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Schweiz

USA haben jetzt mehr Corona-Fälle als Italien

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
Genf nimmt Baustopp zurück

Nach der Schliessung aller Baustellen wegen des Coronavirus macht der Kanton Genf einen Rückzieher. Diese können wieder geöffnet werden – allerdings nur auf Antrag und unter strengen Auflagen.

Die Kantonsregierung hat am Mittwoch die Regeln der Verordnung des Bundesrates angepasst. Wer Bauarbeiten starten oder weiterführen möchte, muss dies beim Kanton beantragen.

Dabei ist ein Nachweis erforderlich, dass die vom Bund erlassenen Gesundheitsvorschriften auf der Baustelle eingehalten werden können. Dies betrifft insbesondere die Hygiene und den Abstand unter den einzelnen Mitarbeitern.

Die Baustellen im Kanton Genf können wieder öffnen – allerdings unter strengen Auflagen. (Symbolbild: Keystone)

Schweizer Nati singt und spendet

Das Schweizer Nationalteam hat ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Mit einer Spende an den Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen unterstützen die Fussballer den Kampf gegen des Coronavirus.

In einem in den sozialen Medien kursierenden Video macht die Schweizer Nationalmannschaft auf ihr Engagement aufmerksam. Die Spende soll «für die Anschaffung von dringend benötigtem Schutzmaterial» für Pflegende eingesetzt werden, wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) auf Facebook schrieb.

Mehr dazu hier.

Die Schweizer-Nati setzt ein Zeichen der Solidarität: Mit einer Spende an den Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen kämpft sie gegen das Coronavirus. (Bild: Twitter/SFV_ASF)
Weltweit mehr als 20'000 Corona-Tote

Am Coronavirus sind weltweit bereits mehr als 20’000 Menschen gestorben. Die meisten Opfer der Pandemie gab es in Europa, wie eine Zählung der Nachrichtenagentur AFP auf Basis der am Mittwoch um 18.00 Uhr vorliegenden Daten ergab.

Von den insgesamt 20’334 Todesfällen wurden 13’581 in Europa gezählt. Italien ist mit 7503 Corona-Toten das am stärksten von der Pandemie betroffene Land in Europa. An zweiter Stelle kommt Spanien mit 3434 Todesfällen.

Deutsche Bahn verkehrt trotz Einschränkungen regelmässig

Die Deutsche Bahn (DB) biete auch während der Corona-Krise ein verlässliches Grundangebot, schreibt sie auf ihrer Webseite. Dieses umfasse ein umfassendes nationales Netzwerk und soll auch weiterhin Metropolen und die Regionen in regelmäßiger Frequenz verbinden. Einschränkungen würden sich lediglich durch aktuelle behördliche Anweisungen ergeben.

Die Deutsche Bahn hält ihr Grundangebot auch während der Corona-Krise aufrecht. (Symbolbild: Keystone)
Haushalte mit Corona-Infizierten sollten Abfälle nicht mehr trennen

Haushalte mit Coronavirus-Infizierten oder unter Quarantäne stehenden Personen sollten jetzt auf Abfalltrennung verzichten. Abfallentsorgung und Recycling gehören zur Grundversorgung der Bevölkerung. Kantone, Gemeinden und Recyclingfirmen stellen diese auch in der Corona-Krise mit kleinen Anpassungen sicher.

Abfalltrennung und separate Entsorgung sind in normalen Zeiten lobenswert. Ganz auf Abfalltrennung verzichtet werden sollte jedoch aktuell in Haushalten, in denen erkrankte oder unter Quarantäne stehende Personen leben.

Mehr dazu können Sie hier nachlesen.

Der Abfall von Coronavirus-Infizierten oder unter Quarantäne stehenden Personen sollte nicht getrennt werden. (Symbolbild: Twitter/bafuCH)
Coop Onlineshop kämpft mit Lieferengpässen

Der Onlineshop von Coop hat zur Zeit aufgrund der hohen Nachfrage mit einer grossen Knappheit an Lieferterminen zu kämpfen. Laut einer Mitteilung von coop@home an Kunden vom Mittwoch sind in verschiedenen Regionen die Liefertermine für mehrere Tage teilweise oder vollständig ausgebucht.

Man arbeite intensiv daran, die Kapazitäten noch weiter zu erhöhen, heisst es in der Nachricht an die Kundschaft. Obwohl der Lieferdienst von Coop jeden Tag neue Liefertermine freischalte, könne es zu Verzögerungen kommen.

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Die Online-Shops von Detailhändlern werden zurzeit stark beansprucht. (Bild: Keystone)
SRF lässt Sporthighlights wieder aufleben

Das Coronavirus hat das Sportgeschehen auf der Welt praktisch gestoppt. Für die Sportfans lässt das Schweizer Fernsehen SRF deshalb Sport-Highlights der vergangenen Jahre wieder aufleben.

Am Donnerstag (20:10 Uhr/SRF 2) startet der Rückblick mit Spiel 7 der Playoff-Finalserie 2009 zwischen den Kloten Flyers und dem HC Davos. Die von den Fans in einer Facebook-Umfrage auserkorene Playoff-Partie wird in voller Länge und mit Originalkommentar von Stefan Bürer gezeigt. Zudem spricht HCD-Ikone Reto von Arx im Rahmen der Ausstrahlung über seine Erinnerungen an die legendären Momente im Frühjahr 2009.

Mehr dazu hier.

Das legendäre Playoff-Spiel zwischen den Kloten Flyers und dem HC Davos aus dem Jahr 2009 zeigt SRF 2 am Donnerstagabend. (Archivbild: Keystone)
Der Corona Flash vom 25. März 2020, 18:30 Uhr
USA überholen Italien bei Corona-Fällen

Die USA haben Italien als globaler Coronavirus-Hotspot abgelöst. Dies geht aus Daten der Johns Hopkins University hervor, die am Mittwochnachmittag veröffentlicht wurden. Demnach gibt es derzeit 54’405 aktive Coronavirus-Fälle in den USA und in Italien 54’030 Fälle.

In Italien hat es demnach bisher 69’176 bestätigte Coronavirus-Fälle gegeben, doch sind von dieser Zahl die Toten (6820) und Genesenen (8326) abzuziehen. In den USA hält man bei 55’568 bestätigten Fällen, 809 Toten und 354 Genesenen.

Das Lincoln-Memorial in Washington ist in Zeiten der Corona-Pandemie praktisch menschenleer. (Bild: Keystone)
Italiener fordern Öffnung des Grenzübergangs Bizzarone

Gemeindepräsidenten und Gewerkschafter der Region Como fordern die sofortige Öffnung des geschlossenen Grenzübergangs Bizzarone. In einem offenen Brief legen sie dar, dass die Grenzgänger tagtäglich unter der «einseitig getroffenen Entscheidung» litten.

Die Schliessung des Grenzübergangs Bizzarone habe in der Region Como «Bestürzung» ausgelöst, heisst es im auf der Facebook-Seite der Gemeinde Solbiate con Cagno veröffentlichten Brief. Auf Schweizer Seite ist der Grenzübergang unter dem Namen «Brusata di Novazzano» bekannt.

Verfasst haben den Brief 21 Gemeindepräsidenten und 4 Gewerkschafter der Region Como.

Italiener fordern, dass ein Grenzübergang zur Schweiz wieder geöffnet wird. (Symbolbild: Keystone)
Rekordmengen an Feldpost wegen vieler Wehrleute

Die für die Postversorgung der Armee zuständige Feldpost ist wegen der Coronakrise aktuell mit einer Rekordmenge an Sendungen konfrontiert. 15’000 Armeeangehörige stehen im Einsatz. 80 Feldpöstler kümmern sich um ihre Pakete und den Versand der Dreckwäsche nach Hause.

Anders als in normalen Wiederholungskursen und Rekrutenschulen dürfen die Armeeangehörigen derzeit nicht in den Urlaub, wie die Post am Mittwoch in Erinnerung rief. Die Urlaubssperre dauert bestimmt noch drei Wochen. Das erfuhr die Post nach eigenen Angaben von der Armee.

Mehr dazu hier.

Die Post verzeichnet zurzeit eine Rekordmenge an Feldpost. (Archivbild: Keystone)
Ist es Corona? Was über die Symptome von Covid-19 bekannt ist

Nur etwas Schnupfen? Nichts schmeckt mehr? Keine Luft mehr zum Atmen? Eine Infektion mit dem neuen Coronavirus verläuft nicht für alle Menschen gleich. Für die einen fühlt es sich an wie eine Erkältung, für andere wird es lebensgefährlich oder gar tödlich. Allgemeingültige Aussagen zum typischen Krankheitsverlauf seien nicht möglich, erklärt das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin.

Etwa die Hälfte der Menschen, die sich angesteckt haben, würden das gar nicht merken, sagte kürzlich RKI-Chef Lothar Wieler: «Die sehen wir gar nicht.»

Über die Beschwerden der erkannten Infizierten liegen inzwischen aus mehreren Ländern und zunehmend auch aus Deutschland Daten vor. Manche Betroffene berichten auch selbst, wie es ihnen mit Sars-CoV-2 ergeht.

Mehr zu bislang bekannten Symptomen können Sie hier nachlesen.

Für die einen fühlt sie sich an wie eine Erkältung, für andere wird es lebensgefährlich oder gar tödlich – eine Coronainfektion. (Symbolbild: Keystone)
Auch zweiter Corona-Test von Kanzlerin Merkel negativ

Auch das Ergebnis des zweiten Coronavirus-Tests der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel ist negativ. Das teilte ein Regierungssprecher am Mittwoch mit.

Die Kanzlerin arbeite weiterhin aus der häuslichen Quarantäne und werde sich Anfang der kommenden Woche erneut testen lassen.

Virtueller EU-Gipfel am Donnerstag

Merkel hatte am vergangenen Freitag Kontakt zu einem mit dem Coronavirus infizierten Arzt. Sie hatte sich am Sonntagabend vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben und war bereits am Montag negativ getestet worden.

Am Montag nahm Merkel telefonisch an der Kabinettssitzung teil. Am Donnerstag wird sie an dem virtuellen EU-Gipfel teilnehmen.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel ist zum zweiten Mal negativ auf das Coronavirus getestet worden. (Bild: Keystone)
Der Corona-Flash vom 25. März 2020
Deutlich bessere Luftqualität in Italien, Frankreich und Spanien

In Italien, Frankreich und Spanien hat die Ausgangssperre wegen der Coronavirus-Pandemie für deutlich bessere Luft gesorgt.

In der Wirtschaftsmetropole Mailand sei die Konzentration des Schadstoffs Stickstoffdioxid in den vergangenen vier Wochen um 24 Prozent im Vergleich zu den vier Vorwochen zurückgegangen, teilte die Europäische Umweltagentur (EEA) am Mittwoch mit. Allein in der Woche ab dem 16. März wurde in Mailand demnach ein Rückgang um 21 Prozent im Vergleich zur Vorwoche verzeichnet.

Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Wegen der Ausgangssperre hat die Schadstoff-Konzentration in manchen europäischen Ländern deutlich abgenommen. (Symbolbild: Keystone)
Assange wird vorerst nicht freigelassen

Der Antrag von Julian Assange auf Freilassung unter Kautionsauflagen wegen der Coronavirus-Pandemie ist abgelehnt worden. Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Mittwoch aus dem Gerichtssaal in London.

Die Anwälte des 48 Jahre alten gebürtigen Australiers hatten argumentiert, er sei wegen seiner angeschlagenen Gesundheit im Gefängnis besonders gefährdet durch die Lungenkrankheit Covid-19. Assange sitzt derzeit im Hochsicherheitsgefängnis HMP Belmarsh im Südosten Londons.

Ein Prozess über einen Auslieferungsantrag der USA soll am 18. Mai fortgesetzt werden. Assange war aber am Mittwoch zu einer Routineanhörung per Video zugeschaltet.

Julian Assange wird wegen der Gefahr durch das Coronavirus vorerst nicht aus dem Hochsicherheitsgefängnis in London entlassen. (Bild: Keystone)
Ein Rückkehrer aus Bogotá erzählt

Moritz Winiger aus Biel ist einer von 279 Schweizerinnen und Schweizern, der mit einem Rückholflug des Schweizer Aussenministeriums von Bogotá am Mittwochmorgen in Zürich gelandet ist. Er wollte in die Schweiz zurückkehren, weil es ihm in Kolumbien zu unsicher geworden ist.

Im Interview mit Keystone-SDA erzählt er von seinen Eindrücken der Heimkehr. Im fiel auf, dass am Flughafen in Bogotá viele Mitarbeiter des Flughafens Mundschutz trugen, was in Zürich nicht der Fall war. Winiger bemängelt, dass ihm in der Schweiz auch nicht mitgeteilt wurde, dass er sich in eine 10-tägige Selbstquarantäne begeben sollte.

(Video: Keystone SDA / Adrian Reusser)

«Charlie Hebdo»-Prozess im Mai verschoben

Der Prozess rund um den islamistischen Terroranschlag auf die Redaktion des Pariser Satiremagazins «Charlie Hebdo» ist wegen des Coronavirus verschoben worden. Die Pariser Antiterror-Staatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch entsprechende Berichte – der Prozess sollte eigentlich am 4. Mai beginnen.

Ein neues Datum gab es zunächst nicht. Bei dem Prozess sollten 14 Verdächtige auf der Anklagebank sitzen. Sie werden verdächtigt, die Attentäter logistisch unterstützt zu haben.

Mit einer Karikatur wurde im Januar der Todesopfer des Anschlags auf die Redaktion von «Charlie Hebdo» vor fünf Jahren gedacht. (Bild: Keystone)
Betriebe können Kredite in 5 bis 7 Jahren zurückzahlen

Betriebe können vom Bund verbürgte und der Nationalbank abgesicherten Kredite in fünf bis sieben Jahren zurückzahlen. Banken haben einen Ermessensspielraum bei der Vergabe.

Betriebe mit einem Jahresumsatz von unter 5 Millionen Franken müssen bei ihrer Hausbank keine weiteren Sicherheiten hinterlegen, erklärten Experten von Banken und Bund am Mittwoch vor den Medien in Bern. Für die «Kleinen» genügen die Bürgschaft des Bundes respektive die an die Schweizerische Nationalbank (SNB) übertragene Sicherheit.

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Betriebe können dem Bund Kredite in fünf bis sieben Jahren zurückzahlen. (Symbolbild: Keystone)
Auch Weltfussballer Lionel Messi spendet Million

Lionel Messi hat für den Kampf gegen das Coronavirus eine Million Euro an zwei Spitäler gespendet – eines in der katalanischen Metropole und ein anderes in seiner argentinischen Heimat.

Die «Hospital Clinic» in Barcelona bestätigte die finanzielle Unterstützung des Weltfussballers, ohne aber eine genaue Summe zu nennen. «Diese Spende wird unter anderem für die Forschung und den Erwerb von Beatmungsgeräten zur Versorgung schwerkranker Patienten verwendet», hiess es.

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Barcelonas Superstar Lionel Messi spendet eine Million Euro an Spitäler. (Bild: Keystone)
Coronavirus ist eine «Bedrohung für die gesamte Menschheit»

Die Coronavirus-Pandemie ist nach Einschätzung der Vereinten Nationen eine «Bedrohung für die gesamte Menschheit». UNO-Generalsekretär António Guterres startete deshalb am Mittwoch einen weltweiten Nothilfe-Aufruf zur Bekämpfung des Erregers der Lungenkrankheit Covid-19 in den ärmsten Ländern der Welt. Bis zum Jahresende sollen zwei Milliarden Dollar zusammenkommen.

Unter den betroffenen Ländern seien viele, «die sich aufgrund von Konflikten, Naturkatastrophen und dem Klimawandel bereits in einer humanitären Krise befinden», so Guterres.

UNO-Generalsekretär António Guterres schlägt Alarm wegen der Bedrohungslage durch das Coronavirus. (Bild: Keystone)
Bundestag beschliesst Rettungsfonds für grosse Unternehmen

Der deutsche Bundestag hat am Mittwoch in der Corona-Krise einen milliardenschweren Rettungsfonds für angeschlagene grosse Unternehmen beschlossen. Der Schutzschirm umfasst ein Volumen von insgesamt 600 Milliarden Euro.

Über einen «Wirtschaftsstabilisierungsfonds» sollen Unternehmen mit Kapital und Garantien gestärkt werden können – der Staat soll sich notfalls wie in der Finanzkrise vor mehr als zehn Jahren auch an Unternehmen beteiligen können. Mögliche Staatsbeteiligungen sollen wieder privatisiert werden, wenn die Krise vorbei ist. Welche Konzerne unter diesen Rettungsschirm schlüpfen könnten, ist derzeit unklar.

Der deutsche Bundestag beschliesst einen milliardenschweren Rettungsfonds für Unternehmen. (Bild: Keystone)
Neu 9765 Coronavirus-Fälle in der Schweiz

Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz steigt weiter zügig an: Am Mittwochmittag gab es bereits 9765 bestätigte Fälle, das sind 929 mehr als noch vor 24 Stunden, wie Gesundheitsminister Alain Berset vor den Bundeshausmedien sagte.

Berset sprach von einem «erwarteten Anstieg». Es sei «keine Explosion».

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Bundesrat Alain Berset zieht nach einigen Tagen mit den verschärften Corona-Massnahmen eine positive Bilanz. (Video: Keystone SDA / Detlev Munz)

Lindt & Sprüngli spendet 1 Million Franken an Glückskette

Im Kampf gegen das Coronavirus spendet Lindt & Sprüngli 1 Million Franken an die Glückskette. Damit sollen Menschen unterstützt werden, die von den gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Coronavirus am schlimmsten betroffen sind, wie der Schokoladenhersteller am Mittwoch mitteilte.

Lindt & Sprüngli wolle als Unternehmen einen Beitrag für den ausserordentlichen Einsatz gegen das Coronavirus leisten. Den Betrag werde die Schweizer Solidaritätsorganisation für die Sofort- und Sozialhilfe in der ganzen Schweiz einsetzen.

Lindt & Sprüngli spendet eine Million Franken an die Glückskette. (Symbolbild: Keystone)
Bundesrat unterstützt Arbeitslose stärker

Der Bundesrat hat am Mittwoch weitere Massnahmen beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie zu lindern. Die Kosten für Arbeitslosenversicherung belaufen sich auf schätzungsweise 600 Millionen Franken pro Monat.

Alle anspruchsberechtigten Arbeitslosen erhalten zusätzlich 120 Taggelder. Heute werden zwischen 90 und 520 Taggelder ausgerichtet, je nach Alter, Beitragsdauer und Unterhaltspflichten. Mit der Ausweitung will der Bundesrat Aussteuerungen vermeiden. Die Rahmenfrist für den Bezug von Arbeitslosengeld wird um 2 Jahre verlängert, sofern der vollständige Bezug in der laufenden Rahmenfrist nicht möglich ist.

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Der Bundesrat – im Video Wirtschaftsminister Guy Parmelin –verstärkt die Unterstützung der Arbeitslosen. (Video: Keystone SDA / Laura Zimmermann)

Bundesrat beschränkt Ausfuhr von Schutzausrüstung

Medizinische Schutzausrüstung darf ab Donnerstag nur noch mit Bewilligung aus der Schweiz ausgeführt werden. Das hat der Bundesrat beschlossen. Eine Ausnahme gilt für EU- und Efta-Staaten – sofern diese Gegenrecht gewähren.

Wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus habe der Bedarf an Schutzausrüstung in der Schweiz drastisch zugenommen, schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Verfügbarkeit von Masken, Untersuchungshandschuhen, Schutzbrillen, Überwürfen und weiterem Material sei unabdingbar, um die weitere Ausbreitung zu verhindern.

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Wegen der raschen Ausbreitung des Coronavirus habe der Bedarf an Schutzausrüstung in der Schweiz drastisch zugenommen, so der Bundesrat. (Bild: Keystone)
Finma begrüsst Massnahmenpaket des Bundesrates

Finma-Direktor Mark Branson hat sich am Mittwoch vor den Medien in Bern klar hinter das Massnahmenpaket des Bundesrates für die Coronakrise gestellt. Dieses garantiere, dass Banken mit geringem Risiko schnell Kredite vergeben können. (sda)

Die Finma begrüsst das Massnahmenpaket des Bundesrates für die Corona-Krise. (Symbolbild: Keystone)
Dua Lipa schenkt Fans ein «Spassalbum»

Für ihr Debütalbum wurde Dua Lipa vor drei Jahren hochgelobt. Jetzt legt die Grammy-Gewinnerin mit «Future Nostalgia» nach. Auf ruhige Balladen hat die Britin dabei so gar keine Lust.

Es ist ein ungewöhnlicher Schritt in diesen Tagen: Während Pop-Superstars wie Alicia Keys oder Lady Gaga ihre Albumveröffentlichungen wegen der Corona-Pandemie verschieben, geht Dua Lipa einen anderen Weg. Die Musikerin aus London hat „Future Nostalgia“ um eine Woche vorgezogen – vom 3. April auf den 27. März. «Ich wollte, dass die Leute Spass haben. Es ist definitiv ein Spassalbum», erzählt Lipa im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. (sda)

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Nationalbank stärkt mit zusätzlichen Massnahmen Banken-Liquidität

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) und die Finanzmarktaufsicht (Finma) stärken mit verschiedenen Massnahmen die Liquidität der Banken und halten damit die Wirtschaft während der Coronakrise am Laufen.

SNB-Präsident Thomas Jordan sprach am Mittwoch vor den Medien von enormen Herausforderungen. Die Massnahmen der SNB ergänzten jene des Bundes- Die Geldpolitik sei komplementär zu den Fiskalmassnahmen der öffentlichen Hand zu verstehen. (sda)

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Thomas Jordan, Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank (SNB), sagt, dass die Massnahmen der SNB diejenigen des Bundes ergänzen. (Video: Keystone-SDA/Detlev Munz)
US-Hilfspaket enthält 130 Milliarden für Gesundheitssystem

In den USA werden neue Details bekannt zu dem billionenschweren Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Krise. Der Anführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, sagte, vorgesehen seien etwa 130 Milliarden Dollar für das heimische Gesundheitssystem. (sda)

Missbrauch der Notkredite «praktisch ausgeschlossen»

Laut Finanzminister Ueli Maurer ist die Hilfe für Not leidende Unternehmen ab Donnerstag bereit. Das sei vor allem dem ausserordentlichen Engagement der 300 Schweizer Banken zu verdanken. Einen Missbrauch von Krediten hält Maurer für «praktisch ausgeschlossen». (sda)

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Bundesrat Ueli Maurer hält ein Missbrauch der Notkredite für die Unternehmen für «praktisch ausgeschlossen». (Bild: Keystone)
Neun EU-Länder fordern Vergemeinschaftung von Schulden

Neun EU-Länder haben vor dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag die Einführung von Corona-Bonds im Kampf gegen die massiven wirtschaftlichen Verwerfungen der Pandemie gefordert. «Wir müssen an einem gemeinsamen Schuldeninstrument arbeiten», heisst es in einem Schreiben an EU-Ratspräsident Charles Michel, das der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch vorlag.

Unterzeichnet haben dieses Schreiben die Staats- und Regierungschefs von Belgien, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Portugal, Slowenien und Spanien. (sda)

Neun EU-Länder fordern, dass die Schulden der Corona-Krise gemeinsam getragen werden. (Symbolbild: Keystone)
Corona-Krise wird bei Top-Managern für tiefere Boni sorgen

Die massiven Verluste an der Börse lassen auch die Boni der Firmenbosse schmelzen. Die Saläre der Top-Manager würden 2020 deutlich tiefer ausfallen, prognostiziert das Beratungsunternehmen HCM International. (sda)

Schweiz dehnt Einreisebeschränkungen auf alle Schengen-Staaten aus

Die Schweiz dehnt die Einreisebeschränkungen auf alle Schengen-Staaten aus. Damit solle der Schutz der Schweizer Bevölkerung vor dem Coronavirus weiter verstärkt werden, teilte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD) am Mittwoch mit.

Die Ausweitung der verschärften Einreisevoraussetzungen tritt um Mitternacht in Kraft. Damit unterlägen nun alle Flüge aus dem Ausland den gleichen Einreisekontrollen, hiess es weiter. (sda)

Überbrückungskredite für Unternehmen ab Donnerstag

Der Bund greift Unternehmen mit Liquiditätsproblemen mit 20 Milliarden Franken unter die Arme. Am Mittwoch hat der Bundesrat die Details dazu geregelt.

Dank der Überbrückungskrediten sollen Unternehmen ausreichend Liquidität zur Verfügung haben, damit sie trotz Corona-bedingten Umsatzeinbussen ihre laufenden Fixkosten decken können. Das schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung. (sda)

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Iran will im Kampf gegen Coronavirus Reiseverbot verhängen

Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus will jetzt auch der Iran ein Reiseverbot verhängen. In den kommenden Tagen soll nach Angaben von Regierungsvertretern der Reiseverkehr zwischen den Städten gestoppt werden.

Es sei dann untersagt, neue Reisen anzutreten und die Städte zu verlassen, sagte Regierungssprecher Ali Rabii. Innenminister Abdolresa Rahmani Fasli sagte der staatlichen Nachrichtenagentur Irna, das Verbot solle am Donnerstag oder Freitag in Kraft treten. (sda)

Der Iran will ein Reiseverbot verhängen, um die Ausbreitung des Coronavirus zu bremsen. (Symbolbild: Keystone)
Zweites Aargauer Regierungsmitglied positiv getestet

Nach Urs Hofmann ist mit Markus Dieth ein zweites Mitglied der Aargauer Regierung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Regierungstätigkeit wird auf digitalem Weg aufrechterhalten, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilt. Positiv getestet wurde am Dienstag auch Regierungssprecher Peter Buri. (sda)

Der Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann wurde ebenfalls positiv auf das Coronavirus getestet. (Archivbild: Keystone)
Papst ruft in Corona-Krise Gott um Hilfe

Papst Franziskus hat bei einem Vaterunser-Gebet, das Christen aller Welt sprechen sollten, Gott um Hilfe in der Corona-Krise gerufen. «In diesem Moment wollen wir um Gnade für die Menschheit bitten, die von der Coronavirus-Pandemie schwer getroffen wurde», sagte der Pontifex am Mittwoch vor dem Vaterunser, das Christen aller Konfessionen zusammen beten sollten. (sda)

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Papst Franziskus hat bei einem Vaterunser-Gebet, das Christen aller Welt sprechen sollten, Gott um Hilfe in der Corona-Krise gerufen. (Archivbild: Keystone)
Zwei Medienkonferenzen zur Bundesratssitzung zum Thema

Nach der heutigen Bundesratssitzung zum Thema Coronavirus gibt es zwei Medienkonferenzen. Um 14 Uhr informiert Finanzminister Ueli Maurer über die Notverordnung zur Gewährung von Krediten mit Solidarbürgschaften des Bundes. Um 15:30 Uhr informieren Gesundheitsminister Alain Berset und Wirtschaftsminister Guy Parmelin über weitere Entscheide. (sda)

Spanien meldet mehr Corona-Todesfälle als China

Trotz aller Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus hat nun auch Spanien mehr Todesfälle gemeldet als China. Bis Mittwochmittag sei die Zahl der Toten auf 3434 gestiegen, nach knapp 2700 am Vortag, wie die Gesundheitsbehörden in Madrid mitteilten.

Nach Italien ist Spanien damit das zweite Land, das China in der Opferzahl überholt hat. (sda)

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Spanien ist nebst Italien nun das zweite Land, das mehr Corona-Todesfälle als China gemeldet hat. (Symbolbild: Keystone)
Roger Federer spendet 1 Million

«Mirka und ich haben beschlossen, persönlich eine Million Schweizer Franken für die am stärksten gefährdeten Familien in der Schweiz zu Spenden», schreibt der Baselbieter auf seinen Kanälen auf Social Media. Es sei eine herausfordernde Zeit für alle und niemand solle zurückgelassen werden. «Gemeinsam können wir diese Krise überwinden!», schreibt er zum Schluss und wünsch: «Bleibt gesund!».

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Deutsche hamstern vor allem Toilettenpapier und Seife

Die Deutschen decken sich in der Coronakrise vor allem mit Seife, Toilettenpapier und Desinfektionsmittel ein. Dies geht aus Daten hervor, die das Statistische Bundesamt am Mittwoch veröffentlichte. Mehr dazu hier.

Auch in Deutschland sehr gefragt – warum auch immer: In der Woche vom 16. bis 22. März die Verkaufszahlen für Toilettenpapier um 211 Prozent. (Symbolbild: Keystone)
Olympia-Verlegung billiger als Absage

Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio um ein Jahr lässt grosse Versicherer und Rückversicherer aufatmen. Eine Komplett-Absage des weltgrössten Sportereignisses hätte sie Milliarden gekostet – nun dürfte es deutlich billiger werden.

(Keystone)

Die Analysten von Jefferies schätzen, dass die Veranstalter, Fernsehanstalten und Sponsoren mit rund zwei Milliarden Dollar gegen eine Absage der Spiele versichert sind. Dazu kämen rund 600 Millionen Dollar für Hotels und Reiseveranstalter. «Eine Ausfallversicherung beinhaltet normalerweise eine Verlegung», sagt Tim Thornhill vom Lloyd’s-Makler Tysers. Das müsse aber nicht immer so sein. Unter Umständen ist auch eine Pandemie als Grund für eine Absage nicht versichert – diese Gefahr hatten die meisten Kunden für unrealistisch gehalten. (sda)

Die neue Show «Lockdown» auf Telebasel

Einmal mit Adrian Plachesi oder Dani von Wattenwyl Facetimen? Kein Problem bei der neuen Telebasel Lockdown-Show.

Der Trailer zur neuen Show «Lockdown» auf Telebasel. (Video: Telebasel)
Kunstmarkt weicht wegen Corona ins Netz aus – mit Erfolg

Die Kunstmesse Art Basel Hongkong musste aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden. Die Messe wurde daher ins Internet verlegt. Es war die erste grosse Online-Messe der Branche und ein Versuch, einen Teil der Verluste für die Händler abzufedern, nachdem die Art Basel im Kongress- und Ausstellungszentrum von Hongkong im vergangenen Monat abgesagt worden war – so wie viele andere Branchenmessen.

Rund 90 Prozent der Aussteller entschieden sich daraufhin für die kostenlose Online-Teilnahme an der Veranstaltung, die vom 18. bis 25. März dauerte. Schon kurz nach dem Start verzeichneten die Galerien den ersten Online-Zustrom wie etwa der österreichische Händler Thaddaeus Ropac. Der Galerist verkaufte eine Arbeit von Jules de Balincourt zu einem Preis von 140’000 Dollar eine Stunde nach der VIP-Eröffnung. (sda)

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Die Art Basel Hongkong wurde wegen des Coronavirus ins Internet verschoben. (Symbolbild: Keystone)
Nicht die erste Krise in der IOC-Geschichte

Die Olympischen Spiele in Tokio mussten wegen der Corona-Krise verschoben werden. Es ist nicht die erste Krise in der Geschichte des IOC. Ein Überblick finden Sie hier.

Olympia muss wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben werden – auch der Fackellauf. (Bild: Keystone)
Der Corona Flash vom 25. März 2020, 12 Uhr
(Video: Telebasel)
Olympia-Teilnahme der NBA-Spieler ungewiss

Nach der Verschiebung der Olympischen Spiele von Tokio hat in den USA eine Debatte über die möglichen Folgen für die Teilnahme der Basketballer aus der NBA begonnen. Sollten die Olympischen Spiele ins Frühjahr gelegt werden, würde das nicht nur mit der NBA-Saison kollidieren, sondern auch mit den wichtigsten Turnieren für College-Teams.

«Ich kann keine idealen Lösungen versprechen, aber ich kann versprechen, dass wir die bestmöglichen Spiele haben werden», sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) in einer an die Sportlerinnen und Sportler gerichteten Video-Botschaft. (sda)

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Olympia könnte mit der NBA kollidieren. (Bild: Keystone)
Prinz Charles am Virus erkrankt

Der britische Thronfolger Prinz Charles hat sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Der älteste Sohn von Königin Elizabeth II. sei positiv auf den Erreger getestet worden, teilte seine Londoner Residenz Clarence House am Mittwoch mit.

Der 71-Jährige leidet demnach an leichten Symptomen der durch den Erreger ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19, ist aber ansonsten «wohlauf». (sda)

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Trump in der Corona-Krise: Opa retten – oder die US-Wirtschaft?

US-Präsident Trump droht in der Corona-Krise sein wichtigstes Argument für eine Wiederwahl im November wegzubrechen: Die boomende Wirtschaft. Nun will Trump die USA wieder in den Normalbetrieb bringen – obwohl die Coronavirus-Infektionen dramatisch zunehmen.

Der Vizegouverneur von Texas macht in den USA selten Schlagzeilen, doch in der Corona-Krise ist Dan Patrick das Kunststück gelungen: Der Republikaner sagte dem Sender Fox News, er sei bereit, sein Überleben zu riskieren, um das Amerika von heute für seine Enkel zu erhalten und um einen wirtschaftlichen Zusammenbruch abzuwenden. (sda)

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7. Schweizer Theatertreffen findet nicht statt

Das 7. Schweizer Theatertreffen, das vom 13. bis 17. Mai in Chur und Liechtenstein stattgefunden hätte, ist abgesagt, teilte der Verein Schweizer Theatertreffen am Mittwoch in einem Communiqué mit. (sda)

Das 7. Schweizer Theatertreffen findet aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht statt. (Archivbild: Keystone)
Corona-Pandemie erreicht Bürgerkriegsland Libyen

Die Coronavirus-Pandemie ist nun auch im Bürgerkriegsland Libyen angekommen. Es sei «eine erste Ansteckung mit dem Coronavirus in Libyen» zu verzeichnen, teilte der Gesundheitsminister der von der UNO anerkannten Einheitsregierung in Tripolis, Ehmed Ben Omar, am späten Dienstagabend in einer kurzen Online-Erklärung mit. (sda)

Die Coronavirus-Pandemie hat nun auch das Bürgerkriegsland Libyen erreicht. (Symbolbild: Keystone)
Filmemacher fügt Webcams zu Corona-Film zusammen

Leere Strassen, verlassene Plätze und eine fast gespenstische Stille – so ist der Zustand momentan an vielen Orten weltweit aufgrund der Coronavirus-Pandemie. Die Leute müssen vielerorts zu Hause bleiben und dürfen nur für Einkäufe oder zum Arbeiten nach draussen.

Ein Filmemacher hat die Chance genutzt, um «diesen mysteriösen und bisher so noch nie da gewesenen Zustand für unsere Nachfahren festzuhalten», wie eine Userin auf Twitter schreibt. Er hat die Aufnahmen von Webcams weltweit zu einem Film zusammengefügt.

Migros und Pro Senectute lancieren Lieferdienst für Risikogruppe

Der Detailhändler Migros und die Altersstiftung Pro Senectute haben einen temporären Lieferdienst für Menschen der Risikogruppe lanciert. Wer zuhause isoliert ist, kann sich Lebensmittel gratis nach Hause bringen lassen.

Als Überbringer der Waren fungieren gesunde Freiwillige, die gerne Nachbarschaftshilfe leisten. Sie können sich via «App» registrieren. Zudem würden Migros-Angestellte als Boten eingesetzt, die wegen der momentanen Ausnahmesituation ihrer reguläre Arbeit nicht nachkommen können, heisst es in einer Mitteilung der Migros vom Mittwoch. (sda)

Migros und Pro Senectute haben einen Lieferdienst für die Corona-Risikogruppe lanciert. (Symbolbild: Keystone)
Wieder mehr Neuinfizierte im Tessin in den letzten 24 Stunden

Im Tessin haben sich in den letzten 24 Stunden 143 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. Sieben Personen sind in dieser Zeit an den Folgen der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Insgesamt haben sich im Kanton Tessin bis Mittwochmorgen 1354 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 60 Personen sind bisher an den Folgen von Covid-19 gestorben. (sda)

Im Tessin haben sich in den letzten 24 Stunden 143 Personen neu mit dem Coronavirus infiziert. (Symbolbild: Keystone)
Italienische Banken versinken im Corona-Kredit-Chaos

Corrado Sforza Fogliani weiss nicht mehr wohin mit den ganzen Anträgen der italienischen Unternehmen für Notfall-Darlehen und Kreditstundungen. Seine Banca di Piacenza, eine kleine Genossenschaftsbank im von der Corona-Krise besonders stark betroffenen Norden Italiens, hat bislang nur einen Bruchteil der 1000 Anträge bearbeitet.

«Das Risiko ist, dass das Pferd – wenn wir die ganze Bürokratie überwunden haben – gar nicht mehr trinken kann, weil es dann schon zu schwach ist», sagt Fogliani. (sda)

Erneut Lieferungen von Schutzmaterial aus der EU blockiert

Erneut werden Lieferungen mit Schutzausrüstung in die Schweiz in Frankreich und Deutschland blockiert. Dies trotz der Weisung der EU, den Export von Schutzmaterial in die EFTA-Staaten von der Pflicht einer Exporterlaubnis auszunehmen.

Wie die Zeitungen von CH-Media am Mittwoch berichteten, teilte ein französischer Lieferant einer Schweizer Einkaufsgemeinschaft mit, der französische Export-Bann sei unverändert in Kraft, weswegen er im Moment keine Masken aus seinem Lager in Lyon liefern könne. Auch in Deutschland sei eine Lieferung mit Destination Schweiz nach zwei Wochen am Zoll wieder ins Hauptzollamt Mönchengladbach zurück geschickt worden, hiess es im Bericht. (sda)

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Lieferungen von Schutzausrüstung für die Schweiz werden erneut in Frankreich und Deutschland blockiert. (Symbolbild: Keystone)
Der Corona Flash vom 25. März 2020, 10 Uhr
(Video: Telebasel)
Ansturm auf Goldbarren – Lieferengpass droht

Gold ist gefragt als «sicherer Hafen» in turbulenten Zeiten. «Bei uns hat sich das Volumen letzte Woche bereits verzehnfacht“, sagt etwa Andreas Hablützel, Chef der zur Degussa-Gruppe der Familie von Finck gehörenden Degussa Goldhandel AG in Zürich.

Doch Kunden, die sich das gelbe Edelmetall wegen der Coronavirus-Pandemie und ihrer globalen Folgen in den Tresor oder unter das Kopfkissen legen möchten, braucht derzeit Glück und Geduld. Denn der Nachschub versiegt, weil Prägeanstalten etwa in Südafrika oder Kanada wegen der Virus-Pandemie und der Massnahmen zu ihrer Eindämmung nicht mehr liefern können. Zudem fallen im Schweizer Kanton Tessin seit Montag drei grosse Gold-Raffinerien für mindestens eine Wochen aus, nachdem die lokalen Behörden die Schliessung nicht lebenswichtiger Industriezweige angeordnet hatten, um die Ausbreitung des Erregers einzudämmen. (sda)

Die Nachfrage nach Goldbarren und Münzen ist in den letzten Tagen regelrecht explodiert. (Symbolbild: Keystone)
Zwei weitere Corona-Todesfälle in Zürich

Im Kanton Zürich sind zwei weitere Patienten an den Folgen der Corona-Infektion gestorben. Damit gibt es in Zürich nun sieben Todesfälle. Die sieben Verstorbenen waren zwischen 78 und 97 Jahr alt. (sda)

Zwei weitere Personen starben im Kanton Zürich an den Folgen der Corona-Infektion. (Symbolbild: Keystone)
Sind bereits 10’000 Schweizer infiziert?

Verkündet der Bund heute 10’000 Infizierte? Zwei Internetseiten, welche sich auf Corona-Fallzahlen konzentrieren, melden bereit am Morgen diese Zahl.

Mehr dazu gibt es hier.

Offiziell ist es noch nicht: Doch es dürften bereits über 10’000 Covid-19-Infizierte in der Schweiz geben. (Symbolbild: Keystone)
Shutdown würde monatlich fast 30 Milliarden kosten

Ein umfassender Shutdown nach italienischem Vorbild würde in der Schweiz auf der Produktions- und Einkommensseite jeden Monat bis zu 30 Milliarden Franken kosten. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Denkfabrik Avenir Suisse.

Avenir Suisse hat darin gemäss eigenen Angaben «konservativ» berechnet, wie hoch die Kosten wären, wenn der Bundesrat jegliche nicht-essenzielle Produktion unterbinden und alle nicht lebensnotwendigen Betriebe hierzulande schliessen würde. (sda)

Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Ein umfassender Shutdown in der Schweiz würde laut einer Studie monatlich fast 30 Milliarden Franken kosten. (Symbolbild: Keystone)
Brasilianischer Tennis-Profi mit Coronavirus infiziert

Das Coronavirus hat auch die Tenniswelt erreicht. Thiago Seyboth Wild (ATP 114) hat sich als erster Spieler der ATP-Tour mit dem Coronavirus infiziert. Der 20-jährige Brasilianer ist seit einer Woche in Selbst-Isolation, wie er in einem Twitter-Video erzählt. Darin appelliert er auch an die Menschen: «Bleibt zu Hause, passt auf eure Liebsten auf und bleibt sicher».

Teenager (17) in den USA am Coronavirus gestorben?

Am Dienstag vermeldete das Gesundheitsamt in Los Angeles den Tod eines 17-Jährigen am Coronavirus. Einige Stunden später zog das Amt seine Aussage zurück: Der Tod des Teenagers müsse erst noch abgeklärt werden. Das berichtete die «New York Times» am Dienstag.

Wenn der 17-Jährige wirklich am Coronavirus verstorben ist, wäre dies der erste bekannte Corona-Todesfall eines Minderjährigen in den USA.

Der Amerikaner habe nicht an Vorerkrankungen gelitten, heisst es weiter. Jedoch sei er mit akuten Atmungsproblemen eingeliefert worden. Das Spital testete den Teenager jedoch nicht auf das Coronavirus. Der 17-Jährige sei in einem zweiten Spital behandelt worden, wo er dann verstarb. Der Vater des Verstorbenen, ein Uber-Fahrer, sei ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert.

In den USA ist ein 17-Jähriger möglicherweise am Coronavirus gestorben. (Symbolbild: Keystone)
Bund verlängert Mitwirkung zu Mitholz-Sanierung

Wegen des Coronavirus verlängert der Bund die Mitwirkung zum Gesamtkonzept für die Sanierung des ehemaligen Munitionslagers Mitholz BE. Statt bis Ende März können sich die Einwohner und Behörden bis Ende Mai zum Konzept äussern.

In Zeiten des Coronavirus sei die Meinungsbildung zum Konzept nicht gewährleistet, schreibt das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerung und Sport (VBS) in einer Mitteilung vom Mittwoch. (sda)

Einwohner können sich wegen der Coronavirus-Pandemie statt bis Ende März bis Ende Mai zur Mitholz-Sanierung äussern. (Bild: Keystone)
Dritter Rückholflug aus Kolumbien in der Schweiz angekommen

Das Schweizer Aussenministerium hat bisher rund 560 Schweizer Touristen aus dem Ausland zurück geholt. Am Mittwochmorgen landete die dritte Maschine mit 279 Schweizerinnen und Schweizern und 35 Staatsangehörigen aus Nachbarländern in Zürich.

Das Flugzeug kam aus der kolumbianischen Hauptstadt Bogotà, wie das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mitteilte. Alle Heimgekehrten müssen nun zehn Tage in Quarantäne. (sda)

Am Mittwochmorgen landete die dritte Maschine mit Schweizer Staatsangehörigen in Zürich. (Symbolbild: Keystone)
Coronavirus breitet sich in Südafrika weiter aus

In Südafrika ist die Zahl der Corona-Infektionen am Mittwoch auf 709 gestiegen. Am Vortag seien es noch 554 Infektionen gewesen, sagte Gesundheitsminister Zweli Mkhize dem Fernsehsender SABC. Bislang gibt es demnach keine Todesopfer, zwei Menschen würden aber auf der Intensivstation behandelt. (sda)

In Südafrika steigt die Zahl der Infizierten von 554 (Stand Dienstag) auf 704. (Symbolbild: Keystone)
Auch Fackellauf verschoben

Nach der Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio ist auch der für Donnerstag angesetzte Fackellauf abgesagt worden. Das teilte das Organisationskomitee mit. Ein neuer Termin für die Zeremonie werde verkündet, wenn die Daten für die Neuansetzung der Spiele feststehen, hiess es in der Mitteilung. (sda)

Den ganzen Artikel gibt es hier.

Auch der Fackellauf der Olympischen Spiele wird verschoben. (Archivbild: Keystone)
Der Corona Flash vom 25. März 2020, 8 Uhr
(Video: Telebasel)
Beim Rotkreuz-Fahrdienst fehlen freiwillige Fahrer

Bei den Rotkreuz-Fahrdiensten fehlen aufgrund der Corona-Krise derzeit schweizweit 80 bis 90 Prozent der freiwilligen Fahrerinnen und Fahrer. Fahrten müssten priorisiert werden, heisst es beim Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) auf Anfrage.

In normalen Zeiten sind in der Schweiz rund 13’000 freiwillige Rotkreuzfahrerinnen und -fahrer mit ihren Privatfahrzeugen unterwegs, um ältere, beeinträchtigte oder kranke Menschen zu chauffieren, die nicht in der Lage sind, öffentliche Verkehrsmittel zu benützen und keine andere Transportmöglichkeit haben. (sda)

Beim Rotkreuz-Fahrdienst fehlen freiwillige Fahrer in der Coronakrise zuhauf. (Symbolbild: Keystone)
Frau in Luzern an Folgen des Coronavirus gestorben

Der Kanton Luzern vermeldet einen zweiten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Eine 92-jährige Frau aus der Agglomeration Luzern, die an Covid-19 litt, ist verstorben.

Die Frau habe sich sich in Hospitalisation befunden und an Vorerkrankungen gelitten, teilte die Luzerner Gesundheitsdirektion am Mittwoch mit. (sda)

Intensivmediziner rufen zu Patientenverfügung auf

Durch das neue Coronavirus gefährdete Menschen sollen sich Gedanken darüber machen, ob sie bei einer schweren Erkrankung lebensverlängernde Massnahmen wie etwa künstliche Beatmung wünschen oder nicht. Das schreibt die Schweizerische Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI).

Es sei wichtig, dass sich die Menschen mit dieser Frage befassten um die Intensivstationen während der Corona-Pandemie zu entlasten, hielt die SGI in ihrer am Dienstagabend veröffentlichten neuen Stellungnahme zu Covid-19 fest. (sda)

Intensivmediziner rufen in der Coronakrise zu Patientenverfügungen auf. (Symbolbild: Keystone)
Israel verschärft Ausgangsbeschränkungen

Israel hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus die Ausgangsbeschränkungen im Land weiter verschärft. Die israelische Regierung beschloss nach Medienberichten in der Nacht zum Mittwoch weitere Notstandsmassnahmen.

Demnach sollen die Menschen sich grundsätzlich nur in einem Radius von bis zu 100 Metern von ihrem Zuhause entfernen. Ausnahmen sind unter anderem essentiell wichtige Arbeitsplätze, Lebensmitteleinkäufe und ärztliche Behandlungen. (sda)

Die Ausgangsbeschränkungen in Israel wurden weiter verschärft. (Symbolbild: Keystone)
Einigung auf Billionen-Hilfspaket gegen Corona-Krise

In Washington haben sich der Senat und das Weisse Haus auf ein billionenschweres Nothilfepaket gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise geeinigt.

Die Republikaner und die oppositionellen Demokraten hatten tagelang über das Hilfspaket im Umfang von knapp zwei Billionen Dollar gestritten. Die Parteien haben sich nun geeinigt, wie der führende Demokrat im Senat, Chuck Schumer, und der republikanische Mehrheitsführer, Mitch McConnell, in Washington am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) vor Journalisten mitteilten. (sda)

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Die USA haben sich auf ein Hilfspaket im Umfang von knapp zwei Millionen Dollar geeinigt. (Archivbild: Keystone)
25.03.2020 07:12

In einer Notlage könnte Frankreich das eigene Pflegepersonal im eigenen Land behalten, wie SRF am Mittwoch berichtet. Das wäre ein grosses Problem für die Schweiz, insbesondere für das Genfer Universitätsspital. Dort arbeiten laut SRF fast ein Drittel französische Pflegerinnen und Pfleger. Deshalb versucht die Schweiz, es sich mit dem Nachbarland nicht zu verscherzen.

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Panama verhängt wegen Coronavirus Ausgangssperre

Angesichts steigender Corona-Fallzahlen hat Panamas Präsident Laurentino Cortizo eine zeitlich unbegrenzte Ausgangssperre verhängt. Sie werde am Mittwochmorgen in Kraft treten, erklärte der Staatschef des mittelamerikanischen Landes in einer Ansprache an die Nation. (sda)

In Panama wurde aufgrund der Coronavirus-Pandemie eine Ausgangssperre verhängt. (Symbolbild: Keystone)
Erster Pandemieplan enthielt Pflichtlager für Schutzmaterial

Der erste Pandemieplan für die Schweiz, der in den neunziger Jahren ausgearbeitet wurde, hat Pflichtlager für Masken und Schutzanzüge vorgesehen. Daran erinnert Robert Steffen, der den Plan mit entwickelt hat, in einem Zeitungsinterview.

Steffen leitete in den neunziger Jahren im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) die Arbeitsgruppe, die den ersten Pandemieplan erstellte. «Materielle Fragen haben wir damals ganz intensiv diskutiert», sagte er im am Mittwoch in Tamedia-Zeitungen veröffentlichten Interview.

Bei den Masken und Schutzanzügen seien im Pandemieplan Pflichtlager vorgesehen gewesen. «Offenbar wurde dies nachfolgend zum Teil vernachlässigt», sagte er, angesprochen auf die derzeit fehlende oder zu knapp verfügbare Schutzausrüstung. (sda)

 
Der erste Pandemieplan für die Schweiz sah Pflichtlager für Masken und Schutzanzüge vor. . «Offenbar wurde dies nachfolgend zum Teil vernachlässigt», sagte Mitentwickler des Plans, Robert Steffen. (Symbolbild: Keystone)
Bis zu fünf Jahre Haft für Missachtung der Quarantäne in Italien

Die Regierung in Italien hat die Strafen für Verstösse gegen die Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie drastisch erhöht. Wer sich vorsätzlich nicht an eine Quarantäne hält, riskiert bis zu fünf Jahre Freiheitsstrafe.

Dies gilt für Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet sind, sich vorsätzlich nicht an die Quarantäneauflage halten und die Wohnung verlassen. Sie können mit Gefängnisstrafen von einem bis zu fünf Jahren bestraft werden, wie es in einem am Dienstagabend veröffentlichten Dekret der Regierung in Rom heisst. (sda)

Wer die Quarantäneauflage missachtet, riskiert in Italien bis zu fünf Jahre Haft. (Symbolbild: Keystone)
Pep Guardiola spendet eine Million Euro

Pep Guardiola reiht sich in die Liste prominenter Fussball-Grössen ein und spendet im Kampf gegen die Coronavirus-Krise eine Million Euro. Wie die Zeitung «Marca» berichtet, unterstützt der Trainer von Manchester City mit dem Geld ein Spital in seiner Heimat Barcelona und eine spanische Stiftung für den Erwerb von medizinischem Material.

Spanien ist eines der von der Pandemie am meisten betroffenen Länder mit nahezu 40’000 infizierten Menschen und 2696 Todesopfern. (sda)

Manchester City-Trainer Pep Guardiola spendet im Kampf gegen das Coronavirus eine Million Dollar. (Archivbild: Keystone)
Zwei Rückholflüge aus Costa Rica und Marokko in Zürich gelandet

Zwei Flugzeuge, die im Rahmen der grössten Rückholaktion in der Geschichte der Schweiz Schweizer Touristen nach Hause bringen, sind am Dienstag auf dem Flughafen Zürich gelandet. Die Flüge kamen aus Costa Rica und Marokko. (sda)

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Am Dienstag landeten zwei Flugzeuge im Rahmen der Rückholaktion von Schweizer Touristen auf dem Flughafen Zürich. (Symbolbild: Keystone)
Zahl der Corona-Toten in Frankreich auf 1100 gestiegen

Frankreich sind inzwischen mehr als 1000 mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Menschen gestorben. Innerhalb von 24 Stunden sind 240 weitere Todesopfer verzeichnet worden.

Dies teilte der Generaldirektor im französischen Gesundheitsministerium, Jérôme Salomon, am Dienstagabend mit. Insgesamt seien somit 1100 Menschen an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. (sda)

Die Zahl der Corona-Toten in Frankreich steigt auf 1100. (Symbolbild: Keystone)
Uno-Sicherheitsrat diskutiert zum ersten Mal per Videoschaltung

Erstmals in seiner Geschichte hat der Uno-Sicherheitsrat per Videokonferenz getagt. Wegen der Coronavirus-Pandemie konferierten die Diplomaten am Dienstag von zuhause aus miteinander.

Während der mehr als vierstündigen Sitzung gab es allerdings technische Probleme, wie anschliessend aus Diplomatenkreisen am Uno-Hauptquartier in New York verlautete. Die Beratungen mussten mehrmals unterbrochen werden, weil die Internetverbindungen zusammenbrachen oder bei Teilnehmern der Strom ausfiel.

Auch war es wegen technischer Probleme nicht möglich, die auf Englisch abgehaltene Sitzung simultan in die anderen offiziellen Sprachen der Vereinten Nationen zu übersetzen. «Es war ein bisschen improvisiert», sagte ein Diplomat der Nachrichtenagentur AFP. (sda)

Der Uno-Sicherheitsrat diskutierte am Dienstag erstmals per Videoschaltung – und nicht wie auf dem Bild im selben Raum. (Archivbild: Keystone)
China meldet 47 neue «importierte Fälle»

China hat erneut 47 «importierte» Coronavirus-Fälle gemeldet. Insgesamt zählt das Land damit bereits 474 solcher Erkrankungen, die bei Menschen, die in das Land eingereist sind, festgestellt wurden. Wie aus den offiziellen Zahlen der Pekinger Gesundheitskommission am Mittwoch hervor geht, gab es jedoch erneut keine lokalen Erkrankungen. (sda)

In China gibt es 47 neue «importierte» Corona-Fälle. (Symbolbild: Keystone)
Trump hat Südkorea um medizinische Ausrüstung gebeten

US-Präsident Donald Trump hat Südkorea nach Angaben des Präsidialamts in Seoul um die Lieferung medizinischer Ausrüstung für die Bekämpfung des Coronavirus in den USA gebeten. Im Weissen Haus hiess es dazu, beide Präsidenten hätten über Massnahmen in ihren Ländern gesprochen.

Die Bitte sei bei einem Telefongespräch mit Präsident Moon Jae In am Dienstagabend (Ortszeit Seoul) ausgesprochen worden, hiess es in Seoul. Moon habe seine grösstmögliche Unterstützung zugesagt, falls genügend Ausrüstung vorhanden sei. (sda)

US-Präsident Donald Trump hat Südkorea um die Lieferung von medizinischer Ausrüstung gebeten. (Archivbild: Keystone)
Notstand in Demokratischer Republik Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo ist wegen der Coronavirus-Pandemie der Notstand ausgerufen worden. Die Hauptstadt Kinshasa liess Präsident Félix Tshisekedi abriegeln, wie er am Dienstag in einer Fernsehansprache sagte.

Reisen aus Kinshasa in die Provinzen des Landes sowie in umgekehrter Richtung sind untersagt. Die Grenzen des zentralafrikanischen Staates werden laut Tshisekedi weitgehend geschlossen. Nur noch Frachttransporte über Land, per Schiff und Flugzeug sind über die Landesgrenzen erlaubt. (sda)

Die Demokratische Republik Kongo ruft den Notstand aus. (Symbolbild: Keystone)
Stadt New York lässt in Corona-Krise 300 Gefangene frei

In der Corona-Krise lässt die Stadt New York etwa 300 Gefangene frei. Dabei handle es sich um Insassen, die für kleinere und nicht-gewalttätige Vergehen einsitzen und deren Haftstrafe in weniger als einem Jahr ablaufen würde.

Ein Gefängnis in Dannemora, New York. (Symbolbild: Keystone)

Dies sei eine Massnahme, um die weitere Ausbreitung des Coronavirus auch in den Gefängnissen zu hemmen, sagte Bürgermeister Bill de Blasio am Dienstag. De Blasio zufolge hat die US-Ostküstenmetropole mit nun etwa 15’000 Infizierten ein Drittel aller Corona-Fälle in den USA.

«Tischlein deck dich» schliesst

Die Lebensmittelrettungsorganisation «Tischlein deck dich» schliesst zum Schutz ihrer Kunden vor dem Coronavirus alle Abgabestellen bis auf weiteres. Das gab die Organisation letzte Woche auf ihrer Webseite bekannt.

(Screenshot: Tischlein deck dich)

«Auch wir sind in der Verantwortung unsererseits einen Beitrag zu leisten, um dem Corona-Virus möglichst eine geringe Angriffsfläche zu bieten und Gruppenbildungen zu vermeiden», liest sich die Mitteilung.

Bezugskarten von «Tischlein deck dich» seien aktuell bei allen Caritas-Märkten gültig.

Waffenläden müssen in Los Angeles schliessen

Der Sheriff von Los Angeles will sicherstellen, dass Waffenläden während der Coronavirus-Krise geschlossen werden. Mit der Ausbreitung des Coronavirus in den USA war in den letzten Wochen auch der Ansturm auf Waffen und Munition gestiegen.

Vor Waffenläden bildeten sich teils lange Schlangen. Sheriff Alex Villanueva kündigte am Dienstag an, dass seine Behörde die in Kalifornien geltenden Auflagen für die Schliessung «nicht lebensnotwendiger» Geschäfte durchsetzen werde. Waffenläden und Striplokale müssten demnach dicht machen. Lebensmittelgeschäfte, Banken oder Apotheken sind in dem Westküstenstaat weiterhin geöffnet.



Dem US-Sender FoxNews sagte Villanueva zuvor in einem Interview, dass er das Recht auf Waffenbesitz voll unterstütze. Er befürchte aber, dass nun Personen Waffen kaufen, die sich nicht damit auskennen. Dies könne in der derzeitigen Situation mit Ausgangsbeschränkungen und mehr Menschen in ihren Häusern zu ungewollten Schiessunfällen führen.

Nike steigert Umsatz trotz Corona-Krise deutlich

Der weltgrösste Sportartikelhersteller Nike hat im vergangenen Geschäftsquartal trotz erster Belastungen durch die Coronavirus-Krise deutlich mehr Umsatz gemacht. Die Erlöse kletterten in den drei Monaten bis Ende Februar im Jahresvergleich um fünf Prozent auf 10,1 Milliarden US-Dollar, wie der Adidas-Rivale am Dienstag nach US-Börsenschluss am Konzernsitz in Beaverton mitteilte.

Die Markterwartungen wurden damit bei Weitem übertroffen, die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit einem starken Kursanstieg.

Ein Nike Store in Charlotte, North Carolina, USA. (Bild: Keystone)

Der Geschäftsbericht bezieht sich auf einen Zeitraum, der die weltweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus noch nicht richtig erfasst. Allerdings bekam Nike die Folgen in seinem wichtigsten Auslandsmarkt China, wo zeitweise mehr als die Hälfte der Filialen geschlossen werden mussten, bereits erheblich zu spüren. In der Region gab es einen Umsatzrückgang um vier Prozent, es ist das erste Minus nach 22 Quartalen infolge mit zweistelligem Wachstum.

G20 beraten am Donnerstag per Videokonferenz über Corona-Krise

Wegen der Corona-Krise werden die Staats- und Regierungschef der G20 am Donnerstag einen ausserordentlichen Gipfel per Videokonferenz abhalten. Das teilte die russische Präsidentschaft am Dienstag mit. Die Konferenz wird «dem Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft gewidmet sein», erklärte der Kreml.

Erster Spieler von Atalanta positiv getestet

Marco Sportiello ist als erster Spieler des Serie-A-Vereins Atalanta Bergamo positiv auf das Coronavirus getestet worden. Der Goalie aus dem Kader mit dem Schweizer Internationalen Remo Freuler befinde sich in Quarantäne und verspüre keine Symptome, liess der Klub aus der von der Pandemie schwer getroffenen Stadt in Norditalien verlauten.

Marco Sportiello 2018. (Archivbild: Keystone)

Sportiello ist der 15. infizierte Spieler der Serie A. Davor war das Virus bei sechs Spielern von Sampdoria Genua, je drei von Juventus Turin und Fiorentina sowie je einem von Hellas Verona und der AC Milan nachgewiesen worden.

Dow Jones legt stärksten Anstieg seit fast 90 Jahren hin

An der Wall Street hat der US-Leitindex Dow Jones Industrial die heftigen Verluste einer ganzen Handelswoche an einem Tag wieder wett gemacht und den kräftigsten Tagesgewinn seit 1933 gemacht.

Das weltweit bekannteste Börsenbarometer eroberte am Dienstag mehr als 2000 Punkte zurück und stieg um 11,37 Prozent auf 20’704,91 Punkte.

(Symbolbild New Yorker Börse: Keystone)

Auftrieb gaben zuversichtliche Aussagen von US-Senatoren, dass ein gewaltiges Konjunkturpaket gegen die Folgen der Coronavirus-Krise kurz vor der Verabschiedung stehe. Medienberichten zufolge sollen mindestens 1,5 Billionen Dollar in die Wirtschaft gepumpt werden. Am Montag hatte bereits die US-Notenbank (Fed) weitere Stützungsmassnahmen für die Wirtschaft angekündigt.

Corona-Kranke fliehen aus Spitälern

Zahlreiche Corona-Patienten fliehen in Spanien aus den Spitälern. Es habe bereits mehrere Fälle in verschiedenen Krankenhäusern gegeben, sagte der Direktor der Nationalpolizei, Jose Ángel González, am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Madrid.

Das bereite den Sicherheitsbehörden unnötigerweise eine «Riesenarbeit», um diese Patienten ausfindig zu machen und wieder in die Krankenhäuser zu bringen.

Eine Ambulanz wird vor einem Spital in Barcelona desinfiziert. (Bild: Keystone)

Allein in den vergangenen Stunden habe es in Leganés bei Madrid sowie im Küstenort Benidorm im Osten Spaniens zwei solcher Fälle gegeben. González klagte, neben solchen Patienten gebe es auch sonst «ziemlich viele verantwortungslose» Bürger, die etwa die vor eineinhalb Wochen verhängte Ausgangssperre verletzten. In den vergangenen 24 Stunden habe man im Rahmen des sogenannten Alarmzustandes 80 «verantwortungslose und unsolidarische» Personen festnehmen müssen.

Gefangene in São Paulo produzieren wegen Coronavirus Atemmasken

Häftlinge in São Paulo werden wegen der Corona-Pandemie von Mittwoch an 320’000 Atemmasken herstellen. Dies sagte der Gouverneur des brasilianischen Bundesstaates, João Doria, in einer Pressekonferenz am Dienstagnachmittag (Ortszeit).

(Symbolbild: Keystone)

Die Masken werden demnach in den Eigenbetrieben der Gefängnisse produziert, die Kosten für die Regierung von São Paulo liegen bei 0,80 Reais (rund 0,15 Franken) pro Stück.

Spanisches Dorf verordnet Mindestbetrag für Einkäufe

Der Bürgermeister von Herrera del Duque beschloss, dass die 3700 Einwohner der Ortschaft ab jetzt bei jedem Einkauf mindestens 30 Euro ausgeben müssen.

(Symbolbild: Keystone)
Ronaldo unterstützt Spitäler im Kampf gegen Corona-Pandemie

Fussball-Superstar Cristiano Ronaldo hilft in seinem Heimatland Portugal mit grosszügigen Spenden im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie. Der Profi von Juventus Turin und sein Manager Jorge Mendes hätten mit «Millionenspenden» den Ausbau der Intensivstationen zweier Spitäler unterstützt, berichteten am Dienstag portugiesische Medien.

Die Hilfsleistung wurde inzwischen von den Krankenhäusern, dem Hospital de Santa Maria in Lissabon und dem Hospital de Santo Antonio in Porto, bestätigt.

Der Wert der Spenden wurde zwar nicht bekanntgegeben. Das Spital in der Hauptstadt liess aber wissen, dass der fünffache Weltfussballer und Mendes insgesamt 20 Betten sowie unter anderem auch Beatmungs- und Herzüberwachungsgeräte, Infusionspumpen und Spritzen zur Verfügung stellen.

Corona-Krise drückt aufs Gemüt der Schweizer

51 Prozent der befragten Schweizer geben an, dass es ihnen vor der Corona-Krise sehr gut gegangen sei. Dieser Anteil habe sich auf 31 Prozent reduziert.

(Symbolbild: Keystone)
Wikileaks-Gründer Assange hofft wegen Coronavirus auf Freilassung

Der Gründer der Enthüllungsplattform Wikileaks, Julian Assange, hofft auf eine Freilassung unter Kautionsauflagen wegen der Coronavirus-Pandemie.

Ein entsprechender Antrag solle noch in dieser Woche von seinen Anwälten bei einem Gericht in London gestellt werden, teilte Wikileaks mit. Assange sei wegen seiner angeschlagenen Gesundheit im Gefängnis besonders anfällig für die Lungenkrankheit Covid-19, die von dem neuartigen Coronavirus hervorgerufen wird, so die Begründung.

(Archivbild: Keystone)

Der 48 Jahre alte gebürtige Australier sitzt derzeit im Hochsicherheitsgefängnis HMP Belmarsh im Südosten Londons. Ein Prozess über einen Auslieferungsantrag der USA soll am 18. Mai fortgesetzt werden. Assange soll aber an diesem Mittwoch zu einer Routineanhörung per Videoschalte vor Gericht erscheinen.

ei Swiss Olympic begrüsst man den vom IOC und dem japanischen Ausrichter gefassten Beschluss, die Olympischen Spiele in Tokio ins nächste Jahr zu verschieben.

Bei Swiss Olympic begrüsst man den vom IOC und dem japanischen Ausrichter gefassten Beschluss, die Olympischen Spiele in Tokio ins nächste Jahr zu verschieben.



Singapur schliesst Bars, Kinos und Theater wegen Corona-Pandemie

Singapur hat seine Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verschärft. Bars, Kinos, Theater und Nachtclubs werden bis zum 30. April geschlossen, wie das Gesundheitsministerium des Stadtstaates am Dienstag mitteilte.

Malaysia in Singapur am 23. März 2020. (Bild: Keystone)

Bei 49 weiteren Menschen in dem flächenmässig kleinsten Land Südostasiens sei die Lungenkrankheit Covid-19 diagnostiziert worden, die durch das Coronavirus verursacht wird, hiess es zur Begründung. Zwei Menschen seien bereits an der Krankheit gestorben. Singapur hat knapp sechs Millionen Einwohner.

Youtube drosselt in Corona-Krise Bildqualität auch weltweit

Youtube wird die Bildqualität nun nicht nur in Europa, sondern auch im Rest der Welt runterschrauben, um in der Coronavirus-Krise die Netze zu entlasten.

Bei Videos wird als Grundeinstellung die Standard-Auflösung statt HD voreingestellt, wie die zu Google gehörende Videoplattform am Dienstag mitteilte. Die Nutzer können die Videoqualität manuell ändern. Die Drosselung in Europa war vergangene Woche zunächst für 30 Tage angekündigt worden.



Auch die Paralympics auf 2021 verschoben

Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat bestätigt, dass auch die Paralympics in Tokio verschoben werden. Swiss Paralympic begrüsst diesen Entscheid.

(Bild: Keystone)
Keine Spiele mit Zuschauern in den Niederlanden bis 1. Juni

Bis 1. Juni keine Spiele mit Zuschauern – entschied der niederländische Fussballverband. Die Bundesliga empfiehlt derweil eine Pause bis zum 30. April zumachen.

(Archivbild: Keystone)
Das Matterhorn wird beleuchtet als Zeichen der Hoffnung

Im Auftrag von Zermatt beleuchtet der Lichtkünstler Gerry Hofstetter ab Dienstag täglich zwischen Sonnenuntergang und 23 Uhr das Matterhorn – als Zeichen der Hoffnung und der Solidarität in der Corona-Krise.

Das Matterhorn stehe seit jeher als Symbol der Schweiz sowie als Ort der Kraft und des Halts, heisst es in einer Medienmitteilung. Zermatt sei überzeugt: So stark wie das Matterhorn, so stark müsse die Gesellschaft nun zusammenstehen, verankert sein und den Sturm vorbeiziehen lassen.



Die Empfehlungen des Bundes seien, klar schreibt Zermatt weiter: „Bleiben Sie zuhause“. Von zuhause aus können somit auch alle Interessierten das Lichtschauspiel mitverfolgen. Die Webcams rund um das Matterhorn übertragen die Livebilder der Projektionen auf zermatt.ch/hope.

Nur noch 26 Passagierflüge in Genf an einem Tag wegen Coronavirus

Wegen der Coronavirus-Pandemie läuft der Betrieb des Genfer Flughafens nur noch auf Sparflamme. Die Passagierflüge sind um rund 97 Prozent eingebrochen.

Der Flughafen Genf ist quasi leer. (Bild: Keystone)

Am Dienstag standen nur 26 Flüge auf dem Programm. Normalerweise überschreiten sie die 500er-Marke.

London sucht 250'000 Freiwillige im Kampf gegen das Coronavirus

Die britische Regierung will den Nationalen Gesundheitsdienst NHS im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie mit 250 000 Freiwilligen verstärken. Das teilte der britische Gesundheitsminister Matt Hancock am Dienstag bei einer Pressekonferenz in London mit.



Knapp 12’000 NHS-Mitarbeiter im Ruhestand seien bereits einem Aufruf der Regierung gefolgt, in den aktiven Dienst zurückzukehren. Zudem solle in der kommenden Woche ein temporäres Spital eröffnet werden, das in einem Konferenzzentrum eingerichtet werde, erklärte Hancock.

Der Corona Flash vom 24. März 2020. (18.30 Uhr)
Helvetic Airways legt gesamte Flotte still

Die Fluggesellschaft Helvetic Airways leidet stärker als zuvor gedacht unter dem Nachfrageeinbruch aufgrund der Corona-Krise. Nach Stellenstreichungen erfolgt nun die Stillegung der gesamten Flotte.

(Archivbild: Keystone)

Die Ereignisse im Zuge der Corona-Krise hätten sich überschlagen, teilte die Fluggesellschaft am Dienstag mit. «Die ganze Eigenproduktion wurde bis auf weiteres annulliert, und da die Swiss ihr Programm signifikant reduziert hat, kann Helvetic Airways im Moment keine Wetlease-Produktion für Swiss durchführen», heisst es in einer Mitteilung. Aus diesem Grund habe das Management entschieden, die gesamte Flotte per sofort temporär stillzulegen.

New Yorks Gouverneur: «Dramatischer Anstieg» der Corona-Fälle

Der Gouverneur des US-Bundesstaates New York schlägt angesichts stark steigender Infiziertenzahlen in der Corona-Krise Alarm. Der «dramatische Anstieg» auf nun über 25’000 bestätigte Fälle in dem Bundesstaat sei «beunruhigend und astronomisch», sagte Andrew Cuomo am Dienstag in einer Pressekonferenz.

Auch New York wirkt in diesen Tagen gespenstisch. Die Lage spitzt sich im US-Bundesstaat immer mehr zu. (Bild: Keystone)
Pirelli verzichtet auf Kalender 2021

Wegen der Corona-Pandemie hat der italienische Reifenhersteller Pirelli seinen berühmten Kalender fürs nächste Jahr gestrichen. Der Pirelli-Kalender existiert seit 1964 und galt über Jahre als Inbegriff der Aktfotografie.



«Im Lichte des gegenwärtigen Covid-19-Notstands haben wir entschieden, Produktion und Erscheinen des #PirelliCalendar 2021 abzusagen», teilte das Unternehmen am Dienstag auf Twitter mit. Stattdessen wolle man 100’000 Euro für den Kampf gegen SARS-CoV-2 stiften.

Paraguay schliesst seine Grenzen

Angesichts der grassierenden Corona-Pandemie schliesst nun auch Paraguay seine Grenzen und Flughäfen. Bis Sonntag blieben die Grenzen des südamerikanischen Binnenstaats zu den Nachbarländern Brasilien, Argentinien und Bolivien geschlossen, sagte Innenminister Euclides Acevedo am Dienstag.

Deutscher Bundestag will am Mittwoch epidemiologische Lage ausrufen

Der deutsche Bundestag will wegen der Ausbreitung des Coronavirus am Mittwoch den nationalen Epidemiefall ausrufen. Am Montagabend habe es die Einigung gegeben, dass eine epidemiologische Lage «nicht mehr wie ursprünglich geplant von der Bundesregierung ausgerufen werden kann», sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt am Dienstag in Berlin.

Katrin Göring-Eckardt, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen im Februar in Thüringen. (Bild: Keystone)

Ist der nationale Epidemie-Fall in Kraft, bekommt das deutsche Gesundheitsministerium mehr Kompetenzen, etwa zur Einführung von Melde oder Untersuchungspflichten sowie zur medizinischen Grundversorgung.

Nach den ursprünglichen Plänen der Regierung war vorgesehen, dass sie selbst eine «epidemische Lage von nationaler Tragweite» ausrufen kann. Demnach sollten Bundestag und Bundesrat lediglich das Recht bekommen, deren Aufhebung zu beantragen. Die Einigung vom Montagabend sieht nun aber vor, dass der Bundestag den Epidemiefall beschliessen muss.

Greta Thunberg war wohl mit Coronavirus infiziert

Nach ihrer letzten Reise geht Greta Thunberg davon aus, dass sie sich mit dem Coronavirus angesteckt hat. Sie wurde jedoch nicht auf das Virus getestet.

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The last two weeks I’ve stayed inside. When I returned from my trip around Central Europe I isolated myself (in a borrowed apartment away from my mother and sister) since the number of cases of COVID-19 (in Germany for instance) were similar to Italy in the beginning. Around ten days ago I started feeling some symptoms, exactly the same time as my father – who traveled with me from Brussels. I was feeling tired, had shivers, a sore throat and coughed. My dad experienced the same symptoms, but much more intense and with a fever. In Sweden you can not test yourself for COVID-19 unless you’re in need of emergent medical treatment. Everyone feeling ill are told to stay at home and isolate themselves. I have therefore not been tested for COVID-19, but it’s extremely likely that I’ve had it, given the combined symptoms and circumstances. Now I’ve basically recovered, but – AND THIS IS THE BOTTOM LINE: I almost didn’t feel ill. My last cold was much worse than this! Had it not been for someone else having the virus simultainously I might not even have suspected anything. Then I would just have thought I was feeling unusually tired with a bit of a cough. And this it what makes it so much more dangerous. Many (especially young people) might not notice any symptoms at all, or very mild symptoms. Then they don’t know they have the virus and can pass it on to people in risk groups. We who don’t belong to a risk group have an enormous responsibility, our actions can be the difference between life and death for many others. Please keep that in mind, follow the advice from experts and your local authorities and #StayAtHome to slow the spread of the virus. And remember to always take care of each other and help those in need. #COVID #flattenthecurve

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Weitere Coronavirus-Patienten aus dem Elsass verlegt

Die französische Armee hat weitere Coronavirus-Patienten aus dem stark betroffenen Elsass ausgeflogen. Eine Militärmaschine habe am Dienstag schwer erkrankte Patienten aus Mülhausen im Süd-Elsass in die nordwestfranzösische Region Bretagne gebracht, schrieb Verteidigungsministerin Florence Parly auf Twitter.



Sie sollten demnach in Spitälern in Brest und Quimper aufgenommen werden. Damit sollen die Intensivstationen im Département Haut-Rhin entlastet werden. Frankreichs Gesundheitsminister Olivier Véran kündigte an, dass zudem Patienten aus dem Gebiet mit einem Sonderzug verlegt werden.

Spanien genehmigt Übernahme der Börse Madrid durch Schweizer SIX

Die Schweizer Börse SIX ist der Übernahme des Rivalen BME in Madrid einen grossen Schritt nähergekommen. Die spanische Regierung hiess am Dienstag den Kauf des Börsenbetreibers BME durch die Schweizer gut.

Die Schweizer Börse in Zürich. (Archivbild: Keystone)

Das Wirtschaftsministerium teilte mit, dass die Transaktion nun der spanische Börsenaufsicht zur Genehmigung vorgelegt werde. Das letzte Wort haben dann die BME-Aktionäre.

Die SIX will für die BME 2,8 Milliarden Euro auf den Tisch legen. Kämen die Schweizer mit dem grössten Deal in der Firmengeschichte zum Zug, würden sie die Deutsche Börse als Nummer drei in Europa verdrängen. Jüngst hatten Äusserungen des spanischen Premierministers Pedro Sanchez Premier allerdings Zweifel an der Transaktion geweckt.

Tessiner Regierung fordert Verständnis für Situation im Südkanton

Der Tessiner Regierungsrat fordert vom Bundesrat Verständnis für die Situation in der Südschweiz. Andere Kantone sowie Bundesrat Ignazio Cassis hätten ihre Solidarität mit dem Tessin bekundet. Am Mittwoch erwartet das Tessin eine Stellungnahme der Landesregierung.

Die getroffenen Massnahmen hätten zum Ziel, die im Tessin fortgeschrittene Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, erklärte Regierungspräsident Christian Vitta am Dienstagnachmittag an einer Medienkonferenz. «Einige Äusserungen von jenseits des Gotthards haben uns Tessiner verletzt», hielt Vitta fest. «Wir sind aber überzeugt, dass die Mehrheit der Schweizer Bevölkerung uns versteht und uns beisteht.»



Am Wochenende hatte die Tessiner Regierung die vorübergehende Schliessung aller Industriebetriebe bis zum 29. März verfügt. Darauf folgte eine Rüge aus Bern.

Corona Flash vom 24. März 2020. (16 Uhr)
25 Personen neu positiv getestet – darunter zwei prominente Namen

Im Kanton Aargau liegen zurzeit 266 bestätigte Fälle von Personen vor, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Das sind 25 mehr als Montag. Unter den Erkrankten befinden sich auch Regierungsrat Urs Hofmann und der Aargauer Polizeikommandant Michael Leupold.



Regierungsrat Hofmann und Polizeikommandant Leupold befänden sich in Selbstisolation, es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut, teilte die Aargauer Staatskanzlei am Dienstag mit. Diverse Personen, die mit ihnen Kontakt hatten, befinden sich in freiwilliger Selbstquarantäne.

Internationale Reaktionen zur Verschiebung von Tokio 2020

Endlich herrscht Gewissheit: Die Olympischen Spiele 2020 sind verschoben. Hier finden Sie die internationalen Reaktionen auf diesen Entscheid.

(Bild: Keystone)
Kein «Märit» mehr: Städter holen sich ihr Gemüse beim Bauernhof

Wenn der Städter sein Gemüse nicht auf dem «Märit» kaufen kann, dann fährt er eben zum Bauern aufs Land: Hofläden erfreuen sich dieser Tage grosser Beliebtheit.

Die Hofläden boomen. Wie hier bei Bauer Lehmann in Murten. (Bild: Keystone)
Swisscom und UPC beschenken ihre Kunden

Swisscom und UPC reagieren auf die Coronavirus-Krise. So stellt Swisscom etwa zusätzliches Datenvolumen, Roaminggutschriften oder Home-Office-Lösungen zur Verfügung. Lesen Sie hier mehr dazu.

SRF-Moderator Mario Grossniklaus in Quarantäne

Der SRF-Moderator Mario Grossniklaus wird vorerst keine Coronavirus-Sondersendungen mehr moderieren. Er hatte am vergangenen Freitag Kontakt zum Aargauer Regierungsrat Urs Hofmann, der mittlerweile positiv auf das Virus getestet wurde.

Es sei nun entschieden worden, Grossniklaus vorsorglich von der Moderation der Sondersendung abzuziehen. An seiner Stelle wird Urs Leuthard diese Aufgabe übernehmen.

Grossniklaus wird in der Mitteilung zitiert, dass es ihm gutgehe. Er habe keine Angst, sich angesteckt zu haben, weil der Sicherheitsabstand von zwei Metern immer eingehalten worden sei. Die Sicherheit der Gäste habe aber oberste Priorität. Grossniklaus verabschiedet sich nun für ein paar Tage in die freiwillige Quarantäne.

Der Betrieb der Atomkraftwerke ist gewährleistet

Der Betrieb der drei Schweizer Atomkraftwerke Beznau, Gösgen und Leibstadt ist trotz der Coronavirus-Pandemie gewährleistet. Dies versichern die Betreiber. Vereinzelte Erkrankungen von Mitarbeitern in zwei Werken hätten keine Auswirkungen auf die Sicherheit.

Die Kernkraftwerksbetreiber hätten die Ausbreitung des Coronavirus seit Anfang Februar 2020 sehr genau beobachtet und bereits früh strenge Massnahmen umgesetzt, heisst es in einer Mitteilung von swissnuclear, dem Verband der Schweizer Kernkraftwerkbetreiber, vom Dienstag.

Das Kernkraftwerk Mühleberg 2019 im Nebel. (Bild: Keystone)

Die Kernkraftwerke als kritische Infrastrukturen von nationaler Bedeutung sind laut dem Branchenverband gut auf eine derartige Situation vorbereitet. Spezielle Betriebskonzepte und Massnahmenpläne für den Fall einer Pandemie bestehen in den Anlagen schon seit 2008 in Anlehnung an den ersten Influenza-Pandemieplan des Bundesamtes für Gesundheit.

Erster Rückholflug aus Costa Rica in Zürich gelandet

Das erste Flugzeug im Rahmen der grössten Rückholaktion in der Geschichte der Schweiz ist am Dienstagnachmittag auf dem Flughafen Zürich gelandet. Das bestätigte eine Fotografin der Nachrichtenagentur Keystone-SDA vor Ort.

Eine Edelweiss Maschine aus San Jose, Costa Rica, landet am Dienstag auf dem Flughafen Zürich. (Bild: Keystone)

Das Flugzeug war in San José in Costa Rica gestartet. Zur Mission abgeflogen war es von Zürich aus am Sonntag. Die Heimgekehrten müssen nun zehn Tage in Quarantäne.

Weitere Landungen von Rückholflügen erwartet das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch- und Donnerstagmorgen.

Arzt protestiert mit Nacktfoto gegen Corona-Zustände in Frankreich

Mit einem Nacktfoto protestiert ein französischer Hausarzt gegen die Handhabung der Coronavirus-Krise in seinem Land. Der Mediziner Alain Colombié sagte am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP, das von ihm auf Facebook veröffentlichte Foto sei ein «Aufschrei» gegen die Zustände. Frankreich sei trotz Warnungen vieler Ärzten unvorbereitet in die Pandemie gegangen.

Das Foto zeigt Colombié nackt in seinem Behandlungszimmer auf einem roten Drehstuhl. Er trägt lediglich ein Stethoskop und eine Kopf- und Armbinde mit der Aufschrift «chair à canon» (Kanonenfutter).

(Screenshot: Facebook)

Präsident Emmanuel Macron verlange von Ärzten, «in demselben Aufzug in die Schlacht zu ziehen, den ich auf dem Foto trage», schreibt er in einem Kommentar. Die Mediziner hätten zu ihrer Verteidigung weder Masken noch Desinfektionsgel noch Schutzanzüge.

FIFA und UEFA zeigen Fussball-Klassiker im Internet

Wegen der Coronavirus-Pandemie gibt es keine Fussballspiele mehr zu sehen. Das ändern nun die FIFA und UEFA: Sie zeigen vergangene Klassiker im Internet.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Covid-19-Ausbreitung in Ischgl

In Innsbruck startet eine Ermittlungen zur Coronavirus-Ausbreitung in Ischgl. Der Verdacht: Ein positiver Befund im Gastro-Bereich sei nicht gemeldet worden.

(Bild: Keystone)
Altes Mittel gegen neue Krankheit

Das Medikament Chloroquin wir von manchen Medizinern als Hoffnungsträger im Kampf gegen Corona angesehen. Die WHO warnt vor falschen Hoffnungen.

(Symbolbild: Keystone)
Ägypten verhängt nächtliche Ausgangssperre

Ägypten hat eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Sie gilt ab Mittwoch in der Zeit von 19.00 Uhr bis 06.00 Uhr und soll zwei Wochen lang gelten, wie Regierungschef Mostafa Madbouli am Dienstag bekanntgab.

Der Attaba Marktplatz in Kairo am 23. März 2929. (Bild: Keystone)

Verstösse gegen die Ausgangssperre würden mit Geldstrafen von bis zu 4000 ägyptischen Pfund (rund 250 Franken) oder Gefängnis bestraft.

Massen-Kontrollen in Italien auch mit Drohnen

Italiens Polizei hat seit Einführung der Ausgangsverbote vor zwei Wochen mehr als zwei Millionen Menschen kontrolliert. Das meldete die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag unter Berufung auf das Innenministerium in Rom.

Bilder, die vor wenigen Monaten aus China noch befremdlich anmuteten, sind jetzt auch in Europa (Italien) zu sehen. (Bild: Keystone)

Dabei dürfen die Sicherheitskräfte auch offiziell Drohnen zur Überwachung nutzen. Die Luftfahrtbehörde ENAC hatte der Polizei am Montag grünes Licht für die Überwachung aus der Luft gegeben. Die Freigabe gelte bis zum 3. April, teilte die Behörde mit. Kommunen wie die Küstenstädte Rapallo und Rimini legten damit sofort los. Andere Orte hatten die Drohnen schon vorher eingesetzt.

Erster Coronavirus-Todesfall im Kanton Thurgau

Am Dienstag ist eine Person, die positiv auf das Coronavirus getestet wurde, verstorben. Es ist der erste Todesfall im Kanton Thurgau.

Es handelt sich um eine Frau mit Jahrgang 1933. Sie litt an verschiedenen Vorerkrankungen, gab die Thurgauer Staatskanzlei bekannt. Aufgrund des Persönlichkeitsschutzes verzichtet der Kanton auf weitere Angaben. Bis heute wurden im Kanton Thurgau 87 Personen positiv getestet. Zehn befinden sich derzeit in Spitalpflege.

Eishalle in Madrid wird in Corona-Krise zum Leichenhaus

Wegen der rapide zunehmenden Zahl der Corona-Toten wird die Eishalle in Madrid zum Leichenhaus umfunktioniert. Die ersten Särge würden nach Abschluss der Vorbereitungen dort wohl schon im Laufe des Tages eintreffen, sagte der Bürgermeister der spanischen Hauptstadt, José Luis Martínez-Almeida, am Dienstag dem Fernsehsender RTVE.

Der Eispalast in Madrid. (Bild: Keystone)

«Es war eine schmerzhafte Entscheidung, die aber nötig war, weil die Bestattungsunternehmen überlastet sind», so der konservative Politiker. Wie lange die Leichen auf der 1800 Quadratmeter grossen Eisfläche des «Palacio de Hielo», des «Eispalastes», aufgebahrt werden müssten, könne man nicht sagen.

Bundesliga-Spieler zeigen sich mit Lohnverzicht solidarisch

Auch die Stars der deutschen Bundesliga verzichten in Folge der Coronavirus-Krise auf Teile ihres Lohns. Damit wollen sie sich solidarisch zeigen.

(Symbolbild: Keystone)
EDA holt in den nächsten Tagen hunderte Touristen zurück

Die Rückholaktion des Aussendepartements EDA läuft auf vollen Toren. Noch am Dienstag kehrt eine Maschine mit Schweizer Touristen aus Costa Rica zurück.

Ein weiterer Flug kommt aus Marokko. Am Mittwoch ist ein Flug aus Kolumbien geplant, am Donnerstag ein weiterer aus Peru. Das sagte Hans-Peter Lenz, Leiter Krisenmanagementzentrum im EDA, am Dienstag vor den Medien in Bern.

Der erste Rückholflug wurde am Dienstagnachmittag um 14.50 Uhr am Flughafen Zürich erwartet. (Video: Keystone)

Es handle sich nicht nur um Schweizer. Wenn die Maschinen nicht gefüllt werden könnten, würden die freien Plätze anderen Ländern angeboten. Umgekehrt profitiere die Schweiz von entsprechenden Arrangements, sagte Lenz. So seien am Montag drei Personen mit einer ausländischen Airline aus Gambia zurückgekehrt.

Die grösste Rückholaktion aller Zeiten geht in auch in der zweiten Wochenhälfte weiter. Bis Ende März sind Flüge aus Senegal, Chile, Argentinien und Peru geplant. Nach Angaben des EDA vom Montag sitzen insgesamt 15’000 Schweizer Touristen im Ausland fest.

Corona-Krise wird noch eine Weile dauern

Alain Berset ruft die Schweizer Bevölkerung zur Geduld auf. Am Dienstag meinte er, dass man davon ausgehe, dass die Corona-Krise noch eine Weile dauern würde.

Berset ruft die Bevölkerung zu Geduld auf. (Bild: Keystone)
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

1 Kommentar

  1. Es ist eine absolute Schweinerei und Frechheit, dass Deutschland und Frankreich die Lieferungen von Schutzmaterial in die Schweiz blockiert, obwohl wir die ganzen Grenzgänger aus diesen Ländern immer noch reinlassen. Obwohl gerade aus diesen Ländern auch Corona Infizierte in unser Land reinkommen könnten. Die Schweiz soll nun auch ihre Grenzen für diese Leute sperren, dann liefern die dann ganz schnell wieder. An diesem Beispiel sieht man auch wieder Mal wie einseitig diese Zusammenarbeit tatsächlich aussieht 🤮Report

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