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Der Telebasel News Beitrag vom 30. März 2020
Basel

Es werden mehr Blumen ausgeliefert als sonst

Blumenhändler verzeichnen mehr Lieferungen als sonst. In dieser schwierigen Zeit merke man, dass vermehrt Leute Blumen verschicken wollen.

Seit dem 16. März sind alle Blumenläden für Kundschaft geschlossen. Gleich wie bei Restaurants sind Lieferungen aber weiterhin erlaubt. Eine Dienstleistung von der Gebrauch gemacht wird. «Wir merken, dass die Leute zeigen wollen, dass sie aneinander denken und sich Blumen schicken», sagt Andreas Bertschmann Eigentümer des Blumenladens «au Bouquet». Er spricht von mehr Bestellungen seit der Laden zu ist.

«Die Kunden sind am Telefon gesprächiger»

Aber nicht nur die Geste, jemanden Blumen zu senden, ist aktuell eine zu vermerkende soziale Entwicklung. «Die Kunden sind am Telefon gesprächiger», so Bertschmann. Teilweise würden Kunden am Telefon von ihrer Situation erzählen. «Sie teilen uns mit, wie schwierig es für sie ist, ins Freie zu gehen oder den Einkauf zu erledigen», erzählt der Ladenbesitzer.

Eine weitere Erklärung für die Steigung der Auslieferungen von Bertschmann ist, dass man aktuell keine Feiern durchführen kann. «Wenn man jetzt wissen würde, dass ein Freund Geburtstag hat und eigentlich zur Feier eingeladen wäre, schicken jetzt viele Leute Blumen hin», weiss er. 

«Die Stimmung bei den Mitarbeitern ist nicht schlecht»

Trotz dem geschlossenen Laden, wird im unteren Teil der Räumlichkeit weiterhin gearbeitet. Nur so können die bestellten Blumen auch ausgeliefert werden. «Die Stimmung bei den Mitarbeitern ist nicht schlecht», einzig die Unsicherheit mache sich bemerkbar. «Es ist immer ein wenig die Frage, was dürfen wir, was nicht.»

Natürlich halten die Floristen und Floristinnen bei der Arbeit den nötigen Abstand. Bei Auslieferungen entscheiden die Empfänger selbst, wie sie das Präsent entgegennehmen. «Wir klingeln an der Tür und fragen nach, ob wir die Blumen vor die Tür legen sollen oder ob wir sie direkt übergeben sollen.»

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