Featured Video Play Icon
«Das ist für die Schweiz enorm viel», so Daniel Koch vom BAG. (Video: Keystone-SDA/Adrian Reusser)
Schweiz

280 Erkrankte müssen künstlich beatmet werden

280 Menschen müssen derzeit wegen einer Covid-19-Erkrankung künstlich beatmet werden. Das sagte Daniel Koch vom BAG am Samstag gegenüber den Bundeshausmedien.

Das seien 280 Menschen, die um ihr Leben kämpften und hunderte Pflegende, die sich um sie kümmerten. «Das ist für die Schweiz enorm viel», stellte Daniel Koch, Leiter Abteilung Übertragbare Krankheiten im Bundesamt für Gesundheit (BAG) fest. Allerdings sei keine Intensivpflegestation voll ausgelastet, es könnten noch mehr Erkrankte künstlich beatmet werden. Er hoffe aber sehr, dass sich die Bevölkerung weiterhin diszipliniert verhalte.

In der Schweiz sind mittlerweile 13’213 Fälle von Covid-19-Erkrankungen registriert, 1052 mehr als am Vortag. Das teilte das BAG am Samstag mit. Betroffen sind alle Kantone der Schweiz und das Fürstentum Liechtenstein.

235 Corona-Todesfälle

Bisher verstarben 235 Personen im Zusammenhang mit Covid-19, wie es in der Mitteilung des Bundesamts für Gesundheit (BAG) vom Samstag heisst. Grundlage sind die Zahlen, die das BAG bis zum Samstagmorgen von Ärzten und Labors erhalten hat.

Daher können die Daten von den Fallzahlen abweichen, die in den Kantonen kommuniziert werden, schreibt das BAG. Gemäss den von der Nachrichtenagentur Keystone-SDA von den Kantonen bis am Mittag von den Kantonen bezogenen Zahlen sind bisher 250 Menschen gestorben.

Jeder achte Test positiv

Bisher wurden ungefähr 106’000 Personen in der Schweiz auf das neue Virus getestet. Bei 12 Prozent, also bei etwa jeder achten Person, war das Resultat positiv. Die höchste Inzidenz, nämlich rund 485 Fälle auf 100’000 Einwohnerinnen und Einwohner, hat der Kanton Tessin.

Von den bisher im Zusammenhang mit Covid-19 registrierten Verstorbenen waren 141 Männer und 94 Frauen. Sie waren zwischen 32 bis 100 Jahre alt; der Median lag bei 83 Jahren. Das bedeutet, dass die Hälfte der Verstorbenen unter 83-jährig und die Hälfte über 83-jährig ist.

1 Kommentar

  1. Dauernd höre ich von den immer mehr positiven. Schaut doch mal raus,da sind so viele menschen unterwegs wie nichts wäre. Am Rhein Ufer geht es ganz normal zu.
    Ich verstehe das nicht warum nichts gemacht wird. Bitte es macht Angst. Ich arbeite in der Pflege und denke ich bin in einer anderen Welt sobald ich nach Hause fahre.Report

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*