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Basel

Solidaritätsfonds: Schon 800 Anträge von Kleinstfirmen

Unter dem Motto «Basel schafft(s) zämme» hat die Basler Gewerbestiftung einen Solidaritätsfonds für Kleinunternehmen auf die Beine gestellt.

Unter dem Motto «Basel schafft(s) zämme» hat die Basler Gewerbestiftung einen Solidaritätsfonds für Kleinunternehmen auf die Beine gestellt. Dieser soll mit Soforthilfen von 4000 Franken kleinen Basler Firmen unter die Arme greifen, die von der Coronakrise in ihrer Existenz bedroht sind. Dieses Angebot stösst auf reges Interesse.

«Wir wurden innerhalb von 30 Stunden mit 800 Anträgen überschwemmt», erklärt Reto Baumgartner, Vizedirektor des Basler Gewerbeverbands. KMU mit zu 50 Angestellten könnten Anträge stellen. Viele Gesuche stammten aber von Kleinstunternehmen mit maximal fünf Mitarbeitern. So hätten zum Beispiel viele Coiffeursalons und Restaurants Anträge eingereicht, aber auch Leute aus der Kreativwirtschaft.

Anspruch haben Betriebe mit einem Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent. «Der Fonds ist so lange da, wie er gefüllt ist – wir haben jetzt schon keine Möglichkeit, alle 800 Gesuche auszuzahlen», sagt Baumgartner. Momentan – Stand Mittwochmorgen – seien etwa 350‘000 Franken zusammengekommen. «Das, was reinkommt, werde auf jeden Fall ausbezahlt», sagt Baumgartner. Die weiteren Möglichkeiten des Fonds hingen aber davon ab, wie viele Spenden hereinkommen. Sowohl Firmen wie auch Stiftungen und privater Gönner haben sich bis jetzt beteiligt.

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