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«Best of» von Kult-Pietro im Telebasel-Director's Cut. (Video: Telebasel)
Basel

«Hani mini Poulet scho parat»

Ihn kennt inzwischen die ganze Schweiz: Pietro Giarratana (64), der lustige Italiener wurde dank einem Interview bei Telebasel zum Social-Media-Star.

«Es war purer Zufall, dass uns Pietro vor die Kamera lief.  Wir wollten für die Telebasel News-Sendung einen Beitrag über die geschlossenen Grenzen machen», sagt Redaktionsleiter Adrian Plachesi. Er und sein Kameramann stellten sich dafür auf die Brücke vor dem Zoll bei Weil am Rhein, als der Italiener mit seinem Fahrrad vorbeikam. Man hatte ihm verweigert, seinen Lottoschein in Deutschland abzugeben.

Pietro, entsprechend sauer, begann zu fluchen: «Aber goferdammi, warum hatte nid so eine Maschine, wo kontrolliere d Lütt, wo guet sind? Selle die durefahre. Die wo krank sind, selle wider retour», erklärte uns der Mann, der seit 50 Jahren in der Schweiz lebt. Und am Ende des Interviews verkündete Pietro, dass er nun nach Hause gehe, um zu kochen: «Hani mini Poulet scho parat. Kartoffel hani scho alles gschnitte. Karotte au. Eine Peperoni machi ihne und denn am 12i, halb 1 ässe. Keine Problem.»

Basel Pietro mutiert in den sozialen Medien momentan zur «Legende». (Bild: Facebook)

Der neue «Star ohne Geld»

Telebasel hat den kleinen Italiener ein paar Tage später nochmals getroffen. Wir wollten wissen, wie sich sein Leben seit jener News-Sendung verändert hat. Der begann sofort zu schwärmen: «Ist unglaublich, bini kleine Star worde, eifach ohni Geld. Alle spreche mi an, wolle mache Foto mit mir.»

Trotz aller Lacher, die sein Telebasel-Auftritt verursacht hat, ist sich Pietro des Ernstes der Lage durchaus bewusst. Zwar macht er sich keine Sorgen um sich selber, dafür umso mehr um seine Mitmenschen. «Solche mit Vorerkrankungen sind gefährdet. Die sterben wegen Corona.»

1 Kommentar

  1. Pietro ist talentiert. Er hat mich zum lachen gebracht. Er ist unverstellt, natürlich.
    Mehr kurze Momente mit ihm wäre ein plus für tele basel.Report

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