Für das Zeugnis des Schuljahres 19/20 sollen nur die Schulnoten bis Mitte März relevant sein. (Symbolbild: Keystone)
Baselland

Baselbiet will Schulleistungen wohlwollend bewerten lassen

In den Baselbieter Schulen sollen nur Schulnoten bis Mitte März zeugnisrelevant sein. Damit reagiert die Regierung auf die Schliessung der Schulhäuser.

Schülerinnen und Schülern sollten aus der Einstellung des Unterrichts in den Klassenzimmern bis frühestens am 19. April keine Nachteile für den weiteren Bildungsweg erwachsen, teilte die Baselbieter Regierung am Freitag mit. Deshalb habe sie in Abstimmung mit den Schulen eine Änderung der Verordnung über die schulische Laufbahn beschlossen.

So sind für die ausstehenden Zeugnisse des Schuljahrs 2019/2020 lediglich die bis zum 16. März erhobenen Leistungsnachweise relevant. Der Vermerk «Covid-19» in den Zeugnissen solle auf diesen besonderen Umstand hinweisen.

Die Entscheide über Beförderungen sollten «grundsätzlich wohlwollend» gefällt werden, schreibt die Regierung weiter. In Härtefällen solle der Klassenkonvent aufgrund einer prognostischen Gesamtbeurteilung darüber entscheiden. Zu berücksichtigen seien neben den Noten auch das Lern-, Arbeits- und Sozialverhalten.

3 Kommentare

  1. Das ist 👎
    Die schüler, die prov sind, haben somit keine Möglichkeit mehr ihre Noten zu verbessern. Das ist ungerecht und macht mich wütend!Report

  2. Ein Skandal! Wenn ein Oberstufen-Schüler im 1. Semester den Schnitt für eine weiter führende Schule nicht erreicht hat und die Chance ihm jetzt genommen wird, es in diesem Semester zu schaffen.
    Ja, bei Härtefällen entscheiden die Lehrer – ja toll, wenn die persönlichen Gefühle mitspielen und sicher nicht objektiv Bewertet wird!
    Teenie ohne Zukunftsperspektive – wie die Coronazeit nicht schon schwehr genug ist! Danke Kanton Baselland!!!Report

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