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Schweiz

Trump rechnet mit 100’000 Toten

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Trump befürchtet 100'000 Tote

US-Präsident Donald Trump befürchtet, dass die Coronavirus-Krise in den USA 100’000 Menschen das Leben kosten könnte. Das sagte er am Sonntagabend bei einer Pressekonferenz im Weissen Haus.

Das Coronavirus könnte nach Einschätzungen der Experten 100’000 Menschen in den USA das Leben kosten. «Das ist eine furchtbare Zahl», so US-Präsident Donald Trump. (BIld: Keystone)

Wenn es gelinge, die Todeszahl durch die getroffenen Eindämmungsmassnahmen auf 100’000 zu begrenzen, «dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht», sagte Trump. «Das ist eine furchtbare Zahl.»

Die Zahl der verzeichneten Corona-Toten in den USA ist derweil binnen 24 Stunden um 518 gestiegen. Damit starben bislang insgesamt mindestens 2409 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Virus in den USA.

Alle Informationen dazu gibt es hier.

25 Prozent weniger Umsatz in Modebranche befürchtet

Auch die Mode-Branche leidet unter dem Coronavirus. Topmanager erwarten wegen Corona dieses Jahr Umsatzeinbrüche bis zu 25 Prozent. Das geht aus einer Befragung der Boston Consulting Group (BCG) hervor. Alle Informationen dazu lesen Sie hier.

US-Countrystar stirbt an Coronavirus

Der US-Country-Star Joe Diffie ist an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Wie am Sonntag auf der Facebook-Seite des Musikers mitgeteilt wurde, erlag der 61-Jährige gesundheitlichen «Komplikationen» nach der Infektion.

US-Countrystar Joe Diffie starb am Coronavirus. (Bild: Keystone)

Diffie hatte erst zwei Tage zuvor mitgeteilt, positiv auf das Coronavirus getestet worden zu sein.

Der Country-Sänger hatte in den neunziger Jahren eine Serie von Hits, darunter etwa «Pickup Man,» «Prop Me Up Beside the Jukebox (If I Die)» und «John Deere Green». Schon sein erstes Album «A Thousand Winding Roads» aus dem Jahr 1990 war sehr erfolgreich, es enthielt den Hit «Home.»

Popstars machen Mut mit Wohnzimmer-Konzert

Amerikanische Musik-Superstar habens in der Corona-Krise mit einem Wohnzimmerkonzert zum Durchhalten aufgerufen. Elton John moderierte das Event beim Sender Fox. Mehr dazu gibt es hier.



Preise zu Schutzkleidung explodieren

Der in der Corona-Krise drastisch gestiegene Bedarf an Schutzkleidung in den medizinischen Einrichtungen in Deutschland hat laut einem Medienbericht zu einer «Preisexplosion» geführt.

Die Preise für Schutzkleidung sind in Deutschland in die Höhe geschnellt. (Bild: Keystone)

So sei etwa der Einkaufswert für hochwertige sogenannte FFP2-Atemschutzmasken innerhalb weniger Tage um 3000 Prozent von 0,45 auf 13,52 Euro pro Stück gestiegen, gegeben, berichten jetzt NDR, WDR und «Süddeutsche Zeitung» aufgrund gemeinsamer Recherchen. Auf dem Markt für medizinische Schutzkleidung herrschen den Berichten zufolge «Chaos» sowie zunehmend auch unseriöse Praktiken. Mehr dazu lesen Sie hier.

«Zuhause bleiben heisst Leben retten»

Angesichts der sich weiter weltweit verbreitenden Corona-Pandemie hat die EU-Kommission an die Bürger in ganz Europa appelliert, bei den Schutzmassnahmen vor einer Corona-Infektion nicht nachzulassen.

Der effizienteste Schutz sei, Kontakte mit anderen zu vermeiden und zu Hause zu bleiben, sagte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. «Ich möchte wirklich alle Bürger in ganz Europa dringend auffordern, solche Anweisungen äusserst ernst zu nehmen», sagte Kyriakides. «Zuhause bleiben heisst Leben retten».

EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides mahnt, dass man Zuhause bleiben soll. (Bild: Keystone)

Die Zusammenarbeit EU-Mitgliedstaaten müsse noch besser werden. «Alle europäischen Länder sind betroffen und alle brauchen gegenseitige Unterstützung», betonte Kyriakides.

Flughafen-Passagiere fliehen vor Quarantäne

Weil sie wohl nicht in Zwangsquarantäne wollten, sind in der Ukraine Passagiere aus einem Flughafenterminal der Hauptstadt Kiew geflohen.

Die aus Thailand mit einem Sonderflug auf dem Flughafen Kiew-Boryspil eingetroffenen Ukrainer sollten für zwei Wochen in Hotels – und das auch noch selbst zahlen, wie örtliche Medien am Sonntag berichteten.

Über den Verbleib der Menschen war zunächst nichts bekannt. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor eine zwangsweise Beobachtung aller Heimkehrer angekündigt.

In der Ukraine wird an Flughäfen und Bahnhöfen bei allen Passagieren die Temperatur gemessen. (Bild: Keystone)
Zahl der Corona-Toten in Frankreich auf über 2600 gestiegen

In Frankreich sind inzwischen mehr als 2600 mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Innerhalb von 24 Stunden seien 292 weitere Todesopfer verzeichnet worden, teilte der Generaldirektor im Gesundheitsministerium, Jérôme Salomon, am Sonntagabend mit. Insgesamt seien somit 2606 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Allerdings sind in der Statistik nur Menschen erfasst, die in Spitälern starben. (sda)

In Frankreich starben inzwischen über 2600 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion. (Symbolbild: Keystone)
Pelosi macht Trump schwere Vorwürfe

Die führende US-Demokratin Nancy Pelosi hat Präsident Donald Trump in der Corona-Krise schwere Vorwürfe gemacht. «Sein Leugnen am Anfang war tödlich», sagte die Sprecherin des Repräsentantenhauses am Sonntag im TV-Sender CNN.

Die Oppositionspolitikerin warnte davor, wieder in den Normalbetrieb zurückzukehren, und mahnte, dass alles getan werden müsse, um weitere Tote zu verhindern. «Während der Präsident herumtrödelt, sterben Menschen. Wir müssen einfach jede Vorsichtsmassnahme ergreifen.»

Trump hatte das Virus noch bis vor einem Monat als einen Scherz abgetan, der den USA nichts anhaben könne. Seither muss er sich den Vorwurf gefallen lassen, dass die Epidemie das Land wegen verschleppter Vorbereitungen kalt erwischt hat. (sda)

Nancy Pelosi wirft US-Präsident Donald Trump vor, dass sein anfängliches Leugnen des Coronavirus zahlreiche Tote forderte. (Archivbild: Keystone)
Mehr als 9000 Coronavirus-Fälle in Türkei

Die Zahl der Todesopfer durch Covid-19 ist in der Türkei auf 131 gestiegen. An einem Tag seien 23 Menschen gestorben, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Sonntag auf Twitter mit.

Zudem seien 1815 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden, damit steigt die Gesamtzahl der offiziell erfassten Infizierten auf 9217. (sda)

Syrien meldet erstes Coronavirus-Todesopfer

Eine Woche nach Bekanntgabe der ersten Coronavirus-Infektion in Syrien hat das Bürgerkriegsland den ersten Todesfall im Zusammenhang mit der Lungenkrankheit gemeldet. Eine Frau sei unmittelbar nach Einlieferung ins Spital gestorben, teilte das Gesundheitsministerium am Sonntag mit.

Das Coronavirus ist in Syrien angekommen. (Bild: Keystone)
Ägypten schliesst Spitäler nach Corona-Infektionen

In Ägypten sind mehrere Spitäler nach Corona-Infektionen geschlossen worden. «Wir desinfizieren derzeit das Spital zur Sicherheit aller Beteiligten», sagte ein Mitarbeiter des Al-Salam-Krankenhauses im Westen der Hauptstadt Kairo am Sonntag der Nachrichtenagentur AFP, nachdem dort ein Patient positiv getestet wurde und sich ein Angestellter infiziert hatte.

Wieder Hunderte Corona-Tote in Italien – aber Anstieg verlangsamt

In Italien ist die Zahl der gestorbenen Corona-Infizierten am Sonntag erneut deutlich gestiegen. Aber die Zunahme der Neuinfektionen hat sich weiter verlangsamt.

Wie der Zivilschutz am Abend mitteilte, erhöhte sich die Zahl der Corona-Toten am Sonntag um 756 auf 10’779. Dies ist der höchste Zahl weltweit.

Italien hat mittlerweile weltweit die höchste Todesrate in der Coronakrise. (Bild: Keystone)

Die Gesamtzahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie stieg um 5217 auf jetzt 97’689. Der Tagesanstieg ist deutlich geringer als am Samstag (5974) und entspricht einer Zunahme um 5,6 Prozent. Vor einer Woche lagen die Zuwachsraten noch im zweistelligen Bereich.

Die Zahl der Geheilten stieg um 646 auf 13’030.

54 Häftlinge aus Gefängnis im Iran geflohen

Nach einem weiteren Massenausbruch aus einem Gefängnis im Westen des Irans suchen die Behörden nach 54 flüchtigen Häftlingen. Insgesamt seien am Freitag 74 Insassen aus dem Gefängnis in der Stadt Saqqez geflohen, 20 von ihnen seien wieder gefasst worden, so berichten Medien.

Der Iran wurde schwer von der Corona-Krise getroffen. (Bild: Keystone)

Kurz zuvor hatten die iranischen Behörden verkündet, «die Zahl der Gefangenen angesichts der heiklen Situation im Land zu reduzieren», ohne sich direkt auf den Ausbruch des neuartigen Coronavirus zu beziehen.

Der Iran ist eines der am stärksten von der Corona-Pandemie betroffenen Länder der Welt. Bislang starben nach offiziellen Angaben mehr als 2600 Menschen an der Viruserkrankung Covid-19.

Grönland führt wegen Corona-Krise Alkoholverbot für Hauptstadt ein

Grönland führt auch aus Sorge vor Gewalt gegen Kinder während der Corona-Krise ein vorübergehendes Alkoholverbot ein. Die Massnahme gilt umgehend und bis zum 15. April für die Hauptstadt Nuuk sowie die nahe gelegenen Siedlungen Kapisillit und Qeqertarsuatsiaat.

Das teilte die grönländische Regierung am Wochenende mit. In der besonderen Situation müssten viele Vorkehrungen getroffen werden, um die Ausbreitung des Virus zu vermeiden, erklärte Regierungschef Kim Kielsen. «Der Kern meines Beschlusses ist aber, dass Kinder beschützt werden. Sie sollen ein sicheres Zuhause haben.» Hinzu komme, dass Menschen unter Alkoholeinfluss weniger aufmerksam seien, was letztlich das Infektionsrisiko erhöhe.

Gemäss den Auflagen von Kielsen dürfen in der Hauptstadtregion keine Getränke mit einem Alkoholgehalt jenseits von 2,25 Prozent ausgeschenkt werden. Es ist auch nicht mehr möglich, Alkohol im Laden zu kaufen.

Tasiilaq in Grönland im August 2019. (Bild: Keystone)

Bislang sind in Grönland nach Angaben der dänischen Gesundheitsbehörde zehn Menschen positiv auf das Virus Sars-CoV-2 getestet worden. Gestorben ist dort bislang niemand an Covid-19. Grönland hatte seine Grenzen parallel mit Dänemark am 14. März für Ausländer geschlossen, zwei Tage später wurde der erste Infektionsfall bekannt.

Virologe Fauci rechnet mit Millionen von Corona-Fällen in den USA

Der Direktor des Nationalen Instituts für Infektionskrankheiten, Anthony Fauci, rechnet mit Millionen von Corona-Infizierten in den USA. Ausgehend von der aktuellen Lage bestehe die Möglichkeit, dass 100’000 bis 200’000 Menschen in Folge der Pandemie sterben.

Das sagte Fauci am Sonntag dem TV-Sender CNN. Der angesehene Virologe machte zugleich jedoch deutlich, dass er wenig von Prognosen halte, da man leicht falsch liegen und die Leute in die Irre führen könne.

Präsident Donald Trump und Anthony Fauci bei einem Briefing im Weissen Haus. (Bild: Keystone)

«Schauen Sie sich einfach die Daten an (…) und sorgen Sie sich nicht um diese Worst-Case- und Best-Case-Szenarien“, sagte Fauci. „Wir haben ein ernsthaftes Problem in New York, wir haben ein ernsthaftes Problem in New Orleans und wir werden ernsthafte Probleme in anderen Gebieten entwickeln.»

Weissrussland wird fürs Weiterspielen belohnt

Dass Weissrusslands Präsident Lukaschenko die Coronavirus-Pandemie herunterspielt, zahlt sich für den dortigen Fussball aus. Weil in Europa einzig noch in Weissrussland gespielt wird, und dies erst noch vor Zuschauern, hat die weissrussische Premier League neue Verträge mit TV-Anstalten aus zehn Ländern abgeschlossen – darunter Russland, Israel und Indien.

Der weissrussische Präsident Lukaschenko spielt trotz der Coronakrise Eishockey. (Screenshot: Twitter)

«Die ganze Welt schaut auf die weissrussische Meisterschaft. Dies ist die beste Werbung für unsere Liga», liess sich der frühere Trainer der Nationalmannschaft, Anatoli Baidatschni, in lokalen Medien zitieren. Alexander Strok, ein Sprecher von Dinamo Minsk, berichtete von steigenden Popularitätswerten der Vereine, vor allem in sozialen Netzwerken.

55 Coronavirus-Opfer in der Waadt, 32 im Kanton Genf

Im Kanton Waadt hat die Opferzahl des Coronavirus bis Sonntagmittag 55 erreicht. Allein in den vergangenen 24 Stunden kamen damit sieben Tote hinzu. In Genf stieg die Bilanz seit Samstag um fünf Opfer auf insgesamt 32 Tote.

Die Zahl der Personen in Intensivpflege bliebt im Kanton Genf mit 59 stabil. Im Spital lagen 365 Patientinnen und Patienten, 25 mehr als am Vortag. Als geheilt entlassen wurden bisher 193 Personen. Bis Sonntagmittag wurden sechs Personen neu positiv auf das Virus getestet. Am Vortag waren es noch 188 gewesen, so dass die Gesamtzahl nun bei knapp 2300 liegt, wie die Gesundheitsbehörden meldeten.

Kranker Premier Johnson wendet sich mit Brief ans Volk

Mit einem eindringlichen Appell, die Abstandsregeln der Regierung zu befolgen, hat sich der an Covid-19 erkrankte britische Premierminister Boris Johnson am Wochenende per Brief an sein Volk gewandt.



Der Brief soll an 30 Millionen Haushalte verschickt werden. Doch es ist fraglich, ob Johnson damit den Eindruck wegwischen kann, die Gefahr der Coronavirus-Pandemie unterschätzt zu haben – politisch wie persönlich.

Der Corona Flash vom 29. März 2020. (16 Uhr)
Wimbledon vor dem Aus

Wimbledon dürfte der nächste Sport-Grossanlass sein, der dem Coronavirus zum Opfer fällt. Diese Woche wollen die Verantwortlichen entscheiden. Die Zeichen stehen auf Absage.

Roger Federer im Jahr 2019 in Wimbledon. (Bild: Keystone)
Über fünf Millionen Atemschutzmasken in Saudi-Arabien beschlagnahmt

In Saudi-Arabien haben die Behörden einem Medienbericht zufolge mehr als fünf Millionen illegal gehortete Atemschutzmasken beschlagnahmt. In Hail nordwestlich der Hauptstadt Riad stellte das Handelsministerium rund 1,2 Millionen Masken sicher, wie die staatliche Nachrichtenagentur SPA am Sonntag berichtete.

Weitere rund vier Millionen Masken waren bereits am Mittwoch wegen Verstosses gegen Handelsbestimmungen in der westlichen Stadt Dschedda beschlagnahmt worden.

Ein Mann in Jeddah, Saudi Arabien, füttert mit einer Atemschutzmaske Tauben. (Symbolbild: Keystone)

Die Verantwortlichen würden strafrechtlich belangt und die Ausrüstung werde wieder dem freien Markt zur Verfügung gestellt, teilte das Ministerium mit. Wegen Panikkäufen sind auch in Saudi-Arabien Atemschutzmasken knapp geworden.

Weissrussischer Präsident spielt trotz Corona-Krise Eishockey

Die Sportwelt ruht weitgehend wegen der Corona-Pandemie – doch Weissrusslands Präsident Alexander Lukaschenko zeigt sich davon völlig unbeeindruckt. In der Hauptstadt Minsk spielte er am Samstag Eishockey, wie die Staatsagentur Belta meldete.

Die Gefahr einer Ansteckung redete er dabei klein: «Hier gibt es keinerlei Viren.» Er habe nicht bemerkt, dass sie herumfliegen. «Das ist ein Kühlschrank. (…) Sport, besonders Eissport, ist die beste Antiviren-Medizin.»



Die Mannschaft des Präsidenten siegte bei dem Turnier. Auf Bildern war zu sehen, wie Zuschauer auf der Tribüne eng beieinander standen.

4000 Krankenpfleger in Italien infiziert

Rund 4000 Krankenpfleger haben sich in Italien bisher mit Covid-19 infiziert. Dies berichtete der Verband der italienischen Krankenpfleger FNOPI, der die Leistungen des Sanitätspersonals im Kampf gegen die Pandemie hervorhob.

9448 Krankenpfleger meldeten sich inzwischen beim italienischen Zivilschutz, der zusätzliche 500 Personen im Gesundheitssystem in der Lombardei anstellen will. Der Verband forderte die Regierung auf, die Krankenpfleger mit genügend Schutzmaterial auszurüsten.

Eine Krankenschwester des San Giovanni Bosco Spitals in Norditalien. (Bild: Keystone)

Inzwischen warnten die Experten vor der Gefahr von Burn-outs unter Medizinern. Im Mailänder Krankenhaus «Sacco» wurde eine Hotline zur psychologischen Unterstützung von Sanitätern eingerichtet.

Libyen verhängt Ausgangssperre wegen Coronavirus

Auch im Bürgerkriegsland Libyen gilt wegen einer drohenden Ausbreitung des Coronavirus nun eine tägliche Ausgangssperre. Ab täglich 14.00 Uhr bis 7.00 Uhr morgens des folgenden Tages dürfen die Menschen ihre Häuser nicht mehr verlassen, teilte die international anerkannte Regierung mit Sitz in Tripolis am Sonntag mit.

Die Stadt Tripolis im Februar 2020. (Keystone)

Die Ausgangssperre sollte zunächst kürzer sein, dann wurden aber neue Infektionen bekannt und die Massnahmen verschärft. In Tripolis hat die Regierung von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch ihren Sitz, die mit General Chalifa Haftar um die Macht in Libyen kämpft.

Personenverkehr mit Italien ganz eingestellt

Die SBB hat den grenzüberschreitenden Reiseverkehr von und nach Italien wegen Anordnungen der italienischen Behörden bis auf weiteres eingestellt, wie die Bahn am Sonntag auf Twitter mitteilte. Der Güterverkehr ist von dieser Massnahme nicht betroffen.

Grenzüberschreitende S-Bahn-Züge werden an den Bahnstationen in der Schweiz gewendet, hiess es bei der SBB-Medienstelle auf Anfrage. Die SBB verweisen auf den Online-Fahrplan, dieser werde laufend aktualisiert.

Nebst dem grenzüberschreitenden Regionalverkehr sind drei EC-Züge betroffen: Die Strecke Basel-Brig-Mailand, Genf-Brig-Mailand und Zürich-Mailand. Diese Züge werden in Brig VS respektive Chiasso TI gewendet.



Tessin meldet weitere sechs Corona-Todesfälle

Im Kanton Tessin sind in den vergangenen 24 Stunden sechs weitere Menschen im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Die Zahl der Toten im Südkanton steigt damit auf 93, wie der kantonale Krisenstab am Sonntag meldete.

Blick in einen Behandlungsraum des Spitals Moncucco in Lugano am Dienstag. (Bild: Keystone)
Französischer Botschafter bedankt sich bei der Schweiz

20 Patienten aus Frankreich werden ab Samstagabend in Schweizer Spitälern gepflegt. Das teilte Frédéric Journes, der französische Botschafter in der Schweiz im Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Mehr dazu lesen Sie hier.



Paare und Familien umarmen sich über Grenzzaun

Weil die Grenzen momentan dicht sind, treffen sich Liebende und Angehörige an Grenzzäunen um sich zu unterhalten oder umarmen. Die Polizei hat bislang nichts beanstandet.

Menschen verweilen um den Zaun an der Grenze zu Deutschland zwischen Kreuzlingen und Konstanz. (Bild: Keystone)
Der Corona Flash vom 29. März 2020. (14:00 Uhr)
Italien trauert um sein jüngstes Opfer – 26-Jähriger tot

Italien trauert um sein bisher jüngstes Opfer der Coronavirus-Pandemie, den 26-jährigen Andrea Tesei aus Predappio. 500 Personen beteiligten sich an einer Online-Trauerzeremonie für den jungen Mann, der im ehrenamtlichen Bereich aktiv war.

Italien beklagt wegen der Corona-Pandemie viele Tote. (Bild: Keystone)

Zu Ehren des Verstorbenen wurde eine Messe ohne Gläubige zelebriert, die online live gestreamt wurde. Auch Roberto Canali, Bürgermeister von Predappio, beteiligte sich an der Trauerzeremonie. Andrea Tesei war diese Woche mit Covid-19-Symptomen ins Spital von Cesena eingeliefert worden. In wenigen Tagen verschlechterte sich sein Zustand. Er starb am Donnerstag auf der Intensivstation der norditalienischen Stadt Forli.

Ehepaar in Dubai läuft Marathon auf dem Balkon

2100 Laufrunden auf dem Balkon gegen den Corona-Blues: Das Ehepaar Hilda und Collin Allin ist am Samstag in Dubai wie geplant die Marathondistanz gelaufen.

Laut ihrer Stoppuhr liefen sie den Marathon in fünf Stunden, neun Minuten und 39 Sekunden. (Foto: Facebook)
Chinesen essen weiter Wildtiere

Trotz der weltweiten Corona-Epidemie – wahrscheinlich ausgelöst durch den Wildtier-Handel in Wuhan – geht der Markt weiter. Das berichtet jetzt der Blick.

Demach sei es problematisch, wenn viele wilde Tiere auf engstem Raum zusammengepfercht sind. Das erhöhe laut Experten den Austausch von Viren. Der Wildtierhandel sei deswegen in China verboten worden. Viele Chinesen hielten sich aber nicht daran.

(Symbolbild: Keystone)

Die Märkte seien wieder genau so wie vor dem Coronavirus, berichtet ein Korrespondent der «Daily Mail».

Luzerner Wahlen in Corona-Zeiten: Einige Resultate folgen verspätet

Trotz Corona-Krise haben am Sonntag in Luzern die kommunalen Gesamterneuerungswahlen stattgefunden. Die Auszählungen ziehen sich aber in die Länge.

(Symbolbild: Keystone)
Wie lange gelten die Beschränkungen in Europa?

Homeoffice für viele, wenig Sozialkontakte und die Wirtschaft im Lockdown – wie lange wird das noch so bleiben? In Europa wird zunehmend über einen möglichen Ausweg aus den Beschränkungen diskutiert.

Wie lange gelten die Regelungen vorerst in anderen europäischen Ländern? Ein Überblick.

(Bild: Keystone)
Spanien meldet neuen Höchststand an Corona-Todesfällen an einem Tag

Mit 838 Todesopfern durch das neuartige Coronavirus binnen 24 Stunden hat Spanien einen neuen traurigen Rekord gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Opfer in dem Land stieg damit auf 6528, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am Sonntag mitteilte.

Spanische Helfer heben Gräber für die Opfer aus. (Bild: Keystone)

Die Zahl der bestätigten Infektionen stieg innerhalb eines Tages um 9,1 Prozent auf 78’797 Fälle. Mit Ausnahme von Donnerstag war die Zahl der neu hinzugekommenen Corona-Opfer in Spanien in den vergangenen Tagen stetig gestiegen.

«Sie können sich ihren Allerwertesten auch mit dem Putzlappen abwischen»

Die deutsche, satirische Online-Show Boheian Browser Ballett postete am Freitag ein Video in den sozialen Medien, das momentan viral geht.

Darin erklärt ein fiktiver Supermarkt, wie er mit problematischen Hamsterkäufern umgeht. Das Video ist natürlich nicht ganz ernst gemeint und soll zum Nachdenken anregen:



Kanada schränkt Inlandsreisen für Menschen mit Corona-Symptomen ein

Menschen mit Symptomen einer Coronavirus-Infektion dürfen innerhalb Kanadas nicht mehr mit dem Zug oder Flugzeug reisen. Die neuen Reiseeinschränkungen gelten ab Montag, wie Premierminister Justin Trudeau am Samstag auf einer Pressekonferenz ankündigte.

Kanadas Premier Justin Trudeau wandte sich am Donnerstag an die Medien. (Bild: Keystone)

Reisende müssen sich demnach vor dem Einsteigen einem Gesundheitscheck unterziehen. Trudeaus Ehefrau hat sich derweil von ihrer Coronavirus-Infektion erholt.

In Kanada wurden nach offiziellen Angaben bislang mehr als 5100 Infektions- und 55 Todesfälle verzeichnet.

Blockierte Schutzmasken: Probleme mit Frankreich behoben

Nach jenen aus Deutschland sind auch die vorübergehend blockierten Schutzmasken aus Frankreich in die Schweiz unterwegs oder bereits im Land. Alle Probleme im Zusammenhang mit den in Frankreich blockierten Schutzmasken seien gelöst, teilte die französische Botschaft in der Schweiz am Sonntag mit.

Der Corona Flash vom 29. März 2020. (12:00 Uhr)
BAG präsentiert neue Zahlen

Am Sonntag hat das Bundesamt für Gesundheit (BAG) aktuelle Zahlen zu den Coronavirus-Infizierten in der Schweiz herausgegeben. So gibt es momentan 14’336 laborbestätigte Fälle. Das seien 1123 mehr, als am Vortag (Samstag).



Bundesamt schliesst Trainingszentrum Magglingen

Das Bundesamt für Sport (BASPO) hat den Trainingsbetrieb im Sportzentrum Magglingen am Freitagnachmittag eingestellt.

(Bild: Keystone)
Coronavirus breitet sich in Moskau rasant aus

In der russischen Hauptstadt Moskau seien laut Bürgermeister Sergej Sobjanin bereits mehr als Tausend Menschen infiziert: «Die Situation im Zusammenhang mit der Ausbreitung hat ein neues Ausmass erreicht.»

In Moskau sei das Virus bislang bei sechs gestorbenen Menschen nachgewiesen worden, teilten die Behörden der Agentur Interfax zufolge mit. «Bitte passen Sie auf sich auf», appellierte Sobjanin. Unter den Infizierten seien auch 13 Kinder.

Am Sonntagabend verhängte Moskau eine Ausgangssperre. Von diesem Montag an dürfe man die Wohnung nur unter bestimmten Umständen verlassen, teilte Bürgermeister Sobjanin mit.

Der Kreml in Moskau. (Bild: Keystone)

Um die Ausbreitung einzudämmen, sind seit Samstag Einkaufszentren, Restaurants, Bars und grössere Parks geschlossen. «Die meisten Moskauer hörten auch auf die Empfehlungen der Behörden und blieben zu Hause», meinte der Bürgermeister. In U-Bahnen, Bussen, Bahnen und Taxen hätten deutlich weniger Fahrgäste gesessen als sonst.

Bisher 1100 Schweizer Reisende in Chartermaschinen zurückgebracht

Bisher rund 1100 Reisende aus der Schweiz sind in vom Aussendepartement EDA gecharterten Flugzeugen in die Schweiz zurückgekehrt. Am Vormittag landete in Zürich eine Maschine der Swiss aus Santiago de Chile mit 159 Personen an Bord.



Es war der vierte Rückholflug aus Lateinamerika, nach Flügen aus Costa Rica, Kolumbien und Peru, wie das Aussendepartement mitteilte. Weitere Schweizer Reisende wurden aus Casablanca (Marokko) und Dakar (Senegal) zurückgebracht. In Genf wurde am Sonntagnachmittag ausserdem noch ein Flugzeug aus Algier erwartet.

Papst Franziskus beklagt «Sonntag der Tränen»

Papst Franziskus hat zu Beginn der Morgenmesse am Sonntag im Gästehaus Santa Marta seine Trauer über die Coronavirus-Epidemie ausgedrückt. Er fühle sich all jenen Menschen verbunden, die einsam seien, vor allem jenen, die derzeit wegen des Virus in der Intensivstation abgeschottet seien, sagte der Papst bei der gestreamten Frühmesse.

Der Papst während einer Messe, die per Livestream aufgezeichnet wird und direkt in die Wohnzimmer der Gläubigen gesendet wird. (Bild: Keystone)

«Ich denke an die vielen weinenden, isolierten Menschen, jene in Quarantäne, an einsame alte Menschen, an Patienten im Krankenhaus und Menschen in Therapie, an Eltern, die sehen, dass sie es nicht schaffen werden, ihre Kinder zu ernähren, weil es keinen Lohn gibt. Viele Menschen weinen. Mögen wir sie von Herzen begleiten, und es wird uns nicht schaden, ein wenig zu weinen, so wie der Herr um sein ganzes Volk geweint hat», sagte der Papst. Der heutige Sonntag sei ein «Sonntag der Tränen».



Gericht in Brasilien kippt Regierungskampagne gegen Einschränkungen

Ein brasilianisches Gericht hat es der Regierung des rechtsradikalen Präsidenten Jair Bolsonaro untersagt, Empfehlungen gegen Ausgangsbeschränkungen aufgrund des Coronavirus zu verbreiten. Die Richter in Rio de Janeiro ordneten am Samstag die Einstellung der Regierungskampagne «Brasilien darf nicht stillstehen» an.

Ein Gericht in Brasilien stellte sich jetzt Bolsonaro in den Weg. (Bild: Keystone)

Trotz steigender Infektionszahlen in Brasilien lehnt Bolsonaro strenge Eindämmungsmassnahmen gegen das neuartige Coronavirus ab. Die Richter ordneten zudem an, dass Regierungsvertreter und mit ihnen in Verbindung stehende Menschen es unterlassen müssen, Informationen zum Coronavirus ohne wissenschaftliche Grundlage zu verbreiten oder «agitatorisch» einzusetzen.

Europa sucht Technologien zur Hilfe in Corona-Krise

Im Ringen um eine Eindämmung des Coronavirus setzen immer mehr Regierungen in Europa auf moderne Technik. Vor allem wollen sie herausfinden, auf welchen Wegen und wie schnell sich die Pandemie ausbreitet.

Welche Rolle dabei der Datenschutz spielt und ob Regeln angesichts der Gefahr durch das Virus geändert werden, handhaben die Länder unterschiedlich.

(Bild: Keystone)
Neuer Termin für Olympische Spiele in drei Wochen

In drei Wochen soll ein neuer Termin für die auf 2021 verschobenen Olympischen Spiele in Tokio präsentiert werden. Aber bereits heute wird über die neue Ansetzung spekuliert.

Der japanische Sender NHK nannte den 23. Juli als Beginn. Der Sender berief sich auf eine Quelle im Organisationskomitee. Die «New York Times» will bereits wissen, dass sich das IOC und die Organisatoren in Tokio auf diesen Termin geeinigt haben.

Wann können die näcsten olympiscen Spiele stattfinden? Für die Vorbereitungen bleibt zumindest mehr Zeit. (Bild: Keystone)

Bevorzugter Austragungstermin der Sommerspiele sind Juli und August. Hauptsächlich aus klimatologischen Gründen gab es aber auch Ausnahmen. Die Spiele in Melbourne 1956 fanden vom 22. November bis zum 8. Dezember statt, Tokio 1964 und Mexiko 1968 im Oktober, Seoul 1988 und Sydney 2000 in den letzten zwei September-Wochen.

Neuansteckungen in Australien flachen ab

In Australien zeigen die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus-Ausbruchs nach Einschätzung der Regierung erste Erfolge. Obwohl die Zahl der Erkrankungen zweifellos weiter deutlich zunehme, habe sich dieser Anstieg immerhin verlangsamt.

Dies sagte Australiens Premierminister Scott Morrison am Sonntag. Der Zuwachs habe in den vergangenen Tagen bei 13 bis 15 Prozent gelegen. Vor einer Woche habe er aber noch 25 bis 30 Prozent betragen.

Earth Hour trotzt Krise

Trotz Einschränkungen durch das Coronavirus hat am Samstag die Klimaschutz-Aktion Earth Hour stattgefunden. Neuseeland, Fidschi und Australien begannen. Als Zeichen für das Klima gingen an berühmten Bauwerken und in Wohnungen für eine Stunde die Lichter aus.

Weltweit gingen am Samstag die Lichter bei Sehenswürdigkeiten, wie hier an der Kathrale in Lausanne aus. (Bild: Keystone)

Auch in der Schweiz gab es zahlreiche Aktionen. Mit der «Hour» will die Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) ein Zeichen für Klima- und Umweltschutz setzen. Die Dunkelheit soll auf Ressourcenverschwendung hinweisen und die Menschen zum Nachdenken bringen. Rund um den Globus gehen jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus. Erstmals fand die Aktion im Jahr 2007 in Sydney statt.

Grosse Verluste bei TV-Einnahmen wegen abgesagten Spielen

Riesige Verluste befürchtet: Den grössten Ligen Europas drohen wegen des Coronavirus TV-Einnahmen in dreistelliger Millionenhöhe wegzufallen. Geisterspiele könnten den Schaden begrenzen.Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Mit den abgesagten Fussball-Spielen verlieren Fernsehstationen Geld. (Bild: Keystone)
Von der Leyen

Die EU-Kommission will Änderungen am geplanten nächsten siebenjährigen Haushaltsrahmen der Europäischen Union vorschlagen. Damit will sie die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise bewältigen.

Dies kündigte Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Samstagabend an. «Das wird ein Konjunkturpaket einschliessen, mit dem der Zusammenhalt der Union durch Solidarität und Verantwortung gesichert wird.»

Wawrinka feiert sich in der Quarantäne selber

«Nichts hält mich davon ab, meinen Geburtstag zu feiern», schreibt Stan Wawrinka auf Twitter. Der Tennis-Star wurde am Samstag 35 Jahre alt.

In einem humorvollen Video zeigt Stan, wie er traurig und alleine an einem Tisch sitzt. Doch das ändert sich bald: Nicht weniger als sieben Wawrinkas versammeln sich zum Ende des Videos, um gemeinsam zu feiern. Zum Ende des Clips bedankt sich der Schweizer Tennis-Spieler bei seinen Fans für alle Glückwünsche.

Rumänische Polizei bedankt sich mit Nationalhymne

Zum Dank dafür, dass die meisten Rumänen sich an die Coronavirus-Ausgangssperre halten, bekommen sie an den Wochenenden aus den Polizeiautos zwei Mal pro Tag ihre Nationalhymne zu hören. Dies ordnete der Innenminister Marcel Vela am Samstag an, wie rumänische Medien berichteten.

An Samstagen und Sonntagen, jeweils um 17 und um 21 Uhr Ortszeit soll die Hymne «Desteapta-te, Romane» («Erwache, Rumäne») aus den Lautsprechern der Polizeiwagen ertönen, die im ganzen Land auf den Strasse patrouillieren. Diese Darbietungen sollen für die gesamte Dauer des Notstandes andauern, der in Rumänien wegen der Coronavirus-Pandemie gilt. In diesem Video können Sie diese sehen:

Conte will «Marshall-Plan»
Conte ruft zum Zusammenhalt in der EU auf. (Bild: Keystone)

Die italienische Regierung ruft die EU-Kommission zu einem grossen «Marshall-Plan» für den Neustart der europäischen Wirtschaft am Ende der Coronavirus-Epidemie auf. «Wir erleben eine Situation, die von einem sanitären zu einem wirtschaftlichen Notstand wird. Auf diesen Notstand müssen alle 27 EU-Mitgliedsstaaten geschlossen reagieren», sagte der Premier Giuseppe Conte.

Hohe Strafen für Corona-Fake-News in Ägypten

Die Regierung in Ägypten hat allen mit hohen Strafen gedroht, die in sozialen Netzwerken «Falschnachrichten und Gerüchte» über die Ausbreitung des Coronavirus verbreiten. Verboten seien falsche Angaben zum Virus, die die öffentliche Ordnung stören oder in der Bevölkerung Panik auslösen könnten, teilte die Staatsanwaltschaft am Samstag mit.

Es drohten Geldstrafen in Höhe von umgerechnet etwa 1140 Euro und bis zu einem Jahr Gefängnis. Bis zu fünf Jahre Haft drohten, wenn das Ansehen Ägyptens geschädigt oder das Vertrauen in dessen öffentliche Finanzen geschwächt würde.

Johnson kündet schärfere Massnahmen an

Mit einem emotionalen Brief stimmt der an Covid-19 erkrankte britische Premierminister Boris Johnson seine Landsleute auf schwere Zeiten ein. Zudem schliesst er auch noch schärfere Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus nicht mehr aus.

Der britische Premierminister Boris Johnson richtet sich mit einem Brief an die Bevölkerung. (Bild: Keystone)

«Es ist wichtig für mich, offen und ehrlich mit Ihnen zu reden. Wir wissen, dass sich die Lage verschlechtert, bevor sie besser wird», heisst es in dem Schreiben, das Downing Street am Samstag in London veröffentlichte und das in der kommenden Woche an 30 Millionen Haushalte geschickt werden soll. Die Regierung treffe die richtigen Vorbereitungen und je stärker diese Regeln befolgt würden, desto weniger Leben würden verloren und desto eher könne man in ein normales Leben zurückkehren, schrieb er.

Notstandsregierung in Venezuela

Angesichts der Coronavirus-Krise will der venezolanische Oppositionsführer Juan Guaidó eine Notstandsregierung mit Vertretern aller politischen Lager bilden. «Wir müssen realistisch und verantwortungsvoll sein.»

Venezuelas Interimspräsident Juan Guaidó will eine Notstandsregierung bilden. (Foto: Keystone)

Dies sagte der selbsternannte Interimspräsident am Samstag in einer auf Twitter veröffentlichten Videobotschaft. «Das ist kein politisches Thema, sondern ein humanitäres.» Der amtierende Staatschef Nicolás Maduro könne allerdings nicht Mitglied der Notstandsregierung sein, hiess es weiter.

«Die 20 Milliarden sind knapp bemessen»

Bundesrat Ueli Maurer zeigte sich über die Wirkung der Sofortmassnahmen des Bundes für die Wirtschaft zufrieden. In einem Interview mit dem «SonntagsBlick» sagte er, dass aber möglichlicherweise noch mehr Gelder fliessen müssen. Mehr dazu gibt es hier.

Ueli Maurer ist mit den Soformassnahmen für die Wirtschaft zufrieden. (Bild: Keystone)
Schweizer Lockdown dauert wohl bis Ende Sommer

Die Massnahmen gegen das Coronavirus in der Schweiz wurden vorerst bis 19. April festgelegt. Danach komme es aber höchstens zu schrittweisen Lockerungen. Laut berichteten in der Sonntagspresse könnte der Lockdown noch bis Ende Sommer dauern. Dies, weil die Pandemie möglicherweise nicht genügend eingedämmt werden kann. Alle Informationen dazu finden Sie hier.

Leere Ränge im Hallenstadion Zürich: Können auch im Sommer keine Konzerte stattfinden? (Bild: Keystone)

Fünf weitere Todesfälle in China

In China sind am Samstag 45 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Am Freitag waren es noch 54 gewesen. Insgesamt beläuft sich die Zahl der bekannten Ansteckungen jetzt auf 81’439, wie die Gesundheitsbehörden in Peking am Sonntag mitteilen.

Am Samstag erlagen zudem laut den Angaben fünf weitere Personen den Folgen der Coronavirus-Ansteckung. Am Freitag waren es drei Menschen gewesen. Das Land hat insgesamt 3300 Todesopfer infolge der Virus-Erkrankung zu beklagen. Zahlreiche Massnahmen zur Quarantäne wurden aufgehoben.

2000 Tote in den USA

In den USA sind mehr als 2000 Menschen an den Folgen einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Dies ging am Samstagabend (Ortszeit) aus einer Auflistung der renommierten Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hervor.

Ein Grossteil der Toten entfällt auf den Bundesstaat New York, in dem sich das Coronavirus in den vergangenen Tagen besonders schnell ausgebreitet hat. Gouverneur Andrew Cuomo hatte die Zahl der Toten dort am Samstag mit mehr als 700 angegeben. Weitere Informationen dazu gibt es hier.

Besitzer der New-York-Knicks positiv getestet

James Dolan, amerikanischer Geschäftsmann und Besitzer der New York Knicks (NBA) sowie der New York Rangers (NHL), hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Knicks mitteilen, führt der 64-jährige Dolan die Geschäfte des Klubs von zuhause.

James Dolan (Mitte) bei einem Basketball-Spiel. (Bild: Keystone)
Keine Quarantäne in New York

Der Grossraum New York ist besonders von der Pandemie betroffen. Dennoch verzichtet US-Präsident Donald Trump darauf, für die Region eine Qurantäne zu verhängen.

Er habe die Gesundheitsbehörden angewiesen, «Reisehinweise» auszugeben, schreibt er. Diese Empfehlungen sollten von den Gouverneuren der Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut in Zusammenarbeit mit seiner Regierung erstellt werden.

36'000 Anträge für Kredite

DieSchweizer KMUs leiden unter den der Corona-Krise. Das Interesse an den Notkrediten, welche die Banken ausstellen ist entsprechend hoch. 36’000 Anträge für Notkredite sind in zwei Tagen bei den Banken eingeganen. Dies schreibt die «Sonntagszeitung».

Bei Credit Suisse, UBS und Raiffeisen seien es je rund 10’000 Anträge, bei der Postfinance 6’000. Erst seit Donnerstag können die Kredite beantragt werden. Die UBS musste 300 Stellen neu besetzen. Zudem seien 100 Roboter im Einsatz.

In der «Samstagsrundschau» von Radio SRF räumte Finanzminister Ueli Maurer derweil ein, dass der Bund wohl bald nachlegen und für eine noch höhere Summe bürgen müsse – die bisherigen 20 Milliarden Franken seien knapp bemessen.

Juventus Turin kürzt die Löhne

Juventus Turin hat sich wegen der Corona-Pandemie und dem massiven Einnahmeausfall mit Spielern und Trainer auf drastische finanzielle Einschnitte geeinigt. Man habe eine Übereinkunft erzielt, die Bezüge in einem Umfang zu kürzen, der den Gehältern für März, April, Mai und Juni entspreche, teilte der italienische Meister am Samstagabend mit. Dies betreffe auch Trainer Maurizio Sarri und komme einer Einsparung im Umfang von 90 Millionen Euro gleich. (sda)

Juventis Turin kürzt die Gehälter für März, April, Mai und Juni. Das betrifft auch Trainer Maurizio Sarri. (Archivbild: Keystone)
Zahl der Toten in Frankreich auf über 2300 gestiegen

In Frankreich sind inzwischen mehr als 2300 mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Innerhalb von 24 Stunden seien 319 weitere Todesopfer verzeichnet worden, teilte die Regierung am Samstagabend mit. Insgesamt seien somit 2314 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. (sda)

Die Zahl der Corona-Toten in Frankreich ist auf über 2300 gestiegen. (Symbolbild: Keystone)
Uno spendet den USA 250'000 Gesichtsmasken

Die Vereinten Nationen spenden den USA 250’000 Gesichtsmasken für die besonders heftig von der Corona-Pandemie getroffene Millionenstadt New York. «New York ist für uns nicht nur unser Zuhause oder das Hauptquartier der Vereinten Nationen. Es ist eine lebendige internationale Hauptstadt, über die die Welt kommuniziert, debattiert, handelt und gedeiht», liess Uno-Generalsekretär António Guterres am Samstag mitteilen. (sda)

Die Uno spendet den USA 250’000 Gesichtsmasken für das besonders betroffene New York. (Symbolbild: Keystone)
Mexikos Präsident ruft zur Kontaktvermeidung auf

Nach wochenlangem Zögern rät nun auch die mexikanische Regierung den Bürgern, wegen der Corona-Krise soziale Kontakte zu vermeiden. «Wir wollen, dass sich jetzt alle zurückziehen, mit ihren Familien zu Hause sind, Distanz wahren und auf Hygiene achten», sagte Präsident Andrés Manuel López Obrador in einer in der Nacht auf Samstag (Ortszeit) veröffentlichten Videobotschaft. (sda)

Der mexikanische Präsident ruft in einer Videobotschaft zur Kontaktvermeidung auf. (Archivbild: Keystone)
Spanien verschärft Ausgangsbeschränkungen weiter

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat im Kampf gegen das Coronavirus eine weitere Verschärfung der bereits seit zwei Wochen geltenden Ausgangsbeschränkungen angekündigt.

Ab Montag sollen alle Arbeitnehmer, die keine unbedingt notwendigen Arbeiten verrichten, zwei Wochen lang zu Hause bleiben, erklärte der Regierungschef am Samstagabend in einer Fernsehansprache. (sda)

Spanien verschärft die Ausgangsbeschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus weiter. (Symbolbild: Keystone)
Weltweit mehr als 30'000 Coronavirus-Tote

Weltweit sind mehr als 30’000 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Die renommierte Johns-Hopkins-Universität in der US-Stadt Baltimore registrierte am Samstag 30’248 Todesfälle.

Den Angaben zufolge haben sich 649’904 Menschen nachweislich mit Sars-CoV-2 infiziert. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus. Es gebe in kaum einem Land genügend Tests, um die Menschen flächendeckend zu untersuchen. (sda)

Weltweit starben über 30’000 Menschen an den Folgen einer Coronavirus-Infektion. (Symbolbild: Keystone)
Antikörpertests treffen in der Schweiz ein

Mit neuen Antikörpertests will die Schweiz herausfinden, wer den Coronavirus bereits hatte und deshalb immun gegen die Lungenkrankheit ist.

Der «Tagesanzeiger» schreibt am Samstag, dass Schweizer Labors solche Antikörpertests bekommen würde. Die deutsche Firma Euroimmun hatte am Montag die Zulassung für den kommerziellen Vertrieb in Europa erhalten. Die erste Priorität sei es nun, Personal in den Spitälern zu testen. «Die grösste Menge liefern wir vorerst an universitäre Einrichtungen», sagt Angelika Stofer, Geschäftsführerin des Schweizer Ablegers.

Was die Problematik an solchen Antikörpertests ist, lesen Sie hier.

Mit neuen Antikörpertests will die Schweiz herausfinden, wer den Coronavirus bereits hatte und deshalb immun gegen die Lungenkrankheit ist. (Symbolbild: Keystone)
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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