden

Claudius Schäfer, der Geschäftsführer der Swiss Football League, bekräftigte in einem Interview gegenüber der «NZZ» erneut, alles daran setzen zu wollen, die Saison trotz der Corona-Pandemie zu beenden.

Claudius Schäfer, CEO der Swiss Football League SFL, will die laufende Fussball-Saison weiterführen. (Bild: Keystone)

Dafür gebe es strukturelle und finanzielle Gründe, so Claudius Schäfer. «Und wir möchten in gewissem Optimismus leben. Wir sehen durchaus Chancen, auch wenn wir keine Virologen sind und die Vorhersagen unterschiedlich lauten. Aber wir erachten es als positives Zeichen, dass Japan plant, im Mai wieder mit dem Fussballbetrieb anzufangen. Japan ist uns bei Ausbreitung und Bekämpfung des Coronavirus wohl einige Wochen voraus.»

Oxfam fordert Milliardenhilfe für Enwicklungsländer

Angesichts der Corona-Krise hat die Hilfsorganisation Oxfam Milliardenhilfen und einen Schuldenerlass für Entwicklungsländer gefordert. Mit dem Geld könne die öffentliche Gesundheitsversorgung in diesen Ländern gestärkt werden, erklärte die Organisation am Montag.

Ohne schnelle Hilfe für arme Staaten drohe die «schlimmste humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg». Oxfam forderte Schuldenerlasse und Hilfsgelder in Höhe von rund 160 Milliarden Dollar. Dies sei das Doppelte dessen, was die 85 ärmsten Länder der Welt derzeit für die öffentliche Gesundheitsversorgung ausgäben.

In Mali kämen auf eine Million Menschen nur drei Beatmungsgeräte, in Sambia gebe es für 10’000 Menschen lediglich einen Arzt, erklärte die Geschäftsführerin von Oxfam Deutschland, Marion Lieser. Der Kampf gegen Ebola in Afrika habe gezeigt, welche Herausforderung es sei, die Ausbreitung eines Virus zu stoppen.

«Wir müssen schnell handeln und zwar in einem Umfang, der historisch beispiellos ist. Andernfalls droht die schlimmste humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg», warnte Lieser.

Keine Regional-Ausgaben bei 20 Minuten
Die Pendlerzeitung «20 Minuten» wird während der Corona-Krise ohne Regionalausgaben publiziert. (Bild: Keystone )

Das zur TX-Group-gehörende Pendlermedium «20 Minuten» verzichtet während der Coronakrise auf die Regionalausgaben. Zudem stellt die Zeitung neue Boxen in Lebensmittelläden auf.

In einer Mitteilung vom Montag wird das Wegfallen der Regionalausgaben mit der veränderten Newslage und dem starken Einbruch bei den Werbeumsätzen begründet.

Neu erscheine «20 Minuten» in je einer Version für die Deutsch- und die Westschweiz sowie – unverändert – das Tessin. Sobald sich die Lage wieder normalisiere, würden die Regionalausgaben wieder wie gewohnt erscheinen, hiess es weiter.

BAG-Kampange erhält gute Noten

Die Präventionskampagne des Bundes im Kampf gegen das Coronavirus zeigt gemäss einer Umfrage Wirkung. Nicht nur sind die Verhaltens- und Hygieneregeln einem Grossteil der Bevölkerung bekannt, sondern sie werden auch akzeptiert und umgesetzt.

92 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung der Schweiz haben in den letzten Tagen und Wochen die Informationskampagne des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) wahrgenommen, wie die am Montag veröffentlichte Bevölkerungsbefragung der Forschungsstelle sotomo und Demo Scope zeigt. Alle Details zum Thema lesen Sie hier.

Österrich führt Maskenpflicht ein

Österreich verschäft die Massnahmen gegen das Coronavirus. Wie «Heute.at» berichtet, muss die ganze Bevölkerung jederzeit Mund- und Nasenschutz tragen. Diese sollen in den heimischen Supermärkten ausgeteilt werden.

Dort sollen die Masken zunächst getragen werden und in einem nächsten Schritt dann überall dort, «wo man an Menschen vorbeigeht». Mehr Informationen gibt es hier.

«Nicht ohne meine Maske», das müssen sich die Österreicher jetzt immer vornehmen, wenn sie in die Öffentlichkeit gehen. (Bild: Keystone)
60'000 Erkrankte in Deutschland

In Deutschland sind bis Montagvormittag 59’268 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Das geht aus einer Auswertung der Nachrichtenagentur DPA hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

Mindestens 472 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang landesweit gestorben. Auch in Deutschland rechnen Experten mit einer hohen Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen an Infizierten haben Nordrhein-Westfalen mit 14’219 nachgewiesenen Fällen und 125 Toten und Bayern mit 13’263 Fällen und 110 Toten. Gerechnet auf 100’000 Einwohner verzeichnet Hamburg mit einem Wert von 112,9 die meisten Infektionen. Im Landesdurchschnitt waren es 71,3.

USA genehmigen Einsatz von Malaria-Medikamenten gegen Corona

Die US-Arzneimittelbehörde hat im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie die Nutzung von zwei Malaria-Medikamenten in Notfällen erlaubt.

Die US-Lebensmittel- und Arzneimittelbehörde (FDA) habe die Herausgabe oder Verschreibung von Chloroquin und Hydroxychloroquin «durch Ärzte an im Krankenhaus liegende jugendliche und erwachsene Patienten mit Covid-19» genehmigt, teilte das US-Gesundheitsministerium am Sonntag (Ortszeit) mit. Dies sei angebracht, wenn kein klinischer Test verfügbar oder machbar sei.

Hydroxychloroquin gilt auch bei der Novartis als heisse Spur im Kampf gegen das Coronavirus. Das Basler Pharmazieunternehmen stellt dieses her.

Die Novartis legt gegen das Coronavirus grosse Hoffnungen in das Malaria-Medikament Hydroxychloroquin. (Bild: Keystone)
Zwölf weitere Todesfälle im Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut 12 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 125 Personen sind neu positiv auf das Virus getestet worden. Insgesamt wurden bis Montagmorgen im Kanton Tessin 1962 Personen positiv auf das Virus getestet. 105 Menschen verloren ihr Leben.

Ölpreise fallen zum Wochenstart

Die Ölpreise sind zum Wochenstart wegen der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie deutlich gefallen. Der Preis für ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent sackte dabei auf den tiefsten Stand seit November 2002 ab.

Damals hatten die Ölpreise infolge der Terroranschläge am 11. September 2001 unter Druck gestanden. Auf der Angebotsseite herrscht aktuell zudem ein Preiskrieg zwischen Saudi-Arabien und Russland, der die Ölpreise zusätzlich belastet.

Die Ölpreise liegen wegen der Corona-Krise auf dem tiefsten Stand seit 18 Jahren. (Bild: Keystone)

Der Brent-Preis fiel am frühen Montagmorgen um bis zu knapp acht Prozent auf 23,03 Dollar und konnte sich zuletzt nur etwas erholen auf 23,50 Dollar. Damit gab der Kurs für Brent-Öl seit dem 24. Februar, als die rasante Ausbreitung des neuartigen Coronavirus die Finanzmärkte voll erfasst hat, um knapp 60 Prozent nach.

Zu wenig Krankenbetten in den USA?

48’311 Betten werden wohl während dem Höhepunkt der Corona-Krise in New York gebraucht. Wie die Zeitung «The Cronicle» schreibt, gibt es jedoch nur 13’010 verfügbare Betten. Erwartet wird somit ein drastischer Mangel an Pflegemöglichkeiten für Patientinnen und Patienten.

Bei den Intensivstations-Plätzen zeigt sich ebenfalls ein dramatisches Bild: Es werden schätzungsweise 7’667 Betten gebraucht. Zu Verfügung stehen 718.

Keine Fehler bei Verschiebung Olympischer Spiele

Das langjährige IOC-Mitglied Richard Pound hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) gegen Kritik verteidigt, den Entscheid über die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio zu spät gefällt zu haben.

«Ich glaube nicht, dass es gravierende Fehler vom IOC oder von seinem Präsidenten gegeben hat», sagte der 78-Jährige im «Sportgespräch» des Deutschlandfunks.

«Die getroffenen Massnahmen waren koordiniert und gut kommuniziert. Es fällt mir schwer, einen Aspekt zu finden, worüber man sich beschweren könnte», sagte der Kanadier. Pound handelt seit 42 Jahren die TV-Verträge des IOC aus und war der erste Präsident der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA.

Die Fakel für die Olympischen Spiele in Tokio bleibt erstmals ein Musems-Artefakt: Die Austragung wurde auf 2021 verschoben. (Bild: Keystone)
Weniger Infektionen in Südkorea

Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist erneut auf unter 100 gesunken. Am Sonntag seien 78 Menschen positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger getestet worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Montag mit. Die Gesamtzahl erreichte damit 9661.

Die Zal der Neuinfektionen in Südkorea nimmt stetig ab. (Bild: Keystone)

Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus wurde mit 158 angegeben. Zwar hatte sich in diesem Monat im Vergleich zum Februar ein deutlicher Abwärtstrend bei den Neuansteckungen eingestellt. Doch Sorgen bereiten den Behörden nach wie vor lokale Häufungen sowie «importierte» Fälle.

Bald Fernunterricht an Aargaus Volksschulen?

Falls die Aargauer Volksschulen länger als 20. April 2020 geschlossen bleiben, soll Fernunterricht eingeführt werden. Das Bildungsdepartement legte dafür nun Konditionen fest. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Bereits jetzt werden Kinder zuhause unterrichtet. Bleiben die Schulhäuser im Aaargau zu, will der Kanton Fernunterricht einführen. (Bild: Keystone)
Corona-Krise schlägt auf Konjunktur

Die Corona-Krise sowie der Lockdown in der Schweiz und in anderen Ländern der Welt schlägt auf die Konjunktur hierzulande durch. Das zeigt sich auch im monatlich veröffentlichten Barometer der Konjunkturforscher der ETH Zürich. Das Stimmungsbild hat sich im März deutlich eingetrübt.

Das KOF-Barometer fiel im Vergleich zum Vormonat um 8,9 auf 92,9 Zähler, wie die Konjunkturforschungsstelle KOF am Montag schreibt. Das sei der stärkste monatliche Einbruch seit fünf Jahren. Damals hatte die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Mindestkurs für den Schweizer Franken aufgehoben. Weitere Informationen zum Thema gibt es hier.

Dividende aber keine phsysische Versammlung bei der UBS

Gute Nachricht für die Aktionäre der UBS: Trotz der Corona-Krise verzichtet die Grossbank nicht auf die Ausschüttung einer Dividende. An der Generalversammlung vom 29. April dürfen die Anteilseigner allerdings nicht physisch teilnehmen.

Das teilte die Gesellschaft am Montag mit. Die Bank ruft ihre Aktionäre nämlich dazu auf, ihre Stimme dem unabhängigen Stimmrechtsvertreter zu erteilen. Die Veranstaltung soll dann im Internet übertragen werden. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Die UBS schüttet trotz Corona eine Dividende aus. (Bild: Keystone)
70'000 Selbständigerwerbende stellen Antrag auf Erwerbsersatz

Innerhalb von fünf Tagen haben 70’000 Selbständigerwerbende einen Antrag für eine Corona-Erwerbsersatzentschädigung bei den kantonalen Ausgleichskassen eingereicht. Das ist etwa ein Fünftel aller Selbständigerwerbenden in der Schweiz.

Die meisten von ihnen machen als Grund die Schliessung des Betriebs aufgrund der vom Bundesrat angeordneten Massnahmen geltend, wie die Konferenz der Kantonalen Ausgleichskassen am Montag mitteilte. Anspruch auf Entschädigung haben Selbständige zudem bei einer ärztlich belegten Quarantäne und beim Wegfall der Fremdbetreuung für Kinder unter zwölf Jahren.

Alle Informationen zum Thema gibt es hier.

Coronavirus bremst Ergebnis bei ABB

Der Technologiekonzern ABB rechnet aufgrund der Coronavirus-Pandemie mit Bremsspuren im Ergebnis für das erste Quartal. Für das Gesamtjahr 2020 macht die Gesellschaft keinen Ausblick mehr. Und wegen der Krise verzichtet das Top-Management auf zhen Prozent der Vergütungen.

Die Verantwortlichen bei der ABB wagen keinen Ausblick mehr für das gesamte 2020. (BIld: Keystone)

Die genauen Einflüsse der Covid-19-Pandemie auf die Ergebnisse des ersten Quartals von ABB liessen sich derzeit noch nicht bestimmen, teilte die Gesellschaft am Montag mit. Man gehe aber im Vergleich zum Vorjahreszeitraum für alle Geschäftsbereiche von einem Umsatzrückgang aus. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Easyjet fliegt nicht mehr

Der britische Billigflieger hat wegen der Reisebeschränkungen zur Bekämpfung des Coronavirus den Flugbetrieb eingestellt. Derzeit sei unklar, wann die Maschinen wieder abheben können, teilte Easyjet mit.

Um die Auswirkungen auf die Bilanz möglichst gering zu halten, würden Kosten reduziert. Zudem wurde mit der Gewerkschaft eine Urlaubsregelung für das Kabinenpersonal getroffen, die ab 1. April für einen Zeitraum von zwei Monaten gilt. In der Zeit erhält die Besatzung 80 Prozent ihres Durchschnittslohns. Alle Informationen dazu gibt es hier.

Easyjet stellt der Flugverkehr wegen der Corona-Krise vorerst ein. (Bild: Keysone)
Risikopatienten sollen wieder arbeiten

Risikopatienten müssen in der Schweiz weiterarbeiten. Besonders gefährdete dürfen nun wieder an den Arbeitsplatz, wenn Homeoffice bei ihnen nicht möglich ist, wie der «Tagesanzeiger» berichtet. Diese Corona-Verordnung des Bundesrates gilt, wenn der Arbeitgeber am Arbeitsort die Empfehlungen des Bundes betreffend Hygiene und soziale Distanz sicherstellen kann.

In einer bisherigen Version der Vorordnung war dies nicht der Fall. Die gefährdeten Personen waren bis anhin beurlaubt. Das hat den Schweizerischen Gewerkschaftsbund auf den Plan gerufen. Er hat beim Bundesrat interveniert und verlangt die Löschung des Abschnitts. Die Arbeitgeber wehren sich jedoch. Man habe nichts gegen Präzisierungen, eine Löschung sei aber problematisch.

Arbeitsfreie Woche in Russland

Russland will mit einer arbeitsfreien Woche die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie eindämmen. Das ist eine von mehreren Massnahmen, die an diesem Montag in Kraft tritt.

Auf Anordnung von Präsident Wladimir Putin sollen grosse Teile der russischen Geschäftswelt ruhen. Die Löhne sollen aber weiter gezahlt werden. Supermärkte, Apotheken und Spitäler bleiben geöffnet. Die Bevölkerung sollte jetzt «Disziplin und Verantwortung» zeigen und zu Hause zu bleiben, hatte Putin an seine Landsleute appelliert.

In Russland wurde eine allgemeinde Aussgangssperre verhängt. (Bild: Keystone)

Moskaus Bürgermeister Sergej Sobjanin verhängte zudem am Sonntagabend eine allgemeine Ausgangssperre. Sie soll ebenfalls von Montag an gelten – wie lange, war zunächst unklar.

Trump freut sich über Corona-Einschaltquoten

US-Präsident Donald Trump ist stolz auf die hohen Einschaltquoten seiner täglichen Pressebriefings zur Coronavirus-Pandemie. Dass seine Zuschauerzahlen derart hoch seien, mache die Medienlandschaft «verrückt», schrieb Trump am Sonntag auf Twitter.

Nich nur in den USA: Auf der ganzen Welt schauen die Menschen Donald Trump bei seinen Corona-Updates zu. (Bild: Keystone)

Seine Quoten seinen mit denen von Football-Übertragungen oder der Show «The Bachelor» vergleichbar, prahlte er. Trump zitierte auch den Einstieg eines Artikels der «New York Times», in dem es hiess: «Präsident Trump ist ein Quoten-Hit (…).»

Allerdings unterschlug Trump in seinem Tweet den Rest des Satzes. Dieser lautete vollständig: «Präsident Trump ist ein Quoten-Hit, und einige Journalisten und Experten des öffentlichen Gesundheitssektor sagen, das könnte eine gefährliche Sache sein.»

MS Zaandam fährt duch Panamakanal

Das Kreuzfahrtschiff «Zaandam» mit mindestens zwei positiv auf das Coronavirus getesteten Passagieren hat seine Fahrt durch den Panamakanal begonnen. Gemeinsam mit seinem Schwesternschiff «Rotterdam» habe es die Passage vom Pazifik in den Atlantik eingeleitet, teilte die Verwaltung des Panamakanals am Sonntag mit.

Zuvor hatte das panamaische Gesundheitsministerium die Durchfahrt genehmigt. «Für die Durchfahrt werden Massnahmen ergriffen, um das Risiko für das Personal des Panamakanals zu minimieren», teilte die Verwaltung mit.

Die MS Zandaam fährt aktuell durch den Panamakanal. Zwei Personen an Bord wurden positiv auf das Coronavirus getestet. (Bild: Keystone)
Ausgangsbeschränkung in Argentinien verlängert

Angesichts der sich weiter ausbreitenden Corona-Pandemie hat die argentinische Regierung die weitreichenden Ausgangsbeschränkungen verlängert. Die Massnahmen sollen mindestens bis Ostern beigehalten werden, teilte Präsident Alberto Fernández nach einer Kabinettssitzung am Sonntag mit.

«Dies ist ein Krieg gegen eine unsichtbare Armee», sagte der Staatschef. «Ich bin davon überzeugt, dass wir gute Ergebnisse erzielen, wenn wir uns weiter an die Quarantäne halten.» Bislang haben sich in dem südamerikanischen Land 820 Menschen nachweislich mit den neuartigen Coronavirus infiziert. 20 Patienten sind gestorben.

Vier weitere Todesfälle in China

China hat 31 weitere Infektionen mit der Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Montag mitteilte, kamen zudem vier weitere Patienten ums Leben.

Mit 30 Fällen wurde ein Grossteil der Infektion erneut bei Menschen nachgewiesen, die nach China eingereist sind. Schon seit Wochen gibt es in der Volksrepublik fast ausschliesslich nur noch solche «importierte Fälle».

In Cina selber gab es seit mehreren Wochen keine Ansteckungen mehr. (Bild: Keystone)
Neymar wehrt sich gegen Vorwürfe

Dem brasilianischen Fussballstar Neymar wurde vorgeworfen, er halte sich nicht an die Regeln zur Selbstisolation in der Corona-Krise. Nun wehrte er sich.

Neymar lebe in seinem Anwesen in Brasilien «völlig isoliert» und lediglich in Begleitung jener Menschen, die mit ihm aus Frankreich zurückgereist seien, versicherte das Kommunikationsteam des Fussballers. Auf Twitter bedankte sich der Fussball-Star zudem bei dem medizinischen Personal für seinen Einsatz in der Krise. Mehr Informationen zum Thema finden Sie hier.



UBS-Chef spendet eine Million an Hilfsbedürftige

UBS-Chef Sergio Ermotti ha sich entschieden, priva eine Million Franken zu spenden. Das Geld soll Corona-Opfern im Tessin zukommen, wie der 59-Jährige gegenüber «Blick» bestätigt.

«Ich höre von der schwierigen Situation in den Spitälern und von Menschen, die Familienangehörige verloren haben. Die Situation ist dramatisch», sagte der im Tessin lebende Ermotti gegenüber der Zeitung.

UBS-CEO Sergio Ermotti sependet eine Million Franken für hilfsbedürftige Familien im Tessin. (Bild: Keystone)

Auch die richtet einen Fonds mit 30 Millionen Franken für Corona-Opfer in der Schweiz und weltweit ein. Unterstützt werden beispielsweise Familien, die sich das Studium der Kinder nicht mehr leisten können, weil ein Elternteil am Coronavirus gestorben ist.

Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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