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Region

Baselland meldet weiteren Covid-19-Todesfall

Das Coronavirus hält die Stadt Basel und die Region weiterhin auf Trab. Alles Aktuelle finden Sie stets hier im Ticker.
Aargauer Polizei auf «virtueller Patrouille»

Die Aargauer Polizei kann zur Kontrolle des vom Bundesrat angeordneten Verbots von Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen auf bestehende Videokameras in Echtzeit zugreifen. Der Regierungsrat hat eine entsprechende Sonderverordnung per sofort in Kraft gesetzt.

Konkret kann die Polizei zur Durchsetzung und Kontrolle der Verbote bestehende, von der Beauftragten für Öffentlichkeit und Datenschutz bewilligte optisch-elektronische Überwachungsanlagen öffentlich zugänglicher Räume zur Echtzeitüberwachung einsetzen. So steht es in der Sonderverordnung des Regierungsrats.

Ausstellung «ZEIT LOS LASSEN» auf dem Hörnli trotz Coronavirus

Auf dem Friedhof am Hörnli startet am 2. April 2020 die Ausstellung «ZEIT LOS LASSEN» des Berner Künstlers Matthias Zurbrügg. 26 Wortbilder mit bis zu vier Meter grossen Buchstaben verteilen sich über die Friedhofanlage und können frei besichtigt werden. Das jedoch nur als Einzelpersonen und natürlich während den Öffnungszeiten. Dabei sind die aktuellen Verhaltensregeln des Bundes zur Bekämpfung des Coronavirus einzuhalten. Gruppen sind deshalbd nicht zugelassen, heisst es in einer Mitteilung.

Ein Beispiel der insgesamt 26 Wortbilder auf dem Friedhof am Hörnli. (Bild: Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt)

Der Corona Flash vom 2. April 2020. (16 Uhr)
Weiterer Covid-19-Todesfall im Aargau

Im Kanton Aargau ist eine weitere Person an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Toten auf zwölf. Die Zahl der bestätigten Infektions-Fälle stieg um 43 auf 592.

94 Personen sind derzeit hospitalisiert, wie der Kantonale Führungsstab am Donnerstag mitteilte. 27 Personen werden auf Intensivstationen behandelt und künstlich beatmet.

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 592 bestätigte Fälle vor (43 mehr als gestern). 94 Personen sind zurzeit hospitalisiert. Bisher sind 12 Personen an den Folgen des Coronavirus verstorben. https://t.co/jEbw9Qmf6B#CoronaInfoCH pic.twitter.com/Mb8mneNd6H

— Kanton Aargau (@kantonaargau) April 2, 2020

Jeder dritte Solothurner Arbeitnehmende von Kurzarbeit betroffen

Im Kanton Solothurn ist als Folge der Corona-Pandemie fast jeder dritte Arbeitnehmende von Kurzarbeit betroffen. Es sind 41’520 Personen. Arbeitgebende reichten 3707 Gesuche für Kurzarbeit ein.

Bei der Ausgleichskasse Solothurn (AKSO) gingen zudem rund 1900 Anmeldungen für Corona-Erwerbsersatzentschädigungen ein, wie die Solothurner Staatskanzlei am Donnerstag weiter mitteilte. Die AKSO habe alle verfügbaren personellen Ressourcen zusammengezogen für die Bearbeitung der Anmeldungen, um Verzögerungen bei der Auszahlung möglichst zu verhindern.

Baselland meldet weiteren Covid-19-Todesfall

Im Kanton Basel-Landschaft hat das Coronavirus von Mittwoch auf Donnerstag ein weiteres Todesopfer gefordert. Damit steigt die Zahl der Todesfälle im Landkanton auf zwölf.

Bei den bestätigten Ansteckungen wurde am Donnerstag zudem eine Zunahme um 22 auf 610 Fälle verzeichnet. 262 Personen sind wieder genesen. Dies ist der täglich angepassten Statistik auf der Website des Kantons Basel-Landschaft zu entnehmen.

Bewacht Super-Puma die grüne Grenze in Leymen?

Ein Leser-Reporter sichtete oberhalb des Gymnasium Oberwil einen Super-Puma des Schweizer Militärs. Der Leser-Reporter vermutet, dass der Helikopter im Einsatz zur Bewachung der grünen Grenze in Leymen steht.

(Video: Leser-Reporter)

Werden Sie Telebasel Leser-Reporter

Bei Ihnen ums Eck ist eine grössere Polizei-Aktion am Laufen, Sie wurden Zeuge eines Unwetters oder Unfalls – dann schicken Sie uns Ihr Bild oder Video auf 079 343 50 15.

Der Corona Flash vom 2. April 2020. (12 Uhr)
Postkarte für das Unispital

Ein kleiner Motivationsschub für zwischendurch: Der kleine Nino hat dem Unispital Basel eine Postkarte geschickt. Die Worte des Jungen haben die Mitarbeiter des Spitals sehr berührt, wie sie via Instagram mitteilen.

Kanton Jura setzt Pferdebrigade im Kampf gegen Coronavirus ein

Die jurassische Kantonspolizei kontrolliert mit einer Reiterbrigade, ob die Bevölkerung die Schutzmassnahmen des Bundes gegen Covid-19 einhält. Zwei Polizistinnen in Uniform werden hoch zu Ross durch die potenziell belebtesten Ausflugsorte des Kantons reiten.

Die Polizistinnen würden besonders darauf achten, dass es nicht zu Ansammlungen von mehr als fünf Personen kommen werde, teilte der Kanton Jura am Donnerstag mit. Angesichts des bevorstehenden sonnigen Wetters erinnert die jurassische Behörde daran, dass die Bevölkerung die vom Bund erlassene Abstandsregelung im Kampf gegen Covid-19 einhalten solle.

Baselbieter Landrat segnet Coronavirus-Notverordnungen ab
Der Baselbieter Landrat hat die Notverordnungen der Regierung zur wirtschaftlichen Soforthilfe in der Coronavirus-Krise abgesegnet. Um die Abstandsregeln einhalten zu können, fand die Landratsdebatte im Kongresszentrum der Messe Schweiz in Basel statt.

Der Landrat segnete die Notverordnungen der Regierung am Donnerstag einstimmig und ohne Enthaltungen ab. Damit sei der Exekutive klar der Rücken gestärkt worden, sagte Landratspräsident Peter Riebli (SVP) nach einer rund anderthalbstündigen Debatte.

(Video: Telebasel)
So bleiben die FC Basel Spielerinnen fit

Captain der FCB-Frauen Jana Brunner zeigt via Twitter, wie sie sich ohne regelmässiges Training fit hält. Dank vielen verschiedenen Übungen kommt beim Training zu Hause keine Langeweile auf.

Neues Unterstützungsangebot für Baslerinnen und Basler

Gsünder Basel und das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt lancieren ein neues Unterstützungsangebot für die Basler Bevölkerung in Corona-Zeiten. Ziel sei es, das Durchhaltevermögen zu stärken sowie die körperliche und geistige Gesundheit zu fördern, so der KAnton Basel-Stadt in einer Mitteilung.

Herzstück des neuen Angebotes sei die Website www.baselzuhause.ch. Neben Informationen zum Coronavirus würden auf der Website Unterstützungsangebote bekannt gemacht sowie kostenlose Video-Kurse mit Bewegungs- und Entspannungslektionen.

Acht Todesfälle im Landkreis Lörrach

Die Zahl der Todesfälle im Landkreis Lörrach, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen, erhöht sich auf acht. Dies schreibt das Sozialministeriums Baden-Württemberg in einer Mitteilung.

Damit ist im Vergleich zu der Mitteilung des Landratsamt von Mittwochabend ein weiterer Fall hinzugekommen, berichtet die «Badische Zeitung». Laut dem Landratsamt wurde der Todesfall erst später gemeldet und sei deswegen erst am Donnerstag publik gemacht worden.

Freiburger Polizei hilft gelangweilten Kindern

Die Freiburger Polizei beweist sich auch über ihre Online-Kanäle als «Freund und Helfer». Via Twitter teilt die Polizeistelle einen Bastelbogen für alle gelangweilten Kinder und all jene, die einfach gerne Basteln.

Ein Dankeschön aus der Landratssitzung in Basel

Via Twitter bedankt sich der Baselbieter Baudirektor Isaac Räber bei der Regierung. Das Stattfinden einer solchen  aussergewöhnlichen Landratssitzung sei nicht selbstverständlich.

718 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Stadt

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Donnerstag, insgesamt 718 positive Fälle und einen weiteren Todesfall. Dies sind 27 Erkrankungen mehr als am Vortag.

350 Personen der 718 positiv Getesteten und damit fast die Hälfte sind wieder genesen.

Das Gesundheitsdepartement vermeldet weiter, dass es sich bei der verstorbenen Person um eine 92-jährige Frau handelt. Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt beträgt nunmehr insgesamt 19.

Kanton Aargau setzt auf Videoüberwachung

Der Kanton Aargau führt im Kampf gegen die Corona-Pandemie eine Sonderverordnung ein. Dabei soll die Polizei zur Durchsetzung der Verbote auf Echtzeit-Videoüberwachung des öffentlichen Raums zugreifen können, wie es in einer Medienmitteilung der Kantonsregierung vom Donnerstag heisst.

Einblicke in die Landratssitzung auf fremdem Boden

Die Baselbieter Landräte mussten am Donnerstag für die Landratssitzung nach Basel-Stadt. Städterinnen und Städter müssen aber unbesorgt sein, es sei «keine fremde Übernahme».

Über 1'000 Todesfälle im Elsass und Umland

In der französischen Region Grand Est seien inzwischen über 1000 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Dies teilte am Mittwoch das regionale Gesundheitsamt mit.

In den französischen Statistiken seien dabei lediglich jene Todesfälle berücksichtigt, die sich in Spitälern zugetragen haben, schreibt die «BaZ» auf ihrer Webseite.  So würden auch Personen, die in einem Altenheim an Covid 19 gestorben sind, nicht gezählt.

Der Corona Flash vom 2. April 2020. (08 Uhr)
Landrat tagt im Congress Centrum Basel

Für einmal tagt der Landrat nicht im Regierungsgebäude in Liestal sondern im Congress Center in Basel-Stadt.

Theater Freiburg näht Schutzmasken für Uniklinik und Stadt

Statt Kostüme zu nähen, arbeiten die Mitarbeiter des Theaters Freiburg an Mund-Nasen-Schutzmasken für die Stadt und die Uniklinik. Die ersten 300 Stück sollten bald fertig sein, schriebt die «Badische Zeitung». Von Donnerstag an soll die Produktion weiter gesteigert werden.

Es beteiligen sich Personen aus der Dekorationsabteilung, der Bühnentechnik sowie Mitarbeiter aus der Veranstaltungstechnik und der Kostüm- und Maskenabteilung.

(Symbolbild: Keystone)
Neue Herausforderungen für Roche

Roche Schweiz Chef Jürg Erismann sagt im Zoom-Interview mit Telebasel, dass die Versorgung an erster Stelle steht – aber in diesen Zeiten logistisch nicht ganz einfach umzusetzen sei. Mehr zur aktuellen Lage von Roche erfahren Sie demnächst in den Telebasel News und Online.

Siebter Todesfall im Landkreis Lörrach

Am Mittwoch ist eine weitere über achtzigjährige Person mit bestätigter Covid-19-Infektion verstorben. Es ist der siebte Todesfall im Landkreis Lörrach, heisst es in einer Mitteilung.
Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen hat sich seit gestern um 43 auf insgesamt 317 Fälle erhöht (Stand: 1. April, 16:15 Uhr). Zurzeit werden 31 Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssen neun beatmet werden.
2’326 negative Abstrichergebnisse wurden dem Gesundheitsamt zum jetzigen Zeitpunkt gemeldet. Insgesamt sind mittlerweile 81 Personen mit bestätigter Covid-19-Infektion wieder gesund aus der Quarantäne entlassen worden.

Der Corona Flash vom 1. April 2020. (16 Uhr)
Zahl der Corona-Fälle klettert im Aargau auf 549

Im Kanton Aargau ist die Zahl der bestätigten Corona-Fälle um 50 auf 549 gestiegen. Gemäss Behördenangaben vom Mittwoch befinden sich 94 Personen in einem Spital. 27 Erkrankte müssen auf einer Intensivstation künstlich beatmet werden.

Das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) bewilligte bislang 5’042 Anträge für Kurzarbeit. 68’609 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind von Kurzarbeit betroffen. Rund 3’700 Gesuche müssen noch bearbeitet werden.

Aprilscherz verunsichert Baselbieter Lehrer

Ein gefälschter Brief der Baselbieter Regierung streicht die Frühlingsferien. Jetzt ist klar – der Brief ist eine Fälschung.
Da staunten Baselbieter Lehrpersonen nicht schlecht: In ihren Briefkästen lag ein Brief der Regierung, der ankündigte, dass die Frühlingsferien gestrichen seien.
Der Kanton Basel-Landschaft gibt Entwarnung. In einer Medienmitteilung schreibt der Kanton, dass es sich bei dem Brief um eine Fälschung handle. Jemand habe sich wohl einen Aprilscherz erlaubt.

Bei diesem Brief handelt es sich um eine Fälschung. (Bild: Kanton Baselland)

Mitglieder der Aargauer Task Force Coronavirus positiv getestet

Im Kanton Aargau sind Mitglieder der Task Force Coronavirus positiv auf das Virus getestet worden. Dank genügend grosser personeller Dotationen und Stellvertretungsregelungen können gemäss Kantonsbehörden alle Führungspositionen und Fachbereiche abgedeckt werden.

588 bestätigte Coronavirus-Fälle im Baselbiet

Am Mittwoch meldete der Kanton Basel-Landschaft, dass sich 27 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert hätten. Insgesamt sei die Zahl der Erkrankungen somit auf 588 gestiegen. Ein weiteres Todesopfer sei zu beklagen. Damit sind bisher 11 Personen am Coronavirus verstorben.

Unispital Basel testet alle stationären Patienten

Nationalrätin Susanne Leutenegger Oberholzer fragte via Twitter, ob das Unispital Basel dem Vorbild des Universitätsspital Zürich folge und alle stationären Patienten auf das Corona-Virus testen lasse. Das Universitätsspital bejahte diese Frage ebenfalls via Twitter. Alle stationären Patienten würden einem Corona-Test unterzogen werden.

Kreativ sein gegen Corona

«Gestalter gestalten gegen die Angst» – Unter diesem Motto werden Basler Kreativschaffende aufgerufen, Plakate zur Corona-Krise zu gestallten. Wie die «bz Basel» schreibt, sollen die Plakate den kreativen Köpfen der Region eine Plattform bieten, um in der aktuellen Lage Mut zu machen.
Unterstützt wird die Aktion von Pro Innerstadt. Auf der Plattform basellive.ch werden die gesammelten Plakate dann Ende April veröffentlicht.

Über tausend bestätigte Corona-Fälle im Raum Freiburg

Wie die «Badische Zeitung» am Mittwoch berichtet, seien im Raum Freiburg bereits über 1’000 Fälle von Corona-Erkrankungen bestätigt worden.

Insgesamt hätten sich 502 Menschen in Freiburg und 507 Menschen im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald infiziert. In ganz Baden-Württemberg hätten die Behörden seit Beginn der Epidemie bei 13.313 Menschen Corona-Infektionen festgestellt, berichtet die Zeitung auf ihrer Webseite.

Landrat berät Notverordnung für Unternehmen

Auch die Baselbieter Unternehmen sind von der Corona-Krise betroffen. Der Landrat wird darum morgen über eine Notverordnung beraten, welche Unternehmen im Baselbiet unterstützen soll.

691 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Stadt

Aktuell würden sich 88 Personen aufgrund einer Covid-19-Infektion in Spitalpflege in einem baselstädtischen Spital befinden. Total seien dies 108 Personen. Insgesamt würden 16 Personen Intensivpflege benötigen.

GGG Benevol laciert «Corona Help»

Mit «Corona Help» lanciert GGG Benevol ab sofort ein neues Hilfsangebot für Corona-Risikogruppen in Basel. Das Angebot bringe Freiwillige und Hilfe suchende Personen zusammen, schreiben die Verantwortlichen in einer Mitteilung. In sogenannten Unterstützungspartnerschaften würden Freiwillige der GGG Benevol Einkäufe erledigen, Medikamente besorgen oder mit den Betroffenen der Corona-Risikogruppen telefonieren.

Wer mithelfen möchte oder wer Hilfe benötigt, kann sich auf der Webseite der GGG Benevol informieren: www.ggg-benevol.ch

Schauspiel mit Sicherheitsabstand

Das Theater Basel macht’s vor: In der Inszenierung von «In den Gärten von Lysistrata Teil 2» waren die Schauspieler sicher voneinander abgetrennt – und das schon vor Corona-Zeiten.

42. Solothurner Literaturtage finden online statt

Die 42. Solothurner Literaturtage werden aufgrund der Corona-Pandemie nicht in gewohnter Form stattfinden können, schreiben die Verantwortlichen in einer Medienmitteilung. Man habe sich stattdessen dafür entschieden, ein Onlineliteraturfestival zu veranstalten. So sollen dennoch Diskussionen und ein interaktiver Austausch zum aktuellen Literaturschaffen möglich sein.

Binniger Peter Meyer zurück aus Kreuzfahrt-Quarantäne

Nach tagelanger Quarantäne auf einem Kreuzfahrtschiff in Brasilien (Telebasel berichtete), sind der Binniger Peter Meyer und seine Partnerin endlich zurück in der Schweiz. Am Freitag vor einer Woche ging die Reise via Flugzeug nach London los – und von dort aus flogen er und acht weitere Schweizer nach Genf.
«Somit endet unsere ‹Leidensgeschichte›, aber ehrlich gesagt fühlten wir uns trotz allem immer wohl und geborgen», kommentiert Meyer in einem Schreiben an seine Freunde und Telebasel. Auch habe das EDA einen grossen Einsatz gezeigt, um die Passagiere zurück in die Schweiz zu holen.

Der Corona Flash vom 1. April 2020. (08:00)
Einige jüngere Covid-19-Patienten im Bruderholzspital

Das Bruderholzspital wurde zum Corona-Referenzspital im Baselland umfunktioniert. Die Verantwortlichen pflegen ungefähr 90 Covid-19-Patienten. Platz hätte es für maximal 350. Auf der Intensivstation liegen 18 Menschen. Darunter befinden sich zum Erstaunen des Spitals auch viele jüngere Fälle. «Das Durchschnittsalter gestern lag bei 55», sagt Ruth Spalinger, Leiterin Pflege im Bruderholzspital gegenüber dem «SRF Regionaljournal» am Dienstagabend.

Basler Innenstadt ist menschenleer
Der Corona Flash vom 31. März 2020. (18:30)
Erste Transfusion mit Plasma eines geheilten Corona-Patienten

Am Universitätsspital Basel sind heute die ersten Covid-19-Patienten mit Plasma eines genesenen Covid-19-Patienten behandelt worden, schreibt das Universitätsspital in einer Mitteilung. Eine interdisziplinäre Forschungsgruppe um Prof. Andreas Buser, Prof. Manuel Battegay und PD Andreas Holbro hat damit erstmals schweizweit und als eines der ersten Zentren europaweit diese potentielle Therapiemöglichkeit begonnen.

Sechster Todesfall im Landkreis Lörrach

Heute ist eine über 80-jährige Person mit bestätigter Covid-19-Infektion verstorben. Es ist der sechste Todesfall, heisst es in einer Mitteilung. Die Zahl der bestätigten Covid-19-Infektionen hat sich seit gestern um 44 erhöht. Damit gibt es mittlerweile 274 bestätigte Fälle (Stand 31. März, 16:45). Zurzeit werden 35 bestätigte Covid-19-Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssen sieben beatmet werden.

18 Patienten auf der Intensivstation im Bruderholzspital

Das Bruderholzspital ist seit ein paar Tagen ein Corona-Spital. Laut SRF liegen bereits 90 Patienten im Bettenhaus und 18 Erkrankte auf der Intensivstation. Ruth Spalinger, Leiterin Pflege, zeigt sich erstaunt, dass auch verhältnismässig junge Corona-Infizierte auf der Intensivstation landen. «Gestern betrug das Durchschnittsalter 55 Jahre», sagt sie gegenüber SRF.

Eine Infotafel weist auf das Besuchsverbot im Bruderholzspital hin. (Bild: Keystone)
Der Corona Flash vom 31. März 2020. (16 Uhr)
«Keine Abschlussprüfungen im 2020!»

Jugendliche der Wirtschaftsmittelschule (WMS) Reinach haben heute Landschreiberin Elisabeth Heer Dietrich eine Petition «Keine Abschlussprüfungen im 2020!» mit über 40’000 Unterschriften übergeben. pic.twitter.com/m5YqTZWUmg

— Kanton BL (@Kanton_BL) March 31, 2020

Drei weitere Tote im Aargau

Im Kanton Aargau sind zwischen Montag und Dienstag drei weitere Personen am Coronavirus verstorben. Damit erhöht sich die Zahl der Toten im Kanton auf 11. Es liegen zurzeit 499 bestätigte Infizierungen vor. Das sind 18 mehr als am Montag. 85 Personen sind momentan hospitalisiert.

25 Personen werden auf Intensivstationen behandelt und künstlich beatmet. Zu den Patienten, die intensivmedizinisch betreut werden müssen, zählen auch drei Personen aus dem Elsass sowie eine aus dem Tessin.

Bundesasylzentrum Muttenz wegen Coronavirus vor Wiedereröffnung

Das im vergangenen Herbst aus Kostengründen geschlossene Bundesasylzentrum in Muttenz soll wieder in Betrieb genommen werden. Damit soll sichergestellt werden, dass auch im Asylwesen die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus umgesetzt werden können.

Der Kanton Basel-Landschaft und die Gemeinde Muttenz seien mit der Wiedereröffnung einverstanden, teilte das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Dienstag mit. In den nächsten Wochen werde das Bundesasylzentrum Muttenz soweit vorbereitet, dass es bei Bedarf umgehend wieder geöffnet werden kann.

(Archivbild: Keystone)
KV-Lehrling Eileen Fischer (21): «Ich backe Brot für die Risikogruppe»

Das Coronavirus zwingt die Menschen zu Hause zu bleiben. Die ehemalige Mash-Reporterin Eileen Fischer (21) hilft jenen, die ihr Haus nicht mehr verlassen können. Für Personen, die der Risikogruppe angehören backt sie Brot. Statt dass diese Menschen zum Bäcker müssen, bringt Eileen Fischer ihnen die Brote vorbei.

Wie es zu der Idee kam, lesen Sie hier.

10 Millionen Ausfallentschädigung aus Basel-Stadt für Kulturbereich

Die Basler Regierung stellt für Kulturschaffende und -institutionen zehn Millionen Franken an Ausfallentschädigungen zur Verfügung. Diese Mittel werden durch den Bund verdoppelt, so dass in einer ersten Phase 20 Millionen zur Verfügung stehen werden.

Diese Ausfallentschädigungen werden aus dem Fonds zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit entnommen, wie die Regierung am Dienstag mitteilte. Sie sollen 80 Prozent des Schadens abdecken, der durch das vom Bund wegen der Coronavirus-Krise verhängte Veranstaltungsverbot entsteht – sofern dieser nicht über andere Massnahmen wie Kurzarbeits- oder Erwerbsausfallentschädigung gedeckt wird. (sda)

Der Kanton Basel-Stadt stellt Kulturschaffenden und -institutionen zehn Millionen Franken Ausfallentschädigung zur Verfügung. (Symbolbild: Keystone)
Basel-Stadt weitet Unterstützung für Selbstständige aus

Selbständig Erwerbende, die ihren Betrieb auf Verordnung der Behörden wegen des Coronavirus schliessen mussten, erhalten vom Bund finanzielle Unterstützung. Darunter fallen beispielsweise Coiffeure. Ebenfalls unterstützt werden selbstständig Erwerbende, die Kinder unter zwölf Jahren zu betreuen haben oder aus medizinischen Gründen in Quarantäne sind.

Der Telebasel News Beitrag vom 29. März 2020.

Der Kanton Basel-Stadt schliesst nun eine Lücke in der Unterstützung für Selbstständige. Er richtet nun auch Unterstützungsleistungen für selbständig Erwerbende ein, welche die Voraussetzungen des Bundes nicht erfüllen, die aber auch wegen der Corona-Krise einen namhaften Einbruch bei den Einnahmen erlitten haben oder weiterhin erleiden. Das schreibt der Kanton in einer Mitteilung am Dienstag. Betroffen davon sind all jene Betriebe, die nicht behördlich geschlossen wurden – und deren Inhaber auch keine jungen Kinder betreuen – sich aber trotzdem mit einem starken Nachfrageeinbruch konfrontiert sehen. Das betrifft beispielsweise selbstständige Erwerbende aus den Gesundheitsberufen, aber auch inhabergeführte Gewerbebetriebe oder selbstständige Taxifahrerinnen und Taxifahrer.

Die Regierung stellt einen Betrag von maximal 20 Millionen Franken zur Verfügung.

Telefondienst für einsame, isolierte Menschen

Aufgrund der aktuellen Covid-19-Infektionsgefahr müssen ältere Personen und Menschen mit Vorerkrankungen zu Hause bleiben. Damit Alleinlebende während dieser schwierigen Zeit ein offenes Ohr finden, bietet das Rote Kreuz Basel per sofort einen neuen Telefonkontakt-Dienst an. Die Dienstleistung ist gratis, wie es in einer Mitteilung vom Dienstag heisst.

Das Team der Rotkreuz-Entlastungsdienste hört zu, spricht über Alltagssorgen und beantwortet Fragen. Das Projekt «Hilfe am Telefon» startet am 1. April 2020. Von Montag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr und von 14 bis 15 Uhr ist der Telefondienst unter der Nummer 061 319 56 52 erreichbar.

Das Rote Kreuz startet in der Corona-Krise einen Telefondienst für einsame, isolierte Menschen. (Symbolbild: Keystone)
Der Corona Flash vom 31. März 2020, 14 Uhr
561 an Corona erkrankte Menschen im Baselbiet

Stand Dienstag haben sich im Baselbiet 561 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Dies teil der Kanton Baselland auf seiner Webseite mit. Zudem hat der Kanton drei weitere Todesopfer zu beklagen. Insgesamt sind somit 10 Menschen im Kanton Baselland an den Folgen von Covid-19 verstorben.

(Bild: Kanton Basel-Landschaft)
Vitra Design Museum setzt auf digitale «Ausstellungen»

Während der Corona-Krise bietet das Vitra Design Museum zahlreiche digitale Inhalte an. Das teilt das Museum am Dienstag mit.

In filmischen Rundgängen können so die aktuellen Ausstellungen besichtigt werden. Die Sammlung sei über Filmsequenzen und einen ausführlichen Online-Katalog erlebbar. Zudem werden auf Instagram und Facebook Themenreihen mit Bezug zur aktuellen Situation veröffentlicht. Die sozialen Netzwerke bilden das Kernstück der aktuellen digitalen Kommunikation, wie es weiter heisst. Das können Posts, Videos oder ab dem 2. April auch Instagram-Live-Talks sein.

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Our exhibition „A Creative Universe“ introduces the work of Italian architect and designer Gae Aulenti. It also features her early creations, such as the extremely light and easy-to-stow Aprilina folding chair (1964). With its slightly padded seat and optional back support, the metal chair nevertheless offers sufficient seating comfort. In 1970/71 Aulenti designed April, another version of the chair with stool, both of which can be folded together sideways. Also referred to as the “director’s chair”, this version looks a bit more solid than its predecessor and was therefore available with not only fabric but also leather or fur upholstery. #GaeAulenti #VitraSchaudepot #VitraDesignMuseum #aulenti #design #designer #italiandesign #designlovers #designhistory #womenindesign #architecture #architect #archilovers #architecture_hunter #architecturedesign #interior #setdesign #costumedesign #museum #exhibition #photography #drawing #film #weilamrhein #basel #lovebasel #museenbasel #VDMInsights Photo: Bettina Matthiessen

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Das Vitra Design sieht darin nicht nur für das Publikum sondern auch für sich als Museum eine grosse Bedeutung: «Als private Non-Profit-Organisation sehen wir es als unseren Auftrag an, ein möglichst breites Publikum für Themen aus Design und Architektur zu sensibilisieren».

Das genaue Programm finden Sie auf der Webseite.

628 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Stadt

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet am Dienstag insgesamt 628 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt. Dies sind sieben mehr als am Vortag. 292 Personen der 628 positiv Getesteten und damit über 40 Prozent sind wieder genesen.

Ausserdem kommt ein weiterer Todesfall hinzu. Beim verstorbenen Mann handelt es sich um einen 71-Jährigen. Somit steigt die Zahl der Corona-Toten in Basel-Stadt auf 16.

In Basel-Stadt sind 628 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Symbolbild: Keystone)
Markthändler liefern Produkte nach Hause

Aufgrund der Corona-Massnahmen des Bundesrates sind sämtliche Märkte bis zum 19. April abgesagt. Zahlreiche Markthändlerinnen und -händler bieten deshalb einen Heimlieferdienst an. Auf dem Martkplatz, Barfi und Aeschenplatz sowie auf den sozialen Medien weist das Präsidialdepartement mit Plakaten auf die Bestellmöglichkeiten hin.

Pro Innerstadt wirbt für Unterstützung lokaler Unternehmen

Auf Twitter wirbt die Pro Innerstadt Basel für ein «erlebnisreiches und lebendiges Basel». Die Organisation ruft dazu auf, das lokale Angebot zu unterstützen. Beispielsweise sollen Guscheine gekauft werden oder der Onlineshop der Unternehmen besucht werden.

Der Corona Flash vom 31. März 2020, 10 Uhr
(Video: Telebasel)
-minu fehlen die Umarmungen in der Quarantäne

Der Basler Schriftsteller -minu hat sich während der Corona-Krise ins winterliche Adelboden begeben. Von dort teilt er auch ein Video auf Twitter: Ihm würden die Umarmungen in der Quarantäne am meisten fehlen.

Nach abgesagter Fasnacht – Künstler fordern finanzielle Unterstützung

Die Fasnachtskünstler sind in Sorge wegen der nächsten Fasnacht. Aufgrund der abgesagten Fasnacht 2020 könnte es sein, dass viele Fasnachtsformationen ihre Kostüme, Larven und Laternen von diesem Jahr auch für das nächste Jahr brauchen werden. Somit würde den Schneidern, Larvenmachern und Laternenmalern Einnahmen fehlen. Deshalb fordert eine Interpellation von Peter Bochsler die Unterstützung der Basler Regierung.

Die Fasnacht 2020 ist begraben. Fasnachtskünstler sind aufgrund der nächsten Fasnacht jedoch bereits in Sorge. (Bild: Keystone)
Federer übt sich in Trickshots – trotz Corona-Krise

Roger Federer scheint trotz Corona-Krise fleissig Tennis zu spielen. Am Montagabend twitterte der Tennis-Star ein Video, wie er im Schneegestöber mit einem Tennis-Schläger Bälle gegen eine Wand spielt. «Ich gehe sicher, dass ich noch weiss, wie man Trickshots schlägt», schreibt der Basler dazu.

Der Corona Flash vom 31. März 2020, 8 Uhr
(Video: Telebasel)
Autogarage stellt Fahrzeuge für Pflegepersonal zur Verfügung

Die Garage Keigel stellt per sofort mehrere Fahrzeuge für lokale Hilfs-, Gesundheits- und Pflegeorganisationen wie die Caritas, das Rote Kreuz, die Spitex sowie die kantonalen Spitäler zur Verfügung. Das schreibt die Garage Keigel in einer Mitteilung. Die Fahrzeuge werden kostenlos für deren Coronavirus-Sondereinsätze ausgeliehen. Am Freitag wurden dem Kantonsspital Baselland als erstes fünf Fahrzeuge zur Verfügung gestellt.

«Es ist unserer Gesellschaft mehr gedient, wenn Fahrzeuge, die bei uns im Moment nicht im Einsatz sind, so genutzt werden», meint Christoph Keigel, Inhaber und Geschäftsführer der Garage Keigel.

Die beiden Basel verfolgen unterschiedliche Testpraxen

Basel-Stadt und Baselland verfolgen bei Corona-Verdachtsfällen eine unterschiedliche Testpraxis, wie das SRF Regionaljournal berichtet. Der Stadtkanton sei mit seinen Tests grosszügiger als der Landkanton. Das habe damit zu tun, dass Personen aus Deutschland, Frankreich und Baselland im Unispital Basel getestet werden: «Basel-Stadt ist ein Zentrum, daher testen wir Personen aus Deutschland, Frankreich, aber auch aus Baselland und sind etwas grosszügiger», wie laut Nicolas Drechsler, Sprecher des Universitätsspitals Basel, gegenüber SRF sagt.

Im Baselbiet würde nur getestet, wer alle Symptome aufweist und zur Risikogruppe gehört. Der Landkanton würde sich dabei auf die Bundesvorgaben beziehen. Laut denen solle man nur bei wirklichem Verdacht testen.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Der Kanton Basel-Stadt ist grosszügiger mit seinen Corona-Tests als der Landkanton. (Symbolbild: Keystone)
Es werden mehr Blumen ausgeliefert als sonst

Blumenhändler verzeichnen mehr Lieferungen als sonst. In dieser schwierigen Zeit merke man, dass vermehrt Leute Blumen verschicken wollen.

Weitere Informationen und den Telebasel News Beitrag dazu finden Sie hier.

In der Corona-Krise werden mehr Blumen verschickt. (Bild: Telebasel)

Social Distancing beim Drogenkonsum

Mehr Schutz für Drogenabhängige vor dem Coronavirus: Die Suchthilfe baut die Kontakt- und Anlaufstelle beim Wiesenkreisel mit einem Zelt-Provisorium aus.

Rechts zum «Rauchen», links zum «Sniffen» und «Spritzen». Die Pfeile gleich am Eingang zeigen, was bei der Kontakt- und Anlaufstelle seit Samstag Pflicht ist. Um den Abstand zwischen den Drogenkonsumenten zu gewährleisten, wurde nämlich das Gassenzimmer vergrössert. Dafür wurde eigens der Parkplatz davor eingezäunt und abgeschirmt.

«Den Raucherraum drinnen mussten wir herausnehmen», erklärt Horst Bühlmann, Leiter Kontakt- und Anlaufstelle bei der Basler Suchthilfe. Wer zum Beispiel Crack raucht, tut dies nun in provisorisch aufgestellten Zelten im Aussenbereich. «Damit kann der Abstand zwischen den Konsumenten wie auch zu den Mitarbeitern gewährleistet werden».

Weitere Informationen und den Telebasel News Beitrag dazu finden Sie hier.

Der Corona Flash vom 20. März 2020, 18:30 Uhr.
Fünfter Todesfall im Landkreis Lörrach

Eine weitere Person mit COVID-19-Infektion ist im Landkreis Lörrach verstorben. Es handelt sich um einen über 50-Jährigen mit Vorkerkrankung, heisst es in einer Mitteilung. Die Zahl der bestätigten COVID-19-Infektionen hat sich seit gestern um 15 erhöht. Damit sind es mittlerweile 230 bestätigte Fälle im Landkreis Lörrach (Stand 30. März, 16:45). Zur Zeit werden 18 bestätigte COVID-19 Patienten im Krankenhaus behandelt, davon müssen vier intensivmedizinisch behandelt werden.

Lage in Kliniken im Elsass weiter angespannt

Die Lage in den Spitälern in Ostfrankreich ist dem Regionalratspräsidenten zufolge wegen der Coronavirus-Pandemie weiterhin angespannt. Betroffen seien Kliniken im Elsass, sagte der Präsident der Region Grand Est, Jean Rottner, am Montag dem Radiosender France Bleu.

Deutschland und die Schweiz nahmen schwer erkrankte Corona-Patienten aus Ostfrankreich auf. Zuletzt flog ein Militärtransporter des Typs A400M am Wochenende zwei französische Intensivpatienten aus Strassburg nach Stuttgart.

(Bild: Keystone)
Zahl der Coronavirus-Toten erhöht sich im Aargau auf acht

Im Kanton Aargau sind über das Wochenende fünf Personen an einer Coronavirus-Infektion verstorben. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesfälle im Kanton innerhalb kurzer Zeit auf acht.

Im Kanton Aargau lagen am Montag gemäss Angaben des kantonalen Führungsstabes 481 bestätigte Fälle vor. Das sind 117 mehr als am Freitag. 94 Personen sind zurzeit hospitalisiert. 25 Personen werden auf Intensivstationen behandelt, wovon 23 Personen künstlich beatmet werden müssen. Mit weiteren Fällen müsse gerechnet werden, heisst es in der Mitteilung.

Die Zahl der Coronavirus-Toten erhöht sich im Aargau auf acht. (Symbolbild: Keystone)
Sport-, Freizeit- und Schulaussenanlagen im Aargau über Nacht geschlossen

Ab sofort sind alle Sport-, Freizeit- und Schulaussenanlagen im Kanton Aargau über Nacht geschlossen. Grund dafür sei, dass die Aargauer Polizei in der vergangenen Woche wiederholt Verstösse gegen die Verhaltensregeln des Bundes festgestellt hat. So kam es, vorallem in der Nacht, zu Treffen mit mehr als fünf Personen. Aus diesem Grund hat die Kantonsärztin die Schliessung aller Sport-, Freizeit- und Schulaussenanlagen zwischen 20:00 Uhr und 08:00 Uhr verfügt. Das Verbot tritt ab sofort in Kraft. Mit dieser Massnahme kann das durch den Bundesrat verfügte Versammlungsverbot konsequent umgesetzt werden.

Stadtkino nimmt Programm erst im August wieder auf

Das Stadtkino Basel hat die laufende Saison wegen der Corona-Pandemie vorzeitig beendet. Der Betrieb wird erst Mitte August wieder aufgenommen.

Weil kein schnelles Ende der Krise abzusehen sei, habe man beschlossen, auf den Druck des traditionellen Mai/Juni-Programms zu verzichten, teilte das Stadtkino am Montag mit. Mit diesem Schritt wolle man vermeiden, dass das Stadtkino durch ein kurzfristig abgesagtes Monatsprogramm grossen finanziellen Schaden nimmt.

Das Stadtkino bleibt noch bis August zu. (Symbolbild: Keystone)
Aktuelle Zahlen Basel-Landschaft

Wie der kantonale Krisenstab Basel-Landschaft am Montag Nachmittag mitteilt, kommen aim Montag im Kanton 28 Neuinfektionen und ein Todesfall hinzu. Insgesamt steigt die Zahl der positive auf das Coronavirus getesteten Personen auf 539.

Insgesamt starben damit bereits sieben Personen.

(Screenshot: Kantonaler Krisenstab Basel-Landschaft)
Abklärungsstationen funktionieren gut

Seit zwölf Tagen sind im Kanton Basel-Landschaft zwei Abklärungsstationen für Corona-Verdachtsfälle in Betrieb. In Münchenstein und in Lausen werden täglich mehrere hundert Personen untersucht und je nach Symptomen auf den Virus getestet.



Die erste Zwischenbilanz zeigt, dass die zusammengesetzten Mitarbeitenden vor Ort gut eingespielt sind und bei der Bevölkerung einen grossen Rückhalt verspüren. Das gab der kantonale Krisenstab Basel-Landschaft am Montagmorgen bekannt.

Der Corona Flash vom 30. März 2020. (12 Uhr)
Aktuelle Zahlen Basel-Stadt (Montagmorgen)

In Basel gibt es aktuell 621 positive Fälle von Corona-Infektionen. Das gab das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt am Montagmorgen bekant.

Dies seien 12 mehr als am Vortag. 263 Personen der 621 positiv Getesteten und damit über 40 Prozent sind wieder genesen.

Die Zahl der Todesfälle im Kanton Basel-Stadt betrage unverändert 15.



Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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