Die vier Zentren in Mendrisio, Lugano, Agno und Giubiasco sollen bis mindestens 24. April offen bleiben. (Symbolbild: keystone)
Schweiz

Tessin richtet Covid-19-Checkpoints ein

Der Kanton Tessin hat vier ambulante Untersuchungszentren eröffnet. Die sogenannten Covid-19-Checkpoints sollen Hausärzte und Notfallstationen entlasten.

Die vier Zentren in Mendrisio, Lugano, Agno und Giubiasco sollen bis mindestens 24. April offen bleiben, wie der kantonale Führungsstab des Tessins am Donnerstagabend mitteilte. Eröffnet worden seien die vier ambulanten Zentren bereits am Mittwoch. Sie richteten sich ausschliesslich an Personen, die sich möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert haben.

Der Tessiner Krisenstab ruft potenzielle Coronavirus-Patienten dazu auf, sich erst nach telefonischer Absprache mit einem Arzt bei einem der Untersuchungszentren zu melden. Diese sind von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet, wie es im Communiqué heisst.

Ebenfalls möglich sei es, sich über die Notfallnummer 144 oder den ärztlichen Notfalldienst (091 800 18 28) anzumelden. Das Prinzip, nie ohne telefonische Anmeldung zu erscheinen, gelte auch bei den neuen Checkpoints.

Weniger Risiko für Spital-Personal

Die vier Untersuchungszentren sollen Tessiner Hausarztpraxen und Notfallstationen entlasten. Zudem würden sie das Risiko mindern, dass sich Mitarbeitende und andere Patienten mit dem Coronavirus infizierten, heisst es weiter.

Personen, die keine oder nur leichte Symptome aufweisen, würden nicht getestet, schreibt der kantonale Führungsstab. Abstriche würden weiterhin nur dann durchgeführt, wenn die Auflagen von BAG und Kantonsarzt erfüllt seien. Neben Personen, die eindeutige und starke Symptome aufweisen sollen in erster Linie Personen der Risikogruppe sowie Mitarbeitende des Gesundheitswesens getestet werden.

Die vier Checkpoints werden von der Tessiner Ärztegesellschaft OMCT betrieben. Die betreffenden Gemeinden hätten die Räumlichkeiten gratis zur Verfügung gestellt, heisst es im Communiqué. An Aufbau und Organisation der Checkpoints sei neben dem Tessiner Spitalverband EOC auch der Zivilschutz namhaft beteiligt gewesen.

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