Der amerikanische Modedesigner Christian Siriano und sein Team stellen 100 Masken pro Tag her. (Bild: Keystone)
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Schutzmasken statt extravagante Mode-Kreationen

Der Modedesigner Christian Siriano ist eigentlich bekannt für seine extravaganten Kreationen. Nun näht er aber im Kampf gegen das Coronavirus Schutzmasken.

Nachdem der New Yorker Bürgermeister Andrew Cuomo seine Sorge über zu wenig vorhandene Schutzmasken in Zeiten der Coronakrise äusserte, verkündete Christian Siriano via Twitter und Instagram, dass sein Team vom Homeoffice aus helfen könne.



«Wenn der New Yorker Bürgermeister sagt, dass wir Masken brauchen, wird mein Team helfen diese herzustellen. Ich habe noch ein volles Nähteam das von zu Hause aus arbeitet. Wir können helfen.» An neue Modelooks und Kosmetikneuheiten ist in der aktuellen Situation nicht zu denken. Deshalb stellen viele Mode- und Beautyunternehmen ihre Produktionen um. Auch sie wollen helfen, die Corona-Pandemie einzudämmen.

Statt teurer Gesichtscreme, Parfums oder extravagante Designerkleidung, produzieren sie nun wichtiges Schutzmaterial für medizinisches Personal. Derzeit wolle niemand Kleider kaufen – viele Modedesigner haben demnach wenig bis gar nichts zu tun. Der amerikanische Designer Siriano möchte diese Zeit nutzen, um Gutes zu tun.

Schutzmasken statt extravagante Kleidung

Christian Siriano und sein Team zeigen Solidarität und nähen für medizinisches Personal von zu Hause aus statt schöne Kleidung, dringend benötigte Schutzmasken. Dieser Instagram-Post beweist: Das Versprechen wurde eingehalten:

Darunter schreibt der Designer: «Hier sind mächtige Frauen zu sehen! Das ist es, was Mode im Moment für uns ist: Hunderte Masken pro Tag herzustellen. Das ist es, was wir tun können um zu helfen. Danke an mein Team dafür und danke an unsere Freunde, die gespendet haben, um zu helfen.»

Siriano hofft nun, dass jeder Designer, der über die Produktionskapazität verfügt, dasselbe tun wird. Und genau das ist es, was wir in Zeiten der Coronakrise brauchen. Eine tolle Aktion!

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