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Schweiz

3000 Armee-Angehörige melden sich freiwillig

Das Coronavirus stellt die Schweiz und die Welt auf den Kopf. Hier im Ticker bleiben Sie über die aktuellen Ereignisse auf dem Laufenden.
3000 Armee-Angehörige melden sich freiwillig

3000 Armee-Angehörige haben sich freiwillig für einen Einsatz im Kampf gegen das Coronavirus gemeldet. Eingesetzt werden können aber nur 100 Freiwillige.



Kooperation will landwirtschaftliche Erntehelfer vermitteln

Aufgrund der Reisebeschränkungen in Europa hat sich das Problem fehlender Erntehelfer in der Landwirtschaft akzentuiert. Über eine Personalverleihplattform sollen nun Erntehelfer aus anderen Branchen gefunden werden.

(Symbolbild: Keystone)

Auf Initiative privater Unternehmer wollen der Schweizer Obstverband (SOV) und der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) gemeinsam mit dem Personalverleiher Coople die Ernten 2020 sichern, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung vom Dienstag. Die Kooperation baue darauf, dass insbesondere Arbeitskräfte aus der Gastronomie und Hotellerie derzeit nicht in ihrem gewohnten Bereich arbeiten könnten.

Olympia wird um maximal ein Jahr verschoben

Wegen der Coronavirus-Pandemie haben sich Japans Regierungschef und der IOC-Präsident auf eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele in Tokio geeinigt. (sda)

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Die Olympischen Sommerspiele werden um maximal ein Jahr verschoben. (Bild: Keystone)
Bayern Münchens Spieler verzichten auf Lohn

Die Stars und Verantwortlichen des FC Bayern München verzichten in der Corona-Krise auf 20 Prozent ihrer Gehälter. Nach dpa-Informationen ist das ein Ergebnis nach Gesprächen zwischen der Führung und dem Mannschaftsrat. Damit soll in der schwierigen Zeit ein Zeichen der Solidarität gesetzt werden. (sda)

Die Spieler vom FC Bayern München verzichten auf 20 Prozent ihres Lohns. (Archivbild: Keystone)
«Coronavirus» war auch bei Asterix der Böse

In der Zeit der Corona-Krise ist der Asterix-Erfinder Albert Uderzo gestorben. Was viel Fans nicht wissen, «Coronavirus» war vor ein paar Jahren in einem Comic.

Was es damit auf sich hat, lesen Sie hier.

In den «Asterix»-Comics gab es vor ein paar Jahren einen bösen Charakter namens «Coronavirus». (Bild: Twitter/ RatedR_70)
Löhne in der Schweiz gesichert

Die zur Auszahlung anstehenden Märzlöhne für Betriebe mit Kurzarbeit oder Anträgen dafür sind gesichert. Den Beschäftigten werden sie aber eventuell verspätet ausbezahlt. Es sollte sich aber lediglich um einige Tage handeln.

Das sagte Boris Zürcher vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstagnachmittag in Bern. Derzeit liegen seiner Direktion für Arbeit rund 400’000 Anträge für Kurzarbeit vor. Knapp 27’000 Unternehmen haben sie gestellt. Damit ist für acht Prozent der Beschäftigten in der Schweiz Kurzarbeit Tatsache oder beantragt. (sda)

Boris Zuercher, Leiter der Direktion für Arbeit SECO, versicherte an der Medienkonferenz am Dienstag, dass die Märzlöhne gesichert seien. (Bild: Keystone)
Schon 90 Tote in der Schweiz

Das Coronavirus breitet sich weltweit immer schneller aus. In der Schweiz gab es am Dienstagmittag bereits 90 Todesfälle. Fast 9000 Personen haben sich mit dem Virus angesteckt.

Das sagte Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG), vor den Bundeshausmedien. Die Verlangsamung, die der Tessiner Kantonsarzt Giorgio Merlani festgestellt hatte, konnte er nicht bestätigen. (sda)

 Patrick Mathys, Leiter Sektion Krisenbewältigung und internationale Zusammenarbeit im Bundesamt für Gesundheit (BAG), vermeldete am Dienstag 90 Todesfälle in der Schweiz. (Bild: Keystone)
3000 melden sich freiwillig für Armeeeinsatz

3000 Armeeangehörige haben sich freiwillig für einen Einsatz im Kampf gegen das Coronavirus gemeldet. Das sagte Brigadier Raynald Droz am Dienstag vor den Bundeshausmedien. Eingesetzt werden können nur 100 Freiwillige. (sda)

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3000 Armeeangehörige haben sich freiwillig für einen Einsatz im Kampf gegen das Coronavirus gemeldet. (Symbolbild: Keystone)
Thailand verhängt Ausnahmezustand wegen Corona

In Thailand gilt wegen der Corona-Pandemie von diesem Donnerstag an der Ausnahmezustand. Dies kündigte Premierminister General Prayut Chan-o-cha am Dienstag in einer Fernsehansprache an. Die Leute sollen zuhause bleiben, damit eine Ausbreitung des Virus verhindert wird. (sda)

Thailands Premierminister General Prayut Chan-o-cha kündigte am Dienstag an, den Ausnahmezustand zu verhängen. (Archivbild: Keystone)
Zürcher Gefängnis wird als Corona-Station wieder geöffnet

Das Coronavirus schafft es auch hinter Gefängnismauern. Deshalb nimmt der Kanton Zürich das seit Dezember stillgelegte Gefängnis Horgen wieder in Betrieb, als Corona-Station für Zürcher Häftlinge.

Der Kanton Zürich werde im Gefängnis Horgen vorsorglich eine Art Krankenstation für infizierte Häftlinge einrichten, teilte Justizvollzug und Wiedereingliederung auf Anfrage mit. Die Behörde bestätigte damit eine Meldung von Radio SRF1 vom Dienstag. (sda)

Infizierte Häftlinge, die intensivere Pflege brauchen, sollen im Gefängnis Horgen unterkommen. (Symbolbild: Keystone)
Feuerverbot in ganz Graubünden wegen Coronavirus

Die Bündner Regierung hat ab dem (morgigen) Mittwoch ein vorsorgliches Feuerverbot auf dem ganzen Kantonsgebiet erlassen. Der Grund: Das Coronavirus, das Polizei, Zivilschutz, Feuerwehr und Militär schon genug beschäftigt. (sda)

Im Kanton Wallis gilt ab Mittwoch ein Feuerverbot. (Symbolbild: Keystone)
Unispital Zürich forscht mit neuem Covid-19-Test

Forscher am Universitätsspital Zürich sind dem aktuell grassierenden Coronavirus und der davon ausgelösten Krankheit Covid-19 auf der Spur. Für ihre Studie nutzen sie einen neuen Antikörpertest.

Ein ganzes Netzwerk von Schweizer Forschern hat diesen Antikörpertest entwickelt, wie Adriano Aguzzi, Leiter des Instituts für Neuropathologie am Unispital, am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. (sda)

Die niederländische Firma Sensitest stellt schnelle Coronavirus-Tests für Spitals zur Verfügung. Nun forscht das Unispital Zürich mit einem neuen Covid-19-Test. (Bild: Keystone)
Corona-«Zeitbombe» Altersheim

Vom bayerischen Würzburg über Madrid und Bergamo bis in die französischen Vogesen – von überall aus Europa häufen sich die Meldungen über Coronavirus-Tote in Altersheimen. Das ist nicht verwunderlich – gehören die Bewohner doch zur Risikogruppe, die hier auf engem Raum zusammenwohnt. (sda)

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Wie verbreitet das Coronavirus in den Altersheimen Europas tatsächlich ist, bleibt weitgehend im Dunkeln, weil nicht überall getestet wird. (Symbolbild: Keystone)
Coronavirus erreicht auch Laos

Als letztes Land in Südostasien hat Laos Ansteckungen mit dem Coronavirus bestätigt. Bei den beiden Infizierten handle es sich um einen 28 Jahre alten Mitarbeiter eines Hotels in der Hauptstadt Vientiane sowie um eine 36-jährige Touristenführerin, teilte das Gesundheitsministerium des kommunistischen Einparteienstaates am Dienstag mit. (sda)

Chinas Aussenminister Wang Yi (rechts) und Laos‘ Präsident Bounnhang Vorachith (links) trafen sich Ende Februar zu einer Besprechung zur Bekämpfung des Coronaviurs. Inzwischen ist Covid-19 auch in Laos angekommen. (Bild: Keystone)
Tessiner Kantonsarzt sieht Verlangsamung der Virus-Ausbreitung

Im Kanton Tessin hat Kantonsarzt Giorgio Merlani nach über vier Wochen Kampf gegen das Coronavirus eine leichte Verlangsamung der Ausbreitung festgestellt. Diese führte er am Dienstag auf die Restriktionen im öffentlichen Leben zurück, wie er im «Tagesgespräch» von Radio SRF sagte.

Vor einer Woche noch hätten sich die Zahlen der Neuinfizierten im Tessin wöchentlich verdoppelt, sagte Merlani. Das sei nun anders. Merlani erklärte wörtlich, dass sich die Ausbreitung im Südkanton «ein wenig verlangsamt» habe. (sda)

Der Tessiner Kantonsarzt Giorgio Merlani sieht eine leichte Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus. (Archivbild: Keystone)
Island meldet ersten Corona-Todesfall

Island hat seinen ersten Todesfall durch das neuartige Coronavirus gemeldet. Eine etwa 70 Jahre alte Frau sei am Montag im Universitätsspital in Reykjavik gestorben, teilte die Klinik am Dienstag mit.

Sie war demnach positiv auf das Coronavirus getestet worden, litt aber auch an einer chronischen Krankheit. (sda)

Serbien will Infizierte in Feldlazaretten unterbringen

Serbien will die Ausbreitung des Coronavirus mit rigorosen Massnahmen unterdrücken. Wer das Sars-CoV-2-Virus trägt, aber keine oder nur leichte Symptome hat, soll künftig strikt isoliert werden, kündigte der Virus-Experte Predrag Kon am Dienstag im staatlichen Fernsehen an.

Kon ist Mitglied des nationalen Krisenstabs. Dazu werde auf dem Messegelände der Hauptstadt Belgrad ein Feldlazarett mit 3000 Betten eingerichtet. Schwerkranke sollen wie bisher in reguläre Spitäler kommen. (sda)

Die serbische Armee bereitet Betten für die Corona-Infizierten vor. (Bild: Keystone)
Rückholaktion angelaufen - 750 Heimkehrende erwartet

Bis am Donnerstagmorgen holt das Eidgenössische Departement für Auswärtige Angelegenheiten (EDA) in zunächst drei Flügen rund 750 in der Schweiz wohnhafte Personen nach Hause zurück. Sie hatten wegen der Coronakrise in Südamerika festgesessen.

750 Heimkehrende: Der erste Rückholflug wurde am Dienstagnachmittag um 14.50 Uhr am Flughafen Zürich erwartet (Keystone)

Der erste Rückholflug wurde am Dienstagnachmittag um 14.50 Uhr am Flughafen Zürich erwartet, wie das EDA am Mittag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte. Das Flugzeug startete in San José in Costa Rica. Zur Mission abgeflogen war es von Zürich aus am Sonntag. Die Rückholaktion ist die grösste in der Geschichte der Schweiz.

Japan will Olympische Spiele um ein Jahr verschieben

Japan hat das Internationalen Olympischen Komitee gebeten, die Olympischen Spiele in Tokio wegen des Coronavirus um ein Jahr zu verschieben. Dies erklärte Premierminister Shinzo Abe am Dienstag. Mehr dazu hier.

Um ein Jahr verschoben: Die Olympischen Spiele sollten in diesem Sommer vom 24. Juli bis 9. August stattfinden. (Keystone)

Ryanair streicht wegen Corona-Pandemie alle Flüge

Europas grösste Billig-Airline Ryanair hat am Dienstag wegen der Corona-Pandemie alle Flüge für mindestens zwei Monate gestoppt. Das Unternehmen gehe derzeit davon aus, dass keine Flüge im April und Mai stattfinden werden, teilte Ryanair-Chef Michael O’Leary in Dublin mit. (sda)

Stillstand bei Ryanair. Die Fluggesellschaft steht laut Ryanair-Chef Michael O’Leary aber bereit, gestrandete Passagiere zurückzufliegen. (Keystone)
Über 500 Corona-Todesfälle in Spanien in einem Tag

In Spanien ist die Zahl der Todesfälle durch das neuartige Coronavirus auf fast 2700 gestiegen. In den vergangenen 24 Stunden seien 514 weitere Menschen an der durch den Erreger ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Madrid am Dienstag mit.

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen erhöhte sich den Angaben zufolge um fast 20 Prozent auf knapp 40’000.

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In Spanien sind an einem Tag über 500 Menschen am Coronavirus gestorben. (Symbolbild: Keystone)
Ausgangssperre in afghanischer Grenzprovinz Herat angeordnet

In Afghanistan soll in der westlichen Grenzprovinz Herat wegen der Corona-Krise eine Ausgangssperre verhängt werden. Seit Wochen warnen Hilfsorganisationen vor dem Grenzverkehr im Westen Afghanistans, weil das Nachbarland Iran besonders schwer von der Corona-Pandemie betroffen ist. «Wenn wir es nicht schaffen die Ausgangssperre durchzusetzen, würde sich die Anzahl der positiven Fälle in der Region erhöhen», sagte Afghanistans Gesundheitsminister Firusuddin Firus in einer Pressekonferenz am Dienstag. (sda)

In Afghanistan, in der Grenzprovinz Herat soll eine Ausgangssperre eingeführt werden. (Symbolbild: Keystone)
Uni Zürich bietet kostenloses Online-Coaching für Paare

Die Liebe ist an sich schon eine Kunst. Aber wenn Paare aufeinander hocken, gerät sie zum Hochseilakt. Die Uni Zürich bietet ein Online-Coaching für Paare an. (sda)

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Die Uni Zürich bietet in Zeiten der Coronakrise ein Online-Coaching für Paare an. (Symbolbild: Keystone)
Iran meldet 122 weitere Coronavirus-Tote

Im Iran ist die Zahl der Corona-Toten erneut stark angestiegen. Das Gesundheitsministerium in Teheran meldete am Dienstag 122 neue Todesfälle. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten durch das neuartige Coronavirus auf 1934. (sda)

Im Iran gibt es 122 neue Coron-Todesfälle. (Symbolbild: Keystone)
Bund meldet 8836 Infizierte in der Schweiz

Die Zahl der Coronavirus-Erkrankungen in der Schweiz nimmt weiter rasch zu. Am Dienstagmittag gab es bereits 8836 bestätigte Fälle. Das sind 776 mehr als noch vor 24 Stunden. Mindestens 86 Personen sind verstorben, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mitteilte. (sda)

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Hotelplan verlängert Reisestopp und Annullation

Der Reiseveranstalter Hotelplan Suisse setzt sein Reiseprogramm neu bis 30. April aus. Zuvor galt der Stopp bis 19. April. Grund sind die Entwicklungen in der Coronavirus-Krise.

Damit würden alle bis zum genannten Datum gebuchten Pauschalreisen sowie Reservationen von Ferienwohnungen und Ferienhäusern kostenlos annulliert, teilte die Migros-Reisetochter am Dienstag mit. (sda)

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(Symbolbild: Keystone)
Coronavirus bei den Aargauer Behörden angekommen

Regierungsrat Urs Hofmann ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vor ein paar Tagen wurde auch Michael Leupold, Kommandant der Kantonspolizei Aargau, positiv getestet. Weitere Verdachtsfälle im Regierungsumfeld werden abgeklärt, heisst es in einer Mitteilung. Regierungsrat Hofmann und Polizeikommandant Leupold befinden sich in Selbstisolation, es geht ihnen den Umständen entsprechend gut. Die Regierungstätigkeit wird auf digitalem Weg aufrechterhalten.

Regierungsrat Urs Hofmann ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Archivbild: Keystone)
Swiss zahlt annullierte Tickets momentan nicht zurück

Die Swiss hat seit Montag fast die gesamte Flotte aus dem Verkehr gezogen. Die Corona-Krise tritt die Fluggesellschaft schwer. Laut eigenen Aussagen kann die Swiss zwar unter den aktuellen Krisen-Umständen einige Monate überleben. Aber es muss Geld gespart werden.

Dies tut die Airline offenbar auch über Rechnungen von Reisebüros. Laut der «NZZ» berichten diverse Betreiber von Reisebüros, dass die Swiss ihnen das Geld für stornierte Flüge noch nicht zurückerstattet habe.

Swiss gibt Verspätung von Zahlungen zu

Die Reisebüros wiederum müssen die verkauften Tickets offenbar weiter bezahlen, wie sie gegenüber der Zeitung sagen. Tun sie dies nicht, dürfen sie keine Tickets von Airlines mehr verkaufen, die der Branchenvereinigung IATA angehören. Die Reisebüros geraten also unter Druck.

Die Swiss wiederum sagt, dass es grundsätzlich weiter möglich sei, das Geld für annullierte Flüge zurückzuerstatten. Momentan sei das jedoch nicht «in den sonst üblichen Fristen» machbar.

Londoner U-Bahnen trotz Pandemie voll

Trotz schärferer Ausgangsbeschränkungen wegen der Corona-Pandemie waren viele Londoner U-Bahnen am Dienstag überfüllt. In vielen Abteilen standen Fahrgäste gedrängt nebeneinander.

«Wir müssen mit allen nicht notwendigen Fahrten aufhören», teilte der Bürgermeister der britischen Hauptstadt, Sadiq Khan, mit. «Diese Regeln zu ignorieren, bedeutet mehr Menschenleben zu verlieren.» (sda)

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Die U-Bahnen in London sind trotz der Coronavirus-Pandemie überfüllt. (Symbolbild: Keystone)
Corona treibt Netzauslastung von Quickline hoch

Die Coronavirus-Krise treibt auch beim Kabelnetzverbund Quickline die Auslastung der Netze nach oben. Wegen der zunehmenden Heimarbeit sei der Internetverkehr während des Tages um 20 bis 30 Prozent höher als normal, sagte Quickline-Chef Frédérick Goetschmann am Dienstag in einer Telefonkonferenz.

In der Tagesspitzenzeit zwischen 17 und 19 Uhr liege die Auslastung um 10 Prozent höher als vor der Krise. Das sei kein Problem für die Netzinfrastruktur gewesen, die auf die Spitzenbelastungen ausgelegt sei und noch Reserve habe. Bei der Telefonie habe es drei Mal mehr Anrufe gegeben. (sda)

Medienkonferenz in Bern um 14 Uhr

Am Freitag, um 14 Uhr findet in Bern eine Medienkonferenz zum Stand der Dinge bezüglich Coronavirus statt. Anwesend sein werden:

  • das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA)
  • das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO)
  • das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (EJPD)
  • das Eidgenössische Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS)
  • das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO)
  • das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV)
  • das Bundesamt für Gesundheit (BAG)
Bestätigte Coronafälle in Betagtenzentrum von Emmen

Mehrere Bewohner des Betagtenzentrums Emmenfeld in Emmen LU sind mit dem Coronavirus infiziert worden. Sie befinden sich in Spitalpflege. Eine Abteilung wurde isoliert.

Es gebe bestätigte Coronafälle, schreibt die Betagtenzentrum Emmen AG am Dienstag auf ihrer Webseite. Zuvor hatte Radio Pilatus über die Erkrankungen in dem Pflegeheim der Luzerner Vorortsgemeinde berichtet. (sda)

Glückskette sammelte bereits über eine Million

Die Glückskette hat bereits über eine Million Franken Spendegelder gesammelt – und das am ersten Sammeltag. Das Geld soll Menschen, die besonders unter der Coronavirus-Pandemie leiden, zugute kommen.

Freiburger Kantonsspital verlegt Patienten in Aussenstandorte

Das Freiburger Kantonsspital HFR hat am Dienstag begonnen, Patienten, die keine komplexe medizintechnische Infrastruktur benötigen in periphere Spitäler zu verlegen. Dieser Schritt erfolgt, um genügend Kapazität zur Versorgung von Covid-19-Erkrankten zu haben. (sda)

Das Kantonsspital Freiburg verlegt alle Patienten, die keine komplexe medizintechnische Infrastruktur benötigen in periphere Spitäler. (Symbolbild: Keystone)
Bund ruft zum Spenden von privaten Schutzmasken auf

Wer zu Hause zu viele Schutzmasken vorrätig hat, könnte diese an verschiedene Gesundheitseinrichtungen spenden. Das empfiehlt der Bund. Solche Masken sind seit Wochen und weltweit ein rares Gut.

«Personen, die viele Masken zu Hause haben, könnten sie zum Beispiel den lokalen Pflege- oder Altersheimen schenken. Dort werden sie gebraucht», twitterte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstagvormittag. Daniel Koch hatte die Empfehlung tags zuvor bereits an einem Point de Presse geäussert. (sda)

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Der Quarantäne-Alltag bei Stan Wawrinka

Stan Wawrinka scheint inzwischen die Nase voll zu haben vom Quarantäne-Leben. Auf Twitter postet er eine Fotomontage von seinem Wohnzimmer mit sich selbst in verschiedensten Positionen. «So sieht die tägliche Routine in der Quarantäne aus, wem geht es gleich?», schreibt er dazu.

Thailands Premier kündigt Ausnahmezustand an

Thailands Premierminister hat wegen der Corona-Pandemie angekündigt, einen Ausnahmezustand von diesem Donnerstag zu verhängen. Auf diese Weise solle die Ausbreitung des Virus verlangsamt werden, sagte General Prayut Chan-o-cha am Dienstag in einer Fernsehansprache. (sda)

Thailands Premierminister Prayut Chan-o-cha hat wegen des Coronavirus den Ausnahmezustand verkündet. (Bild: Keystone)
Weitere fünf Todesfälle innert 24 Stunden

Im Kanton Tessin sind in den letzten 24 Stunden weitere fünf Personen an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus gestorben. 46 Personen haben sich neu infiziert, wie die Behörden am Dienstag mitteilten.

Insgesamt sind damit im Kanton Tessin 1211 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 53 Menschen sind an der durch das Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. (sda)

Im Tessin starben innert 24 Stunden weitere fünf Personen an den Folgen des Coronavirus. (Symbolbild: Keystone)
Immobilienmarkt wird wegen Corona kaum in Krise geraten

Der Schweizer Immobilienmarkt wird wegen der Corona-Krise nicht in die Knie gehen. Blessuren wird er aber schon davontragen. Am stärksten leiden dürften Promotoren im Neubaubereich sowie Luxusimmobilien.

Ängste über eine bevorstehende Immobilienkrise sind nicht gerechtfertigt, erklärte die Grossbank Credit Suisse in ihrem am Dienstag veröffentlichten «Monitor Schweiz». Denn insbesondere der Wohnungsmarkt bilde einen stabilen Anker. (sda)

Der Immobilienmarkt werde wegen des Coronavirus laut einer Studie kaum in eine Krise geraten. (Symbolbild: Keystone)
Mehr als 1500 Coronavirus-Fälle in Türkei

Die Zahl der Todesopfer durch Covid-19 ist in der Türkei auf 37 gestiegen. An einem Tag seien sieben Menschen verstorben, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Montagabend auf Twitter mit. Zudem seien 293 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Damit steigt die Gesamtzahl der erfassten Infizierten auf 1529. In 24 Stunden seien rund 3700 Tests durchgeführt worden, schrieb Koca. (sda)

In der Türkei sind insgesamt  37 Menschen durch Covid-19 gestorben. (Symbolbild: Keystone)
Wirtschaftsstimmung in Japan auf tiefstem Stand seit Tsunami 2011

Die Wirtschaftsstimmung in Japan hat sich angesichts der weltweiten Virus-Krise massiv verschlechtert. Wie das Marktforschungsinstitut Markit am Dienstag mitteilte, fiel der von ihm erhobene Einkaufsmanagerindex im März um 11,2 Punkte auf 35,8 Zähler. (sda)

WADA antwortet auf Fragen zum Coronavirus

Angesichts der anhaltenden Coronavirus-Pandemie hat die Welt-Anti-Doping-Agentur auf häufig gestellte Fragen der Athleten geantwortet. Die Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) veröffentlichte am Dienstag ein Fragen-und-Antworten-Dokument, das sie in Absprache mit dem Athletenkomitee ausarbeitete. Das Dokument folgt aus den Leitlinien der WADA zum Coronavirus, die am 20. März weltweit an nationale Anti-Doping-Agenturen gegeben wurden. (sda)

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Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat am Dienstag ein Fragen-Antworten-Dokument für die Athleten veröffentlicht. (Symbolbild: Keystone)
Kurssprung an der Schweizer Börse

Das Auf und Ab an den Aktienmärkten geht weiter. Der Schweizer Leitindex Swiss Market Index (SMI) ist am Dienstag mit satten Gewinnen in den Handel gestartet und hat damit in den ersten Handelsminuten einen Grossteil der massiven Vortagesverluste (-5,37%) wettgemacht. (sda)

Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Der SMI springt an der Börse auf und ab. (Symbolbild: Keystone)
TCS leistet gratis Pannenhilfe an medizinisches Personal

Alle Mitarbeitenden im Gesundheitswesen können ab sofort unentgeltlich die Pannenhilfe des TCS nutzen. Diese Pannenfälle würden zudem prioritär behandelt, teilte der Touring Club Schweiz (TCS) am Dienstag mit. (sda)

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Der Touring Club Schweiz (TCS) leistet allen medizinischen Fachkräften gratis Pannenhilfe. (Symbolbild: Keystone)
Afro-Jazz-Star Manu Dibango an Coronavirus gestorben

Der weltberühmte Saxofonist und Afro-Jazz-Star Manu Dibango ist im Alter von 86 Jahren an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Dibango sei am frühen Dienstagmorgen in einem französischen Krankenhaus an der von dem Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, sagte Thierry Durepaire, der Sonderausgaben von Dibangos Musik herausgebracht hatte, der Nachrichtenagentur AFP. (sda)

Hier noch in den Blüten seiner Jahre: Manu Dibango trat um 1996 am Montreux Jazz Festival auf. (Archivbild: Keystone) 
Droht der Schweiz eine Ausgangssperre?

Der Bundesrat hat in den jüngsten Corona-Massnahmen vom Freitag davon abgesehen, in der Schweiz eine Ausgangssperre zu verhängen. Damit ist das Ausgehverbot jedoch noch nicht ausser Diskussion. Wie der «Tagesanzeiger» berichtet, käme die Verordnung einer Ausgangssperre auf die Auswertung der Handydaten an. Die Daten sollen zeigen, ob sich die Bürger an die Massnahmen des Bundes halten und sich weniger draussen aufhalten. Wenn das nicht der Fall sein sollte, könnte der Bundesrat an der heutigen Medienkonferenz eine Ausgangssperre ab 18 Uhr verhängen.

Kommt nun nach Italien auch in der Schweiz eine Ausgangssperre? (Symbolbild: Keystone)
Olympischer Fackellauf startet ohne Fackel und Öffentlichkeit

Der Fackellauf der Olympischen Spiele in Tokio wird am Donnerstag in der Präfektur Fukushima unter Ausschluss der Öffentlichkeit ohne Fackel, ohne Fackelträger und ohne jegliche Zeremonie starten. Das berichteten der nationale TV-Sender NHK und die Nachrichtenagentur Kyodo am Dienstag. (sda)

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Am Fackellauf der Olympischen Spiele in Tokio wird es weder eine Fackel, noch Zuschauer geben. (Archivbild: Keystone)
IOC-Präsident Bach und Abe reden über Olympia-Verschiebung

IOC-Präsident Thomas Bach und Japans Ministerpräsident Shinzo Abe wollen einem Bericht zufolge an diesem Dienstag über eine Verschiebung der Olympischen Spiele wegen der Corona-Pandemie reden.

In dem Telefongespräch mit dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees werde Abe sich voraussichtlich dafür aussprechen, dass die Olympischen Spiele aber noch binnen eines Jahres stattfinden sollten, berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf einen nicht näher genannten Regierungsbeamten. Der endgültige Entscheid trifft jedoch das IOC, die Stadt Tokio als Ausrichterin der Spiele und das Japanische Olympische Komitee. (sda)

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IOC-Präsident Thomas Bach trifft sich mit Japans Ministerpräsident Shinzo Abe, um über die Verschiebung der Olympischen Spiele zu sprechen. (Archivbild: Keystone)
Twitter rechnet wegen Corona mit Umsatzrückgang

Twitter hängt wegen der Coronavirus-Pandemie seine Umsatzprognose an den Nagel. Trotz einer gestiegenen Zahl von aktiven Nutzern rechnet der US-Kurznachrichtendienst nicht mehr mit höheren Erlösen.

Finanzchef Ned Segal teilte am Montagabend mit: «Die Auswirkungen von Covid-19 haben in Asien begonnen und als es sich zu einer globalen Pandemie entwickelte, hat es Twitters Werbeeinnahmen weltweit in den letzten Wochen immer stärker beeinflusst.» (sda)

Wegen der Coronavirus-Pandemie rechnet Twitter mit einem Umsatzrückgang. (Symbolbild: Keystone)
Wintersportgebiet Verbier wird nicht unter Quarantäne gestellt

Das Val de Bagnes im Wallis mit dem Wintersportort Verbier wird trotz Forderungen von Ärzten nach zahlreichen Coronavirus-Fällen in der Region nicht unter Quarantäne gestellt. Dies hat die Walliser Kantonsregierung beschlossen.

Der Walliser Staatsrat entschied nach Gesprächen mit dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) und der Gemeinde Bagnes, auf eine Ausgangssperre zu verzichten, wie die Regierung am Montagabend mitteilte. (sda)

Obwohl Ärzte dies verlangten, wird das Wintersportgebiet Verbier nun nicht unter Quarantäne gestellt. (Symbolbild: Keystone)
Uno fordert weltweite Waffenruhe

Der UN-Generalsekretär António Guterres fordert einen weltweiten Stopp aller Kampfhandlungen, wie er auf Twitter schreibt. Das Coronavirus kümmere sich nicht um Nationalität oder ethnische Gruppe, Partei oder Glaube. «Es greift alle an, unerbittlich.» Währenddessen würden bewaffnete Konflikte auf der ganzen Welt wüten und die verletzlichsten Länder würden den höchsten Preis zahlen.

Guterres forderte zuletzt ein gemeinsames Vorgehen der grössten Wirtschaftsmächte in der Coronakrise, wie SRF schreibt. Es müsse eine globale, koordinierte Anwort geben, um auch die schwächeren Länder bei der Bekämpfung des Coronavirus zu unterstützen.

Polizei Zürich warnt vor Corona-Betrügern

Die Stadtpolizei Zürich warnt vor Betrügern, welche aus der Coronakrise Profit schlagen wollen. «Seien Sie vorsichtig und lassen Sie nie Ihnen unbekannte Personen in die Wohnung und übergeben Sie Unbekannten nie Bargeld», wie es weiter heisst. «Seriöse Sozial-Institutionen und hilfsbereite Menschen melden sich vorher an und sprechen das Vorgehen ab.»

In den vergangenen Tagen ist es in der Schweiz mehrfach zu Betrügen und Betrugsversuchen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gekommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus ist es in der Schweiz mehrfach zu Betrügen und Betrugsversuchen gekommen. (Symbolbild: Keystone)
China hebt Abriegelung von Provinz Hubei weitgehend auf

In China wird die wegen der Ausbreitung des neuen Coronavirus verhängte Abriegelung der Provinz Hubei weitgehend aufgehoben. In der Millionenmetropole Wuhan hingegen wird das Verbot, die Stadt oder die Provinz zu verlassen, erst per 8. April aufgehoben.

Dies kündigten die örtlichen Behörden am Dienstag an. Die Bewohnerinnen und Bewohner der übrigen Provinz Hubei dürfen ab Mitternacht in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) aus der Provinz ausreisen dürfen. Voraussetzung ist, dass sie gesund sind. (sda)

Die Abriegelung der Provinz Hubei in China wird weitgehend aufgehoben. (Symbolbild: Keystone)
Kubaner dürfen wegen Coronavirus nicht mehr ausreisen

Kuba hat in der Coronavirus-Krise seinen Bürgern die Ausreise vorerst untersagt. Das teilte der Ministerpräsident des sozialistischen Karibikstaates, Manuel Marrero, am Montag (Ortszeit) im Staatsfernsehen mit.

Marrero begründete dies damit, dass zuletzt viele Kubaner in Länder gereist seien, die vom Coronavirus besonders betroffen seien, um dort Waren für den Verkauf in Kuba einzukaufen. Es gehe darum, die Gesundheit des Volkes zu schützen. Marrero gab auch eine einmonatige Schliessung der Schulen bekannt.

Der Ministerpräsident von Kuba, Manuel Marrero, verbot die Ausreise aus dem Karibikstaat. (Symbolbild: Keystone)
«Von EDA angekündigte Sonderflüge sind wichtig»

In den Augen von Dieter Zümpel, Chef von DER Touristik Suisse, sind die vom Aussendepartement EDA geplanten Sonderflüge für wegen des Coronavirus im Ausland festsitzende Schweizer Reisende wichtig. Das reguläre Flugangebot nehme rapide ab.

Für fast alle Kundinnen und Kunden von DER Touristik Suisse im Ausland zeichne sich eine Lösung ab, sagte Zümpel in einem am Dienstag veröffentlichten Interview mit den Tamedia-Zeitungen.

Auch wenn die Kunden zwar für die Kosten für ausserordentliche Rückreisen selbst aufkommen müssten, leiste die Branche aus finanzieller Sicht «Enormes», sagte Zümpel. Die Reisebüros erledigten die anspruchsvolle und aufwendige Organisation von alternativen Rückreisen «praktisch ohne Entschädigung». (sda)

Dieter Zümpel, Direktor von Der Touristik Suisse betont, wie wichtig die vom Aussendepartement EDA geplanten Sonderflüge sind. (Archivbild: Keystone)
Erste Coronavirus-Fälle in Myanmar

Myanmar hat seine ersten beiden Fälle des Coronavirus bestätigt. Es ist eines letzten Länder in Asien, das offiziell von der Pandemie erreicht wurde.

Wie das Gesundheitsministerium am Montagabend erklärte, handelt es sich bei den 36 und 26 Jahre alten Patienten um Staatsbürger des Landes, die aus den USA und Grossbritannien zurückgekehrt waren. (sda)

In Myanmar sind zwei Staatsbürger, die aus den USA und Grossbritannien zurückgekehrt waren, mit dem Coronavirus infiziert. (Symbolbild: Keystone)
Südkorea meldet leichten Anstieg bei Corona-Infektionen

Die Zahl der erfassten Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Südkorea ist wieder leicht angestiegen. Wie die Gesundheitsbehörden am Dienstag mitteilten, wurden am Montag 76 neue Fälle festgestellt – nach 64 am Sonntag.

Die Gesamtzahl stieg damit auf nunmehr über 9000. Die Zahl der Todesfälle, die mit dem Sars-CoV-2-Erreger in Verbindung gebracht werden, kletterte um neun auf 120. (sda)

Die Zahl der Corona-infizierten in Südkorea steig auf über 9000. (Symbolbild: Keystone)

US-Bundesstaat Washington erlässt Ausgangsbeschränkungen

Auch der US-Bundesstaat Washington hat nun Ausgangsbeschränkungen erlassen, um die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verlangsamen. Gouverneur Jay Inslee gab den «Bleib zuhause, bleib gesund»-Erlass am Montagabend (Ortszeit) bekannt.

Für den nächsten zwei Wochen werden die über sieben Millionen Einwohner des Westküstenstaates angewiesen, nur für wichtige Erledigungen, etwa um Lebensmittel einzukaufen oder Ärzte aufzusuchen, ihre Häuser zu verlassen. Auch Spaziergänge sind noch erlaubt, aber dabei müssen die Menschen Abstand voneinander halten. (sda)

Im US-Bundesstaat Washington dürfen Einwohner nur für wichtige Erledigungen ihre Häuser verlassen. (Symbolbild: Keystone)
Olympisches Komitee der USA will Olympia-Verschiebung

Das Olympische und Paralympische Komitee der USA (USOPC) hat seine Meinung geändert. Nach einer Umfrage unter seinen Athletinnen und Athleten bezeichnet er eine Verschiebung der Sommerspiele als «am vielversprechendsten».

Damit ist die Gruppe derjenigen, die sich wegen der Coronavirus-Pandemie gegen die Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele zum geplanten Termin in diesem Sommer ausgesprochen haben, am Montag (Ortszeit) um ein schwergewichtiges Mitglied gewachsen. (sda)

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Zahl «importierter Fälle» in China steigt deutlich

In China ist die Zahl der so genannten importierten Erkrankungen mit dem Coronavirus deutlich gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Dienstag mitteilte, wurde das Virus bei 74 weiteren Menschen nachgewiesen, die kürzlich in die Volksrepublik eingereist sind.

Erstmals seit Tagen wurden auch wieder einige lokale Fälle gemeldet. Wie aus den offiziellen Zahlen hervorgeht, gab es demnach vier Fälle, die nicht bei Eingereisten festgestellt wurden. (sda)

Die Zahl an importierten Corona-Fällen in China steigt deutlich. (Symbolbild: Keystone)
US-Regierung geht gegen Horten und Weiterverkauf von Masken vor

Die US-Regierung will dagegen vorgehen, dass Bürger in der Coronavirus-Krise in grossen Mengen Schutzmasken oder Desinfektionsmittel horten, um sie überteuert weiterzuverkaufen. US-Präsident Donald Trump sagte am Montag im Weissen Haus in Washington, er habe eine Verfügung unterzeichnet, um ein solches Verhalten zu verbieten und unter Strafe zu stellen.

Bestimmte medizinische Produkte sollten offiziell als knappe Waren eingestuft werden. Bei diesen kritischen Produkten sei es dann verboten, sie in grossen Mengen zu horten und zu Wucherpreisen weiterzuverkaufen. Niemand dürfe die aktuelle Notlage der Amerikaner ausnutzen.

US-Präsident Donald Trump möchte das Horten und den Weiterverkauf von Masken unter Strafe stellen. (Bild: Keystone)
Werders Spieler und Trainer verzichten auf Lohn

Die Spieler und die Trainer des Bundesligisten Werder Bremen exerzieren ein Beispiel vor, das über Deutschland hinaus Schule machen könnte. Sie bieten dem Klub wegen der drohenden Einnahmeverluste in der Coronavirus-Krise einen freiwilligen Lohnverzicht an.



«Der Mannschaftsrat ist auf uns zugekommen, proaktiv», sagte Werders Geschäftsführer Frank Baumann gegenüber Bremer Medien. Konkrete Zahlen nannte Baumann indessen nicht. Werder steckt in der derzeit pausierenden Meisterschaft mitten im Abstiegsstrudel.

Belgien zerstörte 2019 Vorrat an Schutzmasken – heute fehlen sie

Wenige Monate vor Beginn der Corona-Krise hat die belgische Regierung sechs Millionen derzeit dringend benötigter Schutzmasken zerstören lassen – ohne für Nachschub zu sorgen. Die Masken waren 2009 für den Kampf gegen die Schweinegrippe angeschafft worden.

Dies berichtete das belgische Nachrichtenmagazin «Le Vif» am Montag unter Berufung auf das Protokoll eines Treffens der belgischen Risiko-Management-Gruppe. Im vergangenen Jahr seien sie dann wegen ihres abgelaufenen Haltbarkeitsdatums entsorgt worden. Aus Kostengründen habe Gesundheitsministerin Maggie De Block keinen Ersatz angeschafft.

Eine Maske des Typs FFP2. (Bild: Keystone)

Dem Bericht zufolge handelte es sich bei den zerstörten Masken um den Typ FFP2. Dies seien die einzigen Masken, die eine Ansteckung mit dem Coronavirus verhinderten.

Britische Regierung verhängt dreiwöchige Ausgangssperre

Wegen der Corona-Krise verhängt Grossbritannien eine mindestens dreiwöchige Ausgangssperre. Die Massnahme gelte ab Montagabend, erklärte Premierminister Boris Johnson.



Wegen des neuartigen Coronavirus gelten weltweit mittlerweile für mehr als eine Milliarde Menschen Ausgangssperren oder Ausgangsbeschränkungen. Zuletzt waren in Grossbritannien gut 5900 Menschen infiziert, 335 sind gestorben.

Fatih Terim mit Coronavirus infiziert

Fatih Terim, Trainer von Galatasaray Istanbul, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte der 66-jährige Türke auf Twitter mit. «Ich bin im Spital in guten Händen. Macht euch keine Sorgen», schrieb er. In der Türkei sind inzwischen über 1000 Menschen infiziert.



Fatih Terim war in drei Tranchen insgesamt elf Jahre türkischer Nationalcoach. So auch im Spätherbst 2005, als die Schweizer Nationalmannschaft unter skandalösen Umständen in Istanbul das Barrage-Rückspiel der WM-Qualifikation bestreiten musste. Die Schweizer erreichten sehr knapp die WM-Endrunde in Deutschland.

Spanische Soldaten entdecken Leichen in Altenheimen

In Spanien wurden bei Desinfektions-Aktionen in Altersheimen mehrere Leichen entdeckt. Die Körper der Senioren seien längere Zeit unbemerkt geblieben.

(Bild: Keystone)
Niederlande verbieten alle Zusammenkünfte bis 1. Juni

Die Niederlande haben die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie erheblich verschärft. Alle Veranstaltungen und Zusammenkünfte seien bis zum 1. Juni verboten, kündigte Justizminister Ferdinand Grapperhaus am Montag in Den Haag an. Bislang hatte ein Verbot von Veranstaltungen ab 100 Personen bis zum 6. April gegolten.

Die niederländische reagierte auf die widerspenstigen Niederländer. (Bild: Keystone)

Bei Zuwiderhandlungen könne die Polizei eingreifen und hohe Geldstrafen verhängen. «Mir ist bewusst, dass das sehr hart ist», sagte der Minister. «Aber wir haben keine Wahl.»

Anlass für die Verschärfung ist nach den Worten des Ministers, dass zahlreiche Niederländer die bisherigen Regeln missachteten. Am Wochenende waren viele Strände und Parks überfüllt.

«Corona, wieso bisch du no do?»

Hier geht es zum fünften Gedicht «Corona, wieso bisch du no do?» von Telebasel Moderator Dani von Wattenwyl.

(Screenshot: Telebasel)
Reicht-mein-Klopapier-Rechner

Auf dieser nicht ganz ernst gemeinten Webseite, können besorgte WC-Papier-Hamsterer genau ausrechnen, wie lange ihr Toilettenpapier noch reicht.

(Symbolbild: Keystone)
Südafrikas Präsident beschliesst Ausgangssperre

Wegen der Coronavirus-Krise hat Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa eine landesweite Ausgangssperre verkündet. Diese solle ab Mitternacht am Donnerstag für 21 Tage gelten, verkündete Ramaphosa am Montagabend.



Alle Südafrikaner müssten Zuhause bleiben und dürften dies nur verlassen, um etwa Lebensmittel einzukaufen oder medizinische Hilfe aufzusuchen. Mitarbeiter im Gesundheitswesen, der Sicherheitsdienste sowie diejenigen, die in wichtigen Produktionsketten arbeiteten, seien davon ausgenommen. Läden und Unternehmen – abgesehen unter anderem von Apotheken, Banken, Supermärkten und Tankstellen – werden demnach geschlossen.

Lebensmittel-Rutschen an der Frischetheke

Um die Hygienestandards auch an der Frischetheke bestmöglich einhalten zu können, lassen sich einige Supermärkte etwas kratives einfallen:



Malaria-Mittel Chloroquin nur Ausnahme

In Frankreich soll das Malaria-Mittel Chloroquin nur bei schweren Formen von Covid-19-Erkrankungen zum Einsatz kommen.



Brasilien isoliert sich zunehmend

Brasilien hat wegen der Covid-19-Pandemie auch die letzte seiner zehn Grenzen auf dem Landweg dicht gemacht. Ausländer, die nicht ständig in Brasilien leben, dürften für 30 Tage nicht mehr aus Uruguay einreisen, hiess es in einer Verfügung, die unter anderem Justizminister Sergio Moro und Gesundheitsminister Luiz Henrique Mandetta am späten Sonntagabend (Ortszeit) unterzeichneten.

Ein Pärchen am Ipanema Strand in Rio de Janeiro am 22. März 2020. (Bild: Keystone).

In der vergangenen Woche hatte das grösste und bevölkerungsreichste lateinamerikanische Land schon seine Landgrenzen zu insgesamt acht Nachbarländern geschlossen.

Europacup-Finals bekommen neue Daten

Die Finals der Champions League und der Europa League werden infolge des Coronavirus nicht an den vorgesehenen Daten von Ende Mai stattfinden.

Ausgangsbeschränkungen für 1,7 Milliarden Menschen weltweit

WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus nannte die Entwicklung am Montag «herzzerreissend». Es habe 67 Tage gedauert, bis die ersten 100’000 Fälle bestätigt waren, 11 Tage für die zweiten 100’000 und nur vier Tage für die dritten 100’000. Die Zahl der Infektionen unter Ärztinnen und Ärzten und Pflegepersonal sei alarmierend, sagte Tedros. Wenn diejenigen, die Kranke pflegen können, krank werden, würden viel mehr Menschen sterben, sagte Tedros.



Es sei jedoch immer noch möglich, den Verlauf der Pandemie zu beeinflussen. Die Länder forderte er zum «Angriff» auf. Er rief die G20-Länder auf, zusammenzuarbeiten, um die Produktion etwa von Schutzkleidung hochzufahren. Das Material müsse gerecht verteilt werden und da ankommen, wo es am nötigsten gebracht werde. Zu den G20 gehören die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer, die zusammen mehr als 80 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmachen.

Swiss fliegt für Rückholaktion und bietet reine Frachtflüge an

Die Airline Swiss führt bei der Rückholaktion des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vom Bund mitfinanzierte Flüge durch. Sie stellt Besatzungen und Langstreckenflugzeuge. Im weiteren bietet das Unternehmen seit Montag reine Frachtcharterflüge an.



Welche Rückholflüge die Swiss durchführt, war am Montag beim EDA noch in Abklärung, wie das Unternehmen mitteilte. Der Bund will die Rückkehr von bis zu 17’000 wegen des Coronavirus im Ausland festsitzenden und in der Schweiz wohnhaften Personen ermöglichen.

Des weiteren bietet die Swiss reine Frachtcharterflüge an, da das Passagiergeschäft praktisch zum Erliegen gekommen ist. Die Frachtsparte startet noch in der laufenden Wochen mit zwei Flugzeugen in Richtung Hongkong, die nur Waren transportieren.

Swiss-Flieger parkiert

Die Coronakrise trifft den Flugverkehr massiv. Die Swiss reduziert den Flugbetrieb ab Montag auf ein Minimum, viele Flugzeuge bleiben am Boden. Zahlreiche Maschinen wurden an den Militärflugplatz Dübendorf verlegt.

(Video: Keystone)
Erster Covid-19-Todesfall im Kanton St. Gallen

Im Kanton St. Gallen ist es am Montag zum ersten Todesfall wegen der Lungenkrankheit Covid-19 auf Kantonsgebiet gekommen. Nach Angaben der Staatskanzlei litt der Mann an verschiedenen Vorerkrankungen. Er war 86 Jahre alt. Aufgrund des Persönlichkeitsschutzes macht der Kanton keine weiteren Angaben.

Anzahl Todesopfer in Italien steigt auf 6077

Die Zahl der Coronavirus-Todesopfer und der Infizierten in Italien ist am Montag erneut angestiegen, allerdings langsamer als in den vergangenen Tagen. 602 mehr Todesopfer als am Vortag wurden am Montag gemeldet. Der Zuwachs ist niedriger als am Sonntag, als die Zahl der Todesopfer um 651 gestiegen war. Die Bilanz der Todesopfer überschritt somit die 6000-Marke und stieg auf 6077.

Särge in einem norditalienischen Krematorium in Piacenza. (Bild: Keystone)

Die Zahl der Infizierten kletterte von 46’638 auf 50’418, das sind 3780 mehr als am Sonntag, teilte der Zivilschutz in Rom am Montag mit. Auch die Zahl der neu angesteckten Personen wuchs etwas langsamer als in den vergangenen Tagen. 3204 Personen befinden sich auf der Intensivstation, das sind sechs Prozent aller Infizierten. 7432 Patienten sind inzwischen genesen. Italien ist das weltweit am stärksten von der Coronavirus-Epidemie betroffene Land.

Finanzdelegation stimmt 30,7-Milliarden-Notkrediten zu

Die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte (FinDel) gibt grünes Licht für die vom Bundesrat beschlossenen dringlichen Kredite im Umfang von 30,7 Milliarden Franken. Damit sollen die negativen Folgen des Coronavirus auf die Wirtschaft abgefedert werden.

«Wir unterstützen die Massnahmen des Bundesrats», sagte Ständerat Peter Hegglin (CVP/ZG), Präsident der FinDel, am Montagabend vor den Bundeshausmedien. Die FinDel anerkenne deren Dringlichkeit und die Wirksamkeit der vorgesehenen Instrumente an. Deshalb würden alle beantragten Vorschüsse bewilligt.

Das Parlament wird die von der FinDel freigegebenen Kredite voraussichtlich im Rahmen einer ausserordentlichen Session nachträglich genehmigen.

Mexiko ruft vier Wochen des «gesunden Abstands» aus

Mexiko hat bislang kaum Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus ergriffen – nun haben offiziell vier Wochen des «gesunden Abstands» begonnen. 130 Millionen Menschen sind nach Angaben der Regierung aufgerufen, sich weitestgehend freiwillig aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.

Pendler in einem Bus in Mexico-City am 23. März 2020. (Bild: Keystone)

Auch trat die bereits vor einiger Zeit beschlossene Schliessung aller Schulen am Montag in Kraft. Weitere verbindliche Massnahmen gibt es landesweit allerdings kaum.

Schweizer Börse mit Kursrutsch zum Wochenstart

Der Schweizer Aktienmarkt hat einen äusserst schwachen Start in die neue Woche erwischt. Unverändert dominierte das Coronavirus die Nachrichtenlage und damit das Geschehen.

Der Corona Flash vom 23. März 2020. (18.30 Uhr)
Swiss Olympic beantragt Verschiebung der Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio

Die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio sollen verschoben werden. Das hat Swiss Olympic nach einem Entscheid seines Exekutivrats am Montag beim IOC beantragt.



Corona Flash vom 23. März 2020 um 18 Uhr
Kanton Solothurn bietet Selbständigen 2000 Franken als Nothilfe an

Zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie stellt der Solothurner Regierungsrat den Selbständigerwerbenden 10 Millionen Franken als Nothilfe zur Verfügung. Es geht um 2000 Franken pro Person. Das Geld muss nicht zurückbezahlt werden.



Uno-Generalsekretär ruft zu sofortigem Waffenstillstand auf

Angesichts der Corona-Krise hat Uno-Generalsekretär António Guterres zu einem «sofortigen weltweiten Waffenstillstand» aufgerufen. Zivilisten in Konfliktgebieten müssten vor den verheerenden Auswirkungen der Pandemie geschützt werden, sagte Guterres am Montag bei einer Rede im Uno-Hauptquartier in New York.

«Die Heftigkeit des Virus» verdeutliche, wie «unsinnig» Kriege seien, sagte Guterres.

Uno-Generalsekretär Antonio Guterres im Februar 2020. (Archivbild: Keystone)

Trotz des weltweiten Kampfes gegen die neuartige Lungenkrankheit Covid-19 steigen die Zahlen der Infizierten und Toten weiter. Nach Angaben von US-Experten waren am Montag rund um den Globus mehr als 350’000 Menschen infiziert, fast 15’400 Menschen starben, wie Wissenschaftler der US-Universität Johns Hopkins mitteilten.

Erstes Kranzfest in der Innerschweiz abgesagt

Mittlerweile sind in allen fünf Teilverbänden des Eidgenössischen Schwingerverbandes ESV infolge des Coronavirus mindestens ein Kranzfest abgesagt.

(Symbolbild: Keystone)

Die neuste Absage betrifft das Zuger Kantonalfest in Baar vom 3. Mai, mit dem die Hauptsaison hätte eröffnet werden sollen. Es sind nunmehr acht Kranzfeste abgesagt beziehungsweise verschoben.

Tessin hält an Baustopp und Industrieschliessungen fest

Der Tessiner Regierungsrat hält an den am Wochenende verabschiedeten Massnahmen fest. Diese sehen eine vorübergehenden Schliessung aller Industriebetriebe bis zum 29. März vor.

Die Massnahme sei nicht vereinbar mit Bundesrecht, hielt Martin Dummermuth, Direktor des Bundesamts für Justiz, am Montagnachmittag an einer Pressekonferenz fest. M

Christian Vitta, Regierungsrat des Kantons Tessin und Vorsteher des Finanz- und Wirtschaftsdepartements. (Archivbild: Keystone)

Auf der Homepage des Kantons hat der Regierungsrat festgehalten, weshalb er an seinen Massnahmen festhält. In ihrem Entscheid stütze sich die Regierung auf das Epidemiegesetz, heisst es da. Zudem beruft sich die Kantonsregierung auf den Notstand im Kanton Tessin.

10 Millionen alte Schutzmasken können verteilt werden

Die Versorgung mit Schutzmasken in der Schweiz ist für eine gewisse Zeit sichergestellt. Grund sind zehn Millionen alte Hygienemasken der Privatwirtschaft, welche das Labor Spiez am Wochenende trotz abgelaufenem Verfallsdatum zum Einsatz freigegeben hat.

(Symbolbild: Keystone)
Dänemark verlängert alle Massnahmen gegen Coronavirus bis Ostern

Dänemark verlängert all seine Massnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus bis einschliesslich Ostern. Alle ergriffenen Initiativen gelten nun vorerst bis zum 13. April, dem Ostermontag, sagte die dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen am Montag auf einer Pressekonferenz in Kopenhagen.

Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen. (Bild: Keystone)

Oberste Priorität habe, zu verhindern, dass Menschen schwer erkranken. Seit dem Beginn der Massnahmen vor fast zwei Wochen sei es den Dänen geglückt, ihr Verhalten zu verändern. «Wir halten Abstand, und wir bleiben zu Hause», sagte Frederiksen. Das müsse auch an Ostern gelten, so schwer das gerade für Familien sei.

Olympiasieger Van der Burgh infiziert

Der frühere Weltklasse-Schwimmer Cameron van der Burgh, Olympiasieger 2012 über 100 m Brust, ist am Coronavirus erkrankt. Obwohl die heftigsten Symptome (sehr hohes Fieber) nachgelassen haben, kämpft der 31-jährige Südafrikaner nach eigenen Angaben immer noch mit starker Müdigkeit und Husten. Er leidet seit zwei Wochen unter dem Virus.



Van der Burgh beendete seine Karriere 2018. Er hält immer noch die Weltrekorde über 50 und 100 m Brust auf der Kurzbahn.

Erster Coronavirus-Todesfall im Kanton Solothurn

Im Kanton Solothurn ist es zum ersten Todesfall wegen des Coronavirus gekommen. Ein 90-jähriger Mann verstarb an einem Standort der Solothurner Spitäler AG am Montag an den Folgen der Infektion.



Er litt bereits vor der Infektion mit Covid-19 an mehreren schweren Vorerkrankungen, wie die Solothurner Staatskanzlei mitteilte. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes wurden keine weiteren Angaben gemacht. Im Kanton Solothurn sind 95 Coronavirus-Fälle gemeldet.

Tessin hält an Massnahmen für über 65-Jährige fest

Der Tessiner Regierungsrat hält an den am Sonntag verabschiedeten Massnahmen fest. Diese verbieten es über 65-Jährigen, selbst Einkäufe zu erledigen.

Der Regierungsrat stützt sich in seinem Entscheid auf das Epidemiegesetz, wie er in einer auf der Homepage des Kantons publizierten Mitteilung schreibt. Zudem beruft sich der Regierungsrat auf den Notstand im Kanton Tessin.

Ein älterer Mann mit einer Krücke auf dem Trottoir in Airolo. (Symbolbild: Keystone)

Die Regierung habe sich aufgrund der starken Zunahme der Fälle Covid-19-Erkrankungen im Kanton Tessin zu den verschärften Massnahmen entschlossen. Die Massnahmen seien in Absprache mit dem Kantonsarzt ergriffen worden.

In Luzern könnten Corona-Tests neu im Auto gemacht werden

In Luzern können ab Mittwoch bei der Kantonsschule Alpenquai Corona-Tests vom Auto aus gemacht werden. Der Kanton will mit diesem Drive-In die Testkapazitäten erhöhen. Massentests für alle ohne ärztliche Vorabklärung soll es dort aber nicht geben.

Eine Drive-Thru-Testanlage wie hier in Italien soll ab Mittwoch in Luzern eingerichtet werden. (Bild: Keystone)

Wie die Staatskanzlei am Montag mitteilte, werden zu dem Drive-In-Test nur Personen zugelassen, die von einem Arzt überwiesen werden. Sie können mit dem Auto vorfahren, und eine Spitex-Mitarbeiterin wird durch das geöffnete Fenster einen Rachenabstrich machen. Die möglicherweise mit dem Coronavirus infizierte Person muss das Fahrzeug nicht verlassen.

Hunderte stehen in Marseille für Corona-Reihentest Schlange

Ob krank oder gesund, jung oder alt: In der südfranzösischen Hafenstadt Marseille haben am Montag zahlreiche Menschen für einen in Frankreich unüblichen Corona-Reihentest Schlange gestanden. Rund 300 Menschen warteten zum Teil stundenlang vor dem Institut für Infektionskrankheiten des Virologen Didier Raoult, wie ein AFP-Reporter berichtete.

Die meisten trugen Masken, einzelne litten nach eigenen Angaben unter Fieber und Husten. Besondere Schutzvorkehrungen für die Menschen gab es nicht.



Raoults Institut IHU Méditerranée Infection hatte am Wochenende einen Schnelltest für alle Menschen angekündigt, die dies wünschen. In Frankreich sind Coronavirus-Tests wegen der hohen Zahl von Infektionsfällen derzeit nur noch für Risikopatienten mit Symptomen oder Gesundheitspersonal üblich.

Gefängnisse besonders gefährdet – Richtlinien veröffentlicht

Um die Ausbreitung des Coronavirus in Gefängnissen zu verhindern und einzudämmen, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Montag Richtlinien für den Umgang mit Covid-19 in Strafanstalten in Europa veröffentlicht.

(Symbolbild: Keystone)

Weil dort naturgemäss viele, oft unter Vorerkrankungen leidende Menschen, auf engem Raum leben, seien Insassen und Gefängnismitarbeiter besonders schutzbedürftig, heisst es darin.

Workout im eigenen Wohnzimmer

Fitnesstraining in Gruppen ist wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus nicht mehr möglich. Ein Problem für alle Fitnessinstruktoren, wie Sandra Hager. Die Züricherin verlässt ihre Wohnung nicht mehr, da ihr Mann zu den Risikogruppen gehört.

(Video: Keystone)

Sie bietet nun von Montag bis Freitag ein Live-Training über ihren Instagram-Kanal an. Am Montag haben sich 70 Personen zugeschalten.

Strenge Ausgangssperre für mehr als 100 Millionen Inder

In Indien gilt für mehr als 100 Millionen Menschen in mehr als 80 Städten, darunter auch der Hauptstadt Neu Delhi, eine Ausgangssperre. Diese ist vorerst bis Ende des Monats in Kraft. Die Regierung wies am Montag die Bundesstaaten an, die Verbote hart durchzusetzen.

Wer dagegen verstosse, könne mit einer Geldbusse oder einer Gefängnisstrafe von bis zu sechs Monaten bestraft werden. Nur noch Lebensmittelläden, Banken, Krankenhäuser und Apotheken dürfen in den betroffenen Städten weiter öffnen. Öffentliche Verkehrsmittel – darunter die Bahn und Metro – sowie Taxis fahren derzeit in mehreren Bundesstaaten nicht mehr.

Jammu in Indien am 23. März 2020. (Bild: Keystone)

Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Indien hat sich in den vergangenen drei Tagen mehr als verdoppelt – auf inzwischen 415.

Jeder achte Infizierte in Spanien ist Arzt, Pfleger oder Sanitäter

In Spanien zieht die Coronavirus-Pandemie Ärzte, Krankenpfleger und Sanitäter besonders heftig in Mitleidenschaft. Diese Berufsgruppen zählten am Montag nach amtlichen Angaben bereits 3910 Infizierte. Der Krankenpflegerverband beklagt einen Mangel an Schutzausrüstung für die Beschäftigten im Gesundheitswesen.

(Bild: Keystone)

Die Zahl der Infizierten entspreche fast zwölf Prozent aller Menschen, bei denen in Spanien Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 registriert seien, wie der nationale Krankenpflegerverband CGE berichtet. Diese Situation dürfe «keinen einzigen Tag mehr anhalten». Man benötige mehr geeignete Masken, Brillen, Kittel und Handschuhe, hiess es in einer «dringenden Mitteilung».

Deutsche Kanzlerin Merkel negativ auf Coronavirus getestet

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel ist negativ auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte ein Regierungssprecher am Montag in Berlin mit. Weitere Tests würden folgen.

Merkel hatte sich am Sonntag freiwillig in häusliche Quarantäne begeben. Sie hatte zuvor zu einem Arzt Kontakt, der mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Der Mediziner habe am Freitagnachmittag bei Merkel eine vorbeugende Pneumokokken-Impfung vorgenommen.

ORF-Mitarbeiter ziehen in isolierte Areale

Um in der Coronavirus-Krise weiter Nachrichten für den österreichischen ORF produzieren zu können, ziehen zahlreiche Mitarbeiter des Rundfunks in isolierte Areale an den Senderstandorten ein. Das teilte der ORF am Montag in Wien mit.

Demnach werden unter anderem die Ausgaben der «Zeit im Bild» ab Dienstag aus einem isolierten Studiobereich gesendet. Die betroffenen Mitarbeiter werden sich rund um die Uhr in den Isolationsbereichen aufhalten, also auch dort übernachten und verpflegt werden. Zuvor werden sie medizinisch untersucht.



Insgesamt sollen laut ORF rund 180 Mitarbeiter in der Zentrale in Wien sowie in den Landesstudios in Isolationsbereiche einziehen. Die ersten 15 Leute seien bereits am Samstag bis auf Weiteres freiwillig in einen isolierten Bereich in der ORF-Zentrale gezogen, um die technischen Kernbereiche abzusichern.

Airbus fährt Produktion in Frankreich und Spanien wieder hoch

Nach einer mehrtägigen Unterbrechung wegen der Coronavirus-Krise nimmt Airbus seine Produktion in Frankreich und Spanien teilweise wieder auf. Angesichts der Pandemie gebe es neue Hygiene- und Sicherheitsvorschriften, die nun auch an anderen internationalen Standorten gelten, teilte der Luft- und Rüstungskonzern am Montag in Toulouse mit.



Konzernchef Guillaume Faury sagte, die Airbus-Kunden seien stark von der Krise betroffen. Er forderte deshalb staatliche Unterstützung für Fluggesellschaften. Direkte Hilfe von Regierungen für sein Unternehmen strebt der Franzose hingegen nicht an.

Schutz der Opfer häuslicher Gewalt auch während Coronapandemie

Die Institutionen für Opfer von häuslichen Gewalt stehen den Betroffenen auch während der Coronakrise zur Verfügung. Der Opferschutz habe für die Polizei weiterhin oberste Priorität, teilte das Eidgenössische Büro für Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) am Montag mit.

Fachleute gehen davon aus, dass die durch die Coronapandemie verursachte Verunsicherung und eingeschränkte Bewegungsfreiheit zu einer Zunahme häuslicher Gewalt führen könnte, schreibt das EBG. Zurzeit sei in den Kantonen aber noch keine grundsätzliche Verschlechterung der Lage festgestellt worden.



Auch während der Coronapandemie kümmerten sich in den Kantonen die Opferhilfeberatungsstellen um die Opfer häuslicher Gewalt, teilte das EBG mit. Für Personen, die in ihrer Wohnung nicht sicher seien, könne eine Schutzunterkunft, zum Beispiel in einem Frauenhaus, vermittelt werden.

«Pro Tag werden eine bis zwei Millionen Schutzmasken gebraucht»

Daniel Koch, Leiter der Abteilung «Übertragbare Krankheiten» vom Bundesamt für Gesundheit BAG weist darauf hin, dass pro Tag eine bis zwei Millionen Masken gebraucht werden.

«Solange es sie nicht im Überfluss gibt, sollen sie auch nicht in der Öffentlichkeit getragen werden, oder nur von denen, die krank und auf dem Weg zum Arzt sind». Die Masken sollen dort zur Verfügung gestellt werden, wo sie dringen gebraucht werden, so Koch.

(Video: Keystone)
Was bisher geschah

Alle bisherigen Ereignisse und Entwicklungen zum Coronavirus können Sie hier nachlesen.

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