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Dani von Wattenwyls Anti-Coronavirus-Gedicht – Teil 9. (Video: Telebasel)
Basel

«Aber wenigschtens het me wäge Dir kei Panik me»

Das Coronavirus hat uns fest im Griff – trotzdem gilt es, den Humor nicht zu verlieren. Ab sofort schreibt Dani täglich ein Anti-Coronavirus-Gedicht.

Corona, weisch was? Hau ab! Tag 9

Corona, au hütt sind mir Di leider nonig los

D’Zahl vo de Ahsteckige isch immer no gross

Aber d’Lüt hän scho Schlimmers duuregmacht, das kha dr saage

Mir hän am Färnseh scho dr Bachelor und s’Dschungelcamp müesse ertrage

Aber wenigschtens het me wäge Dir kei Panik me

D’Lütt bliibe daheim, näme Abstand, häns also ih-gseh

Me hets verstande und schickt sich dri

Me het Zyt und muess nüm dr Schnällschti sii

Geduld g’hört wieder zum guete Ton

Me het gueti Gspröch mit de Liebschte am Telefon

Vieles isch neu in dere Zyt und het me eso no sälte gseh

S’het weniger Verkehr uf de Strosse, Stau hets keine me

Au s’Hamschtere isch mittlerwiile nüm so «In»

Für Nochschub isch gsorgt, das macht also eh kei Sinn

Me merkt vieli föhn wieder afo duureschnuufe und düen abefaare

Me hebt zäme duure, me hilft ohni Muule, das isch s’ wunderbaare

Es kunnt jede Tag wieder e bitz Normalität zrugg, Stück für Stück

S’Gold isch jetz wieder meh Wärt als s’ Toilette-Papier, zum Glück

Mir fallt grad uff, ich ha e Problem, wenn ich so due drüber noche- dänke

Zum Geburtstag muess ich mim Schatz jetz wieder statt WC-Papier e Goldring schänke

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