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Der Wirtschafts-Talk vom 26. März 2020 mit Ruben Masar.
Basel

Was ist von der Corona-Kredithilfe zu halten, Herr Masar?

Der Bund greift Unternehmen mit Liquiditätsproblemen mit 20 Milliarden Franken unter die Arme. Im Wirtschafts-Talk analysiert Anwalt Ruben Masar die Massnahmen.

Dank der Überbrückungskredite sollen Unternehmen ausreichend Liquidität zur Verfügung haben, damit sie trotz Corona-bedingten Umsatzeinbussen ihre laufenden Fixkosten decken können. Das schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung.

Betroffene Unternehmen können diese im Umfang von höchstens 10 Prozent des Jahresumsatzes und maximal 20 Millionen Franken von ihrer Hausbank beantragen. Gewisse Minimalkriterien sind zu erfüllen. Insbesondere müssen die Unternehmen erklären, dass sie aufgrund der Corona-Pandemie wesentliche Umsatzeinbussen erleiden.

Null Zinsen, resp. 0,5 Prozent

Bis zu 500’000 Franken werden Kredite unbürokratisch innert kurzer Frist ausbezahlt und zu 100 Prozent vom Bund abgesichert. Darauf wird kein Zins erhoben. Höhere Überbrückungskredite werden zu 85 Prozent vom Bund abgesichert, die Bank beteiligt sich mit 15 Prozent.

Bei diesen Krediten beträgt der Zinssatz aktuell 0,5 Prozent. Nicht von Überbrückungskrediten profitieren Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 500 Millionen Franken.

Kredite ab Donnerstag

Kredite sind ab Donnerstag, 26. März 2020, verfügbar. Die Finanzdelegation der Eidgenössischen Räte hat den dafür nötigen Verpflichtungskredit von 20 Milliarden Franken bereits genehmigt.

Die Finanzmarktaufsicht FINMA und die Schweizerische Nationalbank SNB unterstützen das Liquiditätspaket des Bundesrats und rollen ihrerseits weitere Massnahmen aus.

Im Telebasel Wirtschafts-Talk vom 26 März 2020 äussert sich der Basler Wirtschaftsanwalt Ruben Masar ab 18:45 Uhr dazu.

Ruben Masar ist auch Gast in unserer nächsten Spezialsendung zur Corona-Krise. Am kommenden Montag, 30. März 2020, um 19:15 beantworten drei Experten Ihre Fragen zur Kredithilfe für Unternehmen und Selbständigerwerbende.

  • Basil Heeb, CEO BKB
  • Ruben Masar, Basler Wirtschaftsanwalt
  • Valentin Ade, Redaktor Finanz und Wirtschaft

Ihre Fragen bitte an: coronaspezial@telebasel.ch

1 Kommentar

  1. alle werden unterstützt doch was ist mit uns man muss mit fr.2700.- durchkommen sozialbehörde behauptet man lebe über dem Existenzminimum wir sind ältere Personen ab 50 + 70 WAS PASIERT MIT UNS?Report

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