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Der Telebasel News Beitrag vom 23. März 2020
Basel

Reise abgesagt – was nun?

Das Coronavirus legt die Tourismusbranche brach: Flüge werden gestrichen, Kreuzfahrten annulliert. So verhalten Sie sich, wenn ihre Ferien abgesagt wurden!

Die Osterferien rücken näher, viele Reisende haben ihren Urlaub gebucht. Wegen des ausbreitenden Coronavirus schliessen aber immer mehr Länder ihre Grenzen. Die Folgen: Flüge werden gestrichen, Kreuzfahrten oder Pauschalreisen annulliert. Die Urlauber wissen nicht, wie sie ihr Geld zurück bekommen können. Das Vorgehen für Reisende sei eigentlich sehr einfach, sagt Yannick Hasler, Leiter Produktmanagement für Privatkunden bei der Baloise Versicherung.

«Wenn ich eine Pauschalreise gebucht habe, setze ich mich mit dem Anbieter in Verbindung. Der haftet gemäss Pauschalversicherungsgesetz. Er schaut, dass ich absagen oder umbuchen kann», so Hasler. Wer selbst gebucht hat, solle sich ebenfalls an die Anbieter wenden. «Die schaffen momentan flexible Möglichkeiten, indem ich meine Reise umbuchen oder annullieren kann oder meinen Mietwagen oder Hotelplattformen stornieren kann.»

Firmen kulant

Viele Firmen seien in der aktuellen Lage sehr kulant und würden nach Lösungen für ihre Kunden suchen. So startet eine Fluggesellschaft beispielsweise bereits den Winterflugplan, damit Kunden ihre Flüge auf einen späteren Zeitpunkt im Jahr verschieben können. Die Kunden, die ihre Reisepläne ändern möchten, hätten so die Möglichkeit, ihre Flüge ohne Umbuchungsgebühr auf ein anderes Datum und/oder ein anderes Ziel umzubuchen.

Die gegebenenfalls anfallende Preisdifferenz müsse von den Kunden gezahlt werden. So könne man zwar den Kunden entgegen kommen, aber gleichzeitig auch die eigenen Liquidität sichern.

Rückführung gestrandeter Touristen

Der Bund ruft alle Schweizer dazu auf, möglichst schnell in die Heimat zurückzukehren. Dennoch hängen einige Reisende in ihren Urlaubsdestinationen fest. Diesen Personen empfiehlt Yannick Hasler, dass sie sich umgehend mit dem Konsulat oder der Botschaft in Verbindung setzen. «Wenn ich jetzt wirklich auf Reisen bin und Fragen dazu habe, wie ich am Besten vorgehen soll. Logischerweise muss ich auch mit der Fluggesellschaft Kontakt aufnehmen. Die haben auch entsprechende Informationen auf ihrer Website», so der Produktmanager.

Die Festgesetzten müssen allerdings etwas Geduld mitbringen. Manche Fluggesellschaften bieten nicht täglich Rückführungsflüge an. Dass man aber nicht mehr in die Schweiz zurück kehren kann, ist nicht der Fall.

Empfehlungen des Bundes für Reisende.

1 Kommentar

  1. Ja was den nun. Dann reist Ihr hald mal nicht und freut Euch dass Ihr gesund seid und schaut, dass Ihr gesund bleibt statt auf höchstem Niveau zu jammern. Wenn das für Euch ein Problem ist, dann hatte Ihr noch nie Probleme.Report

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