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Schweiz

Tessin richtet Covid-19-Checkpoints ein

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Erstmals über 100 Tote an einem Tag in Grossbritannien

Grossbritannien hat erstmals mehr als 100 Todesfälle in einem Zeitraum von 24 Stunden durch das neuartige Coronavirus verzeichnet. Wie das Gesundheitsministerium in London am Donnerstagabend mitteilte, starben seit dem Vortag 115 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19. Mehr dazu hier.

Die Zahl der Toten im Vereinigten Königreich stieg damit auf 578 an. Rund 11’700 Menschen waren nachweislich mit dem Virus infiziert. (Keystone)
Mehr als 230 Tote in Deutschland

In Deutschland sind bislang mehr als 41’300 Infektionen mit dem neuen Coronavirus registriert. Das geht aus einer Auswertung der Deutschen Presse-Agentur hervor, die die gemeldeten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt. Die Zahl der Todesopfer steigt derweil auf über 230. Mehr dazu hier.

Mehr als 230 mit Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bislang deutschlandweit gestorben. (Keystone)
#indoorskiing mit Ramon Zenhäusern

Was treiben Top-Sportler eigentlich so wenn die Trainingsgelegenheiten wegfallen?

In der heutigen Ausgabe: Ramon Zenhäusern zeigt die Trainings-Fortschritte seiner Freundin, der Volleyballspielerin Tanja Hüberli, auf den Skiern.

Mehr als 15'000 Corona-Todesfälle in Europa

Die Zahl der Todesopfer durch das neuartige Coronavirus steigt europaweit immer weiter an. Am Donnerstagabend lag die Zahl der Menschen, die an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 starben, laut einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP bei 15’500. Die meisten Todesopfer gibt es mit weitem Abstand in Italien (8165) und Spanien (4089).

Die Zahl der Infektionen stieg laut der AFP-Zählung, die auf offiziellen Angaben beruht, europaweit auf mehr als 268’000. Damit ist Europa der am stärksten betroffene Kontinent.

China schliesst Grenzen für Ausländer

China habe die Schliessung seiner Grenzen für Ausländer angekündigt, so «SRF». Die Massnahme trete ab Samstag in Kraft, teilte das Aussenministerium in Peking auf seiner Internetseite mit. Ein Grund für die Schliessung wurde zunächst nicht genannt. 

Beobachter in Peking würden aber davon ausgehen, dass eine von Ausländern ausgelöste zweite Infektionswelle mit dem Erreger Sars-CoV-2, dem Auslöser der neuartigen Lungenkrankheit Covid-19, verhindert werden solle. Nur für Diplomaten sowie für als besonders notwendig erachtete Fachkräfte und Geschäftsleute sowie in humanitären Notfällen blieben die Grenzen offen, schreibt «SRF» weiter.

Bund will Pflichtlager für starke Schmerzmittel freigeben

Weil Schmerzmittel und Antibiotika knapp werden, will der Bund nächstens die entsprechenden Pflichtlager freigeben. Bei der Behandlung von schweren Coronafällen kommen oft starke sogenannte Analgetika zur Anwendung.

«Für Corona-Behandlungen wird das Pflichtlager gebraucht werden, um die Versorgung sicherzustellen», sagte Ueli Haudenschild vom Bundesamt für wirtschaftliche Landesversorgung am Donnerstagabend in der Sendung «Echo der Zeit» von Schweizer Radio SRF.

Laut der obersten Spitalapothekerin funktionieren die Pflichtlager jedoch nur bedingt. Die Spitäler hätten ihre Vorräte zwar in den letzten Wochen aufgestockt, erklärte Petra Strub, Präsidentin des Schweizerischen Vereins der Amt- und Spitalapotheker, im gleichen Beitrag.

«Wir werden diese Ware in den Spitälern aufbrauchen und es wird mancherorts zu Engpässen kommen.» Weil Antibiotika derzeit auf dem Markt ohnehin knapp sind und die Pflichtlager deshalb nicht voll aufgefüllt sind, droht trotz Pflichtlager ein Engpass.

Tessin richtet Covid-19-Checkpoints ein

Der Kanton Tessin hat vier ambulante Untersuchungszentren eröffnet. Durch die sogenannten Covid-19-Checkpoints sollen Hausärzte und Notfallstationen entlastet werden. Potenzielle Coronavirus-Infizierte dürfen die Untersuchungszentren jedoch nur nach Überweisung durch einen Arzt aufsuchen.

Die vier Zentren in Mendrisio, Lugano, Agno und Giubiasco sollen bis mindestens 24. April offen bleiben, wie der kantonale Führungsstab des Tessins am Donnerstagabend mitteilte. Eröffnet worden seien die vier ambulanten Zentren bereits am Mittwoch. Sie richteten sich ausschliesslich an Personen, die sich möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert haben.

Airlines erwarten Extra-Hygienevorschriften

Flugpassagiere müssen sich künftig auf zusätzliche Hygienemassnahmen einstellen, wenn der Flugbetrieb nach der Coronavirus-Krise wieder anläuft. «Wir diskutieren mit den Behörden darüber, welche Regularien gelten, wenn die Industrie wieder startet», sagte Rafael Schvartzman, Europachef beim Branchenverband Iata, am Donnerstag.

«Es werden neue Prozeduren eingeführt.» Was, sei noch unklar. Grundsätzlich sei die Luft in Flugzeugen aber praktisch steril, weil die Filter mehr als 99 Prozent der Mikroben auffingen.

27. Ausgabe des Verbier Festivals abgesagt

Mit «Bedauern» und «Trauer» haben die Verantwortlichen des Verbier Festivals die diesjährige Ausgabe des Klassik-Festivals abgesagt.

Eigentlich hätte vom 17. Juli bis 2. August der 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven in Verbier gefeiert werden sollen. 60 Konzerte waren vorgesehen, 90 internationale Künstlerinnen und Künstler haben Auftritte zugesagt und 220 Studierende der Verbier-Akademie sollten auftreten.

Parlament trifft sich ab 4. Mai zu ausserordentlicher Session
(Symbolbild: Keystone)

National- und Ständerat kommen ab 4. Mai zu einer ausserordentlichen Session zusammen. Das teilten die Präsidien der beiden Räte am Donnerstag mit. Mehr dazu hier.

Post reagiert auf weniger Kundenfrequenzen und entlastet die Mitarbeitenden

In der Corona-Krise hat in den Schweizer Postfilialen die Kundenfrequenz bis zu 40 Prozent abgenommen. Die Post passt deshalb die Öffnungszeiten der Poststellen an, wie sie am Donnerstag mitteilte. Mehr dazu hier.

(Symbolbild: Keystone)
Frankreichs Polizei will mehr Schutzmasken erzwingen

Die französische Polizei beklagt in der Corona-Krise einen Mangel an Atemschutzmasken. Die Polizeigewerkschaften des Landes drohten am Donnerstag damit, die Kontrollen der Ausgangssperre auf ein Minimum herunterzufahren, wenn das Innenministerium keine neuen Masken bereitstelle.

(Bild: Keystone)
Glencore ergreift in mehreren Ländern Massnahmen wegen Pandemie

Der Bergbaukonzern Glencore hat Massnahmen zu den Auswirkungen des Coronavirus ergriffen. Während die grösseren Betriebe laut dem Konzern geringere Einschränkungen spüren, musste Glencore bei einigen Anlagen den Betrieb einschränken oder ganz einstellen.

WHO: Zahl der Corona-Infizierten in Russland nicht manipuliert

Die Weltgesundheitsorganisation WHO geht nicht von einer Manipulation der Zahl der Coronavirus-Patienten in Russland aus. «Die WHO hat keinen Grund zur Annahme, dass die Daten über die Kranken heruntergespielt sind», sagte die Vertreterin der Organisation in Russland, Melita Vujnovic, am Donnerstag der Nachrichtenagentur Interfax.

Alle Kantonal-Feste in der Innerschweiz verschoben

Der Innerschweizer Schwingverband ISV hat sich aufgrund des Coronavirus entschieden, sämtliche Kantonal-Schwingfeste um ein Jahr zu verschieben. Wie der ISV in einem Communiqué schreibt, werden die Schwingfeste «von den gleichen Organisatoren an den gleichen Orten» im Jahr 2021 durchgeführt. Die Verschiebung geschehe in Absprache mit den diesjährigen OK wie auch den Nachfolgeorganisatoren.

Die Kranzfestsaison hätte am 3. Mai mit dem Zuger Kantonalfest in Baar eröffnet werden sollen.

Öffentlicher Verkehr wird weiter reduziert

Der öffentliche Verkehr ist am Donnerstag um weitere Zug- und Postautostrecken ausgedünnt worden. Es war der dritte Schritt der Reduktion, der von der SBB und Postauto Schweiz angekündigt wurde.

Es sei wichtig, bevor man eine Reise antrete, den Online-Fahrplan von Tür zu Tür zu konsultieren, da auch der Regionalverkehr stark beeinträchtigt sei, sagte SBB-Mediensprecher Martin Meier am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

(Symbolbild: Keystone)

Bisher sei der Wechsel auf den ausgedünnten Fahrplan gut angelaufen. Die Nachfrage sei aufgrund der Corona-Krise bei der SBB bis zu 80 Prozent gesunken. Eine weiter Frequenzreduktion ist laut Meier zu erwarten. Gemäss dem Übergangsfahrplan fallen gewisse IC- und Interregio-Züge ganz oder teilweise aus.

Flugzeug mit 231 Schweizern aus Peru in Zürich gelandet

Die Schweiz hat am Donnerstag hunderte weitere Menschen aus Südamerika in die Heimat zurückholt. Am Morgen landete im Rahmen der grössten Rückholaktion des Landes die vierte Charter-Maschine am Flughafen Zürich. An Bord des Fliegers aus der peruanischen Hauptstadt Lima befanden sich 288 Passagiere.

(Video: Keystone/Adrian Reusser)
349 bestätigte Coronavirus-Fälle im Aargau - viel Kurzarbeit

Im Kanton Aargau ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle auf 349 gestiegen. Gemäss Behördenangaben vom Donnerstag befinden sich derzeit 38 Personen in Spitalpflege. Von den zehn Personen auf Intensivstationen müssen neun Personen künstlich beatmet werden.

Erster Coronavirus-Todesfall im Kanton Schwyz

Im Kanton Schwyz gibt es einen ersten Coronavirus-Todesfall: Ein 79-jähriger Mann ist am Mittwoch in einem ausserkantonalen Spital verstorben.

Weitere Angaben zum Opfer würden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht gemacht, teilte das Schwyzer Departement des Innern am Donnerstag mit. Im Kanton Schwyz gibt es bislang 99 bestätigte Corona-Fälle. 10 Personen sind bereits genesen.

Ausgangssperre wäre derzeit nicht verhältnismässig

Aus heutiger Sicht wäre ein generelles Ausgehverbot nicht verhältnismässig und damit verfassungswidrig. Das sagte Susanne Kuster, stellvertretende Direktorin des Bundesamts für Justiz (BJ), am Donnerstag vor den Bundeshausmedien.

Das BJ prüft alle Entscheide des Bundesrats vorab auf ihre Rechtmässigkeit und Verhältnismässigkeit. Alle Massnahmen müssen laut Kuster also geeignet, erforderlich und zumutbar sein.

(Bild: Keystone)

Nach ihren Abgaben sind weitere Einschränkungen der Bewegungsfreiheit im Moment nicht geplant. Aus heutiger Sicht wäre das auch nicht verhältnismässig, «so lange ein zusätzlicher Nutzen nicht aufgezeigt werden kann».

570’000 Anträge auf Kurzarbeitsentschädigung

Bis am Donnerstag sind 570’000 Anträge auf Kurzarbeitsentschädigung. Damit sind rund 11 Prozent der Erwerbstätigen betroffen. Mehr dazu hier.

Boris Zürcher informiert über Kurzarbeit (Bild: Keystone)
Rückholaktion des EDA läuft auf vollen Touren

Das Aussendepartement EDA hat bis am Donnerstag 1400 Schweizerinnen und Schweizer repatriiert. Bis am 4. April sollen es 3500 sein. Mehr dazu hier.

(Video: Keystone/Silva Schnurrenberger)
Norwegens Staatsfonds büsst wegen Corona über 100 Milliarden ein

Die Corona-Krise kommt dem weltgrössten Staatfonds teuer zu stehen. Der norwegische Vermögensverwalter verlor wegen der Kursturbulenzen an den Aktienmärkten in diesem Jahr bisher 1,33 Billionen Norwegische Kronen (115 Milliarden Euro), wie der Staatsfonds am Donnerstag mitteilte. In Dollar gerechnet haben die Beteiligungen jetzt einen Wert von 930 Milliarden, nachdem es Ende 2019 noch mehr als eine Billion Dollar waren.

Daniel Koch nennt die neuesten Infektionszahlen

In der Medienkonferenz vom Donnerstagnachmittag nennt Daniel Koch die neusten Corona-Zahlen: Zur Zeit bestätigt die Schweiz 10’700 Ansteckungen und 161 Todesfälle:

(Video: Keystone/Stefan Lanz)
Schweizer Armee prüft den Einsatz von ehemaligen Durchdienern

Die Schweizer Armee stellt sich auf eine mögliche Verlängerung des Einsatzes wegen der Coronavirus-Pandemie über den Juni hinaus ein. Sie bildet in den Nicht-Sanitätsrekrutenschulen entsprechendes Personal aus und prüft den Einsatz ehemaliger Durchdiener, wie Armeechef Thomas Süssli in der SRF-Radiosendung «Tagesgespräch» vom Donnerstag sagte.

(Bild: Keystone)
Mainzelmännchen werben im ZDF für körperliche Distanz

Auch die Mainzelmännchen werben im ZDF ab sofort für körperliche Distanz wegen der Corona-Krise. Die sechs Trickfiguren werden in neu produzierten Filmchen unter anderem dazu aufrufen, zu Hause zu bleiben und im Homeoffice zu arbeiten, wie der Sender am Donnerstag in Mainz mitteilte.

(Video: ZDF)
Corona-Zahlen in Spanien steigen trotz strenger Regeln weiter

Zwölf Tage nach dem Beginn des Corona-Alarmzustandes in Spanien sind die Zahlen der bestätigten Fälle und der Toten innerhalb von 24 Stunden weiter drastisch gestiegen. Bis zum Donnerstagmittag kletterte die Zahl der Infizierten um 8500 auf mehr als 56’000, wie die Gesundheitsbehörden mitteilten.

(Bild: Keystone)

Rund 4000 Menschen starben bisher insgesamt an Covid-19, allein seit Mittwoch wurden 650 Tote gemeldet. Viele Krankenhäuser sind völlig überfordert: Das spanische Fernsehen zeigte Bilder von überfüllten Intensivstationen, in denen die Patienten in den Gängen ausharren.

Allein im spanischen Corona-Hotspot Madrid kletterte die Zahl der Fälle auf 17’000. Fast 2100 Menschen sind gestorben, am Vortag waren es noch 1800.

Hannover Messe für 2020 abgesagt

Die Hannover Messe als grösste Industriemesse der Welt fällt dieses Jahr wegen des Coronavirus aus.

Einreisebeschränkungen, Kontaktverbote und eine Verfügung der Region Hannover machten die Ausrichtung unmöglich, teilte die Deutsche Messe am Donnerstag mit. Vor drei Wochen war die ursprünglich für Ende April geplante Messe bereits auf Mitte Juli verschoben worden. Nun findet das Branchentreffen, für das rund 6000 Aussteller aus 70 Ländern angekündigt waren, erst 2021 wieder statt.

Trotz Coronavirus gereist: Südafrika-Tourist droht Mordanklage

In Südafrika droht einem Touristen eine Anklage wegen versuchten Mordes, weil er trotz Covid-19-Infektion vom Krüger-Nationalpark aus weitergereist ist. «Diese Person wird wegen versuchten Mordes angeklagt werden», sagte Polizeisprecher Vishnu Naidoo am Donnerstag der Nachrichtenagentur DPA.

Coronakrise schlägt voll auf US-Arbeitsmarkt durch

Die Coronavirus-Krise schlägt voll auf den US-Arbeitsmarkt durch. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind in der vergangenen Woche sprunghaft angestiegen. Ihre Zahl hat sich von 282’000 in der Vorwoche auf nunmehr rund 3,3 Millionen verzehnfacht, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte.

Die Coronavirus-Krise könnte nach Ansicht des US-Währungshüters James Bullard kurzfristig fast 50 Millionen Amerikaner ihren Job kosten. Dies seien insbesondere Arbeitsplätze mit Publikumsverkehr – also Tätigkeiten, bei denen es zum Kontakt mit der Öffentlichkeit komme, sagte der Chef des Fed-Bezirks von St. Louis. Bislang boomte der US-Arbeitsmarkt: Die Arbeitslosenquote lag zuletzt bei 3,5 Prozent, was praktisch Vollbeschäftigung entspricht.

Drive-In Coronavirus-Testzentrum in Luzern

Luzern hat ein Coronavirus-Testzentrum Drive-In eingerichtet:

(Video: Keystone/Detlev Munz)
Sonderzug bringt Corona-Patienten nach Westfrankreich

Ein TGV-Hochgeschwindigkeitszug ist am Donnerstagvormittag in Strassburg mit Corona-Patienten an Bord nach Westfrankreich gestartet. Der Sonderzug bringt 20 Patientinnen und Patienten mit Covid-19 aus Ostfrankreich in die westfranzösische Region Pays de la Loire.

Lufthansa und Eurowings führen weitere Abstandsregeln ein

Lufthansa und Eurowings führen weitere Regelungen ein, um den physischen Abstand zwischen Fluggästen während ihrer Reise zu gewährleisten. Auf allen Flügen aus Deutschland werden ab Freitag, Nachbarsitze an Bord in der Economy Class und Premium Economy Class geblockt und bleiben frei.

  • Nachbarsitz auf allen Flügen aus Deutschland geblockt
  • Ankünfte und Abflüge in Deutschland wo möglich nur noch an Gebäudepositionen
  • Neue Regelungen zwischen Verkehrsminister Andreas Scheuer und Carsten Spohr, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Lufthansa AG

Grand Prix von Jerez wird verschoben

Der Grand Prix von Jerez findet nicht wie geplant am 3. Mai statt. Wie der Motorrad-Weltverband FIM mitteilte, wurde er auf ein noch zu bestimmendes Datum verschoben. Im angepassten WM-Kalender bildet nun Le Mans am 17. Mai den Europa-Auftakt. Enden soll die Saison statt am 15. November am 29. November.

Während die Moto2- und Moto3-Piloten die Saison Anfang Monat in Katar kurz vor Inkrafttreten von verschärften Reise-Bestimmungen wegen der Ausbreitung des Coronavirus eröffnet haben, ist die MotoGP durch die kurzfristige Absage noch ohne Rennen. Die Grand Prix von Thailand, den USA und Argentinien waren vor Jerez ebenfalls abgesagt worden.

US-Notenbank zu weiterer Krisenhilfe bereit

Die US-Notenbank steht laut Fed-Chef Jerome Powell in der Virus-Pandemie weiter als Krisenhelfer für die Wirtschaft parat. Die Währungshüter seien bereit, überall dort einzugreifen, wo es bei Krediten klemme, sagte er am Donnerstag dem Sender NBC.

Die Fed werde dabei wie bisher offensiv vorgehen. Auch wenn der Leitzins bereits nahe null steht und die Fed ein umfangreiches Krisenpaket geschnürt hat, sieht der Notenbankchef das Arsenal noch nicht geleert: Die Fed habe «noch Spielraum» für weitere Massnahmen, sagte er.

Montreux Jazz Festival bedankt sich mit Gratis-Streaming-Konzerten

Die Veranstalter des Montreux Jazz Festival bedanken sich bei allen, die sich angesichts der Coronakrise «an den kollektiven Bemühungen» beteiligen – mit 50 Konzerten, die während 30 Tagen gratis über das Internet gestreamt werden können.

Zum Angebot zählen Darbietungen von beispielsweise Ray Charles, Wu-Tang Clan, Johnny Cash, Nina Simone, Marvin Gaye, Deep Purple oder Carlos Santana. In dieser aussergewöhnlichen Zeit schicke das Montreux Jazz Festival «ein bisschen von seiner Magie nach Hause», schreiben die Veranstalter in einer Mitteilung von Donnerstag.

Mindestens 170 Coronavirus-Tote in der Schweiz

Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz steigt weiter: Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) meldete am Donnerstagmittag 10’714 laborbestätigte Fälle, 1002 mehr als am Vortag. Mindestens 170 Menschen sind inzwischen an der Lungenkrankheit gestorben.

Das ergab eine Zählung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA gestützt auf die Angaben der Kantone. Das BAG registrierte erst 161 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Es stützt sich auf die Meldung von Laboratorien sowie Ärztinnen und Ärzten. Die Fallzahlen könnten daher von jenen abweichen, die von den Kantonen kommuniziert würden, schreibt das BAG.

Bisher seien in der Schweiz rund 91’400 Tests durchgeführt worden, bei 14 Prozent der Getesteten sei das Resultat positiv ausgefallen, heisst es im am Donnerstagmittag aktualisierten Situationsbericht zur epidemiologischen Lage. Die Fallzahlen würden kontinuierlich zunehmen.

Tanzfest abgesagt

Angesichts der aktuellen Corona-Krise wird die 15. Ausgabe des Tanzfests – geplant vom 13. bis 17. Mai 2020 in 30 Städten und Gemeinden in der ganzen Schweiz – nicht stattfinden. Laut den Organisatoren sei oberste Priorität, die Gesundheit aller am Festival beteiligten Personen schützen zu können. Ausserdem mache es die vom Bundesrat verordnete «ausserordentliche Lage» den beteiligten Tanzschulen und Compagnien derzeit unmöglich, ihre Auftritte vorzubereiten.

Kaufmännischer Verband fordert für Lernende kreative Lösungen

Der Kaufmännische Verband fordert wegen der Corona-Krise Lehrbetriebe zu unkomplizierten und kreativen Lösungen auf – Homeoffice steht dabei im Vordergrund. Den Berufs- und Praxisbildnern sichert der Verband in der schwierigen Situation seine volle Unterstützung zu.

Von Kurzarbeit bis hin zu Lehrvertragsauflösungen, über Schulschliessungen und Durchführung von Prüfungen seien Sorgen und Ungewissheiten unter den rund 215’000 Lernenden derzeit gross, teilte der Kaufmännische Verband Schweiz am Donnerstag mit.

SRF-Moderatorin Mona Vetsch zieht sich aufs Sofa zurück

Fernsehmoderatorin Mona Vetsch, die derzeit durch die Sendung Zäme dihei auf SRF 1 führt, hat Erkältungssymptome. Sie gibt die Moderation der Corona-Sendung deshalb an Viola Tami ab. Co-Moderator Marco Thomann ist gesund und bleibt dem Publikum erhalten.

Nestlé unterstützt Mitarbeitende in der Coronavirus-Krise

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé lässt seine Mitarbeiter während der Coronavirus-Krise nicht im Stich. Alle Stundenlohn- und Gehaltsempfänger, die von vorübergehenden Arbeitsunterbrechungen betroffen sind, sollen für mindestens zwölf Wochen voll bezahlt werden, wie die Gesellschaft am Donnerstag mitteilte.

Nestlé lässt seine Mitarbeiter während der Coronavirus-Krise nicht im Stich. (Bild: Keystone)
Von der Leyen übt scharfe Kritik an Alleingängen der EU-Staaten

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat scharfe Kritik an den Alleingängen der EU-Staaten in der Corona-Krise geübt. «Als Europa wirklich füreinander da sein musste, haben zu viele zunächst nur an sich selbst gedacht», sagte von der Leyen am Donnerstag in einer Sondersitzung des EU-Parlaments am Donnerstag in Brüssel.

Ursula von der Leyen kritisiert den Zusammenhalt der EU-Staaten. (Bild: Keystone)
SWISS führt ersten Rückholflug nach Santiago de Chile durch

Im Rahmen der Unterstützung von SWISS und Edelweiss bei der bisher grössten Rückholaktion durch das EDA wird SWISS ihren ersten Flug nach Santiago de Chile durchführen. Der Abflug ab Zürich mit einer Boeing 777 ist für Freitag, 27. März vorgesehen. Die Rückkehr mit bis zu 330 Passagieren an Bord aus der chilenischen Hauptstadt erfolgt am Sonntag, 29. März.

SWISS führt ersten Rückholflug nach Santiago de Chile durch. (Bild: Keystone)
Polizeieinsatz wegen Klopapier

Kuriose Szenen in einem Supermarkt in Deutschland: Weil eine Kundin nur eine Packung Toilettenpapier kaufen durfte, setzte sie sich aus Protest auf das Kassenband. Die Polizei musste die 54-Jährige schliesslich in Handschellen abführen.

Toilettenpapier ist momentan sehr beliebt. (Bild: Keystone)
Tessin meldet sieben weitere Tote wegen CoronavirusIm Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut sieben Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 47 Personen wurden neu positiv auf das Virus getestet.

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden erneut sieben Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. 47 Personen wurden neu positiv auf das Virus getestet. Insgesamt wurden bis Donnerstagmorgen 1401 Personen im Tessin positiv auf das Virus getestet. 67 Menschen verloren ihr Leben.

Das Tessin meldet sieben neue Todesfälle.(Symbolbild: Keystone)
US-Arztserien spenden Masken und Schutzkleidung

Zwar sind die Dreharbeiten für Serien wie «Grey’s Anatomy», «Pose» oder «Seattle Firefighters» vorerst eingestellt, doch die Macher mehrerer Produktionen sind noch einmal aktiv geworden und haben lebenswichtige Requisiten eingesammelt.

Bei steigender Zahl von Covid-19-Erkrankungen in den USA und Knappheit von Atemschutzmasken, Handschuhen und Schutzkleidung helfen Spitalserien mit eigenen Utensilien aus, die sonst bei Dreharbeiten zum Einsatz kämen. Ein vollgepackter Lastwagen lieferte am Dienstag Hilfsmittel-Spenden der Serien «Grey’s Anatomy» und «Seattle Firefighters» (im US-Original «Station 19») bei einer Universitätskklinik in Los Angeles ab, wie der Sender «ABC11» am Dienstag berichtete.

Handydatenauswertung bestätigt Disziplin der Schweizer Bevölkerung

Vergangene Woche hatte der Bund angekündigt, anonymisierte und allgemeine Handydaten auszuwerten, um die Bewegungen von Personen zu analysieren. Erste Ergebnisse zeigen nun, dass sich die Bevölkerung grundsätzlich an die vom Bundesrat verordneten Verbote hält.

Auch die Strassen in Basel sind leer. (Bild: Keystone)
Caritas fordert kostenlose Corona-Behandlungen für Armutsbetroffene

Caritas Schweiz bittet Bundesrat Alain Berset in einem dringlichen Schreiben darum, die Arztkosten im Zusammenhang mit Corona-Behandlungen für armutsbetroffene Familien von der Franchise auszunehmen. Denn alle Menschen in der Schweiz sollen sich beim Verdacht auf eine Coronavirus-Erkrankung ohne finanzielle Sorgen in eine Behandlung begeben können, schreiben sie.

Flugzeug mit 231 Schweizern aus Peru in Zürich gelandet

Die Schweiz hat am Donnerstag hunderte weitere Menschen aus Südamerika in die Heimat zurückholt. Am Morgen landete im Rahmen der grössten Rückholaktion des Landes die vierte Charter-Maschine am Flughafen Zürich. An Bord des Fliegers aus der peruanischen Hauptstadt Lima befanden sich 288 Passagiere.

(Symbolbild: Keystone)
Acht Länder fordern Ende von Sanktionen wegen Corona-Krise

Kurz vor einem Video-Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs der führenden Wirtschaftsmächte (G20) zur Corona-Krise wird die Forderung nach Aufhebung von Sanktionen lauter.

Russland, China, Syrien, Iran, Nordkorea, Venezuela, Nicaragua und Kuba dringen in einem Brief an Uno-Generalsekretär António Guterres darauf, wie die russische Nachrichtenagentur Interfax am Donnerstag meldete. Diese Strafmassnahmen untergrüben den Kampf gegen das Coronavirus, heisst es darin. Vor allem die Beschaffung von medizinischer Ausrüstung und Medikamenten sei deshalb schwierig.

Apple spendet zehn Millionen Atemschutzmasken an US-Mediziner

Apple hat zehn Millionen Atemschutzmasken beschafft und spendet sie an amerikanische Mediziner. Weitere Millionen Masken sollen in besonders schwer betroffene Regionen in Europa gehen, wie Konzernchef Tim Cook in der Nacht zum Donnerstag über Twitter ankündigte.

Neun Ärzte in den Philippinen gestorben

In den Philippinen sind zehn Ärzte an dem neuen Coronavirus gestorben. Die Krankenhäuser dort sind überfüllt und das Personal überfordert mit den vielen Corona-Fällen. Es sind ausserdem nicht genug Schutzmasken vorhanden.

Teenager in Irland wegen Corona-Challenge verhaftet

Bei der Corona-Challange husten Personen absichtlich anderen Menschen ins Gesicht. In Irland scheint diese Challange an Beliebtheit zu gewinnen. Laut Irish Examiner habe es bereits mehrere Fälle gegeben.

Vaudoise und Groupe Mutuel beteiligen sich an KMU-Hilfsplattform

Die beiden grössten Westschweizer Versicherungen Groupe Mutuel und Vaudoise beteiligen sich mit je einer Million Franken an einer Plattform zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft. Damit helfen sie Kleinhändlern und -produzenten, die wegen Corona in Schwierigkeiten sind.

Groupe Mutuel und Vaudoise beteiligen sich mit je einer Million Franken an einer Plattform zur Unterstützung der lokalen Wirtschaft. (Bild: Keystone)
Französische Wirtschaft läuft nur noch zu zwei Dritteln

Die französische Konjunktur ist offiziellen Schätzungen zufolge wegen der Virus-Krise um ein Drittel eingebrochen. Die Wirtschaftstätigkeit und die Ausgaben der Haushalte bewegten sich aktuell bei etwa 65 Prozent des normalen Niveaus, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mitteilte.

Airbus drosselt Herstellung in Grossbritannien und Deutschland

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus fährt wegen der gedrosselten Flugzeugproduktion in der Coronavirus-Krise auch die Fertigung neuer Tragflächen zurück. In den Flügelwerken in Grossbritannien und Deutschland werde die Produktion aufgrund des geringeren Bedarfs für die nächsten drei Wochen angepasst, teilte der Boeing-Konkurrent am Donnerstag in Toulouse mit. In Bremen verkürzt der Konzern daher die Arbeitswoche. An den britischen Standorten Filton und Broughton werden die Osterferien verlängert.

(Symbolbild: Keystone)
Julius Bär unterstützt angelaufene Hilfsmassnahmen

Die Julius Bär Gruppe unterstützt mit einer Spende von 5 Millionen Franken Nothilfemassnahmen zugunsten von Corona-Betroffenen, die Hilfe benötigen. Die Beiträge gehen direkt an Programme im Ersthilfe-Bereich, die die Folgen der Pandemie in verschiedenen Bereichen bekämpfen und sich an die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen richten, heisst es in einer Medienmitteilung.  Gemildert werden sollen insbesondere die Auswirkungen von sozialer Isolation und die Belastung im Gesundheitsbereich beschäftigter Personen.

Die Julius Bär Gruppe unterstützt mit einer Spende von 5 Millionen Franken Nothilfemassnahmen. (Bild: Keystone)
Elton John macht Benefiz-Konzert

iHeartRadio kündigte an, dass Elton John zusammen mit Stars wie Alicia Keys, Billie Eilish oder den Backstreet Boys ein Benefiz-Konzert veranstaltet. Die Musiker werden von zuhause aus ein Konzert für alle Zuschauer geben. Das ganze findet am Sonntag, den 29. März 2020 statt.

Wissenschaftler: Homeoffice ist nicht weniger produktiv

Das Arbeiten im Homeoffice macht Arbeitnehmer nach Angaben norwegischer Wissenschaftler nicht weniger produktiv. Unter den richtigen Voraussetzungen seien virtuell zusammenarbeitende Teams manchmal sogar effektiver als solche am selben Standort. So wurde der Forscher Nils Brede Moe in einem Artikel zitiert, den die unabhängige norwegische Forschungsorganisation Sintef am Mittwoch auf ihrer Webseite veröffentlichte.

Homeoffice ist laut Wissenschaftler nicht weniger produktiv. (Bild: Keystone)
Jungfraubahn muss wegen Corona sparen

Nach Ergebnisrekorden im vergangenen Jahr stellt das Coronavirus die Jungfraubahnen seit Wochen vor grosse Probleme: Zunächst stornierten Touristen aus Asien ihre Reisen ins Berner Oberland und seit Mitte März stehen die touristischen Bahnen sowie die Skigebiete still. Und zu guter Letzt musste das Angebot des öffentlichen Verkehrs ausgedünnt werden.

Die Jungfraubahnen müssen wegen Corona sparen. (Bild: Keystone)
Türkische Boxer infiziert

Zwei türkische Boxer und Cheftrainer Seyfullah Dumlupinar haben sich nach Angaben des türkischen Boxverbands bei einem Qualifikationsturnier für die mittlerweile verschobenen Olympischen Spiele 2020 in Tokio mit dem Coronavirus infiziert. Der Verband wirft dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) deshalb Verantwortungslosigkeit vor.

«Während die Welt extreme Massnahmen zur Bekämpfung des Virus ergriffen hat, bin ich verblüfft, dass eine IOC-Taskforce und die britische Regierung das Turnier zugelassen haben, obwohl viele von uns Bedenken hatten», wurde Verbandspräsident Eyüp Gözgec in der englischen Zeitung «Guardian» zitiert. «Es war unverantwortlich. Und das Ergebnis ist, dass nun drei Teammitglieder positiv getestet worden sind. Alle sind in Behandlung und zum Glück in gutem Zustand.»

Deprimierte Deutsche

Die Coronavirus-Krise stimmt die Deutschen laut einer Umfrage so pessimistisch wie kein anderes Ereignis seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1949. Nur 24 Prozent blicken hoffnungsvoll auf die nächsten zwölf Monate.

Dies ergab die am Donnerstag veröffentlichte Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Die Deutschen sind in Sorge wegen des Coronavirus’. (Bild: Keystone)
Mehr importierte Fälle in China

In China ist die Zahl importierten Fälle mit dem Coronavirus erneut gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Donnerstag mitteilte, wurden 67 weitere Erkrankungen bei Menschen nachgewiesen, die nach China eingereist sind.

Insgesamt zählt China damit bereits 541 solcher Fälle. Wie aus den offiziellen Zahlen weiter hervorging, gab es jedoch erneut keine lokalen Coronavirus-Neuinfektionen. In der zentralchinesischen Provinz Hubei, von wo das Virus Sars-CoV-2 sich ab Ende 2019 weltweit auszubreiten begann, starben weitere sechs Menschen.

Britische Mutter postet eindringliche Botschaft

Auch Kinder kann das Coronavirus hart treffen. Das zeigt der Fall des fünfjährigen Alfie. Wie Metro berichtet hatte der Kleine starke Gliederschmerzen, musste erbrechen und zeitweise 42,3 Grad Fieber.

Alfies Mutter Lauren Fulbrock postet auf Facebook über die Krankheit ihres Sohnes. «Das Coronavirus ist kein Witz», sagt sie. Sie hält die Menschen an, sich an die Corona-Massnahmen zu halten. Alfie geht es derweil etwas besser.

Kanada genehmigt Nothilfepaket von 70 Milliarden Franken

Das kanadische Parlament hat ein Nothilfepaket im Volumen von umgerechnet rund 70 Milliarden Franken gegen die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise verabschiedet. Der Senat in Ottawa stimmte den Massnahmen am Mittwoch (Ortszeit) zu, nachdem es zuvor bereits vom Unterhaus gebilligt worden war.

Vorgesehen sind unter anderem direkte Staatshilfen für Unternehmen und Familien im Volumen von rund 40 Milliarden Franken.

Kanadas Premierminister Justin Trudeau und seine Regierung verabschieden eine Hilfspaket über 70 Milliarden Franken für die Kanadische Wirtschaft. (Bild: Keystone)
Schweizer und Zürcher Behörden produzieren Masken

64’000 Masken im Monat sollen künftig im Kanton Zürich produziert werden. Das berichtet Radio SRF am Donnerstagmorgen. Die Schweizer Behörden wollen damit verhindern, künftig von ausländischen Anbietern abhängig zu sein.

Aktuell wird ein Grossteil der Masken, die in der Schweiz genutzt werden, in China produziert. Es gibt bisher keine Schweizer Produktionsstätte.

Verschärfte Massnahmen in Bolivien

Bolivien hat seine Massnahmen im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie verschärft. Die Übergangspräsidentin Jeanine Áñez rief am Mittwoch (Ortszeit) den Gesundheitsnotstand aus, der von Donnerstag bis zum 15. April gelten soll.

«In den vergangenen Tagen haben Verstösse gegen die Quarantäne das Ansteckungsrisiko erhöht», sagte Áñez. Die neuen Einschränkungen sehen vor, dass die bolivianische Grenze komplett geschlossen wird und dass nur eine Person pro Familie zwischen 07.00 und 12.00 Uhr das Haus verlassen darf, um Lebensmittel und andere wichtige Produkte zu besorgen. Zugleich bestimmen die Ausweisnummern, wer an welchem Tag aus dem Haus gehen kann.

1'000 Tote in den USA

In den USA hat die Zahl der durch das Coronavirus ums Leben gekommenen Menschen am Mittwoch (Ortszeit) die Marke von 1000 überschritten. Das geht aus Daten der Universität John Hopkins hervor.

Demnach starben mittlerweile sogar über 1’030 Menschen an Covid-19. Mehr als 68’500 Infizierte wurden zudem bestätigt. Nur China und Italien haben bisher mehr Infizierte registriert.

Singapurs Wirtschaft leidet

Singapurs Wirtschaft schrumpft infolge der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Im ersten Quartal wurde ein Rückgang um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet, wie vorläufige Daten am Donnerstag zeigten.

Es ist der grösste Rückgang seit der Finanzkrise vor mehr als einem Jahrzehnt. «Der Ausbruch von COVID-19 ist eskaliert und hat zu einer erheblichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage sowohl beim Aussenhandel als auch im Inland geführt», hiess es in einer Erklärung des Handelsministeriums.

Grabeskirche schliesst

Die Grabeskirche in Jerusalem, eine der heiligsten Stätten des Christentums, ist wegen der Coronavirus-Pandemie geschlossen worden. Die Schliessung der jährlich von Millionen von Pilgern besuchten Basilika in der Altstadt erfolgte am Mittwoch.

Dies geschah aufgrund der verschärften Massnahmen der israelischen Behörden gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Die Schliessung der Grabeskirche sei nach seinem Verständnis zunächst auf eine Woche befristet, sagte ein Sprecher der katholischen Bischöfe im Land. Er äusserte die Hoffnung, dass die heilige Stätte bis Ostern – also in zweieinhalb Wochen – wieder geöffnet sei. Nach christlicher Überlieferung befindet sich in der Kirche das Grab von Jesus Christus.

Ach die Grabeskriche in Jerusalem schliesst wegen des Coronavirus’. (Bild: Keystone)
Ausgangssperre für russische Senioren

In der russischen Hauptstadt Moskau müssen von diesem Donnerstag an fast 1,9 Millionen ältere und kranke Menschen wegen des hochansteckenden Coronavirus zu Hause bleiben. Die Ausgangssperre gilt nach Angaben der Stadtverwaltung für gut drei Wochen.

Für drei Wochen herrscht in Moskau die Ausgangssperre für Seniorinnen und Senioren. (Bild: Keystone)
Zwei Pariser Flughäfen schliessen wegen Corona-Krise

Zwei der drei grossen internationalen Flughäfen von Paris werden wegen der Coronavirus-Krise vorübergehend geschlossen. Wie Behörden und Betreiber am Mittwoch mitteilen, machen die Airports Orly und Beauvais-Tillé dicht.

Als Grund wurde der drastisch gesunkene Betrieb infolge der Reisebeschränkungen genannt. Geöffnet bleibt aber der Flughafen Charles de Gaulle, der grösste Airport der französischen Hauptstadt.

Die Schliessung des zweitgrössten Pariser Flughafens Orly gilt ab dem 31. März. Sie ist nicht vollständig: Regierungsflüge und Rettungsflüge dürften weiterhin von dort und dorthin stattfinden, hiess es weiter. Auch seien Umleitungen von Flügen in Notfällen nach Orly weiterhin erlaubt.

Der Orly airport schliesst wegen der Corona-Krise. (Bild: Keystone)
VW-Produktion in Tennessee weiter ausgesetzt
Die VW-Produktion in Tennessee ist zum Schutz der Mitarbeitenden gestoppt. (Bild: Keystone)

Der deutsche Autobauer Volkswagen setzt die Produktion in seinem US-Werk im Bundesstaat Tennessee aufgrund der Coronavirus-Krise für eine weitere Woche aus. «Die Gesundheit und Sicherheit der Beschäftigten bleibt unsere oberste Priorität».

Dies teilte Werksleiter Tom du Plessis am Mittwoch (Ortszeit) in Chattanooga mit. Alle Mitarbeiter würden aber vorerst weiter voll bezahlt. Das Unternehmen plant nach derzeitigem Stand, die Fabrik am 5. April wieder zu eröffnen, hiess es weiter. Die Werksleitung werde die Situation im Blick behalten und falls nötig weitere Massnahmen beschliessen, teilte du Plessis zudem mit. Die Bänder waren am 21. März zunächst für eine Woche angehalten worden.

Kosovos Regierung kollabiert

Ein Streit über die Strategie im Kampf gegen die Covid-19-Pandemie hat die Regierung des Kosovo zu Fall gebracht. Sie war gerade einmal sechs Wochen im Amt. Mehr Infromationen dazu gibt es hier.

Ein Streit über die Corona-Krise bringt die kosovarische Regierung zu Fall. (Bild: Keystone)
Frankreich zieht Soldaten aus dem Irak ab

Frankreich holt wegen der Coronavirus-Pandemie seine im Irak stationierten Soldaten zurück. Da die internationale Anti-IS-Koalition beschlossen habe, die Ausbildung irakischer Sicherheitskräfte wegen der Corona-Krise vorerst zu unterbrechen, ziehe Frankreich seine Einsatzkräfte ab.

Dies teilte die französische Armee am Mittwochabend mit. Die knapp 200 an der Ausbildungsmission beteiligten Soldaten sollen demnach vorerst nach Frankreich zurückkehren, hiess es.

Frankreich hat seine Soldaten aus dem Irak zurückgezogen. (Smbolbild: Keystone)
Slowakei erlaubt Staatszugriff auf Handydaten

Von einer notwendigen Massnahme zur Eindämmung der Coronavirus-Infektionen spricht die Regierung, vor einer drohenden «Bespitzelung der Bürger» warnt die Opposition: In einem ausserordentlichen Schnellverfahren hat das slowakische Parlament am Mittwoch mit 91 Ja- zu 43 Nein-Stimmen einer Gesetzesnovelle zugestimmt, die dem Staat den Zugriff auf ansonsten geschützte Handydaten der Bürger erlaubt.

Damit darf die staatliche Gesundheitsbehörde künftig anhand der Mobiltelefon-Lokalisierungsdaten verfolgen, wo sich mit dem Coronavirus Infizierte bewegen und mit wem sie sich treffen.

Die slowakische Gesundheitsbehörde darf die Bewegungen der Bürger anhand ihrer Smartphone-Daten verfolgen. (Symbolbild: Keystone)
NHL-Draft auf unbestimmte Zeit verschoben

Die NHL verschiebt wegen der Coronavirus-Pandemie wichtige Veranstaltungen auf unbestimmte Zeit. Gemäss den Verantwortlichen der besten Eishockey-Liga der Welt sind davon die Talentsichtung, die Talentauswahl (der sogenannte Draft) und die Vergabe der NHL Awards betroffen.

Alle drei Termine waren für Juni geplant. Die Liga begründete den Entscheid mit der Unsicherheit durch die Pandemie. Die NHL-Saison ist derzeit unterbrochen und wird frühestens Mitte Mai fortgesetzt.

DHL verlangt vorübergehend Zuschlag für Sendungen

Aufgrund der aktuellen Krisen-Situation erhebt der Paket-Dienst DHL bis auf Weiteres einen Zuschlag auf Sendungen über 2,5 Kilo Gewicht. Der sogenannte Notlagenzuschlag gelte für «Time Definite International (TDI) Sendungen». Er tritt am 1. April in Kraft. Das teilte DHL am Mittwoch mit.

Vom Zuschlag befreit sind weniger dringende «Day Definite International Sendungen» sowie «Time Definite Domestic (TDD) Sendungen», also Sendungen im Inland.

DHL begründet den Zuschlag mit einem «untragbaren Kostenanstieg», der durch die momentane Situation verursacht werde. Mit dem «Notlagenzuschlag» könne das Unternehmen einen Teil der gestiegenen Betriebskosten und die notwendigen Anpassungen des Luftnetzes für die Dauer des Notstands decken.

Das Paket-Unternehmen DHL verlangt vorübergehend höhere Preise für gewisse Sendungen. (Symbolbild: Keystone)
EU-Agrarminister versprechen genug Lebensmittel für Europäer

Europas Lebensmittelproduktion stösst in der Viruskrise auf eine Reihe kritischer Hindernisse. Dennoch werde weiterhin genügend Essen produziert, erklärte die kroatische EU-Ratspräsidentschaft nach einer mehrstündigen Videokonferenz der europäischen Agrarminister am Mittwoch.

«Die Minister betonten, dass ausreichend Lebensmittel für europäische Verbraucher vorhanden waren und sein werden», hiess es in der Mitteilung. Die meisten Mitgliedstaaten hätten in der Konferenz auf Einschränkungen im Warenverkehr, Veränderungen in den Konsummustern und im Ablauf der Nahrungsmittelproduktion sowie Arbeitskräftemangel als Folge der Grenzschliessungen, der Regeln für sozialen Abstand und Quarantänevorschriften hingewiesen.

Laut den EU-Agrarministern gibt es genug Lebensmittel für die Bevölkerung, auch in dieser Krisen-Zeit. (Symbolbild: Keystone)
Entscheid in Wimbledon soll nächste Woche fallen

Die Organisatoren des Grand-Slam-Turniers in Wimbledon haben für die kommende Woche eine Krisensitzung angesetzt. Dabei soll eruiert werden, ob und wie das auf den 29. Juni angesetzte Tennisturnier durchgeführt werden kann.

Wie der All England Lawn Tennis and Croquet Club (AELTC) in einem Communiqué schrieb, bemühe man sich seit Januar in enger Zusammenarbeit mit den Behörden um einen Notfallplan. Keine Option für die Organisatoren ist eine Austragung des Rasenturniers ohne Zuschauer.

Eine Verschiebung prüfe der entsprechende Ausschuss ebenso wie eine Absage, jedoch stehe aufgrund «der Beschaffenheit unserer Oberfläche» für Ausweichtermine nur ein sehr kurzes Zeitfenster zur Verfügung.

«Im Flugzeug husteten Etliche»

Die 19-jährige Bernerin Ramona Rüegg ist eine der 151 Schweizerinnen und Schweizer, die am Dienstag im ersten Corona-Rückholflug der Schweiz in Zürich-Kloten landeten. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erzählt sie von einem normalen und doch nicht normalen Flug.

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Nach der Landung des Direktflugs mussten die Passagiere die Maschine gruppenweise verlassen. (Symbolbild: Keystone)
Krankenauto mit Corona-Patienten in Spanien mit Steinen beworfen

Mehrere Krankenautos mit insgesamt 28 älteren Corona-Patienten sind in Spanien mit Steinen beworfen worden. Die Attacke habe sich bereits am Dienstag in La Línea de la Concepción im Süden des Landes ereignet, berichtete die spanische Polizei am Mittwoch.

Dutzende Menschen hätten damit verhindern wollen, dass die infizierten und zum Teil an Covid-19 erkrankten Rentner, die aus einer anderen Gemeinde stammen, in ein Heim der andalusischen Stadt verlegt und dort unter Quarantäne gesetzt werden.

Im Süden Spaniens wurden sogar Krankenautos mit Coronavirus-Patienten mit Steinen beworfen. (Symbolbild: Keystone)
Genf nimmt Baustopp zurück

Nach der Schliessung aller Baustellen wegen des Coronavirus macht der Kanton Genf einen Rückzieher. Diese können wieder geöffnet werden – allerdings nur auf Antrag und unter strengen Auflagen.

Die Kantonsregierung hat am Mittwoch die Regeln der Verordnung des Bundesrates angepasst. Wer Bauarbeiten starten oder weiterführen möchte, muss dies beim Kanton beantragen.

Dabei ist ein Nachweis erforderlich, dass die vom Bund erlassenen Gesundheitsvorschriften auf der Baustelle eingehalten werden können. Dies betrifft insbesondere die Hygiene und den Abstand unter den einzelnen Mitarbeitern.

Die Baustellen im Kanton Genf können wieder öffnen – allerdings unter strengen Auflagen. (Symbolbild: Keystone)

Schweizer Nati singt und spendet

Das Schweizer Nationalteam hat ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Mit einer Spende an den Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen unterstützen die Fussballer den Kampf gegen des Coronavirus.

In einem in den sozialen Medien kursierenden Video macht die Schweizer Nationalmannschaft auf ihr Engagement aufmerksam. Die Spende soll «für die Anschaffung von dringend benötigtem Schutzmaterial» für Pflegende eingesetzt werden, wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) auf Facebook schrieb.

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Die Schweizer-Nati setzt ein Zeichen der Solidarität: Mit einer Spende an den Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen kämpft sie gegen das Coronavirus. (Bild: Twitter/SFV_ASF)
Weltweit mehr als 20'000 Corona-Tote

Am Coronavirus sind weltweit bereits mehr als 20’000 Menschen gestorben. Die meisten Opfer der Pandemie gab es in Europa, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Basis der am Mittwoch um 18.00 Uhr vorliegenden Daten ergab.

Von den insgesamt 20’334 Todesfällen wurden 13’581 in Europa gezählt. Italien ist mit 7503 Corona-Toten das am stärksten von der Pandemie betroffene Land in Europa. An zweiter Stelle kommt Spanien mit 3434 Todesfällen.

Deutsche Bahn verkehrt trotz Einschränkungen regelmässig

Die Deutsche Bahn (DB) biete auch während der Corona-Krise ein verlässliches Grundangebot, schreibt sie auf ihrer Webseite. Dieses umfasse ein umfassendes nationales Netzwerk und soll auch weiterhin Metropolen und die Regionen in regelmäßiger Frequenz verbinden. Einschränkungen würden sich lediglich durch aktuelle behördliche Anweisungen ergeben.

Die Deutsche Bahn hält ihr Grundangebot auch während der Corona-Krise aufrecht. (Symbolbild: Keystone)
Haushalte mit Corona-Infizierten sollten Abfälle nicht mehr trennen

Haushalte mit Coronavirus-Infizierten oder unter Quarantäne stehenden Personen sollten jetzt auf Abfalltrennung verzichten. Abfallentsorgung und Recycling gehören zur Grundversorgung der Bevölkerung. Kantone, Gemeinden und Recyclingfirmen stellen diese auch in der Corona-Krise mit kleinen Anpassungen sicher.

Abfalltrennung und separate Entsorgung sind in normalen Zeiten lobenswert. Ganz auf Abfalltrennung verzichtet werden sollte jedoch aktuell in Haushalten, in denen erkrankte oder unter Quarantäne stehende Personen leben.

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Der Abfall von Coronavirus-Infizierten oder unter Quarantäne stehenden Personen sollte nicht getrennt werden. (Symbolbild: Twitter/bafuCH)
Coop Onlineshop kämpft mit Lieferengpässen

Der Onlineshop von Coop hat zur Zeit aufgrund der hohen Nachfrage mit einer grossen Knappheit an Lieferterminen zu kämpfen. Laut einer Mitteilung von coop@home an Kunden vom Mittwoch sind in verschiedenen Regionen die Liefertermine für mehrere Tage teilweise oder vollständig ausgebucht.

Man arbeite intensiv daran, die Kapazitäten noch weiter zu erhöhen, heisst es in der Nachricht an die Kundschaft. Obwohl der Lieferdienst von Coop jeden Tag neue Liefertermine freischalte, könne es zu Verzögerungen kommen.

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Die Online-Shops von Detailhändlern werden zurzeit stark beansprucht. (Bild: Keystone)
SRF lässt Sporthighlights wieder aufleben

Das Coronavirus hat das Sportgeschehen auf der Welt praktisch gestoppt. Für die Sportfans lässt das Schweizer Fernsehen SRF deshalb Sport-Highlights der vergangenen Jahre wieder aufleben.

Am Donnerstag (20:10 Uhr/SRF 2) startet der Rückblick mit Spiel 7 der Playoff-Finalserie 2009 zwischen den Kloten Flyers und dem HC Davos. Die von den Fans in einer Facebook-Umfrage auserkorene Playoff-Partie wird in voller Länge und mit Originalkommentar von Stefan Bürer gezeigt. Zudem spricht HCD-Ikone Reto von Arx im Rahmen der Ausstrahlung über seine Erinnerungen an die legendären Momente im Frühjahr 2009.

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Das legendäre Playoff-Spiel zwischen den Kloten Flyers und dem HC Davos aus dem Jahr 2009 zeigt SRF 2 am Donnerstagabend. (Archivbild: Keystone)
Der Corona Flash vom 25. März 2020, 18:30 Uhr
USA überholen Italien bei Corona-Fällen

Die USA haben Italien als globaler Coronavirus-Hotspot abgelöst. Dies geht aus Daten der Johns Hopkins University hervor, die am Mittwochnachmittag veröffentlicht wurden. Demnach gibt es derzeit 54’405 aktive Coronavirus-Fälle in den USA und in Italien 54’030 Fälle.

In Italien hat es demnach bisher 69’176 bestätigte Coronavirus-Fälle gegeben, doch sind von dieser Zahl die Toten (6820) und Genesenen (8326) abzuziehen. In den USA hält man bei 55’568 bestätigten Fällen, 809 Toten und 354 Genesenen.

Das Lincoln-Memorial in Washington ist in Zeiten der Corona-Pandemie praktisch menschenleer. (Bild: Keystone)
Italiener fordern Öffnung des Grenzübergangs Bizzarone

Gemeindepräsidenten und Gewerkschafter der Region Como fordern die sofortige Öffnung des geschlossenen Grenzübergangs Bizzarone. In einem offenen Brief legen sie dar, dass die Grenzgänger tagtäglich unter der «einseitig getroffenen Entscheidung» litten.

Die Schliessung des Grenzübergangs Bizzarone habe in der Region Como «Bestürzung» ausgelöst, heisst es im auf der Facebook-Seite der Gemeinde Solbiate con Cagno veröffentlichten Brief. Auf Schweizer Seite ist der Grenzübergang unter dem Namen «Brusata di Novazzano» bekannt.

Verfasst haben den Brief 21 Gemeindepräsidenten und 4 Gewerkschafter der Region Como.

Italiener fordern, dass ein Grenzübergang zur Schweiz wieder geöffnet wird. (Symbolbild: Keystone)
Rekordmengen an Feldpost wegen vieler Wehrleute

Die für die Postversorgung der Armee zuständige Feldpost ist wegen der Coronakrise aktuell mit einer Rekordmenge an Sendungen konfrontiert. 15’000 Armeeangehörige stehen im Einsatz. 80 Feldpöstler kümmern sich um ihre Pakete und den Versand der Dreckwäsche nach Hause.

Anders als in normalen Wiederholungskursen und Rekrutenschulen dürfen die Armeeangehörigen derzeit nicht in den Urlaub, wie die Post am Mittwoch in Erinnerung rief. Die Urlaubssperre dauert bestimmt noch drei Wochen. Das erfuhr die Post nach eigenen Angaben von der Armee.

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Die Post verzeichnet zurzeit eine Rekordmenge an Feldpost. (Archivbild: Keystone)
Ist es Corona? Was über die Symptome von Covid-19 bekannt ist

Nur etwas Schnupfen? Nichts schmeckt mehr? Keine Luft mehr zum Atmen? Eine Infektion mit dem neuen Coronavirus verläuft nicht für alle Menschen gleich. Für die einen fühlt es sich an wie eine Erkältung, für andere wird es lebensgefährlich oder gar tödlich. Allgemeingültige Aussagen zum typischen Krankheitsverlauf seien nicht möglich, erklärt das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin.

Etwa die Hälfte der Menschen, die sich angesteckt haben, würden das gar nicht merken, sagte kürzlich RKI-Chef Lothar Wieler: «Die sehen wir gar nicht.»

Über die Beschwerden der erkannten Infizierten liegen inzwischen aus mehreren Ländern und zunehmend auch aus Deutschland Daten vor. Manche Betroffene berichten auch selbst, wie es ihnen mit Sars-CoV-2 ergeht.

Mehr zu bislang bekannten Symptomen können Sie hier nachlesen.

Für die einen fühlt sie sich an wie eine Erkältung, für andere wird es lebensgefährlich oder gar tödlich – eine Coronainfektion. (Symbolbild: Keystone)
Auch zweiter Corona-Test von Kanzlerin Merkel negativ

Auch das Ergebnis des zweiten Coronavirus-Tests der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel ist negativ. Das teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch mit.

Die Kanzlerin arbeite weiterhin aus der häuslichen Quarantäne und werde sich Anfang der kommenden Woche erneut testen lassen.

Merkel hatte am vergangenen Freitag Kontakt zu einem mit dem Coronavirus infizierten Arzt. Sie hatte sich am Sonntagabend vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben und war bereits am Montag negativ getestet worden.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zum zweiten Mal negativ auf das Coronavirus getestet worden. (Bild: Keystone)
Der Corona-Flash vom 25. März 2020, 17 Uhr
Deutlich bessere Luftqualität in Italien, Frankreich und Spanien

In Italien, Frankreich und Spanien hat die Ausgangssperre wegen der Coronavirus-Pandemie für deutlich bessere Luft gesorgt.

In der Wirtschaftsmetropole Mailand sei die Konzentration des Schadstoffs Stickstoffdioxid in den vergangenen vier Wochen um 24 Prozent im Vergleich zu den vier Vorwochen zurückgegangen, teilte die Europäische Umweltagentur (EEA) am Mittwoch mit. Allein in der Woche ab dem 16. März wurde in Mailand demnach ein Rückgang um 21 Prozent im Vergleich zur Vorwoche verzeichnet.

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Wegen der Ausgangssperre hat die Schadstoff-Konzentration in manchen europäischen Ländern deutlich abgenommen. (Symbolbild: Keystone)
Assange wird vorerst nicht freigelassen

Der Antrag von Julian Assange auf Freilassung unter Kautionsauflagen wegen der Coronavirus-Pandemie ist abgelehnt worden. Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Mittwoch aus dem Gerichtssaal in London.

Die Anwälte des 48 Jahre alten gebürtigen Australiers hatten argumentiert, er sei wegen seiner angeschlagenen Gesundheit im Gefängnis besonders gefährdet durch die Lungenkrankheit Covid-19. Assange sitzt derzeit im Hochsicherheitsgefängnis HMP Belmarsh im Südosten Londons.

Ein Prozess über einen Auslieferungsantrag der USA soll am 18. Mai fortgesetzt werden. Assange war aber am Mittwoch zu einer Routineanhörung per Video zugeschaltet.

Julian Assange wird wegen der Gefahr durch das Coronavirus vorerst nicht aus dem Hochsicherheitsgefängnis in London entlassen. (Bild: Keystone)
Ein Rückkehrer aus Bogotá erzählt

Moritz Winiger aus Biel ist einer von 279 Schweizerinnen und Schweizern, der mit einem Rückholflug des Schweizer Aussenministeriums von Bogotá am Mittwochmorgen in Zürich gelandet ist. Er wollte in die Schweiz zurückkehren, weil es ihm in Kolumbien zu unsicher geworden ist.

Im Interview mit Keystone-SDA erzählt er von seinen Eindrücken der Heimkehr. Im fiel auf, dass am Flughafen in Bogotá viele Mitarbeiter des Flughafens Mundschutz trugen, was in Zürich nicht der Fall war. Winiger bemängelt, dass ihm in der Schweiz auch nicht mitgeteilt wurde, dass er sich in eine 10-tägige Selbstquarantäne begeben sollte.

(Video: Keystone SDA / Adrian Reusser)

«Charlie Hebdo»-Prozess im Mai verschoben

Der Prozess rund um den islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion des Pariser Satiremagazins «Charlie Hebdo» ist wegen des Coronavirus verschoben worden. Die Pariser Antiterror-Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch entsprechende Berichte – der Prozess sollte eigentlich am 4. Mai beginnen.

Ein neues Datum gab es zunächst nicht. Bei dem Prozess sollten 14 Verdächtige auf der Anklagebank sitzen. Sie werden verdächtigt, die Attentäter logistisch unterstützt zu haben.

Mit einer Karikatur wurde im Januar der Todesopfer des Anschlags auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» vor fünf Jahren gedacht. (Bild: Keystone)
Betriebe können Kredite in 5 bis 7 Jahren zurückzahlen

Betriebe können vom Bund verbürgte und der Nationalbank abgesicherten Kredite in fünf bis sieben Jahren zurückzahlen. Banken haben einen Ermessensspielraum bei der Vergabe.

Betriebe mit einem Jahresumsatz von unter 5 Millionen Franken müssen bei ihrer Hausbank keine weiteren Sicherheiten hinterlegen, erklärten Experten von Banken und Bund am Mittwoch vor den Medien in Bern. Für die «Kleinen» genügen die Bürgschaft des Bundes respektive die an die Schweizerische Nationalbank (SNB) übertragene Sicherheit.

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Betriebe können dem Bund Kredite in fünf bis sieben Jahren zurückzahlen. (Symbolbild: Keystone)
Auch Weltfussballer Lionel Messi spendet Million

Lionel Messi hat für den Kampf gegen das Coronavirus eine Million Euro an zwei Spitäler gespendet – eines in der katalanischen Metropole und ein anderes in seiner argentinischen Heimat.

Die «Hospital Clinic» in Barcelona bestätigte die finanzielle Unterstützung des Weltfussballers, ohne aber eine genaue Summe zu nennen. «Diese Spende wird unter anderem für die Forschung und den Erwerb von Beatmungsgeräten zur Versorgung schwerkranker Patienten verwendet», hiess es.

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Barcelonas Superstar Lionel Messi spendet eine Million Euro an Spitäler. (Bild: Keystone)
Coronavirus ist eine «Bedrohung für die gesamte Menschheit»

Die Coronavirus-Pandemie ist nach Einschätzung der Vereinten Nationen eine «Bedrohung für die gesamte Menschheit». UNO-Generalsekretär António Guterres startete deshalb am Mittwoch einen weltweiten Nothilfe-Aufruf zur Bekämpfung des Erregers der Lungenkrankheit Covid-19 in den ärmsten Ländern der Welt. Bis zum Jahresende sollen zwei Milliarden Dollar zusammenkommen.

Unter den betroffenen Ländern seien viele, «die sich aufgrund von Konflikten, Naturkatastrophen und dem Klimawandel bereits in einer humanitären Krise befinden», so Guterres.

UNO-Generalsekretär António Guterres schlägt Alarm wegen der Bedrohungslage durch das Coronavirus. (Bild: Keystone)
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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