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Schweiz

«Mr. Coronavirus» Daniel Koch gibt Leitung ab

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Zürcher Unispital testet alle Patienten auf Covid-19

Das Universitätsspital Zürich testet ab Mittwoch alle neuen Patientinnen und Patienten auf Covid-19, selbst wenn diese keine Symptome zeigen und etwa wegen eines Unfalls eingeliefert werden.

Ziel ist es, die Sicherheit für Mitarbeitende und andere Patienten zu erhöhen. Diese Tests würden aber die Gefahr bergen, sich in falscher Sicherheit zu wiegen, weil der Test am einen Tag negativ und am nächsten Tag positiv ausfallen könne, sagte Infektiologe Hugo Sax am Dienstag vor den Medien im Zürcher Universitätsspital.

Hochbetrieb bei TCS

Beim Touring Club Schweiz (TCS) laufen derzeit die Telefone heiss. Seit Januar sind bei der ETI-Zentrale rund 20’000 Anrufe im Zusammenhang mit dem Coronavirus eingegangen. Das entspricht einer Zunahme um über 350 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.



Der Ausbruch des Coronavirus hat beim TCS zu dieser Ausnahmesituation geführt und die Hilfegesuche auf ein Rekordniveau hochschnellen lassen, wie der TCS in einer Mitteilung vom Dienstag schreibt.

Keine WKs bei der Armee

Die Schweizer Armee sagt sämtliche Wiederholungskurse bis Ende Juni ab. Ausgeschlossen seien jene WK, die zur Unterstützung des Gesundheitswesens oder zur Unterstützung der zivilen Behörden zum Beispiel an den Grenzen eingesetzt würden. Das sagte der stellvertretende Armeechef Aldo Schellenberg am Dienstag am Grenzübergang Boncourt JU.

«Wir verfügen permanent über Truppen, die für solche Aufgaben eingesetzt werden können», so Schellenberg laut «20 Minuten». Die Armee werde bis und mit Ende Juni sämtliche Wiederholungskurse, welche nicht im Zusammenhang mit der Viruskrise stünden, abschaffen. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Die Schweizer Armee hält eine WKs bis Juni.(Bild: Keystone)
Vrenetic-Gründer berichtet aus CEO

Marco Weber, CEO und Gründer von Vrenetic ist seit vier Wochen in Peking. Im Interview mit Telebasel erzählt er von seinen Erfahrungen in der Corona-Krise.

(Video: Telebasel)

Printmedien leiden

Der Verband Schweizer Gratiszeitungen (VSGZ) weist in einem offenen Brief an den Bundesrat auf die existentielle Not bei kostenlosen Regionalmedien hin und fordert eine spezielle Unterstützung.

Kostenlose Regionalmedien seien aufgrund der Corona-Krise in eine existenzbedrohende Situation geraten, nachdem der Bundesrat die Tätigkeit vieler Gewerbetreibender eingeschränkt oder gar aufgehoben habe. Die Betroffenen würden deshalb keine Werbung mehr schalten, heisst es im am Dienstag veröffentlichten Brief.

Die CH Media beantragt Kurzarbeit. (Bild: Keystone)

Kurzarbeit bei CH Media

Das Schweizer Medienunternehmen CH Media will wegen der Corona-Pandemie ab Mittwoch konzernweit für seine rund 2000 Beschäftigten Kurzarbeit einführen. CH Media rechnet für 2020 mit einem Umsatzeinbruch von über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Allein im April erwarte man einen Umsatzrückgang zum Vorjahr von über 30 Prozent für CH Media und über 50 Prozent im Werbemarkt, heisst es in einer Medienmitteilung vom Dienstag. Das entspreche mehr als 10 Millionen Franken.

Deutsche Stadt führt Maskenpflicht ein

Zur Eindämmung der Corona-Krise soll im thüringischen Jena ab der kommenden Woche das Tragen von Schutzmasken in Supermärkten und im Nahverkehr zur Pflicht werden.

«In einer Woche soll das Tragen eines Mund-und-Nasen-Schutzes in Jenaer Verkaufsstellen, dem öffentlichen Nahverkehr und Gebäuden mit Publikumsverkehr verpflichtend werden», teilte die Stadtverwaltung mit. Die Massnahme sei vom Fachdienst Gesundheit angemahnt worden.

Neben Masken seien auch Tücher oder Schals als Schutz anerkannt – diese müssten aber auch die Nase und den Mund abdecken, erklärte die Verwaltung. Die Stadt habe eine «Grundausstattung an Masken, mit der Pflegekräfte, Ärzte, Fahrer des ÖV und andere in systemrelevanter Infrastruktur versorgt werden können».

Ikea produziert neu Schutzkleidung

Der weltgrösste Möbelhändler Ikea hat mit der Herstellung von Schutzausrüstung wie Schürzen und Schutzmasken für Spitäler begonnen, die gegen die Ausbreitung des Coronavirus kämpfen.

Ikea produziert neu Schutzkleidung wie Schürzen und Masken. (Bild: Keystone)

Die Produktion soll Firmenangaben zufolge gesteigert werden. Einkaufsmanager Henrik Elm erklärte zudem, dass die Nachfrage nach Büromöbeln ungebrochen sei, da infolge der Coronakrise viele Beschäftigte ins Home-Office gehen. Elm fügte hinzu, dass er keinen Mangel an Holz und anderen Rohstoffen erwarte. Weitere Informationen gibt es hier.

«Mr. Coronavirus» übergibt Posten

«Delegierter des BAG für Covid-19» ist die offizielle Bezeichnung von Daniel Koch, der auf allen Medienkanälen präsent ist, wenn es um das Coronavirus geht. Am Dienstag gibt er den Stab weiter an Stefan Kuster als Leiter der Abteilung Übertragbare Krankheiten.

Daniel Koch wird Ende April eigentlich pensioniert. Wegen der Corona-Krise arbeitet er aber noch weiter. (Bild: Keystone)

Koch werde weiterhin als Covid-19- Delegierter das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zur Coronavirus-Pandemie unterstützen und es in der Öffentlichkeit vertreten, wie das Amt am Dienstag mitteilte. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Rumänien sperrt Stadt Suceava ab

Rumänien sperrt die im Nordosten gelegene Stadt Suceava und acht benachbarte Dörfer, weil dort mehr als ein Viertel aller Infektionen mit dem neuen Coronavirus aufgetreten sind. Das beschloss die Regierung am späten Montagabend. Von den landesweit 2109 Patienten, die mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert sind, leben 593 in der Kreishauptstadt Suceava, die rund 92 000 Einwohner hat.

Rumänien schliesst im Kampf gegen das Coronavirus gleich die ganze Stadt Suceava ab. (Bild: Keystone)

Vor allem das Kreiskrankenhaus von Suceava gilt als Infektionsherd. Etwa die Hälfte der Patienten sowie 100 Ärzte und Pfleger haben sich infiziert. Der Direktor der Klinik wurde daraufhin entlassen. Er soll es zudem unterlassen haben, Corona-Todesfälle zu melden, wie das lokale Gesundheitsamt erklärte. Von den bisher landesweit 65 Corona-Todesopfern kommen 13 aus Suceava, teilte die Regierung in Bukarest mit.

Natascha Badmann sitzt in Gran Canaria fest

Die sechsfache Ironman-Weltmeisterin Natascha Badmann (53) und ihr Lebenspartner Toni Hasler sind wegen der Folgen der Coronavirus-Pandemie an ihrem langjährigen Trainingslager-Domizil Gran Canaria blockiert.

Ironman-Weltmeisterin Natascha Badmann kann Gran Canaria wegen der Corona-Krise nicht verlassen. (Bild: Keystone)

«Trotz bezahlten Flügen sitzen wir wie beispielsweise andere Radtouristen wegen entsprechenden Streichungen fest. Und langsam wird es ungemütlich, weil auch die Versorgungslage für die Menschen hier nicht mehr absolut gewährleistet scheint», sagte Hasler gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Badmann und Hasler befinden sich aktuell auf einem kleineren privaten Anwesen in der Region von Maspalomas in einer Art Zwangs-Isolation. Sie dürfen sich nur auf dem Anwesen ohne Einschränkungen bewegen. Denn Spaziergänge oder Outdoor-Training werden mit beträchtlichen Bussen geahndet, weil in ganz Spanien seit gut zwei Wochen der mit einer Ausgangssperre verbundene Notstand herrscht.

Züricher Firma liefert Beatmungsgeräte nach Deutschland

Die Zürcher Firma Sensirion liefert Durchflusssensoren an die deutsche Medizinaltechnikfirma Löwenstein. Das Unternehmen aus dem rheinland-pfälzischen Bad Ems hat von der deutschen Regierung einen Auftrag über mehrere tausend Beatmungsgeräte erhalten.

Sensirion setze alles daran, Löwenstein Medical bei der Erfüllung des Auftrages zu unterstützen, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Dienstag. Die benötigten Durchflusssensoren würden so schnell wie möglich ausgeliefert. «Ich bin stolz, dass Sensirion damit einen aktiven Beitrag zur weltweiten Krisensituation leisten kann,» wird Grischa Klimpki, Key Account Manager für den Auftrag, zitiert.

Italienischer Opa unterhält auf TikTok

(Video: zVg)

Vier erkrankten Frankfurt-Spielern geht es bessern

Eintracht Frankfurts Sportdirektor Fredi Bobic hat bei den vier Teammitgliedern, deren Coronavirus-Test positiv war, Entwarnung gegeben. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Entwarnung bei Eintracht Frankfurt: alle positiv getesteten Spieler sind auf dem Weg zur Besserung. (Bild: Keystone)
Pastor in Florida will Kirche nicht schliessen - verhaftet

Ein evangelikaler Pastor in Florida, der trotz der Schutzmassnahmen zur Eindämmung des Coronavirus Grossveranstaltungen in seiner Kirche abgehalten hat, ist nach einem Bericht des Senders CNN festgenommen worden.

Der US-Sender schrieb am Montag auf seiner Homepage: «Pastor Rodney Howard-Browne sagte, er werde die Türen seiner Megakirche in Tampa, Florida, nicht schliessen, bevor nicht die Endzeit beginnt. Die Polizei war nicht bereit, so lange zu warten.»

So können Kleinunternehmer über Wasser bleiben

Die Coronakrise ist für viele KMU eine schwierige Zeit. Hier finden Sie neun Dinge, die Kleinunternehmer jetzt tun können, um ihr Geschäft am Laufen zu halten.

Stefan Raab und ProSieben lancieren ESC-Ersatz

Als Ersatz für den abgesagten Eurovision Song Contest (ESC) 2020 planen Stefan Raab und der Fernsehsender ProSieben einen «neuen, freien europäischen Songwettbewerb». Er soll am 16. Mai in Köln unter allen «aktuellen gesetzlichen Auflagen und (…) Vorgaben der Gesundheitsbehörden» stattfinden und «Free European Song Contest» heissen.

Stefan Raab will einen Ersatz für den Eurovision-Song-Contest auf die Beine stellen. (Bild: Keysone)

Das wäre ursprünglich der Termin des abgesagten ESC gewesen. Raab will die Show produzieren, wie der Sender am Dienstag mitteilte. Weitere Informationen gibt es hier.

Basketball-Liga spendet für Blutplasma-INfusionen

Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie unterstützt die NBA den Ansatz von Wissenschaftlern, Patienten mit dem Blutplasma von Menschen zu behandeln, die die Infektion überstanden haben.

Neben einer Geldspende in Höhe von 100’000 Dollar an ein entsprechendes Projekt hat die NBA auch ihre Spieler um Hilfe gebeten. Basketballer, die die Infektion mit dem Coronavirus überstanden haben, sollen sich eine Blut- und Plasmaspende überlegen. Ob diese Methode, die nicht neu ist, hilft, ist allerdings nicht erwiesen.

Auch der Augusta National Golf Club im amerikanischen Bundesstaat Georgia spendet zwei Millionen Dollar zur Unterstützung des Kampfes gegen das Coronavirus in der Region Augusta.

Eine Million gehe an die Universität, wo um ein Medikament gegen das Virus geforscht wird. Die andere Hälfte des Betrags komme einem Fonds zur Bekämpfung der Pandemie zugute.

Weiterer Anstieg der Infektionen in Südkorea

Die Zahl der täglich erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist wieder auf mehr als 100 gestiegen. Am Montag seien 125 Fälle hinzugekommen, teilten die Gesundheitsbehörden am Dienstag mit. Damit wurden bisher 9786 Menschen positiv auf den Sars-CoV-2-Erreger getestet.

Da die Covid-19-Fälle in Südkorea vor allem aus dem Ausland kommen, werden Touristen genaustens kontrolliert. (Bild: Keystone)

Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus kletterte um vier auf 162. Seit Tagen verzeichnet Südkorea bei neuen Infektionsfällen einen stetigen Wechsel von an- und absteigenden Zahlen. Sorgen bereiten den Behörden nach wie vor lokale Häufungen von Infektionen sowie eine zunehmende Zahl «importierter» Fälle.

Welt-Aids-Konferenz wird virtell agehalten

Die Welt-Aids-Konferenz wird aus Sorge vor einer weiteren Verbreitung des neuartigen Coronavirus in diesem Jahr erstmals virtuell abgehalten. Die Entscheidung sei aus Sorge um Sicherheit und Gesundheit der Teilnehmer getroffen worden, teilten die Veranstalter mit.

Nach wie vor soll die Konferenz vom 6. bis 10. Juli stattfinden. Ursprünglich war das Treffen in San Francisco und Oakland geplant gewesen.

2900 Menschen sterben im Iran an Covid-19

Im Iran hat sich die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus auf fast 2900 erhöht. 141 weitere Menschen seien innert 24 Stunden an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Teheran am Dienstag.

141 Menschen starben im Iran in den vergangneen 24 Stunden. (Bild: Keystone)

Damit gebe es nun 2898 Todesfälle. Die Zahl der Infektionsfälle erhöhte sich demnach auf mehr als 44’600.

Innert Stunden seien mehr als 3100 Neu-Infektionen registriert worden, sagte der Sprecher. Unter den Infizierten, die im Krankenhaus behandelt würden, befänden sich mehr als 3700 in Lebensgefahr. Mehr als 14’600 Patienten hätten sich inzwischen von ihrer Infektion erholt.

Rasanter Ansteig bei Altertswiss-App

Wegen des Coronavirus laden sich immer mehr Schweizerinnen und Schweizer die Alarmierungs-App Alertswiss von Bund und Kantonen herunter. Das berichtete Radio SRF am Dienstag.

«Seit drei bis vier Wochen haben wir 120’000 neue Nutzer», sagte Kommunikationsleiterin Sandra Kobelt vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz in der Sendung «Heute Morgen». «Jetzt zählen wir 570’000 Nutzer – das ist eine enorme Entwicklung.»

Jeder Dreizehnte Positiv

Die Zahl der in der Schweiz nachgewiesenen Covid-19-Infektionen ist innerhalb eines Tages um 701 Fälle auf 16’176 gestiegen. Das teilte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag mit. Insgesamt wurden bisher rund 123’150 Tests auf das Virus durchgeführt.

Der Anteil der positiv Getesteten belief sich nach Angaben des BAG auf 13 Prozent. Am Montag hatte das BAG noch 1201 neue bestätigte Fälle im Vergleich zum Vortag gemeldet. Mehr dazu gibt es hier.

Zweifel an chinesischen Corona-Daten - Behörden gehen über die Bücher

Seit mehreren Wochen steht die Frage im Raum: Stimmen die Zahlen zu den Infizierten aus China? Angesichts von Zweifeln an den offiziellen Daten zu Corona-Infektionen in China haben die Behörden Änderungen zugesagt. Ab dem 1. April sollen auch die Zahlen von Infizierten ohne Krankheitssymptome veröffentlicht werden.

Die chinesischen Behördenwollen die Corona-Zahlen nochmals überprüfen. (Bild: Keystone)

Diese würden dann auch zentral für 14 Tage unter Quarantäne gestellt, sagte ein Mitglied der Nationalen Gesundheitskommission am Dienstag in Peking. Zuletzt war wiederholt vermutet worden, dass eine hohe Zahl von Infizierten in der offiziellen Statistik nicht auftaucht und dass Infizierte andere Menschen anstecken, weil sie gar nicht wüssten, dass sie das Virus in sich tragen. Weitere Informationen gibt es hier.

Queen-Konzert wird verschoben

Am 28. Juni hätten Queen & Adam Lambert im Hallenstadion Zürich gespielt. Nun verschieben die Band und der Sänger ihre «Rhapsody»-Tournee durch Europa. Das Konzert in Zürich wird genau ein Jahr später stattfinden: am 28. Juni 2021.

Die gute Fans für alle Ticket-Inhaber: Die Billets behalten ihre Gültigkeit.



Queen-Gitarrist Brian May zeigte sich traurig über die Verschiebung, «obwohl es im gegenwärtig verrückten Zustand auf der Welt für unsere Fans keine Überraschung sein kann». Und Sänger Adam Lambert verweist darauf, dass die Gesundheit an erster Stelle stünde, «wir müssen alle aufeinander aufpassen».

Die Tour hätte eigentlich am 24. Mai diesen Jahres in Italien beginnen und Anfang Juli in Madrid enden sollen. Zehn Shows waren vorgesehen und fast 400’000 Tickets seien bereits verkauft worden, teilte der Veranstalter abc-Production am Dienstag mit. Die verkauften Tickets für das Hallenstadion sollen demnach ihre Gültigkeit für das Konzert im nächsten Jahr behalten.

ETH-Professoren fordern noch mehr Stützen für Wirtschaft

Die vom Bundesrat ergriffenen Massnahmen zur Abfederung der Folgen der Coronavirus-Pandemie auf die Wirtschaft reichen nach Ansicht zweier ETH-Professoren nicht aus. Diese fordern, dass auch die Kapitalkosten der Firmen teilweise erstattet werden sollen.

Der Bund unterstützt derzeit mit zwei Pfeilern Firmen, die sich aktuell wegen der Coronavirus-Pandemie in einer prekären Lage befinden: Kurzarbeit und Liquiditätshilfen. Diese Massnahmen seien zwar wichtig, doch würden sie nicht alle Probleme lösen, heisst es in einer Mitteilung der beiden ETH-Wirtschaftsprofessoren Hans Gersbach und Jan-Egbert Sturm vom Dienstag.

Denn den Firmen würden aktuell die Einnahmen fehlen, um etwa für Miete, Pacht oder Kreditzinsen aufzukommen. Müssten sie diese Kapitalkosten allein tragen, würden viele von ihnen den Betrieb aufgeben oder wegen der hohen Schuldenlast nach der Krise nicht genügend investieren können, folgern die beiden Experten. Basierend auf diesen Überlegungen schlagen die ETH-Professoren daher vor, dass den Firmen die Kapitalkosten bei einem Produktionsausfall teilweise erstattet werden sollen. Weitere Informationen gibt es hier.

Kantonspolizei Wallis bittet darum, den Töff in der Garage zu lassen

Töfffahrer und Töfffahrerinnen sollen wegen der Coronavirus-Krise keine Ausflüge machen. Die Kantonspolizei Wallis ruft die Motorradfahrer «aufgrund der aussergewöhnlichen Situation» zum Verzicht, Verständnis und Solidarität auf.

Die Polizei richtet sich im Hinblick auf die wärmeren Temperaturen an die Töfffahrer. «Wir bitten darum, während dieser aussergewöhnlichen Lage auf Motorradausflüge zu verzichten», schreibt die Kantonspolizei Wallis in einem Communiqué vom Dienstag. «Wenn das Motorradfahren unumgänglich ist, weisen wir darauf hin, sich auf der Strasse vorsichtig zu verhalten.»

Bereits ein relativ einfacher Sturz mit einem Motorrad könne einen Spitalaufenthalt von mehreren Tagen zur Folge haben. In der gegenwärtigen Situation seien jedoch freie Kapazitäten in den Spitälern absolut notwendig, heisst es im Appell, der auch als Videobotschaft auf der Plattform Youtube aufgeschaltet ist.

Zalando schreibt wegen Corona rote Zahlen

Die gedämpfte Shoppinglust vieler Konsumenten wegen der Coronavirus-Pandemie macht Europas grösstem Online-Modehändler Zalando zu schaffen. Im ersten Quartal rutscht das deutsche Unternehmen in die roten Zahlen.

Zalando leidet wie viele andere Unternehmen in der Corona-Krise. (Bild: Keystone)

Insgesamt werde ein bereinigter Betriebsverlust von deutlich mehr als 28 Millionen Euro anfallen, gab der Berliner Konzern am Dienstag bekannt. Auch die Jahresprognose sei nicht mehr zu halten. Zalando will nun verstärkt auf die Kosten schauen. Ausgaben und Investitionen sowie die Finanzplanung für das Jahr seien an die neuen Gegebenheiten angepasst worden, schrieb die Konzernleitung in einem Brief an die Mitarbeiter. Weitere Informationen gibt es hier.

8189 Tote in Spanien

Die Zahl der Coronavirus-Toten in Spanien steig in den vergangnen 24 Stunden um 849. Das teilt das spanische Gesundheitsminesterium mit. Es handelt sich um einen neuen Höchststand der Todesfälle.

Ingsgesamt 94’417 Menschen sind an Covid-19 erkrankt. Das sind 9222 mehr als am Vortag. Am Tag zuvor war die Zahl der neuen Todesfälle leicht zurückgegangen. Dies hatte die Hoffnung geweckt, das Land könnte den Höhepunkt der Pandemie erreicht haben. Die Zahlen vom Dienstag machten diese Hoffnung aber wieder zunichte.

Über 94’000 Menschen leiden in Spanien am Coronavirus. (Bild: Keystone)
12-Jähriges Mdächen stirbt in Belgien

Ein 12-jähriges Mädchen starb in Belgien an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben. Das sagen die belgischen Behörden am Dienstag.

Das Mädchen habe unter starkem Fieber gelitten und ihr Zustand sich in den vergangenen Tagen verschlechtert. «Es ist ein sehr aussergewöhnlicher Fall», so Sprecher Steven Van Gucht.

Der Behörden wollen den Fall genauer untersuchen. Die 12-Jährige ist das bsiher jüngste Corona-Todesopfer in Europa. Vor einigen Tagen starben bereits ein 14-jähriger Teenager in Portugal und eine 16-jährige Französin.

In Belgien starb mit einem 12-jährigen Mädchen die bisher jüngste Person in Eurpa am Coronavirus. (Bild: Keystone)
Russland verhängt bis zu sieben Jahre Gefägnis bei Qurantäne-Bruch

Wer sich in Russland der Qurantäne widersetzt, dem drohen hohe Strafen. Bis zu sieben Jahre Gefängnis oder zu hohen Geldstrafen werden Menschen verurteilt. Je nachdem, ob eine Infektion mit tödlicher Folge erfolge. Mit den Massnahmen will die russische Regierung die Ausbreitung des Coronavirus verhindern. Weitere Informationen gibt es hier.

Optimismus in Dänemark

In Dänemark hat sich die Ansteckungsrate innert zwei Wochen halbiert. Damit konnte eine Überlastung der Spitäler verhindert werden.

Das stimmt die Behörden zuverischtlich. Bis Ostern könnte das öffentliche Leben im skandinavischen Land wieder stattfinden, wie SRF berichtet.

Zirkus Knie sagt Vorstellungen ab

Wegen der Corona-Krise sagt der Zrikus Knie sämtliche Vorstellungen bis 5. Mai ab. Betroffen sind die Städte Rapperswil, Schaffhausen, Frauenfeld, Wil, Winterthur, Buchs SG, Chur, Kreuzlingen, Glarus und St. Gallen. Die Tickets können zurückgegeben werden, wie der Zirkus schreibt.

Easyjet beantragt bei der Schweiz Staatshilfe

Die britische Billig-Fluggesellschaft Easyjet bittet die Schweiz um Staatshilfe. Das Unternehmen wurde durch die Corona-Pandemanie in eine Krise gestürtzt.

«Als schweizerische Fluggesellschaft mit 1’000 Mitarbeitenden mit lokalen Arbeitsverträgen steht Easyjet Switzerland in Kontakt mit der Taskforce, die für die luftfahrtspezifischen Unterstützungsmassnahmen zuständig ist», sagte ein Sprecher am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur AWP.

Weitere Informatonen gibt es hier.

Der Billig-Fluggesellschaft droht Corona-Absturz: Easyjet beantragt nun bei der Schweiz Staatshilfe. (Bild: Keystone)
Patienten auf Gelände des US Open behandelt

Im Kampf gegen das Coronavirus werden in den USA  Sportanlagen umfunktioniert. Auf dem Gelände des US Open gibt es demnächst 350 temporäre Spital-Betten für die von der Coronavirus-Pandemie hart getroffenen Bewohner der Stadt New York. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Wo sonst Tennis gespielt wird, weden nun Patienten gepflegt. (Bild: Keystone)
Französische Behörden warnen vor Medikamenten

Frankreichs Arzneimittelbehörde ANSM hat mögliche gefährliche Nebenwirkungen bis hin zu Todesfällen bei neuen Methoden zur Behandlung des Coronavirus entdeckt. Zu diesen Methoden zählen auch der Einsatz von HIV- oder Malaria-Mediakamenten. Die Nebenwirkungen wurden aus französischen Spitälern gemeldet. Mehr zum Thema gibt es hier.

Chinas Industrie erholt sich langsam

Die Stimmung in Chinas Industrie hat sich nach einem Rekordeinbruch wegen des Coronavirus wieder aufgehellt. Wie das Pekinger Statistikamt am Dienstag mitteilte, machte der offizielle Einkaufsmanagerindex (PMI) des herstellenden Gewerbes im März einen Sprung von 35,7 auf 52 Punkte.

Die Stimmung in Chinas Industrie wird positiver. (Bild: Keystone)

Vor dem Hintergrund des Coronavirus-Ausbruchs war die Stimmung in Chinas Industrie im Januar und Februar auf ein Rekordtief gesunken. Werte über der kritischen Grenze von 50 Punkten deuten auf eine positive Stimmung in der Wirtschaft hin, während darunter von einem Abschwung auszugehen ist.

15 Menschen sterben im Kanton Tessin

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden weitere 15 Personen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 129 weitere Personen sind innerhalb eines Tages positiv auf das Virus getestet worden.

Insgesamt wurden bis Dienstagmorgen im Kanton Tessin 2091 Personen positiv auf das Virus getestet. Bisher 120 Menschen verloren ihr Leben.

Römischer Kardinal mit Covid-19 im Spital

Der Stellvertreter des Papstes für das Bistum Rom ist an der Lungenkrankheit Covid-19 erkrankt. Der Kardinalvikar des Bistums, Angelo De Donatis, sei der erste Kardinal, der sich mit dem Coronavirus angesteckt habe, berichtete die vatikanische Medienplattform Vaticannews.

Der römische Kardinal Angelo De Donatis liegt mit Fieber im Krankenhaus. (Bild: Keystone)

Der 66-Jährige habe Fieber und sei im Krankenhaus, es gehe ihm aber gut, teilte das Bistum Rom am Montagabend mit. Er liegt in der römischen Klinik, in der auch Päpste behandelt werden.

Der Papst ist Bischof von Rom. Franziskus habe mit De Donatis aber in letzter Zeit keinen Kontakt gehabt, so Vaticannews. In dem kleinen Kirchenstaat gibt es mittlerweile einige wenige Corona-Fälle. Franziskus ist allerdings nicht betroffen, wie der Vatikan am Wochenende mitgeteilt hatte.

Spanien verbietet Beerdigungszeremonien

Spanien hat wegen der Coronavirus-Pandemie alle Beisetzungszeremonien verboten. Die Teilnehmerzahl bei Bestattungen ist bis auf Weiteres auf maximal drei dem Verstorbenen nahe stehende Menschen beschränkt, wie es in einem am Montag veröffentlichten Regierungsdekret heisst.

Die Einschränkungen bei Beerdigungen gelten bis zum Ende des derzeitigen offiziellen landesweiten Notstandes, der vorerst bis zum 11. April befristet ist. Ähnliche Restriktionen für Beisetzungen gelten bereits in Italien.

Beerdiungenszeremonien sind nun wegen des Coronavirus in Spanien untersagt. (Bild: Keystone)
Mehr Mittel am Geld- und Kapitalmarkt

Der Bundesrat ergreift Massnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise. Dies erhöht den kurzfristigen Finanzierungsbedarf des Bundes. Die zusätzlichen Ausgaben sollen einerseits über die bestehende hohe Liquidität finanziert, andererseits sollen mehr Mittel aufgenommen werden.

Die Eidgenössische Finanzverwaltung (EFV) wird daher das ausstehende Volumen an kurzfristigen Geldmarktpapieren im laufenden Jahr erhöhen, wie sie am Dienstag mitteilt. Das Volumen soll im laufenden Jahr auf 12 von rund 6 Milliarden Franken steigen. Weitere Details zum Thema gibt es hier.

Die Corona-Krise erreicht auch die Schockoda

Die Corona-Krise trifft auch die Schokoladenindustrie: Beim Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli bremsen die Folgen der Pandemie die Verkäufe. Der Konzern zieht seine Wachstumsziele für 2020 zurück Weitere Informationen gibt es hier.

Die Corona-Krise sorgt auch beim Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli für bittere Zeiten. (Symbolbild: Keystone)

Bund setzt «Swiss National COVID-19 Task Force» ein

Der Bund will das Potenzial der Schweizer Wissenschaftsgemeinschaft in der aktuellen Krise noch stärker nutzen und gemeinsam mit ihr den besten Ansatz zur Bewältigung der Pandemie finden. Dafür setzt er eine Task Force ein, in der die ganze Hochschullandschaft mit Forscherinnen und Forschern vertreten ist.

Zu ihren Aufgebagen gehören die Beratung von Politik und Behörden und die Identifizierung von Forschungsthemen, bei denen die Schweizer Wissenschaft rasch einen wichtigen Beitrag zum Verständnis und zur Bekämpfung von Covid-19 leisten kann. Ebenfalls kümmert sich die Task Force um die Identifizierung von Spezialmassnahmen im Bereich der Innovationsförderung mit dem Ziel, aus Schweizer Wissenschafts-Know-how rasch Produkte oder Dienstleistungen hervorbringen und damit wesentlich zur Bekämpfung von Covid-19 beitragen zu können. Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Schwizer Botschafter tweetet Flüge

Raphael Nägeli, Chef der Abteilung Asien und Pazifik, teilt auf Twitter die Flugliste für Heimkehrer aus Ostasien:

Holländischer Blumenhandel bricht ein
Die Corona-Krise trifft den Blumenhandel in Holland hart. (Bild: Keystone)

Der niederländische Blumenhandel ist durch die Corona-Krise schwer getroffen. Der Umsatz sei um mehr als 70 Prozent zurück gegangen, sagte der Sprecher von Royal Flora Holland, Michel van Schie, der Nachrichtenagentur DPA.

Sollte die Krise länger anhalten, dann erwartet der Sektor einen Gesamtschaden von zwei bis drei Milliarden Euro.

Schwingerkönig Glarner verliert Vater
Trauer bei Matthias Glarner: Sein Vater starb am Coronavirus. (Bild: Keystone)

Der Vater von Schwingerkönig Matthias Glarner ist am Coronavirus gestorben. Das berichtet «Blick». Der 70-jährige Andreas Glarner hatte sich erst von einem Hirnschlag erholt. Auch der FC-Thun-Verteidiger Stefan Glarner ist der Sohn von Andreas Glarner.

«Seine Frau Hedi arbeitet in Meiringen für die Spitex. In dieser Funktion wurde sie von einem Patienten mit dem Coronavirus angesteckt. Und offenbar hat Hedi diesen Virus an Andreas übertragen», erzählt ein Ehrenmitglied vom Eidgenössischen Schwingerverbandes gegenüber der Zeitung.

Auch FC-Thun-Verteidiger Stefan Glarner trauert: er ist der Bruder von Schwingerkönig Matthias Glarner. (Bild: Keystone)
Owen wird 101

Ein Australier nahmens Owen muss seinen 101 ersten Geburtstag ohne Feier begehen. Wegen des Coronavirus darf er niemanden treffen. Auf Twitter bittet der 101-Jährige stattdessen um 101’000 Likes.

Das Bild geht um die Welt. Mithilfe eines Tweets des UNO-Repräsentanten Mohamad Safa war das Ziel bald erreicht. Alleine hier gab es über 158’000 Likes.



Ausgangssperre in Spanien wird verlängert

In Spanien ist in der Nacht zum Dienstag eine ebenso drastische wie umstrittene Verschärfung der Ausgangssperre zur Bekämpfung der Corona-Krise in Kraft getreten. Seit Mitternacht dürfen alle Bürger, die nicht in wesentlichen Wirtschaftssektoren tätig sind, nicht mehr zu ihrer Arbeitsstelle fahren.

Das entsprechende Dekret der linken Regierung gilt zunächst bis zum 9. April. Betroffen sind vor allem das Baugewerbe und weite Teile der Industrie.

Die Ausgangssperre in Spanien dauert noch mindestens bis 9. April. (Bild: Keystone)
American Airlines bittet um Milliardenhilfe

Die amerikanische Fluglinie American Airlines will eine Finanzspritze in zweistelliger Milliardenhöhe beantragen. Bis zu 12 Milliarden Dollar an staatlichen Hilfen seien nötig, um in den nächsten sechs Monaten keine unplanmässigen Entlassungen oder Gehaltskürzungen vornehmen zu müssen.

Die Fluggesellschaft American Airlines beantragt bei den US-Behörden eine Hilfsspritze über zwölf Milliarden Dollar. (Bild: Keystone)

Das sagten Geschäftsführer Doug Parker und Präsident Robert Isom am Montag in einer Mitteilung an die Mitarbeiter. American hat Anspruch auf etwa 6 Milliarden Dollar an Lohnzuschüssen und 6 Milliarden Dollar an Krediten im Rahmen eines Konjunkturpakets, das Fluggesellschaften und anderen Unternehmen helfen soll, einen Abschwung durch das Coronavirus zu überstehen.

Uno-Sicherheitsrat verabschiedet Resulotionen schriftlich

Der durch die Coronavirus-Pandemie in seiner Arbeit stark beeinträchtigte Uno-Sicherheitsrat hat in einem neuartigen Verfahren mehrere Resolutionen auf dem Schriftweg verabschiedet.

Vier Resolutionen zu Nordkorea, Somalia, der sudanesischen Region Darfur sowie allgemein zu den Uno-Friedensmissionen seien auf diese Weise einstimmig gebilligt worden, sagte am Montag ein Diplomat am Uno-Hauptquartier in New York der Nachrichtenagentur AFP.

Die Uno-Abgeordneten treffen sich während der Coronakrise nur via Video-Konferenz. (Bild: Keystone)

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat das mächtigste Gremium der Vereinten Nationen seit mehr als zwei Wochen keine physischen Zusammentreffen seiner Mitglieder abgehalten. Es gab seither lediglich Besprechungen per Videokonferenz, die aber nicht den Charakter formeller Sicherheitsratssitzungen hatten. Russland lehnt es ab, offizielle Sitzungen des Gremiums per Videoschalte abzuhalten.

José Maria Marin aus dem Gefängnis entlassen

Der in den USA inhaftierte ehemalige brasilianische Fussballfunktionär José Maria Marin kann unter anderem wegen der Ausbreitung des Coronavirus entlassen werden. Das ordnete ein Gericht in New York am Montag an.

Nach Berichten brasilianischer Medien nutzte die Verteidigung die Covid-19-Pandemie, das fortgeschrittene Alter (87) und die gesundheitlichen Probleme als Argumente für eine vorzeitige Freilassung des früheren Präsidenten des Brasilianischen Fussballverbandes CBF.

José Maria Marin wurde wegen der Ausbreitung des Coronavirus aus seiner Haftstrafe in New York entlassen. (Bild: Keystone)

Bezirksrichterin Pamela Chen in New York stimmte dem Eilantrag der Marin-Anwälte unter den angeführten Argumenten am Montag zu. Zudem habe Marin bereits rund 80 Prozent seiner Strafe abgesessen und «gelte nicht als gewalttätig», erklärte sie.

US-Rugby-Verband geht Pleite

Der amerikanische Rugby-Verband hat inmitten der Corona-Krise Insolvenz angemeldet.

Wie USA Rugby auf seiner Homepage mitteilte, sei der Einnahmeverlust durch die Pandemie in der ohnehin schwierigen finanziellen Lage des Verbands zu viel gewesen. Mit finanzieller Hilfe des Weltverbands könnte aber ein Neustart gelingen.



Ford will 50'000 Beatmungsgeräte herstellen

Der zweitgrösste US-Autohersteller Ford will im Kampf gegen die Corona-Krise zusammen mit dem Industriekonzern General Electric (GE) 50’000 Beatmungsgeräte in 100 Tagen herstellen. Das teilte Ford am Montag mit.

Die Produktion soll am 20. April beginnen und mit rund 500 Beschäftigten in drei Schichten fast rund um die Uhr laufen. Die Unternehmen gehen davon aus, ab Anfang Juli eine Fertigungskapazität von 30’000 Geräten pro Monat zu erreichen.

Schweizer Heimkehrer verunfallen in Peru

Das EDA ist aktuell dabei alle Schweizer, die sich noch im Ausland befinden, in die Schweiz zurück zu holen. Auf dem Weg zum Flughafen erlebten die Schweizer Heimkehrer In Peru einen Unfall. Vier Cars mit der «Swiss Humanitarian Aid» waren aus Cusco nach Lima unterwegs, als einer der Busse in eine Felswand prallte.

Dabei wurden die Vordeseite und Frontscheibe fast komplett weggerissen. Dies berichtet «Blick». Beim Unfall wurden mehrere Personen verletzt. Die Passagiere stiegen bei einem anderen Bus zu.

Zahlreiche Schweizerinnen und Schweizer werden in diesen Tagen aus dem Auslang zurückgeholt. In Peru passierte dabei ein Bus-Unglück. (Bild: Keystone)

EDA bestätigt Unfall

Das EDA bestätigt «Beim Rücktransport von Reisenden aus der Schweiz und anderen europäischen Ländern von der peruanischen Andenstadt Cusco nach Lima hat sich ein Unfall ereignet. Einer der Busse ist verunglückt. Dabei wurden drei Personen verletzt. Die Schweizer Botschaft, die den Buskonvoi organisiert hat, stellt die medizinische Versorgung der Verletzten in einem lokalen Spital sicher und bemüht sich, die übrigen Reisenden rechtzeitig nach Lima zu bringen, damit sie dort den Rückflug in die Schweiz antreten können.»

Spanischer Opernstar Domingo aus Spital entlassen

Nach seiner Infektion mit dem neuartigen Coronavirus ist der spanische Opernstar Plácido Domingo aus dem Spital entlassen worden. Er habe seinen Klinikaufenthalt im mexikanischen Acapulco beendet, sei nun wieder zu Hause und fühle sich gut.

Das teilte der 79-jährige Sänger am Montag auf seiner Seite im Onlinenetzwerk Facebook mit. Da er wegen seines Alters und anderer Erkrankungen ständig ärztlich betreut werde, sei die Infektion früh festgestellt worden – «und das hat mir sehr geholfen», berichtete Domingo.

Opernstar Plácido Domingo durfte das Krankenhaus wieder verlassen. (Bild: Keystone)
Eine Million Amerikaner getestet

Die USA haben nach Angaben von US-Präsident Donald Trump bereits mehr als eine Million Menschen auf das Coronavirus getestet. «Heute haben wir einen wichtigen Meilenstein im Krieg gegen das Coronavirus erreicht», sagte Trump am Montagabend (Ortszeit) vor der Presse.

Gesundheitsminister Alex Azar sagte, täglich würden inzwischen fast 100’000 Tests ausgeführt. Die Trump-Regierung war in die Kritik geraten, weil die Tests auf das Coronavirus in den USA zunächst fehlerhaft waren und extrem schleppend anliefen. Gouverneure von Bundesstaaten beklagen, dass es immer noch nicht genug Tests gibt.

In den USA werden die Tests in Drive-Thru-Geländen gemacht. (Bild: Keystone)
«Albtraum» für SBB-CEO Meyer

Mitten in der Corona-Krise hat SBB-Chef Andreas Meyer seinen letzten Arbeitstag. Die aktuelle Situation mit gesundheitlichen Bedrohungen, Unsicherheit und weitgehendem Lockdown auch im öffentlichen Verkehr sei ein «Albtraum», sagte Meyer im Interview mit dem «Blick».

Die SBB hätten Nachfragerückgänge von 80 bis 90 Prozent. «Selbst in Hauptverkehrszeiten trifft man in manchen Wagen nur eine oder zwei Personen an.» Weitere Informationen gibt es hier.

Andreas Meyer, CEO SBB, hat in der Corona-Krise seinen letzten Arbeitstag. (BIld: Keystone)
Kanada hilft Ureinwohnern

In der Corona-Krise hilft Kanadas Regierung den Ureinwohnern des Landes dabei, sich in der arktischen Wildnis zu verteilen. Dafür sollen rund 2,6 Millionen kanadische Dollar zu Verfügung gestellt werden, teilte die Regierung in Ottawa am Montag (Ortszeit) mit.

Viele Ureinwohner in dem Gebiet Nordwest-Territorien im Norden Kanadas lebten eng zusammen in grossen Familienverbünden, weil es zu wenig Häuser und Wohnungen gebe, sagte Kami Kandola, Gesundheitsbeauftragter der Region. Viele von ihnen wollen nun in Jagd- oder Fischerhütten in der Wildnis des Gebiets ziehen, wo sie besser voneinander Abstand halten können, um sich und andere so vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus zu schützen.

USA schicken medizinische Hilfsmittel nach Italien

Die USA schicken nach Angaben von US-Präsident Donald Trump medizinische Hilfsmittel im Wert von 100 Millionen Dollar in das von der Coronavirus-Krise gezeichnete Italien.

Trump sagte am Montagabend bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus, er habe darüber gerade mit dem italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte gesprochen. «Guiseppe war sehr, sehr glücklich.» Trump kündigte an, nach Möglichkeit auch Beatmungsgeräte nach Italien, Frankreich und Spanien zu schicken.

In den USA gibt es inzwischen rund 160’000 bestätigte Infektionen mit dem neuen Coronavirus – mehr als in Italien oder jedem anderen Land auf der Welt. Trump zeigte sich dennoch optimistisch, dass die USA gestärkt aus der Krise hervorgehen würden.

Zahl der Toten in den USA steigt auf über 3000

In den USA ist die Zahl der Toten durch die Lungenkrankheit Covid-19 auf mehr als 3000 gestiegen. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins hervor, die am Montagabend (Ortszeit USA) 3008 Todesfälle verzeichnete.

Immer mehr Todesfälle werden in den USA wegen des Coronavirus verzeichnet. (BIld: Keystone)

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit Sars-CoV-2 in den Vereinigten Staaten stieg demnach auf mehr als 163’000. Damit gibt es in den USA weiterhin mehr bekannte Infektionen als in jedem anderen Land der Welt, noch vor Italien, Spanien und China. Bei der Zahl der Toten liegen die USA hinter Italien, Spanien, China und Frankreich.

Fetisch-Shop spendet OP-Kleider an Spitäler

Ein Online-Händler für Fetischisten hat zur Bekämpfung der Corona-Pandemie alle vorrätigen OP-Kittel an ein britisches Spital gespendet. Zuvor hätten verzweifelte Vertreter des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS sie kontaktiert, teilte die Firma MedFet UK im Kurznachrichtendienst Twitter mit.



Es habe sich allerdings nur um einige Sets der Wergwerfkittel gehandelt. Der NHS ist chronisch unterfinanziert und überlastet. Viele Ärzte und auch Pflegepersonal kritisieren immer wieder, dass ihnen Schutzausrüstungen wie Kittel, Mundmasken und Schürzen fehlten. In der Not zogen sich Krankenschwestern bereits grosse Müllsäcke über.

Epidemiologe fordert mehr Tests

Damit die Schweiz in der Corona-Krise den Weg zurück zur Normalität finden kann, plädiert der Epidemiologe Marcel Salathé für Covid-19-Tests schon bei leichten Symptomen. So könnte jeder einzelne neue Fall schnell identifiziert und schnell isoliert werden.

Salathé schlägt gemeinsam mit anderen Wissenschaftern vor, dass die Schweiz die Methode «Test-Isolate-Quarantine» anwenden soll. «Bei dieser Methode müssen zuerst einmal deutlich mehr Personen auf das Virus getestet werden», erklärt der Epidemiologe von der ETH Lausanne in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit der «NZZ». Jeder, der auch nur leichte Symptome habe, müsse einen Test machen können, bevor er wieder arbeiten gehe. Weitere Details dazu gibt es hier.

USA verlängern Einreise-Stopp für Europäer

Der zunächst auf einen Monat begrenzte Einreisestopp der USA für Europäer zur Bekämpfung des Coronavirus soll verlängert werden. Diese und ähnliche Beschränkungen würden in Kraft bleiben und möglicherweise sogar verschärft werden, sagte US-Präsident Donald Trump.

Bei einer Pressekonferenz im Rosengarten des Weissen Hauses liess er am Montag offen, bis wann der Einreisestopp, der eigentlich Mitte April auslaufen sollte, andauern soll. Die USA sind gemessen an der Zahl der bestätigten Infektionen inzwischen weltweit am schwersten von der Coronavirus-Pandemie betroffen.

US-Präsident Donald Trump verlängert die Einreisesperre für Europäer, die in die USA wollen. (Bild: Keystone)
48 neue Fälle in China

China hat 48 weitere Infektionen mit der Lungenkrankheit Covid-19 gemeldet. Wie die Gesundheitskommission in Peking am Dienstag mitteilte, wurden sämtliche Fälle erneut bei Menschen nachgewiesen, die nach China eingereist sind.

Noch immer gibt es in China neue Coronavirus-Ansteckungen. (Bild: Keystone)

Schon seit Wochen gibt es in der Volksrepublik fast ausschliesslich nur noch solche «importierte Fälle». Die Ausbreitung im Inland ist dagegen nach offiziellen Angaben unter Kontrolle gebracht worden.

Rund 150'000 bestätigte Corona-Infektionen in den USA

In den Vereinigten Staaten gibt es nach Angaben von US-Experten inzwischen mehr als 150’000 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus. Dort gibt es damit weiterhin mehr bekannte Infektionen als in jedem anderen Land der Welt, noch vor Italien, Spanien und China.

Bis Montagnachmittag gab es 153’000 Infektionen mit Sars-CoV-2, wie aus einer Übersicht der Universität John Hopkins hervorging. Mehr als 2’800 Menschen kamen in den USA laut John Hopkins infolge der Lungenerkrankung Covid-19 ums Leben.

In den USA infizieren sich tausende Menschen mit dem Coronavirus – die Lage spitzt sich immer mehr zu. (Symbolbild: Keystone)
Hoffnung für Tausende Touristen: Rückflüge aus Südafrika in Sicht

Für mehr als 10’000 in Südafrika festsitzende ausländische Touristinnen und Touristen zeichnet sich trotz einer Einstellung des kommerziellen Flugbetriebs eine Lösung ab.

Dank intensiver Gespräche mit der Regierung des Kap-Staates könnten Rückflüge schon bald starten, sagte der deutsche Botschafter Martin Schäfer am Montag dem südafrikanischen TV-Sender SABC.

Eventuell zum Ende der Woche schon seien erste Rückflüge nach Europa mit der nationalen südafrikanischen Fluggesellschaft SAA möglich. «Wir haben einen Deal mit SAA, brauchen aber noch Genehmigungen, sagte er später dem Sender eNCA.

Erste Coronavirus-Infektion in Kriegsgebiet Ostukraine bestätigt

Im Kriegsgebiet Luhansk im Osten der Ukraine haben die Behörden der Separatisten erstmals eine Infektion mit dem gefährlichen Coronavirus bestätigt. Der Patient sei in einem Krankenhaus isoliert worden, teilte der zuständige Arzt, Dmitri Dokaschenko, am Montag in Luhansk örtlichen Medien zufolge mit.

Mehr als 200 Menschen befinden sich in dem Gebiet unter Beobachtung in medizinischen Einrichtungen. Im benachbarten Donezker Rebellengebiet soll es dagegen bisher keine Infektionen geben. Die Donezker Aufständischen untersagten den Bewohnern jegliche Ausreisen.

Italiens Regierung verlängert Ausgangssperre bis Ostern

Die wegen der Corona-Pandemie in Italien verhängte Ausgangssperre wird bis Ostern verlängert. Die vor drei Wochen angeordnete landesweite Ausgangssperre gelte noch mindestens bis zum 12. April, teilte Gesundheitsminister Roberto Speranza am Montagabend mit.

Die Regierung folge damit der Empfehlung ihres wissenschaftlichen Beratergremiums, alle Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie aufrechtzuerhalten. Mit 11’591 Opfern führt Italien die weltweite Rangfolge der Corona-Toten an.

Italiens Strassen und Parkplätze sind leergefegt – hier ein Shoppingcenter in der Nähe von Verona. (Bild: Keystone)
Indigene in Südamerika fordern verstärkten Schutz gegen Coronavirus

Angesichts der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus fordern die zurückgezogen lebenden Ureinwohner Südamerikas verstärkte Schutzmassnahmen für ihre Gemeinschaften.

«Indigene, die freiwillig in Isolation leben, sind besonders anfällig für eine Infektionskrankheit, weil sie gegen die meisten Krankheiten keinerlei Immunität haben», sagte Claudette Labonte vom Kongress der indigenen Organisationen des Amazonas-Becken (Coica) am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Das Coronavirus sei für sie daher eine «existenzielle Bedrohung».

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Indigene in Südamerika fordern mehr Schutzmassnahmen gegen das Coronavirus. (Symbolbild: Keystone)
Politiker wollen Maskenpflicht in gewissen Bereichen

Der Bund schreibt bislang das Tragen von Masken nicht vor. Einige Schweizer Politiker erachten eine Maskenpflicht aber in bestimmten Bereichen als sinnvoll und würden sie auch in der hierzulande befürworten, wie «20 Minuten» berichtet. Sofern es genug Masken habe.

Die Teil-Maskenpflicht findet im ganzen politischen Spektrum Zustimmung. So befürwortet Grünen-Nationalrat Bastien Girod eine solche Massnahme genauso wie Andreas Glarner (SVP) und Ruth Humbel (CVP).

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Eine Maskenpflicht für gewisse Bereiche des öffentlichen Raums würde nach Meinung einiger Politiker Sinn machen. (Symbolbild: Keystone)

Auch dritter Corona-Test von Merkel negativ

Auch beim dritten Test der deutschen Kanzlerin Angela Merkel auf das Coronavirus ist keine Infektion festgestellt worden. Das teilte ein Regierungssprecher am Montag in Berlin mit.

Die Bundeskanzlerin werde auch in den nächsten Tagen die Dienstgeschäfte aus ihrer häuslichen Quarantäne wahrnehmen, erklärte der Regierungssprecher weiter.

Merkel hatte sich am 22. März in häusliche Quarantäne begeben, nachdem sie darüber unterrichtet worden war, dass sie am 20. März mit einem Arzt Kontakt hatte, der dann positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Der Mediziner hatte Merkel vorbeugend gegen Pneumokokken geimpft.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist ein drittes Mal negativ aufs Coronavirus getestet worden. Sie bleibt aber vorläufig in Quarantäne. (Archivbild: Keystone)
Die Corona-Krise in Bildern

Das Coronavirus betrifft die ganze Welt und bereitet der Gesellschaft auf verschiedenste Art und Weise Probleme. In unserer Bildstrecke erhalten Sie einen Einblick in die verschiedensten Lebensbereiche, die von der Pandemie betroffen sind. Sie wird laufend aktualisiert.

Patienten werden auf Spitalschiff vor New York behandelt

Im Kampf gegen das Coronavirus hat ein Spitalschiff der US-Marine am Montag New York erreicht. Die 272 Meter lange «USNS Comfort» verfügt über tausend Betten und zwölf Operationssäle und soll New Yorker Kliniken entlasten.

Zwar werden auf der «USNS Comfort» keine Coronavirus-Patienten behandelt. Dafür können andere Patienten auf das Schiff verlegt werden, um den Spitälern mehr Kapazitäten für Coronavirus-Patienten zu verschaffen.

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Das Spitalschiff «USNS Comfort» der US-Marine soll Patienten aus New York behandeln und so die Spitäler entlasten. (Bild: Keystone)
Mehr Tote, aber weniger Neuinfizierte in Italien

In Italien ist am Montag die Zahl der Coronavirus-Todesopfer gestiegen, jene der Neuinfizierten sank jedoch, was Experten optimistisch stimmt. Die Zahl der Coronavirus-Toten innerhalb von 24 Stunden kletterte um 812 auf insgesamt 11’591 Tote. Dies liegt über dem Zuwachs der letzten zwei Tage, teilte der Zivilschutz mit.

Die Zahl der Infizierten in Italien stieg um 4050 und kletterte auf 75’528. Der Anstieg war der niedrigste seit Tagen. 3981 Patienten lagen auf der Intensivstation. 43’752 positiv getestete Patienten befinden sich in Heimisolierung, 14’620 Personen sind inzwischen genesen.

Weltweit werden mehr als 700'000 Corona-Infizierte

Weltweit sind bis Montagmorgen nach einer auf amtlichen Angaben basierenden Zählung der Nachrichtenagentur AFP mehr als 715’200 Corona-Infektionen gemeldet worden. Allein in Europa starben bisher mehr als 25’000 Menschen, weltweit mehr als 35’500.

WHO sieht keinen Nutzen im allgemeinen Mundschutztragen

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) sieht im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus keinen Nutzen im allgemeinen Mundschutztragen. Es gebe keinerlei Anzeichen dafür, dass damit etwas gewonnen wäre, sagte der WHO-Nothilfedirektor Michael Ryan am Montag in Genf.

Vielmehr gebe es zusätzliche Risiken, wenn Menschen die Masken falsch abnehmen und sich dabei womöglich infizieren. «Unser Rat: wir raten davon ab, Mundschutz zu tragen, wenn man nicht selbst krank ist», sagte Ryan.

Mehr dazu hier.

Die WHO rät gesunden Menschen davon ab, Mundschutz zu tragen. (Symbolbild: Keystone)
Kurzarbeit für rund 27 000 Lufthansa-Mitarbeiter

Wegen des weitgehend eingestellten Flugbetriebs meldet die Lufthansa Kurzarbeit für 27’000 Beschäftigte beim Kabinen- und Bodenpersonal ihrer Kernmarke an. Mit Vertretern der rund 5000 Piloten gebe es hingegen weiter keine Einigung, teilte der Konzern am Montag mit.

Von der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit war zunächst kein Kommentar zu erhalten. Die beschlossene Kurzarbeit gilt laut Lufthansa für einen Teil der Beschäftigten bereits rückwirkend im März 2020.

Mehr Informationen lesen Sie hier in der Wirtschaft.

Weil der Flugebtrieb weitgehend lahm liegt, hat die Lufthansa für 27’000 Mitarbeitende Kurzarbeit angemeldet. (Symbolbild: Keystone)
Bulgaren müssen Schutzmasken in der Öffentlichkeit tragen

In Bulgarien ist nun das Tragen einer Schutzmaske in der Öffentlichkeit obligatorisch. Im Kampf gegen das Coronavirus gelte die Regelung für geschlossene Räume sowie auch in offenen Bereichen, ordnete Gesundheitsminister Kiril Ananiew am Montag an.

Der Minister legte die Art der Masken nicht fest. In Bulgariens Apotheken sind Schutzmasken Mangelware. Wenn sie erhältlich sind, darf ein Kunde nur bis zu fünf Stück kaufen.

In Bulgarien ist das Tragen von Schutzmasken im öffentlichen Raum ab sofort Pflicht. (Bild. Keystone)
Dubai will Weltausstellung Expo um ein Jahr verschieben

Die Ausbreitung des Coronavirus macht auch eine Verlegung der diesjährigen Weltausstellung im Golf-Emirat Dubai immer wahrscheinlicher.

Die Veranstalter der Expo 2020 Dubai teilten am Montag nach einem Treffen des Leitungsgremiums mit, sie unterstützten den Vorschlag, die für Oktober geplante Eröffnung der Weltausstellung um ein Jahr zu verschieben.

Wie andere internationale Grossanlässe dürfte auch die Expo 2020 in Dubai um ein Jahr verschoben werden. (Bild: Keystone)
«I Love Rock 'n' Roll»-Sänger Alan Merrill stirbt an Coronavirus

Alan Merrill, der Frontmann der britischen Band Arrows und Songwriter des weltbekannten Lieds «I Love Rock ’n‘ Roll», ist an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das berichten verschiedene Medien am Montagabend. Seine Tochter Laura Merrill hat die Öffentlichkeit über die sozialen Medien über den Tod des Musikers informiert.

Alan Merrill wurde 69 Jahre alt. «Das Coronavirus hat heute Morgen meinen Vater genommen. Mir wurden zwei Minuten gegeben, um mich zu verabschieden, bevor ich rausgeschoben wurde», teilte Laura Merrill mit.

(Video: Youtube/KeithTheKing)

Italien denkt über Schritte Richtung Normalität nach

Angesichts von Hoffnungen auf eine Stabilisierung bei den Corona-Neuinfektionen hat in Italien eine Debatte über Wege zur Lockerung der Beschränkungen begonnen. Gleichzeitig warnten Experten, eine Rückkehr zur Normalität werde nur in kleinen Schritten erfolgen.

«Es gibt zwar noch keine Signale eines Rückgangs, doch es geht besser», sagte der Präsident des nationalen Gesundheitsinstitutes ISS, Silvio Brusaferro, der Zeitung «La Repubblica» vom Montag.

Mehr dazu hier.

Italien denkt darüber nach, den Bürgern bald wieder etwas mehr Freiheiten zu gewähren – man muss aber aufpassen, dass die Infektionskurve nicht wieder wächst. (Symbolbild: Keystone)
Lidl Schweiz und Aldi Suisse danken Personal mit Sonderprämien

Leere Regale auffüllen, die Hygienebestimmungen umsetzen, Sonderschichten schieben und sich dem Risiko einer Ansteckung aussetzen: Das Personal von Lebensmittelhändlern ist in Zeiten von Corona besonders gefordert. Lidl Schweiz und Aldi Suisse danken es der Belegschaft nun mit einer Prämie etwa in Form von Gutscheinen.

So zahlt Lidl Schweiz den rund 3500 Filial- und Lagermitarbeitenden Sonderprämien in Höhe von insgesamt über einer Million Franken. Dies sei als Dank für den «unermüdlichen Einsatz» zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit gedacht, heisst es in einer Mitteilung vom Montag.

Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

3 Kommentare

  1. Das ist doch ein Ente von einem Artikel? Wisst ihr eigentlich wie gross Amerika ist? Da passt ganz Europa rein… Wen man Europa zusammen zählt, dann hat es uns am schwersten getroffen!Report

  2. Grossartig 👌, LIDL und ALDI machen es vor: WERTSCHÄTZUNG FÜR IHRE DIE MITARBEITER, SUPER, SUPER, SUPER
    Dies muss am Schluss auch all denjenigen im Pflege -und Betreuungsbereich und allen anderen, die Ihre Hilfsbereitschaft über die eigenen Bedürfnisse und Sicherheit stellen. Einfach grossartig 👏 was diese Menschen leisten. 👏👏👏👌🙏Report

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