Bisher wurden im Rahmen der grössten Rückholaktion der Geschichte 1400 Schweizerinnen und Schweizer zurückgeholt. (Symbolbild: Keystone)
Schweiz

Gestrandete Schweizer werden aus Peru zurückgeholt

Die in Peru gestrandeten Schweizerinnen und Schweizer sollen Anfang nächste Woche in die Schweiz zurückgeflogen werden. Derzeit werden sie nach Lima gebracht.

Ein Konvoi geht nach Cusco, ein zweiter nach Arequipa, wie Johannes Matyassy, Direktor der Konsularischen Direktion im Aussendepartement EDA, am Samstag vor den Bundeshausmedien sagte. «Wir machen alles, um sie herauszuholen.» Der Rückflug in die Schweiz sei bereits genehmigt. Laut Matyassy hat Bundesrat Ignazio Cassis zu dem Zweck mit Perus Aussenminister telefoniert.

Bisher wurden im Rahmen der grössten Rückholaktion der Geschichte 1400 Schweizerinnen und Schweizer zurückgeholt. Morgen Sonntag werden ein Flug aus Algerien und ein weiterer aus Chile in der Schweiz erwartet. Die Rückholaktion des EDA werde in hohem Tempo fortgesetzt, sagte Matyassy. Zahlreiche weitere Flüge seien in den nächsten Tagen und Wochen aus Asien, Südamerika und Afrika geplant.

Matyassy warb um Verständnis, dass nicht alle Repatriierungen sofort umgesetzt werden könnten. «Die Organisation einer Rückführung ist eine gewaltige logistische und diplomatische Arbeit», sagte er.

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