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Region

Erstmals Todesfälle im Landkreis Lörrach

Das Coronavirus hält die Stadt Basel und die Region weiterhin auf Trab. Alles Aktuelle finden Sie stets hier im Ticker.
Erstmals Todesfälle im Landkreis Lörrach

Erstmals sind in der Region Lörrach drei Menschen gestorben, die an COVID-19 erkrankt waren. Dies schreibt der Landkreis Lörrach in einer Mitteilung

Die zwei Männer und eine Frau waren zwischen 85 und 90 Jahre alt und hatten Vorerkrankungen, schriebt der Landkreis weiter.

16 neue Corona-Infektionen

Zudem habe sich die Zahl der bestätigten COVID-19-Infektionen hat sich seit gestern um 16 erhöht. Damit gäbe es aktuell 153 bestätigte Fälle im Landkreis Lörrach. Im Krankenhaus würden derzeit zehn bestätigte COVID-19 Patienten behandelt, davon müssten momentan weiterhin zwei intensivmedizinisch behandelt werden.

Am EuroAirport verkehren nur noch Cargo-Jets normal

Der Passagierflugverkehr am EuroAirport ist beinahe eingestellt. Der Cargoverkehr läuft hingegen normal weiter.

Wegen der Coronakrise gibt es weltweit riesige Rückgänge im Flugverkehr. Christoph Meier, Sprecher des Cargounternehmens Swissport, spricht von einem globalen Flugrückgang von 75 Prozent. «Es wird damit gerechnet, dass der Flugverkehr auf 5 Prozent reduziert wird», ergänzt Meier.

«Das ist eine sehr stabile Industrie, die Medizin braucht es»

Eine Ausnahme sind die Frachtflüge ab dem EuroAirport. «Wir haben mehr Arbeit als sonst», sagt Andreas Behnke. Dem Station Manager am Swissport Basel und seinem Team wird es aktuell nicht langweilig.

Am Mittwoch startete eine Boeing 747-8F geladen mit 120 Tonnen pharmazeutischen Gütern ab Basel. Solch eine riesige Fracht sei eine Seltenheit, selbst wenn Lieferungen der Pharamaindustrie ab Basel öfter über die Bühne gehen.

Mehr Infos zum Cargo-Transport am EuroAirport finden Sie hier.

Baselland gibt Tipps und Links fürs Gesundbleiben zu Hause

Der Kanton Baselland sucht nach kreativen Lösungen, seine Bürgerinnen und Bürger in der Krisenzeit zu unterstützen. Auf der Webseite des Kantons findet man darum ab sofort hilfreiche Tipps und Links, wie man auch in Zeiten der Selbstisolation einen klaren Kopf bewahrt.

Boxclub Basel spendet 5'000 Franken an den Verein Surprise

Der Boxclub Basel setzt sich in der Krisenzeit für den Verein Suprise ein und spendet dem Verein 5’000 Schweizer Franken.

Die Verantwortlichen des Boxclub Basels möchten den Verein Surprise mit der Spende finanziell unterstützen aber auch «substantiell mit dem Angebot auf mögliche Hilfeleistungen» für den Verein da sein, so der Boxclub Basel in einer Mitteilung.

Dem Boxclub ginge es darum ein «Zeichen für die schwächsten der Gesellschaft» zu setzen, so die Verantwortlichen weiter.

Dufry weitet Sparmassnahmen aus

Der Duty-free-Shop-Betreiber Dufry hat angesichts des Ausfalls von immer mehr Flügen den Sparkurs verschärft. «Weil sich die Situation verändert hat sind die ursprünglich beschlossenen Massnahmen ausgeweitet worden», sagte ein Firmensprecher am Mittwoch.

Am 12. März hatte das Schweizer Unternehmen Kostensenkungen von 60 Millionen Franken angekündigt. Es sei schwierig abzuschätzen, wie stark der Umsatz des Unternehmens sinken werde. Jedenfalls dürfte Dufry von staatlichen Hilfsprogrammen in Spanien, Italien, der Schweiz, Grossbritannien und den Niederlanden profitieren.

Der Konzern befinde sich in Gesprächen mit den Kreditgebern. Dufry habe positive Signale bezüglich Unterstützung erhalten, unterschrieben sei aber noch nichts. «In jedem Fall gehen wir nicht davon aus, dass die Liquidität in der Krise zum Problem wird.»

Der Corona Flash vom 25. März 2020, 16 Uhr.
Etwas zum Schmunzeln für zwischendurch

Der Grabmacherjoggi teilt auf Twitter seine neusten Erfahrungen beim Einkaufen.

Aargauer Regierung hilft stark betroffenen Unternehmen

Die Aargauer Regierung will den von der Coronakrise stark betroffenen Unternehmen und selbstständig Erwerbenden finanziell unter die Arme greifen. Ergänzend zu den Bundesmassnahmen sollen 300 Millionen Franken zur Verfügung gestellt werden.

Das kantonale Massnahmenpaket soll am 15. April 2020 mittels Sonderverordnungsrecht verabschiedet werden. Vorgängig muss die Regierung die Sache noch mit der grossrätlichen Kommission für Aufgabenplanung und Finanzen (KAPF) absprechen, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

341 Corona-Fälle im Kanton Baselland

Im Kanton Baselland sind aktuell 341 Corona-Fälle bekannt. Fünf Personen starben bereits an dem Virus.

(Bild: Kanton Baselland)

Flugverkehr auf ein Minimum reduziert

Am EuroAirport herrscht zurzeit gähnende leere, laut Swissport Sprecher, Christoph Meier ist der globale Flugverkehr um 75 Porzent reduziert, im Laufe der Zeit wird sich die Einstellung des Flugverkehrs wahrscheinlich um 95 Prozent erweitern. Passagierflüge ab dem EuroAirport Basel Moulhouse gibt es heute, Mittwoch lediglich zwei.

(Video: Telebasel)

Einzig im Cargobereich läuft der Flugverkehr wie gewohnt, es sei sogar eine Steigerung der Abflüge vermerkbar. Heute startete um 10:15 Uhr eine Boeing 747-800 geladen mit 120 Tonnen Medikamentenfracht Richtung China. Pharmahändler und Grund der Ladungsmenge ist unbekannt. Es handle sich grösstenteils um Blutplasmaprodukte.

(Video: Telebasel)

Der Corona Flash vom 25. März 2020, 14 Uhr.
Markus Dieth mit Corona infiziert

Nach Urs Hofmann ist mit Markus Dieth ein zweites Mitglied der Aargauer Regierung positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dieth befindet sich ab sofort zuhause in Selbstisolation. Positiv getestet wurde am Dienstag auch Regierungssprecher Peter Buri. Es geht den Betroffenen gesundheitlich den Umständen entsprechend gut, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte.

Roger Federer spendet 1 Million

Die neuen Telebasel Lockdown-Show

Einmal mit Adrian Plachesi oder Dani von Wattenwyl Facetimen? Kein Problem bei der neuen Telebasel Lockdown-Show.

Der Trailer zur neuen Show «Lockdown» auf Telebasel. (Video: Telebasel)

Hotline für psychologische und psychiatrische Fragen

Ab sofort hilft eine Hotline der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) Basel
Menschen, die in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie sofort psychologische oder psychiatrische Hilfe benötigen.

Corona-Krisen-Hotline der UPK: +41 61 325 55 91

Montag bis Freitag, 9 – 16 Uhr

Balz Stückelberger wurde infiziert

Der Politiker und FDP-Landrat Balz Stückelberger hat das Coronavirus. Er sei positiv auf das Virus getestet worden, berichtet srf Regionaljournal. Die Krankheit scheint nicht dramatisch zu verlaufen, Stückelberger ist als Asthmatiker jedoch Teil der Risikogruppe.

Der Corona Flash vom 25. März 2020, 12 Uhr.
Solidaritätsfonds: Schon 800 Anträge von Kleinstfirmen

Unter dem Motto «Basel schafft(s) zämme» hat die Basler Gewerbestiftung einen Solidaritätsfonds für Kleinunternehmen auf die Beine gestellt. Dieser soll mit Soforthilfen von 4000 Franken kleinen Basler Firmen unter die Arme greifen, die von der Coronakrise in ihrer Existenz bedroht sind.

Mehr dazu hier.

(Video: Telebasel)

Stichprobenartige Baustellenkontrollen

Um die Gesundheit der Bauarbeiter zu gewährleisten, führen gemischte Teams aus dem Amt für Wirtschaft und Arbeit, dem Migrationsamt, dem Gesundheitsdepartement und der Kantonspolizei seit mehreren Tagen Baustellenkontrollen durch. Jeden Tag werden mehrere Baustellen stichprobenartig und unangemeldet kontrolliert. Überprüft werden die Arbeitsbedingungen der Bauarbeiter und das Einhalten der Hygienemassnahmen gemäss Vorgaben des Bundesamtes für Gesundheit.

Schweizer Baustellen werden ab jetzt streng kontrolliert. (Symbolbild: Keystone)
466 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Stadt

Mit Stand Mittwoch, 25. März 2020, 10 Uhr, liegen insgesamt 466 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt vor. Dies sind 52 mehr als am Vortag. 128 Personen der 466 positiv Getesteten und somit über ein Viertel sind wieder genesen. 58 erkrankte Baslerinnen und Basler sind aktuell aufgrund einer Infektion mit Covid-19 (Coronavirus) hospitalisiert.

Mehr dazu hier.

Apotheken beider Basel bieten Hauslieferservice an

Um die besonders gefährdeten Kunden optimal zu schützen, bieten
die Apotheken in Basel jetzt einen Hauslieferservice an. Er ist schnell und zuverlässig und entlastet zudem die bereits überlastete Logistik in der Schweiz. So können chronisch kranke Menschen und Senioren telefonisch oder per e-Mail bestellen und müssen das Haus nicht unnötig verlassen, heisst es in einer Medienmitteilung.
Der Hauslieferservice steht selbstverständlich auch den übrigen Kunden zur
Verfügung und hilft, die empfohlenen Schutzmassnahmen des Bundes einzuhalten.

(Symbolbild: Keystone)

Kanton Baselland:
079 546 45 16 / k.gessler@apogelterkinden.ch / www.apotheken-baselland.ch

Kanton Basel-Stadt:

061 311 52 40 oder 079 442 14 41 / lydia.isler@sevogel-apotheke.ch / www.apothekerverbandbasel.ch

Der Corona Flash vom 25. März 2020, 10 Uhr.
Widerstand geleistet und Polizisten beleidigt

In Rheinfelden fielen am Dienstagabend drei Männer auf, die zusammen Alkolhol konsumierten und den Betrieb einer Tankstelle störten. Einem polizeilichen Platzverweis kamen sie widerwillig nach, schreibt die Polizei in einer Medienmitteilung. Um 22:30 wurde dann jedoch dieselbe Dreier-Gruppe auf einem Schulhof in der Karl-Fürstenberg-Strasse gemeldet. Einem weiteren Platzverweis leisten sie keine Folge und begannen die Polizeibeamten zu beleidigen.

Schliesslich mussten zwei Männer, im Alter von 20 und 23 Jahren, in Gewahrsam genommen werden, wogegen sich der 23-Jährige heftig zur Wehr setzte. Hierbei wurde ein Polizeibeamter leicht verletzt.

Das 7. Movie Camp wird verschoben!

Das diesjährige Movie Camp wird wegen des Coronavirus und denn damit verbundenen Verordnungen des Bundes auf den Herbst verschoben. Das Camp findet neu vom 28. September bis zum 2. Oktober 2020 statt.

Das Movie Camp wird auf den Herbst verschoben. (Bild: zVg)

Die Pfadi will helfen

Die Entwicklungen rund um COVID-19 gehen auch an der Pfadi nicht spurlos vorbei. Vorerst ist der gesamte Betrieb bis zum 30. April 2020 eingestellt. Trotzdem will die Pfadi den Betroffenen helfen. Das Engagement richtet sich in erster Linie an Personen aus der Risikogruppe, darf aber generell von allen in Anspruch
genommen werden. Sei es eine Einkaufshilfe, ein Fahrdienst oder einfach ein freundliches Gespräch gegen das Alleinsein – die Pfadiabteilungen versuchen eine passende Hilfskraft zu vermitteln.

Die Pfadfinder haben zwar wegen des Coronavirus Pause, möchten jedoch trotzdem den Betroffenen helfen. (Bild: Keystone)
90 Soldaten helfen zusätzlich im Baselbiet

Der Kanton Basel-Landschaft wird seit Montag von weiteren 90 Armeeangehörigen des Spitalbataillons 66 unterstützt. Diese werden zur Unterstützung des Pflegedienstes an den Spitälern Liestal und Bruderholz eingesetzt, heisst es in einer Mitteilung des Kantonalen Krisenstabs.

Per Montag 23. März 2020 sind nun weitere 90 Armeeangehörige des Spitalbataillons 66 in Liestal eingetroffen. (Keystone)

Bereits am Mittwoch 18. März 2020 sei ein zehnköpfiges Detachement in Liestal eingetroffen, welches für die Verlegung der Patienten ohne Coronavirus vom Bruderholz-Spital in die Spitäler Laufen und Liestal eingesetzt wurde und aktuell die Covid-19-Patienten ins Bruderholzspital transportieren.

Solothurn schliesst vorübergehend drei Polizeiposten

Im Kanton Solothurn gehen wegen der Coronavirus-Pandemie 3 von 17 Polizeiposten vorübergehend zu. In den betroffenen Schalterräumen in Hägendorf, Trimbach und Mariastein könnten die Hygienemassnahmen des Bundes nur schwierig umgesetzt werden, teilte die Polizei mit. (sda)

Mehr dazu lesen Sie hier.

Im Kanton Solothurn werden drei Polizeiposten vorübergehend geschlossen. (Bild: Kantonspolizei Solothurn)
Basler Regierung hilft Pendlern, dem Gewerbe und Kitas

Um die Folgen der Corona-Krise abzufedern, hat die Basler Regierung weitere Sofortmassnahmen beschlossen.  Diese betreffen Allmendgebühren, Mietzinse und Kitas.

Von den neuen Massnahmen profitieren sollen namentlich jene im Gesundheitswesen oder im Detailhandel tätigen Pendlerinnen und Pendler, die wegen der Krise aufs Auto umsteigen. Sie sollen problemlos günstige oder kostenlose Parkplätze finden, wie die Regierung am Dienstag mitteilte.

Ein Franken pro Stunde in den Parkhäusern

In den Parkhäusern Elisabethen, Steinen, Storchen sowie St. Jakob wird zudem der Parktarif auf einen Franken pro Stunde gesenkt. Dieser Tarif gilt rund um die Uhr. Das City-Parking steht gemäss Regierung in erster Linie den Spitälern zur Verfügung.

Mehr Informationen zu den neuen Sofortmassnahmen der Regierung finden Sie hier.

Der FC Basel bleibt zu Hause

Auch die Fussballspieler des FC Basel bleiben zu Hause. Mit viel Humor zeigt der FCB, was seine Spieler während der trainingsfreien Zeit so treiben. 

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🏡 Wir präsentieren: Unsere #stayathome-Spieler (2/2) 😉 – Hast du auch noch kreative Ideen? #zämmestark #zämmedehei

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Zahl der bestätigten Infektionen in Lörrach bei 137

Die Zahl der bestätigten COVID-19-Infektionen habe sich seit Montag in der Region Lörrach um 20 erhöht, teilt der Landkreis Lörrach mit. Damit gäbe es nun 137 bestätigte Fälle im Raum Lörrach. Im Krankenhaus würden derzeit neun bestätigte COVID-19 Patienten behandelt, davon müssten zwei intensivmedizinisch behandelt werden.

Der Corona Flash vom 24. März 2020, 16 Uhr.
Kitas Basel-Stadt werden entschädigt

Via Twitter informierte Regierungsrat Conradin Cramer, dass alle Kitas im Kanton Basel-Stadt entschädigt werden. Dies um die entfallenden Elternbeiträge zu kompensieren.

Baslerinnen und Basler halten sich an Verordnung

Die Bürgerinnen und Bürger der Region Basel hielten sich gut an die bundesrätliche Verordnung vom Freitag, berichten die Polizeien Basel-Stadt und Basel-Land. Nur in vereinzelten Fällen in der Stadt hätten die Polizisten intervenieren müssen, so Toprak Yerguz, Mediensprecher der Polizei Basel-Stadt.In der Folge der Interventionen der Polizei Basel-Stadt seien 25 Bussen verteilt worden, berichtet Yerguz weiter.

Unfolgsame Wirte im Baselbiet

Auch im Baselbiet würden die Verordnungen seit Freitag «deutlich besser befolgt» werden, wie Adrian Gaugler Mediensprecher der Polizei Basel-Land, berichtet. Jedoch seien einzelne Meldungen von Gastronomielokalen eingegangen, welche sich nicht an die Verordnungen hielten. Aber: «In den meisten Fällen zeigen die betroffenen Personen Verständnis und setzen die Massnahmen in der Folge um», so Gaugler weiter.

Migros Basel mit höherem Gewinn

Die Genossenschaft Migros Basel hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 925,2 Millionen Franken erzielt. Das sind 1,4 Prozent weniger als 2018.

24 Millionen investiert

Trotz des tieferen Umsatzes konnte die Migros Basel ihre Ertragslage verbessern: Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT stieg im vergangenen Jahr von 18,3 auf 19,9 Millionen Franken. Der Gewinn legte um 661’000 Franken auf 16’894’000 Franken zu.

Basel-Stadt startet Wirtschaftshilfe früher als geplant

Basel-Stadt hat den Start des Unterstützungsprogramms für Unternehmen in Krisensituationen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Epidemie vorverlegt: Statt ab 1. Mai bürgt der Kanton bereits ab Mittwoch für Überbrückungskredite bei Liquiditätsengpässen.

Produkte der CABB aus Pratteln sind in der Corona-Krise besonders gefragt

In der Schweiz steht neben Vorsichtsmassnahmen gegen neue Ansteckungen mit dem Coronavirus die Versorgungssicherheit der Bevölkerung im Fokus. Produkte der CABB AG in Pratteln leisten dazu einen wichtigen Beitrag. CABB produziert Bleichlauge, die auch als «Javelwasser» bekannt ist, und Natronlauge.

Bleichlauge ist aufgrund ihrer desinfizierenden Eigenschaften ein wichtiger Wirkstoff in zahlreichen Reinigungs- und Pflegemitteln und findet zudem in der Trinkwasseraufbereitung Verwendung. Natronlauge wird in der Lebensmittelindustrie zur Reinigung von Anlagen eingesetzt.

(Bild: Keystone)
Regierungsrat konkretisiert sein Massnahmenpaket für wirtschaftliche Corona-Folgen

Nachdem der Regierungsrat am letzten Donnerstag zusammen mit der Basellandschaftlichen Kantonalbank die Eckwerte für ein Massnahmenpaket über 190 Mio. Franken für die von den Corona-Folgen Betroffenen kommunizierte, hat die Regierung heute die Details für den Kantonsteil des Pakets beschlossen. Sie will damit die weitreichenden Massnahmen des Bundes subsidiär und gezielt ergänzen.

306 bestätigte Fälle in Basel-Landschaft

Der Kantonale Krisenstab gibt Stand Dienstag, 24. März 2020, 14.00 Uhr, vier neue positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Landschaft bekannt. Es sind jetzt insgesamt 306 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Landschaft zu verzeichnen. Die Anzahl im Kanton Basel-Landschaft am Coronavirus verstorbener Personen beläuft sich auf insgesamt drei.

Coronavirus bei den Aargauer Behörden angekommen

Regierungsrat Urs Hofmann ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vor ein paar Tagen wurde auch Michael Leupold, Kommandant der Kantonspolizei Aargau, positiv getestet. Weitere Verdachtsfälle im Regierungsumfeld werden abgeklärt, heisst es in einer Mitteilung. Regierungsrat Hofmann und Polizeikommandant Leupold befinden sich in Selbstisolation, es geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Die Regierungstätigkeit wird auf digitalem Weg aufrechterhalten.

Urs Hofmann hat sich mit dem COronavirus infiziert. (Bild: Keystone)
Eingeschränkte Nutzung von öffentlichen Plätzen

Die Nutzung von Parks und öffentlichen Plätzen in Basel wurde eingeschränkt. (Bild: Lesereporter)

Der Corona Flash vom 24. März 2020, 12 Uhr.
Weil am Rhein ist menschenleer

Das Coronavirus hat weitreichende Folgen für die Wirtschaft der Region. Auch Weil am Rhein ist davon betroffen. Die Stadt «ännet» der Grenze ist stark abhängig vom Einkaufstourismus, doch die Grenzen sind dicht. Oberbürgemeister Wolfgang Dietz spricht von einer ausserordentlichen Situation. Die sonst prall gefüllten Einkaufsstrassen sind leergefegt. Seit Montag ist in Weil am Rhein der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Nicht zur Grundversorgung zählende Geschäfte mussten schliessen.
Die Menschen und Geschäfte würden sich mehrheitlich an diese Einschränkung halten, so Dietz. Nur wenige Male musste die Polizei Ausrücken und Geschäfte oder Menschen auf das Verbot hinweisen.

Mehr dazu in den Telebasel News vom 24. März 2020 um 18:30 Uhr und ab 19 Uhr stündlich.

Basler halten sich an die Verhaltensregeln
Stadtgärtnerei sperrt Familiengärtner in Basel West aus

Wer im Familiengarten-Areals zwischen Hegenheimer- und Burgfelderstrasse einen Schrebergärtner hat, stand dieses Wochenende vor geschlossenen Toren. Der Grund dafür sei laut OnlineReports, dass sie auf elsässischem Boden liegen. Dort gilt nämlich die aus Paris verordnete Ausgangssperre.

(Bild: Google Street View)

414 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Stadt

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Dienstag, 24. März 2020, 9 Uhr, insgesamt 414 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.  Dies sind 38 mehr als am Vortag. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert fünf Todesfälle. 105 Personen sind genesen. 58 erkrankte Baslerinnen und Basler sind aktuell aufgrund einer Infektion mit Covid-19 (Coronavirus) hospitalisiert.

(Symbolbild: Keystone)
GGG Stadtbibliothek Basel liefert Bücher, Musik und Spiele an die Haustür

Trotz geschlossener Bibliotheken sind die Medien der Stadtbibliothek so nah wie nie: Mit einem Hauslieferdienst versorgt die die GGG Basel ihre Kunden mit Unterhaltung auf Bestellung.

Bestellt werden kann rund um die Uhr über den Online-Katalog oder zu Bürozeiten beim Kundendienst. Die bestellten Medien werden innerhalb weniger Tage per Velokurier an die Haustür geliefert.

Die GGG liefert Medien direkt vor die Haustüre. (Symbolbild: Keystone)
Droht der Schweiz eine Ausgangssperre?

Der Bundesrat hat in den jüngsten Corona-Massnahmen vom Freitag davon abgesehen, in der Schweiz eine Ausgangssperre zu verhängen. Damit ist das Ausgehverbot jedoch noch nicht ausser Diskussion. Wie der «Tagesanzeiger» berichtet, käme die Verordnung einer Ausgangssperre auf die Auswertung der Handydaten an. Die Daten sollen zeigen, ob sich die Bürger an die Massnahmen des Bundes halten und sich weniger draussen aufhalten. Wenn das nicht der Fall sein sollte, könnte der Bundesrat an der heutigen Medienkonferenz eine Ausgangssperre ab 18 Uhr verhängen.

Wird sich der Bundesrat heute für eine Ausgangssperre entscheiden? (Bild: Keystone)
Basel Tattoo soll normal stattfinden

Die Verantwortlichen des Basel Tattoo beobachten die Entwicklung des Corona Virus (COVID-19) laufend und stehen in Kontakt mit den Behörden. Aktuell geht man beim weltweit zweitgrössten Tattoo davon aus – auch aufgrund der getroffenen Massnahmen – dass der Anlass im Sommer stattfinden kann. Die Organisatoren haben sich zudem spontan entschieden, als Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz, die Pflegefachkräfte und Ärzte der öffentlichen Spitäler beider Basel ans Basel Tattoo 2020 einzuladen.

Mehr dazu hier.

Auch dieses Jahr soll das Basel Tattoo normal stattfinden. (Bild: Keystone)
Christoph Merian Stiftung spricht 1 Million Franken Soforthilfe aus

Die Christoph Merian Stiftung (CMS) stellt 1 Million Franken für ihre Partnerinstitutionen und Projektpartner in den Förderbereichen Soziales, Kultur und Natur zur Verfügung, die wegen der Corona-Pandemie in Not geraten. Das teilt die Stiftung in einer Medienmitteilung mit.

Alle Infos dazu gibts hier.

Die Christoph Merian Stiftung spricht 1 Million Franken Soforthilfe aus. (Symbolbild: Keystone)
Roche testet Corona-Medikament

Die US-Gesundheitsbehörde FDA erlaubt dem Pharmakonzern Roche, das Mittel Actemra an Coronavirus-Patienten mit einer schweren Lungenentzündung zu testen.

Roche startet eine zulassungsrelevante Studie für das Mittel Actemra. (Bild: Keystone)
Basler Verbände fordern von Regierung ein Mietzinsrettungspaket

Drei Basler Verbände aus der Immobilienbranche ersuchen die Baselstädter Kantonsregierung, ein Mietzinsrettungspaket zu schnüren. Sie begründen dies mit der unverschuldeten und unvermittelten finanziellen Notlage von Mietern, Kleinbetrieben und Vermietern durch die Corona-Krise.

Gesundheitszentrum Fricktal konzentriert Betrieb auf Rheinfelden

Aufgrund der sich zuspitzenden COVID-19-Pandemie habe das Gesundheitszentrum Fricktal (GFZ)  beschlossen, ab Mittwoch, 25. März, den Betrieb als Akutspital vorübergehend am Standort Rheinfelden zu konzentrieren, so das GFZ in einer Medienmitteilung. Auch der Pflegeheimbetrieb si von den Massnahmen betroffen. Dieser werde ab Freitag, 27. März, am Standort Laufenburg konzentriert.

Medizinische Versorgung und Schutz von Risikopatienten

Diese Massnahmen seien nötig um die medizinischen Versorgung im Fricktal sicherzustellen, so das GFZ. Zudem sollen sie zum Schutz von Risikopatienten in den Pflegeheimen beitragen.

Das Spital Rheinfelden wird zum konzentrierten Akutspital für das Fricktal. (Bild: Google Maps)
Fernunterricht in Baselland gut angelaufen

Die Baselbieter Schulen haben die Umstellung in den Corona-Krisenmodus gut geschafft: Der Fernunterricht sei auf allen Stufen gut angelaufen. Innert kürzester Zeit und mit grossem Engagement hätten sich Schulleitungen und Lehrpersonen auf die herausfordernde Situation eingestellt, hält die Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion (BKSD) in einer Mitteilung fest.

Fernunterricht auf allen Stufen

Demnach wird inzwischen auf allen Stufen aus der Ferne unterrichtet. Noch analog organisiert ist der Fernunterricht in den beiden ersten Primarklassen. Digitale Unterrichtsformen kommen ab der dritten Primarklasse zum Einsatz.

Mehr zum Thema finden Sie hier.

Der Corona Flash vom 23. März 2020, 18:30 Uhr
Schulkinder singen jeden Tag «Z’Basel an mym Rhy»

In diesen schwierigen Zeiten ist nicht nur die körperliche Gesundheit wichtig. Auch der seelischen Gesundheit muss Sorge getragen werden. Das thematisieren die beiden Schülerinnen Nanna und Matilde aus der Primarschule Münsterplatz: Seit Montag singen sie jeden Tag um 12:15 Uhr «Z’Basel an mym Rhy» aus den Fenstern. Und sie rufen alle Mitschülerinnen und Mitschüler in der Region auf, es ihnen gleich zu tun. Die Stadt soll damit hören, dass es den Kindern gut geht und dass sie da sind.

Normalerweise würden die Schülerinnen und Schüler um 12:15 Uhr in die Mittagspause gehen. Nun müssen sie aber zu Hause bleiben. Das Ziel ist, dass möglichst viele Schulkinder das Basler Lied von Balkonen und aus den Fenstern singen – schliesslich würden bei diesem Wetter wohl alle lieber am sonnigen Rheinbord sitzen, als zu Hause in der Stube. «Z’Basel an mym Rhy» soll die Zuversicht für die Zukunft versprühen.

Zwei Schulkinder singen «Z’Basel an mym Rhy» aus den Fenstern. (Video: Leser-Reporter)

Einkaufstourismus in Weil ist tot

Fast keine Menschenseele ist an diesem Montagnachmittag auf den Strassen von Weil am Rhein zu sehen. Es wird überdeutlich, wie stark der Grenzort vom Einkaufstourismus abhängig ist – und wie schwer die Corona-Krise diesem zusetzt. Er findet aktuell gar nicht mehr statt.

Folglich ist auch das 8er-Tram, die ÖV-Verbindung zwischen Basel und Weil am Rhein, leergefegt wie sonst nie. Das lokale Parkhaus bietet hunderte freie Parkfelder. Es sind Bilder, wie sie an einem normalen Werktag abseits der Corona-Krise unvorstellbar wären.

Der Corona Flash vom 23. März 2020, 16 Uhr
UZB stellt die zahnmedizinische Versorgung sicher

Sämtliche nicht dringlichen Behandlungen und Wahleingriffe werden zurzeit nicht mehr durchgeführt. Es werden bis auf weiteres nur noch Notfälle und nicht aufschiebbare Behandlungen ausgeführt. Gleichzeitig ist das UZB in der Lage, zahnmedizinische Notfälle bei COVID-19 bestätigten Patienten/-innen zu behandeln.

Notfälle und nicht aufschiebbare Behandlungen werden noch ausgeführt. (Symbolbild: Keystone)
Alle öffentliche Plätze in Pratteln geschlossen

(Bild: Leserreporter)

Therwiler berichtet aus China

Lukas Stingelin, ein Biologe aus Therwil, wohnt seit 2011 in China. Sein zu Hause ist 400 Kilometer von Wuhan, der Stadt des ersten Coronavirus-Fall entfernt.

Im Video erklärt er die aktuelle Situation in China.

Mehr dazu heute in den Telebasel News und online.

Armeekrankenhaus im Elsass fast einsatzbereit

Der Osten Frankreichs ist von der Corona-Pandemie besonders stark betroffen, jetzt steht der Aufbau eines Armeekrankenhauses kurz vor dem Abschluss. Nach zwei Tagen Montage sei die Einrichtung der mobilen Klinik im elsässischen Mülhausen fast fertig, teilte die französische Verteidigungsministerin Florence Parly am Montag auf Twitter mit.

Deutsche im Landkreis Waldshut halten sich nicht an Verordnungen

m Landkreis Waldshut in Deutschland, musste die Polizei am Wochenende in Albbruck, Lauchringen, Waldshut und Tiengen, Klettgau, Wutöschingen, Stühlingen und Jestetten über 20 Mal ausrücken, wie das Polizeipräsidium Freiburg schreibt. Die involvierten Persoenen ergaben sich einsichtig und verliessen den öffentlichen Raum ohne Widerrede.

Alle Infos gibts hier.

(Symbolbild: Keystone)
Corona Flash vom 23. März 2020 um 13 Uhr
Solidaritätsfonds «Basel schafft(s) zämme» für Kleinunternehmen

Die Gewerbestiftung, die Stiftung für Bildung, Arbeitsplätze und Förderung der KMU-Wirtschaft in Basel, schafft einen Solidaritätsfonds für Basler Kleinunternehmen. Mit einer Soforthilfe über 4’000 Franken pro Unternehmen soll in Basel-Stadt ein Beitrag zur Existenzsicherung geleistet werden. Über die Webseite www.baselzaemme.ch können Spenden wie auch Anträge zur Soforthilfe umgehend entgegengenommen werden.

Luftbilder zeigen menschenleere Basler Innenstadt

Mehr dazu hier.

(Bild: Vermessungsamt Basel-Stadt)

376 bestätigte Fälle im Kanton Basel-Stadt

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt meldet mit Stand Montag, 23. März 2020, 10 Uhr, insgesamt 376 positive Fälle von Personen mit Wohnsitz im Kanton Basel-Stadt.

Dies sind 18 mehr als am Vortag. Der Kanton Basel-Stadt verzeichnet unverändert fünf Todesfälle. 78 Personen sind genesen. 56 erkrankte Baslerinnen und Basler sind aktuell aufgrund einer Infektion mit Covid-19 (Coronavirus) hospitalisiert.

Mehr Zeit für Einreichen der Steuererklärung in Baselland

Die Baselbieter Steuerverwaltung gewährt den Steuerpflichtigen wegen der Corona-Krise mehr Zeit für das Einreichung der Steuererklärung. Wer seine Steuern wegen der Pandemie nicht bezahlen kann, darf zudem mit Kulanz rechnen.

Unselbständigerwerbende müssen ihre Steuererklärungen für das Jahr 2019 erst bis Ende Juni einreichen. (Symbolbild: Keystone)
Tanzschule Bailamos Salsa bringt Schwung in die Stube

Die seit bald 20 Jahren aktive Basler Tanzschule Bailamos Salsa hat trotz Corona einen Weg gefunden ihr Geschäft aktiv zu halten. Ab dem 23. März bieten sie Onlineklassen im Livestream an. Zum sozialen Austausch gibt es ein Mal wöchentlich ein virtuelles Social per Videochat.

Imagine Festival abgesagt

Hochschule für Gestaltung und Kunst macht Mut

Die letzten Stunden vor der coronabedingten Schliessung der Hochschule für Gestaltung und Kunst nutzten die zwei Studierenden Luc Spühler und Raphael Hirschi, um eine Botschaft mit ihrem Wasserdrucker zu schreiben: Bleibt zuhause – Helft anderen – Bleibt zuversichtlich – Alles geht vorbei.

Sie wollen damit einerseits darauf hinweisen, dass es im Moment ausserordentlich wichtig ist, sich solidarisch zu zeigen und zuhause zu bleiben. Andererseits darf dabei die Zuversichtlichkeit nicht verloren gehen. Und wenn wir alle zusammenhalten, geht alles wieder vorbei – wie auch die gedruckte Botschaft auf dem Beton.

Die SBB danken

(Bild: Leser-Reporter/Martin Graf)

Einkäufe per Velokurier erledigen lassen

Wer in diesen Zeiten seine Einkäufe nicht selbst erledigen kann oder will, dem schafft das Basler Velokurier-Unternehmen Kurierzentrale Abhilfe. Die Flitzer erledigen für einen Pauschalpreis von 30 Franken den Einkauf.

Kunden können bis jeweils 9 Uhr Ihre Einkaufsliste plus Name und Adresse an die Kurierzentrale senden und die gewünschten Produkte werden gleichentags bis 17 Uhr nach Hause geliefert.

Mehr Informationen gibt es auf kurierzentrale.ch.

Ab jetzt kann man seine Einkäufe per Velokurier erledigen lassen. (Symbolbild: Pixabay)

Corona Flash vom 23. März 2020 um 8 Uhr
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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