Ueli Maurer betonte am Mittwoch, dass die Nothilfe für Schweizer unternehmen ab Donnerstag bereit sei. (Bild: Keystone)
Schweiz

«Missbrauch der Notkredite praktisch ausgeschlossen»

Ueli Maurer teilte am Mittwoch mit, dass ab Donnerstag die Nothilfe für Unternehmen bereit sei. Der Dank gelte vorallem den 300 engagierten Schweizer Banken.

Laut Finanzminister Ueli Maurer ist die Hilfe für Not leidende Unternehmen ab Donnerstag bereit. Das sei vor allem dem ausserordentlichen Engagement der 300 Schweizer Banken zu verdanken. Einen Missbrauch von Krediten hält Maurer für «praktisch ausgeschlossen».

«Leute, die ihr ganzes Vermögen in die eigene Firma gesteckt haben, ziehen den Staat nicht über den Tisch», zeigte sich der Finanzminister am Mittwoch vor den Bundeshausmedien überzeugt. Jeder Gesuchsteller versichere zudem mit seiner Unterschrift, dass er bei Falschabgaben hafte. Bei Missbrauch drohe eine Busse bis zu 100’000 Franken.

Ab Donnerstag erhalten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Beträgen bis 500’000 Franken den Kredit zinslos und ohne Gebühren übermittelt, wie Maurer ausführte. Das gelte auch für ganz junge Firmen, deren Umsatz bei einem Gesuch geschätzt würde.

«Wir leben in ausserordentlichen Zeiten», sagte Maurer. Er erhalte täglich Zuschriften von Bürgern und Kantonen. «Es ist einfach schön, wie sich die Leute beteiligen und engagieren.» Die Notlösung sei nur durch die Solidarität aller zustande gekommen.

Alle Beteiligten hätten in den vergangenen Tagen «im 18-Stunden-Rhythmus» gearbeitet, sagte Maurer. Deshalb sei er überzeugt, dass morgen alles funktioniere. «Bis zu 2000 Personen werden am Donnerstag das Geschäft ausführen.»

Der Bundesrat sei sich bewusst, dass das vorliegende Paket nicht das Ende der Fahnenstange sei, sagte Maurer. Auf dem Radar seien auch die Anliegen der grösseren Unternehmen. Weitere Massnahmen würden Schritt für Schritt geprüft.

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