Die russische Anti-Doping-Agentur Rusada führt wegen der Corona-Pandemie vorerst keine Kontrollen durch. (Symbolbild: Keystone)
International

Vorerst keine Doping-Kontrollen in Russland

Die Corona-Pandemie beeinflusst auch die Arbeit der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada. Zur Zeit werden keine Kontrollen durchgeführt.

Gemäss Juri Ganus, dem Chef der Rusada, sind die Doping-Kontrollen auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Trotz des sich weiter ausbreitenden Virus setze die Rusada ihre Arbeit aber weiter fort. «Sie können sich voll und ganz auf uns verlassen.»

Allerdings halte sich seine Agentur an die Auflagen der russischen Regierung, sagte Ganus. Präsident Wladimir Putin hatte als Massnahme gegen die Corona-Pandemie eine arbeitsfreie Woche angeordnet. Ganus versprach, die Rusada werde weiterhin umfassende Unterstützung im Kampf gegen Doping leisten.

Russische Sportler gesperrt

Die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA hatte Russland für vier Jahre für internationale Grosswettkämpfe wie Olympische Spiele und Weltmeisterschaften gesperrt. Lediglich Sportler, die sich unabhängigen Kontrollen unterziehen, sollen als neutrale Athleten zugelassen werden. Gegen das Urteil hat Russland Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof CAS eingelegt. Die Anhörung steht noch aus.

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