Haben alle Hände voll zu tun: die Angehörigen der Schweizer Feldpost. (Bild: Keystone)
Schweiz

Rekordmengen bei der Feldpost

Die Feldpost der Schweizer Armee ist wegen der Coronakrise stark gefordert. 80 Feldpöstler kümmern sich um Pakete und den Versand von Dreckwäsche.

Die für die Postversorgung der Armee zuständige Feldpost ist wegen der Coronakrise aktuell mit einer Rekordmenge an Sendungen konfrontiert. Rund 15’000 Armeeangehörige stehen im Einsatz. 80 Feldpöstler kümmern sich um ihre Pakete und den Versand der Dreckwäsche nach Hause.

Keinen Urlaub für Armeeangehörige

Anders als in normalen Wiederholungskursen und Rekrutenschulen dürfen die Armeeangehörigen derzeit nicht in den Urlaub, wie die Post am Mittwoch in Erinnerung rief. Die Urlaubssperre dauert bestimmt noch drei Wochen. Das erfuhr die Post nach eigenen Angaben von der Armee.

Dreckwäsche und Leckereien

Das stellt die Armeeangehörigen punkto Wäscheversorgung vor Herausforderung. Die Feldpost greift ihnen hier unter die Arme und bildet damit auch eine physische Verbindung mit den Angehörigen. Zudem liefert sie den Wehrleuten Pakete mit Leckereien von zu Hause.

Die Feldpost ist eine Organisationseinheit der Schweizerischen Post und der Logistikbasis der Armee unterstellt. Die Post befördert private Briefe und Pakete an Armeeangehörige bis zu einem Maximalgewicht von 5 Kilo kostenlos.

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