Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat auf häufig gestellte Fragen der Athleten geantwortet. (Symbolbild: Keystone)
International

WADA antwortet auf Fragen zum Coronavirus

Angesichts der anhaltenden Coronavirus-Pandemie hat die Welt-Anti-Doping-Agentur auf häufig gestellte Fragen der Athleten geantwortet.

Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) veröffentlichte am Dienstag ein Fragen-und-Antworten-Dokument, das sie in Absprache mit dem Athletenkomitee ausarbeitete. Das Dokument folgt aus den Leitlinien der WADA zum Coronavirus, die am 20. März weltweit an nationale Anti-Doping-Agenturen gegeben wurden.

«Gesundheit der Sportler steht im Vordergrund»

«Die WADA und die globale Anti-Doping-Community legen Wert auf öffentliche Gesundheit, Sicherheit und soziale Verantwortung. Während wir uns weiterhin den Herausforderungen dieser Pandemie stellen, wird die Gesundheit von Sportlern und allen, die sich mit sauberem Sport befassen, weiterhin im Vordergrund stehen», erklärte der polnische WADA-Präsident Witold Banka.

Unter anderem behandelt werden Fragen und Antworten zu den laufenden Tests, zur Minimierung des Risikos einer Ansteckung oder Übertragung des Virus oder der Einreichung von Aufenthaltsort-Informationen. Der Vorsitzende des WADA-Athletenkomitees, Ben Sandford, sagte: «In diesen schwierigen Zeiten müssen wir alle unseren Teil dazu beitragen, sicher zu bleiben, andere zu schützen und aufeinander aufzupassen. Wir sind Sportler, aber vor allem sind wir Menschen.»

Tests sind gegebenenfalls möglich

Die WADA erkenne an, wie schwierig diese Situation für Sportler war und sein werde, wenn sie sich mit den strengen Massnahmen befassten, die weltweit eingeführt wurden und die ihre Trainingsprogramme störten. «Die Anti-Doping-Community hat sich zusammengeschlossen, um ihre täglichen Abläufe anzupassen, indem einige ihrer Programme, einschliesslich Tests und anderer Aktivitäten, ausgesetzt oder reduziert werden», hiess es weiter.

Das Dokument soll «einige spezifische Bedenken ansprechen, die Athleten derzeit möglicherweise haben». Die Athleten sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass die Tests gegebenenfalls, wenn möglich und mit den erforderlichen Gesundheits- und Hygieneprotokollen fortgesetzt werden können.

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